Bonsai-Düngung optimieren: Präzise Nährstoffversorgung

Fortgeschrittene Bonsai-Düngung: Gesunde Miniatur-Bäume richtig ernähren

Bonsai-Düngung ist eine faszinierende Herausforderung. Für erfahrene Gärtner eröffnet sie spannende Möglichkeiten, die Vitalität und Ästhetik ihrer Miniatur-Bäume auf ein neues Level zu heben.

Essentielle Erkenntnisse für Bonsai-Liebhaber

  • Maßgeschneiderte NPK-Verhältnisse für verschiedene Wachstumsphasen
  • Bodenanalyse als Fundament für eine optimale Nährstoffversorgung
  • Saisonale Feinabstimmung der Düngung für ein gesundes Wachstum
  • Experimentieren mit verschiedenen organischen und anorganischen Düngern

Die Bedeutung fortgeschrittener Düngung für Bonsai

Wer sich intensiv mit Bonsai auseinandersetzt, wird schnell feststellen: Die richtige Ernährung ist der Schlüssel zu vitalen Miniatur-Bäumen. Eine fortgeschrittene Düngung geht weit über das simple Zuführen von Nährstoffen hinaus. Sie eröffnet die Möglichkeit, das volle Potenzial jedes einzelnen Bonsai zu entfalten.

In meinen Jahren als Hobbygärtnerin habe ich gelernt, dass jeder Bonsai einzigartig ist und individuelle Bedürfnisse hat. Die sorgfältige Abstimmung der Düngung kann zu erstaunlichen Resultaten führen.

Ein Überblick über grundlegende Düngekonzepte

Bevor wir uns den fortgeschrittenen Techniken widmen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Grundlagen:

  • NPK-Verhältnis: Die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) bilden das Fundament jeder Düngung.
  • Organische vs. anorganische Dünger: Beide haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile.
  • Flüssigdünger vs. Langzeitdünger: Die Wahl hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Bonsai-Art und der Jahreszeit.

Ein tieferes Verständnis der Bonsai-Ernährung

Bonsai-Physiologie und Nährstoffbedarf

Um die Düngung wirklich zu optimieren, müssen wir die Physiologie unserer Bonsai verstehen. Jede Baumart hat spezifische Anforderungen, die sich je nach Wachstumsphase verändern können.

Die meisten Bonsai benötigen beispielsweise während der Wachstumsphase im Frühjahr mehr Stickstoff für ein kräftiges Blatt- und Triebwachstum. Im Spätsommer hingegen kann ein höherer Kaliumanteil die Winterhärte fördern.

Makro- und Mikroelemente für Bonsai

Neben den Hauptnährstoffen NPK spielen Mikroelemente eine entscheidende Rolle:

  • Eisen: Unerlässlich für die Chlorophyllbildung und grüne Blätter
  • Magnesium: Unterstützt die Photosynthese
  • Mangan: Fördert wichtige Stoffwechselprozesse
  • Bor: Essentiell für Zellwandbildung und Blütenentwicklung

Ein ausgewogenes Verhältnis dieser Elemente ist entscheidend für die Gesundheit unserer Bonsai. In meiner Erfahrung können besonders bei älteren Bäumen Mangelerscheinungen auftreten, die durch gezielte Mikroelementgaben behoben werden müssen.

Der Einfluss von pH-Wert und Substrat auf die Nährstoffaufnahme

Der pH-Wert des Substrats beeinflusst maßgeblich, wie gut Nährstoffe aufgenommen werden können. Die meisten Bonsai bevorzugen einen leicht sauren pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. In diesem Bereich sind die meisten Nährstoffe optimal verfügbar.

Das Substrat selbst spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein zu dichtes Substrat kann zu Staunässe führen und die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen. Ein zu lockeres Substrat lässt Wasser und Nährstoffe möglicherweise zu schnell abfließen.

Mein Tipp: Experimentieren Sie mit verschiedenen Substratmischungen, um die optimale Kombination für Ihre Bonsai zu finden. Eine Mischung aus Akadama, Lava und Bims hat sich bei mir bewährt, kann aber je nach Baumart variieren.

Die Feinabstimmung der Düngung

Anpassung an Bonsai-Arten und -Stile

Nicht jeder Bonsai ist gleich - das gilt auch für die Düngung. Laubbäume wie Ahorn oder Buche haben andere Bedürfnisse als Nadelbäume wie Kiefer oder Wacholder. Auch der Bonsai-Stil spielt eine Rolle:

  • Formale Aufrechte benötigen oft eine ausgewogenere Düngung
  • Kaskaden-Stile profitieren von einer stärkeren Kalium-Betonung für kräftige Äste
  • Literati-Stile kommen mit weniger Düngung aus, um den kargen Charakter zu bewahren

Berücksichtigung des Entwicklungsstadiums

Ein junger Bonsai in der Aufbauphase hat andere Nährstoffbedürfnisse als ein ausgereifter Baum in der Erhaltungsphase. Beobachten Sie Ihre Bäume aufmerksam und passen Sie die Düngung entsprechend an:

  • Junge Bäume: Höherer Stickstoffanteil für kräftiges Wachstum
  • Bäume in der Gestaltungsphase: Ausgewogene NPK-Verhältnisse
  • Alte Bäume: Reduzierte Düngung mit Fokus auf Mikroelemente

Saisonale Düngeanpassungen

Der Nährstoffbedarf eines Bonsai verändert sich im Laufe des Jahres. Eine saisonale Anpassung der Düngung ist daher unerlässlich:

  • Frühjahr: Stickstoffbetonte Düngung für kräftiges Austrieben
  • Sommer: Ausgewogene NPK-Verhältnisse für stabiles Wachstum
  • Spätsommer/Herbst: Erhöhter Kaliumanteil zur Vorbereitung auf den Winter
  • Winter: Reduzierte oder keine Düngung bei Laubbäumen, leichte Düngung bei immergrünen Arten

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine zu starke Düngung im Spätsommer das Ausreifen der Triebe verzögern und die Frostempfindlichkeit erhöhen kann. In diesem Fall gilt oft: Weniger ist mehr!

Mit diesen fortgeschrittenen Erkenntnissen zur Bonsai-Düngung sind Sie bestens gerüstet, um Ihre Miniatur-Bäume optimal zu versorgen. Denken Sie daran: Jeder Bonsai ist einzigartig und benötigt individuelle Pflege. Beobachten, experimentieren und anpassen - so werden Sie Schritt für Schritt zum Experten der Bonsai-Düngung!

Fortgeschrittene Düngetechniken für Bonsai

Die richtige Düngung ist entscheidend für die Pflege von Bonsai. Fortgeschrittene Techniken ermöglichen eine maßgeschneiderte Nährstoffversorgung unserer Miniatur-Bäume. Meine langjährige Erfahrung zeigt, dass eine präzise Abstimmung des NPK-Verhältnisses das Wachstum und die Gesundheit der Bonsai erheblich beeinflusst.

NPK-Verhältnisse für verschiedene Wachstumsphasen

Das NPK-Verhältnis gibt den Anteil von Stickstoff, Phosphor und Kalium im Dünger an. Je nach Wachstumsphase benötigen Bonsai unterschiedliche Nährstoffzusammensetzungen:

  • Frühjahr: Höherer Stickstoffanteil (beispielsweise 10-6-6) für üppiges Blattwachstum
  • Sommer: Ausgewogenes Verhältnis (etwa 7-7-7) zur Gesamtstärkung
  • Herbst: Mehr Kalium und Phosphor (zum Beispiel 3-6-9) für die Wintervorbereitung

Es ist wichtig, die Düngung flexibel an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Ein Ahornbonsai benötigt im Frühsommer oft weniger Stickstoff als eine Kiefer, um ein allzu starkes Blattwachstum zu vermeiden.

Einsatz von Langzeitdüngern

Langzeitdünger geben über Monate hinweg kontinuierlich Nährstoffe ab. Organische Varianten aus Hornspänen oder Blutmehl haben sich in meinem Garten bewährt. Sie versorgen den Bonsai gleichmäßig und schonen das empfindliche Wurzelwerk.

Bei der Verwendung von Langzeitdüngern ist eine sorgfältige Dosierung unerlässlich. Zu viel des Guten kann die Wurzeln schädigen, während zu wenig das Wachstum hemmt. Meine Devise lautet: Lieber etwas weniger, dafür aber regelmäßiger düngen.

Blattdüngung und ihre Vorteile

Die Blattdüngung ermöglicht eine direkte Nährstoffaufnahme über die Blätter. Dies ist besonders hilfreich bei schwachem Wurzelsystem oder akutem Nährstoffmangel und erlaubt eine schnelle Aufnahme von Mikronährstoffen wie Eisen oder Magnesium.

Ich habe gute Erfahrungen mit selbst angesetzter Brennnesseljauche gemacht. Sie ist reich an Stickstoff und Mineralien. Im Fachhandel gibt es zudem spezielle Blattdünger für Bonsai. Wichtig ist, die Lösung zu verdünnen und nicht bei starker Sonneneinstrahlung anzuwenden, um Verbrennungen zu vermeiden.

Verwendung organischer Düngemittel für Bonsai

Organische Düngemittel wirken langsam und schonend. Sie verbessern die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. In meinem Bonsai-Garten haben sich folgende organische Dünger bewährt:

  • Selbst hergestellter oder gekaufter Kompost
  • Wurmhumus
  • Fischmehl
  • Algenextrakte

Diese Dünger setzen Nährstoffe langsam frei und minimieren das Risiko einer Überdüngung. Man braucht etwas Geduld, da die Wirkung nicht sofort sichtbar ist, aber das Ergebnis lohnt sich.

Neue Düngeverfahren

In den letzten Jahren haben sich einige interessante neue Düngeverfahren für Bonsai entwickelt:

Düngekegel: Diese kleinen Kegel im Substrat geben über Wochen Nährstoffe ab. Sie eignen sich hervorragend für Bonsai im Freien mit regelmäßiger Beregnung.

Flüssigdünger-Injektionen: Hierbei wird Flüssigdünger direkt ins Substrat injiziert. Das ermöglicht eine gezielte Nährstoffgabe, besonders bei größeren Bonsai oder dichtem Wurzelballen.

Bei all diesen Methoden gilt: Vorsichtig dosieren und die Reaktion des Bonsai genau beobachten.

Bodenanalyse und Nährstoffmanagement

Eine regelmäßige Bodenanalyse ist der Schlüssel zur optimalen Düngung. Sie gibt Aufschluss über den aktuellen Nährstoffgehalt und pH-Wert des Substrats.

Durchführung und Interpretation von Bodenanalysen

Professionelle Bodenanalysen erfolgen im Labor. Für den Hausgebrauch gibt es praktische Test-Kits. Bei der Probenentnahme sollte man Substrat aus verschiedenen Bereichen und Tiefen des Topfes entnehmen.

Besonders wichtig sind folgende Werte:

  • pH-Wert (meist ideal zwischen 5,5 und 6,5)
  • Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumgehalt
  • Gehalt an Spurenelementen wie Eisen, Magnesium und Mangan

Basierend auf diesen Werten lässt sich die Düngung gezielt anpassen.

Anpassung der Düngung nach Analyseergebnissen

Bei einem festgestellten Eisenmangel kann man gezielt mit eisenhaltigem Dünger nachhelfen. Ein zu hoher pH-Wert lässt sich durch saure Dünger oder eine vorsichtige Schwefelzugabe korrigieren.

Wichtig ist, Änderungen schrittweise vorzunehmen und dabei die Reaktion des Bonsai genau zu beobachten. Oft reichen schon kleine Anpassungen für große Wirkungen.

Korrektur von Nährstoffmängeln und -überschüssen

Nährstoffmängel zeigen sich häufig durch Blattverfärbungen oder -deformationen. Typische Symptome, die ich in meinem Garten beobachtet habe, sind:

  • Gelbliche Blätter: oft ein Zeichen für Stickstoffmangel
  • Dunkle Blattränder: können auf Kaliummangel hindeuten
  • Violette Verfärbungen: möglicherweise ein Indikator für Phosphormangel

Bei der Korrektur von Mängeln ist Vorsicht geboten. Eine Überdüngung kann die Wurzeln schädigen. Ich empfehle, mit der halben empfohlenen Dosis zu beginnen und die Reaktion sorgfältig zu beobachten.

Nährstoffüberschüsse sind schwerer zu erkennen. Sie können zu übermäßigem Wachstum oder erhöhter Krankheitsanfälligkeit führen. In solchen Fällen sollte man die Düngung pausieren und häufiger wässern, um überschüssige Nährstoffe auszuspülen.

Die Kunst der Bonsai-Düngung liegt im feinen Gleichgewicht zwischen ausreichender Versorgung und Überdüngung. Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür für die Bedürfnisse des einzelnen Baumes. Regelmäßige Beobachtung und Dokumentation sind dabei unerlässlich. So wird die Düngung zu einem faszinierenden Aspekt der Bonsai-Pflege, der das volle Potenzial unserer Miniatur-Bäume entfaltet.

Mit Düngemethoden für Bonsai experimentieren

Wer tiefer in die Welt der Bonsai eintaucht, kann durch gezielte Versuche mit verschiedenen Düngemethoden die Pflege seiner Miniatur-Bäume optimieren. So lässt sich herausfinden, welche Düngertypen und -marken für die eigenen Bonsai am besten funktionieren.

Verschiedene Düngertypen und -marken testen

Um die optimale Düngung für Ihre Bonsai zu finden, bietet es sich an, mit unterschiedlichen Produkten zu experimentieren:

  • Organische Dünger: Kompost, Hornspäne oder spezielle Bio-Bonsaidünger
  • Anorganische Dünger: NPK-Dünger in verschiedenen Verhältnissen
  • Flüssigdünger: Schnell wirkende Nährstofflösungen
  • Langzeitdünger: Düngestäbchen oder -kegel für eine kontinuierliche Nährstoffabgabe

In meinem Garten habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, den Bonsai-Bestand in Gruppen aufzuteilen und jeder Gruppe einen anderen Düngertyp zu verabreichen. So konnte ich direkt vergleichen, wie die verschiedenen Bäume auf die unterschiedlichen Nährstoffgaben reagieren.

Ergebnisse dokumentieren und analysieren

Für aussagekräftige Ergebnisse ist eine sorgfältige Dokumentation wichtig:

  • Notieren Sie den verwendeten Düngertyp, die Dosierung und die Häufigkeit der Anwendung
  • Beobachten und protokollieren Sie das Wachstum, die Blattfarbe und den allgemeinen Gesundheitszustand der Bäume
  • Machen Sie regelmäßig Fotos, um Veränderungen festzuhalten
  • Führen Sie nach einigen Monaten eine Bodenanalyse durch, um die Nährstoffversorgung zu überprüfen

Durch die genaue Auswertung dieser Daten können Sie feststellen, welche Düngemethoden für Ihre Bonsai am effektivsten sind.

Personalisierte Düngepläne entwickeln

Basierend auf Ihren Experimenten können Sie nun maßgeschneiderte Düngepläne für Ihre Bonsai erstellen:

  • Berücksichtigen Sie die individuellen Bedürfnisse verschiedener Baumarten
  • Passen Sie die Düngung an die Jahreszeiten und Wachstumsphasen an
  • Kombinieren Sie gegebenenfalls verschiedene Düngertypen für optimale Ergebnisse

Ein Beispiel aus meiner Erfahrung: Für meine Kiefern-Bonsai hat sich eine Kombination aus einem organischen Langzeitdünger im Frühjahr und regelmäßigen Gaben eines speziellen Nadelbaum-Flüssigdüngers während der Wachstumsphase als besonders effektiv erwiesen.

Fortgeschrittene Problemlösung bei der Bonsai-Düngung

Selbst erfahrene Bonsai-Gärtner stoßen gelegentlich auf Herausforderungen bei der Düngung ihrer Miniatur-Bäume. Ein tieferes Verständnis für mögliche Probleme und deren Lösungen ist daher unerlässlich.

Düngungsfehler erkennen und beheben

Überdüngung und Nährstoffmangel sind häufige Probleme, die es zu erkennen und zu beheben gilt:

  • Überdüngung: Blattränder werden braun, Wachstum stagniert
  • Stickstoffmangel: Ältere Blätter vergilben, Wachstum verlangsamt sich
  • Eisenmangel: Junge Blätter werden gelblich, Blattadern bleiben grün

Bei Anzeichen von Überdüngung sollten Sie die Düngergaben sofort einstellen und den Bonsai gründlich wässern, um überschüssige Nährstoffe auszuspülen. Bei Mangelerscheinungen ist eine gezielte Nährstoffgabe erforderlich.

Umgang mit anspruchsvollen Bonsai-Arten

Einige Bonsai-Arten stellen besondere Anforderungen an die Düngung:

  • Azaleen: Benötigen sauren Boden und spezielle Rhododendron-Dünger
  • Wacholder: Vertragen keine zu starke Stickstoffdüngung
  • Ficus: Brauchen regelmäßige, aber moderate Düngergaben

Für diese anspruchsvollen Arten empfiehlt es sich, spezielle Fachliteratur zu Rate zu ziehen und gegebenenfalls Experten zu konsultieren.

Düngung von Bonsai in Stresssituationen

Nach dem Umtopfen oder bei Krankheiten benötigen Bonsai eine angepasste Düngung:

  • Nach dem Umtopfen: Warten Sie 4-6 Wochen mit der Düngung, um das Wurzelwachstum zu fördern
  • Bei Krankheiten: Reduzieren Sie die Düngergaben, bis sich der Baum erholt hat
  • Nach starkem Rückschnitt: Verringern Sie die Düngermenge, um übermäßiges Wachstum zu vermeiden

In meiner langjährigen Praxis habe ich gelernt, dass besonders nach stressigen Eingriffen wie dem Umtopfen oder einem radikalen Rückschnitt Geduld und Zurückhaltung bei der Düngung gefragt sind. Ein sanfter Start mit verdünnten organischen Düngerlösungen hat sich dabei bewährt.

Durch sorgfältiges Experimentieren, genaue Beobachtung und angepasste Pflegemaßnahmen können Sie die Düngung Ihrer Bonsai verbessern und ihnen optimale Wachstumsbedingungen bieten. Bedenken Sie, dass jeder Bonsai individuell ist und es Zeit brauchen kann, bis Sie die richtige Düngestrategie gefunden haben. Bleiben Sie geduldig und lassen Sie sich von den Ergebnissen Ihrer Bemühungen inspirieren.

Nachhaltige und umweltfreundliche Düngepraktiken für Bonsai

In den letzten Jahren habe ich beobachtet, dass immer mehr Bonsai-Liebhaber auf ökologische Aspekte bei der Pflege ihrer Miniatur-Bäume achten. Das freut mich sehr, denn nachhaltige Düngepraktiken sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern oft auch für unsere kleinen Bäume.

Natürliche und organische Düngemittel verwenden

Organische Dünger wie Kompost, Wurmhumus oder fermentierte Pflanzenextrakte sind eine wunderbare Alternative zu synthetischen Produkten. Sie verbessern die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. In meinem Garten habe ich großen Erfolg mit selbst angesetztem Komposttee. Er versorgt die Bonsai mit wertvollen Nährstoffen, ohne die Umwelt zu belasten. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten!

Düngemittelauswaschung reduzieren

Um Nährstoffverluste zu minimieren, setze ich gerne auf Langzeitdünger oder arbeite organische Materialien direkt ins Substrat ein. Ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Eine Mulchschicht aus fein gehackten Blättern oder Rinde kann Wunder bewirken. Sie reduziert die Verdunstung und hält die Nährstoffe länger im Wurzelbereich.

Mykorrhiza und nützliche Mikroorganismen integrieren

Die Symbiose zwischen Pilzen und Baumwurzeln fasziniert mich immer wieder. Sie kann die Nährstoffaufnahme erheblich verbessern. Ich experimentiere gerne mit Mykorrhiza-Präparaten, um dieses natürliche Prinzip auch bei meinen Bonsai zu nutzen. Effektive Mikroorganismen haben sich in meinem Garten ebenfalls bewährt. Sie tragen zur Bodenverbesserung bei und können den Bedarf an zusätzlichen Düngemitteln spürbar senken.

Fortgeschrittene Düngung in verschiedenen Bonsai-Systemen

Je nachdem, wie wir unsere Bonsai kultivieren, ergeben sich ganz unterschiedliche Anforderungen an die Düngung. Lassen Sie mich Ihnen von meinen Erfahrungen berichten.

Hydroponische und semi-hydroponische Bonsai-Kulturen

Bei nährstoffarmen Substraten wie Blähton oder Perlit ist Präzision gefragt. Ich verwende hier Flüssigdünger mit ausgewogenem NPK-Verhältnis und Spurenelementen, die ich dem Gießwasser beifüge. Dabei habe ich gelernt, dass die richtige Konzentration entscheidend ist. Es braucht etwas Fingerspitzengefühl, um Über- oder Unterversorgung zu vermeiden. Aber keine Sorge, mit der Zeit entwickelt man ein gutes Gespür dafür!

Düngung in Akadama und anderen spezialisierten Substraten

Traditionelle japanische Substrate wie Akadama haben mich immer fasziniert. Sie speichern Nährstoffe erstaunlich gut. Hier empfehle ich aus eigener Erfahrung eine regelmäßige, aber dosierte Düngung. Organische Dünger haben sich bei mir bewährt, um die Bodenstruktur langfristig zu erhalten. Bei Kunstsubstraten achte ich besonders auf eine ausgewogene Spurenelementversorgung - das kann manchmal knifflig sein, macht aber den Unterschied!

Bonsai-Düngung: Der Weg zu gesunden Miniatur-Bäumen

Je länger ich mich mit Bonsai beschäftige, desto mehr verstehe ich, wie komplex die Düngung dieser faszinierenden Miniatur-Bäume sein kann. Es geht nicht nur darum, Nährstoffe zuzuführen, sondern ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Pflanzen und die Wechselwirkungen im Substrat zu entwickeln.

Mein Rat an Sie: Seien Sie experimentierfreudig und beobachten Sie genau. Probieren Sie verschiedene Düngekombinationen aus und dokumentieren Sie die Ergebnisse. So entwickeln Sie mit der Zeit Ihr eigenes, maßgeschneidertes Düngekonzept für Ihre Bonsai. Es ist ein spannender Prozess!

Wenn ich in die Zukunft blicke, bin ich voller Vorfreude. Neue Erkenntnisse über Pflanzenmikrobiome könnten zu noch effizienteren und umweltfreundlicheren Düngemethoden führen. Die Bonsai-Kultur entwickelt sich ständig weiter - bleiben Sie neugierig und offen für Innovationen in diesem faszinierenden Bereich der Gartenkunst. Wer weiß, vielleicht entdecken Sie ja die nächste bahnbrechende Düngemethode für Bonsai!

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