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Hülsenfrüchte düngen: So versorgst du Bohnen und Erbsen nach Bodenbefund

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Als Schwachzehrer kommen Bohnen und Erbsen auf ausreichend versorgtem Boden ohne zusätzlichen Dünger aus.
  • Die meisten Hülsenfrüchtler können Stickstoff mit Knöllchenbakterien selbst binden, bei Puffbohnen und Soja kann zusätzlicher Stickstoff die Knöllchen sogar behindern.
  • Eine Bodenuntersuchung etwa alle 4 bis 5 Jahre erfasst Bodenart, pH-Wert, Phosphat und Kalium, Magnesium lässt du ergänzen.
  • Zeigt der Befund Bedarf, sind 1 bis 3 l Kompost je m² im Jahr ein Richtwert; Linsen und Kichererbsen nimmst du davon aus.
  • Gelbe oder welke Blätter sind nur Hinweise, denn auch Hitze, Nässe, Verdichtung oder Krankheiten können dahinterstecken.
Nahaufnahme von Erbsenschoten und Blättern an einer Pflanze im Freiland
Foto: www.kaboompics.com · Pexels License · Quelle ↗

Wer Bohnen und Erbsen düngt wie Starkzehrer, bringt vor allem Stickstoff ins Beet. Genau den können die meisten Hülsenfrüchtler mithilfe von Knöllchenbakterien selbst aus der Luft binden. Was ihnen tatsächlich fehlen kann, zeigt der Bodenbefund zuverlässiger als ein gelbes Blatt. Ich schaue deshalb vor jeder Gabe zuerst in den letzten Befund und entscheide danach, ob überhaupt etwas aufs Beet kommt.

Welche Arten zu den Hülsenfrüchten zählen und wie sie wachsen, erklärt der Überblick über Arten, Wuchsformen und Nutzungsgruppen der Hülsenfrüchte. Hier geht es um die Versorgung: welche Nährstoffe die Pflanzen brauchen, wie du den Bedarf misst und wie du Mangel oder Überdüngung korrigierst.

Welche Nährstoffe brauchen Hülsenfrüchte?

Zu den Hauptnährstoffen zählen Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium und Schwefel. Spurenelemente brauchen Pflanzen in viel kleineren Mengen, und im Gartenboden sind sie meist ausreichend vorhanden. Bei den meisten Hülsenfrüchten liefern Knöllchenbakterien den Stickstoff, deshalb brauchen zum Beispiel Erbsen in der Regel keine Stickstoffgabe. Bohnen und Erbsen zählen zu den Schwachzehrern: Ist der Boden ausreichend versorgt, düngst du sie nicht zusätzlich.

Nährstoff Rolle bei Hülsenfrüchten Was das für dich heißt
Stickstoff Die meisten Hülsenfrüchtler können Luftstickstoff mit Knöllchenbakterien binden. In der Regel nicht düngen, bei Bohnen keine reine Stickstoffdüngung
Phosphor Wichtig für den Energiehaushalt, hilft bei Erbsen und Puffbohnen den Knöllchenbakterien bei der Stickstoffbindung Nur ergänzen, wenn der Bodenbefund einen Bedarf zeigt
Kalium Sorgt bei Erbsen und Puffbohnen für eine bessere Wassereffizienz Bei Busch-, Stangen- und Feuerbohnen auf die Kaliumversorgung achten
Magnesium Hauptnährstoff Bodenuntersuchung um Magnesium ergänzen lassen
Calcium Hauptnährstoff Über eine Kalkung entscheidet der gemessene pH-Wert
Schwefel Hauptnährstoff In österreichischen Anbauerfahrungen mit Bio-Sojabohnen keine signifikante Ertragssteigerung durch zusätzlichen Schwefel
Molybdän Für die Stickstofffixierung durch Knöllchenbakterien erforderlich Mangel ist im Ackerbau sehr selten
Mythos-Check

Mehr Phosphor, mehr Blüten? Im Energiehaushalt der Pflanze spielt Phosphor eine wichtige Rolle. Eine zusätzliche Gabe fördert Blüten und Früchte aber nicht pauschal. Ich gebe Phosphor deshalb nur, wenn der Befund einen niedrigen Gehalt zeigt.

Was brauchen Bohnen, Erbsen, Puffbohnen und Soja im Einzelnen?

Die Tabelle zeigt, worauf du je Art beim Düngen achtest und welcher Boden-pH passt.

Art Düngung Boden-pH
Buschbohne keine reine Stickstoffdüngung, kein frischer Stallmist und keine Jauche unmittelbar zur Kultur, Kaliumversorgung beachten 5,8 bis 7,5 geeignet
Stangenbohne wie Buschbohne neutral
Feuerbohne (Prunkbohne) wie Buschbohne annähernd neutral
Erbsen in den meisten Böden keine Zusatzdüngung, Versorgung am Bodenbefund ausrichten, Kompost kann Mineraldüngung ersetzen; bei Zuckererbsen auf ausgiebige Stickstoffdüngung verzichten 6,5 bis 7,5 je nach Bodenart bei Mark- und Schalerbsen im Freiland
Puffbohne deckt ihren Nährstoffbedarf gewöhnlich aus dem Boden; zusätzlicher Stickstoff kann die Stickstoffbindung behindern 6,5 bis 7,2 auf mittleren bis schweren, tiefgründigen Böden
Sojabohne keine Stickstoffdüngung, auch keine Startgabe; Phosphor, Kalium und Magnesium nach Ernteentzug und Nährstoffgehaltsklasse des Bodens 6,5 bis 7,0, schwach sauer bis neutral
Adzukibohne Gartenkompost, stickstoffreiche Dünger vermeiden 5 bis 7,5, im internationalen Kornanbau toleriert
Linsen, Kichererbsen vor der Aussaat keinen Kompost einarbeiten kalkreiche, nährstoffarme Böden bevorzugt

Helmbohnen kommen mit einer mäßigen Nährstoffversorgung aus. Für Mungobohnen im Garten eignet sich ein stickstoffarmer Dünger.

Bei Sojabohnen kommt vor der Aussaat ein Schritt dazu. Die passenden Knöllchenbakterien fehlen in heimischen Böden normalerweise, deshalb impfst du das Saatgut mit sojaspezifischen Knöllchenbakterien. Dazu mischst du es unmittelbar vor der Aussaat mit dem passenden Impfstoff und schützt es vor direkter Sonne und langen Standzeiten. Auch Temperaturen ab etwa 24 °C hältst du vom geimpften Saatgut fern. Funktioniert die Knöllchensymbiose, kommt Soja ohne Stickstoffdüngung aus. Für Puffbohnen ist eine solche Impfung in der Regel nicht erforderlich, auch nicht nach langer Anbaupause.

Bodenanalyse: Wie findest du heraus, was deinem Beet fehlt?

Eine Bodenuntersuchung zeigt, wie dein Beet mit Nährstoffen versorgt ist. Aus dem Ergebnis ergibt sich eine Empfehlung zu Düngerart und Düngermenge. Zum Standardumfang im Gemüsegarten gehören Bodenart, pH-Wert, Phosphat und Kalium. Lass die Untersuchung um Magnesium ergänzen. Im Hausgarten wiederholst du sie etwa alle 4 bis 5 Jahre.

Die beiden Nährstoffe, die bei Erbsen und Puffbohnen Stickstoffbindung und Wassereffizienz unterstützen, stehen damit schon in der Standarduntersuchung.

Mini-Checkliste

Verteile 10 bis 15 Einstiche gleichmäßig über das Beet. Beprobe jeweils die obere Bodenschicht von 25 bis 30 cm. Mische alle Einzelproben und schicke rund 500 g davon ins Labor.

Ich stecke die Einstiche im Zickzack über das ganze Beet, damit die Mischprobe die Fläche abbildet und nicht eine einzelne Ecke. Flächen, die ich unterschiedlich nutze, beprobe ich getrennt.

pH-Wert und Kalk: Wann ist Kalken sinnvoll?

Der passende pH-Zielbereich hängt von Bodenart und Kultur ab, die Werte je Art stehen in der Tabelle oben. Kalk brauchst du nur, wenn der Messwert unter dem Bereich liegt, der zu Bodenart und Humusgehalt deines Beets passt. Sandiger Lehmboden mit einem pH-Wert ab 7 kommt ohne Kalkung aus.

Holzasche gilt manchen als kostenloser Kalkersatz. Mit einem pH-Wert von 11 bis 13 ist Asche stark alkalisch, außerdem kann sie Schwermetalle ins Beet tragen. Auf meine Gemüsebeete streue ich sie deshalb nicht.

Wann und womit düngst du Hülsenfrüchte?

Zeigt der Befund eine unzureichende Versorgung, arbeitest du vor der Aussaat Kompost ein. Die Termine je Art findest du im druckbaren Aussaatkalender für Hülsenfrüchte.

Zahl im Blick

Als Richtwert für Kompost gelten 1 bis 3 l/m² im Jahr, wenn dein Boden überhaupt etwas braucht. Die Frühjahrsgabe für die allgemeine Grunddüngung im Gemüsegarten endet bei höchstens 3 l je m². Bereitest du ein Buschbohnenbeet vor, kommen etwa 2 l reifer Kompost je m² in den Boden.

Was du düngen musst, gibst du möglichst im Frühjahr statt im Herbst, damit weniger ausgewaschen wird. Mineralische Dünger stellen ihre Nährstoffe überwiegend rasch bereit, organische wirken meist langfristiger. Bei organischen Düngern bestimmt außerdem das Wetter mit. Ist es frostig, trocken oder staut sich Nässe, kommt aus ihnen wenig an. Feuchtwarmes Wetter kann dagegen einen starken Nährstoffschub auslösen.

Im Gefäß gelten eigene Regeln. Für Erbsen im Topf eignet sich ab den ersten Blüten ein kaliumbetonter organischer Flüssigdünger. Zwergsorten der Puffbohne bekommen im Gefäß ab dem Erscheinen der ersten Blüten ebenfalls einen kaliumbetonten Flüssigdünger.

Mit etwa 10 bis 14 % Stickstoff zählen Hornspäne, Horngrieß und Hornmehl zu den Stickstoffdüngern. Busch-, Stangen- und Feuerbohnen bekommen keine reine Stickstoffdüngung. Frischer Stallmist und Jauche kommen nicht unmittelbar zu den Bohnen. Wie du Hülsenfrüchte biologisch und ohne chemische Dünger anbaust, steht in einem eigenen Beitrag.

Marias Erfahrung

Für jedes Beet führe ich eine kurze Liste mit dem Datum des letzten Befunds, der eingearbeiteten Kompostmenge und der Kultur. Vor der Aussaat lese ich sie, bevor ich zur Grabgabel greife.

Mangel erkennen: Was gelbe und welke Blätter bedeuten können

Blattsymptome sind Hinweise, keine Diagnose. Welken deine Pflanzen, obwohl sie Wasser haben, kann das auf Kaliummangel hindeuten. Das gilt auch für Vergilbungen an den Rändern und zwischen den Adern älterer bis mittelalter Blätter. Topfpflanzen können bei Hitze aber auch dann welken, wenn die Erde feucht ist. Prüf deshalb zuerst die Feuchte im Substrat, bevor du gießt oder düngst. Wie du die Feuchte prüfst und Hülsenfrüchte bedarfsgerecht gießt, steht im Beitrag zur Bewässerung.

Auch ein gut mit Phosphor versorgter Boden hilft wenig, wenn Kälte, Staunässe, Trockenheit oder Verdichtung die Phosphataufnahme hemmen. Zusätzlicher Phosphor behebt diese Ursache nicht. In einem nassen, dichten Beet hilft Nachdüngen deshalb nicht weiter, zumal auch organische Dünger bei stauender Nässe wenige Nährstoffe freisetzen.

Staunässe vertragen Hülsenfrüchte am Standort nicht, und mehr Humus verbessert die Wasserspeicherung des Bodens. Was Humus leistet und welche Rolle Hülsenfrüchte für die Bodenfruchtbarkeit spielen, liest du im Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft. Die Ansprüche je Art an Standort und Erde fasst der Hülsenfrüchte-Überblick im Abschnitt Standort und Boden zusammen.

Bei Spurenelementen halte ich mich zurück. Der Gartenboden hält sie meist in ausreichender Menge bereit, und Molybdänmangel ist im Ackerbau sehr selten. Auf Verdacht gebe ich deshalb keine.

Häufiger Fehler

Gelbe Erbsenblätter sofort mit Dünger beantworten. Vergilbungen können auch von Wurzel-, Fuß- oder Welkekrankheiten kommen, und zu feuchte, verdichtete Standorte begünstigen diese Krankheiten. Ich greife deshalb zuerst mit dem Finger in die Erde und prüfe, ob sie nass und dicht ist.

Wie du Krankheiten an Bohnen und Erbsen erkennst und ihnen vorbeugst, erklärt der Beitrag zum integrierten Pflanzenschutz bei Hülsenfrüchten.

Überdüngung vermeiden und korrigieren

Gibst du Puffbohnen zusätzlich Stickstoff, kann das die Stickstoffbindung ihrer Knöllchenbakterien behindern und verzögern. Sojabohnen bekommen auch zum Start keinen Stickstoff, denn eine solche Gabe kann die Knöllchenbildung behindern. Überschüsse entstehen auch ohne Kunstdünger: Wer Kompost oder Stallmist oft einarbeitet, kann den Gartenboden ebenfalls mit Nährstoffen überversorgen.

Ein Hochbeet mit der klassischen Füllung aus Reisig, Kompost und Gärtnererde gibt im ersten Jahr viel Stickstoff ab. Das kommt vor allem Starkzehrern zugute. Weil zusätzlicher Stickstoff bei Puffbohnen die Stickstoffbindung behindern kann, gehört das erste Hochbeetjahr bei mir den Starkzehrern und nicht den Hülsenfrüchten.

Zeigt der Befund hohe Gehalte, lässt du Kompost und Dünger auf diesem Beet weg. Ist bei sehr hoher Phosphorversorgung nur der Kaliumvorrat niedrig, ergänzt du gezielt Kalium. Ein Mehrnährstoffdünger würde dagegen zusätzlich Phosphor ausbringen.

Was nach der Ernte im Beet bleibt

Nach der Ernte lasse ich die Wurzeln meiner Erbsen und Bohnen im Boden, damit Stickstoff, weitere Nährstoffe und organische Substanz auf der Fläche bleiben. Auch eingearbeitete Pflanzenreste halten diese Stoffe im Beet. Die gesamte Stickstoffbindung von Puffbohnen darfst du aber nicht mit dem gleichsetzen, was die Folgekultur tatsächlich nachgeliefert bekommt. Feuerbohnen zeigen als Vorfrucht im österreichischen Bio-Körneranbau sogar nur eine eher bescheidene Wirkung. Die Düngung der Nachkultur richte ich deshalb weiter nach dem Befund.

Weil Erbsen und Bohnen zur selben Pflanzenfamilie gehören, stellst du sie nicht unmittelbar nacheinander auf dieselbe Fläche; Klee, Wicke und Lupine als Gründüngung zählen dabei mit. Die Anbaupausen je Art stehen im Hülsenfrüchte-Überblick unter Fruchtfolge und Mischkultur, die Rolle der Gründüngung im Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft. Wo welche Pflanzenfamilie stand, hältst du im Beetplaner für deine Gemüsebeete fest.

Jetzt dran

Such deinen letzten Bodenbefund heraus. Fehlt er oder ist er älter als etwa 4 bis 5 Jahre, nimm vor der nächsten Aussaat eine Mischprobe und lass Magnesium mituntersuchen.

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Häufige Fragen

Stimmt es, dass Hülsenfrüchte überhaupt keinen Stickstoffdünger benötigen?
In der Regel ja, denn die meisten Hülsenfrüchtler können mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff binden. Sojabohnen bekommen nicht einmal eine Startgabe, weil Stickstoff dort die Knöllchenbildung behindern kann. Bei Puffbohnen kann zusätzlicher Stickstoff die Bindung behindern und verzögern. Phosphor, Kalium und Magnesium richtest du dagegen nach dem Bodenbefund aus.
Welche Nährstoffbedürfnisse haben Bohnen, Erbsen und Linsen?
Busch-, Stangen- und Feuerbohnen bekommen keine reine Stickstoffdüngung und keinen frischen Stallmist unmittelbar zur Kultur, auf ihre Kaliumversorgung achtest du aber. Erbsen kommen in den meisten Böden ohne Zusatzdüngung zurecht; ihre Versorgung orientierst du am Bodenbefund. Linsen mögen kalkreichen, nährstoffarmen Boden und bekommen deshalb vor der Aussaat keinen Kompost.
Welche Mikronährstoffe sind für Hülsenfrüchte wichtig und wie erkennst du einen Mangel?
Spurenelemente brauchen Pflanzen in viel kleineren Mengen als Hauptnährstoffe, und im Gartenboden sind sie meist ausreichend vorhanden. Ohne Molybdän läuft die Stickstofffixierung der Knöllchenbakterien nicht, im Ackerbau ist ein Mangel aber sehr selten. Verfärbte Blätter sind nur Hinweise, denn bei Erbsen können Vergilbungen auch von Wurzel-, Fuß- oder Welkekrankheiten kommen. Spurenelemente gibst du deshalb nicht auf Verdacht.
Welche Auswirkungen hat die Phosphor- und Kaliumversorgung auf die Hülsenbildung?
Phosphor hilft bei Erbsen und Puffbohnen den Knöllchenbakterien bei der Stickstoffbindung, Kalium sorgt für eine bessere Wassereffizienz. Eine zusätzliche Phosphorgabe fördert Blüten und Früchte aber nicht pauschal. Ergänze beide nur, wenn der Bodenbefund einen Bedarf zeigt. Ist Phosphor sehr hoch und Kalium niedrig, gibst du gezielt nur Kalium.
Welcher Dünger eignet sich für Hülsenfrüchte?
Auf ausreichend versorgtem Boden brauchen Bohnen und Erbsen gar keinen. Zeigt der Befund Bedarf, arbeitest du vor der Aussaat Kompost ein, Linsen und Kichererbsen ausgenommen. Im Gefäß eignet sich ab den ersten Blüten für Erbsen ein kaliumbetonter organischer Flüssigdünger, für Zwergsorten der Puffbohne ein kaliumbetonter Flüssigdünger. Reine Stickstoffdünger wie Hornspäne sind für Bohnen und Erbsen in der Regel nicht nötig.
Welchen Einfluss haben Hülsenfrüchte auf die Nährstoffe für nachfolgende Kulturen?
Lässt du Wurzeln und Pflanzenreste im Beet, bleiben Stickstoff, weitere Nährstoffe und organische Substanz auf der Fläche. Die gesamte Stickstoffbindung von Puffbohnen darfst du aber nicht mit dem gleichsetzen, was die Folgekultur tatsächlich nachgeliefert bekommt. Feuerbohnen zeigen als Vorfrucht im österreichischen Bio-Körneranbau sogar nur eine eher bescheidene Wirkung. Die Düngung der Nachkultur planst du deshalb weiter nach dem Befund.
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