Mehligkochende Kartoffeln im Klimawandel: wie Betriebe Sorte, Wasser und Kosten anpassen
- Ausgeprägte Trockenschäden können bei Kartoffeln Knollenertrag und Stärkegehalt zugleich senken.
- Für mehligkochende Speisekartoffeln gilt ein sortenabhängiger Zielstärkegehalt von 14 bis 17 %.
- Adretta ist mehligkochend und mittelfrüh, ihr Züchter beschreibt sie als trockentolerant.
- Vorkeimen verlegt einen Teil des Wachstums in die Zeit vor einem möglichen Krautfäulebefall.
- Im Feldversuch Hamerstorf brachte optimale Beregnung bei Speisekartoffeln im Mittel 28 % Mehrertrag.
- Ob sich Beregnung rechnet, zeigt erst der Mehrerlös abzüglich variabler, ertragsabhängiger und fester Kosten.

Wer mehligkochende Kartoffeln für den Markt anbaut, verkauft am Ende vor allem Stärke. Genau dieses Merkmal gerät unter Druck, wenn die Sommer trockener werden. Ausgeprägte Trockenschäden können bei Kartoffeln den Knollenertrag und den Stärkegehalt zugleich verringern. Ich schaue mir bei Anpassungsstrategien von Betrieben deshalb zuerst an, was sie an Sorte, Wasser und Kosten verändern.
Hier geht es um den professionellen Anbau und seine Rechnung. Wenn du im eigenen Garten gegensteuern willst, findest du die Handgriffe in meinem Ratgeber zum Kartoffelanbau im Klimawandel für Gärtner.
Warum bei mehligen Sorten die Stärke zählt
Kartoffeln werden nach ihrem Stärkegehalt in festkochend, vorwiegend festkochend und mehligkochend eingeteilt. Mehligkochende Sorten haben den höchsten Stärkegehalt und zerfallen beim Kochen leichter. Deshalb eignen sie sich besonders für Püree, Suppen und Klöße.
Vorwiegend festkochende Kartoffeln liegen als grobe Orientierung bei etwa 13 bis 15 % Stärke, mehligkochende darüber, festkochende darunter. Für mehligkochende Speisekartoffeln wird ein sortenabhängiger Zielstärkegehalt von 14 bis 17 % angegeben. Beides sind Richtwerte, denn die Kartoffel ist ein Naturprodukt mit Schwankungen.
Die Koch- und Speiseeigenschaften einer Sorte stehen nicht ein für alle Mal fest. Sie können mit Boden, Witterung, Düngung und Bewässerung von Jahr zu Jahr variieren. Die Sorte gibt also den Zielbereich vor, doch Witterung und Bewässerung entscheiden mit, wie nah ein Jahrgang ihm kommt.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Offener, frostfreier Platz mit tiefgründigem, nährstoffreichem und wasserspeicherndem Boden; in Trockenphasen gut wässern. Auch große Gefäße sind möglich.
- Bodenart
Tonige, lehmige, sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist tiefgründiger, nährstoffreicher und wasserspeichernder Boden; organische Substanz zur Bodenverbesserung.
- Anbauort
Die Pflanze lässt sich auch in großen Gefäßen oder speziellen Kartoffel-Pflanzsäcken kultivieren.
Aussaat und Vermehrung
- Vermehrung
Für die übliche Gartenvermehrung zertifiziert virusfreie Pflanzkartoffeln verwenden. Vor dem Pflanzen können sie hell und frostfrei vorgekeimt werden, damit das Wachstum früher beginnt.
Pflege
- Pflege
In trockenen Perioden gut wässern; den Boden im Herbst mit organischem Material verbessern.
- Düngung
Im Beet brauchen Kartoffeln gewöhnlich keine Zusatzdüngung. Auf armen Böden können spätere Hauptkultursorten zur Zeit des zweiten Anhäufelns von stickstoffbetontem organischem Dünger profitieren. Für Gefäßkultur organischen Universaldünger einmischen oder bei nachlassendem Nährstoffangebot flüssig nachdüngen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die mehrjährige Knollenpflanze wird einjährig kultiviert.
- Verwendung
Die Pflanze eignet sich für Terrassen- und Gefäßbepflanzung.
Was Trockenheit an der Knolle verändert
Solange das Kraut grün ist, wachsen die Knollen weiter und lagern Stärke ein. Wachsen Kartoffeln nach einem stressbedingten Stillstand wieder an, können unerwünschter Neuansatz, Kindelbildung und Zwiewuchs entstehen. Wie sich Hitze, Starkregen und Wetterwechsel im Einzelnen auswirken, beschreibt der Gärtner-Ratgeber zum Klimawandel ausführlicher.
Sortenwahl: womit Betriebe zuerst anpassen
Die Sortenwahl entscheidet jede Saison neu über Reifezeit, Lagerfähigkeit und den Umgang mit Trockenheit. Ich lese in Sortenbeschreibungen zuerst Reifegruppe, Keimruhe und die Züchterangabe zur Trockentoleranz.
| Sorte | Kochtyp | Reife | Was beschrieben ist |
|---|---|---|---|
| Adretta | mehligkochend | mittelfrüh | vom Züchter als trockentolerant beschrieben; nach Züchterangabe sehr lange Keimruhe und gute Lagerfähigkeit; niedrige Keimfreudigkeit |
| Freya | mehligkochend | mittelfrüh | gut lagerfähig |
| Gunda | mehligkochend | früh | mittlere bis niedrige Keimfreudigkeit |
| Melody | mehligkochend | keine Angabe | hohe Keimruhe; braucht für einen zügigen Start mindestens eine Keimstimulierung |
| Vitelotte | mehligkochend, dennoch schnittfest | mittelfrüh | Erträge eher gering |
| Highland Burgundy Red | mehligkochend | mittelspät | für den Kartoffeleimer genannt |
Weitere mehligkochende Sorten sind etwa Afra, Melina, Karlena und Likaria. Trockentoleranz findest du auch außerhalb des mehligen Sortiments: Bellarosa ist vorwiegend festkochend und trockenheitstolerant. Für einen Betrieb, der Kochtypen streut, ist das eine Option.
Über 8 Grad beginnen Kartoffeln im Lager zu keimen. Sorten mit geringer Keimfreudigkeit eignen sich als Lagerkartoffeln. Wer sein Lager nicht zuverlässig unter dieser Marke halten kann, achtet deshalb auf eine Sorte mit geringer Keimfreudigkeit wie Adretta.
Reifegruppen streuen
Eine zweite Anpassung ist die Verteilung auf mehrere Reifegruppen. Die Kulturdauer hängt dabei zusätzlich von Witterung, Boden und Nährstoffversorgung ab.
| Reifegruppe | Tage bis zur Ernte | Ernte und Lagerfähigkeit |
|---|---|---|
| sehr früh | rund 100 bis 110 | Ernte im Juli, nicht lagerfähig |
| früh | 110 bis 130 | lagerfähig bis in den Herbst |
| mittelfrüh | 130 bis 150 | lagerfähig bis ins Frühjahr |
| spät | 150 bis 170 | Ernte im September oder Oktober |
Unabhängige Vergleiche liefern die Landessortenversuche. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen führt dort für das frühe Sortiment beispielsweise Sunita, Belana und Wega als etablierte Vergleichssorten.
Pflanzgut: zertifiziert und virusfrei
Betriebe kaufen zertifiziertes, virusfreies Pflanzgut. Das hat auch einen wirtschaftlichen Grund: Im Reklamationsfall sichert es Rechtsansprüche gegenüber dem Lieferanten. Im ökologischen Anbau stammt das Pflanzgut aus ökologischer Vermehrung.
Kartoffeln setzen, wenn das Frühjahr früher warm wird
Den Pflanztermin bestimmt der Boden, nicht allein der Kalender. Als Faustregel gilt im deutschen Freiland Mitte bis Ende April. Spätere Fröste schädigen dann nur das Laub, nicht die Knolle. Für ein zügiges, lückenloses AuflaufenAuflaufen nennt man es, wenn nach der Aussaat die Keimlinge sichtbar aus der Erde kommen. Man sagt dann auch, die Saat ist aufgegangen. gilt eine durchschnittliche Bodentemperatur von rund 8 Grad als Richtwert. Als Orientierung für den Pflanzbeginn dienen auch 8 bis 10 Grad, wenn der Boden ausreichend abgetrocknet ist.
Vor der letzten Bearbeitung prüfst du mit dem Spaten, ob der Boden auch in 12 bis 15 cm Tiefe abgetrocknet ist. Eine Abdeckung mit Vlies oder Lochfolie kann den Anbau verfrühen und vor Spätfrösten schützen. Die Monate für Pflanzung und Ernte hast du mit dem Aussaatkalender für Kartoffeln zum Ausdrucken im Blick.
| Kartoffeln setzen | Hausgarten | Erwerbsanbau |
|---|---|---|
| Abstand in der Reihe | 30 bis 35 cm | keine Angabe |
| Reihenabstand | 50 bis 70 cm | etwa 75 cm |
| Pflanztiefe | rund 10 cm, in eine Furche | 3 bis 5 cm |
| Pflanzgut-Sortierung | musst du nicht nachmessen | etwa 35 bis 50 mm, teils bis 55 mm; für Frühkartoffeln teils 35/45 mm |
Gepflanzt wird in Dammkultur, später wird angehäufelt. Eine dichtere Pflanzung kann die Knollenzahl je Fläche erhöhen und die durchschnittliche Masse der einzelnen Knollen verringern. Vorbeugend gegen Kraut- und KnollenfäuleKnollenfäule meint meist den Befall von Kartoffelknollen durch den Pilz Phytophthora infestans, den Erreger der Kraut- und Knollenfäule; die Knollen faulen oft erst im Lager. Allgemeiner heißt so jede Fäulnis an Knollen, auch an Blumenknollen. kann ein Reihenabstand von mindestens 75 Zentimetern helfen, kombiniert mit sorgfältiger Beikrautregulierung. Der praxisübliche Reihenabstand im Erwerbsanbau liegt damit etwa an der Untergrenze dessen, was gegen KrautfäuleDie Kraut- und Braunfäule, kurz Braunfäule oder Krautfäule, ist eine Pilzkrankheit vor allem an Tomaten und Kartoffeln, ausgelöst durch Phytophthora infestans. Sie verursacht braune Flecken an Blättern, Stängeln und Früchten. vorbeugend genannt wird.
Kartoffeln reagieren in ihrer langsamen Jugendentwicklung bis zum Reihenschluss besonders empfindlich auf Unkrautkonkurrenz. In Dammkultur lässt sie sich mechanisch mit Hackgeräten begrenzen. Die Dämme lassen den Boden außerdem schneller abtrocknen und verbessern besonders auf schweren Böden den Wasserabfluss. Wie du Kartoffeln Schritt für Schritt setzt, anhäufelst und gießt, steht in meinem großen Ratgeber zum Kartoffelanbau.
Vorkeimen: ein Vorsprung für schlechte Jahre
Vorkeimen braucht keine Technik, aber Platz, Licht und Handarbeit. Die Pflanzkartoffeln liegen dafür mit den Augen nach oben in flachen Kisten. Sie stehen hell und bei rund 12 bis 15 Grad. Begonnen wird etwa vier bis fünf Wochen vor dem Pflanztermin, manche Anleitungen setzen drei bis vier Wochen an. Eine Woche vor dem Auspflanzen stehen die Knollen tagsüber zum AbhärtenAbhärten heißt, drinnen vorgezogene Jungpflanzen vor dem Auspflanzen schrittweise an das Wetter im Freien und an die volle Sonne zu gewöhnen. Dafür stehen sie zunächst tagsüber draußen im Schatten. im Freien. Ich lege meine Pflanzkartoffeln zum Vorkeimen in flache Kisten und schaue dabei auf Länge und Farbe der Triebe.
Gut vorgekeimte Pflanzkartoffeln haben kräftige, etwa 1 bis 2 cm lange Triebe. Im ökologischen Anbau lässt sich so ein Wachstumsvorsprung von 10 bis 14 Tagen erreichen. Die Feldvegetationszeit kann sich um bis zu 14 Tage verkürzen. Vorkeimen verlegt damit einen Teil des Wachstums in die Zeit vor einem möglichen Krautfäulebefall.
In sächsischen Kartoffelversuchen an 2 Standorten über 3 Jahre erhöhte Vorkeimen den Ertrag im Mittel um etwa 20 %. In einem ökologischen Demonstrationsversuch im Kreis Minden brachten vorgekeimte Kartoffeln je nach Sorte 1 bis 29 % Mehrertrag gegenüber nicht vorgekeimten.
In Jahren ohne vorzeitiges Krautabsterben können nicht vorgekeimte Bestände den Ertrag vorgekeimter bis zum Saisonende erreichen. Vorkeimen verursacht zusätzliche Handarbeit und verlangt beim Pflanzen eine schonende Behandlung, damit die Keime nicht abbrechen. Für die Kalkulation heißt das: Vorkeimen bringt vor allem in Jahren mit frühem Krautabsterben Ertrag, in guten Jahren kostet es vor allem Arbeit.
Zu dunkles oder zu warmes Vorkeimen erzeugt lange, dünne Triebe. Sie brechen beim Pflanzen leicht ab und können den Wachstumsvorsprung kosten. Stimmen Licht und Temperatur nicht, pflanzt du besser direkt ohne Vorkeimen.
Sorten mit hoher Keimruhe wie Melody brauchen für einen zügigen Start mindestens eine Keimstimulierung. Weitere Hebel für den Ertrag stelle ich in den ertragssteigernden Techniken für mehligkochende Kartoffeln vor.
Beregnung: wann sie sich für den Betrieb rechnet
Die wasserkritischste Phase reicht vom Knollenansatz bis zur Blüte, weil Trockenheit dann die Zahl angelegter Knollen verringert. Die Bodenfeuchte sollte in dieser Zeit 50 % der nutzbaren Feldkapazität nicht unterschreiten. Wie du mehlige Sorten in jeder Phase bewässerst, zeigt der Ratgeber zur Bewässerung mehligkochender Kartoffeln.
Für den Betrieb stellt sich vor allem die Frage, ob sich eine Anlage trägt. Im langjährigen Feldversuch in Hamerstorf erzielte optimale Beregnung bei Speisekartoffeln im Mittel 28 % Mehrertrag gegenüber der unberegneten Kontrolle. Bei Versuchszahlen wie dieser frage ich immer zuerst nach den Kosten, die zwischen Mehrertrag und Ergebnis liegen.
Die Rechnung läuft in zwei Stufen. Von den Mehrerlösen gehen zuerst die variablen Beregnungskosten und weitere ertragsabhängige Kosten ab. Erst was danach bleibt, deckt die festen Kosten. Tropfbewässerung kann Wasser und Energie sparen. Dem stehen hohe Anschaffungskosten und eine aufwendige Handhabung gegenüber.
Gesteuert wird die Beregnung über eine tägliche Wasserbilanz. Niederschlag und Bewässerung kommen zum Bodenvorrat hinzu, Verdunstung und Versickerung gehen ab. Im abgeschlossenen SeBeK-Projekt lieferten Sensoren grundsätzlich brauchbare Beregnungsempfehlungen für Kartoffeln. Das damalige Messnetz musste für die Praxis aber noch weiter vereinfacht werden.
Boden, Düngung und Ernte: kurz eingeordnet
Boden: Im Kartoffelbau wird schwerer Boden bevorzugt im Herbst bearbeitet, leichter und strukturarmer Boden im Frühjahr. Auf sehr leichten Böden kann die Frühjahrsbearbeitung aber Wasserverluste verstärken. Mehr dazu findest du im Kartoffel-Ratgeber im Abschnitt „Standort und Boden: das Fundament“.
Düngung: Ein Überangebot an Stickstoff kann den Trockenmassegehalt senken und Abreife sowie Schalenfestigkeit verzögern. Mit steigender Kaliumdüngung kann der Stärkegehalt der Knollen sinken, und Chlorid kann die Verlagerung von Stärke in die Knolle behindern. Die zurückhaltende Grundregel erklärt der Kartoffel-Ratgeber im Abschnitt „Düngen: StarkzehrerStarkzehrer sind Gemüsearten mit hohem Nährstoffbedarf, vor allem an Stickstoff, etwa Kohl, Kürbis, Tomaten und Zucchini. In der Fruchtfolge kommen sie zuerst auf ein frisch versorgtes Beet, zum Beispiel nach einer Kompostgabe. mit zurückhaltender Empfehlung“.
Ernte: Lagerkartoffeln werden als Faustregel etwa zwei bis drei Wochen nach dem vollständigen Absterben des Krauts geerntet, wenn die Schale fest ist. Losschalige Frühkartoffeln eignen sich nicht für eine längere Lagerung. Den richtigen Zeitpunkt beschreibt der Kartoffel-Ratgeber im Abschnitt „Ernte: wann die Knollen wirklich reif sind“.
Fruchtfolge und Betriebsplanung
Welche Kulturen ein Betrieb überhaupt anbauen kann, begrenzen Boden und Klima. Wie viel Fläche die Kartoffel bekommt, bestimmen Betriebsorganisation, Absatzmöglichkeiten und Deckungsbeiträge mit. Auf derselben Fläche gilt eine AnbaupauseDie Anbaupause ist die Zeit, die vergehen sollte, bevor dieselbe Pflanzenart oder eine Art derselben Pflanzenfamilie wieder auf demselben Beet wächst. Sie beugt Krankheiten und Schädlingen vor, die sich im Boden anreichern. von 4 bis 6 Jahren. Nach dem Umbruch von Grünland, Kleegras oder Stilllegungen stehen in den ersten 3 Jahren keine Kartoffeln, um Drahtwurmschäden vorzubeugen.
Der Erntetermin der VorfruchtDie Vorfrucht ist die Kultur, die vor der aktuellen Kultur auf derselben Fläche stand, in der Fruchtfolge meist im Vorjahr. Sie kann Boden, Nährstoffe und Krankheitsdruck für die nachfolgende Kultur positiv oder negativ beeinflussen. muss die rechtzeitige Bestellung der FolgekulturEine Folgekultur ist das Gemüse, das auf einem Beet als Nächstes angebaut wird, sobald die vorige Kultur abgeerntet ist – noch im selben Gartenjahr oder im nächsten. erlauben. Unterschiedliche Arbeits- und Erntetermine verteilen außerdem Arbeitsspitzen und lasten Personal und Maschinen gleichmäßiger aus. Wer Sorten aus mehreren Reifegruppen anbaut, bekommt versetzte Erntetermine und verteilt damit genau diese Arbeitsspitzen.
Durchwuchskartoffeln entfernst du in den Folgekulturen, weil sonst Krankheiten und Schädlinge zwischen den Anbaujahren überdauern. Bei Verdacht auf Kartoffelkrebs kontaktierst du umgehend den zuständigen Pflanzenschutzdienst. Im Garten kannst du mit dem Beetplaner deine Beete über die Jahre planen und so die Kartoffelfläche wechseln.
- Sorte nach Reifegruppe, Keimfreudigkeit und Züchterangabe zur Trockentoleranz auswählen
- zertifiziertes, virusfreies Pflanzgut kaufen
- Vorkeimen einplanen und die Handarbeit in die Kalkulation aufnehmen
- Beregnung erst durchrechnen: Mehrerlös gegen variable, ertragsabhängige und feste Kosten
- Anbaupause und Drahtwurmrisiko nach Grünlandumbruch in die Flächenplanung aufnehmen



