Akelei-Krankheiten und Schädlinge erkennen: Schadbilder, Vorbeugung und was du tun kannst
- Weißer, abwischbarer Belag vor allem auf der Blattoberseite spricht für Echten Mehltau.
- Gelbliche bis violette Flecken und bei Feuchtigkeit ein Filz auf der Blattunterseite können auf Falschen Mehltau hindeuten.
- Bestätigter Falscher Mehltau: Akelei vollständig ausgraben, vernichten und an der Stelle eine Pause für Wirtspflanzen einlegen.
- Schwachen Blattlausbefall mit dem Wasserstrahl abspülen, Blattwespenlarven abklopfen und absammeln.
- Pflanzabstand, Licht und Gießen am Morgen lassen das Laub schneller abtrocknen.
- Chemische Mittel kommen erst als letzte Stufe und nur mit Zulassung für den Haus- und Kleingarten infrage.

Ein heller Belag auf den Blättern, violette Flecken oder angefressene Triebe: An der Akelei entscheidet das Schadbild, ob ein paar Blätter wegkommen oder die ganze Pflanze. Bei beginnendem Echtem Mehltau greifst du zur Schere. Bestätigt sich dagegen Falscher Mehltau, soll die Akelei vollständig aus dem Beet. Deshalb drehe ich bei jedem Verdacht zuerst ein Blatt um und wische mit dem Finger über den Belag.
Akeleien gehören zu den Hahnenfußgewächsen, und Länge und Krümmung ihrer Nektarsporne beeinflussen, welche Bestäuber an den Nektar kommen. Was die Staude sonst ausmacht und wie du sie im Beet einsetzt, zeigt das Porträt der Akelei als Gartenstaude.
Schadbilder an der Akelei: was du siehst und was dahinterstecken kann
Für die erste Einordnung brauchst du Antworten auf drei Fragen. Wo sitzt der Belag, lässt er sich abwischen, und findest du Tiere oder Fraß? Jedes Symptom bleibt dabei ein Hinweis, keine sichere Diagnose.
| Was du siehst | Kann hindeuten auf | Erster Schritt |
|---|---|---|
| Weißer Belag vor allem auf der Blattoberseite, lässt sich abwischen | Echter Mehltau | erkrankte Blätter entfernen, befallene Triebe bis ins gesunde Gewebe zurückschneiden |
| Gelbliche bis violette Blattflecken, bei Feuchtigkeit beiger bis violetter Filz auf der Blattunterseite | Falscher Mehltau durch Peronospora aquilegiicola | Verdacht abklären, bei bestätigtem Befall ganze Pflanze ausgraben und vernichten |
| Flecken auf dem Blatt ohne abwischbaren Belag und ohne Filz | pilzliche oder bakterielle Blattflecken | befallene Blätter entfernen, Ursache im Zweifel im Labor klären lassen |
| Triebe welken, obwohl die Erde feucht ist | Wurzel- oder Stängelgrundfäule | Feuchte unter der Oberfläche prüfen, Staunässe vermeiden |
| Kolonien an jungen Trieben, klebriger Belag auf den Blättern | Blattläuse mit HonigtauHonigtau ist die zuckerhaltige Ausscheidung von Blattläusen, die die Blätter verklebt. Auf ihm können sich schwarze Rußtaupilze ansiedeln, außerdem fressen Ameisen ihn. | schwachen Befall mit dem Wasserstrahl abspülen |
| Fraß an den Blättern, Larven auf dem Laub | Blattwespenlarven | abklopfen und absammeln |
| Fraß an Blättern und jungen Trieben, Schnecken in der Nähe | Schneckenfraß | abends nachsehen und absammeln |
Echter oder Falscher Mehltau: so unterscheidest du die beiden
Beide Krankheiten tragen Mehltau im Namen, verlangen aber ganz verschiedene Schritte. Der Blick auf beide Blattseiten kommt deshalb vor jedem Schnitt.
Echter Mehltau: weißer Belag zum Abwischen
Ein weißer Belag, der vor allem auf der Blattoberseite sitzt und sich abwischen lässt, spricht für Echten Mehltau. Auf trockenes Wetter als Schutz kannst du dabei nicht bauen.
Schon bei 70 % relativer Luftfeuchte können Echte Mehltaupilze keimen. Auch in trockenen Sommern bleibt ein Befall anfälliger Stauden deshalb möglich.
Bei beginnendem Befall entfernst du die erkrankten Blätter und schneidest befallene Triebe bis ins gesunde Gewebe zurück. Das Schnittgut sammle ich gleich in einem Eimer, statt es zwischen den Pflanzen liegen zu lassen. Zur Vorbeugung gehören ausreichende Pflanzabstände, gute Belichtung und eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Übermäßige Stickstoffgaben vermeidest du, und beim Gießen bleiben die Blätter möglichst trocken.
Falscher Mehltau: Flecken oben, Filz unten
An Akeleien ist Falscher Mehltau durch den Erreger Peronospora aquilegiicola beschrieben. Er kann gelbliche bis violette Flecken auf den Blättern verursachen. Bei Feuchtigkeit bildet sich zusätzlich ein beiger bis violetter Filz auf der Blattunterseite. Anders als beim Echten Mehltau lässt sich ein solcher Belag häufig nicht abwischen, und er sitzt unten statt oben. Bei feuchtem Wetter schaue ich deshalb gezielt unter die Blätter.
Bei Falschem Mehltau nur die fleckigen Blätter abschneiden und die Pflanze stehen lassen. Eine mit Peronospora aquilegiicola infizierte Akelei gräbst du vollständig aus und vernichtest sie.
Wenn sich der Verdacht bestätigt: ausgraben, reinigen, Pause einlegen
Flecken und Filz sind ein Hinweis, noch kein Befund. Bist du unsicher, lass eine Probe im Labor untersuchen, bevor du die Pflanze opferst.
Bestätigt sich der Befall, gräbst du die Akelei zügig vollständig aus und vernichtest sie. Ich gebe solche Pflanzen nicht auf den Kompost. Werkzeug, Schuhe und Pflanzenstützen, an denen Erde von der Befallsstelle hängt, reinigst du danach gründlich. So begrenzt du die Verschleppung der Erreger.
Die Gewöhnliche Akelei ist in allen Pflanzenteilen giftig. Was das für Kinder, Katzen und Hunde bedeutet, liest du im Ratgeber darüber, wie giftig Akelei ist und wie du sicher mit ihr umgehst.
An der Befallsstelle sollen danach mindestens eine, besser mehrere VegetationsperiodenDie Vegetationsperiode, auch Vegetationszeit, ist der Teil des Jahres, in dem Pflanzen wachsen, blühen und fruchten. Sie beginnt im Allgemeinen, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur mindestens 5 Grad Celsius erreicht. lang keine neuen WirtspflanzenWirtspflanzen sind die Pflanzen, die ein bestimmter Schädling oder Krankheitserreger befällt und von denen er lebt. Ein Schädling oder Erreger hat oft mehrere Wirtspflanzen, darunter auch verwandte Wildkräuter. wachsen, also auch keine Akeleien. Wie lange der Erreger im Boden überdauert, ist nicht bekannt. Akeleien säen sich jedoch selbst aus, und ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Samenbildung. Stehen in der Nähe noch Akeleien, schneidest du sie deshalb nach der Blüte zurück und begrenzt so die SelbstaussaatSelbstaussaat heißt, dass sich eine Pflanze ohne Zutun des Gärtners über ihre Samen verbreitet. Die Sämlinge tauchen dann auch an Stellen auf, an denen niemand sie gepflanzt hat. in die gesperrte Fläche. Sämlinge, die dort trotzdem auflaufen, ziehst du heraus.
Neue Akeleien bekommen einen anderen Platz. Für die Gemeine Akelei liegt die Aussaatzeit im April bis Juni. Den Termin für deine Stauden hältst du mit dem Aussaatkalender für Stauden zum Ausdrucken fest.
Blattflecken, Welke und Verfärbungen richtig einordnen
Blattflecken ohne Belag
Flecken ohne abwischbaren Belag und ohne Filz können auf pilzliche oder bakterielle Blattflecken hindeuten. Beide können sich an Stauden äußerlich so ähneln, dass erst eine Laboruntersuchung die Ursache unterscheidet. Für die Arbeit im Beet heißt das zunächst: Du entfernst befallene Blätter und hältst das Laub so trocken wie möglich.
Gieß morgens und direkt in den Wurzelbereich. So trocknen die Blätter schneller ab, und die Gefahr von Blattkrankheiten sinkt gegenüber abendlicher Blattbenässung.
Welke Triebe trotz feuchter Erde
Welken einzelne Triebe, obwohl die Erde feucht ist, kann eine Wurzel- oder Stängelgrundfäule dahinterstecken. Ihre Erreger finden bei anhaltender Bodenfeuchte und schlechter Durchlüftung des Bodens günstige Bedingungen. Länger anhaltende Staunässe führt außerdem zu Sauerstoffmangel an den Wurzeln. Akeleien werden für Plätze mit anhaltend feuchtem Boden empfohlen, und gerade diese Feuchte wird in schlecht durchlüfteter Erde zum Risiko. Die Akelei braucht deshalb beides zugleich: Feuchte und einen gut durchlässigen Boden.
Prüf vor dem nächsten Gießen die Feuchte unter der Oberfläche, statt nach der trockenen Oberfläche zu entscheiden. Bei Akeleien im Topf prüfst du auch den unteren Substratbereich, denn welkende Topfpflanzen können auch wegen geschädigter Wurzeln bei Dauernässe schlapp werden.
Nicht jede Verfärbung ist eine Krankheit
Gelbe Blätter müssen keine Erreger als Ursache haben. Eisenmangelchlorosen können durch einen zu hohen Boden-pHDer Boden-pH-Wert beschreibt, ob ein Boden sauer, neutral oder alkalisch ist. Er beeinflusst die Tätigkeit der Bodenorganismen und zeigt, ob ein Gartenboden eine Kalkgabe braucht. entstehen, aber auch durch verdichteten oder vernässten Boden. Trockenheit und Staunässe können ebenfalls Mangelsymptome auslösen, weil sie die Nährstoffaufnahme stören. Nach der Blüte wird das Akeleilaub zudem weniger attraktiv. Bei unschönem Laub suche ich deshalb zuerst nach Belag, Filz und Tieren, bevor ich auf eine Krankheit tippe.
Schädlinge an der Akelei: Blattläuse, Schnecken und Larven
Blattläuse an jungen Trieben
Blattläuse saugen an Blättern und jungen Trieben und hinterlassen Honigtau. Auf diesem klebrigen Belag können sich Rußtaupilze ansiedeln. Bei schwachem Befall genügt häufig ein Wasserstrahl, der die Läuse abspült. Ich spritze sie morgens ab, damit das Laub tagsüber abtrocknen kann.
Schnecken: Zaun nur mit Absammeln
Ob Schnecken hinter dem Fraß stecken, siehst du, wenn du abends mit der Taschenlampe durchs Beet gehst. Gefundene Tiere sammelst du ab. Ein Schneckenzaun hilft, schützt das Beet aber nur zuverlässig, wenn du innerhalb der Umzäunung weiterhin regelmäßig absammelst. Weinbergschnecken stehen unter Schutz und werden nicht gezielt bekämpft.
Raupen und Blattwespenlarven
Findest du Fraß an den Blättern und Larven auf dem Laub, können das Blattwespenlarven sein, denn sie können Akeleien befressen. Abklopfen und Absammeln vermindern den Befallsdruck. Beim Abklopfen halte ich eine helle Schale unter die Triebe und lese den Rest mit der Hand ab. Andere Raupen, die du auf dem Laub entdeckst, sammelst du genauso ab.
So hältst du Akeleien gesund
Den Rahmen setzt der Platz: Für viele Akeleien ist Halbschatten oder wandernder Schatten ein geeigneter Richtwert. Wie du Licht, Feuchte und pH-Wert für Stauden aufeinander abstimmst, erklärt der Stauden-Ratgeber im Abschnitt Standort und Boden.
Danach kommt die Luft zwischen den Pflanzen. Ausreichender Pflanzabstand, gute Belichtung und Durchlüftung lassen das Laub schneller abtrocknen und gehören zur Vorbeugung gegen Echten Mehltau. Halte den für deine Sorte angegebenen Abstand ein, statt Lücken mit weiteren Pflanzen zu füllen. Die Abstände für ein ganzes Beet kannst du vorab im Beetplaner einzeichnen.
Auch die Nachbarn zählen. Die Pfirsichblättrige Glockenblume wird als Partner für Akeleien empfohlen, kann aber stark von Rost befallen werden. Erkennbar ist der Rost unter anderem an gelblichen bis orangefarbenen Pusteln auf den Blattunterseiten. Pflanzt du beide zusammen, entfernst du bei der Glockenblume im Herbst alte Stängel und Blätter und putzt im Frühjahr befallene Blätter aus.
Beim Düngen hältst du Maß, denn mit Stickstoff überdüngte, mastig wachsende Pflanzen sind anfälliger für Krankheiten. Gießen, Düngen, Rückschnitt und Winterschutz im Detail findest du im Ratgeber, wie du Akeleien für eine reiche Blüte pflegst.
Biologisch vorgehen: Nützlinge und Hausmittel
Nützlingen Unterschlupf lassen
Nützlinge brauchen im Garten Verstecke, auch über den Winter. Ein Teil der dürren Staudenstängel kann das ganze Jahr stehen bleiben und Insekten Unterschlupf bieten. Die Zwischenräume von Ziergräsern dienen Nützlingen ebenfalls als Winterquartier, wenn die Halme über den Winter stehen bleiben. Mit der Hygiene verträgt sich das, solange du trennst: Gesundes altes Staudenlaub darf bis April oder Mai stehen bleiben, pilzbefallene Blätter kommen dagegen schon im Herbst weg. In einer Beetecke lasse ich deshalb gesunde, dürre Stängel stehen und räume krankes Laub im Herbst ab.
Hausmittel einordnen
Bei Hausmitteln kann ich dir weder eine verlässliche Wirkung noch eine Dosierung nennen. SchmierseifenlösungEine Schmierseifenlösung ist in Wasser aufgelöste Schmierseife, die als altes Hausmittel auf Pflanzen gesprüht wird. Sie legt sich als flüssiger Film über Schädlinge wie Blattläuse, die dadurch ersticken. wird als Hausmittel gegen Blattläuse weitergegeben, dabei genügt bei schwachem Befall häufig schon der Wasserstrahl. Kaffeesatz gilt als Barriere gegen Schnecken. Ich verlasse mich darauf nicht und sammle trotzdem ab.
„BrennnesseljaucheBrennnesseljauche ist ein selbst angesetzter Flüssigdünger aus Brennnesselblättern, die zehn bis 14 Tage in Wasser gären. Sie liefert schnell verfügbaren Stickstoff und eignet sich besonders für stark zehrendes Gemüse. hält Schädlinge von der Akelei fern.“ PflanzenjauchePflanzenjauche ist ein selbst angesetzter Flüssigdünger aus Pflanzen wie Brennnessel, Beinwell, Löwenzahn oder Giersch, die in Wasser gären. Ihre Nährstoffe stehen den Pflanzen schnell zur Verfügung. dient im Garten der Wurzeldüngung. Für Menge und Häufigkeit gibt es keine allgemeingültigen Angaben, weil Pflanzenbedarf und Nährstoffe im Boden mitentscheiden. Eine Schutzwirkung wird ihr nachgesagt, weil sie Pflanzen stärken soll; verlass dich nicht darauf.
Chemische Mittel: nur als letzte Stufe
Chemische Pflanzenschutzmittel stehen im Staudenbeet am Ende der Reihe, nach Vorbeugen, Kontrollieren und mechanischem Eingreifen. Bei Falschem Mehltau an der Akelei ist ohnehin das vollständige Ausgraben der infizierten Pflanze der vorgesehene Schritt. Gegen Viruskrankheiten wirken chemische Mittel nicht. Virusverdächtige Symptome kann eine Pflanzenschutzdienststelle abklären.
Solche Mittel können Nützlinge treffen. An der Akelei kommen die Blütenbesucher hinzu, die an den Nektarspornen Nahrung suchen, und auch sie kann ein Mittel treffen.
Greifst du doch zu einem chemischen Mittel, kommt nur eines mit Zulassung für den Haus- und Kleingarten infrage. Halte dich genau an die Gebrauchsanweisung, trag die vorgeschriebene Schutzkleidung, beachte die Wartezeit und entsorge Reste so, wie es die Gebrauchsanweisung vorgibt.
Gibt es resistente Akelei-Sorten?
Beeinflussen kannst du die Passung zwischen Sorte und Platz. Pflanzgemeinschaften werden stabiler und pflegeleichter, wenn ihre Arten ähnliche Ansprüche an Boden, Feuchte, Nährstoffe und Licht haben. Diese Sorten und Arten bringen unterschiedliche Platzansprüche mit:
| Sorte oder Art | Platz und Merkmale | Wuchs und Abstand |
|---|---|---|
| ‘McKana Giants Mischung’ | sonnig bis halbschattig | etwa 60 bis 80 cm hoch, Pflanzabstand etwa 40 cm |
| ‘Nora Barlow’ | gefüllte, spornlose Blüten | mit Blüten 80 cm hoch, Pflanzabstand 40 cm |
| ‘Barlow Choice Mischung’ | sonnig oder halbschattig, gut gelockerter, durchlässiger Boden, winterhart | nicht angegeben |
| ‘Biedermeier Mischung’ | sonnig bis halbschattig, für den Topf geeignet, nicht trockenheitstolerant | etwa 30 bis 40 cm hoch |
| Dunkle Akelei (Aquilegia atrata) | feucht-kühle, halbschattige Plätze | nicht angegeben |
| Alpen-Akelei (Aquilegia alpina) | kühle Plätze mit tiefgründigem Boden, der im Sommer nicht völlig austrocknet | nicht angegeben |
Bei gemeinsam kultivierten Akeleien können durch Kreuzung neue Farbvarianten entstehen, deshalb bleiben Sorten über Selbstaussaat kaum rein. Hast du eine Sorte gezielt für einen Platz ausgewählt, verlass dich also nicht darauf, dass ihre Sämlinge dieselben Eigenschaften mitbringen.
Integrierter Pflanzenschutz: die Reihenfolge an der Akelei
Integrierter Pflanzenschutz verbindet Vorbeugung, Kontrolle und Eingriff zu einer festen Reihenfolge. Im Staudenbeet lautet sie: vorbeugen, kontrollieren, mechanisch eingreifen, und erst als letzte Stufe kommt Chemie infrage. Die Vorbeugung legst du mit Platz, Pflanzabstand und dem Gießen am Morgen fest. Beim Kontrollieren schaust du an der Akelei auf beide Blattseiten, auf die Triebspitzen und auf den Boden. Bei feuchtem Wetter drehe ich zusätzlich mehrere Blätter um, weil sich der Filz des Falschen Mehltaus dann zeigt.
So gehe ich eine verdächtige Akelei durch.
- Blattoberseite: weißer Belag, der sich abwischen lässt, oder gelbliche bis violette Flecken?
- Blattunterseite: beiger bis violetter Filz?
- Junge Triebe: Läuse und klebriger Honigtau?
- Laub: Fraß und Larven?
- Boden: unter der Oberfläche nass oder verdichtet?




