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Zierfrüchte im Jahreslauf: Was du wann säst, erntest und überwinterst

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Zierpaprika säst du von Januar bis März, Zierkürbisse ab Mitte Mai frostfrei direkt ins Beet.
  • Kompost für Kürbis und Mais bringst du im Spätwinter oder Frühjahr aus, nicht als pauschale Herbstgabe.
  • Zierkürbisse der Kronenmischung lässt du bis zu den ersten Frösten ausreifen, denn zu früh geerntete Früchte zeigen nicht ihr volles Farbspiel.
  • Zierpaprika überwintert hell und kühl bei mindestens 12 °C, die Lampionblume bleibt als winterharte Staude im Beet.
  • Wo Zierkürbisse wachsen, nimmst du kein Saatgut aus eigener Zucchini- oder Speisekürbisernte.
Dicht bepflanztes Sommerblumenbeet mit Zinnien und Tagetes in voller Blüte
Foto: hai pham tuan · Pexels License · Quelle ↗

Bei Zierfrüchten zeigt sich der Lohn erst am Ende der Saison, doch was du dafür tust, verteilt sich über das ganze Jahr. Wer Zierkürbisse zu früh erntet, bekommt blassere Früchte, und wer die Zierpaprika im Herbst draußen vergisst, verliert sie, weil sie nicht winterhart ist. Ich führe deshalb für meine Zierfrüchte einen einfachen Jahreskalender, in dem für jede Art steht, was im Frühling, Sommer, Herbst und Winter dran ist. Hier findest du diesen Kalender mit den Terminen, vom Saisonstart bis zu Winterschutz und eigenem Saatgut.

Welche Pflanzen zu den Zierfrüchten zählen

Zierfrüchte ziehst du wegen ihrer Früchte, Kolben oder Fruchtstände, etwa Zierkürbis, Ziermais, Okra, Zierpaprika, die Lampionblume oder den Zierapfel. Welche Arten sich anbieten und was sie auszeichnet, zeigt der Überblick, welche Zierfrüchte sich für den Garten eignen. Wie sich ein- und mehrjährige Pflanzen unterscheiden, erklärt das Kurzporträt der Sommerblumen zu Lebensdauer und Herkunft.

Der Jahreskalender für Zierfrüchte auf einen Blick

Die Tabelle zeigt, was bei den gängigen Zierfrüchten in welcher Jahreszeit ansteht. Wo eine Sorte genannt ist, gilt die Angabe für diese Sorte.

Zierfrucht Frühling Sommer Herbst Winter
Zierkürbis ab Mitte Mai frostfrei direkt säen, unter 8 °C mit Vlies schützen bis zum Fruchtansatz viel Wasser, weibliche Blüten brauchen Insekten Kronenmischung bis zu den ersten Frösten ausreifen lassen Früchte bei 12 bis 17 °C lagern, beim Saatgut Kreuzung mit Zucchini beachten
Ziermais ‘Glass Gem’ im Block säen, vorgezogenen ‘Stars’n Stripes’ vor dem Auspflanzen abhärten hacken, solange die Pflanzen klein sind ‘Glass Gem’ von August bis September, ‘Stars’n Stripes’ von September bis Oktober ernten Fruchtwechselpause von 3 Jahren einplanen
Zierpaprika Aussaat Januar bis März, ab Mitte Mai ins Freiland gleichmäßig feucht halten, bei einsetzender Fruchtreife weniger gießen Früchte wechseln je nach Sorte die Farbe, etwa von Grün über Violett und Gelb zu Rot nicht winterhart, hell und kühl bei mindestens 12 °C, besser 15 °C
Lampionblume treibt als Staude neu aus und bildet Ausläufer Blüte Juni bis August Fruchtreife ab August, Stiele zum Trocknen im frühen Herbst schneiden winterhart, bleibt im Beet
Okra ‘Silver Queen’ Ende Mai bis Anfang Juni auspflanzen sonniger, warmer Standort einjährig, stirbt mit der Saison ab überdauert nur als Samen
Zierapfel Blüte Anfang Mai bis Anfang Juni Früchte wachsen heran Früchte färben sich im September Früchte bleiben bis Oktober, teils bis in den späten Winter

Frühling: Wann startet die Zierfrucht-Saison?

Aussaat und Auspflanzen: die Termine

Den Anfang macht die Zierpaprika, die du von Januar bis März aussäst. Zierkürbisse säst du ab Mitte Mai direkt ins Beet, sobald es frostfrei ist. Die kälteempfindliche Okra ‘Silver Queen’ pflanzt du erst Ende Mai bis Anfang Juni aus. In kühlen Mainächten legst du Vlies über die Kürbisse, weil schon Temperaturen unter 8 °C die Pflanzen schädigen können. Überwinterte Zierpaprika kommt nach den letzten Frösten ab Mitte Mai hinaus und steht dort zuerst halbschattig, windgeschützt und warm. Wie du Saat und Jungpflanzen bis dahin begleitest, zeigt der Ratgeber, wie du Zierfrüchte aussäst und die Jungpflanzen gut durchbringst.

Kompost: im Frühjahr statt im Herbst

Kürbis und Mais sind Starkzehrer und bekommen zur Beetvorbereitung Kompost. Kompost bringst du im Spätwinter oder Frühjahr aus und nicht als pauschale Herbstgabe, damit möglichst wenig Nitrat ausgewaschen wird. Die weitere Düngung richtet sich nach einer Bodenuntersuchung und gehört zur Pflege im Sommer.

Platz einplanen, bevor gesät wird

Viele Zierfrüchte brauchen später deutlich mehr Raum, als die Jungpflanzen im Mai vermuten lassen. Bei Mischkultur planst du deshalb schon bei der Aussaat genug Platz für die endgültige Größe jeder Kultur ein. Lichtbedürftige Nachbarn setzt du nicht nördlich des Maises. Die Lampionblume ist mehrjährig und bildet Ausläufer, ihr Platz entscheidet also über Jahre, wohin sie sich ausbreitet.

Zahl im Blick

Für jede Kürbispflanze rechnest du 1 bis 2 m² Fläche, weil die Ranken mehrere Meter lang werden. Ziermais ‘Glass Gem’ bekommt etwa 30 cm Abstand in der Reihe und 50 cm zwischen den Reihen, gesät als Block statt als Einzelreihe. Ein solcher Maisblock sollte mindestens 4 m² groß sein. ‘Glass Gem’ wird etwa 150 bis 200 cm hoch, Okra bis zu 2,5 m.

Sommer: Was jetzt bei Zierfrüchten ansteht

Im Sommer drehen sich die Arbeiten um Wasser, Nährstoffe, Rankhilfen und gesunde Blätter, wobei Kürbisse besonders bis zum Fruchtansatz viel Wasser brauchen. Ein pudrig weißer Belag auf den Blattoberseiten kann auf Echten Mehltau hinweisen, und Mehltaubefall ist bei Kürbis üblich und meist nicht bekämpfungswürdig. Wie du Zierfrüchte in dieser Phase gießt, düngst, mulchst und stützt, beschreibt der Ratgeber, wie du Zierfrüchte in der Wachstumsphase pflegst.

Warum die Bestäubung über den Fruchtansatz entscheidet

Kürbisse tragen getrennte männliche und weibliche Blüten. Die weiblichen erkennst du am Fruchtknoten, und sie müssen von Insekten bestäubt werden, damit eine Frucht ansetzt. Blühende Kürbisse locken Bienen an. Mais wird dagegen vom Wind bestäubt, und Ziermais ‘Glass Gem’ säst du für eine gute Befruchtung im Block. Ich gehe im Hochsommer morgens an den Kürbisranken entlang und schaue, wo weibliche Blüten offen sind. Wie du Blütenbesucher mit einem naturnahen Anbau unterstützt, zeigt der Ratgeber, wie du Zierfrüchte ökologisch im Naturgarten anbaust.

Verblühtes entfernen oder Kapseln stehen lassen?

Bei Arten mit schmückenden Fruchtständen entscheidest du im Sommer, ob du ausputzt. Bei der Jungfer im Grünen entfernst du mit den verwelkten Blüten auch die dekorativen Samenkapseln. Für Trockensträuße schneidest du die Kapseln vor der Samenreife, denn im Lauf der Reife werden sie von grün mit violetten Längsstreifen zu papierartig hellbraun.

Herbst: Wann sind Zierfrüchte reif?

Im Herbst entscheidet der Erntezeitpunkt über Farbe und Haltbarkeit. Zierkürbisse der Kronenmischung lässt du bis zu den ersten Frösten ausreifen, denn zu früh geerntete Früchte schimmeln schnell und zeigen nicht ihr volles Farbspiel. Auch Ziermais ‘Glass Gem’ bleibt für eine intensive Färbung möglichst lange an der Pflanze, bevor er schattig und luftig nachtrocknet. Woran du die Reife erkennst und wie du Zierfrüchte schneidest, trocknest und lagerst, erklärt der Ratgeber, wie du Zierfrüchte erntest, trocknest und lagerst.

Herbstdeko und Gestaltung

Kolben mit dunkelrotem Korn wie beim Ziermais ‘Stars’n Stripes’ eignen sich für die Herbstdekoration, ebenso getrocknete Stiele der Lampionblume mit ihren orangeroten Kelchen. Ideen für Beete, Kübel, Rankflächen und Deko findest du im Ratgeber, wie du mit Zierfrüchten Beete, Kübel und Herbstdeko gestaltest.

Bunte Früchte und Kinder: worauf du achtest

Zierfrüchte fallen durch ihre Farbe auf, und für Kinder gehen besondere Gefahren vor allem von auffällig gefärbten Früchten aus. Zierkürbisse enthalten oft hohe Mengen giftiger Bitterstoffe und sind nicht zum Essen da. Bei der Lampionblume sind die grüne Pflanze, besonders die unreifen Beeren, und der Wurzelstock giftig. Beim Pfaffenhütchen, das im September und Oktober Fruchtschmuck trägt, sind alle Teile giftig, besonders die Samen. Zierpaprika gilt als nicht zum Verzehr bestimmt, und viele Sorten sind sehr scharf. Sichere Artenkenntnis ist dein Schutz: Gegessen wird nur, was sicher bestimmt ist, und im Zweifel verzichtest du.

Achtung

Kleine Kinder beaufsichtigst du im Garten und auf dem Balkon und erklärst ihnen früh, welche Gefahren es gibt. Hat ein Kind vielleicht giftige Pflanzenteile verschluckt, entfernst du Reste aus dem Mund. Dann kontaktierst du ein Giftinformationszentrum oder ärztliche Hilfe und löst kein Erbrechen aus. Bei Atemnot oder Bewusstlosigkeit rufst du sofort den Rettungsdienst unter 112. Bei Hund oder Katze holst du sofort tierärztliche Hilfe, gibst keine Hausmittel und bringst bekannte Pflanzenreste mit.

Winter: Schutz, Ruhe und Saatgut

Welche Zierfrüchte brauchen Winterschutz?

Einjährige Zierfrüchte wie Zierkürbis, Ziermais und Okra durchlaufen Keimung, Blüte, Samenbildung und Absterben innerhalb einer Saison. Sie brauchen keinen Winterschutz, weil sie den Winter nur als Samen überdauern. Die Lampionblume ist dagegen eine mehrjährige, winterharte Staude und bleibt im Beet. Stängel, die du nicht zum Trocknen geschnitten hast, darfst du bis zum Frühjahr stehen lassen, denn über Winter stehende Staudenstängel bieten Insekten Quartiere. Beim Zierapfel bleiben die Früchte bis Oktober oder sogar bis in den späten Winter am Baum.

Marias Erfahrung

Vor dem ersten Frost gehe ich mit einer Liste durch den Garten. Für jede Zierfrucht notiere ich, ob sie ins Haus kommt, im Beet bleibt oder nur als Saattüte überwintert. Die Liste hängt bis zum Frühjahr neben meinen Samendosen.

Zierpaprika hell und kühl überwintern

Zierpaprika ist nicht winterhart, du kannst sie aber im Haus überwintern. Sie braucht dafür einen kühlen, hellen Platz mit mindestens 12 °C. Besser sind 15 °C, und auch ein kühl gehaltener Wintergarten eignet sich. Vor dem Einräumen kontrollierst du die Pflanzen auf Schädlinge und stellst befallene getrennt auf; ich drehe dabei jedes Blatt einmal um. Gießen und Pflege im Winterquartier beschreibt der Ratgeber, wie du Zierfrüchte im Kübel ziehst und überwinterst.

Eigenes Saatgut gewinnen: Vorsicht bei Kürbis

Für eigenes Saatgut lässt du ausgewählte Samenstände ausreifen und erntest sie bei trockenem, sonnigem Wetter. Die Samen trocknest du auf Papier nach, trennst sie von Pflanzenresten und lagerst sie kühl, dunkel und trocken in dicht schließenden Gefäßen. Ich beschrifte jede Tüte mit Sortenname und Erntejahr, bevor sie in die Dose kommt. Bei Hybridsorten können die Nachkommen anders aussehen als die Mutterpflanze.

Bei Kürbissen kommt eine Sicherheitsfrage dazu. Zierkürbisse und Zucchini gehören beide zu Cucurbita pepo, und eine Einkreuzung kann bittere Cucurbitacine in die Nachkommen bringen. Wo Zierkürbisse in der Nähe wachsen, nimmst du deshalb kein Saatgut aus eigener Zucchini- oder Speisekürbisernte. Hokkaido- und Butternutkürbisse gelten als sicherer vor solchen Rückkreuzungen. Für eine sortenreine Kürbisnachzucht wird ein Mindestabstand von 250 m zu anderen Sorten der gleichen Art empfohlen. Bei Ziermais ‘Glass Gem’ vermeidest du eine Fremdbestäubung mit Feldmais.

Mythos-Check

„Kochen macht Zierkürbisse essbar.“ Das stimmt nicht. Die giftigen Bitterstoffe, die Cucurbitacine, werden weder durch Kochen noch durch Einmachen oder Einfrieren zerstört. Zum Essen nimmst du nur Kürbisse, die ausdrücklich als Speisekürbis gekennzeichnet sind.

Die nächste Saison planen

Den Winter nutze ich, um die Beete für das nächste Jahr zu skizzieren, und ich notiere dabei, wo Mais und Kürbis zuletzt standen. Beim Mais hältst du eine Fruchtwechselpause von 3 Jahren ein. In seiner Heimat Lateinamerika wächst Mais klassisch zusammen mit Bohnen und Kürbissen, und dieses Trio kannst du mit Ziermais und Zierkürbis nachstellen. Ein Effekt solcher Mischkulturen ist schwer belegbar und nur bei guter Bodenverbesserung, richtigem Abstand und ausreichend Wasser zu erwarten. Vor der Aussaat testest du gelagertes Saatgut mit einer Keimprobe auf feuchtem, nicht nassem Küchenpapier, das du gegen Austrocknen abdeckst. Welche Nachbarn zusammenpassen, prüfst du im Werkzeug zur Mischkultur. Die Flächen zeichnest du im Beetplaner ein, und deine Termine hältst du im Aussaatkalender für Sommerblumen zum Ausdrucken fest.

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Häufige Fragen

Was sind Zierfrüchte und wofür werden sie verwendet?
Zierfrüchte ziehst du vor allem wegen ihrer Früchte, Kolben oder Fruchtstände, etwa Zierkürbis, Ziermais, Zierpaprika, Okra oder die Lampionblume. Sie schmücken das Beet und liefern Material für die Herbstdekoration. Typisch sind Ziermaiskolben mit dunkelrotem Korn oder die Beere der Lampionblume in ihrem aufgeblasenen, orangeroten Kelch. Zum Essen sind Zierkürbisse und Zierpaprika nicht bestimmt.
Wie pflegt man Zierfrüchte richtig während der verschiedenen Jahreszeiten?
Im Frühling säst du Zierpaprika von Januar bis März und Zierkürbisse ab Mitte Mai frostfrei direkt ins Beet. Den Sommer über brauchen Kürbisse bis zum Fruchtansatz viel Wasser, und ihre weiblichen Blüten müssen von Insekten bestäubt werden. Im Herbst lässt du Zierkürbisse der Kronenmischung bis zu den ersten Frösten und Ziermais 'Glass Gem' möglichst lange an der Pflanze ausreifen. Für den Winter kommt die nicht winterharte Zierpaprika an einen hellen Platz mit mindestens 12 °C, während die Lampionblume als winterharte Staude im Beet bleibt.
Worin unterscheiden sich einjährige und mehrjährige Zierfrüchte?
Einjährige Zierfrüchte wie Zierkürbis, Ziermais und Okra durchlaufen Keimung, Blüte, Samenbildung und Absterben innerhalb einer Saison und überdauern den Winter nur als Samen. Du säst sie deshalb jedes Jahr neu. Die Lampionblume ist dagegen eine mehrjährige, winterharte Staude, die Ausläufer bildet und im Beet bleibt. Zierpaprika ist nicht winterhart, lässt sich aber an einem hellen, kühlen Platz im Haus überwintern.
Was muss bei der Kreuzbestäubung zwischen Zier- und Speisesorten beachtet werden?
Aufpassen musst du vor allem bei Kürbissen: Zierkürbisse und Zucchini gehören zu Cucurbita pepo, und eine Einkreuzung kann bittere, giftige Cucurbitacine in die Nachkommen bringen. Wo Zierkürbisse in der Nähe wachsen, säst du deshalb kein Saatgut aus eigener Zucchini- oder Speisekürbisernte aus. Für eine sortenreine Kürbisnachzucht wird ein Mindestabstand von 250 m zu anderen Sorten der gleichen Art empfohlen. Bei Ziermais 'Glass Gem' vermeidest du außerdem eine Fremdbestäubung mit Feldmais.
Welche Rolle spielen Bestäuber bei der Fruchtentwicklung von Zierfrüchten?
Bei Kürbissen sitzen männliche und weibliche Blüten getrennt, und die am Fruchtknoten erkennbaren weiblichen Blüten müssen von Insekten bestäubt werden, damit eine Frucht ansetzt. Blühende Kürbisse locken Bienen an. Mais wird dagegen vom Wind bestäubt und bietet Bienen Pollen, aber keinen Nektar. Ziermais 'Glass Gem' säst du für eine gute Befruchtung deshalb im Block.
Stimmt es, dass alle Zierfrüchte giftig sind?
Pauschal lässt sich das nicht sagen, denn Zierfrüchte stammen von ganz unterschiedlichen Pflanzen. Mehrere verbreitete Arten sind aber giftig: Zierkürbisse enthalten oft hohe Mengen giftiger Bitterstoffe, und beim Pfaffenhütchen sind alle Pflanzenteile giftig, besonders die Samen. Die Lampionblume ist in der grünen Pflanze, besonders in den unreifen Beeren, und im Wurzelstock giftig, Zierpaprika gilt als nicht zum Verzehr bestimmt. Bei Kürbissen isst du nur ausdrücklich als Speisekürbis gekennzeichnete Früchte, und bei allen anderen Zierfrüchten gilt: Verzehr nur bei sicherer Bestimmung, im Zweifel verzichten.
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