Blumen · Sommerblumen & Einjährige · Anbau

Resede aussäen: kühl keimen lassen, 1 bis 2 cm tief säen, Samen ernten

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 9 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Aussaat von April bis Mai, direkt ins Beet oder in Töpfe.
  • Samen 1 bis 2 cm tief säen, denn Resede ist kein Lichtkeimer.
  • Resede keimt kühl bei 10 bis 15 °C.
  • Keimdauer 10 bis 20 Tage, nach anderen Angaben 14 bis 21 Tage.
  • Sämlinge auf 20 cm in der Reihe vereinzeln, Reihenabstand 25 cm.
  • Für Saatgut einzelne Blütenstände bis zur Samenreife stehen lassen.
  • Eigene Samen vor der Aussaat mit einer Keimprobe prüfen.
Wohlriechende Reseda mit dichter, grünlich-gelber Blütenähre und orangefarbenen Staubbeuteln vor unscharfem Wiesengrün
Foto: Salicyna · CC BY-SA 4.0 · Ausschnitt · Quelle ↗

Wer Resede wie einen Lichtkeimer nur auf die Erde drückt und die Schale auf die warme Fensterbank stellt, arbeitet gegen ihre Keimbedingungen. Resede keimt kühl, bei 10 bis 15 °C. Ihre Samen gehören 1 bis 2 cm tief in die Erde. Ich säe sie im April und Mai direkt in die Beetreihe, für Kübel ziehe ich sie zusätzlich in Töpfen vor. Hier findest du den ganzen Weg vom Saatbeet über das Vereinzeln bis zur eigenen Samenernte.

Resede-Aussaat auf einen Blick

Merkmal Angabe
Aussaatzeit April bis Mai, im Beet und im Topf
Aussaatart Direktsaat am endgültigen Standort; Topfkultur möglich
Saattiefe 1 bis 2 cm
Lichtkeimer nein
Keimtemperatur 10 bis 15 °C
Keimdauer 10 bis 20 Tage; andere Angaben: 14 bis 21 Tage
Abstand 20 cm in der Reihe, 25 cm zwischen den Reihen
Wuchshöhe und Wuchsbreite jeweils 20 bis 30 cm
Blütezeit Juni bis September
Winterhart nein

Empfehlungen für den Garten

Standort und Boden

Standort

Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, alkalischer, gut durchlässiger Boden. Sonne oder Halbschatten sind geeignet.

Bodenart

Kalkhaltige, lehmige und sandige Böden sind geeignet.

Bodenreaktion

Neutrale und alkalische Böden sind geeignet.

Substrat

Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, alkalischer, gut durchlässiger Boden.

Anbauort

Die angebotenen Sorten lassen sich im Kübel und im Topf ziehen.

Aussaat und Vermehrung

Vermehrung

Direkt am endgültigen Standort säen.

Saattiefe

Das angebotene Saatgut etwa 1 - 2 cm tief säen.

Pflege

Pflege

Verblühtes zur Verlängerung der Blüte entfernen; nach dem Abblühen zurückschneiden.

Düngung

Gartenreseden mit Humus versorgen; dies kann ihre Blütezeit verlängern.

Lebensform und Verwendung

Lebensform

Die Pflanze ist einjährig.

Verwendung

Die Pflanze eignet sich für Blumenrabatten und Beete, Schnittblumen, Beeteinfassung.

Aussaatkalender Wohlriechende Reseda
GartenkalenderVorkultur: April, Mai; Aussaat: April, Mai; Blüte: Juni, Juli, August, SeptemberJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: AprilVorkultur: MaiAussaatAussaat: AprilAussaat: MaiBlüteBlüte: JuniBlüte: JuliBlüte: AugustBlüte: SeptemberVorkulturAussaatBlüte

Was ist Resede, und warum lohnt sie im Beet?

Die Wohlriechende Resede (Reseda odorata) ist eine einjährige, duftende Sommerblume, die von Juni bis September blüht. Im Botanischen Garten Dresden wurde an Garten-Resede die Reseden-Maskenbiene Hylaeus signatus nachgewiesen. Was Sommerblumen grundsätzlich ausmacht, von der Lebensdauer bis zur Pflege, beschreibt das Kurzporträt der Sommerblumen im Sommerblumen-Ratgeber.

Wie läuft die Aussaat von Resede ab?

Die Schritte sind im Beet und im Topf fast gleich. Zuerst bereitest du ein feines, unkrautfreies Saatbeet vor oder füllst saubere Gefäße mit frischer Aussaaterde. Im April oder Mai legst du die Samen in die Erde und hältst sie feucht, bis sie aufgelaufen sind. Im Beet vereinzelst du die Sämlinge danach, aus der Schale pikierst du sie in eigene Töpfe. Vorgezogene Pflanzen härtest du ab, bevor sie ins Beet kommen. Im Sommer lässt du einzelne Blütenstände stehen, damit du Saatgut für das nächste Jahr ernten kannst.

Direktsaat oder Vorkultur?

Die britische Royal Horticultural Society (RHS) nennt für Resede die Direktsaat am endgültigen Standort. Damit sparst du dir Pikieren und Abhärten, und die Pflanzen wachsen gleich dort, wo sie blühen sollen. Die Vorkultur in Töpfen lohnt sich, wenn die Resede ohnehin in Kübel oder Topf soll, denn sie gilt als topfgeeignet. Sie hilft auch, wenn das Beet im Frühjahr noch belegt ist. Sommerblumen eignen sich zum Beispiel als Folgebepflanzung nach frühblühenden Zwiebelgewächsen.

Wann säe ich Resede aus?

Resede säst du von April bis Mai. Das gilt für die Direktsaat ebenso wie für die Saat in Töpfe, denn beide Kulturen starten in diesen Monaten. In britischen Gärten wird Resede zusätzlich im Herbst direkt gesät und unter einer Haube vor Frost geschützt. Da Resede nicht winterhart ist, bleibe ich bei der Frühjahrssaat. Welche Sommerblumen wann an der Reihe sind, siehst du im Aussaatkalender für Sommerblumen zum Ausdrucken.

Wie bereite ich den Boden für Resede vor?

Für den Platz beschreibt die RHS volle Sonne oder Halbschatten und einen mäßig nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden, der neutral bis alkalisch ist. Diese Angaben beziehen sich auf britische Gärten. Wie du Licht, Platz und pH-Wert für Sommerblumen einschätzt, erklärt der Sommerblumen-Ratgeber im Abschnitt zu Standort und Boden.

Das Saatbeet herrichten

Für die Direktsaat brauchst du ein fein geharktes, unkrautfreies und gut durchlüftetes Saatbeet. Lockere den Boden mit dem Sauzahn, so bleiben die Bodenschichten an ihrem Platz und werden nicht gewendet. Entferne dabei unerwünschten Bewuchs und recht die Fläche anschließend fein und eben. Betritt das fertige Beet möglichst nicht, damit seine Poren und seine Fähigkeit, Wasser zu speichern, erhalten bleiben.

Schwere Böden durchlässiger machen

Ob dein Boden schwer ist, zeigt eine Fingerprobe mit leicht feuchter Erde. Sandboden zerfällt dabei körnig, Tonboden lässt sich gut formen und klebt. Ein hoher Tonanteil verringert die Wasserdurchlässigkeit und begünstigt Staunässe. Resede braucht aber einen gut durchlässigen Boden, deshalb verbesserst du schwere Erde schon vor der ersten Saat.

Je nach Ausgangszustand arbeitest du 2 bis 5 Liter gewaschenen Sand ohne Feinanteile je Quadratmeter ein. Kompost lockert schwere Erde zusätzlich und verbessert in leichten Böden die Speicherung von Wasser und Nährstoffen. Bring ihn im Spätwinter oder Frühjahr aus und nicht als pauschale Herbstgabe, damit weniger Nitrat ausgewaschen wird. Als allgemeine Faustzahl gelten 3 l/m² pro Jahr, eine artspezifische Düngeberechnung ersetzt das nicht. Gartenreseden versorgst du mit Humus; das kann ihre Blütezeit verlängern.

Gekalkt wird nur, wenn der gemessene pH-Wert für deine Bodenart zu niedrig liegt. Ob das so ist, zeigt eine Bodenuntersuchung vor der Neuanlage. Vor der Probenahme düngst du nicht.

Was brauchst du für die Aussaat?

Für die Direktsaat reicht Gartenwerkzeug, das du ohnehin hast. Für die Vorkultur kommen saubere Gefäße mit Wasserabzug und frische, ausdrücklich als Aussaaterde gekennzeichnete Erde dazu. Für Aussaaterde empfiehlt sich ein niedriger Salzgehalt unter 0,5 g je Liter. Eine durchsichtige Abdeckung hält die Feuchte, sie darf aber nicht luftdicht schließen.

Mini-Checkliste

  • Saatgut der Wohlriechenden Resede
  • Sauzahn zum Lockern und Rechen zum Einebnen
  • Pflanzschnur und Etiketten für die Reihen
  • Gießkanne mit feiner Brause
  • für die Vorkultur: saubere Schalen oder Töpfe mit Abzugsloch, frische Aussaaterde, durchsichtige Haube, Blumenspritze, Thermometer
  • für die Samenernte: Papiertüten, Papier zum Nachtrocknen, Stift zum Beschriften

Welche Keimbedingungen braucht Resede?

Kühl keimen lassen

Resede keimt bei 10 bis 15 °C. Für die Vorkultur im Haus suchst du ihr deshalb einen kühlen, hellen Platz statt eines warmen Zimmers.

Tief genug säen

Resede ist kein Lichtkeimer. Ihre Samen kommen 1 bis 2 cm tief in die Erde und werden mit Erde bedeckt. Danach drückst du die Oberfläche leicht an, damit die Samen guten Kontakt zur Erde haben.

Mythos-Check

„Resede ist ein Lichtkeimer und wird nur angedrückt.“ Das stimmt für Resede nicht. Sie wird nicht als Lichtkeimer geführt, und ihre Saattiefe liegt bei 1 bis 2 cm. Wer die Samen nur andrückt, lässt sie flacher liegen als vorgesehen.

Feucht, aber nicht nass

Saatgut darf während und unmittelbar nach der Keimung nicht austrocknen. Nass stehen soll es trotzdem nicht, deshalb brauchen Töpfe und Schalen einen Wasserabzug gegen Staunässe. Ich feuchte die Oberfläche mit der Blumenspritze an, damit ich die Samen nicht aus der Erde spüle.

Wie lange die Keimung dauert

Bis die ersten Sämlinge erscheinen, vergehen 10 bis 20 Tage. Andere Angaben nennen 14 bis 21 Tage. Halte die Saat über die ganze Zeit gleichmäßig feucht.

Wie säe ich Resede direkt ins Beet?

Säe in Reihen, dann erkennst du die Sämlinge später zwischen auflaufendem Unkraut wieder. So gehe ich vor:

  1. Spann die Pflanzschnur und zieh mit der Rechenkante eine Rille, die 1 bis 2 cm tief ist.
  2. Leg die Samen so hinein, dass sie sich nicht berühren.
  3. Zieh die nächste Rille mit 25 cm Abstand.
  4. Schieb die Rillen mit Erde zu und drück sie mit dem Rechenrücken leicht an.
  5. Gieß mit feiner Brause, damit die Erde nicht verschlämmt und die Samen liegen bleiben.
  6. Steck an jedes Reihenende ein Etikett mit Sorte und Datum.

Bis die Sämlinge stehen, prüfe ich die Reihen mit dem Finger und gieße, sobald die Oberfläche abtrocknet. Jäten musst du vorsichtig, damit die jungen Pflanzen stehen bleiben. Wie du Unkraut in Sommerblumenbeeten insgesamt im Griff behältst, beschreibt der Sommerblumen-Ratgeber im Abschnitt zur Pflege.

Wann und wie dünne ich die Sämlinge aus?

Sobald die Sämlinge ihre ersten echten Blätter zeigen und sich greifen lassen, dünnst du sie aus. Lass in der Reihe alle 20 cm eine kräftige Pflanze stehen. Die übrigen knipst du dicht am Boden ab, so bleiben die Wurzeln der stehenden Pflanzen in Ruhe. Zwischen den Reihen bleiben die 25 cm aus der Saat bestehen. Resede wächst bei mir in freistehenden Reihen, die ich vorher im Beetplaner mit Reihen und Abständen einzeichne.

Wie ziehe ich Resede in Töpfen oder Schalen vor?

Füll saubere Schalen oder Töpfe mit Abzugsloch mit frischer Aussaaterde und feuchte sie an. Leg die Samen 1 bis 2 cm tief und bedeck sie mit Erde. Spann eine durchsichtige Haube darüber, die nicht luftdicht schließt, und lüfte bis zur Keimung täglich. Stell die Gefäße hell und kühl, in den Bereich von 10 bis 15 °C.

Sobald die Sämlinge aufgelaufen sind, nimmst du die Abdeckung ab. Ab jetzt brauchen sie ausreichend Licht, denn Lichtmangel lässt Jungpflanzen lang, instabil und hellgrün werden. Resede braucht schon zum Keimen nur 10 bis 15 °C, und nach der Keimung wird die Temperatur ohnehin gesenkt. Eine warme Phase brauchst du bei ihr also nicht: Ein kühler, heller Platz passt von der Saat bis zum Pikieren.

Häufiger Fehler

Die Saatschale steht auf der Fensterbank über der Heizung. Resede keimt aber kühl, bei 10 bis 15 °C. Dazu kommt, dass viel Wärme bei Lichtmangel lange, weiche Triebe begünstigt. Leg ein Thermometer neben die Schale und such dir notfalls einen kühleren, hellen Platz.

Pikieren

Pikiert wird, sobald nach den Keimblättern die ersten echten Blattpaare entwickelt sind. Halte den Sämling an den Keimblättern, ohne daran zu ziehen, und setz ihn mit gerader, nicht umgebogener Wurzel in einen eigenen Topf. Schließ das Pflanzloch seitlich behutsam, gieß an und drück die Erde leicht an.

Abhärten und auspflanzen

Bevor die Jungpflanzen ins Beet kommen, härtest du sie ab. Stell sie bei mildem Wetter zuerst geschützt in den Schatten und gewöhne sie dann schrittweise an die Sonne. Werden die Nächte kalt, holst du sie wieder in den Schutz. Ausgepflanzt wird im selben Raster wie bei der Direktsaat.

Wie säe ich Resede für die Vase?

Resede ist eine Schnittblume; die RHS nennt neben Rabatten und Beeteinfassungen ausdrücklich den Schnitt als Verwendung. Für die Vase säe ich eine eigene Reihe, aus der ich schneide, ohne das Zierbeet zu lichten. Die erste Reihe kommt im April in die Erde, eine zweite im Mai. So stehen nicht alle Pflanzen zur selben Zeit im selben Stadium. Säe und vereinzele die Schnittreihen im gleichen Raster wie im Zierbeet.

Geschnitten wird bevorzugt morgens bei trockenem Wetter. Für die Vase schneidest du die Stiele mit einem scharfen Messer frisch an und entfernst alle Blätter, die unter Wasser stünden. Alles Weitere zu Schnitt und Strauß behandelt der Ratgeber zur Resede als Schnittblume.

Wie geht es nach dem Auspflanzen weiter?

Gießen, Düngen, Ausputzen und der Blick auf Schädlinge gehören zur Pflege nach der Anzucht. Wie du Reseden nach der Anzucht pflanzt, gießt, düngst und zur Blüte bringst, steht im Pflege-Ratgeber zur Resede.

Resede gilt als topfgeeignet und wächst auch in Kübel und Topf, wenn das Gefäß ein Abzugsloch hat. Wie sie sich im Balkonkasten und in verschiedenen Gartenstilen einsetzen lässt, zeigt der Gestaltungs-Ratgeber.

Wenn du Resede in eine Mischkultur säst, plane schon bei der Aussaat Raum für die endgültige Größe jeder Kultur ein. Welche Partnerpflanzen in der Mischkultur zur Resede passen, beschreibt ein eigener Ratgeber, und Nachbarn für dein Beet kannst du im Mischkultur-Werkzeug prüfen.

Wie ernte ich Resede-Samen für die nächste Saison?

Verblühtes zu entfernen verlängert die Blüte der Resede. Für Saatgut brauchst du aber Blüten, die bis zur Samenreife stehen bleiben. Wer jeden verblühten Blütenstand abschneidet, hat am Ende also nichts zu ernten. Entscheide deshalb schon zu Beginn der Blüte, welche Blütenstände du für Samen stehen lässt.

Marias Erfahrung

Ich binde an die Stiele, die ich für Saatgut stehen lasse, einen farbigen Wollfaden. Beim Ausputzen sehe ich so sofort, welche Blütenstände tabu sind.

Gesammelt werden braune, ausgereifte Samen. Ernte sie bei trockenem Wetter. Ich schneide die reifen Stände ab und stelle sie kopfüber in eine Papiertüte, damit keine Samen verloren gehen.

Zu Hause trocknest du die Samen auf Papier nach und trennst sie von Pflanzenresten. Dann verpackst du sie, beschriftest die Tüte und lagerst sie kühl, dunkel und trocken. Stammt dein Saatgut ursprünglich von einer Hybridsorte, können die Nachkommen anders aussehen als die Mutterpflanze.

Zahl im Blick

Ein Saatguthersteller lagert seine Bestände klimatisiert bei 15 bis 18 °C. Die relative Luftfeuchte hält er dabei je nach Art konstant bei 35 bis 45 %. Für deine Samentüte zu Hause ist das ein Vergleichswert aus dem Handel, keine Grenze speziell für Resede.

Wie sich Resede-Samen bei der Lagerung verhalten, ist nicht eindeutig geklärt. Prüf sie deshalb vor der Aussaat mit einer Keimprobe. Leg Samen auf feucht gehaltenes, nicht nasses Küchenpapier und deck es gegen Austrocknung ab. Stell die Probe kühl, in den Bereich von 10 bis 15 °C. An der Zahl der gekeimten Samen siehst du, wie gut dein Saatgut noch keimt.

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Häufige Fragen

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Aussaat von Resede-Samen im Garten?
Resede säst du von April bis Mai, direkt ins Beet oder in Töpfe. Sie keimt kühl, bei 10 bis 15 °C. In britischen Gärten wird sie zusätzlich im Herbst gesät und unter einer Haube vor Frost geschützt; winterhart ist Resede aber nicht.
Wie tief sollten Resede-Samen bei der Aussaat in die Erde?
Resede-Samen gehören 1 bis 2 cm tief in die Erde. Resede ist kein Lichtkeimer, deshalb deckst du die Samen in der Rille oder im Topf mit Erde ab und drückst sie leicht an. Während und unmittelbar nach der Keimung darf die Saat nicht austrocknen.
Stimmt es, dass Resede als Lichtkeimer besondere Aussaatbedingungen benötigt?
Nein, Resede wird nicht als Lichtkeimer geführt. Ihre Saattiefe liegt bei 1 bis 2 cm, die Samen werden also mit Erde bedeckt. Für die Keimung zählen eine kühle Temperatur von 10 bis 15 °C und eine Saat, die nicht austrocknet.
Wie lange dauert die Keimung von Resede-Samen?
Resede braucht zum Keimen 10 bis 20 Tage. Andere Angaben nennen 14 bis 21 Tage. Die Keimtemperatur liegt bei 10 bis 15 °C, und die Saat bleibt in dieser Zeit gleichmäßig feucht.
Welche praktischen Schritte sind bei der Vorzucht von Resede zu beachten?
Säe in frische Aussaaterde in sauberen Gefäßen mit Abzugsloch, die Samen kommen 1 bis 2 cm tief. Stell die Gefäße hell und kühl bei 10 bis 15 °C auf, deck sie mit einer Haube ab, die nicht luftdicht schließt, und lüfte bis zur Keimung täglich. Nach dem Auflaufen nimmst du die Abdeckung ab und pikierst, sobald die ersten echten Blattpaare entwickelt sind. Vor dem Auspflanzen härtest du die Jungpflanzen schrittweise ab.
Direktsaat oder Vorzucht: Welche Anbaumethode passt für Resede?
Die britische Gartenbaugesellschaft RHS nennt für Resede die Direktsaat am endgültigen Standort; damit entfallen Pikieren und Abhärten. Die Vorzucht in Töpfen lohnt sich, wenn die Pflanzen ohnehin in Kübel oder Topf sollen oder das Beet im Frühjahr noch belegt ist. Bei beiden Methoden säst du im April oder Mai. Die Samen kommen 1 bis 2 cm tief in die Erde.
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