Astscheren: Unverzichtbare Helfer für die Gartenpflege
Astscheren sind für jeden passionierten Gartenliebhaber unerlässlich. Sie ermöglichen nicht nur präzise Schnitte, sondern fördern auch ein gesundes Pflanzenwachstum - was für jeden Garten von großer Bedeutung ist.
Wichtige Erkenntnisse für Hobbygärtner
- Bypass-Astscheren eignen sich hervorragend für frisches Holz und saubere Schnitte
- Amboss-Astscheren bieten eine hohe Kraftübertragung, ideal für trockenes Holz
- Die Wahl hängt von den individuellen Bedürfnissen und der Astdicke ab
- Regelmäßige Pflege erhöht nicht nur die Lebensdauer, sondern auch die Schnittqualität
Die Bedeutung von Astscheren in der Gartenpflege
In meinen Jahren als Gärtnerin habe ich gelernt, wie entscheidend das richtige Werkzeug für die Pflege von Bäumen und Sträuchern ist. Astscheren sind dabei einfach unersetzlich. Sie ermöglichen präzise Schnitte, die nicht nur das Wachstum fördern, sondern auch Krankheiten vorbeugen können. Ob Sie nun Ihre Obstbäume in Form bringen, Ziersträucher auslichten oder abgestorbene Äste entfernen möchten – eine zuverlässige Astschere wird schnell zu Ihrem treuen Begleiter im Garten.
Überblick über die Haupttypen: Bypass und Amboss
Im Wesentlichen unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Astscheren: Bypass und Amboss. Jeder Typ hat seine eigenen Stärken und Schwächen, die je nach Einsatzgebiet zum Tragen kommen. Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen.
Bypass-Astscheren: Präzision für frisches Holz
Funktionsweise und Schneideprinzip
Bypass-Astscheren funktionieren nach dem Prinzip einer Schere. Zwei scharfe Klingen gleiten aneinander vorbei und durchtrennen so den Ast. Diese Technik ermöglicht besonders glatte und präzise Schnitte - ein wahrer Segen für Ihre Pflanzen.
Vorteile: Sauberer Schnitt, ideal für frisches Holz
Der große Pluspunkt von Bypass-Scheren ist zweifellos die Qualität des Schnitts. Sie hinterlassen eine glatte Oberfläche, was die Wundheilung der Pflanze erheblich beschleunigt. Besonders bei frischem, saftigem Holz zeigen sie ihre wahre Stärke. In meinem Garten benutze ich sie mit Vorliebe für meine Rosen und jungen Obstbäume - das Ergebnis ist einfach unübertroffen.
Nachteile: Weniger Kraft bei hartem Holz
Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt. Bypass-Scheren stoßen bei sehr hartem oder trockenem Holz manchmal an ihre Grenzen. Hier ist mehr Kraftaufwand nötig, was auf Dauer ziemlich ermüdend sein kann. Das ist definitiv etwas, das Sie bei der Auswahl Ihrer Schere berücksichtigen sollten.
Geeignete Einsatzbereiche
Bypass-Astscheren eignen sich hervorragend für:
- Ziersträucher und Rosen
- Junge Obstbäume
- Feinere Formschnitte
- Grüne, lebende Äste bis zu einem Durchmesser von etwa 2-3 cm
Amboss-Astscheren: Kraftpakete für hartes Holz
Funktionsweise und Schneideprinzip
Amboss-Astscheren arbeiten mit einer scharfen Klinge, die auf eine flache Gegenfläche (den 'Amboss') trifft. Diese clevere Konstruktion erlaubt eine beeindruckende Kraftübertragung - perfekt für härtere Aufgaben im Garten.
Vorteile: Hohe Kraftübertragung, gut für trockenes Holz
Der Hauptvorteil von Amboss-Scheren liegt eindeutig in ihrer Kraft. Sie eignen sich hervorragend für härteres und trockeneres Holz. In meinem alten Obstgarten sind sie unersetzlich für das Auslichten der knorrigen Apfelbäume geworden. Es ist erstaunlich, wie mühelos sie durch dickere Äste gleiten!
Nachteile: Mögliche Quetschungen am Schnittgut
Jedoch gibt es auch hier einen Haken: Der Schnitt ist nicht ganz so sauber wie bei Bypass-Scheren. Am Schnittrand kann es zu leichten Quetschungen kommen. Bei empfindlichen Pflanzen sollte man daher vorsichtig sein und lieber zur Bypass-Schere greifen.
Geeignete Einsatzbereiche
Amboss-Astscheren sind ideal für:
- Ältere Obstbäume mit hartem Holz
- Trockene oder abgestorbene Äste
- Gröbere Auslichtungsarbeiten
- Äste mit einem Durchmesser von 3-4 cm
Die Entscheidung zwischen einer Bypass- und einer Amboss-Astschere hängt letztendlich von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. In meinem Garten habe ich beide Typen im Einsatz – so bin ich für alle Fälle gerüstet. Bedenken Sie bei der Auswahl auch Faktoren wie Ihre Handgröße und den erforderlichen Kraftaufwand. Eine ergonomisch geformte Schere, die gut in der Hand liegt, macht die Arbeit nicht nur effizienter, sondern auch deutlich angenehmer. Glauben Sie mir, Ihre Hände werden es Ihnen danken!
Vergleich der Schneidleistung: Bypass vs. Amboss
Wenn es um die Schneidleistung geht, haben sowohl Bypass- als auch Amboss-Astscheren ihre Stärken. In meiner langjährigen Erfahrung als Gärtnerin habe ich festgestellt, dass die Wahl der richtigen Schere einen enormen Unterschied machen kann.
Schnittqualität bei verschiedenen Holzarten
Bypass-Scheren sind wahre Künstler, wenn es um frisches, weiches Holz geht. Sie hinterlassen einen so sauberen und glatten Schnitt, dass man meinen könnte, ein Chirurg wäre am Werk gewesen. Die Wundheilung des Astes wird dadurch optimal unterstützt. Allerdings geraten sie bei hartem oder trockenem Holz schnell an ihre Grenzen - da werden sie manchmal regelrecht zickig.
Amboss-Scheren hingegen sind die Kraftpakete unter den Astscheren. Sie beißen sich durch hartes und trockenes Holz, als wäre es Butter. Zugegeben, sie quetschen dabei etwas mehr, aber das ist der Preis für ihre Durchsetzungskraft. Bei frischem Holz sollte man vorsichtig sein, da die Quetschung die Wundheilung beeinträchtigen könnte.
Maximaler Astdurchmesser
Bei den maximalen Astdurchmessern gibt es natürlich Unterschiede je nach Modell, aber als Faustregel gilt:
- Bypass-Scheren schaffen meist Äste bis 2,5 cm Durchmesser
- Amboss-Scheren können oft mit Ästen bis 3,5 cm Durchmesser umgehen
Diese Werte sind allerdings nur eine grobe Orientierung. Die tatsächliche Leistung hängt von der Qualität der Schere und der Holzhärte ab. In meinem Garten habe ich schon erlebt, wie eine gute Amboss-Schere problemlos einen 4 cm dicken Ast durchtrennt hat - das war beeindruckend!
Kraftaufwand beim Schneiden
Wenn es um den Kraftaufwand geht, haben Amboss-Scheren definitiv die Nase vorn, besonders bei hartem Holz. Bypass-Scheren verlangen Ihnen dagegen etwas mehr Muskelkraft ab, belohnen Sie aber mit einem präziseren Schnitt. Es ist wie beim Kochen - manchmal braucht man eben Kraft, manchmal Finesse.
Ergonomie und Handhabung: Der Schlüssel zu ermüdungsfreier Gartenarbeit
Die Ergonomie einer Astschere ist nicht zu unterschätzen. Sie entscheidet darüber, ob Sie nach einer Stunde Schneiden Ihre Hände noch spüren können oder nicht.
Griffgestaltung und Materialien
Moderne Astscheren kommen mit ergonomisch geformten Griffen daher, oft mit rutschfesten Oberflächen. Die gängigsten Materialien sind:
- Kunststoff: Leicht und günstig, aber nicht immer ein Dauerläufer
- Aluminium: Leicht und robust, aber im Winter ein echtes Kälteerlebnis
- Stahl: Robust wie ein Panzer, aber auch fast so schwer
Mein Tipp: Probieren Sie verschiedene Modelle aus. Eine Schere sollte sich anfühlen wie eine Verlängerung Ihrer Hand - bequem und natürlich.
Gewicht und Balance
Eine gut ausbalancierte Astschere ist Gold wert. Das Gewicht sollte zur Aufgabe passen:
- Leichte Scheren (300-500g): Ideal für längeres Arbeiten und filigrane Schnitte
- Schwerere Scheren (500-800g): Packen auch bei dickeren Ästen zu
Ich persönlich bevorzuge eine leichtere Schere für die meisten Arbeiten. Nach einem langen Tag im Garten werden selbst 100 Gramm Unterschied spürbar.
Hebelwirkung und Kraftübertragung
Die Hebelwirkung ist das A und O bei der Kraftübertragung. Längere Griffe geben Ihnen mehr Hebelkraft, machen die Schere aber auch sperriger. Einige clevere Modelle nutzen Zahnradmechanismen oder Rollgriffe, um die Kraftübertragung zu optimieren. Das kann echte Wunder wirken, besonders wenn man viele dicke Äste zu schneiden hat.
Spezielle Modelle für Links- oder Rechtshänder
Es ist erfreulich zu sehen, dass einige Hersteller auch an die Linkshänder unter uns denken. Diese Modelle haben die Klingen so angeordnet, dass Linkshänder einen optimalen Schnittwinkel erreichen. Für Rechtshänder passen die meisten Standardmodelle wie angegossen.
Qualitätsmerkmale hochwertiger Astscheren
Bei der Auswahl einer Astschere lohnt es sich, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen. Eine hochwertige Schere ist wie ein treuer Gartenfreund - sie hält länger und macht die Arbeit zum Vergnügen.
Materialien für Klingen und Griffe
Erstklassige Klingen sind oft aus gehärtetem Stahl oder Speziallegierungen gefertigt. Bei den Griffen setzen viele Hersteller auf eine Kombination aus Stabilität und Komfort, etwa durch Zwei-Komponenten-Kunststoffe. Ich hatte einmal eine Schere mit Holzgriffen - wunderschön, aber leider nicht sehr praktisch.
Bedeutung der Klingenqualität und -schärfe
Scharfe, präzise geschliffene Klingen sind das Herz jeder guten Astschere. Sie sollten aus hochwertigem Stahl gefertigt und gehärtet sein, um lange scharf zu bleiben. Einige Modelle protzen sogar mit einer Antihaftbeschichtung, die das Schneiden erleichtert und Rost keine Chance gibt. In meinem Garten hat sich das als echter Segen erwiesen, besonders bei klebrigen Hölzern wie Kiefern.
Wartungsfreundlichkeit und Ersatzteilversorgung
Eine gute Astschere sollte sich einfach warten und reparieren lassen. Achten Sie auf:
- Zerlegbarkeit für gründliche Reinigung (glauben Sie mir, das werden Sie zu schätzen wissen)
- Nachstellbare Klingen (ein echter Lebensretter für Ihre Schere)
- Verfügbarkeit von Ersatzteilen (nichts ist frustrierender als eine ansonsten perfekte Schere wegwerfen zu müssen)
Hochwertige Marken bieten oft jahrelang Ersatzteile an, was die Lebensdauer der Schere erheblich verlängert. Ich habe eine Lieblingsschere, die mich schon seit über einem Jahrzehnt begleitet - dank guter Pflege und der Möglichkeit, Verschleißteile auszutauschen, ist sie immer noch in Topform.
Pflege Ihrer Astschere: Der Schlüssel zu langlebiger Schärfe
Wer seinen Garten liebt, weiß: Eine gut gepflegte Astschere ist Gold wert. Über die Jahre habe ich gelernt, dass regelmäßige Pflege nicht nur die Lebensdauer verlängert, sondern auch für saubere, präzise Schnitte sorgt. Hier sind einige Tipps, die sich in meinem Gärtneralltag bewährt haben:
Nach dem Schnitt ist vor dem Schnitt: Die Reinigung
Es mag banal klingen, aber die Reinigung nach jedem Einsatz ist entscheidend. Pflanzensäfte und Harz können sich sonst festsetzen und die Mechanik beeinträchtigen. Ein feuchtes Tuch reicht meist aus, bei hartnäckigem Schmutz greife ich gerne zur alten Zahnbürste - die macht selbst in den kleinsten Ecken sauber. Danach heißt es: gründlich abtrocknen, sonst droht Rost.
Scharfe Sache: Klingen pflegen
Stumpfe Klingen sind der Albtraum jedes Gärtners. Sie quetschen mehr, als dass sie schneiden, und das belastet nicht nur die Pflanze, sondern auch unsere Hände. Ich schärfe meine Klingen regelmäßig mit einem feinen Schleifstein. Der richtige Winkel ist dabei entscheidend - meist zwischen 20 und 30 Grad. Bei Bypass-Scheren konzentriere ich mich auf die Schneide, bei Amboss-Modellen kommt die Klinge beidseitig unters Messer, sozusagen.
Öl ins Getriebe: Bewegliche Teile pflegen
Damit die Schere geschmeidig bleibt, brauchen die beweglichen Teile ab und zu einen Tropfen Öl. Ich verwende dafür säurefreies Öl oder spezielles Waffenöl. Weniger ist hier mehr - ein paar Tropfen genügen völlig. Überschüssiges Öl wische ich immer sorgfältig ab, schließlich soll es nicht auf die Pflanzen gelangen.
Ein trockenes Plätzchen: Die richtige Lagerung
Nach getaner Arbeit gönne ich meiner Schere einen trockenen, geschützten Platz. Mein Holzschuppen hat sich dafür als ideal erwiesen. Am liebsten hänge ich sie auf oder lege sie in den Werkzeugkoffer. So bleibt sie vor Stößen geschützt und die Klingen werden nicht unnötig strapaziert.
Moderne Technik im Garten: Innovationen bei Astscheren
Es ist faszinierend zu sehen, wie sich Astscheren über die Jahre entwickelt haben. Einige der neueren Funktionen haben mich regelrecht begeistert:
Rollende Handgriffe: Ein Segen für die Gelenke
Astscheren mit drehbaren Griffen sind eine wahre Wohltat. Sie 'rollen' beim Schneiden mit und passen sich der natürlichen Handbewegung an. Nach einem langen Tag im Garten merke ich den Unterschied deutlich - meine Handgelenke danken es mir.
Kraft aus dem Getriebe
Modelle mit Getriebemechanismus sind wie ein Kraftverstärker für die Hände. Sie ermöglichen es, auch dickere Äste mit weniger Anstrengung zu durchtrennen. Gerade bei umfangreichen Schnittarbeiten macht sich das bemerkbar - am Ende des Tages fühlen sich die Arme deutlich weniger schwer an.
Hoch hinaus: Teleskopstiele für Himmelsstürmer
Für hohe Bäume oder schwer zugängliche Stellen sind Astscheren mit Teleskopstielen ein Segen. Sie ermöglichen sicheres Arbeiten vom Boden aus, ohne wackelige Leitern. Mit einer Reichweite von bis zu 5 Metern komme ich fast überall hin - ein echtes Plus für die Sicherheit im Garten.
Die Zukunft schneidet elektrisch
Akkubetriebene Astscheren sind relativ neu auf dem Markt, aber sie haben mich positiv überrascht. Sie schneiden auf Knopfdruck und sind besonders für Menschen mit eingeschränkter Handkraft eine große Hilfe. Die Akkus halten erstaunlich lange - oft für einen ganzen Arbeitstag.
Die Qual der Wahl: Die richtige Astschere finden
Die Auswahl an Astscheren ist riesig, und die richtige zu finden, kann durchaus herausfordernd sein. Hier einige Überlegungen, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können:
Gartengröße und Baumbestand: Es kommt auf die Umgebung an
Für einen kleinen Garten mit ein paar Ziersträuchern reicht oft eine einfache Bypass-Schere völlig aus. Haben Sie jedoch einen großen Obstgarten, lohnt sich möglicherweise die Investition in eine Schere mit Getriebe oder sogar in ein Akku-Modell. Es kommt wirklich darauf an, wie viel und was Sie schneiden müssen.
Persönliche Vorlieben: Es muss sich gut anfühlen
Nichts ist wichtiger als eine Schere, die gut in der Hand liegt. Ich rate immer dazu, verschiedene Modelle auszuprobieren. Achten Sie darauf, wie sich die Schere öffnet und schließt - es sollte sich natürlich und mühelos anfühlen. Übrigens gibt es auch spezielle Modelle für Linkshänder - ein Detail, das oft übersehen wird.
Preis und Leistung: Manchmal lohnt sich die Investition
Günstige Astscheren gibt es schon für etwa 20 Euro, und für den gelegentlichen Einsatz reichen diese meist aus. Wer jedoch regelmäßig und viel schneidet, sollte meiner Erfahrung nach in ein hochwertiges Modell investieren. Gute Markenprodukte kosten zwar zwischen 50 und 150 Euro, halten dafür aber oft ein Leben lang. Ich habe Scheren, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten - eine Investition, die sich wirklich gelohnt hat.
Für jeden Zweck das richtige Werkzeug
Je nach Einsatzgebiet eignen sich unterschiedliche Scherensysteme. Für Obstbäume bevorzuge ich Bypass-Scheren, da sie besonders saubere Schnitte hinterlassen. Bei Hecken und Sträuchern greifen viele Gärtner gerne zu Amboss-Scheren, die auch mit trockenem Holz gut zurechtkommen. Für empfindliche Pflanzen wie Rosen gibt es spezielle Scheren mit gebogenen Klingen - sie ermöglichen präzise Schnitte, ohne die Pflanze zu beschädigen.
Sicherheit beim Umgang mit Astscheren: Mehr als nur gesunder Menschenverstand
In meinen vielen Jahren als Gärtnerin habe ich gelernt, dass Sicherheit beim Umgang mit Astscheren nicht verhandelbar ist. Es mag banal klingen, aber die richtige Handhabung kann den Unterschied zwischen einem produktiven Gartentag und einem unerfreulichen Unfall ausmachen. Arbeiten Sie stets mit beiden Händen und halten Sie die Schere vom Körper weg. Schutzhandschuhe sind ein Muss - sie bewahren Ihre Hände nicht nur vor Schnitten, sondern auch vor lästigen Holzsplittern.
Wenn Sie über Kopf arbeiten, rate ich dringend zu einer Schutzbrille. Glauben Sie mir, ein Stück Holz im Auge ist kein Vergnügen. Und vergessen Sie nicht die Füße: Festes Schuhwerk gibt Ihnen sicheren Stand, auch wenn der Boden nach einem Regenguss etwas rutschig ist.
Clevere Sicherheitsfeatures moderner Astscheren
Die Hersteller haben in den letzten Jahren einiges getan, um die Sicherheit zu verbessern. Viele Scheren haben inzwischen praktische Verriegelungen, die verhindern, dass sich die Schere versehentlich öffnet - besonders praktisch, wenn man sie im Werkzeuggürtel trägt. Einige Modelle verfügen sogar über Puffer an den Griffen. Die schützen Ihre Hände vor dem Einklemmen, was besonders bei längeren Arbeitseinsätzen sehr angenehm ist.
Nachhaltige Gartenarbeit: Langlebige Werkzeuge als Umweltschutz
Als Gärtnerin liegt mir der Umweltschutz besonders am Herzen. Eine hochwertige Astschere ist nicht nur gut für Ihren Garten, sondern auch für unseren Planeten. Qualitativ hochwertige Scheren halten oft jahrelang - ich habe einige, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten. Das spart nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Ressourcen.
Beim Kauf lohnt es sich, auf robuste Materialien zu achten. Gehärteter Stahl für die Klingen ist ein Muss. Bei den Griffen schwöre ich auf ergonomisch geformte Modelle aus langlebigem Kunststoff oder FSC-zertifiziertem Holz. Ja, solche Scheren sind in der Anschaffung etwas teurer, aber sie zahlen sich durch ihre lange Lebensdauer mehrfach aus.
Reparieren: Eine fast vergessene Kunst
Es ist schade zu sehen, wie viele Menschen heutzutage Werkzeuge einfach wegwerfen, wenn sie kaputt gehen. Dabei lassen sich viele hochwertige Astscheren problemlos reparieren. Oft können verschlissene Teile wie Federn oder Klingen ausgetauscht werden. In meiner Werkstatt habe ich schon so manche 'hoffnungslos verlorene' Schere wieder zum Leben erweckt. Es lohnt sich, beim Kauf nach Reparaturmöglichkeiten zu fragen - einige Hersteller bieten sogar eigene Services an.
Sollte Ihre treue Schere doch einmal den Geist aufgeben, informieren Sie sich über Recyclingmöglichkeiten. Viele Wertstoffhöfe nehmen Gartengeräte an. So können die wertvollen Materialien wiederverwertet werden - ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zum Umweltschutz.
Bypass oder Amboss? Die ewige Frage der Gärtner
Die Entscheidung zwischen Bypass- und Amboss-Astschere gleicht manchmal der Wahl zwischen Apfel- oder Birnbaum - beide haben ihre Vorzüge. Bypass-Scheren sind meine erste Wahl für präzise Schnitte an frischem Holz. Sie arbeiten wie eine Schere und hinterlassen saubere Schnittkanten - ideal für Zierpflanzen oder junge Triebe.
Amboss-Scheren hingegen sind die Kraftpakete unter den Astscheren. Sie pressen das Holz gegen eine Gegenschneide und machen selbst vor hartem oder trockenem Holz nicht Halt. Allerdings neigen sie dazu, das Holz etwas zu quetschen - nicht ideal für empfindliche Pflanzen.
Mein persönlicher Tipp: Wenn Sie viel in Ihrem Garten schneiden, lohnt es sich, beide Typen anzuschaffen. So sind Sie für alle Aufgaben gerüstet und Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken.
Die perfekte Schere für Ihren grünen Daumen
Die Wahl der richtigen Schere hängt stark von Ihrem Garten ab. Für einen kleinen Ziergarten mit vielen filigranen Pflanzen ist eine leichte Bypass-Schere oft die beste Wahl. Haben Sie dagegen einen großen Obstgarten mit knorrigen alten Bäumen, werden Sie eine kräftige Amboss-Schere zu schätzen wissen.
Vergessen Sie auch nicht, auf Ihre eigenen Bedürfnisse zu achten. Mit zunehmendem Alter lässt manchmal die Kraft in den Händen nach. Hier können Modelle mit Getriebemechanismen wahre Wunder wirken. Sie reduzieren die benötigte Kraft erheblich - ideal für längere Arbeitseinsätze oder wenn die Arthrose mal wieder zwickt.
Ein Blick in die Zukunft: Was uns die Gartentechnik noch bringen wird
Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich Gartenwerkzeuge weiterentwickeln. Immer mehr Hersteller experimentieren mit leichten, aber robusten Materialien wie Titan oder Kohlefaser. Wer weiß, vielleicht schneiden wir in Zukunft mit Scheren, die leichter als eine Feder sind, aber Äste wie Butter durchschneiden.
Akkubetriebene Astscheren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie erleichtern besonders das Schneiden dickerer Äste erheblich. Allerdings sind sie oft teurer und schwerer als herkömmliche Modelle. Ich bin gespannt, wie sich diese Technologie weiterentwickeln wird.
Eine Entwicklung, die ich mit gemischten Gefühlen betrachte, sind digitale Gartenwerkzeuge. Eine App, die Tipps zum richtigen Schnitt gibt, klingt verlockend. Aber ich hoffe, dass wir darüber nicht vergessen, auf unsere Intuition und Erfahrung zu hören. Schließlich ist Gärtnern mehr als nur mechanisches Schneiden - es ist eine Kunst!
Mit der richtigen Astschere zu einem blühenden Garten
Die Wahl der richtigen Astschere ist entscheidend für gesunde Pflanzen und einen prächtigen Garten. Ob Bypass oder Amboss, leicht oder kraftvoll - wichtig ist, dass das Werkzeug zu Ihnen und Ihrem Garten passt. Mit der richtigen Pflege wird Ihre Astschere zu einem treuen Begleiter für viele Jahre.
Denken Sie immer daran: Ein guter Schnitt ist wie eine Wohltat für Ihre Pflanzen. Mit dem richtigen Werkzeug machen Sie nicht nur Ihren Garten, sondern auch sich selbst eine Freude. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude beim Schneiden und einen blühenden Garten!