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Tröpfchenbewässerung

Bei der Tröpfchenbewässerung gelangt das Wasser langsam aus einzelnen Tropfstellen in Schläuchen oder Tropfern direkt in den Wurzelbereich der Pflanzen. Dabei geht nur wenig Wasser durch Verdunstung verloren.

Bei Tropfschläuchen sitzen die Tropfer in festen Abständen von meist 30 cm im Schlauch. Für Reihenkulturen legst du einen Schlauch entlang der Reihe, für eine flächige Bewässerung ein Leitungsnetz mit 30 bis 40 cm Abstand. Je Tropfstelle fließen 1 bis 4 Liter pro Stunde. Am Trinkwassernetz ist in der Regel ein Druckminderer nötig, denn die Schläuche arbeiten meist mit 0,5 bis 2 bar, und zu hoher Druck führt zu Undichtigkeiten. Als Vorfilter empfiehlt die Bayerische Gartenakademie Sieb- oder Scheibenfilter.

Ähnlich, aber nicht gleich ist der Schwitz- oder Perlschlauch. Er gibt das Wasser über seine poröse Wand auf ganzer Länge ab; die Menge ist jedoch keine feste Größe und nimmt zum Schlauchende hin ab. Druckausgleichende Tropfsysteme geben dagegen auf der gesamten Länge die gleiche Wassermenge pro Tropfer ab.

Beispiel aus dem Garten

Entlang meiner Gemüsereihen liegt ein Tropfschlauch, aus dessen Tropfstellen das Wasser langsam direkt in den Wurzelbereich gelangt: Das ist Tröpfchenbewässerung. Weil ich ihn ans Trinkwassernetz anschließe, sitzt davor ein Druckminderer.

Quelle: Bayerische Gartenakademie (LWG) ↗ – Berichte der Bayerischen Gartenakademie 4: Bewässerung im Haus- und Kleingarten, Kapitel 6 Bewässerungstechnik – Erfahrungen, Abschnitte Schwitz- oder Perlschläuche, Tröpfchenbewässerung und Tropfschläuche. Geprüft am .

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