Gemüse · Salate & Blattgemüse · Pflege

Schnittsalat pflegen und düngen: So stimmen Ertrag und Blattqualität

Zuletzt geprüft: Lesezeit: 8 Min.Von der samen.de Redaktion
Kurz & knappDie Antwort in 20 Sekunden
  • Bei Gartensalat reicht die Düngung der Vorfrucht meist aus, etwas Kompost kann das Wasserhaltevermögen verbessern.
  • Zu viel Stickstoff erhöht bei Schnittsalat den Nitratgehalt, späte Gaben können zusätzlich das Innenbrandrisiko erhöhen.
  • Aufgehellte ältere Blätter können auf Stickstoffmangel hindeuten, gelbe junge Blätter mit grünen Adern auf Eisenmangel.
  • Morgens bodennah gießen, zur Vorbeugung gegen Salatfäulen mit 10 bis 15 l Wasser je m² und Gießvorgang.
  • Wassermangel im Sommer kann härtere Blätter und früheres Schossen verursachen.
  • Beim Schneiden das Pflanzenherz unverletzt lassen, damit der Salat erneut austreibt.
Roter Pflücksalat wächst in Reihen in einem Gartenbeet.
Foto: Kathas_Fotos · Pixabay Content License · Quelle ↗

Schnittsalat erntest du mehrmals vom selben Beet. Damit auch spätere Schnitte noch zarte Blätter liefern, müssen Wasser und Nährstoffe über die ganze Standzeit passen. Wassermangel im Sommer kann die Blätter härter machen und früheres Schossen auslösen. Zu viel Stickstoff erhöht dagegen den Nitratgehalt in den Blättern. Bevor ich zum Dünger greife, schaue ich deshalb auf drei Dinge: was vorher im Beet stand, wie feucht der Boden ist und wie die Blätter aussehen.

Was unterscheidet Schnittsalat von Pflück- und Kopfsalat?

Schnittsalat aus Lactuca ist wie Pflück- und Kopfsalat Gartensalat aus der Familie der Korbblütler. Pflücksalat erntest du über einzelne Blätter, Schnittsalat schneidest du, und dabei muss das Pflanzenherz für den weiteren Austrieb unverletzt bleiben. Wer mit wem verwandt ist, zeigt unser Überblick im Abschnitt Familien und Typen von Salaten und Blattgemüse.

Aussaatkalender Schnittsalate
GartenkalenderVorkultur: März, April, Mai, Juni, Juli; Aussaat: März, April, Mai, Juni, Juli, August; Blüte: Juli, August; Ernte: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober; Pflanzung: April, Mai, Juni, Juli, August, SeptemberJFMAMJJASONDVorkulturVorkultur: MärzVorkultur: AprilVorkultur: MaiVorkultur: JuniVorkultur: JuliAussaatAussaat: MärzAussaat: AprilAussaat: MaiAussaat: JuniAussaat: JuliAussaat: AugustBlüteBlüte: JuliBlüte: AugustErnteErnte: MaiErnte: JuniErnte: JuliErnte: AugustErnte: SeptemberErnte: OktoberPflanzungPflanzung: AprilPflanzung: MaiPflanzung: JuniPflanzung: JuliPflanzung: AugustPflanzung: SeptemberVorkulturAussaatBlüteErntePflanzung

Schnittsalat säen: das Wichtigste in Kürze

Schnitt- und Pflücksalat säst du im Freiland bis in den September hinein. Pflücksalat braucht zum Keimen mindestens 10 °C. Saatbett, Saattiefe, Direktsaat, Topfsaat und Vorkultur erklärt der Ratgeber, wie du Schnittsalat im eigenen Garten anbaust und säst. Die Termine zum Ausdrucken liefert der Aussaatkalender für Salate und Blattgemüse.

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Wie viel Dünger braucht Schnittsalat?

Vorfrucht und Kompost zuerst

Bei Gartensalat, Pflücksalat eingeschlossen, reicht die Düngung der Vorfrucht meist aus. Etwas Kompost kann zusätzlich das Wasserhaltevermögen des Bodens verbessern. Als allgemeine Frühjahrsgrunddüngung im Gemüsegarten gelten höchstens 3 l Kompost je m² und Jahr, abgestimmt auf die vorhandene Bodenversorgung. Gut mit Humus versorgte, warme und ausreichend feuchte Böden liefern im Sommer häufig genug Nährstoffe für bestehende und neue Kulturen nach. Asia-Salate brauchen als kurze Schnitt- oder Baby-Leaf-Kultur gar keine Düngung, ihnen genügt ein mit Kompost vorbereitetes Beet.

Marias Erfahrung

Für jedes Salatbeet notiere ich, was vorher darauf stand und wann es Kompost bekommen hat. Vor jeder neuen Aussaat lese ich dort nach, statt aus dem Gedächtnis zu düngen.

Stickstoffbedarf: Richtwerte richtig lesen

Für Stickstoff gibt es Bedarfswerte, allerdings als Bruttowerte. Solche Werte zeigen, was die Kultur insgesamt braucht, nicht was du streust.

Kultur Stickstoffbedarf Bezug
Schnittsalat im Freiland 6 g/m² Schweizer Bruttowert bei 1,5 kg/m² Ertrag
Schnittsalat im geschützten Anbau 5 g/m² Schweizer Bruttowert bei 1,5 kg/m² Ertrag
Grüner und roter Lollo-Pflücksalat 13 g/m² Tabellenwert je Kultursatz

Alle Werte gelten vor Anrechnung des Bodenangebots. Die tatsächliche Stickstoffdüngung ergibt sich aus dem Kulturbedarf abzüglich des vorhandenen mineralischen Stickstoffs und der Nachlieferung des Bodens. Das erklärt, warum bei Gartensalat die Düngung der Vorfrucht meist genügt: Vom Bruttowert geht ab, was der Boden schon liefert.

Welcher Dünger wie schnell wirkt

Organische Dünger wirken überwiegend längerfristig, weil Mikroorganismen die Nährstoffe erst freisetzen müssen. Lösliche Mineraldünger wirken meist schneller, werden aber auch leichter ausgewaschen. Hornmehl setzt der Boden ungefähr innerhalb von sechs Wochen um. Grobe Hornspäne brauchen dafür mehrere Monate. Für kurze Frühjahrskulturen wie Kopfsalat eignet sich bei nötiger Stickstoffergänzung deshalb Hornmehl besser. Pflücksalat hat eine Kulturdauer von 42 bis 56 Tagen, grobe Hornspäne würden bei ihm also großteils erst nach der Ernte wirken.

Schnittsalat im Topf und in Hydrokultur

Bestandteile torffreier oder torfreduzierter Topferden können Stickstoff binden. Schnittsalat im Kasten kann dadurch zusätzlichen Versorgungsbedarf haben. In hydroponischer Tiefwasserkultur fehlt die Pufferwirkung des Bodens. Nährstoffkonzentration und pH-Wert misst du dort regelmäßig, etwa einmal pro Woche. Gefäßwahl und balkontypische Pflege zeigt der Ratgeber zu Schnittsalat in Kästen und Töpfen auf dem Balkon.

Zu viel Stickstoff: Nitrat und braune Blattränder

Zu viel Stickstoff kann neben Nitrat auch eine höhere Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge fördern. Bei stark wachsenden Salaten kann ein Überangebot außerdem sekundären Calciummangel begünstigen. Sichtbar wird er als Schaden an den Rändern junger Blätter. Hohe Salzgehalte im Boden können das Wachstum von Schnittsalat zusätzlich stören.

Mehr Licht und ein geringeres Stickstoffüberangebot können die Nitratanreicherung verringern. Ich schneide Salat lieber nachmittags oder abends, weil dann ein Teil des nachts angereicherten Nitrats schon abgebaut ist.

Häufiger Fehler

Kurz vor dem nächsten Schnitt noch Stickstoff nachgeben. Späte Stickstoffgaben können bei Salat den Nitratgehalt und das Innenbrandrisiko erhöhen, wenn die Pflanze den aufgenommenen Stickstoff nicht mehr für ihr Wachstum verwertet. Eine nötige Gabe planst du deshalb früh in der Kultur ein.

Woran erkennst du Nährstoffmangel bei Schnittsalat?

Verfärbte Blätter sind Hinweise, keine Diagnose. Bevor ich an Dünger denke, drehe ich verdächtige Blätter um und schaue mir die Unterseite an. Beim Einordnen helfen die Aufgaben der Hauptnährstoffe: Stickstoff unterstützt das Wachstum, Kalium den Wasserhaushalt, Phosphor das Wurzelwachstum und Magnesium die Bildung des Blattgrüns. Die Bilder für Kalium- und Magnesiummangel sind am Kopfsalat beschrieben, der wie Schnittsalat zum Gartensalat gehört.

Was du siehst Möglicher Hinweis Was du prüfst
Ältere Blätter hellen insgesamt auf und vergilben flächig, der Wuchs bleibt schwach kann auf Stickstoffmangel hindeuten Nmin-Wert des Bodens, bevor du nachdüngst
Junge Blätter werden gelb, die Adern bleiben grün kann auf Eisenmangel hindeuten pH-Wert und Bodengefüge, nicht nur den Gehalt
Ältere Blätter sterben am Rand und zwischen den Adern ab kann am Kopfsalat auf beginnenden Kaliummangel hindeuten Versorgungsstufe im Bodenbefund
Ältere Blätter vergilben zwischen den Adern, die Ränder bleiben zunächst grün kann am Kopfsalat auf Magnesiummangel hindeuten Versorgungsstufe im Bodenbefund
Ränder junger Blätter werden braun und sterben ab kann auf gestörten Calciumtransport hindeuten, etwa bei Überdüngung oder schwankender Wasserversorgung Stickstoffgaben und Gleichmäßigkeit beim Gießen
Gelbliche, von Blattadern begrenzte Flecken, auf der Unterseite ein Pilzrasen kann auf Falschen Mehltau statt auf Mangel hinweisen Blattunterseite
Blätter welken kann von Trockenstress oder beginnender Wurzelfäule kommen Bodenfeuchte, bevor du mehr gießt
Mythos-Check

Braune Blattränder bedeuten Calciummangel im Boden? Nicht unbedingt. Innenbrand kann durch gestörten Calciumtransport in der Pflanze entstehen, obwohl der Boden genug Calcium enthält. Zusätzliche Calciumdüngung bleibt dann wirkungslos, gleichmäßiges Gießen und maßvoller Stickstoff zielen auf die möglichen Ursachen.

Bodenprobe und Nmin-Wert richtig nutzen

Eine übliche Bodenuntersuchung erfasst den verfügbaren Stickstoff nicht automatisch. Bei vermutetem Stickstoffmangel lässt du den zusätzlichen Düngebedarf deshalb über eine Nmin-Bodenuntersuchung bestimmen. Im Prüfbericht steht Versorgungsstufe C für eine ausreichende Versorgung. Bei Stufe E kann die Düngung mit dem betreffenden Nährstoff vorübergehend entfallen. Zeigt der Befund bei einem Nährstoff Überschuss und bei einem anderen Mangel, ergänzt du gezielt nur den fehlenden.

Bei vermutetem Spurenelementmangel prüfst du zusätzlich pH-Wert und Bodengefüge. Ausreichende Gehalte rechtfertigen bei eingeschränkter Verfügbarkeit nämlich keinen weiteren Bodendünger. Die Behebung Schritt für Schritt findest du im Ratgeber, wie du einen festgestellten Nährstoffmangel bei Schnittsalat behebst.

Wie gießt du Schnittsalat für zarte Blätter?

Salate brauchen Wasser vor allem während des starken Blattwachstums. Für zarte Blätter muss es bis zur Ernte ausreichend verfügbar bleiben. Trockenheit solltest du vermeiden, denn bei heißem, trockenem Wetter schießt Pflücksalat schnell. Vor allem bei Hitze achte ich darauf, dass auch am Tag vor dem Schnitt genug Feuchte im Boden ist.

Gieße morgens und direkt im Wurzelbereich. So benetzt du die Blätter kaum, und Pflanzen wie Boden trocknen tagsüber ab. Das zählt, weil Nässe bei Pflücksalat Fäule und Falschen Mehltau begünstigt.

Zahl im Blick

Zur Vorbeugung gegen Salatfäulen gießt du im Hausgarten morgens 10 bis 15 l Wasser je m² und Gießvorgang. Das ist ein Flächenwert, keine Menge pro Pflanze. Zum Umrechnen: 1 l je m² entspricht 1 mm Niederschlag.

Wie oft du gießt, richtet sich nach Bodenart und Witterung. Ich grabe vor dem Gießen an einer Stelle vorsichtig nach und sehe, wie tief das Wasser eingedrungen ist. Vor einer größeren Wassergabe prüfst du die Feuchte auch in 20 cm Tiefe. Kündigt sich ergiebiger Regen an, kannst du eine geplante Gabe verschieben, solange die Pflanzen bis dahin ausreichend versorgt sind. Gießwasser und Technik je Wachstumsphase vertieft der Ratgeber, wie du Schnittsalat passend zu Sorte und Wachstumsphase bewässerst.

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Wie hältst du das Beet unkrautfrei und feucht?

Beikräuter entfernst du vor allem zu Kulturbeginn, damit die Salatpflanzen ungestört wachsen. Hacken zwischen den Pflanzen beseitigt konkurrierendes Unkraut. Ist die Oberfläche verkrustet, lockert oberflächliches Hacken sie auf, und Regenwasser dringt besser ein.

Eine Mulchdecke vermindert die Verdunstung und kann Beikräuter unterdrücken. Neuaussaaten bleiben zunächst ungemulcht, Saatrillen und Jungpflanzen lässt du frei. Für Gartenbeete dient eine Mulchschicht von 2 bis 3 cm als allgemeine Orientierung. Rasenschnitt lasse ich vorher antrocknen und verteile ihn so dünn, dass der Boden noch durchscheint. Bei feuchter Witterung mulchst du dünner als bei Trockenheit. Rindenmulch gehört nicht ins Gemüsebeet, weil seine Gerbstoffe das Pflanzenwachstum hemmen können.

Auf schneckengefährdeten Salatbeeten wägst du das Mulchen ab, denn eine dauerhafte Mulchdecke kann den Schneckenbesatz erhöhen. Wird der Nacktschneckenbefall stark, kann es sinnvoll sein, den Mulch samt Schnecken und Eiern zu entfernen.

Wie bremst du das Schossen?

Salate sind Langtagpflanzen, lange Tage und Hitze fördern das Schossen. Dabei werden die Blätter von Gartensalat härter und bitterer. Lange Tage können auch bei guter Wasserversorgung die Blütenbildung auslösen. Deshalb muss die Sorte zur Anbauzeit passen: schossfeste Sorten für den Sommer, Herbst- und Wintersorten für späte Sätze. Im Sommer gebe ich Pflücksalat etwas Schatten, das kann vorzeitiges Schossen bremsen.

Weil als Schnittsalat genutzter Eichblattsalat häufig nach dem dritten oder vierten Schnitt zur Blüte übergeht, säe ich den Folgesatz, solange der alte noch Blätter liefert.

Zahl im Blick

Bleibt beim Schnitt das Herz unverletzt, kann Eichblattsalat nach etwa 3 Wochen erneut geerntet werden. Für fortlaufende Schnittsalaternten empfehle ich Nachsaaten alle 2 bis 3 Wochen, manche Kulturanleitungen nennen 3 bis 4 Wochen.

Wie du die Sätze übers Jahr verteilst, zeigen die Aussaat- und Erntetermine für Schnittsalat im Jahreslauf.

Was hilft gegen Schnecken und Falschen Mehltau?

Schnecken fressen überwiegend nachts, und Absammeln sowie Schneckenzäune können den Befall im Salatbeet begrenzen. Falschem Salatmehltau können weite Pflanzabstände, Gießen am Morgen und rechtzeitiges Lüften unter Glas vorbeugen. Mehr dazu zeigt der Ratgeber, wie du Schnittsalat vor Schädlingen und Krankheiten schützt, den Blick über alle Salatarten gibt der Abschnitt Krankheiten und Schädlinge in unserer Übersicht zu Salaten und Blattgemüse.

Wie schneidest und lagerst du Schnittsalat?

Für wiederholte Ernten muss das Pflanzenherz beim Schneiden unversehrt bleiben. Blattsalate können viel Nitrat enthalten, aus dem bei unsachgemäßer Lagerung durch Mikroorganismen Nitrit werden kann. Deshalb lagerst du die Ernte gekühlt und sauber, eine abwechslungsreiche Gemüseküche bleibt dabei die Empfehlung. Schnitthöhe, Erntezeitpunkt und Haltbarkeit erklärt der Leitfaden, wie du Schnittsalat mehrfach erntest und frisch lagerst.

Passt dazu

Schnitt- und Pflücksalat eignen sich als Lückenfüller zwischen Radieschen, Möhren, Kohlrabi oder Spinat, sofern ausreichend Platz und Licht vorhanden sind. Kombinationen findest du bei den Partnern und Abständen für eine Mischkultur mit Schnittsalat. Was bei Befüllung und Pflege im Hochbeet anders ist, zeigt der Ratgeber für Schnittsalat im Hochbeet.

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Häufige Fragen

Was ist Schnittsalat und wie unterscheidet er sich von anderen Salatsorten?
Schnittsalat wird geschnitten und treibt wieder aus, solange das Pflanzenherz unverletzt bleibt. Pflücksalat erntest du dagegen über einzelne Blätter, er bildet keinen festen Kopf. Kopfsalat erntest du als ganzen Kopf, ein gepflanzter Satz braucht je nach Jahreszeit 40 bis 55 Tage bis zur Ernte.
Warum ist die mehrfache Ernte bei Schnittsalat möglich?
Der Neuaustrieb kommt aus dem Pflanzenherz, deshalb muss es beim Schneiden unversehrt bleiben. Eichblattsalat kann dann nach etwa 3 Wochen erneut geerntet werden. Als Schnittsalat genutzt geht er aber häufig nach dem dritten oder vierten Schnitt zur Blüte über. Ein rechtzeitig gesäter Folgesatz hält die Ernte am Laufen.
Zu welcher Jahreszeit solltest du mit dem Schnittsalat-Anbau beginnen?
Pflücksalat kannst du ab März säen, zum Keimen braucht er mindestens 10 °C. Im Freiland lässt sich Schnitt- und Pflücksalat bis in den September hinein aussäen. Für laufende Ernten legst du Folgesätze alle 2 bis 3 Wochen an. Manche Kulturanleitungen nennen 3 bis 4 Wochen.
Welche Rolle spielt die Nährstoffversorgung bei der Blattentwicklung von Schnittsalat?
Stickstoff unterstützt das Wachstum, Kalium den Wasserhaushalt, Phosphor das Wurzelwachstum und Magnesium die Bildung des Blattgrüns. Bei Gartensalat reicht die Düngung der Vorfrucht meist aus. Zu viel Stickstoff erhöht bei Schnittsalat den Nitratgehalt und kann die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge fördern.
Wie lässt sich Schnittsalat erfolgreich in Töpfen anbauen?
Das Gefäß braucht Abzugslöcher, damit keine Staunässe entsteht. Als Substrat eignen sich faserreiche, möglichst torffreie Kompostsubstrate mit guter Luft-, Wasser- und Nährstoffspeicherung. Kleine Gefäße musst du häufiger gießen als große. Torffreie oder torfreduzierte Topferden können außerdem Stickstoff binden, sodass die Pflanzen zusätzlich versorgt werden müssen.
Welche Bodenbedingungen fördern gutes Wachstum von Schnittsalat?
Gartensalate brauchen einen gut durchlüfteten, tiefgründigen, mäßig humosen und salzarmen Boden. Für Pflücksalat eignet sich gut durchlässiger, humusreicher Boden, am liebsten leichter sandiger Lehm. Hohe Salzgehalte im Boden können das Wachstum von Schnittsalat stören.
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