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Stallmist

Stallmist ist ein Wirtschaftsdünger aus der Tierhaltung, etwa von Rindern oder Pferden, bei dem der Dung der Tiere meist mit Einstreu vermischt ist. Er verbessert den Boden und liefert zugleich reichlich Nährstoffe.

Ähnlich wie Kompost wirkt Stallmist bodenverbessernd: Leichte Sandböden halten mehr Wasser, und der Lufthaushalt schwerer Lehmböden verbessert sich. Wie viele Nährstoffe er enthält, schwankt stark, je nach Tierart, Menge der Einstreu, Futter und anderen Faktoren. Die Bayerische Gartenakademie warnt davor, Mist sorgloser zu behandeln als Handelsdünger, nur weil er „rein organisch“ ist. Er bringt vor allem viel Phosphat und Kalium mit. Auf eine Fläche gehört deshalb immer nur entweder Kompost oder Mist, und die Menge solltest du begrenzen.

Vor der Anwendung sollte der Mist mindestens ein Jahr abgelagert oder kompostiert werden. Arbeitest du ihn im Frühjahr flach in den Boden ein, zersetzen ihn die Bodenorganismen schnell, und die Nährstoffe werden für die Pflanzen verfügbar.

Beispiel aus dem Garten

Den Pferdedung mit Einstreu, den ich bekomme, lasse ich als Stallmist mindestens ein Jahr ablagern, bevor er aufs Beet kommt. Im Frühjahr arbeite ich ihn flach ein, und dieses Beet bekommt dann keinen Kompost zusätzlich.

Quelle: Bayerische Gartenakademie (LWG) ↗ – Bayerische Gartenakademie Bericht 2: Düngung im Garten – In fünf Schritten zur erfolgreichen Düngung, Schritt 4 „Düngewirkung von Bodenverbesserungen“, Einleitung (S. 31) und Abschnitt „Mist“ mit Tabellen 16 und 17 (S. 32–33). Geprüft am .

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