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Grunddüngung

Die Grunddüngung ist die Düngergabe unmittelbar zu Beginn einer Kultur oder der Wachstumszeit. Was die Pflanzen danach noch brauchen, bekommen sie mit einer oder mehreren Nachdüngungen, den sogenannten Kopfdüngungen.

Phosphat, Kalium und Magnesium werden in der Regel einmalig zu Vegetationsbeginn gedüngt. Sie werden im Boden nicht so leicht ausgewaschen, deshalb lässt sich hier auf Vorrat düngen. Beim Stickstoff ist es anders: Kleine Pflanzen nehmen noch wenig auf, und zu früh gegebener Stickstoff kann ausgewaschen werden, bevor sie ihn brauchen. Deshalb teilt man ihn üblicherweise in eine Grunddüngung und eine oder mehrere Kopfdüngungen auf.

Nach Angabe der Bayerischen Gartenakademie lohnt eine Stickstoff-Grunddüngung nur, wenn der Vorrat an mineralischem Stickstoff im Boden niedrig ist. Das zeigt eine entsprechende Bodenuntersuchung. Sonst ist es günstiger, den Stickstoff später zu geben, etwa vier Wochen nach Kulturbeginn. Zu spät darf es aber auch nicht werden, sonst entsteht Mangel, und die Pflanzen wachsen schlechter.

Beispiel aus dem Garten

Die Gabe, die ich zu Beginn der Kultur ins Beet bringe, ist die Grunddüngung, bei Phosphat, Kalium und Magnesium meist die einzige. Was die Pflanzen danach an Stickstoff noch brauchen, gebe ich später als Kopfdüngung.

Quelle: Bayerische Gartenakademie (LWG) ↗ – Bayerische Gartenakademie Bericht 2: Düngung im Garten – In fünf Schritten zur erfolgreichen Düngung, Schritt 5, Abschnitt „Zeitpunkt der Düngung“ (S. 41) und „Informationen zu Nährstoffen“ (S. 43). Geprüft am .

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