Krankheiten und Schädlinge bei Porree: Schadbilder erkennen und gezielt bekämpfen
- Silbrigweiße Flecken mit kleinen schwarzen Kotpunkten deuten auf Thripse hin; im Hausgarten kannst du den vor allem optischen Schaden meist hinnehmen.
- Rotorange Pusteln mit aufgerissener Blattoberhaut sprechen für Porreerost; ernte Winterporree ab, bevor du neuen Porree pflanzt.
- Gänge von der Blattspitze bis ins Herz können von der Lauchmotte stammen, gerade Gänge mit braunen Tönnchenpuppen von der Lauchminierfliege.
- Gegen beide legst du direkt nach dem Pflanzen ein Kulturschutznetz auf, lückenlos und mit befestigten Rändern.
- Gegen das Porreegelbstreifenvirus gibt es kein direktes Mittel; Vorbeugung setzt bei Blattläusen und ihren Gegenspielern an.

Silbrige Flecken, rotorange Pusteln oder ein Schaft, der von innen fault: Wenn dein Porree so aussieht, willst du schnell wissen, wer dahintersteckt. Ich gehe meine Porreereihen dafür Blatt für Blatt ab, von der Spitze bis zum Schaft, und vergleiche das Bild mit den typischen Schäden. Viele Schadbilder geben dir schon mit bloßem Auge einen ersten Hinweis. Eine sichere Diagnose sind sie nicht, aber sie zeigen dir, wo du ansetzen kannst.
Lauch und Porree sind zwei Namen für dieselbe Pflanze, Allium porrum. Schädlinge wie Lauchmotte und Lauchminierfliege tragen den Lauch im Namen und meinen damit genau deinen Porree.
Schädlinge und Krankheiten am Porree: Schadbilder im Überblick
Die Tabelle ordnet typische Bilder einem möglichen Auslöser zu. Den ersten Schritt findest du in der rechten Spalte, die Einzelheiten in den Abschnitten darunter.
| Was du siehst | Möglicher Auslöser | Erster Schritt |
|---|---|---|
| Silbrigweiße, längliche Flecken mit kleinen schwarzen Kotpunkten | Thripse | meist hinnehmen, Gegenspieler fördern |
| Rotorange, länglich-ovale Pusteln, die Blattoberhaut reißt auf | Porreerost | Winterporree vor der Neupflanzung abernten |
| Längliche graue Flecken mit violettem Rand, innen schwarze Sporenlager | Purpurfleckenkrankheit | befallene Blätter entfernen |
| Blattspitzen werden weißlich und sterben ab, begünstigt durch Regen und Übernässung | Papierfleckenkrankheit | Übernässung vermeiden, bodennah gießen |
| Gänge von den Blattspitzen bis ins Herz, Fäulnis im Schaft | Raupen der Lauchmotte | Netz direkt nach dem Pflanzen |
| Geradlinige Fraßgänge, braune Tönnchenpuppen am Gangende | Lauchminierfliege | Netz, im Herbst lückenlos |
| Gelbliche Blattstreifen, gehemmtes Wachstum | Porreegelbstreifenvirus | Blattläuse und ihre Gegenspieler beobachten |
| Fraß vom Blattrand her, silbrige Schleimspuren | Schnecken | absammeln, Schneckenzaun |
| Blätter trocknen im Winter aus, sonniger Standort | Kahlfrost und Wintersonne | Vlies auflegen |
| Dünne Verhärtung unterhalb des Laubes ertastbar | beginnender Blütentrieb | keine Krankheit, siehe unten |
Zwei Bilder verwechselst du leicht, weil bei beiden etwas silbrig glänzt. Thripse hinterlassen Flecken auf der Blattfläche, dazu kleine schwarze Kotpunkte. Bei Schnecken sind es Schleimspuren, und der Fraß beginnt häufig am Blattrand.
Finde ich Fraßgänge, schlitze ich ein befallenes Blatt vorsichtig der Länge nach auf. Sitzt am Ende eines geraden Gangs eine braune Tönnchenpuppe, denke ich an die Lauchminierfliege. Führen die Gänge von der Spitze bis ins Herz, suche ich nach Raupen der Lauchmotte.
Welche Pilzkrankheiten befallen Porree?
Porreerost: rotorange Pusteln
Rotorange, länglich-ovale Pusteln weisen auf Porreerost hin. An diesen Stellen reißt die Blattoberhaut auf. Erreger ist der Pilz Puccinia allii, der an Speisezwiebeln nur selten zu finden ist.
Der Rost kann im Winterporree überwintern und von dort auf junge Pflanzen übergehen. Winterporree erntest du von Januar bis Mai, Sommerporree wird aber schon ab Anfang April gepflanzt. Alte und junge Pflanzen stehen also eine Zeit lang gleichzeitig im Garten. Ich ernte deshalb die letzten Winterporreestangen ab, bevor die neuen Jungpflanzen ins Beet kommen. Wann welche Porreegruppe gesät und gepflanzt wird, zeigt dir der Aussaatkalender für Zwiebelgewächse zum Ausdrucken.
Purpurfleckenkrankheit: graue Flecken mit violettem Rand
Längliche graue Blattflecken mit violetter Umrandung sprechen für die Purpurfleckenkrankheit. Im Inneren der Flecken siehst du schwarze Sporenlager. Nimm befallene Blätter ab und bring sie vom Beet. Breitet sich die Krankheit weiter aus, kann es nötig werden, ganze Pflanzen zu entfernen.
Papierfleckenkrankheit: weiße Blattspitzen
Die Papierfleckenkrankheit beginnt meist an den Blattspitzen. Die Stellen werden weißlich und sterben ab. Begünstigt wird sie durch Übernässung und Regenperioden. Gegen Regen kannst du nichts tun, gegen zu viel Gießwasser schon. Ich prüfe vor dem Gießen die Feuchte unter der Bodenoberfläche und gieße morgens direkt an die Wurzeln, damit die Blätter möglichst trocken bleiben.
Und der Falsche Mehltau?
Den Falschen Mehltau kennst du vielleicht von Zwiebeln. Dort zeigt er bleich graugrüne, länglich-ovale Flecken und bei feuchter Witterung einen violettgrauen Sporenrasen. Der Falsche Mehltau der Zwiebel entwickelt sich besonders stark bei 13 bis 20 °C. Feuchte Nächte und Morgentau oder Morgenregen begünstigen dort die Infektion. Siehst du am Porree graue Flecken, schau genau auf den Rand: Violette Umrandung und schwarze Sporenlager im Inneren passen zur Purpurfleckenkrankheit.
Welche Schädlinge fressen am Porree?
Thripse: silbrige Flecken
Silbrigweiße, längliche Flecken mit kleinen schwarzen Kotpunkten deuten auf Thripse hin. Bei gewöhnlichem Befall im Hausgarten kannst du meist auf Spritzungen verzichten. Der Blattschaden ist vor allem optisch, du kannst ihn in der Regel hinnehmen.
Im OptiNet-Projekt reduzierten selbst Netze mit 0,3 mm Maschenweite den Thripsbefall an Zwiebelgewächsen nicht zufriedenstellend. Unter feinmaschigen Netzen kamen dort außerdem Marienkäfer, Spinnen und Laufkäfer deutlich seltener vor als im offenen Anbau. Ein Netz nur wegen der Thripse lohnt sich deshalb kaum, zumal darunter weniger Nützlinge unterwegs sind.
Natürliche Gegenspieler der Thripse sind räuberische Thripse, RaubmilbenRaubmilben sind winzige Milben, die andere Milben wie Spinnmilben und je nach Art auch Thripslarven fressen. Als Nützlinge werden sie im Gewächshaus und im Garten gezielt gegen Spinnmilben eingesetzt., Florfliegen und Blumenwanzen. Gefördert werden sie durch Saumstrukturen im Freiland, also durch bewachsene Ränder im Garten. Zusätzlich unter Schutznetzen ausgebrachte Raubmilben verbesserten in einem Freilandversuch an Porree die Wirkung gegen Thripse nicht.
Lauchmotte: Gänge bis ins Herz
Lauchmotte und Zwiebelmotte sind zwei Namen für denselben Schädling, Acrolepiopsis assectella. Seine Raupen fressen von den Blattspitzen aus Gänge bis ins Pflanzenherz. Im Schaft kann danach Fäulnis entstehen. Am Porree schädigt die erste Raupengeneration von Mai bis Juli, die zweite von Juli bis Oktober.
Fault ein Schaft, muss nicht allein die Motte dahinterstecken. Welcher Erreger eine Fäule verursacht, lässt sich schon bei Zwiebeln am äußeren Bild nicht zuverlässig bestimmen. Dafür braucht es eine fachliche Diagnose.
Lauchminierfliege: gerade Gänge mit Puppen
Geradlinige Fraßgänge mit braunen Tönnchenpuppen am Gangende sind charakteristische Hinweise auf die Lauchminierfliege. Verwechsle sie nicht mit der Lauchmotte, deren Raupen von der Spitze bis ins Herz fressen. Wann und mit welchem Netz du gegen die Lauchminierfliege vorgehst, steht im Abschnitt zu den KulturschutznetzenEin Kulturschutznetz, auch Gemüsefliegennetz genannt, ist ein engmaschiges Kunststoffnetz, das du locker über Gemüsebeete legst. Es hält Gemüsefliegen wie Möhren-, Kohl- und Zwiebelfliege von den Pflanzen fern, außerdem Vögel und Kaninchen..
Zwiebelfliege: Maden am Blattgrund
Welkt junger Porree, schau dir den Blattgrund an. Weißliche Maden dort können auf die ZwiebelfliegeDie Zwiebelfliege ist ein der Stubenfliege ähnlicher Schädling, dessen weißliche Maden den Blattgrund junger Zwiebelpflanzen zerstören. Befallene Pflanzen welken, färben sich gelblich-grau und lassen sich leicht herausziehen. hindeuten. Ihr Schadbild ist von jungen Zwiebeln bekannt: Das Laub vergilbt und welkt, die Maden zerstören den Blattgrund. Netze gegen die Zwiebelfliege müssen zur Flugzeit lückenlos aufliegen und an den Rändern geschlossen sein.
Schnecken und Mäuse
Schneckenfraß beginnt häufig am Blattrand und hinterlässt silbrige Schleimspuren. Als Maßnahmen ohne Chemie kommen Absammeln und Schneckenzäune infrage. Mulch hält zwar die Bodenfeuchte, kann aber Nacktschnecken fördern. Unter Dauermulch finden außerdem Wühl- und Feldmäuse Deckung. Liegt Vlies oder Folie über deinem Porree, schau deshalb auch nach Mäuseschäden.
Was hilft gegen das Porreegelbstreifenvirus?
Das Porreegelbstreifenvirus verursacht gelbliche Blattstreifen und hemmt das Wachstum. Übertragen werden kann es durch Blattläuse. Mit Pflanzenschutzmitteln lässt es sich nicht direkt bekämpfen, deshalb setzt du bei den Überträgern an.
Zu den natürlichen Gegenspielern der Blattläuse gehören Marienkäfer sowie die Larven von Florfliegen, SchwebfliegenSchwebfliegen sind Fliegen mit oft schwarz-gelber, wespenähnlicher Zeichnung, die in der Luft auf der Stelle schweben können. Sie gelten als Nützlinge: Die erwachsenen Tiere bestäuben Blüten, die Larven vieler Arten fressen Blattläuse. und Gallmücken. Blühender Dill, Kerbel und Gewürzfenchel, Ringelblumen und Phacelia bieten Insekten im Gemüsegarten Nahrung. Stein- und Laubhaufen, ungeschnittene Stauden und Trockenmauern dienen Marienkäfern als Winterquartier.
Nicht jede Larve am Porree ist ein Schädling. Larven des Siebenpunkt-Marienkäfers sind langgestreckt und grau-schwarz, mit gelben Flecken und kleinen schwarzen Warzen. Lass sie sitzen, denn Marienkäfer gehören zu den Gegenspielern der Blattläuse.
Kulturschutznetze: wann, wie fein, wie lange
Gegen Lauchmotte und Lauchminierfliege setze ich zuerst auf ein Kulturschutznetz. Ich lege es gleich nach dem Pflanzen auf und grabe die Ränder rundum ein. Liegen bleibt es bis kurz vor der Ernte, und zwar lückenlos.
| Schädling | Maschenweite | Wann der Schutz besonders zählt |
|---|---|---|
| Lauchmotte | 1,35 mm | Raupen schädigen von Mai bis Juli und von Juli bis Oktober |
| Lauchminierfliege | 0,8 mm, rechtzeitig aufgelegt | Herbstgeneration: Mitte August bis Oktober lückenlos abdecken |
| Zwiebelfliege | 1,35 bis 2,0 mm | zur Flugzeit lückenlos, Ränder geschlossen |
| Thripse | selbst 0,3 mm reduzieren den Befall nicht zufriedenstellend | Netz allein lohnt kaum |
Gegen die Lauchminierfliege kannst du auf kleinen, bisher befallsfreien Flächen ein Netz mit 0,8 mm Maschenweite einsetzen. Wichtig ist, dass es rechtzeitig aufliegt. Die zweite Lauchmottengeneration frisst bis Oktober, und der Schutz gegen die Herbstgeneration der Lauchminierfliege fällt ab Mitte August in dieselben Wochen. Nimm das Netz im Spätsommer deshalb nicht ab, auch wenn der Porree kräftig aussieht.
Steht dein Herbst- oder Winterporree Mitte August noch ohne Netz, deck die Reihen lückenlos ab. Bis Oktober braucht er den Schutz vor der Herbstgeneration der Lauchminierfliege besonders.
Wie beugst du Krankheiten und Schädlingen vor?
Fruchtfolge
Zwischen zwei Porreekulturen auf derselben Fläche plane ich eine Anbaupause von 5 Jahren ein. Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch zählen dabei mit. Als VorfruchtDie Vorfrucht ist die Kultur, die vor der aktuellen Kultur auf derselben Fläche stand, in der Fruchtfolge meist im Vorjahr. Sie kann Boden, Nährstoffe und Krankheitsdruck für die nachfolgende Kultur positiv oder negativ beeinflussen. eignen sich Erbsen oder Bohnen, nach dem Porree passt Wurzelgemüse. Den Wechsel über mehrere Jahre behältst du im Blick, wenn du deine Fruchtfolge im Beetplaner planst.
Standort und Nachbarn
Porree verträgt Sonne und Halbschatten. Der Boden sollte reich an organischer Substanz, feucht und gut durchlässig sein. Weil Übernässung die Papierfleckenkrankheit begünstigt, ist ein durchlässiger Boden zugleich Vorbeugung.
Als Mischkulturpartner gelten für Porree Kohl, Möhren, Petersilie, Salat, Sellerie, Spinat und Tomaten. Ob solche Nachbarn Schädlinge fernhalten, ist oft schwer nachzuweisen, Beobachtungen dazu widersprechen sich häufig. Nimm Mischkultur deshalb als Ergänzung und verlass dich beim Schutz nicht darauf. Welche Kombinationen zusammenpassen, zeigt dir die Übersicht, welche Nachbarn sich im Beet vertragen.
Wenn kein Erreger dahintersteckt
Nicht jeder Schaden kommt von Pilzen, Viren oder Tieren. Auch Winterporree kann bei Kahlfrost Schäden erleiden, starke Wintersonne begünstigt dann das Austrocknen der Blätter. An sehr sonnigen Standorten bietet eine Vliesauflage zusätzlichen Schutz. Vlies lässt Wasser und Luft durch, die Ränder sicherst du gegen Verwehen. Steigen die Temperaturen stark, nimmst du es an einem trüben oder regnerischen Tag ab, damit kein Hitzestau entsteht. Winterporree bekommt im August die letzte Düngergabe, denn spätere Düngung kann seine WinterhärteWinterhärte, auch Frosthärte genannt, beschreibt, wie viel Frost eine Pflanze verträgt. Winterharte Arten überstehen den Winter im Freien, empfindliche musst du vor dem Frost ernten oder schützen. beeinträchtigen.
Tastest du unterhalb des Laubes eine dünne Verhärtung, kann dort ein Blütentrieb beginnen. Bei eigener Anzucht sollte die Temperatur vor allem beim Sommerporree nicht unter 16 °C fallen, sonst droht vorzeitige Blütenbildung.
Kümmert frisch gesetzter Porree, denk auch an die Pflanzung. Eingekürzte Wurzeln können das Anwachsen verzögern und den Ertrag mindern. Ich setze Jungpflanzen deshalb mit ungekürzten Wurzeln.
Was tust du mit befallenen Pflanzenteilen?
Befallene Blätter nimmst du ab und bringst sie vom Beet. Kranke Pflanzen, samentragende Unkräuter und Wurzelunkräuter taugen nicht als Mulch. Nach der Ernte kürzt du die Wurzeln so, dass der Zwiebelboden unbeschädigt bleibt, damit Bakterien nicht leichter eindringen. Verschimmelte Porreestangen entsorgst du ganz, denn Wegschneiden der sichtbaren Stelle macht sie nicht verzehrsicher.
Hausmittel und Pflanzenschutzmittel: was gilt?
SchmierseifeEine Schmierseifenlösung ist in Wasser aufgelöste Schmierseife, die als altes Hausmittel auf Pflanzen gesprüht wird. Sie legt sich als flüssiger Film über Schädlinge wie Blattläuse, die dadurch ersticken., Rapsöl oder selbst angesetzte Jauchen sollen Thripse und Blattläuse vertreiben oder Porree widerstandsfähiger machen. Zur Wirksamkeit selbst hergestellter Jauchen, Brühen und Tees gibt es nur wenige und teils widersprüchliche Untersuchungen. Ich setze deshalb zuerst auf Netz, Fruchtwechsel und den genauen Blick aufs Blatt.
Reichen diese Maßnahmen nicht, bleibt chemischer Pflanzenschutz das letzte Mittel. Im Hobbygarten darfst du nur Mittel einsetzen, die für nichtberufliche Anwender zugelassen sind. Die Zulassung gilt jeweils nur für die genannte Kultur und gegen den genannten SchaderregerSchaderreger ist im Pflanzenschutz der Sammelbegriff für Schädlinge und Krankheitserreger, die Pflanzen befallen: etwa Insekten oder Fadenwürmer (Nematoden) sowie Pilze, Bakterien und Viren.. Halte dich an die Gebrauchsanweisung, trag Schutzkleidung und beachte die Wartezeit bis zur Ernte. Reste und Verpackungen entsorgst du nach den Vorgaben der Gebrauchsanweisung. Marienkäfer und ihre Larven reagieren empfindlich auf Pflanzenbehandlungsmittel, ein Einsatz kann also auch Nützlinge treffen. Gegen das Porreegelbstreifenvirus wirkt ohnehin kein Mittel direkt, und bei gewöhnlichem Thripsbefall kommst du meist ohne Spritzung aus.
Wenn du ganz ohne chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel arbeiten willst, zeigt dir der Ratgeber, wie du Porree nach Bio-Grundsätzen anbaust.
Pflege, Ernte und Lagerung
Für den Pflanzenschutz zählt bei der Pflege vor allem das Gießen. Prüf vorher die Feuchte unter der Oberfläche und gieß morgens direkt an die Wurzeln. Wie du Porree düngst, anhäufelst und unkrautfrei hältst, zeigen die Tipps, wie du Porree nach dem Anwachsen pflegst; dort liest du auch nach, wann deine Porreegruppe erntereif ist. Pflanzabstände, Lagerung und Überwinterung findest du in der Anleitung, wie du Porree Schritt für Schritt anbaust. Die Grundlagen zu Pflege, Gießen und Reifezeichen in der ganzen Zwiebelfamilie gelten auch für Porree.





