Die optimale Düngung für Geranien: Üppige Blüten garantiert

Geraniendünger: Wichtig für üppige Blütenpracht

Geranien sind der Inbegriff sommerlicher Balkonidylle. Doch ohne die richtige Pflege bleiben die prächtigen Blüten aus.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Geranien benötigen regelmäßige Düngung für gesundes Wachstum
  • NPK-Verhältnis sollte auf Geranien abgestimmt sein
  • Organische und mineralische Dünger haben unterschiedliche Vor- und Nachteile

Geranien: Beliebte Balkonschönheiten mit Pflegebedarf

Geranien verwandeln Jahr für Jahr Balkone und Gärten in blühende Oasen. Diese robusten Pflanzen erfreuen sich seit Generationen großer Beliebtheit. Doch viele Hobbygärtner unterschätzen, wie wichtig die richtige Düngung für üppiges Wachstum und prachtvolle Blüten ist.

Geranien sind zwar recht genügsam, aber ohne ausreichende Nährstoffversorgung bleiben sie klein und mickrig. Die Blüten fallen spärlich aus oder erscheinen gar nicht erst. Dabei ist es gar nicht so schwer, den Nährstoffbedarf dieser dankbaren Pflanzen zu decken. Mit dem richtigen Dünger in der passenden Dosierung entwickeln sich Geranien zu wahren Blühwundern.

Hier erfahren Sie alles Wichtige über die optimale Düngung von Geranien. Sie lernen, welche Nährstoffe die Pflanzen brauchen und wie Sie diese am besten zuführen. Außerdem erklären wir die Vor- und Nachteile verschiedener Düngerarten. Mit diesem Wissen gelingt Ihnen die perfekte Pflege Ihrer Geranien ganz einfach.

Der Nährstoffbedarf von Geranien

Wie alle Pflanzen benötigen auch Geranien bestimmte Nährstoffe, um gesund zu wachsen und üppig zu blühen. Die wichtigsten sind die sogenannten Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium, kurz NPK genannt.

Die Rolle der Hauptnährstoffe (NPK)

Stickstoff (N) ist der Treibstoff für das Blattwachstum. Er sorgt für saftiges Grün und kräftige Triebe. Zu viel Stickstoff führt allerdings zu übermäßigem Blattwerk auf Kosten der Blüten.

Phosphor (P) ist unverzichtbar für die Wurzel- und Blütenbildung. Er stärkt die Pflanze von Grund auf und fördert eine reiche Blütenpracht.

Kalium (K) macht Geranien widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Trockenheit. Zudem intensiviert es die Blütenfarben und verbessert die Frosthärte.

Sekundärnährstoffe und Spurenelemente

Neben NPK benötigen Geranien auch Sekundärnährstoffe wie Magnesium, Calcium und Schwefel. Diese sind zwar in geringeren Mengen nötig, aber nicht weniger wichtig. Spurenelemente wie Eisen, Mangan oder Bor werden nur in winzigen Mengen gebraucht, sind aber essenziell für viele Stoffwechselprozesse.

Das optimale NPK-Verhältnis für Geranien

Für Geranien hat sich ein NPK-Verhältnis von etwa 7-3-6 bewährt. Das bedeutet: viel Stickstoff für kräftiges Wachstum, etwas weniger Phosphor für gute Wurzelbildung und reichlich Kalium für Blütenfülle und Widerstandskraft. Im Frühjahr darf der Stickstoffanteil etwas höher sein, zum Sommer hin sollte man den Kaliumanteil erhöhen.

Verschiedene Arten von Geraniendünger

Bei der Wahl des richtigen Düngers für Ihre Geranien haben Sie die Wahl zwischen organischen und mineralischen Produkten. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die wir Ihnen hier vorstellen.

Organischer Dünger: Natürlich und nachhaltig

Vorteile organischer Dünger:

  • Langsame, kontinuierliche Nährstoffabgabe
  • Verbessert die Bodenstruktur
  • Fördert das Bodenleben
  • Umweltfreundlich und nachhaltig

Nachteile organischer Dünger:

  • Langsamere Wirkung als Mineraldünger
  • Nährstoffgehalt schwerer zu kontrollieren
  • Kann unangenehm riechen

Beliebte Beispiele für organische Dünger sind Kompost, Hornspäne oder spezielle Bio-Blumendünger. Diese eignen sich besonders gut für Geranien im Gartenbeet.

Mineraldünger: Schnell und effektiv

Vorteile von Mineraldünger:

  • Schnelle Wirkung
  • Genaue Dosierung möglich
  • Speziell auf Geranien abgestimmte Produkte erhältlich

Nachteile von Mineraldünger:

  • Keine Verbesserung der Bodenstruktur
  • Gefahr der Überdüngung
  • Weniger nachhaltig als organische Alternativen

Es gibt spezielle Geraniendünger, die genau auf die Bedürfnisse dieser Pflanzen abgestimmt sind. Diese enthalten oft auch wichtige Spurenelemente in der richtigen Dosierung.

Flüssigdünger vs. Langzeitdünger

Flüssigdünger wirken schnell und lassen sich gut dosieren. Sie eignen sich besonders für Balkonkästen und Kübel. Langzeitdünger in Form von Granulat oder Düngestäbchen geben ihre Nährstoffe über mehrere Wochen oder Monate ab. Das spart Zeit, erfordert aber etwas Erfahrung bei der richtigen Dosierung.

Die Wahl zwischen Flüssig- und Langzeitdünger hängt von Ihren persönlichen Vorlieben und der Wachstumsphase Ihrer Geranien ab. In der Hauptwachstumszeit kann eine Kombination aus beiden sinnvoll sein: Langzeitdünger als Basis, ergänzt durch gelegentliche Gaben von Flüssigdünger für einen Extra-Schub.

Mit dem richtigen Dünger in der passenden Dosierung werden Ihre Geranien zu wahren Blühwundern. Probieren Sie verschiedene Methoden aus, um die perfekte Pflege für Ihre Pflanzen zu finden. Beobachten Sie dabei immer genau, wie Ihre Geranien auf die Düngung reagieren. So entwickeln Sie mit der Zeit ein gutes Gespür für die Bedürfnisse Ihrer blühenden Schönheiten.

Die richtige Dosierung von Geraniendünger: Für üppige Blütenpracht

Viele Hobbygärtner stehen vor ihren Geranien, Dünger in der Hand, und fragen sich: "Wie viel ist jetzt eigentlich genug?" Die richtige Dosierung von Geraniendünger erfordert etwas Fingerspitzengefühl, aber mit ein paar Grundprinzipien werden Ihre Geranien bald vor Kraft strotzen.

Grundprinzipien der Düngerdosierung

Zunächst einmal gilt: Weniger ist oft mehr. Geranien sind zwar hungrige Gesellen, aber sie vertragen Überdüngung genauso schlecht wie Unterdüngung. Eine gute Faustregel ist: Lieber öfter kleine Mengen als selten große Portionen. Beachten Sie, dass sich Nährstoffe im Boden ansammeln und bei Überdosierung zu Problemen führen können.

Dosierung bei verschiedenen Düngerarten

Je nach Düngerart variiert die optimale Dosierung. Hier ein paar Richtlinien:

Flüssigdünger

Flüssigdünger sind praktisch und schnell wirksam. Meist werden sie alle 1-2 Wochen während der Hauptwachstumszeit angewendet. Verdünnen Sie den Dünger nach Packungsanweisung - meist 1:100 bis 1:200. Bei sehr heißem Wetter oder wenn die Pflanzen gestresst sind, können Sie die Konzentration halbieren.

Langzeitdünger

Diese Granulate oder Sticks geben über mehrere Monate hinweg Nährstoffe ab. Für Geranien im Topf reichen meist 2-3 g pro Liter Blumenerde. Verteilen Sie den Dünger gleichmäßig und arbeiten Sie ihn leicht in die obere Erdschicht ein. Eine Anwendung im Frühjahr und eine im Hochsommer genügen oft für die ganze Saison.

Organische Dünger

Kompost, Hornspäne oder spezielle Bio-Dünger sind eine tolle Alternative. Hier gilt: Etwa eine Handvoll pro 5-Liter-Topf, gut eingearbeitet. Bei Kompost können Sie großzügiger sein, da er weniger nährstoffkonzentriert ist.

Anpassung der Dosierung an verschiedene Faktoren

Jede Geranie ist einzigartig und braucht manchmal eine spezielle Behandlung. Folgende Faktoren sollten Sie bei der Düngung berücksichtigen:

Wachstumsphase der Pflanze

Junge Pflanzen und frisch eingetopfte Geranien brauchen zunächst weniger Dünger. Steigern Sie die Dosis langsam, wenn die Pflanze in die Hauptwachstumsphase kommt. Während der Blüte ist der Nährstoffbedarf am höchsten.

Jahreszeit

Im Frühjahr und Sommer düngen Sie häufiger und mehr, im Herbst reduzieren Sie die Gaben. Im Winter brauchen Geranien in der Regel gar keinen Dünger - es sei denn, Sie überwintern sie im warmen Wintergarten und sie wachsen munter weiter.

Standort

  • Topf: Hier ist regelmäßiges Düngen besonders wichtig, da die Nährstoffe begrenzt sind. Alle 1-2 Wochen eine kleine Gabe.
  • Balkonkasten: Ähnlich wie im Topf, aber achten Sie darauf, dass überschüssiger Dünger nicht in die Umwelt gelangt.
  • Garten: Im Gartenboden können Geranien ihre Wurzeln weit ausstrecken und finden oft mehr Nährstoffe. Hier genügt oft eine Düngung alle 3-4 Wochen.

Häufigkeit der Düngung

Wie oft Sie düngen, hängt von vielen Faktoren ab. Als grobe Richtlinie gilt:

  • Flüssigdünger: Wöchentlich bis alle 14 Tage während der Hauptwachstumszeit
  • Langzeitdünger: 1-2 Mal pro Saison
  • Organische Dünger: Zu Beginn der Saison und eventuell eine Nachdüngung im Hochsommer

Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau. Wenn die Blätter blass werden oder das Wachstum nachlässt, ist es vielleicht Zeit für eine Extra-Portion. Andererseits deuten braune Blattränder oder übermäßig dunkle Blätter auf zu viel des Guten hin.

Der richtige Zeitpunkt: Wann Geranien düngen?

Timing ist beim Düngen fast genauso wichtig wie die Menge. Ein gut durchdachter Düngungsplan kann den Unterschied zwischen mittelmäßigen und prächtigen Geranien ausmachen.

Saisonaler Düngungsplan

Frühjahr: Start der Düngung

Sobald die Tage länger werden und die Geranien aus dem Winterschlaf erwachen, ist es Zeit für den Dünger-Startschuss. Meist ist das so um März oder April herum, je nach Wetterlage. Beginnen Sie vorsichtig mit einer halben Dosis, um die Pflanze nicht zu überfordern.

Sommer: Hauptwachstumsphase

Von Mai bis August sind Ihre Geranien in Höchstform und brauchen regelmäßig Nachschub. Düngen Sie alle 1-2 Wochen mit der vollen empfohlenen Dosis. Achten Sie aber darauf, dass Sie bei extremer Hitze die Konzentration etwas reduzieren - gestresste Pflanzen nehmen Nährstoffe nicht so gut auf.

Herbst: Vorbereitung auf den Winter

Ab September sollten Sie die Düngergaben langsam reduzieren. Die Pflanze bereitet sich auf die Ruhephase vor und braucht weniger Nahrung. Eine letzte, leichte Düngung Ende September oder Anfang Oktober kann helfen, die Pflanze für den Winter zu stärken. Verwenden Sie jetzt einen Dünger mit weniger Stickstoff und mehr Kalium - das macht die Pflanze widerstandsfähiger gegen Kälte.

Winter: Reduzierte oder keine Düngung

In der Regel gilt: Von November bis Februar wird nicht gedüngt. Die Pflanze ruht und braucht keine zusätzlichen Nährstoffe. Eine Ausnahme sind Geranien, die im warmen Wintergarten oder unter Kunstlicht weiterwachsen. Hier können Sie alle 4-6 Wochen eine stark verdünnte Düngerlösung geben.

Tageszeit der Düngung

Auch die Uhrzeit spielt eine Rolle! Am besten düngen Sie morgens oder am frühen Abend. Mittags in der prallen Sonne verdunsten Flüssigdünger schnell, und die Nährstoffe können sich auf den Blättern ablagern und zu Verbrennungen führen. Außerdem sind die Pflanzen am Morgen und Abend aufnahmefähiger.

Düngung in Relation zum Gießen

Ein wichtiger Tipp: Düngen Sie nie trockene Pflanzen! Das kann die Wurzeln schädigen. Gießen Sie Ihre Geranien zuerst gründlich und warten Sie ein paar Stunden. Dann erst kommt der Dünger ins Spiel. So stellen Sie sicher, dass die Nährstoffe gut aufgenommen werden können.

Bei Flüssigdünger können Sie auch die "Zwei-Kannen-Methode" anwenden: Erste Kanne nur Wasser, zweite Kanne mit verdünntem Dünger. So verteilen sich die Nährstoffe gleichmäßig im Wurzelbereich.

Bedenken Sie: Düngung ist keine exakte Wissenschaft. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau und passen Sie Ihren Plan an, wenn nötig. Mit der Zeit entwickeln Sie ein Gefühl dafür, was Ihre Geranien brauchen.

Anzeichen von Über- und Unterdüngung bei Geranien erkennen

Als passionierte Hobbygärtnerin habe ich schon so manches Mal meine liebe Not mit der richtigen Düngung gehabt. Gerade bei Geranien ist es wichtig, die Signale der Pflanze richtig zu deuten. Schauen wir uns mal genauer an, woran wir eine Über- oder Unterdüngung erkennen können.

Symptome einer Überdüngung

Wenn wir es mit der Nährstoffzufuhr zu gut meinen, zeigen unsere Geranien deutliche Warnsignale:

  • Blattverbrennung: Die Blattränder werden braun und trocken. Das sieht aus, als hätte jemand mit einem Feuerzeug dran rumgespielt.
  • Wachstumsstillstand: Paradoxerweise wachsen überdüngte Pflanzen oft nicht mehr. Sie sehen aus wie erstarrt.
  • Salzablagerungen auf der Erde: Wenn sich eine weiße Kruste auf der Erdoberfläche bildet, ist das ein deutliches Zeichen für zu viel des Guten.

Anzeichen einer Unterdüngung

Auch wenn wir zu sparsam mit dem Dünger umgehen, lassen uns die Geranien das wissen:

  • Gelbliche Blätter: Die Blätter werden erst hellgrün und dann richtig gelb. Das nennt man auch Chlorose.
  • Schwaches Wachstum: Die Pflanze wirkt irgendwie mickrig und kommt nicht so recht in die Gänge.
  • Geringe Blütenbildung: Wenn kaum Blüten erscheinen oder sie schnell wieder abfallen, ist das oft ein Zeichen für Nährstoffmangel.

Maßnahmen bei falscher Düngung

Wenn Sie eines dieser Symptome bei Ihren Geranien entdecken, gibt es Wege, die Situation zu verbessern:

Korrekturmaßnahmen bei Überdüngung

Bei einer Überdüngung hilft oft schon gründliches Gießen. Dadurch werden überschüssige Nährsalze ausgewaschen. In schweren Fällen sollten Sie die Pflanze umtopfen und dabei die alte Erde großzügig entfernen. Reduzieren Sie anschließend die Düngergaben deutlich.

Korrekturmaßnahmen bei Unterdüngung

Hier ist die Lösung einfacher: Fangen Sie an zu düngen! Aber Vorsicht, nicht gleich übertreiben. Beginnen Sie mit einer halben Dosis und steigern Sie langsam. Schnellwirkende Flüssigdünger sind hier oft hilfreich.

Umweltfreundliche Düngung von Geranien

In meinem Garten versuche ich seit Jahren, möglichst naturnah zu gärtnern. Das gilt auch für die Düngung meiner geliebten Geranien. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihre Balkonschönheiten umweltfreundlich mit Nährstoffen versorgen können:

Verwendung organischer Düngemittel

Organische Dünger sind wahre Alleskönner. Sie verbessern nicht nur die Bodenstruktur, sondern ernähren auch die Bodenmikroorganismen. Für Geranien eignen sich besonders gut:

  • Hornspäne: Langsam wirkend und reich an Stickstoff.
  • Kompost: Ein echtes Multitalent aus dem eigenen Garten.
  • Guano: Vorsicht, manchmal etwas streng, aber sehr nährstoffreich.

Kompostierung und Eigenherstellung von Dünger

Selbstgemachter Dünger ist eine gute Option! Ein Tipp: Brennnesseljauche. Einfach Brennnesseln in einem Eimer mit Wasser ansetzen, ein paar Tage stehen lassen und dann verdünnt anwenden. Ihre Geranien werden es Ihnen danken!

Mulchen zur Nährstoffversorgung

Eine Schicht aus organischem Material auf der Erdoberfläche hat viele Vorteile. Sie hält die Feuchtigkeit, unterdrückt Unkraut und gibt langsam Nährstoffe ab. Für Geranien eignet sich feiner Rindenmulch oder auch zerkleinerte Eierschalen.

Reduzierung von Düngerabfluss in die Umwelt

Um zu verhindern, dass Nährstoffe in Gewässer gelangen, gibt es ein paar einfache Tricks:

  • Untersetzer verwenden: So fangen Sie überschüssiges Wasser auf.
  • Nicht bei Regen düngen: Sonst wird alles weggespült.
  • Langsam wirkende Dünger bevorzugen: Die geben die Nährstoffe nach und nach ab.

Mit diesen Tipps sorgen Sie nicht nur für prächtige Geranien, sondern tun auch der Umwelt etwas Gutes. Das Gefühl, wenn man abends auf dem Balkon sitzt und die selbstgezogenen, umweltfreundlich gedüngten Geranien betrachtet, ist wirklich schön!

Spezielle Düngungstipps für verschiedene Geraniensorten

Hänge-Geranien

Hänge-Geranien sind wahre Blühwunder und benötigen entsprechend viel Nahrung. Geben Sie ihnen alle zwei Wochen einen kaliumbetonten Flüssigdünger. Dies fördert die Blütenbildung und stärkt die Pflanzen. Beachten Sie jedoch, nicht zu überdüngen - oft ist weniger mehr!

Stehende Geranien

Für stehende Geranien eignet sich ein ausgewogener Volldünger. Düngen Sie diese Sorten alle drei Wochen, reduzieren Sie jedoch die Menge während der Hauptblütezeit. Ein alter Gärtnertipp: Gießen Sie Ihre stehenden Geranien gelegentlich mit abgekühltem Kamillentee - das stärkt sie auf natürliche Weise.

Duft-Geranien

Duft-Geranien sind etwas empfindlicher. Sie bevorzugen nährstoffarme Bedingungen, daher sollten Sie hier sparsam düngen. Ein organischer Dünger alle vier Wochen ist ausreichend. Zu viel Stickstoff kann das Aroma der Blätter beeinträchtigen.

Häufige Fehler bei der Düngung von Geranien

Überdosierung

Viele Hobbygärtner glauben, mehr sei besser. Vorsicht: Übermäßige Düngung schadet Ihren Geranien! Sie kann zu Blattverbrennungen und sogar zum Absterben der Pflanze führen. Befolgen Sie die Dosierungsempfehlungen auf der Packung.

Vernachlässigung der Bodenanalyse

Wann haben Sie zuletzt den Boden Ihrer Geranien untersucht? Eine einfache pH-Wert-Messung kann sehr hilfreich sein. Geranien bevorzugen einen leicht sauren bis neutralen Boden. Bei zu saurem oder zu alkalischem Boden können die Pflanzen Nährstoffe nicht optimal aufnehmen.

Missachtung des pH-Werts

Der pH-Wert ist entscheidend für die Nährstoffaufnahme. Liegt er außerhalb des optimalen Bereichs von 5,5 bis 7, ist selbst der beste Dünger wenig effektiv. Überprüfen Sie regelmäßig den pH-Wert und passen Sie ihn bei Bedarf an.

Unregelmäßige Düngung

Geranien benötigen Regelmäßigkeit. Sporadisches Überdüngen gefolgt von langen Pausen schadet den Pflanzen. Erstellen Sie einen Düngeplan und halten Sie sich daran. Ihre Geranien werden mit üppiger Blütenpracht danken.

Praktische Tipps zur Düngung

Verwendung von Messlöffeln oder -bechern

Vermeiden Sie ungenaues Augenmaß. Nutzen Sie Messlöffel oder -becher für eine präzise Dosierung. Dies verhindert Über- oder Unterdüngung und spart langfristig sogar Geld.

Führen eines Düngeprotokolls

Notieren Sie, wann und wie viel Sie gedüngt haben. Ein einfacher Kalender genügt. So behalten Sie den Überblick und können die Düngung optimal auf Ihre Geranien abstimmen. Es macht auch Freude, die Entwicklung Ihrer Pflanzen zu verfolgen!

Kombination von Düngung und Bewässerung

Gießen Sie Ihre Geranien mit verdünntem Flüssigdünger. So sparen Sie Zeit und gewährleisten eine gleichmäßige Nährstoffverteilung. Wichtig: Nicht bei starker Sonneneinstrahlung düngen, um Blattverbrennungen zu vermeiden!

Blühende Geranien: Aufmerksamkeit und richtige Pflege

Mit etwas Übung wird das Düngen Ihrer Geranien zur Routine. Bedenken Sie: Jede Pflanze ist einzigartig und benötigt individuelle Pflege. Beobachten Sie Ihre Geranien genau und passen Sie die Düngung bei Bedarf an.

Es geht darum, ein Gespür für Ihre Pflanzen zu entwickeln. Mit der Zeit erkennen Sie, wann Ihre Geranien Nährstoffe benötigen und wann sie ausreichend versorgt sind.

Greifen Sie also zum Dünger und beginnen Sie. Ihre Geranien werden es Ihnen mit prächtiger Blüte danken. Und denken Sie daran: Gärtnern soll Freude bereiten! Nehmen Sie es nicht zu ernst, wenn mal etwas nicht klappt. Aus Erfahrungen lernt man am besten.

In diesem Sinne: Viel Erfolg und Freude mit Ihren Geranien!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was ist Geraniendünger und warum brauchen Geranien spezielle Nährstoffe?
    Geraniendünger ist ein speziell auf die Bedürfnisse von Geranien (Pelargonien) abgestimmtes Nährstoffpräparat. Geranien sind zwar recht genügsam, benötigen aber für üppiges Wachstum und prachtvolle Blüten eine ausgewogene Versorgung mit Hauptnährstoffen (NPK) sowie Sekundärnährstoffen und Spurenelementen. Ohne ausreichende Nährstoffversorgung bleiben die Pflanzen klein und mickrig, die Blüten fallen spärlich aus oder erscheinen gar nicht erst. Spezielle Geraniendünger enthalten die richtige Zusammensetzung der Nährstoffe und oft auch wichtige Spurenelemente in optimaler Dosierung. Das unterscheidet sie von universellen Blumendüngern, die nicht speziell auf die Wachstums- und Blühbedürfnisse von Geranien abgestimmt sind. Mit dem richtigen Geraniendünger entwickeln sich die Pflanzen zu wahren Blühwundern und verwandeln Balkone und Terrassen in blühende Oasen.
  2. Welches NPK-Verhältnis ist optimal für die Düngung von Geranien?
    Für Geranien hat sich ein NPK-Verhältnis von etwa 7-3-6 als optimal bewährt. Das bedeutet: relativ viel Stickstoff (7) für kräftiges Wachstum und saftiges Grün, etwas weniger Phosphor (3) für gute Wurzelbildung und Blütenentwicklung, sowie reichlich Kalium (6) für Blütenfülle, intensive Farben und Widerstandskraft gegen Krankheiten und Trockenheit. Dieses Verhältnis kann je nach Jahreszeit leicht angepasst werden: Im Frühjahr darf der Stickstoffanteil etwas höher sein, um das Wachstum anzukurbeln. Zum Sommer hin sollte man den Kaliumanteil erhöhen, um die Blütenbildung zu fördern und die Pflanzen widerstandsfähiger zu machen. Wichtig ist, dass zu viel Stickstoff zu übermäßigem Blattwerk auf Kosten der Blüten führt, weshalb das ausgewogene Verhältnis entscheidend ist.
  3. Wie unterscheiden sich organische und mineralische Geraniendünger in ihrer Wirkung?
    Organische und mineralische Geraniendünger unterscheiden sich erheblich in ihrer Wirkungsweise. Organische Dünger wie Kompost, Hornspäne oder Bio-Blumendünger geben ihre Nährstoffe langsam und kontinuierlich ab, verbessern die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. Sie sind umweltfreundlich und nachhaltig, wirken aber langsamer als Mineraldünger. Der Nährstoffgehalt ist schwerer zu kontrollieren und sie können manchmal unangenehm riechen. Mineralische Dünger hingegen wirken schnell und effektiv, ermöglichen eine genaue Dosierung und sind oft speziell auf Geranien abgestimmt. Sie verbessern jedoch nicht die Bodenstruktur und bergen die Gefahr der Überdüngung. Außerdem sind sie weniger nachhaltig als organische Alternativen. Für Balkonkästen und Kübel eignen sich oft mineralische Dünger besser, während organische Dünger im Gartenbeet ihre Stärken ausspielen.
  4. Warum reagieren verschiedene Geraniensorten unterschiedlich auf Düngung?
    Verschiedene Geraniensorten haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse aufgrund ihrer genetischen Eigenschaften und Wuchsformen. Hänge-Geranien sind wahre Blühwunder und benötigen entsprechend viel Nahrung, besonders kaliumbetonten Dünger alle zwei Wochen für die intensive Blütenbildung. Stehende Geranien gedeihen mit einem ausgewogenen Volldünger alle drei Wochen, wobei während der Hauptblütezeit die Menge reduziert werden sollte. Duft-Geranien sind besonders empfindlich und bevorzugen nährstoffarme Bedingungen - hier reicht organischer Dünger alle vier Wochen, da zu viel Stickstoff das charakteristische Aroma der Blätter beeinträchtigen kann. Die Wurzelsysteme, Blattmasse und Blühintensität variieren zwischen den Sorten erheblich, was zu unterschiedlichen Nährstoffaufnahmeraten führt. Daher ist es wichtig, die Düngung an die spezifische Sorte anzupassen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
  5. Welche Rolle spielt der saisonale Düngungsplan bei Pelargonien?
    Ein saisonaler Düngungsplan ist entscheidend für gesunde Pelargonien, da sich ihr Nährstoffbedarf im Jahresverlauf stark verändert. Im Frühjahr (März/April) beginnt die Düngung vorsichtig mit halber Dosis, wenn die Pflanzen aus dem Winterschlaf erwachen. Von Mai bis August folgt die Hauptwachstumsphase mit regelmäßiger Düngung alle 1-2 Wochen in voller Dosis. Ab September werden die Gaben langsam reduziert, da sich die Pflanze auf die Ruhephase vorbereitet. Eine letzte, leichte Düngung Ende September mit weniger Stickstoff und mehr Kalium stärkt die Pflanzen für den Winter. Von November bis Februar wird in der Regel nicht gedüngt, außer bei Pflanzen im warmen Wintergarten. Dieser rhythmische Ansatz folgt dem natürlichen Wachstumszyklus und vermeidet Probleme wie Überdüngung in der Ruhephase oder Nährstoffmangel während der Blütezeit.
  6. Worin unterscheiden sich Flüssigdünger und Langzeitdünger bei Balkonpflanzen?
    Flüssigdünger und Langzeitdünger haben bei Balkonpflanzen verschiedene Vor- und Nachteile. Flüssigdünger wirken schnell und lassen sich präzise dosieren - ideal für Balkonkästen und Kübel, wo regelmäßige Kontrolle möglich ist. Sie werden meist alle 1-2 Wochen angewendet, verdünnt nach Packungsanweisung (1:100 bis 1:200). Der Vorteil liegt in der sofortigen Verfügbarkeit der Nährstoffe und der flexiblen Anpassung an den aktuellen Bedarf. Langzeitdünger in Form von Granulat oder Sticks geben ihre Nährstoffe über mehrere Wochen oder Monate kontinuierlich ab. Für Geranien im Topf reichen meist 2-3g pro Liter Blumenerde, angewendet im Frühjahr und eventuell im Hochsommer. Das spart Zeit und Aufwand, erfordert aber Erfahrung bei der Dosierung. In der Hauptwachstumszeit kann eine Kombination beider Methoden optimal sein: Langzeitdünger als Grundversorgung, ergänzt durch gelegentliche Flüssigdünger-Gaben.
  7. Wie unterscheidet sich die Pflege von Hänge-Geranien und stehenden Geranien?
    Hänge-Geranien und stehende Geranien haben unterschiedliche Pflegeansprüche, besonders bei der Düngung. Hänge-Geranien sind echte Starkzehrer und benötigen alle zwei Wochen einen kaliumbetonten Flüssigdünger, da sie kontinuierlich neue Blüten produzieren und ihre langen Triebe viel Energie kosten. Sie neigen zu übermäßigem Wachstum, weshalb eine ausgewogene Düngung ohne Stickstoff-Überschuss wichtig ist. Stehende Geranien sind pflegeleichter und kommen mit einem ausgewogenen Volldünger alle drei Wochen aus. Während der Hauptblütezeit sollte die Düngermenge sogar reduziert werden, um ein kompaktes Wachstum zu fördern. Ein bewährter Gärtnertrick für stehende Geranien ist gelegentliches Gießen mit abgekühltem Kamillentee, was sie auf natürliche Weise stärkt. Beide Sortengruppen profitieren von regelmäßigem Ausputzen verblühter Blütenstände, aber Hänge-Geranien benötigen deutlich mehr Aufmerksamkeit bei der Nährstoffversorgung.
  8. Welche Nährstoffe sind in der Hauptwachstumszeit besonders wichtig?
    In der Hauptwachstumszeit von Mai bis August benötigen Geranien eine ausgewogene Versorgung mit allen Hauptnährstoffen, wobei bestimmte Elemente besonders kritisch sind. Stickstoff ist der Treibstoff für das Blattwachstum und sorgt für saftiges Grün und kräftige Triebe, darf aber nicht überdosiert werden. Kalium wird besonders wichtig, da es die Blütenbildung fördert, die Blütenfarben intensiviert und die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Hitze und Trockenheit macht. Phosphor unterstützt die kontinuierliche Wurzel- und Blütenbildung. Bei den Sekundärnährstoffen ist Magnesium für die Chlorophyllbildung essentiell, während Calcium die Zellwände stärkt. Spurenelemente wie Eisen verhindern Chlorose (Gelbfärbung der Blätter), und Mangan sowie Bor sind für viele Stoffwechselprozesse unverzichtbar. Während dieser intensiven Wachstumsphase sollten alle 1-2 Wochen Nährstoffe zugeführt werden, wobei bei extremer Hitze die Konzentration reduziert wird, da gestresste Pflanzen Nährstoffe nicht optimal aufnehmen können.
  9. Wo kann man hochwertigen Geraniendünger kaufen und worauf sollte man achten?
    Hochwertigen Geraniendünger finden Sie in Gartencentern, Baumärkten und bei spezialisierten Online-Gartenhändlern. Fachkundige Gartenhändler wie samen.de bieten oft eine breite Auswahl spezieller Geraniendünger mit optimaler NPK-Zusammensetzung. Beim Kauf sollten Sie auf das NPK-Verhältnis achten - ideal ist etwa 7-3-6 für Geranien. Wichtig sind auch enthaltene Spurenelemente wie Eisen, Mangan und Bor, die für gesundes Wachstum essentiell sind. Achten Sie auf die Darreichungsform: Flüssigdünger für flexible Dosierung oder Langzeitdünger für kontinuierliche Versorgung. Bei Bio-Produkten prüfen Sie die Zertifizierung und Herkunft der organischen Bestandteile. Vermeiden Sie Billigprodukte ohne Inhaltsangaben oder mit unausgewogenem Nährstoffverhältnis. Etablierte Marken investieren in Forschung und bieten meist bessere Qualität. Online-Shops ermöglichen Preisvergleiche und Kundenbewertungen, während Fachgeschäfte persönliche Beratung bieten. Kaufen Sie nur so viel, wie Sie in einer Saison verbrauchen, da Dünger seine Wirksamkeit verlieren kann.
  10. Welche Auswahlkriterien sind beim Kauf von Bio-Geraniendünger wichtig?
    Bei Bio-Geraniendünger sind spezielle Qualitätskriterien entscheidend. Achten Sie auf offizielle Bio-Zertifizierungen wie das EU-Bio-Siegel oder vergleichbare Standards, die garantieren, dass nur natürliche, nicht-synthetische Inhaltsstoffe verwendet werden. Die Nährstoffzusammensetzung sollte trotz organischer Herkunft ausgewogen sein - ein NPK-Verhältnis um 7-3-6 ist auch bei Bio-Düngern optimal. Qualitätsorientierte Anbieter wie samen.de führen meist Bio-Dünger mit detaillierten Inhaltsangaben und Anwendungsempfehlungen. Wichtige Bestandteile sind Hornspäne, Guano, Kompostextrakte oder fermentierte Pflanzenreste. Vermeiden Sie Produkte mit unklaren Inhaltsstoffangaben oder verdächtig niedrigen Preisen. Bio-Dünger sollten frei von Gentechnik, Kunstdünger-Rückständen und chemischen Zusätzen sein. Die Herkunft der Rohstoffe ist wichtig - europäische Produkte unterliegen strengeren Kontrollen. Berücksichtigen Sie auch die Haltbarkeit und Lagerungsanforderungen, da organische Dünger empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit und extremen Temperaturen sind.
  11. Wie beeinflusst der pH-Wert die Nährstoffaufnahme bei Geranien?
    Der pH-Wert ist entscheidend für die Nährstoffaufnahme bei Geranien, da er die Verfügbarkeit der Nährstoffe im Boden steuert. Geranien bevorzugen einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0. In diesem optimalen Bereich können die Pflanzen alle wichtigen Nährstoffe gut aufnehmen. Bei zu saurem Boden (unter pH 5,5) werden Phosphor und Kalium schlechter verfügbar, während Aluminium und Mangan in toxischen Mengen freigesetzt werden können. Bei zu alkalischem Boden (über pH 7,5) sind besonders Eisen, Mangan und Phosphor schlecht verfügbar, was zu Chlorose (Gelbfärbung) und Wachstumsproblemen führt. Selbst der beste Dünger ist wenig effektiv, wenn der pH-Wert außerhalb des optimalen Bereichs liegt. Deshalb sollten Sie regelmäßig den pH-Wert mit einfachen Teststreifen überprüfen und bei Bedarf mit Kalk (bei zu saurem Boden) oder Torf (bei zu alkalischem Boden) korrigieren. Eine pH-Anpassung sollte schrittweise erfolgen, um die Pflanzen nicht zu schocken.
  12. Welche Rolle spielen Sekundärnährstoffe und Spurenelemente bei der Pflanzenernährung?
    Sekundärnährstoffe und Spurenelemente sind für Geranien ebenso wichtig wie die Hauptnährstoffe NPK, auch wenn sie in geringeren Mengen benötigt werden. Zu den Sekundärnährstoffen gehören Magnesium, Calcium und Schwefel. Magnesium ist das zentrale Element im Chlorophyll und essentiell für die Photosynthese - ein Mangel führt zur charakteristischen Gelbfärbung zwischen den Blattadern. Calcium stärkt die Zellwände und verbessert die Krankheitsresistenz, während Schwefel für die Proteinbildung wichtig ist. Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Bor, Zink und Kupfer werden nur in winzigen Mengen gebraucht, sind aber für viele Stoffwechselprozesse unverzichtbar. Eisenmangel zeigt sich durch Gelbfärbung junger Blätter (Chlorose), Bormangel kann zu deformierten Blüten führen. Hochwertige Geraniendünger enthalten diese Mikronährstoffe bereits in der richtigen Dosierung. Ein Mangel an Sekundärnährstoffen oder Spurenelementen kann trotz ausreichender NPK-Versorgung zu Wachstumsstörungen und schlechter Blütenqualität führen.
  13. Warum führt übermäßiger Stickstoff zu mehr Blattwerk aber weniger Blüten?
    Übermäßiger Stickstoff führt zu verstärktem vegetativen Wachstum auf Kosten der generativen Phase (Blütenbildung), da Stickstoff der Haupttreibstoff für Blatt- und Triebwachstum ist. Bei Stickstoff-Überschuss investiert die Pflanze ihre gesamte Energie in die Bildung von Chlorophyll, Proteinen und Zellwänden für neues Blattwerk. Dieser Prozess ist energieintensiv und bindet Ressourcen, die normalerweise für die Blütenentwicklung verfügbar wären. Zudem verschiebt übermäßiger Stickstoff das hormonelle Gleichgewicht der Pflanze. Die Produktion von wachstumsfördernden Gibberellinen wird angeregt, während blütenbildende Hormone wie Cytokinins in den Hintergrund treten. Das Ergebnis sind üppig grüne, aber blütenarme Geranien. Dieses Phänomen nennt man "Mastwuchs" oder "Geilwuchs". Besonders kritisch ist dies bei jungen Pflanzen oder zu Beginn der Wachstumsperiode. Das optimale NPK-Verhältnis von 7-3-6 für Geranien berücksichtigt diese Problematik und sorgt für ausgewogenes Wachstum mit reicher Blütenpracht.
  14. Wie wirken sich verschiedene Makronährstoffe auf die Blütenfarben aus?
    Die Makronährstoffe beeinflussen Blütenfarben bei Geranien auf unterschiedliche Weise durch ihre Rolle bei der Bildung von Farbpigmenten. Kalium spielt eine Schlüsselrolle bei der Intensivierung von Blütenfarben, da es die Synthese und Stabilität von Anthocyanen (rote, violette, blaue Pigmente) und Carotinoiden (gelbe, orange Pigmente) fördert. Ein Kaliummangel führt zu blassen, wenig leuchtenden Blüten. Phosphor unterstützt die Energiebereitstellung für die Pigmentbildung und ist essentiell für die Blütenentwicklung - Phosphormangel kann zu kleineren Blüten mit schwächerer Farbausprägung führen. Stickstoff hat einen indirekten Einfluss: Während moderater Stickstoff für gesunde grüne Blätter sorgt, die als Kontrast die Blütenfarben hervorheben, kann Überschuss zu weniger intensiven Farben führen, da die Pflanze mehr Energie in vegetatives Wachstum investiert. Magnesium als Sekundärnährstoff ist zentral für die Chlorophyllbildung und beeinflusst indirekt die Blütenfarbintensität durch eine verbesserte Photosyntheseleistung. Das ausgewogene NPK-Verhältnis von 7-3-6 optimiert diese Prozesse für leuchtende, intensive Blütenfarben.
  15. Wie erstellt man ein Düngeprotokoll für Balkonkästen und Kübelpflanzen?
    Ein strukturiertes Düngeprotokoll ist essentiell für erfolgreiche Balkongärtnerei. Erstellen Sie einen einfachen Kalender oder nutzen Sie eine Garten-App, um Düngetermine systematisch zu dokumentieren. Notieren Sie das Datum, die verwendete Düngerart, Dosierung und Wetterbedingungen. Für Geranien in Balkonkästen planen Sie von März bis September alle 1-2 Wochen Flüssigdünger-Gaben ein. Dokumentieren Sie auch das Pflanzenwachstum und eventuelle Probleme wie gelbe Blätter oder schwache Blüte. Ein bewährtes System: Markieren Sie Düngertage im Kalender, führen Sie eine Checkliste mit allen Pflanzenstandorten und fotografieren Sie regelmäßig Ihre Pflanzen als visuelle Dokumentation. Spezialisierte Gartenfachhändler bieten oft Vorlagen für Düngeprotokolle, die Sie an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wichtig ist die Regelmäßigkeit - nur so erkennen Sie Muster und können die Düngung optimieren. Nach einer Saison haben Sie wertvolle Daten für das Folgejahr und können Ihren Düngeplan verfeinern. Digital geführte Protokolle ermöglichen einfache Auswertungen und Anpassungen.
  16. Welche praktischen Methoden gibt es für die Dosierung von Flüssigdünger?
    Präzise Dosierung von Flüssigdünger ist entscheidend für gesunde Geranien. Verwenden Sie niemals ungenaues Augenmaß, sondern nutzen Sie Messlöffel oder Messbecher für exakte Dosierung. Bewährt hat sich die "Zwei-Kannen-Methode": Erste Kanne nur mit Wasser für die Grundbewässerung, zweite Kanne mit verdünntem Dünger (meist 1:100 bis 1:200 nach Packungsanweisung). So verteilen sich die Nährstoffe gleichmäßig im Wurzelbereich. Für Balkonkästen eignen sich kleine Messbecher (50-100ml) mit Milliliter-Skalierung. Eine praktische Alternative sind vordosierte Dünger-Tabs oder -Sticks, die in Wasser aufgelöst werden. Einige Hersteller bieten Dosierflaschen mit integrierten Messkammern an. Wichtig: Düngen Sie nur am frühen Morgen oder Abend, nie in der prallen Mittags­sonne. Bei heißem Wetter halbieren Sie die Konzentration, da gestresste Pflanzen weniger aufnehmen können. Führen Sie ein Düngeprotokoll, um Überdüngung zu vermeiden. Diese systematische Herangehensweise verhindert Dosierungsfehler und spart langfristig Geld.
  17. Stimmt es, dass mehr Dünger automatisch zu besseren Blüten führt?
    Nein, das ist ein weit verbreiteter Irrtum! "Viel hilft viel" gilt definitiv nicht bei der Düngung von Geranien. Tatsächlich kann Überdüngung zu deutlich schlechteren Ergebnissen führen als moderate, bedarfsgerechte Düngung. Bei Überdüngung entstehen mehrere Probleme: Erstens führt zu viel Stickstoff zu übermäßigem Blattwerk auf Kosten der Blüten (sogenannter "Mastwuchs"). Zweitens können Salzablagerungen im Boden entstehen, die die Wurzeln schädigen und zu Blattverbrennungen führen. Drittens werden überdüngte Pflanzen anfälliger für Krankheiten und Schädlinge, da das weiche, schnell gewachsene Gewebe weniger widerstandsfähig ist. Die Faustregel lautet: Lieber öfter kleine Mengen als selten große Portionen. Das optimale NPK-Verhältnis von 7-3-6 wurde durch jahrelange Erfahrung entwickelt und sollte nicht eigenmächtig "verbessert" werden. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau - gesunde Geranien haben kräftig grüne Blätter und bilden kontinuierlich neue Blüten. Blass-grüne Blätter deuten auf Nährstoffmangel hin, dunkelgrüne oder braune Blattränder auf Überdüngung.
  18. Wann beginnt die Düngersaison für Geranien in mitteleuropäischen Klimazonen?
    In mitteleuropäischen Klimazonen beginnt die Düngersaison für Geranien typischerweise im März oder April, je nach Wetterverlauf und regionalen Besonderheiten. Der entscheidende Faktor ist nicht das Kalenderdatum, sondern die Pflanzenaktivität: Sobald die Tage länger werden und die Geranien sichtbare Anzeichen des Erwachens aus dem Winterschlaf zeigen - neue Triebe, frische Blätter oder erhöhter Wasserbedarf - ist es Zeit für den Düng-Startschuss. Beginnen Sie vorsichtig mit einer halben Dosis, um die noch nicht vollständig aktiven Pflanzen nicht zu überfordern. Bei Geranien, die kühl überwintert wurden, warten Sie, bis die Nachttemperaturen konstant über 5°C liegen. Geranien, die im warmen Wintergarten standen, können bereits früher beginnen. Regional variiert der Start: In milderen Weinbauregionen oft schon Ende Februar, in höheren Lagen oder nördlicheren Gebieten erst im April. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau - sie zeigen Ihnen durch ihr Wachstumsverhalten, wann sie wieder Nährstoffe benötigen. Eine zu frühe Düngung bei noch inaktiven Pflanzen kann sogar schädlich sein.
  19. Was unterscheidet Pelargonien-Dünger von gewöhnlichem Blumendünger?
    Spezieller Pelargonien-Dünger unterscheidet sich von gewöhnlichem Blumendünger in mehreren wichtigen Punkten. Das NPK-Verhältnis ist optimal auf Geranien abgestimmt - typisch 7-3-6 - während universelle Blumendünger oft ein ausgewogeneres Verhältnis wie 7-7-7 haben. Pelargonien-Dünger enthält meist einen höheren Kaliumanteil zur Förderung der intensiven Blütenbildung und Farbintensität, die für Geranien charakteristisch ist. Zudem sind wichtige Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Bor und Magnesium in optimaler Konzentration enthalten, da Geranien auf Spurenelementmangel besonders empfindlich reagieren. Erfahrene Gartenfachhändler wie die von samen.de wissen, dass universelle Blumendünger oft zu stickstoffbetont sind, was bei Geranien zu übermäßigem Blattwachstum und reduzierten Blüten führt. Spezieldünger berücksichtigen auch den hohen Kalziumbedarf von Geranien für stabile Zellwände und Krankheitsresistenz. Die Zusammensetzung ist auf die lange Blütezeit von Mai bis Oktober ausgelegt, während universelle Dünger oft für kürzere Blühperioden konzipiert sind. Diese Spezialisierung rechtfertigt meist den etwas höheren Preis durch bessere Ergebnisse.
  20. Worin liegt der Unterschied zwischen Topfpflanzen-Dünger und Sommerblumen-Dünger?
    Topfpflanzen-Dünger und Sommerblumen-Dünger unterscheiden sich in ihrer Formulierung und Nährstoffzusammensetzung erheblich. Topfpflanzen-Dünger ist speziell für die besonderen Bedingungen in Töpfen und Kübeln entwickelt, wo das begrenzte Erdvolumen eine intensivere und regelmäßigere Nährstoffversorgung erfordert. Er enthält meist schnell verfügbare Nährstoffe in höherer Konzentration und oft zusätzliche Spurenelemente, da diese in kleinen Erdmengen schneller ausgewaschen werden. Sommerblumen-Dünger ist für Pflanzen im Gartenbeet konzipiert, wo ein größeres Bodenvolumen und natürliche Bodenorganismen zur Verfügung stehen. Er wirkt oft langsamer und nachhaltiger, da die Pflanzen ihre Wurzeln weit ausstrecken können. Samen.de gehört zu den Fachgeschäften, die beide Varianten führen und über die spezifischen Anwendungsbereiche informieren. Für Balkon-Geranien in Kästen oder Kübeln ist Topfpflanzen-Dünger meist die bessere Wahl, da er die schnelle Auswaschung kompensiert und eine gleichmäßige Versorgung gewährleistet. Die Dosierung unterscheidet sich ebenfalls - Topfpflanzen-Dünger wird häufiger, aber in kleineren Mengen angewendet.
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