Pflanzenstärkungsmittel im Garten: was sie sind und wie du sie richtig anwendest
- Pflanzenstärkungsmittel dienen der allgemeinen Gesunderhaltung und sind keine pauschalen Mittel gegen Schädlinge.
- Menge, Zeitpunkt und Art der Anwendung stehen in der Gebrauchsanleitung des konkreten Mittels.
- Die Listung beim BVL setzt keinen Wirksamkeitsnachweis voraus und bestätigt keine Öko-Eignung.
- Mykorrhiza-Präparate brauchen lebende Wirtswurzeln, Kohlarten und Spinat gelten als Nichtwirte.
- Dass sich zwei Mittel mischen lassen, belegt weder ihre Verträglichkeit noch ihre Wirkung.
- Vor jedem Mittel klärst du die Ursache, denn Trockenheit oder Staunässe können wie Mangel aussehen.

Auf der Flasche steht „PflanzenstärkungsmittelPflanzenstärkungsmittel sind Stoffe, Gemische oder Mikroorganismen, die allgemein die Gesundheit von Pflanzen erhalten oder sie vor Belastungen schützen sollen, die nicht von Schaderregern ausgehen, etwa vor Frost oder starker Verdunstung. Pflanzenschutzmittel sind sie nicht.“, und du möchtest wissen, ob deine Tomaten, Rosen oder Obstbäume davon robuster werden. Bevor ich so ein Mittel ansetze, lese ich die Gebrauchsanleitung bis zum Ende und trage im Gartenheft ein, was ich auf welches Beet gebe. Der Grund ist nüchtern: Die Listung eines Pflanzenstärkungsmittels setzt keinen Wirksamkeitsnachweis voraus. Ob ein Mittel bei dir etwas bewirkt, siehst du am ehesten, wenn du es nach Anleitung anwendest und genau beobachtest.
Was Pflanzenstärkungsmittel sind und welche Gruppen es gibt
Ein Pflanzenstärkungsmittel soll Pflanzen allgemein gesund erhalten oder vor nichtparasitären, also nicht von Schadorganismen ausgehenden Beeinträchtigungen schützen. Rechtlich gehört es zum Pflanzenschutzrecht, braucht keine Zulassung und muss vor dem Inverkehrbringen dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitgeteilt werden. Nachgesagt wird solchen Mitteln, dass sie Pflanzen widerstandsfähiger machen; fest steht, dass ihre Wirkung von Kultur, Standort, Witterung, Entwicklungsstadium und Anwendung abhängt. Wie Pflanzenstärkungsmittel in der Pflanze wirken und worin sie sich von Pflanzenschutzmitteln unterscheiden, erklärt ein eigener Ratgeber.
Angeboten werden unter anderem Präparate mit Bodenbakterien und Pilzen wie MykorrhizaMykorrhiza ist eine Lebensgemeinschaft zwischen bestimmten Bodenpilzen und Pflanzenwurzeln zum beiderseitigen Nutzen. Die Pilzfäden liefern der Pflanze Wasser und Nährsalze und erhalten dafür einen Teil der Kohlenhydrate, die die Pflanze durch Photosynthese bildet., dazu Algen- und Pflanzenextrakte, Humin- und Fulvosäuren und silikathaltige Mittel. Je nach Gruppe können sie Nährstoffe besser verfügbar machen, das Wurzelwachstum anregen oder, wie Silikat, die Zellwände stärken. Welche Gruppen es gibt und wie sich jede einzelne unterscheidet, stellt ein Vergleich der Mittelgruppen vor; die Wirkweise vertieft der oben verlinkte Ratgeber.
So wendest du ein Pflanzenstärkungsmittel an
Etikett und Gebrauchsanleitung zuerst
Ein gewerblich vermarktetes Pflanzenstärkungsmittel trägt eine deutschsprachige Kennzeichnung. Dazu gehören unter anderem die Bezeichnung als Pflanzenstärkungsmittel, der Verantwortliche und eine Gebrauchsanleitung, die auf Verpackung, Behältnis oder Beilage stehen muss. Fehlt die Bezeichnung, ist das Produkt nicht als Pflanzenstärkungsmittel gekennzeichnet, auch wenn die Werbung von Stärkung spricht.
Menge, Zeitpunkt und Art der Ausbringung entnimmst du dieser Gebrauchsanleitung, nicht einem Rezept für ein anderes Mittel. Weil die Wirkung von Kultur, Standort und Witterung abhängt, ersetzt keine Faustregel den Blick auf das konkrete Produkt. Ich bewahre jedes Mittel in der Originalverpackung auf, damit die Anleitung beim nächsten Ansetzen dabei ist. Wann im Gartenjahr welches Mittel passt, vom Frühjahrsstart über die Sommerhitze bis zur Wintervorbereitung, zeigt der Ratgeber zum Gartenjahr.
Anders als bei Pflanzenschutzmitteln wird die Unbedenklichkeit von Pflanzenstärkungsmitteln nicht durch entsprechende Studien überprüft. Behandle sie deshalb nicht als harmlos und halte dich an das, was Kennzeichnung und Gebrauchsanleitung zum Umgang vorgeben.
Mykorrhiza und andere Mikroorganismen brauchen lebende Wurzeln
Mykorrhizapilze können ihre Wirtspflanze mit Phosphat, Nitrat und Wasser versorgen; im Gegenzug bekommen sie von ihr Assimilate. Mykorrhiza-Inokulum gibt es unter anderem als Pulver, Granulat, Flüssigkeit oder Gel. In jeder Form muss es in die Zone lebender Wirtswurzeln gelangen, weil die Pilze für Wachstum und Vermehrung auf die Pflanze angewiesen sind. Ich gebe ein solches Präparat deshalb dorthin, wo die Wurzeln sind, beim Pflanzen also direkt an den Ballen.
Nicht jede Kultur ist ein Wirt. Karotten, Zwiebeln und Kürbisse bilden arbuskuläre Mykorrhiza, Kohlarten, Rüben und Spinat gelten dagegen als typische Nichtwirte. Weil der Pilz eine lebende Wirtswurzel braucht und Kohl keine bietet, ist ein Mykorrhiza-Präparat im Kohlbeet fehl am Platz.
Auch die Nährstofflage zählt. Eine hohe Phosphorversorgung kann die Mykorrhizierung vermindern, sodass eine zusätzliche Beimpfung bei guter Nährstoffversorgung keinen sicheren Wachstumsvorteil bietet. Ob dein Beet hoch mit Phosphat versorgt ist, zeigt eine Bodenuntersuchung. Wie du eine Bodenanalyse nimmst und danach bedarfsgerecht düngst, steht im Ratgeber Düngen, Boden und Kompost. Eine Düngung ersetzt die Mykorrhiza nicht, denn sie erschließt vorhandene Bodennährstoffe und bringt selbst keine ein.
Für alle mikrobiellen Präparate gilt: Ihre Wirkung hängt von Boden, Klima, der vorhandenen Mikrobenpopulation und der Produktqualität ab. Einige Bodenmikroorganismen können Pflanzen vor Krankheitserregern schützen, andere verursachen selbst Pflanzenkrankheiten.
Ausprobieren, vergleichen, notieren
Weil sich Wirkungen schlecht vorhersagen lassen, lohnt ein kleiner Vergleich im eigenen Beet.
Ein neues Mittel bekommt bei mir zuerst nur ein Teil einer Reihe, der Rest bleibt unbehandelt daneben stehen. Im Gartenheft notiere ich Mittel, Datum, Wetter und was ich an Blättern und Wuchs sehe. So vergleiche ich behandelt und unbehandelt unter denselben Bedingungen.
Stehen die Bezeichnung als Pflanzenstärkungsmittel, der Verantwortliche und die Gebrauchsanleitung auf der Packung? Ist die Ursache des Problems geklärt? Passt bei Mykorrhiza die Kultur, und kennst du die Phosphatversorgung deines Bodens? Ist im Biogarten die Öko-Zulässigkeit des konkreten Mittels geprüft? Liegt das Gartenheft bereit?
Kombinationen: was zusammenpasst und was nicht
Mehrere Mittel in einem Sprühgerät
Dass sich zwei Mittel im Sprühgerät problemlos mischen lassen, belegt weder, dass deine Pflanze die Mischung verträgt, noch, dass sie wirkt. Ich mische deshalb nur, wenn die Gebrauchsanleitungen beider Mittel das ausdrücklich vorsehen. Bei einer geeigneten Tankmischung gibst du den nächsten Bestandteil erst zu, wenn sich der vorherige vollständig gelöst hat.
Wie viel Brühe du für deine Fläche brauchst, ermittelst du vor dem Ansetzen, indem du sie probehalber mit klarem Wasser besprühst. So setzt du nur an, was du gleich ausbringst. Spülwasser aus der Reinigung einer Pflanzenschutzspritze darf nicht in Toilette, Gully oder Gewässer gelangen. Spüle das Gerät mehrmals und bringe das Spülwasser nach Gebrauchsanleitung auf der zuvor behandelten Fläche aus, ohne die zulässige Aufwandmenge zu überschreiten. Ich halte das bei meinem Sprühgerät genauso, auch wenn darin nur ein Stärkungsmittel war.
Stärkungsmittel und Düngung
Ein Stärkungsmittel ersetzt keine passende Düngung. Eine sehr hohe Stickstoffversorgung kann Blattläusen günstigere Ernährungsbedingungen bieten, und ein StickstoffüberschussStickstoffüberschuss heißt, dass Pflanzen mehr Stickstoff bekommen, als sie brauchen. Sie wachsen dann üppig, bilden weiches, schwammiges Gewebe und dunklere Blätter und werden anfälliger für Krankheiten. kann weiches, mastiges Gewebe begünstigen. Silikathaltige Mittel können die Zellwände stärken; wer zugleich mit Stickstoff überdüngt, fördert also das weiche Gewebe, das er festigen möchte.
Für die Mykorrhiza im Boden zählt das Maß ebenfalls: Mäßige organische Düngung kann das Vorkommen arbuskulärer Mykorrhizapilze fördern. Wie du nach Bedarf düngst und Mangel von Überdüngung unterscheidest, steht im selben Ratgeber Düngen, Boden und Kompost.
Praxis je Pflanzengruppe
Gemüse
Bei Effektiven Mikroorganismen fallen die Versuche ernüchternd aus. In den untersuchten Gemüsebauversuchen der LWG ließ sich eine Wirksamkeit der eingesetzten Präparate wissenschaftlich nicht nachweisen. Ein vierjähriger biologischer Feldversuch ergab durch die EM-Zugabe keinen zusätzlichen Nutzen für Ertrag oder Bodenqualität. Die beobachteten Wirkungen der Bokashi- und Mistgaben wurden dort auf organisches Material und Nährstoffzufuhr zurückgeführt.
Bei Mykorrhiza zeigte ein großer Gewächshausversuch mit Tomaten ein anderes Bild: Der Ertrag blieb gleich, die Früchte enthielten aber mehr Zucker, Lycopin und Aminosäuren als ohne Mykorrhiza. Ein einzelner Versuch ist allerdings keine Zusage für dein Beet.
Was du direkt beeinflusst, ist die Pflege. Gemüse gießt du bevorzugt morgens direkt im Wurzelbereich, damit weniger Wasser verdunstet und das Laub möglichst trocken bleibt. Mischkultur kann die Pflanzengesundheit unterstützen, garantieren kann sie nichts; welche Gemüse als Nachbarn zusammenpassen, prüfst du im Mischkultur-Planer.
Nicht jedes Problem ist eine Frage der Stärkung. BlütenendfäuleBlütenendfäule ist eine physiologische Störung vor allem an Tomaten und Paprika: Durch Calciummangel in der Frucht bildet sich an der Blütenansatzstelle ein dunkler, wässriger Fleck, der später eintrocknet und verhärtet. Sie ist kein Pilz- oder Schädlingsbefall. bei Tomaten kann durch einen gestörten Kalziumtransport in die Früchte entstehen, etwa infolge von Trockenheit. Dann setzt du beim Gießen an und nicht bei der Flasche.
Obstbäume und Beerensträucher
Baumarten unterscheiden sich im Mykorrhizatyp. In einer untersuchten Stadtbaumpflanzung wurden deshalb je nach Art Ekto- oder Endomykorrhizapräparate eingesetzt. Einen nachweisbaren Einfluss zeigte die Zugabe dort nicht, und bei der Erweiterung der Pflanzung wurde darauf verzichtet.
Für den Anwuchs zählt die Pflanzung selbst. Vor der Neupflanzung ist ein etwa 40 bis 60 cm tief gelockerter Boden günstig, wobei größere Gehölze eine tiefere Vorbereitung brauchen können. Den Wurzelballen lässt du während Transport und Zwischenlagerung nicht austrocknen und wässerst ihn vor dem Einpflanzen ausreichend. Auf der BaumscheibeDie Baumscheibe ist die Bodenfläche rund um den Stamm eines Baums oder Strauchs, die du frei von Gras und Unkraut hältst oder mulchst. So nehmen Gräser und Unkraut dem Gehölz weniger Wasser und Nährstoffe weg. konkurrieren Gräser mit Obstgehölzen um Wasser und Nährstoffe, und eine bewuchsfreie Baumscheibe kann diese Konkurrenz mindern.
Rosen, Stauden und Ziergehölze
Für Zierpflanzen gibt es bundesweite Ringversuche mit Pflanzenstärkungs- und Hilfsmitteln. Qualitätsunterschiede waren dort selten feststellbar, und beobachtete Wirkungen ließen sich nicht sicher reproduzieren.
In einem Gewächshausversuch mit 106 Herbststaudenarten und -sorten zeigten Behandlungen mit Effektiven Mikroorganismen keinen einheitlichen Vorteil bei Wuchs, Bewurzelung oder Pflanzengesundheit. Bei einzelnen Sorten trat Mehltau weniger oder verzögert auf.
Bei Rosen setzt du bei der Hygiene an. Kranke und abgefallene Rosenblätter entfernst du frühzeitig, um Infektionsquellen zu vermindern. Bei Trockenheit gießt du morgens direkt in den Wurzelbereich, ohne das Laub zu benetzen. Ich sammle befallenes Laub in einem eigenen Eimer und gebe es nicht auf den Kompost, weil Gartenkompost oft nicht durchgehend heiß genug wird, um Krankheitserreger zuverlässig abzutöten.
Beim Buchs können Trockenheit, Nässe, Verdichtung und Nährstoffmangel den Buchsbaumkrebs begünstigen. Abgefallenes Laub und Schnittgut entfernst du deshalb, und den Standort prüfst du, bevor du zu einem Mittel greifst.
Rasen
Moos im Rasen kann durch Verdichtung, Schatten oder Nährstoffmangel begünstigt werden. In tiefem Schatten lässt sich kein dauerhaft dichter Rasen erhalten, daran ändert auch ein Mittel nichts. AerifizierenAerifizieren heißt, den Boden unter dem Rasen mit Zinken zu durchlöchern. Die Hohlräume verbessern den Luftaustausch im verdichteten Boden und fördern so Wurzelwachstum und Bodenleben. mit anschließendem Besanden kann oberflächliche Verdichtung verbessern, beseitigt aber keine tiefgründige BodenverdichtungBodenverdichtung bedeutet, dass der Boden zusammengedrückt ist und seine lockere Struktur verloren hat, vor allem durch Betreten oder Befahren in feuchtem Zustand. Wurzeln dringen dann kaum ein, und Regenwasser bleibt oft in Pfützen stehen.. Ich schaue mir deshalb zuerst Licht und Boden an, bevor ich über ein Mittel nachdenke.
Kübel- und Zimmerpflanzen
Welkt eine Topfpflanze, prüfst du vor dem Gießen die Feuchte im Substrat, denn auch vernässte und geschädigte Wurzeln können Welke verursachen. Eine kranke Kübelpflanze regst du nicht mit zusätzlichem Dünger zum Wachstum an. Ist sie vernässt und sind die Wurzeln noch nicht verfault, bekommt sie bis zum Abtrocknen weder Wasser noch Dünger. Blattverfärbungen an Zimmerpflanzen können durch unpassendes Licht, Wasser oder Temperatur entstehen und beweisen allein keinen Düngermangel.
Stolperfallen bei Pflanzenstärkungsmitteln
Gelistet heißt nicht geprüft wirksam
„Beim BVL gelistet“ klingt nach geprüfter Wirkung. Die Listung setzt aber keinen Wirksamkeitsnachweis voraus, und sie bestätigt auch nicht, dass ein Mittel im ökologischen Anbau zulässig ist.
Gärtnerst du biologisch, prüfst du die Öko-Zulässigkeit deshalb für das konkrete Mittel gesondert. Im privaten Selbstversorgergarten können die Regeln der ökologischen Landwirtschaft dabei als Orientierung dienen. Auch die Aufnahme eines mikrobiellen Präparats in eine FiBL-Betriebsmittelliste belegt nicht automatisch eine unabhängig geprüfte Wirksamkeit. Welche Rolle die Mittel im Bioanbau spielen und was die Listung verlangt, erklärt der Ratgeber zum Bioanbau.
Ein Mittel ersetzt keine Grundpflege
Pflanzenstärkungsmittel sind keine pauschalen Mittel zur Schädlingsbekämpfung, und sie nehmen dir Standortwahl, Gießen und bedarfsgerechte Düngung nicht ab. Das Bodenleben versorgst du über Kompost, Grünschnitt und Erntereste, die organische Substanz zurückführen und Nährstoffe im Gartenkreislauf halten. Zugekaufte Mikroorganismen braucht der Kompost dafür nicht: Bei fachgerechter Kompostierung kommen sie mit den Abfällen in ausreichender Zahl und Vielfalt hinein.
Die Ursache bleibt offen
Bevor du zu einem Mittel greifst, klärst du die Ursache. Trockenheit, Staunässe, Wurzelschäden und Verdichtung können ähnliche Symptome hervorrufen wie ein Nährstoffmangel. Blattvergilbung mit Blattfall kann außerdem auf Lichtmangel, Temperaturschwankungen oder Wasserstress hindeuten.
Ein Mittel sprühen, während die Ursache noch offen ist. Steckt Staunässe oder Trockenheit dahinter, ändert das Sprühen an der Ursache nichts.
Hausrezepte: das Verfahren zählt
Bei selbst angesetzten Mitteln kommt es auf das genaue Verfahren an. Für Ackerschachtelhalm sind als Grundstoff bestimmte Anwendungen gegen Pilze mit kulturbezogenen Vorgaben beschrieben. Gemeint ist dabei ein abgekochtes Präparat, das du nicht mit vergorener Schachtelhalmjauche gleichsetzen darfst. KompostteeKomposttee ist ein flüssiger Auszug aus Kompost: Ein Stoffbeutel mit Kompost hängt 3 bis 24 Stunden im Gießwasser. Der Tee enthält gelöste Nährstoffe und Mikroorganismen und wird zum Düngen und Stärken gegossen oder gesprüht. setzt du für jede Anwendung neu an.
Selbst angesetzte Pflanzenjauche zählt zu den natürlichen Düngemethoden. Ihr Nährstoffgehalt schwankt mit Pflanzenart, Pflanzenzustand und Erntezeit, deshalb gibt es für Menge und Häufigkeit keine allgemeingültige Vorgabe. Wie du Jauchen, Komposttee und Effektive Mikroorganismen für Gemüse, Obst und Kräuter selbst herstellst, zeigt der Ratgeber zur Stärkung von Nutzpflanzen.
