Margeriten gießen: Wie viel Wasser brauchen sie im Beet und im Topf?
- Margeriten wollen frischen, gut durchlässigen Boden: weder nass noch völlig ausgetrocknet.
- Seltener und durchdringend gießen, bevor der Untergrund ganz austrocknet.
- Morgens direkt an die Wurzeln gießen und die Blätter trocken lassen.
- Neu gepflanzte Margeriten bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend wässern.
- Im Topf die Feuchte unten im Substrat oder über das Gewicht prüfen.
- Welke Triebe können auch von Staunässe kommen: erst den Boden prüfen.

Hängen bei einer Margerite mittags die Triebe, liegt der Griff zur Gießkanne nahe. Durst ist aber nur eine mögliche Ursache. Welkende Triebe können auch von Wurzel- oder Stängelgrundfäulen kommen, deren Erreger in anhaltend feuchtem, schlecht durchlüftetem Boden günstige Bedingungen finden. Ich prüfe deshalb zuerst den Boden und gieße erst danach.
Brauchen Margeriten viel Wasser?
Margeriten brauchen keinen nassen Boden, aber einen frischen. Die Margerite (Leucanthemum vulgare) gedeiht in mäßig nährstoffreichem, feuchtem und gut drainiertem Boden. Bei der Bodenart ist sie dagegen nicht festgelegt: Kalk-, Ton-, Lehm- und Sandboden kommen infrage. Weil sie so viele Bodenarten annimmt, aber gute DrainageDrainage bedeutet, dass überschüssiges Wasser aus der Erde abfließen kann, damit keine Staunässe entsteht. Im Pflanzgefäß sorgen dafür Abzugslöcher und eine grobe Drainageschicht, etwa aus Tonscherben oder Blähton. braucht, entscheidet beim Gießen weniger die Bodenart als die Frage, ob überschüssiges Wasser abfließen kann.
Trockenheit und Staunässe können beide die Nährstoffaufnahme stören. Anhaltende Nässe begünstigt außerdem Fäulen an Wurzeln und Stängelgrund. Wie die Margerite einzuordnen ist, zeigen ihre ZeigerwerteZeigerwerte sind Kennzahlen, die angeben, unter welchen Standortbedingungen eine Pflanzenart in der Natur bevorzugt vorkommt, etwa bei Licht, Feuchte, Bodenreaktion oder Stickstoff. Umgekehrt kannst du aus wild wachsenden Pflanzen so auf die Bedingungen am Standort schließen.:
| Zeigerwert nach Ellenberg | Skala | Margerite |
|---|---|---|
| FeuchtezahlDie Feuchtezahl ist eine botanische Kennzahl (Zeigerwert nach Ellenberg) dafür, wie feucht der Boden ist, auf dem eine Pflanzenart in der Natur typischerweise wächst: von 1 (trocken) bis 9 (nass), bei Wasserpflanzen bis 12. | 1 TrockenheitszeigerTrockenheitszeiger sind Wildpflanzen, die vor allem auf trockenem Boden wachsen. Kommen sie an einer Stelle im Garten gehäuft vor, ist das ein Hinweis darauf, dass der Boden dort eher trocken ist. bis 9 NässezeigerNässezeiger sind Pflanzen, deren gehäuftes Vorkommen einen sehr nassen Boden anzeigt, oft mit Staunässe. Typische Beispiele sind Ackerminze, Huflattich und Kriechender Hahnenfuß. | 4 |
| StickstoffzahlDie Stickstoffzahl ist einer der Zeigerwerte nach Ellenberg, also eine Kennzahl von 1 bis 9. Sie zeigt, ob eine Pflanzenart in der Natur eher auf stickstoffarmen (1) oder stickstoffreichen Standorten (9) wächst. | 1 stickstoffärmst bis 9 übermäßig stickstoffreich | 3 |
Die Zeigerwerte beschreiben, unter welchen Bedingungen die Art in der Natur vorkommt. Einen Gießplan ersetzen sie nicht, sie zeigen aber die Richtung: frisch statt nass. Für deinen Garten heißt das, du gießt nach dem Zustand des Bodens und nicht nach dem Kalender.
Achte außerdem auf die Gattung. Die Strauchmargerite heißt botanisch Argyranthemum frutescens und braucht ein frostfreies Winterquartier, für sie gelten im Winter eigene Gießregeln.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, feuchter, gut durchlässiger Boden. Sonne oder Halbschatten sind geeignet; gegebenenfalls stützen.
- Bodenart
Kalkhaltige, tonige, lehmige, sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, alkalische, neutrale Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, feuchter, gut drainierter Boden.
- Anbauort
Die Pflanze eignet sich für eine sommerblühende Gartenwiese.
Pflege
- Pflege
Kleine Teilstücke zunächst im Topf im Frühbeet bewurzeln lassen.
- Düngung
Wiesen mit den angebotenen Margeriten nicht düngen, denn Düngung kann Wiesen-Margeriten aus dem Bestand verdrängen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die Pflanze ist mehrjährig.
- Verwendung
Die angebotenen Sorten bieten Nützlingen und Insekten Nahrung.
Was für eine Pflanze ist die Margerite?
Die Margerite ist eine mehrjährige, winterharte Staude und wird 60 bis 80 cm hoch. Sie ist in Deutschland einheimisch und blüht von Mai bis Oktober. Was Stauden von Zweijährigen und Gräsern unterscheidet, findest du im Kurzporträt zu Stauden, Zweijährigen und Gräsern.
Wie beeinflussen Standort und Boden das Gießen?
Margeriten wachsen sonnig bis halbschattig. Auf sandigen, humusarmen Böden verbessert organische Substanz die Aufnahme und Speicherung von Wasser, verdichteter Boden behindert dagegen das Versickern. Mehr zu Licht und Boden steht im Ratgeber, welcher Standort Margeriten reich blühen lässt.
Wann gießt du Margeriten?
Gieß morgens und direkt in den Wurzelbereich, ohne die Blätter zu benetzen. So verdunstet weniger Wasser, und das Laub trocknet schneller ab. Im Vergleich zu abendlich nassen Blättern sinkt damit die Gefahr von Blattkrankheiten. Kommst du nur abends dazu, bleib mit dem Wasser konsequent am Boden.
Den Zeitpunkt gibt der Boden vor, nicht die Uhr. Gieß durchdringend, bevor der noch leicht feuchte Untergrund vollständig austrocknet. Auch nach einem Regenschauer lohnt der Blick unter die Oberfläche, denn eine abgestochene Scholle zeigt dir, ob Feuchtigkeit im Wurzelraum angekommen ist.
Ich steche vor dem Gießen mit dem Spaten neben den Margeriten eine Scholle ab, schaue auf die Farbe und fühle mit den Fingern nach. Nach dem Gießen wiederhole ich die Probe an einer anderen Stelle und sehe nach, ob das Wasser in der Tiefe angekommen ist.
Wie gießt du Margeriten richtig?
Durchdringend statt häufig
Mit einer durchdringenden Wassergabe erreichst du die tieferen Wurzelschichten besser als mit vielen kleinen. Gieß deshalb seltener, dafür so, dass das Wasser bis in den Wurzelraum vordringt. Ob das gelungen ist, verrät dir die Scholle nach dem Gießen: Ist sie auch unten dunkel und fühlt sich feucht an, hat der Gießgang gereicht.
Gießkanne, Tropfer oder Perlschlauch?
Für ein kleines Beet und einzelne Töpfe reicht die Gießkanne, weil du mit ihr genau am Fuß der Pflanze gießt. Für größere Bestände kommen Tropfer oder ein Perlschlauch infrage. Tropfbewässerung bringt das Wasser gezielt an die Pflanzen und kann Wasser sparen. Sie braucht allerdings einen Filter, weil Tropfer verstopfen oder verkalken können. Beim Perlschlauch tritt entlang des Schlauchs unterschiedlich viel Wasser aus. Die passende Laufzeit findest du deshalb nur, wenn du den Bestand beobachtest und mit der Scholle nachprüfst. Ein Regner, der über Blätter und Blüten sprüht, passt nicht zu dem Ziel, das Laub trocken zu halten.
Welches Wasser eignet sich?
Regenwasser ist salzarm und sehr weich. Du sammelst es am Dachablauf in einer Regentonne und verteilst es mit der Kanne. Auch Wasser, in dem du Obst und Gemüse in einer Schüssel gewaschen hast, kannst du zum Gießen verwenden.
Wie viel Wasser brauchen Margeriten?
Für eingewachsene Margeriten gibt es keine feste Literzahl, die in jedem Garten stimmt. Die Menge passt, wenn die Feuchtigkeit die tieferen Wurzelschichten erreicht hat, und das zeigt dir die Scholle. Anders sieht es bei neuen Beeten aus. Frisch bepflanzte Flächen brauchen bei Trockenheit mehr Aufmerksamkeit als gut eingewachsene Staudenpflanzungen. Selbst trockenheitsverträgliche Stauden werden in der Anwachsphase bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend gewässert.
Neu angelegte Staudenpflanzungen erhalten in den ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden bei anhaltender Trockenheit wiederholt etwa 25 l/m² je Gießgang. Der Wert bezieht sich auf die Beetfläche, nicht auf die einzelne Margerite.
Bei neuen Beeten gieße ich mit der Kanne und zähle die Füllungen mit. So weiß ich, wie viel Wasser auf der Fläche gelandet ist.
Wie hältst du die Feuchte mit Mulch im Boden?
Eine Mulchdecke hemmt die Verdunstung und vermindert die Erwärmung des Bodens. Die Bodenfeuchtigkeit bleibt länger erhalten, und die Oberfläche ist vor Verkrustung geschützt. Welches Material passt, hängt von der Pflanzung ab. Mineralischer Mulch eignet sich besonders für sonnig-trockene Pflanzungen auf mageren, durchlässigen Böden. Für feuchtere Staudenpflanzungen kommen RindenhumusRindenhumus ist feine, kompostierte Rinde. Du arbeitest ihn leicht in die Beeterde ein, um dem Boden organische Substanz und Nährstoffe zuzuführen – anders als Rindenmulch, der als Abdeckung obenauf liegt. oder Rindenkompost infrage. Rasenschnitt lässt du vorher anwelken und bringst ihn dünnschichtig aus.
Den Mulch ziehe ich nicht bis an den Stängelgrund heran. Erreger von Stängelgrundfäulen finden bei anhaltender Bodenfeuchtigkeit und geringer Durchlüftung günstige Bedingungen.
Rohen Rindenmulch um frisch gepflanzte Margeriten verteilen. Er bindet Stickstoff und ist für junge Staudenpflanzungen ungeeignet. Auch beim Abbau anderer kohlenstoffreicher Mulchstoffe können BodenorganismenBodenorganismen sind die Lebewesen im Boden: winzige Bakterien, Pilze und Algen ebenso wie Bodentiere vom Einzeller über den Regenwurm bis zu Wirbeltieren. Zusammen bilden sie das Bodenleben. vorübergehend Stickstoff binden.
Wie ändert sich das Gießen im Jahreslauf?
Nach Aussaat und Pflanzung
Margeriten keimen im Licht, und bis zur Keimung bleibt das Aussaatsubstrat ständig ausreichend feucht. Vor dem Pflanzen tauchst du den Topfballen ganz ins Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Wie du Margeriten aussäst und ins Beet pflanzt, beschreibt der Ratgeber dazu.
Während der Blüte
Von Mai bis Oktober steht die Margerite in Blüte. Ich setze die Kanne dann unter dem Laub an, damit Blätter und Blüten trocken bleiben. Beim Gießen kontrolliere ich die Pflanzen gleich mit, denn bei Leucanthemum gehören schwarze Blattläuse und Schnecken zu den möglichen Schädlingen. Ist eine Zierpflanze nur schwach von Blattläusen befallen, genügt häufig ein Wasserstrahl. Den setzt du morgens ein, damit das Laub schnell abtrocknen kann. Wie Margeriten Bienen und Schmetterlingen Nahrung bieten, erfährst du im Ratgeber dazu.
Im Hochsommer
In der Hitze bleibt die Regel gleich: morgens, am Boden, durchdringend. Ob im Beet ein zweiter Gießgang nötig ist, entscheidet die Scholle und nicht das Thermometer. Die Mulchdecke bremst jetzt Verdunstung und Erwärmung des Bodens. Töpfe brauchen an heißen Tagen eigene Aufmerksamkeit, dazu mehr im Abschnitt über Kübel.
Im Herbst
In der Schnittstaudenkultur wird für Leucanthemum eine Herbstpflanzung empfohlen. Frisch gesetzte Stauden brauchen beim Einwachsen zusätzliche Bewässerung, wenn es trocken bleibt. Bei eingewachsenen Margeriten entscheidet auch im Herbst die Scholle. Bleibt der Boden lange nass, lässt du die Kanne stehen.
Wie gießt du Margeriten im Topf und Kübel?
Im Gefäß gelten dieselben Grundregeln wie im Beet: morgens, am Boden und erst nach der Prüfung. Dazu kommen Abzug, Erde und Winterschutz. Wie du Margeriten im Kübel auf dem Balkon pflegst, liest du im Ratgeber dazu.
Wie prüfst du die Feuchte im Topf?
Bei torffreier Erde prüfst du vor dem Gießen die Feuchte im unteren Substratbereich oder über das Gewicht des Gefäßes. Die Oberfläche kann bereits trocken sein, während es darunter noch nass ist. Eine Fingerprobe nur an der Oberfläche führt deshalb leicht in die Irre. Ich hebe den Topf kurz an, bevor ich gieße, und vergleiche sein Gewicht mit dem Gefühl direkt nach dem letzten Gießen.
Wie oft gießt du im Topf?
Wie oft, bestimmt die tatsächliche Feuchte im Substrat. An heißen Tagen kann bei torffreien Substraten mehrfaches Gießen nötig sein. Frisch bepflanzte Kübel brauchen bei Trockenheit besonders viel Aufmerksamkeit. Ein größeres Gefäß speichert mehr Wasser und verschafft dir längere Abstände zwischen den Wassergaben.
Beim Umtopfen wählst du einen Topf, dessen oberer Durchmesser mindestens 2 cm größer ist als der bisherige. Mehr Erde bedeutet mehr Wasserreserve.
Wie vermeidest du Staunässe im Topf?
Prüf das Gefäß vor dem Befüllen auf Abzugslöcher. Die Löcher müssen frei bleiben, damit überschüssiges Wasser ungehindert abläuft, denn stehendes Wasser begünstigt Wurzelfäulnis. Steht nach dem Gießen Wasser im Untersetzer, gieße ich es ab. Für eine langjährige Bepflanzung eignet sich strukturstabile Kübelpflanzenerde, weil sie Verdichtung und Vernässung im unteren Gefäßbereich entgegenwirkt. In dauerhaft bepflanzten Kübeln stabilisiert ein Anteil von 10 bis 40 % poröser mineralischer Zuschlagstoffe die Struktur. Geeignet sind zum Beispiel Lava, Bims, Ziegelsplitt oder gebrochener Blähton.
Wie gießt du Margeriten im Topf über den Winter?
Die Margerite ist winterhart, im Kübel kann sie trotzdem erfrieren, wenn der Wurzelballen durchfriert. Isolier den Topf deshalb mit einer Umhüllung. Draußen überwinternde Kübelpflanzen gießt du bei Bedarf an frostfreien Tagen.
Die Topfumhüllung darf weder das Gießen noch den Wasserabfluss blockieren.
Für die Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens) gelten andere Regeln. Sie überwintert frostfrei in einem hellen Quartier um 10 °C und bekommt dort nur geringe Wassergaben. Beim Einräumen stellst du die Düngung ein und reduzierst das Gießen. Nach dem Winter stellst du sie bei frostfreiem Wetter zuerst schattig und windgeschützt auf und gewöhnst sie dann schrittweise an die Sonne.
Was tust du, wenn die Wasserversorgung nicht passt?
Zu wenig oder zu viel: Woran erkennst du es?
Hängende Triebe und gelbe Blätter können auf Wassermangel hindeuten, ebenso aber auf zu viel Nässe. Am Laub allein lässt sich das nicht sicher unterscheiden, am Boden schon eher. Ist der Wurzelraum in der Scholle trocken, gießt du durchdringend. Ist er nass, gießt du nicht nach und suchst die Ursache für die Nässe.
Die Margerite welkt trotz feuchter Erde
Welken die Triebe in feuchter Erde, kann das auf eine Wurzel- oder Stängelgrundfäule hindeuten. Hält Staunässe länger an, fehlt im Wurzelbereich Sauerstoff, und Wurzel- und Stammgrundfäule werden begünstigt. Im Beet lockerst du dann verdichteten Boden und beseitigst bei Staunässe auch tiefer liegende Verdichtungen. Erst danach arbeitest du bei Bedarf mineralisches Material ein. Tonige Böden werden zum Beispiel mit Splitt, Quarzsand oder Lava durchlässiger. Im Topf kontrollierst du, ob die Abzugslöcher frei sind.
Wenn es lange nicht regnet
In einer langen Trockenperiode gießt du morgens durchdringend an die Wurzeln und hältst die Feuchte mit einer Mulchdecke im Boden. Neu gepflanzte Margeriten und frisch bepflanzte Kübel kommen zuerst an die Reihe, weil sie bei Trockenheit mehr Aufmerksamkeit brauchen als eingewachsene Pflanzungen. Das gesammelte Regenwasser aus der Tonne setzt du jetzt gezielt ein.
Gelbe Blätter: gießen oder düngen?
Wurzeln nehmen Nährsalze als im Wasser gelöste Ionen auf. Trockenheit und Staunässe können außerdem beide die Nährstoffaufnahme stören und so Mangelsymptome hervorrufen. Gelbe Blätter sind deshalb zuerst ein Grund, die Bodenfeuchte zu prüfen, und erst danach ein Thema für den Dünger. Auch Eisenmangelchlorosen können durch verdichteten oder vernässten Boden entstehen, nicht nur durch einen zu hohen pH-Wert.
Margeriten wollen einen mäßig nährstoffreichen Boden, und ihre Stickstoffzahl liegt im unteren Bereich der Skala. Für die Wiesenpflege weist der BUND darauf hin, dass Düngung Wiesen-Margeriten aus dem Bestand verdrängen kann. Eine Düngeempfehlung für einzelne Garten- oder Schnittsorten folgt daraus nicht. Ob und wie viel du düngst, richtest du nach dem Bedarf der Pflanzen und einer Bodenuntersuchung.
Wenn du düngst, gib den Dünger auf feuchten Boden und nicht auf feuchte Pflanzenteile. Bei großer Hitze oder längerer Trockenheit kommt Flüssigdünger niedrig konzentriert auf vorher angefeuchteten Boden und nicht über die Blätter.
Stich vor dem nächsten Gießen im Margeritenbeet eine Scholle ab und heb deine Margeritentöpfe einmal an. Gieß dort, wo die Probe trocken ausfällt, und zwar durchdringend am Boden.



