Bunte Vielfalt für Mensch und Tier - Zinnien im Garten

Zinnien: Farbenfrohes Paradies für Bienen und Schmetterlinge

Zinnien verwandeln Gärten in wahre Farbexplosionen und sind ein Magnet für Insekten. Lassen Sie uns gemeinsam die Vielfalt und ökologische Bedeutung dieser faszinierenden Pflanzen erkunden.

Zinnien-Highlights für Ihren Garten

  • Ein Feuerwerk an Farben und Formen
  • Blütenreichtum von Sommer bis in den Herbst
  • Wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge
  • Pflegeleichte Schönheiten
  • Perfekt für Beete und als Schnittblumen

Die Bedeutung von Zinnien im Garten

Zinnien sind wahre Alleskönner im Garten. Mit ihrer überbordenden Blütenpracht begeistern sie nicht nur uns Gartenliebhaber, sondern locken auch zahlreiche Insekten an. Als einjährige Sommerblumen zaubern sie von Juli bis in den Herbst hinein Leben und Farbe in unsere grünen Oasen. Es ist jedes Mal aufs Neue faszinierend zu beobachten, wie sich ein Beet voller Zinnien in kürzester Zeit in einen summenden und brummenden Hotspot der Artenvielfalt verwandelt.

Ökologischer Wert für Insekten

Die Bedeutung von Zinnien für die Ökologie kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sind wahre Insektenmagneten und ziehen Bienen, Hummeln und Schmetterlinge magisch an. Die offenen Blüten bieten einen Festschmaus an Nektar und Pollen, was sie zu einer unverzichtbaren Nahrungsquelle für viele Insektenarten macht. In Zeiten schwindender natürlicher Lebensräume können wir mit Zinnien in unseren Gärten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.

Zinnienarten und -sorten

Die Vielfalt der Zinnien ist schlichtweg beeindruckend. Zwei Hauptarten haben sich in unseren Gärten besonders etabliert:

Zinnia elegans - Gartenzinnie

Die Gartenzinnie ist der Klassiker schlechthin. Sie besticht durch ihre großen, üppig gefüllten Blüten in einer Farbpalette, die von zartem Weiß über leuchtendes Gelb und feuriges Orange bis hin zu kräftigen Rot- und Pinktönen reicht. Manche Sorten können sogar Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreichen, was sie zu echten Hinguckern im Beet macht.

Zinnia angustifolia - Schmalblättrige Zinnie

Diese Art ist ein echter Geheimtipp. Sie zeichnet sich durch ihre zierlichen, schlanken Blätter und kleineren, einfachen Blüten aus. Was sie besonders wertvoll macht, ist ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegen Mehltau - ein echter Segen für alle Gartenneulinge. Die Blüten präsentieren sich oft in warmen, sonnigen Gelb- und Orangetönen.

Beliebte Sorten und ihre Eigenschaften

Die Auswahl an Zinniensorten ist schier endlos. Hier ein paar meiner persönlichen Favoriten:

  • 'Lilliput': Eine zierliche Schönheit, perfekt für Einfassungen
  • 'Dahlienzinnie': Mit großen, gefüllten Blüten, die einer Dahlie zum Verwechseln ähnlich sehen
  • 'Profusion': Eine kompakte Sorte, die sich durch ihre Krankheitsresistenz auszeichnet
  • 'Zinderella': Ein echter Hingucker mit ihrer außergewöhnlichen Blütenform und dem kronenartigem Zentrum
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Anbau und Pflege von Zinnien

Zinnien sind erfreulicherweise recht pflegeleichte Zeitgenossen, die auch Gartennovizen viel Freude bereiten.

Standortansprüche

Zinnien sind echte Sonnenanbeter. Ein vollsonniger Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag lässt sie regelrecht aufblühen. Der Boden sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein. Eines haben meine Zinnien mir in meinem ersten Gartenjahr sehr deutlich gezeigt: Staunässe mögen sie überhaupt nicht. In zu feuchtem Boden kümmerten sie vor sich hin, anstatt in voller Pracht zu erblühen.

Aussaat und Vorkultur

Ab April können Sie mit der Aussaat im Haus oder Gewächshaus beginnen. Säen Sie die Samen etwa 1 cm tief in Anzuchttöpfe oder -schalen. Bei einer Temperatur von 20-22°C recken die ersten Keimlinge schon nach 5-10 Tagen ihre Köpfchen aus der Erde. Nach den Eisheiligen dürfen die vorgezogenen Pflänzchen dann ins Freiland umziehen.

Auspflanzen ins Freiland

Sobald die Eisheiligen vorüber sind und keine Fröste mehr drohen, können Sie Zinnien direkt ins Freiland säen oder die vorgezogenen Pflanzen auspflanzen. Je nach Sorte sollten Sie einen Pflanzabstand von 30-40 cm einhalten. Beim Einpflanzen ist Fingerspitzengefühl gefragt - der Wurzelballen sollte möglichst nicht beschädigt werden. Ein Tipp aus meiner eigenen Erfahrung: Gießen Sie die Pflanzen nach dem Einsetzen großzügig an und decken Sie den Boden um die Pflanzen herum mit einer Mulchschicht ab. Das hält nicht nur die Feuchtigkeit im Boden, sondern hält auch lästiges Unkraut in Schach.

Zinnien als Nahrungsquelle für Insekten

Zinnien sind nicht nur prachtvolle Gartenschönheiten, sondern spielen auch eine wichtige Rolle als Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Insekten. Ihre farbenfrohen Blüten sind wahre Magneten für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber. Es ist faszinierend zu beobachten, wie diese fleißigen Helfer in meinem Garten eifrig Nektar und Pollen der Zinnien sammeln.

Nektarproduktion und Pollenqualität

Die Nektarproduktion der Zinnien ist beeindruckend. Dieser süße Saft ist für Insekten eine wichtige Energiequelle. Je nach Sorte variiert der Zuckergehalt im Nektar, liegt aber häufig zwischen 20 und 40 Prozent. Der Pollen der Zinnien ist besonders nährstoffreich und enthält wichtige Proteine, die für die Entwicklung von Bienenlarven unerlässlich sind.

Attraktivität für verschiedene Bienenarten

Zinnien scheinen bei einer großen Bandbreite von Bienenarten hoch im Kurs zu stehen. Honigbienen, Hummeln und verschiedene Wildbienen sind regelmäßige Gäste an den Blüten. Besonders interessant finde ich, dass auch Langhornbienen die Zinnien schätzen - ihre langen Rüssel sind perfekt geeignet, um an den Nektar zu gelangen. In meinem Garten konnte ich sogar Maskenbienen beim eifrigen Pollensammeln an den Zinnien beobachten.

Bedeutung für Schmetterlinge und andere Insekten

Neben den Bienen profitieren auch Schmetterlinge von den Zinnien. Arten wie der Kleine Fuchs, das Tagpfauenauge oder der Distelfalter gehören zu den häufigen Besuchern. Die flachen, offenen Blüten bieten ihnen eine ideale Landeplattform und einen leichten Zugang zum Nektar. Zudem locken Zinnien auch Schwebfliegen und andere nützliche Insekten an. Diese Vielfalt an Besuchern unterstützt nicht nur die Bestäubung, sondern fördert auch die Artenvielfalt im Garten - ein faszinierendes Schauspiel, das ich jeden Sommer aufs Neue genieße.

Gestaltungsideen mit Zinnien

Die Vielseitigkeit der Zinnien macht sie zu wahren Alleskönnern im Garten. Ihre Variationen in Farbe und Form eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für kreative Gestaltungskonzepte. Ob im Beet, in der Wildblumenwiese oder auf Balkon und Terrasse - Zinnien fügen sich harmonisch in verschiedene Gartenszenarien ein.

Farbkombinationen im Beet

Bei der Gestaltung von Beeten mit Zinnien sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Harmonische Farbverläufe lassen sich durch die geschickte Kombination verschiedener Zinniensorten erzielen. Ein spannender Kontrast entsteht beispielsweise, wenn man kräftige Farben wie Rot und Orange mit zartem Rosa oder Weiß kombiniert. Wer es puristischer mag, kann auch mit monochromatischen Beeten experimentieren, indem er Zinniensorten in ähnlichen Farbtönen zusammenstellt.

Zinnien in Wildblumenwiesen

In naturnahen Gärten oder Wildblumenwiesen fügen sich Zinnien wunderbar ein. Sie verleihen diesen Bereichen zusätzliche Farbakzente und steigern den ökologischen Wert. Besonders gut eignen sich einfach blühende Sorten, die den Wildformen ähneln. In Kombination mit Kornblumen, Mohn und Margeriten entsteht eine bunte Blütenpracht, die nicht nur das Auge erfreut, sondern auch ein wahres Insektenparadies schafft.

Containerbepflanzung auf Balkon und Terrasse

Auch in Kübeln, Balkonkästen oder anderen Gefäßen gedeihen Zinnien prächtig. Für die Containerbepflanzung empfehle ich kompakte Sorten wie die 'Zahara'-Serie oder die niedrig wachsende 'Thumbelina'. In Balkonkästen lassen sich verschiedene Zinniensorten wunderbar mit hängenden Pflanzen wie Verbenen oder Lobelien kombinieren. Das Ergebnis ist eine üppige, mehrschichtige Bepflanzung, die den ganzen Sommer über blüht und Insekten magisch anzieht.

Bei der Gestaltung mit Zinnien sollte man ihre unterschiedlichen Wuchshöhen berücksichtigen. Hohe Sorten eignen sich hervorragend als Hintergrund oder zur Strukturierung des Gartens, während sich niedrige Sorten perfekt für Einfassungen oder den vorderen Beetbereich eignen. Durch die geschickte Kombination verschiedener Höhen lässt sich eine faszinierende Tiefenwirkung erzielen.

Eines sollten Sie bei all der Gestaltungsfreude nicht vergessen: Zinnien sind echte Sonnenanbeter. Um ihre volle Pracht zu entfalten, benötigen sie einen sonnigen Standort. Mit der richtigen Platzierung werden Sie mit einer üppigen Blütenpracht belohnt, die nicht nur Ihr Herz, sondern auch das der summenden und flatternden Gartenbewohner höher schlagen lässt.

Pflege während der Blütezeit: So entfalten Zinnien ihre volle Pracht

Zinnien sind wahre Blühkünstler, die unsere Gärten von Sommer bis in den Herbst hinein mit einem Meer an Farben verzaubern. Damit sie ihr volles Potenzial entfalten können, bedarf es jedoch einiger Aufmerksamkeit. Lassen Sie uns gemeinsam erkunden, wie wir diesen farbenfrohen Schönheiten die beste Pflege zukommen lassen können.

Bewässerung und Düngung: Der Schlüssel zu üppiger Blüte

Zinnien bevorzugen einen gleichmäßig feuchten Boden, vertragen aber keine Staunässe. In meiner Erfahrung hat sich das Gießen am frühen Morgen bewährt. So vermeiden Sie, dass die Blätter lange feucht bleiben, was Pilzerkrankungen vorbeugt. Bei längeren Trockenperioden sollten Sie die Wassergaben entsprechend anpassen.

Was die Ernährung betrifft, sind Zinnien recht genügsam. Eine großzügige Portion Kompost im Frühjahr bildet meist eine solide Grundlage. Während der Blütezeit können Sie alle zwei bis drei Wochen mit einem organischen Flüssigdünger nachhelfen. Aber Vorsicht: Zu viel des Guten kann kontraproduktiv sein und das Blattwachstum auf Kosten der Blüten fördern.

Krankheiten und Schädlinge: Ein wachsames Auge für gesunde Pflanzen

Obwohl Zinnien im Allgemeinen recht robust sind, können sie durchaus von einigen Problemen heimgesucht werden. Besonders aufmerksam sollten Sie hinsichtlich Mehltau sein, der sich als weißlicher Belag auf den Blättern zeigt. Eine gute Luftzirkulation ist hier der beste Schutz.

Auch Blattläuse können zur Plage werden. Regelmäßige Kontrollen Ihrer Pflanzen sind ratsam. Bei einem Befall habe ich gute Erfahrungen mit einem kräftigen Wasserstrahl gemacht. Alternativ können natürliche Gegenspieler wie Marienkäfer wahre Wunder bewirken.

In besonders feuchten Perioden droht mitunter Grauschimmel. Sollten Sie diesen entdecken, ist schnelles Handeln gefragt: Entfernen Sie befallene Teile großzügig und sorgen Sie für bessere Durchlüftung durch vorsichtiges Auslichten.

Rückschnitt und Verzweigung: Der Weg zu mehr Blüten

Ein regelmäßiger Rückschnitt kann wahre Wunder bewirken. Entfernen Sie konsequent verblühte Blumen, bevor sich Samen bilden. So lenken Sie die Energie der Pflanze in die Produktion neuer Blüten.

Sollten Ihre Zinnien zu hoch oder buschig werden, scheuen Sie sich nicht, sie um bis zu ein Drittel zurückzuschneiden. Das mag im ersten Moment drastisch erscheinen, fördert aber das Wachstum kompakter, blütenreicher Pflanzen.

Ein kleiner Tipp aus meinem Gärtneralltag: Kneifen Sie bei jungen Pflanzen die Spitze aus, sobald sie etwa 20 cm hoch sind. Das regt die Verzweigung an und Sie erhalten buschigere Pflanzen mit einer Fülle an Blüten.

Zinnien als Schnittblumen: Doppelte Freude in Garten und Vase

Zinnien sind nicht nur im Garten eine Augenweide, sondern auch herrliche Schnittblumen. Mit ein paar Kniffen können Sie ihre Schönheit lange genießen.

Die richtige Schnitttechnik für langlebige Blüten

Der ideale Zeitpunkt zum Schneiden ist der frühe Morgen oder späte Abend, wenn die Pflanzen prall mit Wasser gefüllt sind. Wählen Sie Blüten, die gerade erst ihre volle Pracht entfaltet haben. Mit einer scharfen, sauberen Schere schneiden Sie die Stiele in einem 45-Grad-Winkel. Entfernen Sie alle Blätter, die später unter Wasser stehen würden, um Fäulnis vorzubeugen.

Haltbarkeit in der Vase verlängern

Um die Lebensdauer zu maximieren, stellen Sie die frisch geschnittenen Zinnien zunächst für einige Stunden in lauwarmes Wasser (etwa 40°C). Danach können Sie sie in frisches, kühles Wasser umsetzen. Erneuern Sie das Wasser alle zwei bis drei Tage und kürzen Sie dabei die Stiele ein wenig nach. So können Sie sich bis zu zwei Wochen an der Blütenpracht in der Vase erfreuen.

Zinnienblüten trocknen für dauerhafte Dekoration

Zinnien eignen sich auch hervorragend zum Trocknen. Schneiden Sie dafür die Blüten, wenn sie voll erblüht, aber noch frisch sind. Kleine Bündel, kopfüber an einem dunklen, trockenen und gut belüfteten Ort aufgehängt, ergeben nach etwa zwei Wochen wunderschöne Trockenblumen für Gestecke oder Kränze.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass kräftig gefärbte Sorten ihre Farbe beim Trocknen besser behalten als pastellfarbene. Besonders beeindruckend sind die tiefroten und orangefarbenen Zinnien, die auch getrocknet noch regelrecht zu leuchten scheinen.

Samenernte und -aufbewahrung

Die Samenernte von Zinnien ist für Hobbygärtner eine spannende Erfahrung. In meiner Kindheit verbrachte ich viele Stunden damit, gemeinsam mit meiner Großmutter die trockenen Blütenköpfe im Garten einzusammeln – es fühlte sich wie eine aufregende Schatzsuche an.

Zeitpunkt der Samenernte

Der ideale Zeitpunkt für die Ernte ist gekommen, wenn die Blütenblätter welk sind und die Samenstände eine braune, trockene Färbung annehmen. Dies geschieht in der Regel etwa 3-4 Wochen nach der Blüte. Es empfiehlt sich, einen trockenen Tag für die Samenernte zu wählen.

Reinigung und Trocknung der Samen

Nach der Ernte folgt die sorgfältige Reinigung und Trocknung der Samen. Lösen Sie diese behutsam aus den Samenständen und entfernen Sie eventuelle Blütenreste. Für die Nachreifung eignet sich ein luftiger, trockener Ort, wo die Samen etwa eine Woche auf Papier oder einem Sieb ruhen können.

Richtige Lagerung für die nächste Saison

Für die Aufbewahrung haben sich Papiertüten oder Schraubgläser bewährt. Vergessen Sie nicht, die Behälter mit Sortenname und Erntedatum zu beschriften. Bei kühler, trockener und dunkler Lagerung bleiben Zinniensamen erfahrungsgemäß 2-3 Jahre keimfähig.

Zinnien im naturnahen Garten

Zinnien sind nicht nur attraktive Gartenbewohner, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zum naturnahen Garten. Sie locken eine Vielzahl von Insekten an und fördern so die Artenvielfalt in unserem grünen Paradies.

Kombination mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen

Zinnien harmonieren wunderbar mit anderen Sommerblumen wie Cosmeen, Sonnenblumen oder Ringelblumen. Auch neben Kräutern wie Oregano oder Thymian machen sie eine gute Figur. Diese Kombinationen bieten Insekten eine vielfältige Nahrungsquelle über einen ausgedehnten Zeitraum.

Bedeutung für die Biodiversität

Dank ihrer langen Blütezeit von Sommer bis in den Herbst hinein sind Zinnien eine unverzichtbare Nahrungsquelle für zahlreiche Insektenarten. Besonders Wildbienen und Schmetterlinge profitieren von den nektarreichen Blüten. Auch Schwebfliegen und andere nützliche Insekten fühlen sich von den bunten Blüten magisch angezogen.

Zinnien als Teil des Ökosystems Garten

Im komplexen Ökosystem unseres Gartens erfüllen Zinnien vielfältige Aufgaben. Sie dienen als Nahrungsquelle und Lebensraum für Kleinstlebewesen. Interessanterweise können ihre Samenstände im Winter sogar Vögeln als willkommene Futterquelle dienen. Auf diese Weise tragen Zinnien dazu bei, die Nahrungskette im Garten zu stärken und zu erhalten.

Bunte Vielfalt für Mensch und Tier

Zinnien sind wahre Multitalente im Garten. Sie erfreuen uns mit ihrer üppigen Farbenpracht und unterstützen gleichzeitig die Artenvielfalt. Ihre unkomplizierte Anzucht und Pflege macht sie zu idealen Begleitern für alle, die in die naturnahe Gartengestaltung einsteigen möchten.

Wer sich einmal auf die Kultivierung von Zinnien eingelassen hat, wird schnell von ihrer Vielseitigkeit begeistert sein. Ob als prachtvolle Schnittblumen, als Blickfang im Beet oder als farbenfrohe Akzente auf dem Balkon - Zinnien bringen Leben und Farbe in jeden Gartenraum. Mit jeder gepflanzten Zinnie leisten wir einen kleinen, aber bedeutsamen Beitrag zur Unterstützung unserer summenden und flatternden Gartenbesucher.

Lassen Sie uns gemeinsam aktiv werden und mit der Gartenarbeit beginnen. Schaffen wir bunte Oasen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Denn jeder Garten, ganz gleich wie klein er sein mag, kann mit Zinnien zu einem wahren Insektenparadies werden.

Tags: Zinnien
Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was sind Zinnien und warum gelten sie als besonders bienenfreundlich?
    Zinnien sind einjährige Sommerblumen, die sich durch ihre farbenfrohen Blüten und unkomplizierte Kultivierung auszeichnen. Sie gehören zur Familie der Korbblütler und stammen ursprünglich aus Mittelamerika. Besonders bienenfreundlich sind Zinnien aufgrund ihrer offenen Blütenstruktur, die Bienen, Hummeln und anderen Bestäubern leichten Zugang zu Nektar und Pollen gewährt. Die Nektarproduktion ist mit einem Zuckergehalt von 20-40 Prozent beeindruckend hoch, was sie zu einer wichtigen Energiequelle für Insekten macht. Zusätzlich ist ihr Pollen besonders nährstoffreich und enthält wichtige Proteine für die Entwicklung von Bienenlarven. Die lange Blütezeit von Juli bis in den Herbst hinein macht sie zu einer unverzichtbaren Nahrungsquelle, besonders wenn andere Pflanzen bereits verblüht sind. In Zeiten schwindender natürlicher Lebensräume können Zinnien im Garten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten.
  2. Welche verschiedenen Zinnienarten eignen sich für den Garten?
    Zwei Hauptarten haben sich in unseren Gärten besonders bewährt: Zinnia elegans, die klassische Gartenzinnie, besticht durch ihre großen, üppig gefüllten Blüten in einer beeindruckenden Farbpalette von Weiß über Gelb und Orange bis zu kräftigen Rot- und Pinktönen. Sie kann Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreichen und eignet sich hervorragend als Blickfang im Beet. Zinnia angustifolia, die schmalblättrige Zinnie, ist ein echter Geheimtipp für Gartenneulinge. Sie zeichnet sich durch zierliche, schlanke Blätter und kleinere, einfache Blüten aus. Besonders wertvoll macht sie ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegen Mehltau. Ihre warmen gelb-orangen Töne harmonieren wunderbar mit anderen Sommerblumen. Beliebte Sorten sind 'Lilliput' für Einfassungen, 'Dahlienzinnie' mit großen gefüllten Blüten, die krankheitsresistente 'Profusion' und die außergewöhnliche 'Zinderella' mit kronenartiger Blütenform. Jede Art bietet verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für unterschiedliche Gartenbereiche.
  3. Wie lange blühen Zinnien und welchen Nutzen haben sie als Schnittblumen?
    Zinnien erfreuen uns mit ihrer überbordenden Blütenpracht von Juli bis in den Herbst hinein - eine außergewöhnlich lange Blütezeit, die sie zu wertvollen Dauerblühern macht. Diese ausdauernde Blühfreudigkeit macht sie nicht nur im Garten zu echten Hinguckern, sondern auch zu hervorragenden Schnittblumen. Als Vasenschmuck sind Zinnien besonders geschätzt, da sie bei richtiger Behandlung bis zu zwei Wochen lang ihre Schönheit bewahren. Der ideale Schnittzeitpunkt ist der frühe Morgen oder späte Abend, wenn die Pflanzen prall mit Wasser gefüllt sind. Durch das Stellen der frisch geschnittenen Stiele in lauwarmes Wasser und anschließend in frisches, kühles Wasser lässt sich die Haltbarkeit maximieren. Zusätzlich eignen sich Zinnien hervorragend zum Trocknen für dauerhafte Dekoration. Kräftig gefärbte Sorten behalten beim Trocknen ihre leuchtende Farbe besonders gut. So bieten Zinnien sowohl im Garten als auch in der Vase monatelang Freude und Farbenpracht.
  4. Welche besonderen Pflegehinweise gibt es für Zinnien während der Blütezeit?
    Während der Blütezeit benötigen Zinnien eine durchdachte Pflege, um ihre volle Pracht zu entfalten. Die Bewässerung sollte gleichmäßig erfolgen - der Boden muss feucht, aber nicht nass sein. Gießen Sie am frühen Morgen, damit die Blätter schnell abtrocknen und Pilzerkrankungen vorgebeugt wird. Bei längeren Trockenperioden sind die Wassergaben entsprechend anzupassen. Bezüglich der Düngung sind Zinnien recht genügsam - eine großzügige Portion Kompost im Frühjahr bildet meist eine ausreichende Grundlage. Während der Blütezeit können Sie alle zwei bis drei Wochen mit organischem Flüssigdünger nachhelfen, jedoch ohne zu überdüngen, da dies das Blattwachstum auf Kosten der Blüten fördern kann. Ein regelmäßiger Rückschnitt verblühter Blumen ist essentiell, um die Energie in neue Blüten zu lenken. Bei zu hoch gewachsenen Pflanzen scheuen Sie sich nicht vor einem Rückschnitt um bis zu ein Drittel - das fördert kompakteres, blütenreicheres Wachstum.
  5. Wie erfolgt die Samenernte bei Zinnien und was ist dabei zu beachten?
    Die Samenernte von Zinnien ist ein spannendes Erlebnis für jeden Hobbygärtner. Der ideale Zeitpunkt ist erreicht, wenn die Blütenblätter welk sind und die Samenstände eine braune, trockene Färbung annehmen - etwa 3-4 Wochen nach der Blüte. Wählen Sie einen trockenen Tag für die Ernte, um optimale Bedingungen zu gewährleisten. Nach dem Sammeln folgt die sorgfältige Reinigung: Lösen Sie die Samen behutsam aus den Samenständen und entfernen Sie alle Blütenreste. Für die Nachreifung lassen Sie die Samen etwa eine Woche an einem luftigen, trockenen Ort auf Papier oder einem Sieb ruhen. Die richtige Lagerung ist entscheidend für die Keimfähigkeit: Papiertüten oder Schraubgläser eignen sich hervorragend. Vergessen Sie nicht die Beschriftung mit Sortenname und Erntedatum. Bei kühler, trockener und dunkler Lagerung bleiben Zinniensamen 2-3 Jahre keimfähig. Diese selbst geernteten Samen ermöglichen es Ihnen, Ihre Lieblingssorten Jahr für Jahr zu kultivieren und dabei Geld zu sparen.
  6. Worin unterscheiden sich Zinnien von anderen Sommerblumen wie Cosmeen oder Ringelblumen?
    Zinnien unterscheiden sich in mehreren wesentlichen Punkten von anderen beliebten Sommerblumen. Im Gegensatz zu Cosmeen, die eher filigranes, federartiges Laub und zarte, meist einfache Blüten haben, präsentieren sich Zinnien mit kräftigeren, breiteren Blättern und oft gefüllten, dichteren Blüten in intensiveren Farben. Während Cosmeen durch ihre luftige Erscheinung wirken, haben Zinnien eine kompaktere, substanziellere Ausstrahlung. Ringelblumen zeigen typischerweise gelb-orange Farbspektren, während Zinnien eine deutlich breitere Farbpalette von Weiß über Rosa bis zu kräftigen Rottönen bieten. Auch in der Wuchsform gibt es Unterschiede: Zinnien wachsen meist aufrechter und strukturierter, während Cosmeen oft lockerer und natürlicher wirken. Bezüglich der Blütezeit sind alle drei ausdauernd, aber Zinnien gelten als besonders zuverlässige Dauerblüher. In puncto Insektenfreundlichkeit stehen alle drei hoch im Kurs, jedoch bieten Zinnien durch ihre offene Blütenstruktur und den hohen Nektargehalt besonders reichhaltige Nahrung für Bestäuber.
  7. Was macht Zinnien im Vergleich zu Sonnenblumen oder Dahlien besonders attraktiv für Schmetterlinge?
    Zinnien haben gegenüber Sonnenblumen und Dahlien spezifische Vorteile für Schmetterlinge. Die flachen, offenen Blüten der Zinnien bieten Schmetterlingen eine ideale Landeplattform und ermöglichen leichten Zugang zum Nektar - ein entscheidender Vorteil gegenüber den oft zu großen oder zu tiefen Blüten von Sonnenblumen. Während Dahlien zwar ebenfalls attraktiv sind, haben viele gefüllte Dahliensorten weniger zugängliche Nektarquellen. Zinnien punkten durch ihre perfekte Blütengröße: groß genug für eine stabile Landung, aber nicht so überdimensioniert wie Sonnenblumen. Die kontinuierliche Nektarproduktion über die gesamte Blütezeit macht sie zu verlässlichen Futterquellen. Besonders wichtig ist die Blütezeit: Während Sonnenblumen meist im Spätsommer blühen, bieten Zinnien von Juli bis in den Herbst durchgehend Nahrung - eine Zeit, in der viele Schmetterlinge auf der Suche nach Energiequellen für die Überwinterung oder Migration sind. Die Vielfalt der Zinniensorten ermöglicht es zudem, verschiedene Schmetterlingsarten mit unterschiedlichen Rüssellängen zu bedienen.
  8. Wie hoch ist der Zuckergehalt im Nektar von Zinnien und welche Bedeutung hat das für Insekten?
    Der Zuckergehalt im Nektar von Zinnien liegt beeindruckenderweise zwischen 20 und 40 Prozent, was sie zu einer äußerst wertvollen Energiequelle für Insekten macht. Diese hohe Zuckerkonzentration ist für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge von enormer Bedeutung, da sie schnell verfügbare Energie für ihre täglichen Aktivitäten liefert. Der hohe Zuckergehalt entspricht dem Energiebedarf von Fluginsekten, die für ihre kraftaufwendigen Bewegungen kontinuierlich Treibstoff benötigen. Für Honigbienen ist dieser nährstoffreiche Nektar besonders wertvoll, da er sich optimal zur Honigproduktion eignet. Die Zuckerkonzentration variiert je nach Sorte und Witterungsbedingungen - an sonnigen Tagen ist sie oft höher als bei bewölktem Wetter. Zusätzlich zum zuckerreichen Nektar bieten Zinnien auch proteinreichen Pollen, der für die Entwicklung der Bienenlarven unerlässlich ist. Diese Kombination aus hochwertigen Nährstoffen macht Zinnien zu einer der wertvollsten Nahrungspflanzen für Bestäuber und erklärt ihre große Beliebtheit in bienenfreundlichen Gärten.
  9. Wo kann man qualitätsvolle Zinniensamen kaufen und welche Sorten sind empfehlenswert?
    Qualitätsvolle Zinniensamen erhalten Sie bei etablierten Gartenfachhändlern wie samen.de, die sich auf hochwertiges Saatgut spezialisiert haben und eine große Sortenvielfalt anbieten. Achten Sie beim Kauf auf aktuelle Erntejahre und eine gute Keimrate, die seriöse Anbieter meist auf der Verpackung angeben. Besonders empfehlenswert sind bewährte Sorten wie die kompakte 'Profusion'-Serie, die sich durch Krankheitsresistenz und reiche Blüte auszeichnet. Die 'Dahlienzinnie' begeistert mit großen, gefüllten Blüten, während 'Lilliput' perfekt für Einfassungen geeignet ist. Für Einsteiger eignet sich die robuste Zinnia angustifolia besonders gut. Die außergewöhnliche 'Zinderella' mit ihrer kronenartigen Blütenform ist ein echter Hingucker. Erfahrene Gartenexperten von Fachgeschäften können Sie individuell beraten und Sortenmischungen für verschiedene Gartenbereiche zusammenstellen. Bei der Auswahl sollten Sie auch auf die spätere Verwendung achten: Hohe Sorten eignen sich als Hintergrundpflanzen oder Schnittblumen, niedrige Varianten sind ideal für Balkonkästen oder Beeteinfassungen.
  10. Was sollte beim Online-Kauf von Blumensamen für eine Bienenweide beachtet werden?
    Beim Online-Kauf von Blumensamen für Bienenweiden sind mehrere Qualitätskriterien entscheidend. Seriöse Anbieter wie samen.de informieren transparent über Herkunft, Erntejahr und Keimrate ihrer Samen. Achten Sie besonders auf das Erntedatum - frische Samen haben eine deutlich höhere Keimkraft. Für Bienenweiden sind ungefüllte, offenblütige Sorten essentiell, da nur diese den Bestäubern zugängliche Nektar- und Pollenquellen bieten. Prüfen Sie, ob der Anbieter spezielle Bienenweide-Mischungen anbietet, die aufeinander abgestimmte Arten enthalten. Die Beschreibungen sollten detaillierte Informationen zu Blütezeit, Wuchshöhe und Standortansprüchen enthalten. Bevorzugen Sie Anbieter, die auch Bio-Saatgut im Sortiment haben und auf Nachhaltigkeit achten. Wichtig ist auch eine sichere Verpackung, die die Samen vor Feuchtigkeit und Beschädigung schützt. Lesen Sie Kundenbewertungen und prüfen Sie, ob der Shop fachkundige Beratung anbietet. Ein guter Online-Händler stellt auch Aussaat- und Pflegeanleitungen zur Verfügung und unterstützt Sie bei der optimalen Zusammenstellung Ihrer Bienenweide.
  11. Wie tragen Zinnien zur Biodiversität im Garten bei und welche Rolle spielen sie im Ökosystem?
    Zinnien leisten einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität, indem sie als Nahrungsquelle und Lebensraum für eine Vielzahl von Arten fungieren. Ihre nektarreichen Blüten locken nicht nur Honig- und Wildbienen an, sondern auch Schmetterlinge, Schwebfliegen und andere bestäubende Insekten. Diese Insektenvielfalt bildet die Grundlage für ein funktionierendes Ökosystem, da viele dieser Arten wiederum als Nahrung für Vögel und andere Kleintiere dienen. Die lange Blütezeit von Juli bis in den Herbst gewährleist eine kontinuierliche Nahrungsversorgung, besonders in der kritischen Phase des Spätsommers, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Zusätzlich bieten die Samenstände im Winter Nahrung für körnerfressende Vögel. Als Teil des komplexen Nahrungsnetzes stärken Zinnien die gesamte Gartenfauna. Durch die Unterstützung der Bestäuberpopulation tragen sie indirekt auch zur Bestäubung anderer Pflanzen bei. In naturnahen Gärten bilden Zinnien zusammen mit anderen heimischen und eingebürgerten Arten ein stabiles Ökosystem, das zur Erhaltung der lokalen Artenvielfalt beiträgt.
  12. Welche verschiedenen Bienenarten besuchen Zinnien und wie unterscheiden sich ihre Bedürfnisse?
    Zinnien ziehen eine beeindruckende Vielfalt an Bienenarten an, die jeweils unterschiedliche Bedürfnisse haben. Honigbienen sind häufige Besucher und schätzen sowohl den zuckerreichen Nektar als auch den proteinreichen Pollen für die Stockversorgung. Hummeln, die aufgrund ihrer Größe und Kraft auch bei kühleren Temperaturen aktiv sind, nutzen Zinnien besonders gerne als Energiequelle. Verschiedene Wildbienen wie Langhornbienen profitieren von ihren langen Rüsseln, die perfekt geeignet sind, um tief in die Blüten zu gelangen. Maskenbienen, deutlich kleiner als Honigbienen, sammeln eifrig Pollen an den zugänglichen Staubgefäßen. Sandbienen und Furchen­bienen nutzen die Blüten für ihre Brutversorgung. Die unterschiedlichen Rüssellängen verschiedener Arten werden durch die variierenden Blütenformen der verschiedenen Zinniensorten optimal bedient. Während einige Arten primär Nektar für den Eigenverbrauch sammeln, transportieren andere zusätzlich Pollen für ihre Brut. Die offene Blütenstruktur der Zinnien macht sie für praktisch alle heimischen Bienenarten zugänglich und wertvoll.
  13. Wie wirkt sich die Blütenform von Zinnien auf ihre Attraktivität für Bestäuber aus?
    Die Blütenform von Zinnien ist optimal auf die Bedürfnisse von Bestäubern abgestimmt. Die charakteristische Korbblütler-Struktur besteht aus vielen kleinen Einzelblüten, die zusammen eine große, flache Landefläche bilden - ideal für Bienen und Schmetterlinge. Diese offene, zugängliche Form ermöglicht es Insekten unterschiedlicher Größe, problemlos an Nektar und Pollen zu gelangen. Die äußeren Zungenblüten dienen als Landeplattform und Locksignal, während die inneren Röhrenblüten reich an Nektar sind. Im Gegensatz zu gefüllten Blüten, die oft schwer zugänglich sind, bieten die offenen Zinnienblüten direkten Zugang zu den Nektardrüsen. Die flache Anordnung der Blüten entspricht perfekt der Anatomie kurzrüssliger Insekten, während die Blütentiefe auch längere Rüssel bedient. Die leuchtenden Farben und der UV-reflektierende Bereich in der Blütenmitte wirken als Navigationshilfe für Bienen. Diese durchdachte Blütenarchitektur macht Zinnien zu einer der effizientesten Nektarquellen im Garten und erklärt ihre außerordentliche Beliebtheit bei Bestäubern aller Art.
  14. Welche Bedeutung haben Zinnien für den natürlichen Kreislauf im Schmetterlingsgarten?
    Im Schmetterlingsgarten spielen Zinnien eine zentrale Rolle im natürlichen Kreislauf. Als wichtige Nektarquelle unterstützen sie erwachsene Schmetterlinge bei der Energieaufnahme für Flug, Paarung und Eiablage. Die kontinuierliche Blüte von Juli bis in den Herbst deckt kritische Phasen ab, in denen viele Schmetterlingsarten auf hochwertige Nahrungsquellen angewiesen sind. Besonders für Wanderfalter wie den Distelfalter sind Zinnien wichtige Tankstellen auf ihren langen Zugrouten. Die flachen Blüten bieten ideale Landeplattformen für verschiedene Schmetterlingsgrößen - vom kleinen Hauhechel-Bläuling bis zum großen Schwalbenschwanz. Durch die Unterstützung der erwachsenen Falter tragen Zinnien indirekt zur erfolgreichen Fortpflanzung bei. Während die Imagos Nektar sammeln, werden sie bestäubt und sorgen so für die nächste Generation der Zinnien. Dieser wechselseitige Nutzen stabilisiert das Ökosystem. Die Samen der Zinnien können wiederum anderen Gartenbewohnern als Nahrung dienen, wodurch sich der natürliche Kreislauf schließt und die Artenvielfalt im Schmetterlingsgarten gefördert wird.
  15. Wie kombiniert man Zinnien optimal mit anderen Pflanzen für einen Naturgarten?
    Für einen harmonischen Naturgarten lassen sich Zinnien wunderbar mit anderen bienenfreundlichen Pflanzen kombinieren. Ideale Partner sind Cosmeen, die mit ihren filigranen Blüten einen schönen Kontrast zu den kräftigen Zinnienblüten bilden. Sonnenblumen im Hintergrund sorgen für Höhenstaffelung, während Ringelblumen und Tagetes in warmen Gelb-Orange-Tönen harmonische Farbverläufe schaffen. Kräuter wie Oregano, Thymian und Lavendel ergänzen das Angebot für Bestäuber und bringen zusätzliche Duftnoten in den Garten. Bei der Planung sollten Sie verschiedene Blütenhöhen berücksichtigen: Hohe Zinniensorten eignen sich als Hintergrundpflanzen, niedrige Varianten für den Vordergrund. Margeriten und Kornblumen fügen sich natürlich in Wildblumenwiesen ein, während einjährige Mohnblumen für frühe Farbakzente sorgen. Wichtig ist eine gestaffelte Blütezeit: Frühjahrsblüher wie Vergissmeinnicht, Sommerblumen wie Zinnien und Herbstblüher wie Astern gewährleisten eine durchgängige Nahrungsversorgung für Insekten. Gräser wie Lampenputzergras schaffen natürliche Strukturen und bieten Überwinterungsplätze für Nützlinge.
  16. Welche praktischen Schritte sind für die Balkonbepflanzung mit Zinnien zu beachten?
    Für eine erfolgreiche Balkonbepflanzung mit Zinnien sind einige praktische Aspekte zu berücksichtigen. Wählen Sie zunächst kompakte Sorten wie 'Thumbelina', 'Zahara' oder niedrige Profusion-Varianten, die für Gefäße geeignet sind. Die Pflanzgefäße sollten mindestens 20 cm tief sein und über Abflusslöcher verfügen, da Zinnien keine Staunässe vertragen. Eine hochwertige Balkonblumenerde bildet die Grundlage für gesundes Wachstum. Der Standort muss mindestens sechs Stunden täglich vollsonnig sein - Südbalkone sind ideal. Bei der Bepflanzung in Balkonkästen empfiehlt sich ein Abstand von 15-20 cm zwischen den Pflanzen. Kombinieren Sie verschiedene Zinniensorten mit hängenden Begleitpflanzen wie Verbenen oder Lobelien für eine mehrdimensionale Wirkung. Die Bewässerung erfordert auf dem Balkon besondere Aufmerksamkeit, da die Erde in Gefäßen schneller austrocknet. Gießen Sie regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Eine wöchentliche Düngung mit Flüssigdünger fördert die Blütenbildung. Entfernen Sie regelmäßig verblühte Blüten, um die Nachblüte zu fördern.
  17. Stimmt es, dass Zinnien viel Pflege benötigen und anfällig für Krankheiten sind?
    Zinnien gelten tatsächlich als erfreulicherweise pflegeleichte Gartenbewohner, die auch Anfängern viel Freude bereiten können. Der Ruf als pflegeaufwendig ist weitgehend unbegründet, stammt jedoch möglicherweise von falschen Standortbedingungen oder ungünstiger Sortenwahl. Bei einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden sind Zinnien recht genügsam. Die Hauptpflegemaßnahmen beschränken sich auf regelmäßiges Gießen ohne Staunässe, gelegentliche Düngung und das Entfernen verblühter Blüten. Bezüglich Krankheitsanfälligkeit gibt es sortentypische Unterschiede: Während manche ältere Sorten zu Mehltau neigen können, sind moderne Züchtungen wie die Profusion-Serie oder Zinnia angustifolia ausgesprochen widerstandsfähig. Krankheitsproblemen können Sie durch die richtige Standortwahl und gute Luftzirkulation vorbeugen. Vermeiden Sie das Gießen über die Blätter, besonders am Abend. Bei zu dichter Pflanzung oder ungünstiger Witterung kann vereinzelt Grauschimmel auftreten, der sich jedoch durch rechtzeitiges Entfernen befallener Pflanzenteile eindämmen lässt. Insgesamt sind Zinnien robuste, dankbare Blumen.
  18. Wann ist die beste Pflanzzeit für Zinnien in Deutschland und anderen europäischen Ländern?
    Die optimale Pflanzzeit für Zinnien in Deutschland und anderen europäischen Ländern richtet sich nach den lokalen Frostbedingungen. Da Zinnien als wärmeliebende, frostempfindliche Pflanzen gelten, dürfen sie erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freiland. In Deutschland ist der Zeitraum von Mitte bis Ende Mai ideal für die Direktsaat oder das Auspflanzen vorgezogener Pflanzen. Für die Vorkultur können Sie bereits ab April mit der Aussaat in Gewächshaus oder auf der Fensterbank beginnen. In südeuropäischen Ländern wie Spanien oder Italien ist eine frühere Aussaat ab März/April möglich, während in nördlicheren Regionen wie Skandinavien oft bis Juni gewartet werden sollte. Die Bodentemperatur sollte konstant über 10°C liegen. In höheren Lagen oder klimatisch ungünstigen Gebieten empfiehlt sich die Vorkultur, um die kurze Vegetationsperiode optimal zu nutzen. Bei einer Aussaat im Mai können Sie bis in den Oktober hinein mit Blüten rechnen. In milden Weinbauregionen ist sogar eine zweite Aussaat im Juni für Herbstblüten möglich. Beobachten Sie die Wettervorhersage und vermeiden Sie Pflanzungen vor angekündigten Kälteeinbrüchen.
  19. Was unterscheidet Zinnien von anderen einjährigen Blumen und Zierpflanzen?
    Zinnien heben sich durch mehrere charakteristische Eigenschaften von anderen einjährigen Blumen ab. Ihre außergewöhnlich lange Blütezeit von Juli bis zu den ersten Frösten übertrifft viele andere Sommerblumen deutlich. Während beispielsweise Mohn nur wenige Wochen blüht, sind Zinnien wahre Dauerblüher. Die beeindruckende Sortenvielfalt in Farbe, Form und Größe ist bemerkenswert - von zierlichen 20 cm hohen Sorten bis zu meterhohen Riesen. Besonders hervorzuheben ist ihre außerordentliche Trockentoleranz, die sie von vielen anderen einjährigen Blumen unterscheidet. Einmal etabliert, können sie auch längere Trockenperioden überstehen. Die Selbstaussaat ist ein weiterer Vorteil: Unter günstigen Bedingungen samen sich Zinnien zuverlässig selbst aus. Als Schnittblumen überzeugen sie durch ihre ausgezeichnete Haltbarkeit in der Vase. Ihre Resistenz gegen Schädlinge ist bemerkenswert - Blattläuse oder Schnecken sind selten ein Problem. Die einfache Samenernte ermöglicht es, Lieblingssorten von Jahr zu Jahr zu erhalten. Diese Kombination aus Schönheit, Robustheit und Vielseitigkeit macht Zinnien zu einzigartigen Gartenbewohnern.
  20. Wie grenzen sich Zinnien von anderen Blühpflanzen in Bezug auf ihre Verwendung ab?
    Zinnien zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit in der Verwendung aus, die sie von vielen anderen Blühpflanzen unterscheidet. Als Schnittblumen übertreffen sie viele andere Sommerblumen durch ihre lange Haltbarkeit in der Vase - bis zu zwei Wochen bei richtiger Behandlung. Diese Eigenschaft macht sie zu bevorzugten Kandidaten für Blumensträuße und Gestecke. In der Gartengestaltung fungieren sie sowohl als Strukturpflanzen im Hintergrund als auch als farbenfrohe Beetfüllpflanzen. Ihre Eignung für Containerbepflanzung auf Balkonen und Terrassen ist hervorragend, da sie auch in Töpfen reichlich blühen. Als Bienenweide sind sie anderen Zierpflanzen oft überlegen, da sie kontinuierlich Nektar produzieren. Die Möglichkeit der einfachen Samenernte und -aufbewahrung grenzt sie von vielen Hybridsorten anderer Blumen ab. In Wildblumenwiesen fügen sie sich natürlich ein, während sie gleichzeitig in formellen Gärten eine gute Figur machen. Die Trockenblumen-Tauglichkeit erweitert ihre Verwendung bis in die Herbst- und Winterdekoration. Diese Multifunktionalität macht Zinnien zu unverzichtbaren Allroundern im Garten.
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