Porree pflegen: Düngen, Anhäufeln und Bleichen für dicke weiße Stangen
- Porree ist ein Starkzehrer und braucht Boden mit reichlich organischer Substanz, der feucht und gut durchlässig ist.
- Horndünger gibst du in zwei Hälften: zur Pflanzung und drei bis vier Wochen danach, spätestens Ende August.
- Auf trockenem Boden werden organisch gebundene Nährstoffe nur eingeschränkt frei, deshalb erst gießen, dann düngen.
- Beim Anhäufeln bleiben die Blattachseln frei von Erde.
- Bis sich der Bestand schließt, hackst du flach, weil Porree flach wurzelt.
- Herbst- und Winterporree bilden kürzere, dickere Stangen als Sommerporree.

Dein Lauch steht seit Wochen im Beet und wird einfach nicht dicker? Dann lohnt der Blick auf die Pflege nach dem Anwachsen, denn dort entscheidest du über Nährstoffe, Wasser und den weißen Schaft. Bei dünnen Stangen prüfe ich zuerst die Wurzelzone und das Beikraut, bevor ich überhaupt nachdünge. Porree ist ein Starkzehrer und steht lange im Beet: Seine Kulturdauer liegt bei 140 bis 210 Tagen. Hier geht es um diese lange Phase nach dem Pflanzen, also ums Düngen, Anhäufeln, Bleichen und Hacken und um Porree im Kübel.
Warum wird mein Lauch nicht dicker?
Für dünne Stangen kommen mehrere Ursachen infrage, und nicht jede davon ist ein Pflegefehler. Zuerst zählt die Gruppe: Herbst- und Winterporree bilden kürzere, dickere Stangen als der frühere Sommerporree. Ein schlanker Sommerporree kann also ganz normal sein. Welche Gruppe zu deinem Erntewunsch passt, zeigt der Überblick, welche Porreesorten sich für Sommer-, Herbst- und Winterernte eignen.
Stocken die Pflanzen mitten in der Saison, steche ich neben einer Stange eine Bodenscholle aus. Daran sehe ich, ob die Wurzelzone feucht ist, bevor ich über Dünger nachdenke. Die Tabelle ordnet typische Beobachtungen möglichen Ursachen zu.
| Was du beobachtest | Mögliche Ursache | Was du tun kannst |
|---|---|---|
| Sommerporree bleibt lang und schlank | Frühe Gruppen bilden schlankere Stangen als Herbst- und Winterporree | Für dicke Stangen Herbst- oder Winterporree wählen |
| Wachstum stockt in einer Trockenphase | Bei Trockenheit werden organisch gebundene Nährstoffe nur eingeschränkt frei | Wurzelzone prüfen, gießen, erst dann düngen |
| Schwacher Wuchs, obwohl der Boden feucht ist | Der Nährstoffvorrat kann für einen Starkzehrer knapp sein | Bodenvorrat untersuchen lassen, zweite Horngabe im Rahmen der Höchstmenge geben |
| Wuchs unter Strohmulch bleibt zurück | Stroh kann bei der Zersetzung Stickstoff im Boden festlegen | Angewelkten Rasenschnitt statt Stroh verwenden |
| Beikraut oder ZwischenkulturEine Zwischenkultur ist eine schnell wachsende Gemüsekultur, die gleichzeitig mit einer langsam wachsenden Hauptkultur auf dem Beet steht, meist in Reihen dazwischen. Sie ist geerntet, bevor die Hauptkultur den ganzen Platz braucht. steht dicht | Konkurrenz bedrängt die länger stehende HauptkulturDie Hauptkultur ist die Gemüseart, die im Gartenjahr am längsten auf einem Beet steht, zum Beispiel Tomaten. Nach ihr richtet sich die Beetplanung: Vor-, Nach- und Zwischenkulturen werden um sie herum eingeplant. | Flach hacken, Zwischenkultur rechtzeitig ernten |
| Pflanzen wuchsen nach dem Setzen lange nicht an | Gekürzte Wurzeln können das Anwachsen verzögern und Ertrag kosten | Beim nächsten Satz die Wurzeln ungekürzt pflanzen |
| Sommerporree bildet vorzeitig Blüten | Bei der Anzucht fiel die Temperatur womöglich unter 16 °C | Die nächste Anzucht wärmer halten |
Die Ursachen in der Tabelle sind Hinweise, keine sichere Diagnose. Prüfe deshalb mehrere Punkte, bevor du nachdüngst.
Porree düngen: was der Starkzehrer wann braucht
Nährstoffbedarf: viel, aber gezielt
Porree gilt als Starkzehrer. Besonders gut gedeiht er auf Boden, der schon für die Vorkultur gut mit Nährstoffen versorgt wurde. Eine feste Nachdüngemenge für die laufende Kultur folgt daraus allerdings nicht. Kompost liefert im Gemüsebeet vor allem Phosphor, Kalium und SpurenelementeSpurenelemente sind Nährstoffe, die Pflanzen nur in kleinen Mengen brauchen, ohne die sie aber nicht normal wachsen: Eisen, Mangan, Kupfer, Zink, Bor, Molybdän und Chlor. Man nennt sie auch Spurennährstoffe oder Mikronährstoffe.. Stickstoff ergänzt du zusätzlich, und zwar nach dem Bedarf der Kultur.
Erst den Boden kennen, dann düngen
Eine übliche Bodenuntersuchung erfasst Phosphor, Kalium und den pH-Wert. Pflanzenverfügbaren Stickstoff zeigt erst eine gesonderte Nmin-Untersuchung. Bevor ich ein Beet für Porree vorbereite, lasse ich deshalb beides untersuchen. Düngemittel und Menge wählst du dann nach dem Ergebnis, den vorhandenen Vorräten und deinen Kompostgaben aus.
Als Grundgabe arbeitest du im Frühjahr vor der Pflanzung etwa 3 l reifen Kompost je m² oberflächlich ein. Sind Phosphor- oder Kaliumwerte stark überhöht, fällt diese Menge kleiner aus. Stand vorher eine Gründüngung auf der Fläche, rechnest du ihre Stickstoffnachlieferung bei der Düngung mit ein.
Horndünger in zwei Gaben
Für Porree gelten höchstens 150 g HorndüngerHorndünger ist der Oberbegriff für organische Dünger aus gemahlenen Hörnern und Hufen von Rindern, etwa Hornmehl und Hornspäne. Sie liefern vor allem Stickstoff und geben ihn je nach Körnung schneller oder langsamer ab. je m². Voraussetzung ist ein phosphor- und kalireicher Boden mit einer Kompostgabe von 3 l je m². Die Hälfte gibst du zur Pflanzung, die andere Hälfte drei bis vier Wochen später. Bodenvorrat, Humusgehalt und Klima können die Menge vermindern.
Fein gemahlenes Horn setzt Stickstoff schneller frei als grobe Hornspäne. Horndünger bringst du auch bei Herbstkulturen spätestens Ende August aus. Winterporree kommt von Anfang Juli bis Anfang August ins Beet, seine zweite Gabe rückt dadurch nah an diesen Schlusstermin. Ich streue beide Gaben zwischen die Reihen und arbeite sie beim nächsten Hacken flach ein.
Dünger wirkt nur in feuchtem Boden
Streue Dünger möglichst auf feuchten Boden und lass dabei feuchte Blätter aus, weil sie Ätzschäden bekommen können. Organisch gebundene Nährstoffe werden bei Frost, Trockenheit und Staunässe nur eingeschränkt frei. Bei feuchtwarmem Wetter nimmt die Freisetzung dagegen zu. Für einen Starkzehrer wie Porree heißt das: Horn auf ausgetrocknetem Boden gibt seinen Stickstoff nur eingeschränkt ab, obwohl die Pflanze ihn gerade braucht. Ist das Beet ausgetrocknet, gieße ich deshalb zuerst und dünge danach.
Jauche, Kompost oder mineralisch?
Pflanzenjauchen wie BrennnesseljaucheBrennnesseljauche ist ein selbst angesetzter Flüssigdünger aus Brennnesselblättern, die zehn bis 14 Tage in Wasser gären. Sie liefert schnell verfügbaren Stickstoff und eignet sich besonders für stark zehrendes Gemüse. sind organische Flüssigdünger mit rasch verfügbaren Nährstoffen. Wie viel sie enthalten, schwankt je nach Ausgangspflanzen und Erntezeit. Eine allgemeingültige Ausbringmenge oder einen festen Rhythmus gibt es deshalb nicht, maßgeblich sind Pflanzenbedarf und Bodenvorrat. Mineralische Dünger wirken meist rasch, umhüllte DepotdüngerDepotdünger ist ein mineralischer Dünger, dessen Nährstoffe von einer Hüllschicht ummantelt sind. Durch diese Hülle werden sie nicht auf einmal, sondern langsam nach und nach freigesetzt. geben ihre Nährstoffe schrittweise ab. Düngst du überwiegend mineralisch, braucht der Boden trotzdem organisches Material für seine Struktur. Kompost fördert Bodenleben und BodenstrukturDie Bodenstruktur, auch Bodengefüge genannt, beschreibt, wie die festen Bestandteile des Bodens räumlich angeordnet sind. Sie bestimmt, wie viele und welche Poren es gibt, in denen sich Luft und Wasser halten. und führt Gartenreste in den Nährstoffkreislauf zurück.
Viel Dünger macht dicke Stangen? Darauf kannst du dich nicht verlassen. Auch organische Dünger können Pflanzen schädigen, wenn du übermäßig viel davon ausbringst. Stickstoff, den der Porree nicht aufnimmt, kann in tiefere Bodenschichten ausgewaschen werden und das Grundwasser belasten.
Anhäufeln und Bleichen: so wird der Schaft lang und weiß
Den weißen Teil der Stange bekommst du über Lichtentzug. Anhäufeln ist die Kulturmaßnahme, mit der die Schäfte gebleicht werden. Blätter und gebleichte Schäfte kommen später als Kochgemüse auf den Tisch, fein geschnitten auch in den Salat.
So häufle ich an
Ich beginne, wenn die Pflanzen angewachsen sind und sichtbar neue Blätter schieben. Mit der Hacke ziehe ich dann lockere Erde aus dem Reihenzwischenraum an die Stangen. Die Erde reicht nur bis knapp unter die unterste BlattachselDie Blattachsel ist der Winkel zwischen Blattstiel und Zweig oder Stängel, also die Stelle, an der ein Blatt am Spross ansetzt. Aus ihr wachsen häufig Seitentriebe, bei Tomaten etwa die Geiztriebe., denn die Blattachseln bleiben frei von Erde. Sobald wieder ein Stück Schaft über der Erde steht, häufle ich bis zur neuen untersten Blattachsel nach. Bearbeite das Beet erst, wenn der Boden nicht mehr zu feucht ist und krümelt.
Hacken und Anhäufeln erledige ich in einem Gang: erst das Beikraut heraus, dann die Erde an die Pflanzen.
Erde rieselt beim Anhäufeln in die Blattachseln. Porree wird in der Küche längs halbiert und gründlich gewaschen, um eingeschlossene Erde zu entfernen. Jeder Krümel, der beim Anhäufeln zwischen die Blätter fällt, muss also später wieder heraus. Häufle deshalb nur bis knapp unter die unterste Blattachsel und nimm krümelige, nicht nasse Erde.
Bleichen mit Manschette
Hast du wenig lockere Erde oder willst du besonders saubere Schäfte, hilft eine Manschette. Ich stülpe dafür eine Papprolle über die junge Stange und häufle erst danach an. Die Rolle hält Licht vom Schaft fern und fängt Erde ab, die sonst in die Blattachseln rieseln könnte. Ihren oberen Rand halte ich unter der untersten Blattachsel.
Unkraut und Bodenpflege: flach hacken, gezielt mulchen
Bis sich der Porreebestand schließt, hältst du den Boden mit wiederholtem flachem Hacken locker und unkrautfrei. Porree wurzelt flach. Die Hacke bleibt deshalb knapp unter der Oberfläche, denn tiefer arbeitet sie genau dort, wo die Wurzeln liegen. Wurzelunkräuter ziehst du vor dem Hacken samt Wurzeln heraus, weil sie aus zurückbleibenden Teilstücken wieder austreiben.
Vorarbeiten kannst du schon vor der Pflanzung. Ein falsches Saatbett bereitest du zwei bis vier Wochen vorher vor, damit auflaufende Unkräuter vor der Kultur entfernt werden können. Im Biogarten bleiben Hacke und Hand die Werkzeuge gegen Unkraut. Mehr dazu findest du im Ratgeber, wie du Porree nach Bio-Grundsätzen anbaust.
Stehen Zwischenkulturen im Porreebeet, erntest du sie, bevor sie die länger stehende Hauptkultur bedrängen. Welche Nachbarn zu Porree passen, zeigt dir der Mischkultur-Planer.
Mulch: was er kann und was nicht
Eine Mulchdecke hält die Bodenfeuchte, hemmt Beikraut und schützt den Boden vor Verkrustung. Wurzelunkräuter unterdrückt sie nur begrenzt, und Nacktschnecken kann sie fördern. Kontrolliere unter der Decke deshalb auf durchwachsende Unkräuter und Schnecken.
Gut geeignet ist angewelkter Rasenschnitt. Du bringst ihn dünn aus und erneuerst ihn bei Bedarf, damit er nicht zu einer schimmelnden, dichten Masse verklebt. Stroh und Sägespäne können bei ihrer Zersetzung Stickstoff im Boden festlegen und ihn der Kultur entziehen. Rindenmulch, samentragende Unkräuter, Wurzelunkräuter und kranke Pflanzen gehören nicht als Mulch aufs Gemüsebeet. Junge Pflanzen deckst du nicht zu, und bei viel Regen trägst du organischen Mulch dünner auf, um Fäulnis vorzubeugen.
Ich hacke und häufle zuerst an und lege den angewelkten Rasenschnitt erst danach zwischen die Reihen. Vor dem nächsten Anhäufeln schiebe ich die Mulchreste zur Seite.
Pflege für Ausstellungsqualität: besonders lange, kräftige Stangen
Wer auf besonders kräftige, lange weiße Stangen hinarbeitet, setzt bei der Gruppe an. Herbst- und Winterporree haben kürzere, dickere Stangen und einen intensiveren Geschmack als die früheren Gruppen. Danach zählt Gleichmäßigkeit: ein durchgehend feuchter Boden, Stickstoff in zwei Gaben, Anhäufeln in Etappen. Den Standraum legst du am besten schon beim Planen im Beetplaner für dein Gemüsebeet fest. In diesen Reihen kontrolliere ich nach dem Anhäufeln die Blattachseln und streiche hineingerieselte Krümel mit den Fingern heraus.
Darauf achte ich bei Reihen für besonders schöne Stangen.
- Wurzeln beim Pflanzen nicht einkürzen, weil das das Anwachsen verzögern kann.
- Standraum: 10 bis 20 cm in der Reihe, 30 bis 50 cm zwischen den Reihen.
- Horndünger in zwei Hälften: zur Pflanzung und drei bis vier Wochen danach.
- Vor dem Düngen prüfen, ob der Boden feucht ist.
- Anhäufeln, sobald wieder ein Stück Schaft frei steht, die Blattachseln frei lassen.
- Bis zum Bestandesschluss flach hacken, Wurzelunkräuter vorher ziehen.
Porree im Kübel pflegen
Üblich ist Porree im Beet und im Hochbeet. Im Kübel brauchst du mehr Aufmerksamkeit bei Wasser und Nährstoffen, weil der Wurzelraum begrenzt ist.
Gefäß und Substrat
Das Gefäß braucht freie Abzugslöcher, denn stehendes Wasser fördert Wurzelfäulnis. Porree wird 20 cm tief gesetzt und später angehäufelt. Wähle das Gefäß deshalb so hoch, dass unter dem Pflanzloch noch Wurzelraum bleibt und oben ein Rand zum Nachfüllen frei ist. Als Substrat eignen sich Blumen- oder Kübelpflanzenerde oder faserreiche, vorzugsweise torffreie Kompostsubstrate, die Luft, Wasser und Nährstoffe speichern. Statt anzuhäufeln, fülle ich im Kübel Substrat nach, und zwar nur bis knapp unter die unterste Blattachsel. Soll Winterporree im Kübel draußen überwintern, umhüllst du den Wurzelballen isolierend und nimmst den Untersetzer weg, damit Wasser ablaufen kann.
Gießen im Kübel
Torffreie Erde kann an der Oberfläche schon trocken wirken, obwohl es weiter unten noch feucht ist. Prüfe vor dem Gießen deshalb auch den unteren Bereich, mit dem Finger oder über das Topfgewicht. Nach dem Gießen hebe ich den Kübel einmal kurz an, damit ich das volle Gewicht im Gefühl habe. Ein größeres Substratvolumen speichert mehr Wasser und kann die nötigen Gießintervalle verlängern. Wie viel Wasser dein Kübel braucht, hängt von Sorte, Witterung, Substrat und Standort ab.
Düngen im Kübel
Eine allgemeingültige Düngermenge für Porree im Topf gibt es nicht. Ich starte mit einem kompostreichen Substrat und dünge über das Gießwasser nach, wenn der Zuwachs nachlässt. Bei dieser Düngung über die Bewässerung bringst du gelöste Nährstoffe direkt mit dem Gießwasser aus. Gib sie nur in feuchtes Substrat, denn Dünger braucht mäßig feuchten Boden, damit die Nährstoffe wirken. Bei Jauche oder Flüssigdünger tastest du dich ab und beobachtest, wie die Pflanzen reagieren.
Hochbeet als Alternative
Ein klassisch mit Reisig, Kompost und Gartenerde gefülltes Hochbeet setzt im ersten Jahr viel Stickstoff frei. Das bietet Starkzehrern wie Porree günstige Bedingungen. Hochbeeterde erwärmt sich aber schneller als Bodenbeeterde und trocknet dadurch auch schneller aus. Eine Mulchauflage aus Rasenschnitt kann das ausgleichen. Was im erhöhten Beet sonst zählt, zeigt der Ratgeber, worauf du beim Porreeanbau im Hochbeet achtest.
Start, Gießen, Winter, Schädlinge und Ernte kurz eingeordnet
Start und Pflanzung. Vorgezogener Sommerporree ist ungefähr bleistiftdick pflanzreif. Porree kommt 20 cm tief ins Pflanzloch, wird eingeschlämmt und nicht fest angedrückt. Wie Aussaat, Anzucht und Pflanzung im Einzelnen ablaufen, zeigt die Anleitung für den Porreeanbau vom Samenkorn bis zur Stange, die Termine stehen im Aussaatkalender für Zwiebelgemüse zum Ausdrucken.
Gießen. Gieße möglichst morgens direkt auf den Boden und benetze die Blätter wenig. Vor dem erneuten Gießen prüfst du die Feuchte unter der Oberfläche, damit der Untergrund nicht austrocknet. Technik und Wasserqualität behandelt der Ratgeber, wie viel und wie oft dein Porree Wasser braucht.
Winter. Geeignete Winterporreesorten bleiben im Freiland stehen und werden bei ungefrorenem Boden nach Bedarf geerntet. Auch Winterporree kann bei Kahlfrost Schäden erleiden, starke Wintersonne begünstigt dann das Austrocknen der Blätter. Schutz mit Vlies, Mulch und Tunnel beschreibt der Ratgeber, wie du Porree sicher durch den Winter bringst.
Schädlinge und Krankheiten. Gegen die herbstliche Lauchminierfliege deckst du Porree vor allem von Mitte August bis Oktober feinmaschig und möglichst lückenlos ab. Ein Kulturschutznetz gegen die Lauchmotte legst du unmittelbar nach der Pflanzung mit gut befestigten Rändern auf und lässt es bis kurz vor der Ernte liegen. Schadbilder und Gegenmaßnahmen findest du im Ratgeber, welche Schädlinge und Krankheiten Porree befallen.
Ernte und Lagerung. Wann du erntest, hängt an der Gruppe; die Reifezeichen beschreibt der Ratgeber, woran du erntereifen Porree erkennst. Frischer Porree hält im Gemüsefach des Kühlschranks ungefähr 5 Tage. Verschimmelte Stangen entsorgst du, denn Wegschneiden macht sie nicht verzehrsicher.
Standort, Boden, Sorten und Fruchtfolge. Porree steht gern sonnig bis halbschattig, auf feuchtem, gut durchlässigem Boden mit reichlich organischer Substanz. Nach Erbsen oder Bohnen passt er gut, direkt nach anderen Zwiebelgewächsen dagegen nicht. Mehr dazu findest du in den Grundlagen zu Standort, Boden, Sorten und Fruchtfolge bei Zwiebelgemüse und im Ratgeber, wie du Porree in den Fruchtwechsel einplanst.





