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Salate & Blattgemüse

Salate und Blattgemüse im Überblick: Familien, Standort, Saison, Aussaat, Gießen, Düngen, Pflanzenschutz, Nützlinge, Ernte, Saatgut und Fruchtfolge.

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Frische Kopfsalate (Lactuca sativa) mit Tautropfen wachsen in Reihen im Gemüsebeet
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Historische botanische Illustration von Salat / Blattgemuese (Lactuca sativa) im Stil alter Pflanzenbuecher
Historische botanische Tafel · BHL
Salate & Blattgemüse im November: jetzt ist die Zeit für Pflanzung und Ernte.
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Kalender nach Art: Salate & Blattgemüse
Kalender nach ArtKopfsalat: Vorkultur März, April, Mai, Juni, Juli; Aussaat April, Mai, Juni, Juli; Pflanzung März, April, Mai, Juni, Juli, August; Ernte Mai, Juni, Juli, August, September · Schnittsalate: Vorkultur März, April, Mai, Juni, Juli; Aussaat März, April, Mai, Juni, Juli, August; Pflanzung April, Mai, Juni, Juli, August, September; Blüte Juli, August; Ernte Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober · Endivie: Vorkultur Juni, Juli; Aussaat Mai, Juni, Juli; Pflanzung März, April, Mai, Juni, Juli, August; Ernte Juni, Juli, August, September, Oktober, November · Feldsalat: Aussaat Juli, August, September; Pflanzung Juli, August, September; Ernte Januar, Februar, März, Oktober, November, Dezember · Neuseeländer Spinat: Vorkultur März, April; Aussaat April, Mai, Juni; Pflanzung Mai, Juni; Ernte Juni, Juli, August, September, Oktober · Romanasalat: Vorkultur März, April, Mai, Juni, Juli; Aussaat April, Mai, Juni, Juli; Ernte Mai, Juni, Juli, August, September, OktoberJFMAMJJASONDKopfsalatKopfsalat · Vorkultur: MärzKopfsalat · Vorkultur: AprilKopfsalat · Vorkultur: MaiKopfsalat · Vorkultur: JuniKopfsalat · Vorkultur: JuliKopfsalat · Aussaat: AprilKopfsalat · Aussaat: MaiKopfsalat · Aussaat: JuniKopfsalat · Aussaat: JuliKopfsalat · Pflanzung: MärzKopfsalat · Pflanzung: AprilKopfsalat · Pflanzung: MaiKopfsalat · Pflanzung: JuniKopfsalat · Pflanzung: JuliKopfsalat · Pflanzung: AugustKopfsalat · Ernte: MaiKopfsalat · Ernte: JuniKopfsalat · Ernte: JuliKopfsalat · Ernte: AugustKopfsalat · Ernte: SeptemberSchnittsalateSchnittsalate · Vorkultur: MärzSchnittsalate · Vorkultur: AprilSchnittsalate · Vorkultur: MaiSchnittsalate · Vorkultur: JuniSchnittsalate · Vorkultur: JuliSchnittsalate · Aussaat: MärzSchnittsalate · Aussaat: AprilSchnittsalate · Aussaat: MaiSchnittsalate · Aussaat: JuniSchnittsalate · Aussaat: JuliSchnittsalate · Aussaat: AugustSchnittsalate · Pflanzung: AprilSchnittsalate · Pflanzung: MaiSchnittsalate · Pflanzung: JuniSchnittsalate · Pflanzung: JuliSchnittsalate · Pflanzung: AugustSchnittsalate · Pflanzung: SeptemberSchnittsalate · Blüte: JuliSchnittsalate · Blüte: AugustSchnittsalate · Ernte: MaiSchnittsalate · Ernte: JuniSchnittsalate · Ernte: JuliSchnittsalate · Ernte: AugustSchnittsalate · Ernte: SeptemberSchnittsalate · Ernte: OktoberEndivieEndivie · Vorkultur: JuniEndivie · Vorkultur: JuliEndivie · Aussaat: MaiEndivie · Aussaat: JuniEndivie · Aussaat: JuliEndivie · Pflanzung: MärzEndivie · Pflanzung: AprilEndivie · Pflanzung: MaiEndivie · Pflanzung: JuniEndivie · Pflanzung: JuliEndivie · Pflanzung: AugustEndivie · Ernte: JuniEndivie · Ernte: JuliEndivie · Ernte: AugustEndivie · Ernte: SeptemberEndivie · Ernte: OktoberEndivie · Ernte: NovemberFeldsalatFeldsalat · Aussaat: JuliFeldsalat · Aussaat: AugustFeldsalat · Aussaat: SeptemberFeldsalat · Pflanzung: JuliFeldsalat · Pflanzung: AugustFeldsalat · Pflanzung: SeptemberFeldsalat · Ernte: JanuarFeldsalat · Ernte: FebruarFeldsalat · Ernte: MärzFeldsalat · Ernte: OktoberFeldsalat · Ernte: NovemberFeldsalat · Ernte: DezemberNeuseeländerSpinatNeuseeländer Spinat · Vorkultur: MärzNeuseeländer Spinat · Vorkultur: AprilNeuseeländer Spinat · Aussaat: AprilNeuseeländer Spinat · Aussaat: MaiNeuseeländer Spinat · Aussaat: JuniNeuseeländer Spinat · Pflanzung: MaiNeuseeländer Spinat · Pflanzung: JuniNeuseeländer Spinat · Ernte: JuniNeuseeländer Spinat · Ernte: JuliNeuseeländer Spinat · Ernte: AugustNeuseeländer Spinat · Ernte: SeptemberNeuseeländer Spinat · Ernte: OktoberRomanasalatRomanasalat · Vorkultur: MärzRomanasalat · Vorkultur: AprilRomanasalat · Vorkultur: MaiRomanasalat · Vorkultur: JuniRomanasalat · Vorkultur: JuliRomanasalat · Aussaat: AprilRomanasalat · Aussaat: MaiRomanasalat · Aussaat: JuniRomanasalat · Aussaat: JuliRomanasalat · Ernte: MaiRomanasalat · Ernte: JuniRomanasalat · Ernte: JuliRomanasalat · Ernte: AugustRomanasalat · Ernte: SeptemberRomanasalat · Ernte: OktoberVorkulturAussaatPflanzungBlüteErnte

Pflanz- und Aussaatzeiten unterscheiden sich je Art. Gezeigt sind die Arten mit den meisten Ratgebern; den Kalender jeder weiteren Art findest du in ihrem Ratgeber.

Kopfsalat im Mai, Rucola im Hochsommer, Feldsalat im Dezember: Salate und Blattgemüse liefern frisches Grün über viele Monate, doch längst nicht alle Arten wollen dasselbe. Manche keimen schon in kühler Erde, andere erst bei Wärme; manche bilden einen Kopf, andere wachsen nach dem Schnitt wieder nach. Auf dieser Seite habe ich das Ordnungswissen gebündelt, das dir bei jeder Art weiterhilft, von den Familien über Standort, Saison, Gießen und Düngen bis zu Pflanzenschutz, Nützlingen, Frische, Küche, Saatgut und Fruchtfolge. Genaue Termine, Abstände und Sorten stehen in den Ratgebern der einzelnen Arten; hier steht, was die Arten verbindet und was sie trennt.

Familien und Typen: wer mit wem verwandt ist

Hinter dem Sammelbegriff stehen Pflanzen aus mehreren Familien. Die Verwandtschaft ist eine nützliche Ordnung im Beet, weil sie bei Fruchtfolge und gemeinsamen Schädlingen mitentscheidet.

Die meisten klassischen Salate sind Korbblütler, ebenso der Löwenzahn. Zum Gartensalat (Lactuca sativa) gehören Kopf-, Eis-, Batavia- und Pflücksalat, Eichblattsalat, Römischer Salat oder Romana und der Spargelsalat. Dazu kommen die Zichorien: Zuckerhut, Radicchio und Chicorée sind Formen derselben Art, die Endivie ist mit ihnen verwandt. Endivien gibt es glatt und kraus, die krause heißt auch Frisée.

Spinat, Mangold und Erdbeerspinat gehören zu den Fuchsschwanzgewächsen. Mangold ist zweijährig und blüht normalerweise erst im zweiten Jahr; es gibt ihn als Stielmangold und als Blattmangold. Spinat stammt ursprünglich aus dem persisch-arabischen Raum, Mangold aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien.

Zu den Kreuzblütlern zählen die Rauke und mehrere Blattgemüse aus der Gattung Kohl: Asia-Salate wie Pak Choi und Blattsenf sowie das Stielmus. Unter dem Namen Rucola werden zwei Arten angeboten, die schmal und stark gezähnt belaubte Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia) und die breiter, gebuchtet belaubte Salat- oder Gartenrauke (Eruca sativa). Aus weiteren Familien kommen Feldsalat, Sommer- und Winterportulak, Sauer- und Blutampfer, die Vogelmiere und der Neuseeländer Spinat, der trotz seines Namens kein echter Spinat ist.

Standort und Boden: hell, humos und durchlässig

Für viele Arten passt ein sonniger bis halbschattiger Platz, etwa für Pflücksalat, Mangold, Feldsalat, Rauke, Blattsenf und Winterportulak. Kopfsalat, Römischer Salat, Spinat und Sommerportulak wollen es sonnig, Zuckerhut sonnig und windgeschützt. Halbschatten ist damit für viele Blattarten eine Option, für Kopfsalat aber nicht die erste Wahl.

Beim Boden liegen die Ansprüche näher beieinander. Für Kopf-, Pflück-, Römischen und Spargelsalat wird ein gut durchlässiger, humusreicher Boden empfohlen, bevorzugt leichter sandiger Lehm. Mangold und Sommerportulak mögen es nährstoffreich, leicht, durchlässig und ausreichend feucht, Spinat fruchtbar, mit viel organischer Substanz und gleichmäßiger Feuchte. Die Salatrauke verträgt auch trockene bis frische Bedingungen. Zuckerhut braucht einen tiefgründigen, humosen Boden; für die Wurzeln von Treibchicorée sollte er zudem steinfrei und ohne Verdichtungen sein, weder sehr nass noch sehr trocken. Vor dem Pflanzen von Kopfsalat lohnt der Blick auf die Versorgung des Beetes mit Humus, Kalk und Nährstoffen; wie du den Boden dafür gezielt verbesserst, zeigt der Ratgeber zu Düngung und Bodenverbesserung bei Bataviasalat.

Kühl oder warm: das Saisonfenster der Arten

Ein guter Anzeiger für den richtigen Zeitpunkt ist die Mindesttemperatur zum Keimen: Winterportulak, auch Claytonie genannt, keimt schon bei 8 °C, Kopfsalat braucht mindestens 10 bis 12 °C, Spinat 12 °C und Sommerportulak 20 °C. Das spiegelt sich in den Saatfenstern: Spinat wird von März bis Juni und wieder von August bis Oktober gesät, Sommerportulak von April bis August.

Auch die Frosthärte trennt die Arten. Feldsalat ist bis etwa −15 °C frosthart und wird von Oktober bis März geerntet, Zuckerhut verträgt im Freiland Frost bis etwa −6 °C. Mangold für die Winter- oder Frühjahrsernte säst du spätestens Ende Juli bis Anfang August; weiß- und grünstielige Sorten sind frostresistenter als buntstielige.

Kombinierst du Sommer- und Winterarten, reicht die Ernte über fast das ganze Jahr: Kopfsalat von Mai bis September, Spinat von April bis November, dazu Feldsalat und Winterportulak durch den Winter. Kleine Folgesätze im Abstand von etwa 10 bis 14 Tagen halten die Ernte am Laufen. Für die warme Jahreshälfte bietet sich Neuseeländer Spinat an: Er keimt erst ab 15 °C und wird von Juni bis Oktober geerntet. Unter Glas gehört rechtzeitiges Lüften dazu, weil anhaltende Feuchte den Falschen Salatmehltau begünstigt. Die Termine zum Ausdrucken liefert der Aussaatkalender für Salate und Blattgemüse.

Kurz erklärt

Sommerportulak (Portulaca oleracea) und Winterportulak (Claytonia perfoliata) sind zwei verschiedene Pflanzenarten. Sommerportulak wird von Mai bis September geerntet, Winterportulak mit seinen längeren, dünneren Stielen und zarteren Blättern von Oktober bis Dezember und von Januar bis März. Das Portulakröschen gehört nicht dazu: Es ist eine Zierblume, kein Salatgemüse.

Säen, vorziehen, pflanzen: Beet, Kasten und Topf

Saattermin, Saattiefe und Abstände stehen im Ratgeber der jeweiligen Art, weil sie weit auseinanderliegen: Kopfsalat wird sehr flach gesät, Neuseeländer Spinat 1 bis 4 cm tief. Abstände gelten dabei als Paar aus Abstand in der Reihe und Reihenabstand: Kopfsalat steht mit 25 bis 30 cm in der Reihe und 25 bis 30 cm Reihenabstand, Spinat mit 5 bis 8 cm in der Reihe und 20 cm Reihenabstand.

Viele Arten säst du direkt ins Beet, manche ziehst du vor. Feldsalat lässt sich etwa 3 Wochen in Multitopfplatten mit Aussaaterde vorziehen und dann in Büscheln aus jeweils etwa 6 Pflänzchen auspflanzen. Vorgezogener Zuckerhut kommt spätestens nach 4 Wochen ins Beet, weil ältere Pflanzen das Umpflanzen schlecht vertragen.

Im Balkonkasten und im Topf eignet sich für Salate gewöhnliche Blumenerde; feines Saatgut säst du in eine weniger grobe Anzuchterde. Wie der Anbau im Gefäß bei einzelnen Arten gelingt, beschreiben deren Ratgeber, etwa wie du Feldsalat im Balkonkasten anbaust und pflegst oder wie Erdbeerspinat im Kübel wächst.

Anbautechniken: staffeln, abdecken, Sorten wählen, hoch pflanzen

Beim Kopfsalat lassen sich die Folgesätze gut planen: Ein gepflanzter Satz braucht je nach Jahreszeit 40 bis 55 Tage bis zur Ernte. Danach bleibt er etwa zwei Wochen lang erntbar. Frühe Pflanzungen im März und April deckst du mit Vlies ab, beim allerfrühesten Anbau doppelt mit Vlies und darüber Folie. Steigt die Temperatur unter der Abdeckung über 30 °C, nimmst du sie ab. Im Frühbeet, Folientunnel oder Gewächshaus kannst du Salat ab Januar vorziehen und frühe Sorten ab Mitte Februar pflanzen. Unter diesem Schutz genügt ein Pflanzabstand von 25 × 25 cm, im Freiland sind es etwa 30 × 30 cm.

Die typischen Salatarten sind Langtagpflanzen, lange Tage und Hitze fördern das Schossen. Wähle deshalb für jeden Zeitraum passende Sorten: Frühsorten für Frühbeet und Frühjahr, schossfeste Sorten für den Sommer, Herbst- oder Wintersorten für späte Sätze. Ganzjahressorten reagieren weniger stark auf die Tageslänge und sind weitgehend schossfest. Beim Pflanzen setzt du Salat so hoch, dass der Erdpresstopf etwa 1 cm aus dem Boden schaut, und gießt jede Pflanze sofort kräftig an. Zu tief gesetzter Salat bildet schlechter Köpfe und fault leicht an den bodennahen Blättern. Sorten und Termine für die einzelnen Arten vertiefen deren Ratgeber.

Gießen und Pflegen: gleichmäßig und am Morgen

Wasser brauchen Salate vor allem in zwei Phasen: während des starken Blattwachstums und während der Kopfbildung. Als Orientierung braucht Kopfsalat bei 6 Wochen Standzeit insgesamt etwa 175 mm Wasser, wobei Boden, Standort und Witterung den tatsächlichen Bedarf verändern. Das ist der Gesamtbedarf der Kultur, keine Menge, die du zusätzlich gießt.

Gegossen wird morgens: Zur Vorbeugung gegen Salatfäulen werden im Hausgarten 10 bis 15 l Wasser je m² und Gießvorgang genannt, ein fester Gießrhythmus ist das nicht. Ich gieße meine Salatreihen mit der Kanne direkt auf den Boden zwischen den Pflanzen. Die übrige Pflege bleibt überschaubar: Beikraut jäten, den Boden locker halten, Schnecken im Blick behalten. Ausführliche Pflegepläne tragen die Ratgeber der Arten, etwa zu Endivie, Romana, Mangold oder Stielmus.

Häufiger Fehler

Abends über die Blätter gießen. Morgendliches Gießen gehört zu den vorbeugenden Maßnahmen gegen Salatfäulen und Falschen Salatmehltau, weil die Bestände dann im Lauf des Tages abtrocknen können. Wer abends gießt, lässt das Laub bis in die Dunkelheit nass.

Düngen: gut vorbereiteter Boden, Nachdüngen bei einigen Arten

Viele Salate kommen mit einem gut vorbereiteten Boden aus. Für Feldsalat ist keine besondere Düngung erforderlich, hohe Stickstoffreste aus der Vorkultur solltest du sogar vermeiden. Winterportulak genügen die Restnährstoffe der Vorkultur, und Sommerportulak braucht bei der kurzen Kultur zur Küchenernte keine zusätzliche Düngung. Spinat bekommt zur Bodenvorbereitung reifen Gartenkompost oder gut verrotteten Mist, organischen Universaldünger nur auf nährstoffarmem Boden. Für Chicorée wird eine Grunddüngung mit 3 l gut verrottetem Kompost je m² genannt, im Frühjahr oder vor der Aussaat; übermäßige Stickstoffgaben können die spätere Treibqualität verschlechtern.

Bei den Asia-Salaten entscheidet die Kulturform. Als kurze Schnitt- oder Baby-Leaf-Kultur brauchen sie, Blattsenf eingeschlossen, keine Düngung: Asia-Salate sind Schwach- bis Mittelzehrer, und ein mit Kompost vorbereitetes Beet genügt. Pak Choi als länger stehende Kopfkultur von 50 bis 65 Tagen braucht nach einer Vorkultur keine Grunddüngung. Nach der Bayerischen Gartenakademie reicht dann eine Nachdüngung 2 bis 3 Wochen nach dem Auflaufen oder Pflanzen aus. Beim Neuseeländer Spinat kann eine Stickstoff-Nachdüngung den Wiederaustrieb nach der Ernte fördern. Wer nach Art düngt statt pauschal, spart Material und vermeidet hohe Stickstoffreste, die du vor Feldsalat ohnehin nicht willst. Menge und Zeitpunkt je Art vertiefen die Dünge-Ratgeber, von Kopfsalat über Rauke bis Zichorie.

Krankheiten und Schädlinge: vorbeugen, kontrollieren, eingreifen

Pflanzenschutz im Salatbeet ist eine Stufenfolge: vorbeugen über Standort, Abstand, Gießzeit und Fruchtfolge, dann kontrollieren, dann mechanisch eingreifen. Auch Pflanzenstärkung beginnt beim Standort, nicht bei einem Mittel.

Den Falschen Salatmehltau (Bremia lactucae) begünstigt anhaltend feuchte, mäßig warme Witterung, besonders im Spätsommer und Herbst. Der ökologische Pflanzenbau nennt zur Vorbeugung ausreichend weite Pflanzabstände, Reihen in Hauptwindrichtung, morgendliches Gießen und rechtzeitiges Lüften unter Glas, damit die Bestände schnell abtrocknen. Gegen Salatfäulen gehören hoch gesetzte Jungpflanzen und Dammkultur zu den vorbeugenden Maßnahmen.

Schnecken fressen überwiegend nachts und bei feuchter Witterung auch tagsüber. Absammeln und Schneckenzäune können den Befall in Salatbeeten begrenzen; ich gehe dafür abends mit der Taschenlampe durch die Reihen. Bei Pak Choi, Blattsenf und anderen als Blattgemüse angebauten Kohlarten kann ein rundum dicht geschlossenes Kulturschutznetz mit 0,8 mm Maschenweite unter anderem Erdflöhe, Kohlfliegen und Kohlweißlinge abhalten. Welche Erreger einzelne Arten treffen, vertiefen die Ratgeber zu Eichblatt-, Batavia- und Romanasalat und zu den Asia-Salaten, außerdem der Ratgeber dazu, wie du Schnittsalat vor Schädlingen und Krankheiten schützt.

Nützlinge fördern statt zukaufen

Gegen Blattläuse im Salat setzt du auf Förderung statt Zukauf: Gekaufte Gegenspieler freizulassen, gilt im Hausgarten als Maßnahme mit nicht gesicherter Wirkung. Aus dem Salat-Erwerbsanbau kommt der Hinweis, dass bei der Grünen Salatblattlaus im Kopfinneren vor allem Schwebfliegen- und Florfliegenlarven gegenhalten. Bewährt sind Anbaumaßnahmen: Salatarten und -farben mischen, viele kleine Sätze ziehen, früh mit der Ernte beginnen und blattlausresistente Sorten wählen; rote Sorten zeigen weniger Blattlausbefall.

Erwachsene Schwebfliegen und Florfliegen leben von Pollen, Nektar und Honigtau. Einheimische Blumen gehören deshalb als bunte Tupfer ins Gemüsebeet, besonders Dill, Kerbel, Ringelblume und Schafgarbe. Laub- und Astmulch unter Sträuchern und ein Reisighaufen bieten Nützlingen ein Winterquartier. Vom Frühjahr bis zum Frühsommer verzichtest du auf Mittel gegen Insekten, weil sich die Nützlinge gerade dann vermehren und empfindlich reagieren. Meide außerdem ein Überangebot an Stickstoff, denn überdüngte Pflanzen werden stärker befallen.

Ernten: Kopf schneiden, Blätter pflücken, Herz schonen

Bei der Ernte unterscheiden sich Kopf- und Blattnutzung. Kopfbildende Salate wie Kopf-, Eis- oder Bataviasalat schneidest du als ganzen Kopf ab. Pflück- und Schnittsalate, Mangold und Rauke liefern dagegen mehrfach. Ich nehme beim Mangold nur die äußeren Blätter und Stiele einzeln ab und lasse das Herzblatt für den Neuaustrieb stehen. Eichblattsalat lässt sich schneiden: Bleibt das Herz unverletzt, kannst du nach etwa 3 Wochen erneut ernten. Als Schnittsalat genutzt, geht er häufig nach dem dritten oder vierten Schnitt zur Blüte über.

Chicorée ist ein Sonderfall mit zwei Ernten. Zuerst werden die Wurzeln nach 18 bis 20 Wochen Wachstum gerodet, danach treiben sie bei 12 bis 18 °C in vollständiger Dunkelheit die Sprosse, die in die Küche kommen. Die Anleitung dazu tragen die Chicorée-Ratgeber.

Achtung

Ernte nur, was du sicher als essbar erkennst, und sortiere alle übrigen Pflanzenteile aus. Mitgeerntetes Kreuzkraut, auch Greiskraut genannt, kann Pyrrolizidinalkaloide in Salat und Blattgemüse eintragen. Schau deshalb jede Ernte durch, bevor sie in die Küche geht, auch bei Wildsalaten wie Löwenzahn oder Vogelmiere.

Frisch halten: wie lange Blattgemüse hält

Zartes Blattgemüse hält nur kurz. Frischer Spinat bleibt im Gemüsefach des Kühlschranks höchstens 2 Tage, Endivie in einem feuchten Tuch etwa 2 bis 3 Tage. Rucola hält in feuchtes Küchenpapier gewickelt ebenfalls etwa 2 bis 3 Tage. Länger halten feste Köpfe. Für Radicchio im Gemüsefach, in ein Tuch oder Papier gewickelt oder anders geeignet verpackt, nennen die Quellen Höchstdauern von 5 bis 7 Tagen. Kühl gelagerter Zuckerhut ist etwa 3 bis 4 Wochen haltbar.

Rucola, Spinat und andere Blattsalate können viel Nitrat enthalten, das bei unsachgemäßer Lagerung mikrobiell zu Nitrit werden kann. Lagere Blattgemüse deshalb gekühlt und sauber; eine abwechslungsreiche Gemüseauswahl bleibt trotzdem die Empfehlung. Der eigene Anbau hat hier einen Vorteil, denn du kannst kurz vor dem Essen ernten und sparst dir die Lagerzeit. Ich hole Blattsalate deshalb erst aus dem Beet, wenn ich mit dem Kochen anfange.

Auf dem Teller: Nährwerte, Küche und Oxalsäure

Salate und Blattgemüse sind Lebensmittel, keine Medizin. Als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung sind sie eine gute Wahl, ein Heilmittel sind sie nicht, und bei Beschwerden ersetzen sie keinen ärztlichen Rat. Wie verschieden die Arten sind, zeigen Tabellenwerte je 100 g roh, überwiegend vom Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs; für Kopfsalat steht die Spanne zweier Nährwerttabellen.

Art Energie Vitamin C Ballaststoffe
Spinat 16 kcal 51 mg 2,6 g
Mangold 14 kcal 39 mg 2 g
Feldsalat 14 kcal 35 mg 1,5 g
Radicchio 13 kcal 28 mg 1,5 g
Zuckerhut 14 kcal 14 mg 1,6 g
Kopfsalat 11 bis 13 kcal 13 mg 1,4 g
Endivie 14 kcal 10 mg 1,2 g

Zuckerhutblätter isst du roh als Salat oder gegart, gegrillt und gekocht als Gemüse. Beim Stielmangold garst du Blätter und Stiele getrennt, weil die Stiele je nach Dicke etwa doppelt so lange brauchen. Roher Mangold und roher Spinat enthalten relativ viel Oxalsäure, die für Menschen mit Nierenerkrankungen problematisch sein kann; auch roher Sommerportulak enthält relativ viel davon. Oxalsäure ist wasserlöslich: Blanchieren oder Kochen senkt den Gehalt, beim Sommerportulak schüttest du das Kochwasser danach weg. Wer aus gesundheitlichen Gründen auf Oxalsäure achten muss, bespricht das mit der Arztpraxis. Rezepte je Art tragen die Küchen-Ratgeber, von Asia-Salaten bis Zichorie.

Saatgut selbst gewinnen: Salat, Spinat und Mangold

Salat ist ein strenger Selbstbefruchter und bestäubt sich meist schon vor dem Öffnen der Blüte. Im Hausgarten kannst du deshalb mehrere Sorten im selben Jahr vermehren, einige Meter Abstand zwischen den Sorten genügen. Als Samenträger lässt du mindestens 10 sortentypische Pflanzen stehen, nie die zuerst schießenden. Die Samen reifen unregelmäßig etwa 12 bis 24 Tage nach der Blüte. Reif sind sie, wenn sich die Köpfchen zu kleinen Pusteblumen öffnen und die Samen beim Reiben zwischen den Fingern herausfallen. Ab etwa der Hälfte reifer Samen schüttelst du die Samenträger mehrmals kopfüber in einen Eimer aus. Kühl, trocken und beschriftet gelagert, bleibt Salatsaatgut je nach Quelle mindestens 3 Jahre oder 3 bis 4 Jahre keimfähig. Sorten mit dem Zusatz F1 eignen sich nicht zur Samengewinnung, weil ihre Eigenschaften in der nächsten Generation stark aufspalten; samenfeste Sorten geben ihre Merkmale weiter.

Spinat und Mangold sind windbestäubte Fremdbefruchter. Spinatpollen fliegt im offenen Gelände bis zu 3 km weit, deshalb lässt du pro Jahr nur eine Sorte zur Samengewinnung blühen. Mangold blüht erst im zweiten Jahr und kreuzt sich mit Roter Bete, Futter- und Zuckerrüben, die zur selben Art gehören; er braucht deshalb ausreichend Abstand zu anderen Sorten und zu diesen Verwandten. Die Vermehrung Schritt für Schritt vertiefen die Ratgeber der einzelnen Arten.

Fruchtfolge und Mischkultur: Pausen je Art, Lücken nutzen

Salate und Blattgemüse brauchen Anbaupausen, und die fallen je nach Art verschieden aus. Hinterlegt sind für Pflücksalat 2 Jahre, für Kopfsalat, Römischen Salat, Endivie, Spinat und Mangold jeweils 3 Jahre und für Feldsalat 4 Jahre. Am längsten ist die Pause bei Salatrauke und Blattsenf mit jeweils 6 Jahren. Bei den Zichorien zählt die Verwandtschaft ausdrücklich mit: Für Zuckerhut sind 3 bis 4 Jahre Anbauabstand vorgesehen, wobei Chicorée, Radicchio und Endivie in der Fruchtfolge mitberücksichtigt werden.

Schnelle Arten können Lücken zwischen langsamer wachsenden Kulturen füllen: Für Pflücksalat und Spinat sind 42 bis 56 Tage Kulturdauer hinterlegt, für Sommerportulak 28 bis 42 Tage. Mischkultur kann unterstützen, ein Erfolgsversprechen ist sie nicht. Geplante Nachbarschaften prüfst du im Mischkultur-Planer, dein ganzes Beet planst du im Beetplaner. Partner für einzelne Arten, von Kopfsalat bis Spinat, stellen deren Mischkultur-Ratgeber vor.

Zum Vertiefen: die Salat- und Blattgemüse-Ratgeber

Das war das Fundament – für jedes Thema findest du hier den vertiefenden Ratgeber:

Anzucht & Aussaat

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So bereitest du das Beet richtig vorBio-Anbau von Blattgemüse: Boden, Düngung und Pflanzenschutz ohne chemisch-synthetische MittelChicorée in der Permakultur: Was Treibwurzel und Wegwarte im Garten leistenAsia-Salate ganzjährig anbauen: Saattermine und Schutz von Frühjahr bis WinterEichblattsalat in der Permakultur: Saatgut, Selbstaussaat und SortenerhaltungAnbaukalender für Endivien: wann du säst, pflanzt und erntestChicorée aussäen: So planst du den Saattermin für die TreibrübenBataviasalat in Mischkultur: gute Nachbarn von Kohlrabi bis SteinkrautSalat auf dem Balkon pflanzen: Arten, Gefäß, Erde und StandortEichblattsalat biologisch anbauen: Boden, Nützlinge und eigenes SaatgutChicorée im Kübel anbauen: von der Aussaat bis zur Treiberei im KellerFeldsalat anbauen im Klimawandel: Saatfenster verschieben, Winterschutz planenAsia-Salate im Topf: Gefäß, Erde und Drainage auf Balkon und TerrasseSchnittsalat im Hochbeet: Vorteile und was du anders machstSalat vertikal anbauen: Asia-Salate in Taschen, Türmen und HydroponikAsia-Salate: Sonne oder Schatten? Welcher Platz zu Senf und Pak Choi passtBoden für Rauke: prüfen, lockern und richtig vorbereiten

Pflege & Düngen

44 Ratgeber
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Kopfsalat gießen: wie oft, wie viel Wasser und zu welcher Zeit

Lesen →8 Min
Mangold düngen: Dosierung für Stiel- und Schnittmangold über die Saison6 Min→Feldsalat richtig düngen: wann er Dünger braucht und wann nicht5 Min→Pflücksalat richtig düngen: Bedarf berechnen, Nitrat begrenzen6 Min→Kopfsalat im Freiland pflegen: Gießen, Düngen, Schossen und braune Ränder8 Min→Radicchio düngen: Nährstoffbedarf, Zeitpunkt und die Grenze zur Überdüngung7 Min→Schnittsalat düngen: über mehrere Schnitte, im Beet, unter Glas und im Topf7 Min→Stielmus düngen: wann die Vorkultur reicht und wann Kompost nötig istRomanasalat gießen: wie viel, wann und womit von der Saat bis zur ErnteSchnittsalat pflegen und düngen: So stimmen Ertrag und BlattqualitätKopfsalat: Boden verbessern mit Bodenprobe, pH-Wert, Humus und DrainagePflücksalat richtig gießen: Menge, Zeitpunkt und MethodeRauke bewässern: Menge, Zeitpunkt und Gießwasser für Beet und TopfFeldsalat säen und Schossen bremsen: Sorte, Termin, AnbauSommerportulak richtig gießen: Wasserbedarf je Phase und Gießfehler erkennenRauke richtig düngen: Womit du Rucola versorgst, ohne sie zu überdüngenSchnittsalat richtig bewässern: Sorte, Wachstumsphase und GießwasserEndivien richtig bewässern: So gießt du von der Keimung bis zur ErnteEndivien richtig düngen: womit, wie viel und wannEichblattsalat richtig bewässern: Menge, Zeitpunkt und Wasser nach dem SchnittEichblattsalat richtig düngen: Bodenanalyse lesen, gezielt dosierenBataviasalat richtig düngen: Stickstoff nach Bedarf, Nitrat im BlickWassergabe für Bataviasalat: Menge und Methode nach Phase, Wetter und StandortAsia-Salate düngen: organisch, konventionell oder gar nicht?Eissalat düngen: Bedarf je m², Kopfbildung, Topf und NitratEissalat bewässern: vom Angießen über die Kopfbildung bis zur ErnteNeuseeländer Spinat richtig bewässern und pflegen: Wasser je Phase, Mulch und TriebeSpinat richtig gießen: wie oft, wie viel und welches WasserStielmus richtig pflegen und düngen: gießen, hacken, mulchen, Dünger nur bei BedarfSpinat richtig düngen: wie viel Stickstoff, wann und womitRadicchio richtig gießen: Menge, Zeitpunkt und Technik bis zur ErnteStielmus bewässern: wie viel, wann und womit du gießtNeuseeländer Spinat richtig düngen: wenig Bedarf, gezielt nachdüngenSalat mulchen: Material, Schichtdicke und Fehler im SalatbeetKopfsalat düngen: Mangel erkennen, Stickstoff gezielt gebenRomanasalat düngen: Nährstoffbedarf, Zeitpunkt und weniger NitratAsia-Salate gießen, düngen, schützen: So pflegst du sie bis in den WinterRomanasalat pflanzen und pflegen: vom Setzen bis zur ErnteSalat gießen: Methoden, Menge und Zeitpunkt für BlattgemüseGesunder Eichblattsalat: warum er bitter wird und wie du gegensteuerstChicorée pflegen und düngen: Kompost, Hornmehl und Treiberei im DunkelnNährstoffe für knackiges Blattgemüse: was Salat, Spinat und Co. wirklich brauchenZichorie bewässern: So gießt du Chicorée, Radicchio und Zuckerhut in jeder PhaseZichorie richtig düngen: organisch oder mineralisch, je nach Art und Boden

Ernten & Lagern

31 Ratgeber
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Vogelmiere ernten und lagern: frisch halten, trocknen, einfrieren

Lesen →7 Min
Schnittsalat ernten und lagern: So wächst er nach und bleibt frisch6 Min→Winterportulak richtig ernten, lagern und einfrieren5 Min→Pflücksalat aufbewahren: So bleibt er im Kühlschrank frisch4 Min→Löwenzahn ernten: Wann Blätter, Blüten und Wurzeln am besten sind5 Min→Feldsalat richtig lagern und aufbewahren: Frische und Vitamine erhalten5 Min→Stielmus ernten, lagern und einfrieren: Schnittreife und Haltbarkeit5 Min→Mangold richtig ernten und lagern: frisch, eingefroren, getrocknetFeldsalat ernten: Rosetten schneiden, Blätter zupfen, Frost abwartenPflücksalat ernten: Blatt für Blatt von außen, damit er nachtreibtRomanasalat ernten: Reife erkennen, richtig schneiden, frisch lagernSpinat ernten: Wann er reif ist und wie du wochenlang erntestSpinat richtig lagern: So bewahrst du ihn frisch, gekocht und eingefroren aufMangold als Dauerkultur: Nicht mehrjährig, aber fast ganzjährig zu erntenBlattsenf im Jahreslauf: Saisonkalender, Ernte und KücheEissalat ernten und lagern: Reifen Kopf erkennen und lange frisch haltenEichblattsalat ernten und lagern: Herz schonen, Blätter frisch haltenSommerportulak ernten und haltbar machen: Zeitpunkt, Schnitt, LagerungBataviasalat ernten: Reife erkennen, richtig schneiden, frisch lagernBlut-Ampfer ernten und lagern: So bleiben die jungen Blätter zart und frischChicorée ernten und lagern: Wurzeln halten Monate, Sprosse nur TageKopfsalat ernten: Reife erkennen, richtig schneiden, knackig haltenNeuseeländer Spinat ernten, frisch halten und einfrierenSommerportulaksamen gewinnen: ernten, trocknen, lagern und testenBlattsenf ernten und lagern: Herz schonen, Blätter frisch haltenRauke ernten: Garten- und Wilde Rauke richtig schneiden bis in den HerbstRadicchio ernten: Reife erkennen, richtig schneiden, frisch lagernEndivien ernten und lagern: Wann du Endiviensalat schneidest und wie lange er frisch bleibtBlattgemüse ernten und lagern: Tageszeit, Schnitt und HaltbarkeitBataviasalat fast das ganze Jahr ernten: Sorten, Termine, FolgesätzeAsia-Salate ernten und lagern: Schnitt, Gemüsefach, Einfrieren

Sorten & Auswahl

7 Ratgeber

Vermehren

2 Ratgeber

Überwintern

1 Ratgeber

Krankheiten & Schädlinge

12 Ratgeber

Rezepte & Verwendung

28 Ratgeber
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Romanasalat: Zubereitung, Rezepte roh und warm, Nährwerte

Lesen →8 Min
Sommerportulak-Rezepte: roh im Salat, kurz gegart und als Pesto7 Min→Blattsenf in der Küche: Rezepte für Salat, Wok, Pesto und Weltküche8 Min→Bataviasalat-Rezepte: Salate, warme Gerichte und Dressings für jede Gelegenheit9 Min→Endivien-Rezepte: Von knackig bis cremig, roh und als Gemüse8 Min→Pflücksalat-Rezepte aus dem Garten: Zubereitung, Dressings, Toppings11 Min→Löwenzahn in der Küche: So verwendest du Blätter, Blüten und Wurzeln7 Min→Mangold-Rezepte für jede Jahreszeit: vom Frühlingssalat bis zum WintereintopfNeuseeländer Spinat zubereiten: Rezeptideen für jede JahreszeitStielmus-Rezepte wie bei Oma: Rübstiel in Soße, Eintopf und StampfWinterportulak-Rezepte: Salat, Pfanne, Suppe und Pesto aus dem WinterbeetEichblattsalat-Rezepte: klassisch, kreativ und mit passenden DressingsRadicchio-Rezepte jenseits des Salats: Tarte, Quiche, Gratin und mehrMangold in der Küche: Grundrezept und Zubereitung von Blatt und StielErdbeerspinat-Rezepte: Blätter wie Spinat, Früchte als DekoBlut-Ampfer in der Küche: Rezepte und Verwendung der rot geäderten BlätterAsia-Salate in der Küche: Verwendung roh, gegart, als Beilage und in RezeptenRauke in der Küche: Rezepte für Salat, Pesto, Suppe und PizzaEissalat-Rezepte: Salat, Wraps, Pfanne und SmoothieFeldsalat-Rezepte für den Winter: warm, lauwarm und als SalatSauerampfer in der Küche: Suppe, Grüne Soße, Pesto und EinfrierenSchnittsalat-Rezepte: Mischungen, Bowls und Quiche aus dem GartenSpargelsalat-Rezepte: So bereitest du den Stängel roh und gekocht zuSpinatrezepte für jede Jahreszeit: frisch kochen und richtig einfrierenAsia-Salate fermentieren: Milchsäuregärung im Glas Schritt für SchrittChicorée-Rezepte: Salate, Ofengerichte und Tipps gegen die BitterkeitWas ist Zichorie? Arten und Rezepte von roh bis mediterranWas passt zu Kopfsalat? Rezepte für jede Jahreszeit

Wissen & Sonstiges

23 Ratgeber
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Stielmus (Rübstiel): Regionalgemüse mit Tradition neu entdeckt

Lesen →4 Min
Zichorie und Chicorée: Was sie verbindet und wie du Chicorée treibst8 Min→Sommerportulak als Bodendecker: Vorteile, Nachteile und Alternativen6 Min→Feldsalat in Mischkultur: gute Nachbarn und wer Abstand hält7 Min→Sommerportulak im Mischkulturbeet: gute Nachbarn, Pflanzdichte, Konflikte8 Min→Mischkultur mit Kopfsalat: gute Partner, Kohlrabi im Beet und was nicht passt8 Min→Ist Blut-Ampfer gesund? Was ihm nachgesagt wird und worauf du achtest3 Min→Mischkultur mit Schnittsalat: Partner, Abstände und StaffelsaatNeuseeländer Spinat: Nachteile, Stärken und Unterschiede zu Echtem SpinatStielmus in Fruchtfolge und Mischkultur: gute Nachbarn, Vor- und NachkulturenBio-Pflücksalat: gesund anbauen mit Kompost, Nützlingen und eigenem SaatgutSommerportulak anbauen und nutzen: Beet, Balkon, Küche und BodendeckerEichblattsalat in Mischkultur: Abstände, Partner und NützlingeErdbeerspinat: Omas Bauerngartengemüse neu entdeckt und angebautMischkultur für Blattgemüse: Was Begleitpflanzen leisten und wie du planstMischkultur mit Asia-Salaten: gute Nachbarn für Beet und TopfWarum heißt Eisbergsalat so? Herkunft und Geschichte des EissalatsNitrat in Spinat senken: Anbau, Ernte, Lagerung und KücheWildkräutersalat: Welche Wildkräuter zum Blattsalat passen und wie du sie sicher sammelstIst Erdbeerspinat gesund? Was am Superfood-Ruf dran istChicorée-Anbau im Klimawandel: So stellst du dich auf Hitze, Trockenheit und Starkregen einRomanasalat im Klimawandel: So schützt du ihn vor Hitze und TrockenheitWie gesund sind Asia-Salate? Nährstoffe, Nutzen und Risiken
MARIA EMPFIEHLT
Salate & Blattgemüse-Saatgutaus dem samen.de ShopAlle Sorten im Shop →
Kiepenkerl Portulak Sommerportulak
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Kiepenkerl Portulak Winterportulak
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Häufige Fragen

Ab wann kannst du Salat ins Beet pflanzen?
Salat kann schon im März ins Beet: Frühe Pflanzungen im März und April deckst du mit Vlies ab, beim allerfrühesten Anbau doppelt mit Vlies und darüber Folie. Steigt die Temperatur unter der Abdeckung über 30 °C, nimmst du sie ab. Im Freiland pflanzt du mit etwa 30 × 30 cm Abstand und so hoch, dass der Erdpresstopf etwa 1 cm aus dem Boden schaut. Kopfsalat braucht danach je nach Jahreszeit 40 bis 55 Tage bis zur Ernte.
Wie erntest du Pflücksalat und Mangold, damit sie nachwachsen?
Anders als Kopf-, Eis- oder Bataviasalat, die du als ganzen Kopf abschneidest, liefern Pflück- und Schnittsalate, Mangold und Rauke mehrfach. Du pflückst Blätter und schonst das Herz: Beim Mangold nimmst du nur die äußeren Blätter und Stiele einzeln ab. Eichblattsalat kannst du schneiden; bleibt das Herz unverletzt, erntest du nach etwa 3 Wochen erneut, bis er häufig nach dem dritten oder vierten Schnitt zur Blüte übergeht. Pflücksalat erntest du von Mai bis Oktober.
Wann erntest du Spinat?
Spinat erntest du von April bis November. Die Kulturdauer liegt bei 42 bis 56 Tagen; kleine Folgesätze im Abstand von etwa 10 bis 14 Tagen halten die Ernte am Laufen. Weil frischer Spinat im Gemüsefach des Kühlschranks höchstens 2 Tage bleibt, holst du ihn am besten erst aus dem Beet, wenn du mit dem Kochen anfängst.
Welche Salate lassen sich im Winter ernten?
Für die Ernte im Winter eignen sich vor allem Feldsalat und Winterportulak. Feldsalat ist bis etwa −15 °C frosthart und wird von Oktober bis März geerntet, Winterportulak von Oktober bis Dezember und von Januar bis März. Zuckerhut verträgt im Freiland Frost bis etwa −6 °C.
Wie lange hält frisch geernteter Salat im Kühlschrank?
Zartes Blattgemüse hält nur kurz: Frischer Spinat bleibt im Gemüsefach höchstens 2 Tage, Endivie in einem feuchten Tuch etwa 2 bis 3 Tage. Feste Köpfe wie Radicchio und Zuckerhut halten deutlich länger. Am frischesten ist Salat, den du kurz vor dem Essen erntest.
Sind Sommerportulak, Winterportulak und Portulakröschen dasselbe?
Nein. Sommerportulak und Winterportulak sind zwei verschiedene Pflanzenarten, die beide als Salat gegessen werden: Sommerportulak in der warmen Jahreshälfte, Winterportulak in der kalten. Das Portulakröschen ist dagegen eine Zierblume und kein Salatgemüse.

Salat ist wie ein Gespräch: Er muss frisch und knackig sein, so spritzig, dass man das Bittere darin kaum bemerkt.

Charles Dudley Warner, My Summer in a Garden (1870) · Übers. samen.de · Beleg
Zuletzt geprüft: Quellen: Arten-Hub (Root): Artprofile der Salat- und Blattgemüsearten, Fachquellen Anbau: BZL, LWG und LfL Bayern, LLH Hessen, BLE Ökolandbau, Landwirtschaftskammer NRW, Kiepenkerl, Fachquellen Saatgutgewinnung, Nützlinge, Anbautechnik und Asia-Salat-Düngung: ARCHE NOAH, Dreschflegel, Bingenheimer Saatgut, Gartenfreunde, JKI, NABU, LfU Bayern, UC IPM, Hortipendium, LWG, LfL, LLH, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (AGES) und BZfE: Nährwerte, Frosthärte, Lagerung, Küche, BfR und BZfE (Nitrat, Oxalsäure, Pyrrolizidinalkaloide)