Asternarten im Überblick: Verwandte, Merkmale, Blütezeit und Verwendung
- Astern gehören zu den Korbblütlern, auch Asterngewächse genannt; ihr Blütenstand vereint viele Röhrenblüten und oft auch Zungenblüten.
- Die Sommeraster (Callistephus chinensis) ist einjährig, ihre Gattung umfasst nur diese eine Art.
- Raublatt- und Glattblatt-Astern sind Stauden der Gattung Symphyotrichum und blühen bis zum ersten Frost.
- Raublatt-Astern werden je nach Sorte 60 bis 150 cm hoch und gelten als gut mehltauresistent.
- Die wilde Alpen-Aster bleibt mit 5 bis 15 cm niedrig und blüht von Juni bis August.
- Die Glattblatt-Aster steht in Deutschland als invasive Art auf der Managementliste.

Im Herbst stehen Astern im Gartencenter als kompakte, kugelige Töpfe. Solche Herbstastern sind beim Kauf etwa 30 bis 40 cm hoch. Im Folgejahr werden sie im Beet wesentlich höher und weniger kompakt, und wer sie an den Beetrand gesetzt hat, muss umplanen. Ich schaue beim Kauf deshalb zuerst auf den botanischen Namen am Etikett. Unter dem Namen Aster laufen einjährigeEinjährige, auch Annuelle genannt, sind Pflanzen, deren Lebenszyklus üblicherweise innerhalb eines Jahres beendet ist. Sie legen als Pflanze keine Ruhezeit ein, nur ihre Samen überdauern ungünstige Zeiten. Sommerblumen, hohe Herbststauden und niedrige Wildarten aus Felsfluren. Sie unterscheiden sich in Gattung, Wuchs, Blütezeit und Verwendung.
Mit welchen Pflanzen ist die Aster verwandt?
Astern gehören zur Familie der KorbblütlerKorbblütler sind eine Pflanzenfamilie, zu der im Gemüsegarten unter anderem Kopfsalat, Endivie, Chicorée und Schwarzwurzel gehören. In der Fruchtfolge zählen sie zu den besonders gefährdeten Familien und sollten nicht zu häufig auf derselben Fläche stehen., die auch Asterngewächse genannt wird. Was wie eine einzelne Blüte aussieht, ist ein Blütenkorb aus vielen kleinen Einzelblüten. Korbblütler vereinen darin viele RöhrenblütenRöhrenblüten sind die röhrenförmigen Einzelblüten im Blütenstand der Korbblütler. Sie bilden ihn allein, etwa bei Disteln, oder zusammen mit den Zungenblüten am Rand, etwa bei Astern. und oft auch Zungenblüten. Der Name Aster stammt aus dem Griechischen und bedeutet Stern, was zu den strahlenförmig angeordneten Zungenblüten passt.
Bei Astern sitzen die Zungenblüten außen und bilden den farbigen Kranz, den viele für Blütenblätter halten. Die Röhrenblüten sitzen innen und formen das gelbe Zentrum. Bei der wilden Alpen-Aster sind die Zungenblüten blauviolett.
Zur Verwandtschaft gehören viele bekannte Gartenpflanzen, etwa Sonnenblume, Margerite und Gänseblümchen. Auch im Sommerblumenbeet erkennst du Verwandte am Korb. Im Zentrum der Strohblume stehen viele kleine gelbe Röhrenblüten, beim Schmuckkörbchen bilden die inneren Röhrenblüten ebenfalls eine gelbe Mitte. Bei der Kornblume besteht der Blütenkopf dagegen ausschließlich aus Röhrenblüten.
Aster, Symphyotrichum und Callistephus: drei Gattungen unter einem Namen
Im Garten heißen viele Pflanzen Aster, botanisch verteilen sie sich auf mehrere Gattungen. Die Sommeraster heißt Callistephus chinensis, und die Gattung Callistephus umfasst nur diese eine Art. Ihr Artname verweist auf ihre Herkunft aus China. Die nordamerikanischen Herbstastern wie Raublatt- und Glattblatt-Aster werden heute als Symphyotrichum geführt. Dazu zählen hier auch Kissen- und Myrtenastern, die auf Etiketten teils noch unter alten Aster-Namen stehen.
In der Gattung Aster bleiben unter anderem die Berg-Aster (Aster amellus), die Alpen-Aster (Aster alpinus) und die Goldhaar-Aster (Aster linosyris). Die Strand-Aster, die an salzhaltigen Standorten an der Küste wächst, wird als Tripolium pannonicum in einer eigenen Gattung geführt. Für die Auswahl im Garten zählt weniger der Gattungsname als die Gruppe dahinter: einjährig oder ausdauernd, hoch oder niedrig, früh oder spät blühend.
Heimisch oder eingeführt?
Heimisch in Deutschland ist die Berg-Aster. Die Raublatt-Aster stammt dagegen aus Nordamerika. Als etablierte neophytische Art kommt die Glattblatt-Aster in Deutschland vor, und sie steht als invasive Art auf der Managementliste. Welche Astern in einen naturnahen Garten passen, beschreibt der Ratgeber über Astern im Naturgarten und ihren Nutzen für Insekten und Vögel.
Die Hauptgruppen der Astern im Vergleich
Für den Garten lassen sich die Astern in drei Gruppen ordnen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob sie jedes Jahr neu gesät werden oder als Staude wiederkommen.
| Gruppe | Gattung | Lebensdauer | Typische Vertreter | Typische Verwendung |
|---|---|---|---|---|
| Sommerastern | Callistephus | einjährig, nicht winterhart | Prinzess-Astern, ‘Opus’, Zwergastern | Beet, Schnitt, niedrige Sorten im Topf |
| Herbstastern | Symphyotrichum | Stauden | Raublatt-, Glattblatt-, Kissen- und Myrtenaster | Staudenbeet, Schnitt, Beetrand |
| Wildastern | Aster | Stauden | Berg-, Alpen- und Goldhaar-Aster | sonnige, kalkhaltige bis steinige Plätze |
Sommerastern: einjährig und jedes Jahr neu
Die Sommeraster ist einjährig und nicht winterhart, du säst sie also jedes Jahr neu. Als Art blüht sie von Juli bis Oktober. Sie gilt als Schnittblume, duftet aber nicht. Im Wuchs reicht die Spanne von niedrigen Topfsorten bis zu hohen Schnittastern. Die Zwergastern-Mischung ist als einjährige Topf- und Balkonpflanze ausgewiesen, eine hohe Sommerasternmischung erreicht dagegen etwa 60 bis 70 cm. Sie braucht einen sonnigen, geschützten Platz, und hohe Sorten brauchen eine Stütze. Bestäubt wird die Sommeraster von Insekten, dabei kann sie sich mit anderen Sorten ihrer Art verkreuzen.
Herbstastern: Stauden der Gattung Symphyotrichum
Raublatt- und Glattblatt-Astern sind Stauden und kommen jedes Jahr wieder. Sie blühen bis zum ersten Frost und setzen damit im Herbst die Blütenakzente im Beet. Zu den Herbstastern gehören auch die niedrigen Kissenastern und die feinlaubigen Myrtenastern. Innerhalb dieser Gruppe liegen zwischen niedrigen und hohen Sorten mehr als ein Meter Höhenunterschied, deshalb lohnt der Blick auf die Sortenhöhe vor dem Pflanzen.
Wildastern der Gattung Aster
Zur Gattung Aster zählen Wildarten wie Berg-, Alpen- und Goldhaar-Aster. Sie wachsen an sonnigen Plätzen mit kalkhaltigem oder basenreichem Boden. Im Garten stehen sie deshalb besser an trockenen bis frischen, durchlässigen Stellen als im feuchten Staudenbeet.
Asternarten und ihre Eigenschaften
Raublatt-Aster (Symphyotrichum novae-angliae)
Die Raublatt-Aster heißt auch Neuengland-Aster und stammt aus Nordamerika. Je nach Sorte wird sie 60 bis 150 cm hoch. Sie wächst horstig ohne AusläuferAusläufer sind Triebe, an denen eine Pflanze wie die Erdbeere aufgereihte Jungpflanzen bildet. Diese bewurzeln sich und lassen sich abtrennen, so vermehrt sich die Pflanze vegetativ, also ohne Samen. und gilt als gut mehltauresistent. Sie braucht Sonne und frischen bis feuchten Boden, nährstoffreiche, frische Lehmböden bevorzugt sie. Ist der Boden zu nährstoffreich, kann sie an Standfestigkeit verlieren. Kurzfristige Trockenheit übersteht sie weit besser als die Glattblatt-Aster. Die Sorten reichen von reinweiß bis dunkellila, ‘Rudelsburg’ etwa blüht in hellem Magentarot.
Beim Bestimmen reibe ich ein Blatt zwischen den Fingern. Fühlt es sich rau an, spricht das für die Raublatt-Aster.
Glattblatt-Aster (Symphyotrichum novi-belgii)
Die Glattblatt-Aster ist auch als Neubelgien-Aster bekannt. Sie braucht gleichmäßig feuchten Boden und verträgt Trockenheit nur kurzfristig. Bei Trockenheit folgt häufig Mehltaubefall. Zahlreiche Sorten liefern gute Schnittblumen für die Vase. ‘Zauberspiel’ wird 80 bis 100 cm hoch und blüht reinweiß, beim Abblühen mit rosa Hauch. Die Sorte ‘Dauerblau’ erreicht etwa 150 cm.
Weil die Glattblatt-Aster auf Trockenheit häufig mit MehltauMehltau ist die Bezeichnung für Pilzkrankheiten, die einen weißlichen oder grauen Belag auf den Blättern bilden. Man unterscheidet Echten Mehltau, der bei Trockenheit und Hitze auftritt, und Falschen Mehltau, der bei kühlem, feuchtem Wetter auftritt. reagiert und die Raublatt-Aster kurzfristige Trockenheit weit besser übersteht, gehört an einen Platz, der im Sommer abtrocknet, eher die Raublatt-Aster.
Die Glattblatt-Aster steht in Deutschland als invasive Art auf der Managementliste. Gebietsfremde Pflanzen darfst du im privaten Garten verwenden. In der freien Natur ist ihr Ausbringen genehmigungspflichtig, deshalb pflanzt du sie dort nicht aus.
Kissenaster (Symphyotrichum dumosum)
Kissenastern bilden niedrige, kissenförmige Horste für den vorderen Beetbereich. Auf Etiketten stehen sie teils noch als Aster dumosus. Die Sorte ‘Rosenwichtel’ wird 20 bis 30 cm hoch und blüht lilarosa. Ihre Blüte reicht von Ende September bis Ende Oktober. Die blaue Sorte ‘Blauer Gletscher’ bleibt mit etwa 25 bis 35 cm ähnlich niedrig. ‘Apollo’ und ‘Herbstgruß vom Bresserhof’ werden 30 bis 50 cm hoch.
Myrtenaster (Symphyotrichum ericoides)
Myrtenastern fallen durch feines, nadelartiges Laub auf, das an Heidekraut erinnert. Im Sortenhandel laufen sie teils noch als Aster ericoides. Die weiß blühende ‘Herbstmyrte’ wird 90 bis 130 cm hoch und gilt als gut standfest. Für Bienen ergänzen Myrten-Astern das Blütenangebot im Oktober.
Berg-Aster (Aster amellus)
Die heimische Berg-Aster eignet sich für sonnige Plätze mit trockenem bis frischem, vorzugsweise kalkhaltigem Boden. Kompakte Bergastern lassen sich an trockenen Standorten mit Salbei und Lavendel kombinieren. Damit steht sie im Garten an ganz anderen Stellen als die Glattblatt-Aster, die gleichmäßige Bodenfeuchte braucht.
Alpen-Aster (Aster alpinus)
Die wilde Alpen-Aster wird nur 5 bis 15 cm hoch. Sie blüht von Juni bis August mit blauvioletten Zungenblüten. Am Naturstandort wächst sie an trockenen bis frischen, basenreichen Felsfluren. Im Garten passt sie deshalb an steinige, durchlässige Plätze wie den Steingarten und nicht ins feuchte Staudenbeet.
Goldhaar-Aster und Pyrenäen-Aster
Die Goldhaar-Aster (Aster linosyris) blüht von Ende August bis Anfang Oktober. Sie wächst auf sommerwarmen, oft flachgründigen Kalkböden. Die Pyrenäen-Aster ‘Lutetia’ blüht von Mitte August bis Anfang Oktober. Sie lässt sich auf trockenen bis frischen Freiflächen und sogar am sonnigen Gehölzrand einsetzen.
Astern für den Halbschatten und späte Austreiber
Für halbschattige Gartenbereiche eignen sich die Weiße Wald-Aster und Sorten der Wald-Aster. Prärieastern treiben im Frühjahr spät aus. Deshalb lassen sie sich mit Blumenzwiebeln, Türkenmohn und Tränendem Herz kombinieren, deren einziehendes Laub sie später überdecken.
So ordnest du eine Aster ein, bevor du ihr einen Platz gibst.
- Callistephus auf dem Etikett heißt einjährige Sommeraster.
- Symphyotrichum oder Aster heißt Staude, die wiederkommt.
- Das Blatt hilft bei der Bestimmung: rau bei der Raublatt-Aster, glatt bei der Glattblatt-Aster.
- Die Sortenhöhe nachlesen: Kissenastern gehören an den Rand, hohe Raublatt-Sorten nach hinten.
- Die Blütezeit notieren, damit sich frühe und späte Astern ergänzen.
Sorten und Züchtungen
Sorten der Sommeraster
Bei Sommerastern unterscheiden sich die Sorten vor allem in Blütenform, Höhe und Blütezeit. Prinzess-Astern gibt es unter anderem in Blau, Gelb, Feuerrot und Weiß sowie als Farbmischung.
| Sorte | Höhe und Blütezeit | Blüte |
|---|---|---|
| ‘Prinzess Mischung’ | 60 bis 80 cm, Juli bis Oktober | große, dicht gefüllte Kissenblüten mit heller Mitte |
| Riesen-Prinzess-Mischung | 70 bis 80 cm, August bis Oktober | dicht gefüllt, bis 15 cm Durchmesser |
| ‘Opus’ | 60 bis 80 cm, Juli bis Oktober | groß und pfingstrosenähnlich, Weiß mit rosa Spitzen |
| ‘Matsumoto Mix’ | Juli bis September | kleinblumig gefüllt |
Die Riesen-Prinzess-Mischung beschreibt der Hersteller als welkeresistente Schnittaster. Auch die ‘Standy Mischung’ mit dicht gefüllten Kissenblüten ist vom Hersteller als resistent gegen Asternwelke ausgewiesen. Als Insektenpflanzen führt der Hersteller solche dicht gefüllten Sorten nicht: ‘Standy’ ist nicht als BienenweideAls Bienenweide bezeichnet man Blütenpflanzen, die Honig- und Wildbienen reichlich Nektar und Pollen bieten. Auch eine Fläche, die mit solchen Pflanzen bepflanzt oder eingesät ist, heißt Bienenweide. eingestuft, die ‘Prinzess Mischung’ nicht als nützlingsfreundlich. Ungefüllte Blüten in verschiedenen Farben bildet dagegen die Sommerasternmischung B135. Für die Vase schneidest du Sommerastern, wenn sich zwei bis drei Blütenkreise geöffnet haben.
Sorten der Herbstastern
Bei den Herbstastern bestimmt vor allem die Sorte, wie hoch die Pflanze wird und wo sie im Beet steht.
| Sorte | Art | Höhe | Blüte |
|---|---|---|---|
| ‘Rudelsburg’ | Raublatt-Aster | 120 bis 140 cm | helles Magentarot |
| ‘Herbstschnee’, ‘Violetta’ | Raublatt-Aster | Art je nach Sorte 60 bis 150 cm | reinweiß bzw. dunkellila |
| ‘Zauberspiel’ | Glattblatt-Aster | 80 bis 100 cm | reinweiß, beim Abblühen rosa Hauch |
| ‘Herbstmyrte’ | Myrtenaster | 90 bis 130 cm | weiß, gut standfest |
| ‘Rosenwichtel’ | Kissenaster | 20 bis 30 cm | lilarosa |
| ‘Blauer Gletscher’ | Kissenaster | 25 bis 35 cm | blau |
Welche Astern sich für den Einstieg eignen und was sie dafür mitbringen, steht im Ratgeber über pflegeleichte Astersorten für Gartenanfänger.
Ich stecke zu jeder Herbstaster ein Schild mit dem vollständigen Sortennamen und notiere darauf die Höhe aus der Sortenbeschreibung. Wenn ich im Frühjahr umpflanze, schaue ich dort nach, welche Pflanze nach hinten gehört.
Astern im Jahresverlauf
Astern blühen nicht nur im Herbst. Den Anfang macht die wilde Alpen-Aster im Frühsommer, die Sommerastern tragen die Blüte durch den Hochsommer. Im Spätsommer folgen Pyrenäen- und Goldhaar-Aster, im Herbst die Kissenastern und schließlich die Raublatt- und Glattblatt-Astern bis zum ersten Frost.
| Blütezeit | Aster |
|---|---|
| Juni bis August | Alpen-Aster (Wildform) |
| Juli bis September | Sommeraster ‘Matsumoto Mix’ |
| Juli bis Oktober | Sommeraster als Art, ‘Prinzess Mischung’, ‘Opus’ |
| August bis Oktober | Riesen-Prinzess-Mischung |
| Mitte August bis Anfang Oktober | Pyrenäen-Aster ‘Lutetia’ |
| Ende August bis Anfang Oktober | Goldhaar-Aster |
| Ende September bis Ende Oktober | Kissenaster ‘Rosenwichtel’ |
| Oktober | Myrten-Astern ergänzen das Angebot für Bienen |
| bis zum ersten Frost | Raublatt- und Glattblatt-Astern |
Weil die Alpen-Aster von Juni bis August blüht, Sommerastern von Juli bis Oktober und Raublatt- wie Glattblatt-Astern bis zum ersten Frost, reicht eine Kombination dieser drei Gruppen vom Frühsommer bis zum Frost. Ich trage die Blühzeiten meiner Astern in den Gartenkalender ein und prüfe, wo eine Lücke bleibt. Die Abfolge kannst du auch im Beetplaner Fläche für Fläche durchspielen.
Pflege, Vermehrung und Gestaltung in Kürze
Standort und Pflege
Wie verschieden die Ansprüche sind, zeigen die Porträts oben: von der Berg-Aster, die kalkhaltigen Boden bevorzugt, bis zur Glattblatt-Aster, die gleichmäßige Feuchte braucht. Bei Staudenastern entfernst du im Frühjahr die dürren vorjährigen Stängel, damit der neue Austrieb Platz erhält. Pflanzung, Schnitt, Gießen und Überwinterung beschreibt der Ratgeber, wie du Astern pflanzt, schneidest und überwinterst.
Krankheiten
Echter Mehltau kann an Astern bei trocken-warmer Witterung auftreten, Glattblatt-Astern trifft er bei Trockenheit häufig, während Raublatt-Astern als gut mehltauresistent gelten. Bei Sommerastern kann ein braun bis schwarz verfärbter unterer Pflanzenbereich auf Asternwelke hindeuten, befallene Pflanzen kommen nicht auf den Kompost. Nach Asternwelke pausierst du am Standort 5 bis 7 Jahre mit Astern, wie du vorbeugst und eingreifst, beschreibt der Pflege-Ratgeber.
Vermehrung und Anzucht
Sommerastern ziehst du jedes Jahr neu aus Samen, eine hohe Mischung zum Beispiel ab März oder April im Haus oder im Mai und Juni direkt im Beet. Sorten der Raublatt-Aster vermehrst du über Teilung oder StecklingeEin Steckling ist ein junger, von der Mutterpflanze abgeschnittener Trieb, der in Erde oder Wasser eigene Wurzeln bildet. So entsteht eine neue Pflanze mit denselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze., so bleiben die Eigenschaften der Mutterpflanze erhalten. Den Ablauf zeigt die Anleitung, wie du Astern Schritt für Schritt aussäst, pikierst und auspflanzt.
Gestaltung im Beet
Hohe Leitstauden wie Raublatt- und Myrtenastern stehen im Staudenbeet eher hinten, Kissenastern vorn am Rand. Hohe Fetthennen können verkahlende Stängel der Raublatt-Astern verdecken, und hohe Ziergräser begleiten Raublatt- und Glattblatt-Astern. Wie du ein Staudenbeet mit Astern nach Bereichen und Höhen aufbaust und Farbverläufe mit Astern nach dem Farbkreis planst, zeigen zwei eigene Ratgeber.
Astern für Insekten
Raublatt- und Glattblatt-Astern werden von Honigbienen, Wildbienen, SchwebfliegenSchwebfliegen sind Fliegen mit oft schwarz-gelber, wespenähnlicher Zeichnung, die in der Luft auf der Stelle schweben können. Sie gelten als Nützlinge: Die erwachsenen Tiere bestäuben Blüten, die Larven vieler Arten fressen Blattläuse. und Tagfaltern besucht. Ungefüllte Blüten machen Insekten Nektar und Pollen leichter zugänglich, dass gefüllte Blüten wertlos seien, gilt aber nicht pauschal. Wie du mit Astern späte Nahrung für Bienen und Schmetterlinge einplanst, beschreibt ein eigener Ratgeber.
Astern in Topf und Kübel
Für Gefäße ist die Zwergastern-Mischung der Sommeraster als einjährige Topf- und Balkonpflanze ausgewiesen, bei der Gartenaster hängt die Topfeignung von der Sorte ab. Herbstastern aus dem Topfverkauf bleiben nicht so kompakt, wie sie im Laden stehen. Was für Gefäße allgemein gilt, erklärt der Grundlagenteil, wie du Sommerblumen im Topf hältst, überwinterst und über Stecklinge vermehrst.





