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Bohnen als Gründüngung: wie Hülsenfrüchte deinen Gartenboden verbessern

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Bei einer Gründüngung bleiben die Pflanzen auf dem Beet, als Mulch oder flach eingearbeitet, statt geerntet zu werden.
  • Sommerwicken säst du von Mitte Mai bis Mitte August, Winter-Ackerbohnen im Oktober oder von Ende Februar bis Mitte März.
  • Gelbe Lupinen eignen sich für sandige, leicht saure Böden.
  • Mäh die Gründüngung vor der Samenbildung und grab frische Grünmasse nicht tief ein, weil sie unter Luftabschluss faulen kann.
  • Nach dem Einarbeiten wartest du meist etwa 2 bis 3 Wochen bis zur nächsten Saat oder Pflanzung.
  • Wicke, Klee und Lupine zählen in der Fruchtfolge mit und gehören nicht direkt vor oder nach Bohnen und Erbsen.
  • Nach der Ernte von Bohnen und Erbsen bleiben die Wurzeln im Beet.
Ein dichtes Feld mit jungen, kräftigen Sojabohnenpflanzen
Foto: Clinton Weaver · Pexels License · Quelle ↗

Wenn im Sommer oder Herbst ein Beet frei wird, lasse ich die Erde nicht offen liegen, sondern säe eine Gründüngung. Mit Hülsenfrüchten wie Wicke, Lupine oder Ackerbohne bedeckst du das freie Beet, lieferst organische Masse und unterstützt Bodenstruktur und Bodenleben. Was davon bei der nächsten Kultur ankommt, hängt unter anderem von der Art, ihrem Aufwuchs und der Jahreszeit ab. Hier geht es deshalb um die passende Art, die richtige Saatzeit und darum, wie du die Pflanzen mähst und einarbeitest.

Was leistet eine Gründüngung mit Hülsenfrüchten?

Kurz erklärt

Bei einer Gründüngung erntest du nichts ab. Die Pflanzen bleiben als Mulch oder als eingearbeitete organische Masse auf der Fläche, und ihre Nährstoffe werden bei der Zersetzung nach und nach für die Folgekultur verfügbar.

Die meisten Hülsenfrüchtler können mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff binden. Wie diese Symbiose an der Wurzel funktioniert, steht im Hülsenfrüchte-Ratgeber im Abschnitt übers Düngen von Schwachzehrern mit eigener Stickstoffquelle.

Nach dem Absterben und Verrotten von Wurzeln bleiben Bodenkanäle zurück, durch die Luft und Wasser leichter eindringen. Eine gute Bodenstruktur und mehr Humus verbessern außerdem die Wasserspeicherung des Gartenbodens. Was Hülsenfrüchte über den Garten hinaus für Bodenfruchtbarkeit und Klima bedeuten, liest du im Beitrag darüber, welche Rolle sie in einer nachhaltigen Landwirtschaft spielen.

Drei Wege, Hülsenfrüchte für den Boden zu nutzen

Im Garten setze ich Hülsenfrüchte auf drei Arten für den Boden ein:

  1. Gezielte Gründüngung: Auf einem freien Beet säst du Wicken, Lupinen oder Ackerbohnen nur für den Boden und mähst sie, bevor sich Samen bilden.
  2. Zwischenfrucht: Zwischen zwei Hauptkulturen füllt eine Gründüngung die Lücke, im Sommer mit einer Art mit kurzer Kulturzeit oder über den Winter mit einer winterharten Art.
  3. Gemüse mit Nachnutzung: Busch- und Stangenbohnen oder Erbsen erntest du wie gewohnt und lässt danach die Wurzeln im Beet.

Welche Hülsenfrüchte eignen sich als Gründüngung?

Diese Leguminosen kannst du im Garten als Gründüngung säen, jede in ihrem eigenen Zeitfenster:

Art Aussaatzeit Saatmenge Passt für
Sommerwicke Mitte Mai bis Mitte August 18 g/m² Lücken im Sommer, etwa 6 bis 8 Wochen Kulturzeit
Gelbe Lupine Mitte April bis Ende August 20 g/m² sandige, leicht saure Böden, etwa 12 Wochen Kulturzeit
Winterzottelwicke Anfang August bis Mitte September 18 g/m² winterharte Gründüngung auf mittleren Böden
Winter-Ackerbohne Oktober oder Ende Februar bis Mitte März 20 g/m², als Dichtsaat 100 g/m² Saat im Herbst oder am Ende des Winters

Die Saatmengen sind Gewichtsangaben je Quadratmeter. Ich wiege die Menge für mein Beet deshalb vor dem Säen ab, statt sie aus der Hand zu schätzen.

Sommerwicke: für die Lücke im Sommer

Die Sommerwicke braucht etwa 6 bis 8 Wochen Kulturzeit. Damit passt sie in Beetlücken, die im Sommer entstehen, solange du bis Mitte August säst.

Gelbe Lupine: für sandige, leicht saure Böden

Gelbe Lupinen eignen sich für sandige, leicht saure Böden. Mit etwa 12 Wochen Kulturzeit stehen sie deutlich länger als Sommerwicken, deshalb braucht die Lupine eine größere Lücke im Beetplan. Für Weiße Lupinen wird empfohlen, das Saatgut vor der Aussaat mit lupinenspezifischen Knöllchenbakterien zu impfen. Prüf bei deinem Lupinensaatgut, ob eine Impfung vorgesehen ist.

Achtung

Gründüngungs-Lupinen säst du für den Boden, nicht für die Küche. Lupinen aus dem Garten sind kein verzehrfertiges Lebensmittel, und auf Bitterlupinensamen, die vor dem Essen erst im eigenen Haushalt entbittert werden müssten, verzichtest du wegen des Alkaloidrisikos.

Winterzottelwicke und Winter-Ackerbohne: grün über den Winter

Winterzottelwicken eignen sich als winterharte Gründüngung für mittlere Böden. Du säst sie von Anfang August bis Mitte September. Winter-Ackerbohnen kommen im Oktober in die Erde oder von Ende Februar bis Mitte März. Für diese frühe Saat muss der Boden ausreichend abgetrocknet und bereits etwas erwärmt sein.

Ackerbohnen wachsen auf mittleren bis schweren, tiefgründigen Böden bei einem pH-Wert von 6,5 bis 7,2 besonders gut. Gelbe Lupine und Ackerbohne decken also unterschiedliche Böden ab: Auf leichtem, leicht saurem Sandboden greifst du zur Lupine, auf schwerem Boden zur Ackerbohne.

Bohnen als Gründüngung: was dafür taugt

Bei Bohnen als Gründüngung gibt es zwei Wege. Entweder säst du Winter-Ackerbohnen gezielt für den Boden, oder du nutzt nach der Ernte die Reste deiner Gemüsebohnen.

Termine und Saatmengen für die Winter-Ackerbohne findest du in der Tabelle oben. Du mähst sie wie jede Gründüngung, bevor sich Samen bilden. Auch Puffbohnen, die du für die Küche erntest, können über ihre Ernterückstände Stickstoff für die Folgekultur hinterlassen. Die gesamte Stickstoffbindung ist allerdings nicht mit der Menge gleichzusetzen, die tatsächlich nachgeliefert wird.

Busch- und Stangenbohnen baust du für die Ernte an. Lässt du danach ihre Wurzeln im Boden, bleiben Nährstoffe und organische Substanz auf der Fläche. Als Nachfrüchte von Gartenbohnen eignen sich Mais, Kürbis und Kartoffeln, nach Buschbohnen passt auch Spinat als Nachkultur.

Marias Erfahrung

Beim Abräumen schneide ich Busch- und Stangenbohnen knapp über dem Boden ab und lasse die Wurzeln stecken. Das gesunde Kraut hacke ich klein und arbeite es flach ins Beet ein.

Zeigen die Hülsen fettige, glasige Stellen, kann das auf die bakterielle Fettfleckenkrankheit hindeuten. Erkrankte Pflanzen entfernst du dann aus dem Garten, statt sie im Beet zu lassen. Nach Bohnenrost reinigst du die Rankhilfen gründlich, bevor du sie wieder verwendest, weil der Pilz auch an Bohnenstangen überdauert.

Wie viel Stickstoff hinterlässt eine Gründüngung?

Wie viele Nährstoffe eine Gründüngung nachliefert, hängt von Pflanzenart, Aufwuchs, Jahreszeit, Bodenfeuchte und Temperatur ab.

Unterschiede zwischen den Arten gibt es trotzdem. Im österreichischen Bio-Körneranbau wird die Vorfruchtwirkung von Prunkbohnen als eher bescheiden eingeordnet. Der Helmbohne wird dagegen Potenzial als leistungsfähige Gründüngungspflanze zugeschrieben. Sie braucht allerdings einen sehr warmen, sonnigen und möglichst geschützten Platz sowie ein Klettergerüst.

Eines gilt für alle Arten: Werden die Pflanzen vollständig von der Fläche entfernt, entfällt die Stickstoffnachlieferung aus diesen Ernteresten.

Mythos-Check

„Nach einer Gründüngung mit Hülsenfrüchten musst du nicht mehr düngen.“ Das stimmt so nicht. Die Gründüngung ersetzt die Düngung der Nachkultur nicht automatisch vollständig, weil die Nährstoffnachlieferung unter anderem von Aufwuchs, Bodenfeuchte und Temperatur abhängt. Welche Nährstoffe fehlen, zeigt eine Bodenuntersuchung, die sich im Hausgarten etwa alle 4 bis 5 Jahre empfiehlt.

So legst du eine Gründüngung mit Hülsenfrüchten an

Beet vorbereiten

Gesät wird erst, wenn der Boden ausreichend abgetrocknet ist. Ich greife vorher in die Erde: Schmiert sie, warte ich noch. Ein bestehendes Beet lockerst du im Frühjahr mit Grabgabel oder Krail, statt es erneut umzugraben. Danach bereitest du ein ebenes, feinkrümeliges Saatbeet vor. Hülsenfrüchte brauchen dabei einen Standort ohne Staunässe.

Rechnest du mit viel Unkraut, legst du ein falsches Saatbeet an. Dabei lässt du die Unkräuter vor der Aussaat auflaufen und entfernst sie oberflächlich, ohne den Boden erneut tief zu durchmischen.

Säen und pflegen

Die abgewogene Saatmenge verteilst du gleichmäßig auf der Fläche. Saattiefe und Abstand richtest du nach den Angaben auf der Saatgutpackung, weil sie sich je nach Art unterscheiden. Bis zur Keimung hältst du die Saat gleichmäßig feucht, ohne dass sich Wasser staut.

Stickstoff düngst du nicht dazu. Bei Puffbohnen kann zusätzlicher Stickstoff die Bindung durch die Knöllchenbakterien behindern und verzögern. Nach dem Auflaufen entfernst du Unkraut mit der Hacke. In Trockenphasen prüfst du die Bodenfeuchte mit dem Finger oder einem Stock und gießt dann morgens direkt im Wurzelbereich. Im Bio-Beitrag liest du, wie du Hülsenfrüchte ganz ohne chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel anbaust.

Mähen, bevor sich Samen bilden

Du mähst die Gründüngung vor der Samenreife, damit sie sich nicht unerwünscht aussät. Ich kontrolliere die Bestände ab der Blüte und schneide, bevor sich Samen bilden. Das Schnittgut zerkleinere ich direkt auf dem Beet.

Einarbeiten, ohne dass es fault

Das zerkleinerte Grün kann als Mulch liegen bleiben oder flach eingearbeitet werden. Als Mulch hält es den Boden feucht und schützt seine Oberfläche vor Abtrag durch Wind und Wasser. Eine organische Mulchauflage verringert außerdem die Verdunstung und die Aufheizung des Bodens.

Häufiger Fehler

Frische Grünmasse tief untergraben. Unter Luftabschluss kann sie faulen. Arbeite sie deshalb nur flach ein oder lass sie als Mulch liegen.

Warten bis zur nächsten Kultur

Nach dem Einarbeiten wartest du meist etwa 2 bis 3 Wochen, bevor du neu säst oder pflanzt. In dieser Zeit beginnt die Zersetzung der Pflanzenreste.

Gründüngung als Zwischenfrucht: welche Art passt in welche Lücke?

Zwischen zwei Hauptkulturen füllt eine Gründüngung die Zeit, in der das Beet sonst leer stünde. Wird ein Beet im Sommer frei, passt die Sommerwicke, solange du bis Mitte August säst. Von Anfang August bis Mitte September kommt die Winterzottelwicke infrage, die als winterharte Gründüngung stehen bleibt. Im Oktober ist die Winter-Ackerbohne an der Reihe. Ohne Leguminose geht es mit Winterroggen, den du auf abgeernteten Gemüsebeeten noch im Oktober säen kannst und der über den Winter steht.

Zahl im Blick

Plane für eine Gründüngung als Zwischenfrucht die Kulturzeit und die Wartezeit ein. Die Sommerwicke braucht etwa 6 bis 8 Wochen, die Gelbe Lupine etwa 12 Wochen. Nach dem Einarbeiten folgen meist etwa 2 bis 3 Wochen bis zur nächsten Saat oder Pflanzung.

Wicke, Klee und Lupine gehören zur selben Pflanzenfamilie wie Bohnen und Erbsen. Eine Leguminosen-Gründüngung zählst du deshalb in der Fruchtfolge mit und planst sie nicht unmittelbar vor oder nach Bohnen und Erbsen ein. Nach früh geräumten Erbsen wird das Beet in der Aussaatzeit der Sommerwicke frei, und trotzdem gehört dort keine Wicke hin. Phacelia passt an dieser Stelle, weil sie mit keiner gängigen Gemüseart verwandt ist.

Für Busch- und Stangenbohnen gilt eine Fruchtwechselpause von 4 Jahren. Säst du Leguminosen zusätzlich als Gründüngung, wird für Erbsen eher ein Abstand von 6 Jahren empfohlen. Wie du daraus eine Folge über mehrere Jahre baust, zeigt der Beitrag darüber, wie du einen Fruchtwechsel mit Hülsenfrüchten planst.

Ich trage jede Gründüngung in meinen Beetplan ein wie eine eigene Kultur, damit ich die Pausen für die Pflanzenfamilie im Blick behalte. Das klappt auch digital, wenn du deine Beetbelegung im Beetplaner festhältst.

Wenn du Bohnen und Erbsen ohnehin anbaust

Auch Hülsenfrüchte für die Küche leisten nach der Ernte einen Beitrag für den Boden. Im Beet verbleibende Wurzeln und eingearbeitete Pflanzenreste erhalten Stickstoff, weitere Nährstoffe und organische Substanz im Boden. Nach der Erbsenernte bleiben die Wurzeln deshalb im Boden, damit der gebundene Stickstoff der Folgekultur zugutekommen kann. Auf früh geräumte Erbsen kannst du zum Beispiel Mitte Juni Rosenkohl pflanzen. Was die Ernte auf dem Teller bringt, liest du im Beitrag darüber, warum Hülsenfrüchte als Eiweißlieferanten zählen.

Wann du Bohnen und Erbsen säst und wie du sie pflegst, steht ausführlich im Hülsenfrüchte-Ratgeber im Kapitel zur Aussaat. Die Termine hast du mit dem Kalender mit allen Aussaatterminen für Bohnen und Erbsen auf einem Blatt zur Hand.

Auf wenig Fläche passen kompakte Buschbohnen, die keine Kletterstütze brauchen, oder die Schalerbse Kleine Rheinländerin, die ohne Kletterhilfe auskommt und sich für Hochbeete und Töpfe eignet. Was im Hochbeet anders läuft, liest du im Beitrag darüber, wie du Hülsenfrüchte im Hochbeet anbaust.

In einer Milpa mit Mais, Stangenbohnen und Kürbis, auch als Drei Schwestern bekannt, übernimmt der Mais die Funktion der Rankhilfe. Viele Nachbarschaftseffekte im Gemüsebeet sind allerdings schwer nachweisbar, und die Erfahrungsberichte widersprechen sich häufig. Welche Partner du kombinieren kannst, prüfst du mit dem Mischkultur-Planer.

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Häufige Fragen

Was ist Gründüngung und wie funktioniert sie mit Hülsenfrüchten?
Bei einer Gründüngung säst du Pflanzen, die nicht geerntet werden, sondern als Mulch oder flach eingearbeitet auf dem Beet bleiben. Hülsenfrüchte bringen dabei eine Besonderheit mit: Bakterien an ihren Wurzeln können Luftstickstoff in organischer Form binden. Bei der Zersetzung der Pflanzenreste werden die Nährstoffe nach und nach für die Folgekultur verfügbar.
Welche Hülsenfrüchte eignen sich zur Bodenverbesserung?
Als gezielte Gründüngung kannst du Sommerwicke, Gelbe Lupine, Winterzottelwicke und Winter-Ackerbohne säen. Die Sommerwicke füllt Lücken im Sommer, die Gelbe Lupine passt zu sandigen, leicht sauren Böden, Winterzottelwicke und Winter-Ackerbohne lassen sich im Spätsommer oder Herbst säen. Auch Bohnen und Erbsen aus der Gemüseernte tragen bei, wenn ihre Wurzeln nach der Ernte im Beet bleiben.
Worin unterscheiden sich Lupinen von anderen Hülsenfrüchten bei der Gründüngung?
Gelbe Lupinen eignen sich für sandige, leicht saure Böden und stehen mit etwa 12 Wochen Kulturzeit deutlich länger auf dem Beet als Sommerwicken. Für Weiße Lupinen wird empfohlen, das Saatgut vor der Aussaat mit lupinenspezifischen Knöllchenbakterien zu impfen. Die Samen sind nichts für die Küche, denn Lupinen aus dem Garten sind kein verzehrfertiges Lebensmittel.
Wann arbeitest du Gründüngung ein?
Du mähst die Gründüngung, bevor sich Samen bilden, damit sie sich nicht unerwünscht aussät. Die zerkleinerte Masse bleibt als Mulch liegen oder kommt nur flach in den Boden, denn tief eingegrabenes frisches Grün kann unter Luftabschluss faulen. Bis zur nächsten Saat oder Pflanzung planst du meist etwa 2 bis 3 Wochen ein.
Stimmt es, dass Hülsenfrüchte den Boden auslaugen?
Nein, Bohnen und Erbsen gelten als Schwachzehrer und brauchen auf ausreichend versorgtem Boden keine zusätzliche Düngung. Die meisten Hülsenfrüchtler können mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff binden. Bleiben nach der Ernte Wurzeln und Pflanzenreste im Beet, erhalten sie Stickstoff, weitere Nährstoffe und organische Substanz im Boden; räumst du alles ab, entfällt diese Nachlieferung.
Was unterscheidet Gründüngung von Kompost?
Eine Gründüngung wächst direkt auf dem Beet und bleibt dort als Mulch oder flach eingearbeitete Masse, Kompost bringst du fertig auf. Für die Kompost-Grunddüngung im Gemüsegarten gilt im Frühjahr eine Gabe von höchstens 3 l je m² als Obergrenze. Eine Gründüngung ersetzt die Düngung der Nachkultur nicht automatisch, deshalb zeigt dir eine Bodenuntersuchung, was noch fehlt.
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