Blumen · Stauden & Ziergräser · Anbau

Margeriten im Beet: pflanzen, vermehren, im Zaum halten, überwintern

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 7 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare): einheimisch, mehrjährig, winterhart und 60 bis 80 cm hoch.
  • Pflanzabstand 20 bis 30 cm in der Reihe, Reihenabstand 20 bis 30 cm, frei wachsender Horst, bei Bedarf gestützt.
  • Topfballen vor dem Pflanzen tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen; 1 cm Erde über dem Ballen.
  • Selbstaussaat bremsen: verwelkte Köpfe abnehmen, bevor die Samen im September und Oktober reifen.
  • Vermehren über Samen (Lichtkeimer, höchstens etwa 0,5 cm tief), über Teilstücke oder über Sämlinge.
  • Die Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens) braucht ein helles Winterquartier um 10 °C.
  • Auf schwarze Blattläuse und Schnecken kontrollieren; Weinbergschnecken stehen unter Schutz.
Einpflanzen mit frischer Gartenerde und Terrakotta-Topf
Foto: FotoRieth · Pixabay Content License · Quelle ↗

Eine Margerite bleibt selten genau dort, wo du sie gepflanzt hast. Die Wildform kann sich über ihre Samen im Beet verteilen, und jeder Horst wird 30 bis 50 cm breit. Ich plane deshalb schon beim Pflanzen mit, wie viel Platz sie bekommt, wann ich die verblühten Köpfe abnehme und wie sie über den Winter kommt.

Gemeint ist hier vor allem die Wiesen-Margerite, botanisch Leucanthemum vulgare. Die Staude ist in Deutschland einheimisch, mehrjährig und winterhart und gehört zur Artengruppe der Wiesenmargeriten. Den Namen Margerite trägt auch die Strauchmargerite Argyranthemum frutescens, die zu einer anderen Gattung gehört und anders überwintert. Wie sich Stauden, Zweijährige und Gräser in ihrem Lebenslauf unterscheiden, beschreibt das Kurzporträt im Stauden-Ratgeber.

Standort und Boden in Kürze

Margeriten wachsen sonnig bis halbschattig auf mäßig nährstoffreichem, feuchtem und gut drainiertem Boden. Mit Sand, Lehm, Ton und Kalk kommen sie ebenso zurecht wie mit sauren, neutralen und alkalischen Böden. Welcher Platz in deinem Garten passt, zeigt der Ratgeber, welcher Standort Margeriten üppig blühen lässt.

Giftig für Haustiere?
Angaben für die Gattung Leucanthemum
Hund
Giftig
Katze
Giftig
Ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort Tierarzt kontaktieren. Quelle: ASPCA Toxic Plants · Stand 2026-07-11

Empfehlungen für den Garten

Standort und Boden

Standort

Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, feuchter, gut durchlässiger Boden. Sonne oder Halbschatten sind geeignet; gegebenenfalls stützen.

Bodenart

Kalkhaltige, tonige, lehmige, sandige Böden sind geeignet.

Bodenreaktion

Saure, alkalische, neutrale Böden sind geeignet.

Substrat

Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, feuchter, gut drainierter Boden.

Anbauort

Die Pflanze eignet sich für eine sommerblühende Gartenwiese.

Pflege

Pflege

Kleine Teilstücke zunächst im Topf im Frühbeet bewurzeln lassen.

Düngung

Wiesen mit den angebotenen Margeriten nicht düngen, denn Düngung kann Wiesen-Margeriten aus dem Bestand verdrängen.

Lebensform und Verwendung

Lebensform

Die Pflanze ist mehrjährig.

Verwendung

Die angebotenen Sorten bieten Nützlingen und Insekten Nahrung.

Aussaatkalender Margerite
GartenkalenderVorkultur: März, April, Mai; Aussaat: März, April, Mai, Juni, Juli; Blüte: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober; Ernte: AugustJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: MärzVorkultur: AprilVorkultur: MaiAussaatAussaat: MärzAussaat: AprilAussaat: MaiAussaat: JuniAussaat: JuliBlüteBlüte: MaiBlüte: JuniBlüte: JuliBlüte: AugustBlüte: SeptemberBlüte: OktoberErnteErnte: AugustVorkulturAussaatBlüteErnte

Margeriten pflanzen und anwachsen lassen

Das Beet vorbereiten

Bevor eine Margerite einzieht, entfernst du Wurzelunkräuter und lockerst verdichteten Boden. Steht im Beet Staunässe, müssen auch tiefer liegende Verdichtungen weg. Auf Boden mit Wurzelunkräutern arbeite ich mit der Grabegabel und lese Rhizom- und Wurzelstücke sorgfältig heraus. So entsteht ein durchlässiger Pflanzboden ohne Bewuchs.

Wann du pflanzt

Im Schnittstaudenbeet pflanzt du Leucanthemum im Herbst. Selbst vorgezogene Jungpflanzen härtest du vor dem Auspflanzen etwa eine Woche lang ab. Dafür stehen sie an einem windgeschützten, schattigen, aber hellen Platz. Wann welche Staude gesät wird, zeigt dir der Aussaatkalender für Stauden zum Ausdrucken.

Pflanzen Schritt für Schritt

Ich tauche jeden Topfballen vor dem Pflanzen ganz in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Dann setze ich die Margerite so tief ins Pflanzloch, dass 1 cm Erde über dem Ballen liegt. Die Erde drückst du rundherum an und gießt die Pflanze gründlich an.

Die Abstände plane ich als System aus Pflanzabstand in der Reihe, Reihenabstand und Wuchsform.

Maß Wert für die Margerite
Pflanzabstand in der Reihe 20 bis 30 cm
Reihenabstand 20 bis 30 cm
Wuchsform frei wachsender Horst, bei Bedarf gestützt
Wuchsbreite 30 bis 50 cm
Wuchshöhe 60 bis 80 cm
Erde über dem Ballen 1 cm
Mini-Checkliste

Wurzelunkräuter entfernt, Verdichtungen gelockert, Topfballen getaucht, Ballen mit Erde bedeckt, Erde angedrückt, gründlich angegossen.

In der Anwachszeit gießen

Während der ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden gießt du eine neue Staudenpflanzung bei anhaltender Trockenheit wiederholt und durchdringend. Je Gießgang sind das etwa 25 l/m². Wie du Margeriten danach im Beet und im Topf versorgst, erklärt der Ratgeber, wann und wie viel du Margeriten gießt.

Margeriten in Beet und Rabatte

In einem Beet, das du von einer Seite aus ansiehst, stehen höhere Leitstauden hinten und niedrige Bodendecker vorne. Die Margerite liegt mit 60 bis 80 cm im mittleren Bereich. Die Flammenblume (Phlox paniculata) wird 100 bis 150 cm hoch und gehört deshalb hinter sie.

Für gemischte, standortgerecht zusammengestellte Staudenpflanzungen liegt die Orientierung bei 7 bis 10 Pflanzen/m². Wie dicht du am Ende setzt, hängt vom Standort und von der Wirkung ab, die du erreichen willst. Bevor ich pflanze, lege ich die Töpfe auf dem Beet aus und verschiebe sie, bis Höhen und Abstände stimmen. Am Bildschirm kannst du deine Rabatte im Beetplaner skizzieren.

Partner mit passenden Ansprüchen

Sonnenhut ist ein Gartenname für zwei Gattungen, Echinacea und Rudbeckia, deshalb nenne ich die Art. Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) braucht einen sonnigen Platz und blüht von Juni bis Oktober. Die Margerite blüht von Mai bis Oktober. Die Flammenblume bringt Duft ins Beet, die Margerite duftet nicht.

Hoher Rittersporn (Delphinium elatum) will humusreiches Substrat mit guter Drainage und regelmäßige Nährstoffgaben. Die Margerite kommt mit mäßig nährstoffreichem Boden aus. Ich setze den Rittersporn deshalb so, dass ich ihn einzeln versorgen kann.

Naturnah, für Insekten und für die Vase

Die Margerite ist eine Nahrungsquelle für Nützlinge und Insekten. Wie du damit einen insektenfreundlichen Garten gestaltest, beschreibt der Ratgeber, warum Margeriten für Bienen und Schmetterlinge wertvoll sind. Auch als Schnittblume eignet sie sich; wie du Wiesenmargeriten für Vase und Dekoration nutzt, zeigt ein eigener Ratgeber.

Ausbreitung im Auge behalten

Bei der Wiesen-Margerite reifen die Früchte im September und Oktober. Entfernst du verwelkte Blüten rechtzeitig, kann das bei vielen Stauden eine unerwünschte Selbstaussaat verhindern. Für deine Margeriten heißt das: Wer keine Sämlinge will, nimmt die verblühten Köpfe ab, bevor sie im Herbst ausreifen.

Ganz ohne Samenstände muss das Beet trotzdem nicht bleiben. Ein Teil der dürren Staudenstängel kann ganzjährig stehen bleiben und Insekten Unterschlupf bieten.

Marias Erfahrung

Ich lasse an einer Beetecke ein paar Samenstände der Margeriten stehen und nehme die übrigen verblühten Köpfe ab, bevor sie ausreifen.

Überzählige Sämlinge ziehe ich von Hand heraus. Zur Hacke greife ich in einer angelegten Staudenmischpflanzung nicht, weil Hacken die Entwicklung der Stauden und den Flächenschluss stört. Wird ein Horst zu breit, stichst du Teilstücke ab und ziehst daraus neue Pflanzen.

Margeriten vermehren: Samen, Teilstücke, Sämlinge

Margeriten vermehrst du über Samen, über Teilstücke oder über die Sämlinge, die sie selbst aussäen. Die Samen sind Lichtkeimer und kommen höchstens etwa 0,5 cm tief in die Erde; wie du Margeritensamen per Vorkultur oder Direktsaat aussäst, zeigt die Aussaat-Anleitung. Kleine Teilstücke lässt du zuerst im Topf im Frühbeet bewurzeln; wie du Stauden teilst und über Selbstaussaat vermehrst, erklärt der Stauden-Ratgeber.

Pflege im Sommer: düngen und schneiden

Der BUND weist für die Wiesenpflege darauf hin, dass Düngung Wiesen-Margeriten aus dem Bestand verdrängen kann, daraus folgt aber keine Düngeempfehlung für Garten- und Schnittsorten. Die Margerite selbst braucht einen mäßig nährstoffreichen Boden; wie Stauden je nach Art gedüngt werden, steht im Abschnitt Düngen des Stauden-Ratgebers.

Für das Ausputzen verblühter Köpfe und den Rückschnitt nach der Hauptblüte gibt es einen eigenen Ratgeber, wann und wie du Margeriten schneidest.

Gesunde Margeriten: Krankheiten und Schädlinge

Im Staudenbeet gehe ich in drei Stufen vor: vorbeugen, kontrollieren, mechanisch eingreifen. Bei Margeriten kontrollierst du auf schwarze Blattläuse und Schnecken als mögliche Schädlinge.

Vorbeugen

Ausreichende Pflanzabstände, gute Belichtung und eine ausgewogene Nährstoffversorgung können Echtem Mehltau an anfälligen Stauden vorbeugen. Die Abstände, die du beim Pflanzen einhältst, sind damit zugleich Vorsorge gegen Mehltau.

Häufiger Fehler

Bei trockenem Wetter nicht mehr auf Mehltau achten. Für die Keimung Echter Mehltaupilze kann bereits eine relative Luftfeuchte von 70 % ausreichen.

Kontrollieren und eingreifen

Was du siehst Was es bedeuten kann Was du tust
schwarze Läuse an der Pflanze Blattläuse bei schwachem Befall mit einem Wasserstrahl abspülen
Fraßstellen an Blättern und jungen Trieben kann auf Schnecken hindeuten Schnecken absammeln, Weinbergschnecken verschonen
weißer, mehliger Belag auf den Blättern kann auf Echten Mehltau hindeuten Abstände und Licht prüfen, befallene Blätter im Herbst entfernen

Bei schwachem Blattlausbefall an Zierpflanzen genügt häufig ein Wasserstrahl, der die Läuse abspült. Frisch gesetzte Margeriten kontrolliere ich gezielt auf Schnecken und sammle sie ab. Ein Schneckenzaun schützt das Beet nur zuverlässig, wenn du innerhalb der Umzäunung weiterhin regelmäßig Schnecken absammelst. Weinbergschnecken stehen unter Schutz und dürfen nicht gezielt bekämpft werden.

In trockenen, warmen Sommerperioden können Spinnmilben an Zierpflanzen zum Problem werden. Erwachsene Tiere sind nur etwa 0,5 bis 0,7 mm groß, deshalb nehme ich bei Hitze eine Lupe mit ins Beet.

Gut durch den Winter

Erst klären: Welche Margerite steht da?

Die Wiesen-Margerite ist winterhart und bleibt über den Winter im Beet. Die Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens) braucht dagegen ein helles Winterquartier um 10 °C. Weil beide Margerite heißen, schaue ich vor dem ersten Frost auf den botanischen Namen auf dem Etikett.

Vorbereitung im Herbst

Standfeste Stängel und Fruchtstände dürfen über den Winter stehen bleiben. In sommergrünen Staudenpflanzungen schneidest du sie erst im Spätwinter zurück. Im naturnahen Staudenbeet bekommen höhere Stauden gut 3 cm Herbstlaub als Mulch. Zwischen den Pflanzen bleibt das Laub etwa 5 cm dick liegen.

Achtung

Pilzbefallene Blätter nimmst du schon im Herbst ab. Gesundes altes Laub darf dagegen bis April oder Mai stehen bleiben.

Margeriten im Topf überwintern

Winterharte Margeriten im Gefäß bekommen einen isolierten Topf, den du weiter gießen kannst. Das Gefäß braucht freie Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser abläuft. Erde, Pflege und Überwinterung im Kübel behandelt der Ratgeber, wie du Margeriten in Kübeln auf Balkon und Terrasse ziehst und überwinterst.

Frühjahrsbehandlung nach dem Winter

Im Spätwinter schneidest du die abgestorbenen Triebe zurück. Im Hausgarten setzt du die Schere dafür 3 bis 5 cm über dem Boden an. Sitzen am Grund bereits grüne Blätter, genügt es oft, braune oder kranke Blätter auszuputzen. Danach kontrollierst du die frischen Triebe auf Schnecken und schwarze Blattläuse.

Die Vielfalt der Margeriten: von wild bis gefüllt

Die Wiesen-Margerite Leucanthemum vulgare ist die Wildform unter den Margeriten. Als mehrjährige Staude blüht sie von Mai bis Oktober und duftet nicht. Für eine sommerblühende Gartenwiese eignet sie sich ebenso wie für das Staudenbeet; wie du Margeriten in einer Wildblumenwiese ansiedelst und über die Mahd erhältst, steht im Wiesen-Ratgeber. Zur Saatgutgewinnung lässt du bei ihr abgeblühte Blütenstände bis zum Herbst ausreifen.

Daneben gibt es Gartensorten, die sich in der Blütenform unterscheiden. ‘Maikönigin’ blüht einfach, ‘Christine Hagemann’ bildet gefüllte Blüten. Bei Hybridsorten können Nachkommen aus selbst geernteten Samen deutlich von der Mutterpflanze abweichen. Sorten, die ich genau so behalten will, vermehre ich deshalb über Teilstücke.

Die Wildform passt in naturnahe Pflanzungen und lässt sich über eigene Samen weiterziehen. Eine Gartensorte wählst du wegen ihrer Blütenform und nimmst in Kauf, dass Samen von Hybridsorten nicht unbedingt dieselbe Pflanze bringen. Die Strauchmargerite Argyranthemum frutescens gehört zu einer anderen Gattung und braucht ein helles Winterquartier statt eines Platzes im Beet.

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Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Standortanforderungen für Margeriten im Garten?
Die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) wächst sonnig bis halbschattig. Der Boden sollte mäßig nährstoffreich, feucht und gut drainiert sein. Mit Sand-, Lehm-, Ton- und Kalkböden kommt die Margerite ebenso zurecht wie mit sauren, neutralen und alkalischen Böden.
Wie erfolgt die Aussaat von Margeriten richtig?
Margeriten säst du von März bis Juli. Die Samen sind Lichtkeimer und kommen höchstens etwa 0,5 cm tief in die Erde. Für die Keimung brauchen sie 15 bis 20 °C, und das Substrat bleibt während Quellung und Keimung ständig ausreichend feucht. Die Keimung dauert 10 bis 21 Tage.
Welche Besonderheiten gelten für die Topfkultur von Margeriten auf dem Balkon?
Das Gefäß braucht freie Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Bei torffreier Erde prüfst du die Feuchte vor dem Gießen auch im unteren Bereich, weil eine trockene Oberfläche feuchte tiefere Schichten verdecken kann. Winterharte Margeriten bekommen im Winter einen isolierten Topf, den du weiter gießen kannst. Die Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens) braucht dagegen ein helles Winterquartier um 10 °C.
Wie werden Margeriten als Schnittblumen optimal verwendet?
Die Margerite eignet sich als Schnittblume. Frisch geschnittene Stiele stellst du zur Erstversorgung 2 Stunden an einen kühlen, schattigen Platz, bis unter die Blüten ins Wasser. Vor dem Einstellen in die Vase schneidest du die Stielenden mit einem scharfen Messer noch einmal schräg an.
Worin unterscheiden sich Wildformen von Zuchtformen bei Margeriten?
Die Wildform ist die Wiesen-Margerite Leucanthemum vulgare, eine in Deutschland einheimische, mehrjährige Art aus der Artengruppe der Wiesenmargeriten. Gartensorten unterscheiden sich unter anderem in der Blütenform: 'Maikönigin' blüht einfach, 'Christine Hagemann' gefüllt. Bei Hybridsorten können Nachkommen aus selbst geernteten Samen deutlich von der Mutterpflanze abweichen.
Welche häufigen Probleme können bei der Margeriten-Kultivierung auftreten?
Als mögliche Schädlinge kontrollierst du bei Margeriten schwarze Blattläuse und Schnecken. Bei schwachem Blattlausbefall genügt häufig ein Wasserstrahl, Schnecken sammelst du ab. Echter Mehltau kann anfällige Stauden auch bei trockenem Wetter treffen, weil für die Keimung der Pilze bereits eine relative Luftfeuchte von 70 % ausreichen kann. Ausreichende Pflanzabstände, gute Belichtung und eine ausgewogene Nährstoffversorgung können vorbeugen.
Worin unterscheiden sich Sonnenhut und Margeriten als Beetpartner?
Sonnenhut ist ein Gartenname für Echinacea und Rudbeckia, deshalb lohnt der Blick auf die Art. Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) braucht einen sonnigen Platz und blüht von Juni bis Oktober. Die Margerite wächst sonnig bis halbschattig und blüht von Mai bis Oktober. Beide sind eine Nahrungsquelle für Nützlinge und Insekten.
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