Akelei: Arten, Sorten und Gestaltungsideen für deinen Garten
- Die Akelei (Aquilegia) gehört zu den Hahnenfußgewächsen, die heimische Gewöhnliche Akelei ist eine winterharte, krautige Staude.
- Akeleien passen an überwiegend halbschattige bis schattige Plätze mit anhaltend feuchtem, gut durchlässigem Boden.
- Die Gewöhnliche Akelei blüht von Mai bis August, ist besonders geschützt und in allen Pflanzenteilen giftig.
- Gemeinsam gepflanzte Akeleien kreuzen sich leicht, Sorten bleiben über Selbstaussaat deshalb kaum dauerhaft rein.
- Für den Topf eignet sich die kompakte Biedermeier Mischung, die etwa 30 bis 40 cm hoch wird.

Für eine halbschattige Ecke, die im Frühsommer blühen soll, suchen viele lange nach der passenden Staude. Ich setze dort gern Akeleien, weil ihre nickenden Blüten auch unter Gehölzen und neben Funkien Platz finden. Zwei Eigenheiten solltest du allerdings kennen, bevor du kaufst oder säst. Gemeinsam gepflanzte Akeleien kreuzen sich leicht, und die heimische Gewöhnliche Akelei ist in allen Pflanzenteilen giftig. Wer Arten, Sorten und Partner kennt, plant sie trotzdem gezielt ein: im Beet, im Topf und im naturnahen Garten.
Was macht die Akelei aus?
Botanische Einordnung und Herkunft
Botanisch heißt die Akelei Aquilegia, sie gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Wilde Arten wachsen in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel, in Europa ebenso wie in Asien und Nordamerika. In Deutschland ist die Gewöhnliche Akelei, Aquilegia vulgaris, heimisch und besonders geschützt. Im Handel begegnet sie dir auch als Gemeine Akelei, im Englischen heißt die Gattung Columbine. Die Gewöhnliche Akelei ist eine krautige, mehrjährige Staude und gilt als winterhart.
Blüte, Sporn und Laub
Erkennbar ist die Akelei an ihren nickenden Blüten. Farbige Kelchblätter umgeben die Kronblätter, die nach hinten in hohle Nektarsporne auslaufen. Bei der Gewöhnlichen Akelei sind die Blüten meist blauviolett und die Sporne an der Spitze hakig eingerollt. Die Kanadische Akelei trägt dagegen schmale, hellrote Blüten mit geraden Spornen.
Das Laub ist mehrfach gefiedert und oft blaugrün. Nach der Blüte wirkt es weniger ansehnlich, deshalb planst du Nachbarn ein, die es später verdecken. Die Gewöhnliche Akelei blüht von Mai bis August.
Die Gewöhnliche Akelei im Steckbrief:
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Botanischer Name | Aquilegia vulgaris |
| Familie | Hahnenfußgewächse |
| Lebensform | krautige, mehrjährige Staude, winterhart |
| Blütezeit | Mai bis August |
| Blüte | meist blauviolett, nickend, Sporne hakig eingerollt |
| Wuchshöhe | 30 bis 35 cm, teils auch 80 cm |
| Licht | überwiegend Halbschatten bis Schatten |
| Boden | fruchtbar, feucht, aber gut durchlässig; sauer, neutral oder alkalisch |
| Pflanzabstand | 25 cm in der Reihe, 25 cm zwischen den Reihen |
| Samen | Lichtkeimer, lagerfähig |
| Status | heimisch, besonders geschützt, verwilderungsfähig |
| Giftigkeit | in allen Pflanzenteilen giftig |
Welche Akelei-Arten und Sorten gibt es?
Zur Gattung gehören zahlreiche Wildarten, dazu kommen Mischungen und HybridenHybriden sind Pflanzen der ersten Tochtergeneration (F1) aus der gezielten Kreuzung zweier möglichst reinerbiger Elternlinien. Sie wachsen einheitlich und kräftig, lassen sich aber nicht zuverlässig mit ihren Eigenschaften über eigenes Saatgut weitervermehren. aus der Züchtung. Für die Auswahl zählen Blütenfarbe, Wuchshöhe und der Platz, den eine Art mag.
Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris)
Die heimische Art ist der Ausgangspunkt vieler Gartenformen. Von Mai bis August stehen ihre meist blauvioletten Blüten über dem gefiederten Laub. Verwenden kannst du sie im Staudenbeet, in der Wildblumenwiese und als Unterpflanzung von Rosen und Gehölzen. Eine weiße Form, ‘Alba’, gehört zur Staudenmischung Schattenjuwelen.
Gold-Akelei (Aquilegia chrysantha)
Die Gold-Akelei ist eine hohe, gelb blühende Art. An der Entstehung der langspornigen McKana-Hybriden war sie beteiligt. Im Beet setzt sie einen hellen Akzent neben blauen und dunklen Akeleien.
Dunkle Akelei (Aquilegia atrata)
Nahezu schwarz wirken die Blüten der Dunklen Akelei. Passend sind für sie feucht-kühle, halbschattige Plätze. Vor hellem Laub oder neben weißen Blüten hebt sich die dunkle Farbe deutlich ab.
Alpen-Akelei (Aquilegia alpina)
Die Alpen-Akelei trägt blaue Blüten und bevorzugt kühle Standorte. Der Boden sollte dort tiefgründig sein und auch im Sommer nicht völlig austrocknen. Einen heißen, trockenen Platz mutest du ihr deshalb besser nicht zu.
Kanadische Akelei (Aquilegia canadensis)
Schmale, hellrote Blüten mit geraden Spornen unterscheiden die Kanadische Akelei auf den ersten Blick von der heimischen Art. Ob sie und weitere Sorten in dein Schattenbeet passen, liest du im Ratgeber darüber, welche Akeleien sich für schattige Gärten eignen.
Mischungen und Hybriden
Für Beet und Topf gibt es Mischungen, die mehrere Farben in einer Saatgutpackung vereinen. Die Biedermeier Mischung bleibt kompakt, wird etwa 30 bis 40 cm hoch und blüht im Juni und Juli. Winterhart ist die Mischung Barlow Choice, die an sonnige oder halbschattige Plätze mit gut gelockertem, durchlässigem Boden gehört. Zu den Barlow-Formen mit gefüllten Blüten zählt auch ‘Black Barlow’, eine Sorte von Aquilegia vulgaris var. stellata. Lange Sporne kennzeichnen die McKana-Hybriden. Ich säe Mischungen an eine Stelle, an der sich die Farben mischen dürfen, und setze reine Sorten an einen eigenen Platz.
Hybriden gehen aus der Kreuzung verschiedener Elternpflanzen hervor. Aus selbst geernteten Samen einer Hybridsorte können Pflanzen wachsen, die deutlich von der Mutterpflanze abweichen. Eine Mischung ist dagegen von vornherein eine Sammlung verschiedener Farben.
Welche Rolle spielt die Akelei in der Gartenkultur?
Als Gartenpflanze hat die Akelei eine lange Geschichte. Die Gewöhnliche Akelei wurde als Marienblume in der Gartenkultur verwendet. In der mittelalterlichen Symbolik stand sie für die Gaben des Heiligen Geistes, und Albrecht Dürer nahm sie in seine Pflanzenstudien auf. Heute findest du sie in Cottage-Gärten, in naturnahen Staudenbeeten und in Waldgärten.
Aus der Wildform haben Züchter viele Gartenformen entwickelt. Die Blüten der Gartenformen reichen von Weiß, Gelb, Rosa und Rot bis zu Blau, Violett und fast Schwarz, oft sind sie zweifarbig. Wildform und Gartenform haben beide ihren Platz, verlangen aber unterschiedliche Rücksicht. Die Wildform fügt sich in naturnahe Pflanzungen ein und gehört zur heimischen Flora. Gartenformen bringen mehr Farben und Formen, können sich aber in Wildbestände einkreuzen und deren genetische Zusammensetzung verändern.
Wie gestaltest du mit Akelei im Beet?
Welcher Platz passt?
Akeleien setze ich an überwiegend halbschattige bis schattige Plätze mit anhaltend feuchtem Boden. Der Boden darf sauer, neutral oder alkalisch reagieren, sollte aber fruchtbar und gut durchlässig sein. Wie du den passenden Platz für deine Akelei findest, auch unter Gehölzen, im Steingarten oder im Topf, erklärt der Ratgeber dazu.
Abstand und Staffelung
In der Reihe planst du für die Gewöhnliche Akelei 25 cm Abstand ein. Zwischen den Reihen beträgt der Abstand ebenfalls 25 cm. In Beeten, die du nur von einer Seite siehst, stehen höhere LeitstaudenLeitstauden sind die prägenden Stauden eines Beets: langlebige Arten mit mächtigem, auffälligem Wuchs und üppiger Blüte. Sie bilden das Gerüst der Pflanzung, auf das die Begleitstauden abgestimmt werden. hinten und niedrige BodendeckerBodendecker sind niedrige, flächig wachsende Pflanzen, die in größeren Gruppen gepflanzt eine dichte Pflanzendecke bilden. Sie bedecken den Boden und lassen unerwünschten Wildkräutern wenig Platz. vorne. Kompakte Formen wie die Biedermeier Mischung rücken deshalb nach vorn, hohe Arten wie die Gold-Akelei weiter nach hinten. Mit dem Beetplaner skizzierst du deine Pflanzung, bevor du Pflanzen kaufst.
Partner und Kombinationen
Pflanzgemeinschaften bleiben stabiler und pflegeleichter, wenn ihre Arten ähnliche Ansprüche an Boden, Feuchte, Nährstoffe und Licht haben. Bei der Akelei kommt eine zweite Aufgabe dazu. Die Nachbarn sollen das Laub nach der Blüte verdecken, ohne die Akelei zu überwuchern. Ich kombiniere sie deshalb mit Funkien, Purpurglöckchen, Farnen und Frauenmantel. Unter Rosen und Gehölzen nutze ich sie als Unterpflanzung.
Wald-Vergissmeinnicht wächst gut in humusreichem, gleichmäßig feuchtem und gut durchlässigem Boden. Die Akelei verlangt fruchtbaren, feuchten und ebenfalls gut durchlässigen Boden. Weil beide so ähnliche Ansprüche haben, passt das Wald-Vergissmeinnicht gut in den Vordergrund vor deine Akeleien.
Ich markiere im Frühjahr die Stellen meiner Akeleien mit kurzen Stäben. So sehe ich beim Nachpflanzen von Funkien und Farnen, wo die Horste sitzen.
Farbkonzepte mit Akelei
Die Farbpalette der Akelei erlaubt ruhige und kontrastreiche Bilder. Ton in Ton wirken die meist blauvioletten Gewöhnlichen Akeleien neben der blau blühenden Alpen-Akelei. Kontrast entsteht, wenn du die gelbe Gold-Akelei neben die nahezu schwarze Dunkle Akelei setzt. Weiße Formen wie ‘Alba’ hellen schattige Partien auf. Gemischte Saatgutpackungen wie die Biedermeier Mischung ergeben dagegen ein buntes Bild ohne feste Ordnung.
Gemeinsam kultivierte Akeleien kreuzen sich allerdings leicht, und ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Samenbildung. Soll dein Farbkonzept über Jahre gleich bleiben, schneidest du die Stängel deshalb ab, bevor Samen reifen.
Akelei zwischen Steinen
Für Steinpartien wähle ich niedrige Arten wie Aquilegia flabellata und Aquilegia einseleana. Ich setze sie an kleine, frische Plätze im Halbschatten in Verbindung mit Stein. In welchen Gartenstilen die Akelei sonst noch passt und wie du sie dort gestaltest, zeigt der Ratgeber zur Akelei in verschiedenen Gartenstilen.
Akelei in naturnahen und modernen Pflanzkonzepten
In Staudenmischpflanzungen werden Arten mit ähnlichen Ansprüchen zu einer Gemeinschaft zusammengestellt. Ein Beispiel ist die geprüfte Staudenmischung Schattenjuwelen. Darin wächst die weiße Aquilegia vulgaris ‘Alba’ unter anderem mit Hosta ‘Blue Angel’ und Heuchera ‘Mocha’. Vorgesehen ist die Mischung für Standorte ohne oder mit mäßigem Wurzeldruck.
Für standortgerecht zusammengestellte Staudenmischpflanzungen liegt die Orientierung bei 7 bis 10 Pflanzen/m². Die genaue Dichte hängt vom Standort und von der gewünschten Wirkung ab. Ist die Pflanzung angelegt, verzichtest du aufs Hacken, weil es die Entwicklung der Stauden und den FlächenschlussFlächenschluss ist der Zustand, in dem Stauden, Gräser oder Bodendecker einer Pflanzung so weit zusammengewachsen sind, dass sie eine geschlossene Pflanzendecke bilden und kaum noch offener Boden zu sehen ist. stört.
Im naturnahen Garten darf die heimische Wildform verwildern, in der Wildblumenwiese ebenso wie unter Gehölzen. Ich lasse an einer Gehölzkante einige Pflanzen aussamen und schneide die Akeleien im Staudenbeet nach der Blüte zurück.
Akelei im Topf und Kübel
Auf Balkon und Terrasse brauchst du eine Akelei, die kompakt bleibt. Für dauerhaft bepflanzte Kübel eignen sich schwach und niedrig wachsende Sorten mit kompaktem Wurzelwerk besonders. Die Biedermeier Mischung passt dazu, denn sie wird etwa 30 bis 40 cm hoch und ist für die Topfkultur geeignet. Im Topf verträgt sie sonnige bis halbschattige Plätze. Weil die Mischung nicht trockenheitstolerant ist und ein größeres Erdvolumen mehr Wasser bevorratet, greifst du zum größeren Gefäß.
Das Gefäß braucht freie Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Für eine langjährige Bepflanzung nimmst du strukturstabile Kübelpflanzenerde, die Verdichtung und Vernässung im unteren Bereich entgegenwirkt. Poröse mineralische Zuschläge wie Lava, Bims oder Ziegelsplitt stabilisieren die Struktur zusätzlich, ihr Anteil kann bei 10 bis 40 % liegen.
Als allgemeines Prüfkriterium für die nächste Wassergabe gilt eine obere Erdschicht, die 1 bis 2 cm tief abgetrocknet ist. Bei torffreier Erde prüfst du zusätzlich die Feuchte unten im Topf, denn eine trockene Oberfläche kann Nässe darunter verdecken. Nach der ersten Blüte kann ein Rückschnitt bei der Biedermeier Mischung einen weiteren Blütenflor bringen.
kompakte Sorte wie die Biedermeier Mischung, eher großes Gefäß, freie Abzugslöcher, strukturstabile Kübelpflanzenerde, Feuchteprobe unten im Topf vor dem Gießen.
Auch eine winterharte Staude kann im Kübel erfrieren, wenn der Wurzelballen durchfriert. Draußen isolierst du deshalb das Gefäß, entfernst den Untersetzer und gießt bei Bedarf an frostfreien Tagen. Weitere Grundlagen zur Kübel-Überwinterung stehen im Stauden-Ratgeber im Abschnitt Topf und Balkonkasten.
Welche Bedeutung hat die Akelei für Insekten?
Die Akelei gilt als nützlingsfreundliche Staude. Den Nektar trägt sie in ihren Spornen, und Länge und Krümmung der Sporne beeinflussen, welche Bestäuber ihn erreichen. Die Gewöhnliche Akelei hat hakig eingerollte Sporne, die Kanadische Akelei gerade. Weil die Spornform den Zugang zum Nektar mitbestimmt, sprechen beide Arten nicht unbedingt dieselben Besucher an.
An der Gewöhnlichen Akelei sind oft Hummeln unterwegs. Manche beißen den Sporn von außen an und kommen so an den Nektar, ohne die Blüte von vorn anzufliegen. Ich schaue mir im Frühsommer an, welche Insekten meine Akeleien besuchen, und notiere es im Gartenheft. Als heimische, verwilderungsfähige Art fügt sich die Gewöhnliche Akelei in naturnahe Gärten und Wildblumenwiesen ein.
Wie erhältst du seltene Arten und Sorten?
Wer seltene Arten und reine Sorten erhalten will, vermeidet Kreuzungen. Pflanze sie deshalb an einen eigenen Platz, getrennt von anderen Akeleien. In der Nähe natürlicher Vorkommen gilt das besonders, denn Gartenformen können sich einkreuzen und die genetische Zusammensetzung heimischer Wildbestände verändern. Dort setzt du besser auf die heimische Wildform als auf bunte Gartenformen.
Die Gewöhnliche Akelei ist in Deutschland besonders geschützt. Grab deshalb keine Pflanzen aus der Natur aus und sammle dort keine Samen, sondern nimm Saatgut oder Jungpflanzen aus Gärtnerei und Handel.
Für eine eigene Saatgutreserve eignen sich Akeleisamen gut, denn sie gelten als orthodox und vertragen also das Trocknen. Geerntet wird bei trockenem Wetter, sobald die Samen ausgereift sind und sich leicht aus ihrer Hülle lösen. Danach trocknest du sie auf Papier nach, beschriftest sie und lagerst sie kühl, dunkel und trocken. Günstig ist eine Lagerung unter Luftabschluss bei weniger als 10 °C. Die meisten selbst gesammelten Blumen- und Staudensamen bleiben so als Orientierung etwa 3 Jahre keimfähig, eine Garantie für jede Art ist das nicht. Bei Resten mit fraglicher KeimfähigkeitDie Keimfähigkeit gibt an, wie viel Prozent der Samen einer Saatgutpartie unter optimalen Bedingungen zu normalen, gesunden Keimlingen auswachsen. Sie ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Saatgut. machst du etwa 4 Wochen vor der geplanten Aussaat eine KeimprobeDie Keimprobe ist ein einfacher Test vor der Aussaat: Du legst eine abgezählte Zahl Samen auf feuchtes Küchenpapier und zählst nach der Keimdauer, wie viele gekeimt sind. So siehst du, ob sich älteres Saatgut noch lohnt..
Nachkommen von Hybridsorten können deutlich von der Mutterpflanze abweichen, und gemeinsam kultivierte Akeleien kreuzen sich leicht. Für die Erhaltung lohnt das Sammeln deshalb vor allem bei Wildarten, die getrennt von anderen Akeleien stehen.
Aussaat, Pflege und Gesundheit im Überblick
Aussaat
Akelei ist ein Lichtkeimer, die Samen der Biedermeier Mischung drückst du deshalb nur an. Ich ziehe sie von März bis Juni in Schalen vor und setze die Jungpflanzen ab dem Spätsommer ins Beet. Wann welche Staude gesät wird, zeigt der Aussaatkalender für Stauden zum Ausdrucken, das Kaltkeimer-Verfahren mit Warm- und Kältephase beschreibt der Stauden-Ratgeber unter Aussaat und Vorkultur.
Selbstaussaat und Vermehrung
Akeleien säen sich selbst aus und können im Garten verwildern. Ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Samenbildung und begrenzt so die Ausbreitung. Wie SelbstaussaatSelbstaussaat heißt, dass sich eine Pflanze ohne Zutun des Gärtners über ihre Samen verbreitet. Die Sämlinge tauchen dann auch an Stellen auf, an denen niemand sie gepflanzt hat., Teilen und StecklingeEin Steckling ist ein junger, von der Mutterpflanze abgeschnittener Trieb, der in Erde oder Wasser eigene Wurzeln bildet. So entsteht eine neue Pflanze mit denselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze. bei Stauden zusammenhängen, erklärt der Abschnitt Teilen, Stecklinge und Selbstaussaat im Stauden-Ratgeber.
Pflege im Jahreslauf
Nach der Blüte schneide ich die Akeleien zurück, ansonsten kommen sie mit wenig Pflege aus. Gedüngt wird nach Bodenuntersuchung, für die Sorte ‘Black Barlow’ ist eine Düngung im Frühjahr und im Herbst möglich. Welche Pflegearbeiten an der Akelei von Frühling bis Winter anfallen, liest du im Ratgeber dazu, die Grundlagen zum Düngen stehen im Stauden-Ratgeber.
Krankheiten und Schädlinge
Ein weißlicher, abwischbarer Belag auf der Blattoberseite kann auf Echten Mehltau hindeuten, vorbeugend helfen ausreichende Abstände, gute Belichtung und Durchlüftung. Schwachen Blattlausbefall spritze ich mit einem Wasserstrahl ab, Schnecken sammle ich auch innerhalb eines Schneckenzauns regelmäßig ab. Woran du Krankheiten und Schädlinge an der Akelei erkennst und wie du vorbeugst, findest du im eigenen Ratgeber.
Giftigkeit
Die Gewöhnliche Akelei ist in allen Pflanzenteilen giftig, deshalb gehört sie nicht in die Küche und taugt auch nicht als Heilkraut zur Selbstbehandlung. Hat jemand Pflanzenteile gegessen, rufst du ein Giftinformationszentrum an oder holst ärztliche Hilfe und löst kein Erbrechen aus. Wie du im Garten mit Kindern, Katzen und Hunden sicher mit der Akelei umgehst, erklärt der Ratgeber dazu.
Akelei in der Vase
Die Akelei eignet sich auch als Schnittblume. Ich schneide sie morgens oder abends bei trockenem Wetter und stelle die Stiele sofort kühl ins Wasser. Wie du Akelei für die Vase schneidest und arrangierst, zeigt der Ratgeber dazu.




