Die besten Blumensamen für Anfänger: Einfache Pflanzen für einen erfolgreichen Start

Blumenzauber für Einsteiger: Die Kunst des Säens

Blumen säen ist wie Zauberei im Garten. Mit ein paar Handgriffen verwandeln Sie öde Flächen in bunte Oasen.

Blumensamen: Der Schlüssel zum Gartenglück

  • Vielfalt an Farben und Formen
  • Kostengünstige Gartenverschönerung
  • Einfache Handhabung für Anfänger
  • Förderung der Biodiversität

Die Magie der Blumen im Garten

Blumen sind das Herzstück eines jeden Gartens. Sie verzaubern nicht nur mit ihrer Schönheit, sondern locken auch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten an. Ein blühender Garten ist wie eine lebendige Leinwand, die sich im Laufe der Jahreszeiten ständig verändert.

Warum Blumen säen statt kaufen?

Das Säen von Blumen hat viele Vorteile. Es ist nicht nur günstiger als fertige Pflanzen zu kaufen, sondern bietet auch eine größere Auswahl an Sorten. Zudem ist es unglaublich befriedigend, den gesamten Wachstumsprozess zu beobachten – vom winzigen Samenkorn bis zur prächtigen Blüte.

Herausforderungen für Gartenneulinge

Natürlich gibt es auch Hürden zu überwinden. Die richtige Aussaatzeit, Bodenvorbereitung und Pflege können Anfänger zunächst überfordern. Aber keine Sorge! Mit den richtigen Tipps und etwas Übung wird jeder zum Blumen-Profi.

Was macht Blumensamen anfängerfreundlich?

Nicht alle Blumensamen sind gleich gut für Einsteiger geeignet. Folgende Kriterien sollten Sie beachten:

Einfache Aussaat und Keimung

Manche Samen keimen schnell und zuverlässig, andere brauchen spezielle Behandlung. Für den Anfang sind Sorten ideal, die direkt ins Beet gesät werden können und innerhalb weniger Tage keimen.

Pflegeleichtigkeit

Robuste Sorten, die nicht ständig gegossen oder gedüngt werden müssen, sind perfekt für Einsteiger. Sie verzeihen auch mal den einen oder anderen Anfängerfehler.

Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge

Niemand möchte zusehen, wie die mühsam gezogenen Pflänzchen von Blattläusen befallen werden. Wählen Sie Sorten, die von Natur aus resistent gegen häufige Gartenplagen sind.

Schnelles Wachstum und frühe Blüte

Geduld ist eine Tugend – aber ein bisschen Erfolg darf schon sein! Blumen, die rasch wachsen und früh blühen, motivieren zum Weitermachen.

Top 10 Blumensamen für Anfänger

1. Ringelblumen (Calendula)

Eigenschaften und Vorteile

Ringelblumen sind wahre Alleskönner im Garten. Ihre leuchtend orangenen oder gelben Blüten erfreuen nicht nur das Auge, sondern sind auch essbar und haben heilende Eigenschaften. Sie blühen unermüdlich von Juni bis zum ersten Frost und säen sich oft selbst aus.

Aussaat und Pflege

Die Aussaat ist denkbar einfach: Streuen Sie die Samen ab April direkt ins Beet und bedecken Sie sie leicht mit Erde. Gießen nicht vergessen! Ringelblumen mögen sonnige bis halbschattige Standorte und kommen mit fast jedem Boden zurecht. Ein gelegentliches Ausputzen verblühter Blumen fördert die Blütenbildung.

2. Sonnenblumen (Helianthus)

Verschiedene Sorten und ihre Merkmale

Von Zwergsonnenblumen für Balkonkästen bis zu riesigen Exemplaren für den Garten – die Auswahl ist riesig. Es gibt einfach und gefüllt blühende Sorten in verschiedenen Gelb- und Brauntönen. Manche Züchtungen bringen sogar rote oder weiße Blüten hervor.

Anbautipps für Erfolg

Säen Sie Sonnenblumen ab Mitte April direkt ins Freiland. Der Boden sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein. Große Sorten benötigen einen Stützpfahl. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, besonders wenn die Pflanzen groß werden. Die Blüten sind nicht nur schön anzusehen, sondern liefern auch Nahrung für Vögel und Insekten.

3. Kornblumen (Centaurea cyanus)

Attraktivität für Insekten

Mit ihren leuchtend blauen Blüten sind Kornblumen echte Hingucker und Insektenmagnete. Bienen und Schmetterlinge lieben den reichlich vorhandenen Nektar. In Wildblumenwiesen sorgen sie für farbenfrohe Akzente.

Ideale Standorte und Bodenbedingungen

Kornblumen bevorzugen sonnige Standorte und magere, kalkhaltige Böden. Sie kommen auch mit trockenen Bedingungen zurecht. Die Aussaat erfolgt entweder im Herbst oder im zeitigen Frühjahr direkt ins Beet. Einmal etabliert, säen sie sich oft von selbst aus und kommen Jahr für Jahr wieder.

Cosmeen: Farbenfrohes Highlight für Anfänger

Cosmeen (Cosmos) sind wahre Hingucker im Garten und eignen sich hervorragend für Einsteiger. Diese anmutigen Blumen bestechen durch ihre Vielfalt an Farben und Formen.

Vielfalt der Farben und Formen

Cosmeen gibt es in einer breiten Palette von Farben - von Weiß über zartes Rosa bis hin zu kräftigem Rot und leuchtendem Orange. Die Blütenblätter können einfach oder gefüllt sein, was für zusätzliche Abwechslung sorgt. Besonders beliebt sind die Sorten 'Sensation' mit großen, einfachen Blüten und 'Seashells' mit röhrenförmigen Blütenblättern.

Pflege und Blütezeit verlängern

Um die Blütezeit zu verlängern, sollten Sie regelmäßig verblühte Blumen entfernen. Gießen Sie die Pflanzen bei Trockenheit, aber vermeiden Sie Staunässe. Ein sonniger Standort und nährstoffarmer Boden fördern die Blütenbildung. Mit diesen einfachen Pflegetipps blühen Ihre Cosmeen von Sommer bis in den Herbst hinein.

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Mohn: Farbenpracht für jeden Gartenstil

Mohn (Papaver) ist ein echter Blickfang und lässt sich vielseitig in verschiedene Gartenkonzepte integrieren.

Sorten für verschiedene Gartenstile

Für einen naturnahen Garten eignet sich der Klatschmohn (Papaver rhoeas) mit seinen leuchtend roten Blüten. In formellen Gärten macht sich der Schlafmohn (Papaver somniferum) mit seinen großen, gefüllten Blüten gut. Für Steingärten ist der Alpenmohn (Papaver alpinum) eine tolle Wahl. Die Vielfalt an Mohnarten erlaubt es jedem Hobbygärtner, die passende Sorte zu finden.

Besonderheiten bei der Aussaat

Mohn hat winzige Samen, die nur oberflächlich ausgestreut werden. Drücken Sie die Samen leicht an, aber bedecken Sie sie nicht mit Erde. Mohn keimt bei Licht, daher ist eine Abdeckung kontraproduktiv. Säen Sie am besten direkt ins Freiland, da Mohn empfindlich auf das Umpflanzen reagiert.

Zinnien: Farbenfrohes Blütenmeer für Schnittblumenliebhaber

Zinnien (Zinnia) sind dankbare Blumen, die mit ihrer Blütenpracht begeistern und sich hervorragend als Schnittblumen eignen.

Eignung als Schnittblumen

Mit ihren langen, stabilen Stielen und der Vielzahl an Farben und Formen sind Zinnien ideale Schnittblumen. Sie halten in der Vase bis zu zwei Wochen frisch. Schneiden Sie die Blumen am frühen Morgen oder späten Abend, wenn die Temperaturen kühler sind.

Tipps für üppige Blüten

Für einen üppigen Blütenflor brauchen Zinnien einen sonnigen Standort und nährstoffreichen, gut drainierten Boden. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blumen fördert die Bildung neuer Knospen. Gießen Sie die Pflanzen am Boden, um Pilzerkrankungen vorzubeugen.

Kapuzinerkresse: Essbare Schönheit für Garten und Küche

Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum) ist nicht nur eine hübsche Zierpflanze, sondern auch eine essbare Bereicherung für Ihren Garten.

Essbare Blüten und Blätter

Sowohl die leuchtenden Blüten als auch die runden Blätter der Kapuzinerkresse sind essbar. Sie haben einen leicht pfeffrigen Geschmack und eignen sich hervorragend als essbare Dekoration für Salate oder als würzige Zugabe zu Kräuterbutter. Die unreifen Samenkapseln können wie Kapern eingelegt werden.

Verwendung als Bodendecker oder Kletterpflanze

Je nach Sorte können Sie Kapuzinerkresse als Bodendecker oder Kletterpflanze einsetzen. Rankende Sorten eignen sich gut zur Begrünung von Zäunen oder Pergolen. Buschige Sorten machen sich gut als Bodendecker in Beeten oder Balkonkästen. Die Pflanzen sind pflegeleicht und gedeihen auch in nährstoffarmem Boden.

Tagetes: Natürlicher Pflanzenschutz mit Farbenvielfalt

Tagetes, auch als Studentenblume bekannt, sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern haben auch nützliche Eigenschaften für Ihren Garten.

Natürlicher Pflanzenschutz

Tagetes produzieren Substanzen, die Nematoden im Boden abwehren. Pflanzen Sie sie daher zwischen Gemüse oder Stauden, um den Boden natürlich zu verbessern. Der intensive Duft der Blätter hält zudem viele Schädlinge fern.

Farbvarianten und Wuchsformen

Tagetes gibt es in verschiedenen Gelb-, Orange- und Rottönen. Die Wuchsformen reichen von niedrigen, buschigen Sorten bis hin zu hohen, aufrechten Pflanzen. Für Beeteinfassungen eignen sich zwergwüchsige Sorten wie 'Bonanza', während höhere Sorten wie 'Crackerjack' tolle Hingucker im Hintergrund sind.

Löwenmäulchen: Langblühende Schönheiten mit Charakter

Löwenmäulchen (Antirrhinum) begeistern mit ihrer langen Blütezeit und der Vielfalt an Farben.

Lange Blütezeit und Farbvielfalt

Löwenmäulchen blühen von Frühsommer bis in den Herbst hinein. Die Farbpalette reicht von Weiß über Gelb und Orange bis hin zu Rosa, Rot und sogar zweifarbigen Varianten. Besonders schön sind Sorten wie 'Rocket' mit hohen Blütenrispen oder die kompakte 'Floral Showers' für Balkonkästen.

Pflege für mehrjährige Kultur

Obwohl Löwenmäulchen oft als einjährig kultiviert werden, können sie bei mildem Klima auch mehrjährig sein. Schneiden Sie die Pflanzen nach der Blüte zurück und schützen Sie sie im Winter mit einer Mulchschicht. An geschützten Standorten treiben sie im Frühjahr wieder aus.

Vergissmeinnicht: Zarte Frühlingsboten mit Ausbreitungspotenzial

Vergissmeinnicht (Myosotis) sind charmante Frühlingsblüher, die sich durch Selbstaussaat im Garten etablieren.

Ideale Frühlingsblüher

Mit ihren zarten blauen, rosa oder weißen Blüten läuten Vergissmeinnicht den Frühling ein. Sie eignen sich hervorragend zur Unterpflanzung von Zwiebelblumen oder als Bodendecker in schattigen Bereichen. Die Sorte 'Sylvia' besticht durch besonders große, himmelblaue Blüten.

Selbstaussaat und Ausbreitung

Vergissmeinnicht säen sich bereitwillig selbst aus und können sich im Garten ausbreiten. Das macht sie zu idealen Lückenfüllern zwischen Stauden. Um eine zu starke Ausbreitung zu verhindern, entfernen Sie einfach unerwünschte Sämlinge. Lassen Sie einige Pflanzen aussamen, um jedes Jahr aufs Neue von ihrer Blütenpracht zu profitieren.

Grundlagen der Aussaat für Anfänger: Der Weg zum blühenden Garten

Als Anfänger im Gartenbau mag die Aussaat von Blumen zunächst einschüchternd wirken. Doch keine Sorge! Mit ein paar grundlegenden Kenntnissen und etwas Übung werden Sie schon bald die Freude erleben, Ihre eigenen Blumen aus Samen zu ziehen. Lassen Sie uns gemeinsam die wichtigsten Aspekte durchgehen.

Zeitplanung: Wann säen?

Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Blumenpracht. Je nach Blumenart und Ihren Zielen gibt es verschiedene optimale Aussaatzeitpunkte:

Frühjahrsaussaat

Die meisten einjährigen Sommerblumen werden im Frühjahr ausgesät. Sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, können Sie loslegen. In der Regel ist das zwischen Mitte April und Anfang Mai der Fall. Sonnenblumen, Ringelblumen und Zinnien eignen sich hervorragend für die Frühjahrsaussaat.

Sommeraussaat für Herbstblüher

Manche Blumen benötigen weniger Zeit bis zur Blüte und können noch im Sommer ausgesät werden. Cosmeen beispielsweise können Sie bis Juli aussäen und erfreuen sich dann an einer spätsommerlichen Blütenpracht.

Herbstaussaat für Frühblüher

Überraschenderweise ist der Herbst ideal für die Aussaat bestimmter Frühlingsblüher. Kornblumen und Mohn können Sie im September oder Oktober direkt ins Beet säen. Sie keimen noch vor dem Winter und blühen im darauffolgenden Frühjahr besonders früh und kräftig.

Bodenbearbeitung: Das A und O für gesunde Pflanzen

Ein gut vorbereiteter Boden ist die Basis für erfolgreiches Wachstum. Hier sind zwei wesentliche Schritte:

Lockern und Unkraut entfernen

Bevor Sie säen, Lockern Sie den Boden gründlich auf. Entfernen Sie dabei Steine und Wurzelreste. Jäten Sie vorhandenes Unkraut sorgfältig aus. Ein lockerer, unkrautfreier Boden gibt Ihren Sämlingen den besten Start.

Nährstoffversorgung verbessern

Die meisten Blumen gedeihen am besten in nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden. Arbeiten Sie vor der Aussaat etwas reifen Kompost oder gut verrotteten Mist in die obere Bodenschicht ein. Das verbessert nicht nur die Nährstoffversorgung, sondern auch die Bodenstruktur.

Aussaatmethoden: Direktsaat oder Vorkultur?

Je nach Blumenart und Jahreszeit haben Sie zwei Möglichkeiten für die Aussaat:

Direktsaat im Garten

Viele robuste Sommerblumen wie Ringelblumen oder Kornblumen können Sie direkt ins Beet säen. Ziehen Sie dafür flache Rillen und verteilen Sie die Samen gleichmäßig darin. Bedecken Sie sie leicht mit Erde und drücken Sie diese vorsichtig an. Gießen Sie anschließend behutsam mit einer feinen Brause.

Vorkultur in Töpfen oder Saatschalen

Empfindlichere Arten oder Blumen, die Sie früher zum Blühen bringen möchten, ziehen Sie am besten vor. Verwenden Sie dafür spezielle Aussaaterde und kleine Töpfe oder Saatschalen. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht und warm. Sobald die Sämlinge kräftig genug sind und keine Frostgefahr mehr besteht, können Sie sie ins Freiland pflanzen.

Pflege nach der Aussaat: Damit aus Samen Blüten werden

Die Arbeit ist mit der Aussaat nicht getan. Junge Pflanzen brauchen besondere Aufmerksamkeit:

Bewässerung

Halten Sie die Erde nach der Aussaat gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Gießen Sie vorsichtig mit einer feinen Brause, um die Samen nicht freizuspülen. Sobald die Pflanzen größer werden, können Sie die Wassergaben reduzieren und dafür gründlicher gießen.

Ausdünnen und Vereinzeln

Wenn die Sämlinge ein paar Zentimeter groß sind, ist es Zeit zum Ausdünnen. Entfernen Sie schwächere Pflanzen, sodass die kräftigsten genug Platz zum Wachsen haben. Bei vorgezogenen Pflanzen pikieren Sie die Sämlinge in einzelne Töpfe, sobald sie das erste richtige Blattpaar entwickelt haben.

Schutz vor Schädlingen und Krankheiten

Junge Pflanzen sind besonders anfällig. Schützen Sie sie vor Schnecken, indem Sie Schneckenkorn auslegen oder Schneckenzäune aufstellen. Achten Sie auf ausreichenden Abstand zwischen den Pflanzen, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Bei ersten Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingsbefall reagieren Sie schnell mit geeigneten Maßnahmen.

Fortgeschrittene Tipps für Blumensamen-Anfänger

Nachdem Sie die Grundlagen beherrschen, können Sie Ihr Gärtnerwissen erweitern und experimentieren:

Mischungen vs. einzelne Sorten

Sowohl Blumenmischungen als auch einzelne Sorten haben ihre Vorteile:

Vorteile von Blumenmischungen

  • Einfach in der Handhabung
  • Bunte Vielfalt ohne viel Planung
  • Oft auf bestimmte Standorte oder Zwecke abgestimmt (z.B. Bienenmischungen)
  • Ideal für naturnahe Gärten und Wildblumenwiesen

Gestaltungsmöglichkeiten mit Einzelsorten

  • Gezielte Farbkombinationen möglich
  • Bessere Kontrolle über Wuchshöhe und Blütezeit
  • Möglichkeit, Lieblingssorten in größerer Menge anzubauen
  • Gut für formale Gartengestaltung geeignet

Einjährige vs. mehrjährige Blumen

Die Entscheidung zwischen einjährigen und mehrjährigen Blumen beeinflusst Ihre langfristige Gartenplanung:

Vor- und Nachteile im Vergleich

Einjährige Blumen:

  • Schnelle Ergebnisse im ersten Jahr
  • Flexibilität bei der jährlichen Neugestaltung
  • Oft längere Blütezeit
  • Erfordern jährliche Neuaussaat

Mehrjährige Blumen:

  • Kommen jedes Jahr wieder
  • Oft pflegeleichter nach der Etablierung
  • Können sich im Garten ausbreiten
  • Blühen oft erst im zweiten Jahr nach der Aussaat

Kombination für ganzjährige Blütenpracht

Die Kombination von ein- und mehrjährigen Blumen ist der Schlüssel zu einem ganzjährig attraktiven Garten. Mehrjährige bilden das Grundgerüst, während einjährige für saisonale Höhepunkte und Farbakzente sorgen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Kombinationen, um Ihren persönlichen Gartentraum zu verwirklichen.

Mit diesen Grundlagen und fortgeschrittenen Tipps sind Sie bestens gerüstet, um Ihre Blumensamen erfolgreich auszusäen und zu pflegen. Denken Sie daran: Gärtnern ist ein ständiger Lernprozess. Jeder Misserfolg ist eine Gelegenheit, dazuzulernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Viel Spaß und Erfolg bei Ihrem blühenden Abenteuer!

Spezielle Blumensamen für besondere Zwecke

Bienenfreundliche Mischungen

Wer seinen Garten summen und brummen hören möchte, greift am besten zu bienenfreundlichen Blumenmischungen. Diese enthalten oft Arten wie Kornblumen, Ringelblumen und Malven. Solche Mischungen locken nicht nur Bienen an, sondern auch Schmetterlinge und andere nützliche Insekten. Ein Tipp: Säen Sie diese Mischungen in sonnigen Bereichen aus und lassen Sie einige Blüten nach der Blütezeit stehen – sie dienen als Nahrungsquelle für Vögel im Herbst.

Schnittblumen für Vasen

Für frische Blumensträuße direkt aus dem eigenen Garten eignen sich besonders gut Zinnien, Cosmeen und Löwenmäulchen. Diese Blumen haben lange Stiele und halten sich in der Vase mehrere Tage. Um die Blütezeit zu verlängern, schneiden Sie regelmäßig Blumen für Ihre Sträuße – das regt die Pflanzen zu neuem Wachstum an.

Trockenheitsresistente Sorten

In Zeiten zunehmender Hitzeperioden sind trockenheitsresistente Blumen Gold wert. Kalifornischer Mohn, Portulakröschen und Gazanien kommen mit wenig Wasser aus und blühen trotzdem üppig. Diese Pflanzen entwickeln tiefe Wurzeln und speichern Wasser in ihren Blättern – perfekt für sonnige, trockene Standorte.

Samenernte und Aufbewahrung

Techniken zur Samenernte

Die Samenernte ist ein spannender Teil des Gärtnerns. Warten Sie, bis die Samenstände trocken und braun sind. Bei Ringelblumen oder Zinnien können Sie die Samen einfach ausschütteln. Bei Mohn öffnen sich die Kapseln von selbst. Sammeln Sie die Samen an einem trockenen Tag und legen Sie sie zum Nachtrocknen auf Küchenpapier.

Richtige Lagerung für die nächste Saison

Bewahren Sie die geernteten Samen in Papiertüten oder alten Briefumschlägen auf. Beschriften Sie diese mit Namen und Erntedatum. Ein kühler, trockener Ort wie der Keller eignet sich gut zur Lagerung. Manche Gärtner schwören auf die Aufbewahrung im Kühlschrank – in einem luftdichten Behälter mit etwas Silicagel gegen Feuchtigkeit.

Typische Anfängerfehler und wie man sie vermeidet

Zu tief säen

Ein häufiger Fehler ist das zu tiefe Einbringen der Samen. Die Faustregel lautet: Säen Sie nicht tiefer als das Doppelte des Samendurchmessers. Bei sehr feinen Samen wie Mohn reicht es, sie nur leicht anzudrücken.

Überbesetzte Beete

Weniger ist oft mehr – das gilt auch fürs Säen. Zu dicht gesäte Pflanzen konkurrieren um Licht und Nährstoffe. Folgen Sie den Abstandsempfehlungen auf der Samenpackung und trauen Sie sich beim Vereinzeln, großzügig auszudünnen.

Falsche Bewässerung

Frisch gesäte Beete brauchen gleichmäßige Feuchtigkeit. Gießen Sie anfangs täglich, aber sanft – am besten mit einer Brause. Später reicht es, tiefer, dafür seltener zu wässern. Das fördert tiefes Wurzelwachstum und macht die Pflanzen widerstandsfähiger.

Vernachlässigung der Bodenvorbereitung

Ein gut vorbereiteter Boden ist das A und O für erfolgreiches Säen. Lockern Sie die Erde, entfernen Sie Steine und Wurzeln. Eine Schicht Kompost verbessert die Bodenstruktur und liefert Nährstoffe. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt – Ihre Blumen werden es Ihnen danken!

Blumensamen: Der Beginn einer blühenden Leidenschaft

Das Säen von Blumen ist mehr als nur Gärtnern – es ist der Start in ein faszinierendes Hobby. Jeder Samen trägt das Potenzial für Schönheit und Leben in sich. Mit ein bisschen Geduld und den richtigen Tipps werden Sie schon bald die Früchte Ihrer Arbeit ernten – in Form eines bunten, summenden Gartens.

Experimentieren Sie mit verschiedenen Sorten, beobachten Sie das Wachstum und lernen Sie aus Ihren Erfahrungen. Jede Saison bringt neue Erkenntnisse und Freuden. Und wer weiß – vielleicht entdecken Sie dabei Ihre ganz persönliche Lieblingsblume oder züchten sogar Ihre eigene Sorte!

Ob Sie nun einen kleinen Balkon begrünen oder einen großen Garten anlegen – das Säen von Blumen verbindet Sie mit der Natur und schenkt Ihnen ein Stück Paradies direkt vor der Haustür. Also, greifen Sie zur Samentüte und lassen Sie Ihren grünen Daumen erblühen!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Welche Blumensamen eignen sich am besten für Garteneinsteiger?
    Für Garteneinsteiger eignen sich besonders robuste und pflegeleichte Blumensamen. Ringelblumen (Calendula) sind wahre Alleskönner mit leuchtend orangenen oder gelben Blüten, die sich oft selbst aussäen. Sonnenblumen begeistern durch schnelles Wachstum und spektakuläre Blüten. Kornblumen locken Insekten an und gedeihen auch in mageren Böden. Cosmeen überzeugen mit ihrer Farbvielfalt und langen Blütezeit. Weitere anfängerfreundliche Sorten sind Zinnien, Kapuzinerkresse und Tagetes. Diese Blumen zeichnen sich durch einfache Aussaat, schnelle Keimung, Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge sowie eine lange Blütephase aus. Sie verzeihen auch Anfängerfehler und benötigen keine speziellen Pflegemaßnahmen.
  2. Wie erfolgt die richtige Aussaat von pflegeleichten Blumen?
    Die richtige Aussaat beginnt mit der Bodenvorbereitung: Lockern Sie die Erde gründlich und entfernen Sie Unkraut sowie Steine. Arbeiten Sie bei Bedarf reifen Kompost ein. Die meisten pflegeleichten Blumen können ab April direkt ins Freiland gesät werden, sobald keine Nachtfröste mehr drohen. Ziehen Sie flache Rillen und verteilen Sie die Samen gleichmäßig. Beachten Sie die Faustregel: Säen Sie nicht tiefer als das Doppelte des Samendurchmessers. Bedecken Sie die Samen leicht mit Erde und drücken Sie diese vorsichtig an. Gießen Sie anschließend behutsam mit einer feinen Brause. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Bei zu dicht stehenden Sämlingen dünnen Sie großzügig aus, damit die kräftigsten Pflanzen genug Platz zum Wachsen haben.
  3. Was macht Ringelblumen zu idealen Blumen für Gartenneulinge?
    Ringelblumen sind perfekte Einsteigerblumen aufgrund ihrer außergewöhnlichen Robustheit und Vielseitigkeit. Sie gedeihen in fast jedem Boden und tolerieren sowohl sonnige als auch halbschattige Standorte. Die Aussaat ist denkbar einfach: Ab April können die Samen direkt ins Beet gestreut und leicht mit Erde bedeckt werden. Ringelblumen keimen zuverlässig und wachsen schnell heran. Sie blühen unermüdlich von Juni bis zum ersten Frost und säen sich oft selbst aus, was für jahrelange Blütenpracht sorgt. Besonders wertvoll sind ihre essbaren Blüten mit heilenden Eigenschaften. Ein gelegentliches Ausputzen verblühter Blumen fördert die Neubildung. Diese Pflegeleichtigkeit kombiniert mit ihrer leuchtend orangenen oder gelben Farbpracht macht Ringelblumen zu unverzichtbaren Gartenbegleitern für Anfänger.
  4. Welche besonderen Eigenschaften haben essbare Blüten wie die Kapuzinerkresse?
    Kapuzinerkresse vereint Zierwert mit kulinarischem Nutzen in einzigartiger Weise. Sowohl die leuchtenden Blüten als auch die runden Blätter sind essbar und haben einen charakteristisch pfeffrigen Geschmack. Die Blüten eignen sich hervorragend als essbare Dekoration für Salate, während die Blätter würzige Akzente in Kräuterbutter setzen. Die unreifen Samenkapseln können sogar wie Kapern eingelegt werden. Neben dem kulinarischen Aspekt überzeugt Kapuzinerkresse durch ihre Vielseitigkeit im Garten: Je nach Sorte dient sie als Bodendecker oder Kletterpflanze zur Begrünung von Zäunen und Pergolen. Diese robuste Pflanze gedeiht selbst in nährstoffarmem Boden und ist extrem pflegeleicht. Ihre kontinuierliche Blüte von Sommer bis Herbst macht sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Garten.
  5. Wie bieten Tagetes natürlichen Pflanzenschutz im Garten?
    Tagetes, auch als Studentenblume bekannt, sind wahre Schutzengel im Garten durch ihre natürlichen Abwehrmechanismen. Die Pflanzen produzieren spezielle Wurzelausscheidungen, die schädliche Nematoden im Boden bekämpfen und deren Population deutlich reduzieren. Dieser biologische Bodenschutz macht Tagetes zu idealen Nachbarpflanzen für Gemüse und Stauden. Zusätzlich verströmt das Laub einen intensiven Duft, der viele oberirdische Schädlinge wie Blattläuse, Weiße Fliegen und sogar Ameisen fernhält. Diese Eigenschaften haben Tagetes zu einem bewährten Helfer in der biologischen Schädlingsbekämpfung gemacht. Gleichzeitig begeistern sie mit ihrer Farbvielfalt von Gelb über Orange bis Rot und verschiedenen Wuchsformen. Zwergwüchsige Sorten eignen sich für Beeteinfassungen, während höhere Exemplare als Hintergrundpflanzung fungieren.
  6. Worin unterscheiden sich einjährige und mehrjährige Blumen in der Gartengestaltung?
    Einjährige und mehrjährige Blumen erfüllen unterschiedliche Funktionen in der Gartengestaltung. Einjährige Blumen wie Zinnien, Cosmeen und Ringelblumen bieten sofortige Ergebnisse mit spektakulärer Blütenpracht im ersten Jahr. Sie ermöglichen flexible Gestaltung, da jährlich neue Farbkombinationen ausprobiert werden können. Ihre Blütezeit ist oft länger und intensiver. Allerdings erfordern sie jährliche Neuaussaat. Mehrjährige Blumen wie Kornblumen oder Vergissmeinnicht entwickeln sich langsamer, kommen aber Jahr für Jahr wieder. Nach der Etablierung sind sie meist pflegeleichter und können sich durch Selbstaussaat im Garten ausbreiten. Sie bilden das stabile Grundgerüst des Gartens. Die optimale Strategie kombiniert beide Typen: Mehrjährige schaffen die Basis, während einjährige für saisonale Höhepunkte und Experimente sorgen. So entsteht ein ausgewogener Garten mit ganzjähriger Attraktivität.
  7. Was ist der Unterschied zwischen Direktsaat und Vorkultur bei Blumensamen?
    Direktsaat und Vorkultur sind zwei grundlegende Aussaatmethoden mit unterschiedlichen Vorteilen. Bei der Direktsaat werden die Samen direkt im Garten an ihrem endgültigen Standort ausgebracht. Diese Methode eignet sich für robuste Arten wie Ringelblumen, Kornblumen oder Sonnenblumen, die Kälte vertragen und nicht gerne umgepflanzt werden. Vorteile sind der geringe Aufwand und die natürliche Anpassung der Pflanzen an ihren Standort. Die Vorkultur erfolgt in Töpfen oder Saatschalen unter geschützten Bedingungen. Diese Methode ist ideal für empfindlichere Arten wie Zinnien oder um eine frühere Blüte zu erreichen. Die Sämlinge werden später ins Freiland gepflanzt. Vorteil ist die bessere Kontrolle über Keimung und Jungpflanzenentwicklung sowie Schutz vor widrigen Wetterbedingungen. Die Methode richtet sich nach Pflanzenart, gewünschter Blütezeit und verfügbaren Ressourcen.
  8. Welche typischen Anfängerfehler sollten beim Blumen säen vermieden werden?
    Zu tiefes Säen ist der häufigste Anfängerfehler. Die Faustregel lautet: Samentiefe entspricht maximal dem doppelten Samendurchmesser. Bei feinen Samen wie Mohn reicht leichtes Andrücken. Überbesetzte Beete sind ein weiteres Problem - zu dicht gesäte Pflanzen konkurrieren um Licht und Nährstoffe. Befolgen Sie die Abstandsempfehlungen und dünnen Sie mutig aus. Falsche Bewässerung schadet ebenso: Frisch gesäte Beete brauchen gleichmäßige Feuchtigkeit, aber keine Staunässe. Gießen Sie anfangs täglich mit feiner Brause, später tiefer aber seltener. Vernachlässigte Bodenvorbereitung führt zu schlechter Keimung. Lockern Sie die Erde gründlich, entfernen Sie Steine und Wurzeln, arbeiten Sie Kompost ein. Außerdem vermeiden Sie Aussaat bei falschen Witterungsbedingungen - warten Sie sonnige, trockene Tage ab und beachten Sie die empfohlenen Aussaatzeiten für jede Art.
  9. Wo kann man hochwertige Blumensamen kaufen?
    Hochwertige Blumensamen erhalten Sie in verschiedenen Bezugsquellen, wobei spezialisierte Fachgeschäfte die beste Beratung bieten. Etablierte Online-Gartenshops wie samen.de punkten mit großer Sortenvielfalt, detaillierten Produktbeschreibungen und fachkundiger Beratung durch erfahrene Gärtner. Lokale Gartencenter ermöglichen persönliche Beratung und unterstützen regionale Anbieter. Saatgut-Tauschbörsen und Gärtnertreffs bieten oft seltene oder historische Sorten. Bio-Gärtnereien führen ökologisch produziertes Saatgut ohne chemische Behandlung. Baumärkte haben ein Grundsortiment, meist jedoch mit begrenzter Auswahl. Beim Kauf sollten Sie auf Herkunft, Keimfähigkeit, biologische Erzeugung und Sortenreinheit achten. Samen.de gehört zu den Fachgeschäften, die sowohl klassische als auch besondere Sorten führen und umfassende Anbauanleitungen bereitstellen. Vermeiden Sie Billiganbieter mit fragwürdiger Qualität - gutes Saatgut ist eine Investition in Ihren Gartenerfolg.
  10. Welche Qualitätskriterien sind beim Blumensamen online bestellen wichtig?
    Beim Online-Kauf von Blumensamen sollten Sie auf mehrere Qualitätskriterien achten. Die Keimfähigkeit ist entscheidend - seriöse Anbieter geben Keimraten an und gewährleisten diese. Prüfen Sie das Erntejahr und Mindesthaltbarkeitsdatum, da ältere Samen schlechtere Keimraten haben. Fachkundige Gartenhändler wie samen.de bieten detaillierte Sortenbeschreibungen mit Aussaat- und Pflegeanleitungen. Achten Sie auf Herkunftsangaben: Europäisches oder deutsches Saatgut ist meist an hiesige Bedingungen angepasst. Bio-Zertifizierung garantiert chemiefreie Produktion. Sortenreinheit ist wichtig - vermeiden Sie Mischpackungen unbekannter Zusammensetzung. Seriöse Händler bieten Kundenservice und Reklamationsmöglichkeiten. Bewertungen anderer Kunden geben Aufschluss über Qualität und Service. Komplette Produktinformationen mit botanischen Namen, Wuchshöhe, Blütezeit und Standortansprüchen zeugen von Fachkompetenz. Transparente Versandbedingungen und angemessene Preise runden das Qualitätsprofil ab.
  11. Wie beeinflusst die Bodenvorbereitung die Keimung von Gartensamen?
    Die Bodenvorbereitung ist fundamental für erfolgreiche Samenkeimung. Lockerer, gut durchlüfteter Boden ermöglicht den Keimlingen leichtes Durchbrechen und Wurzelwachstum. Verdichtete Erde behindert die Entwicklung und kann zum Absterben der Sämlinge führen. Die Bodenstruktur beeinflusst auch die Wasserverteilung - zu schwere Böden führen zu Staunässe, zu sandige trocknen schnell aus. Beide Extreme verschlechtern die Keimbedingungen. Nährstoffreiche Erde, verbessert durch Kompost, liefert den Sämlingen wichtige Mineralien für das erste Wachstum. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 ist für die meisten Blumen optimal. Die Entfernung von Unkraut, Steinen und Wurzelresten schafft konkurenzfreien Raum für die neuen Pflanzen. Eine feine, ebene Oberfläche gewährleistet gleichmäßige Samenverteilung und Bodenschluss. Gut vorbereiteter Boden reduziert das Krankheitsrisiko und fördert kräftiges, gesundes Wachstum von Beginn an.
  12. Welche Rolle spielt die Biodiversität beim Anbau von Wildblumen?
    Biodiversität beim Wildblumenanbau schafft ökologische Vielfalt und natürliche Gleichgewichte. Verschiedene Wildblumenarten blühen zu unterschiedlichen Zeiten und bieten so kontinuierliche Nahrung für Insekten, Vögel und andere Tiere. Diese zeitliche Staffelung sichert das Überleben verschiedener Arten über die gesamte Vegetationsperiode. Unterschiedliche Blütenformen locken spezialisierte Bestäuber an - flache Blüten für Schwebfliegen, röhrenförmige für Schmetterlinge, offene für Bienen. Einheimische Wildblumen sind optimal an lokale Bedingungen angepasst und unterstützen heimische Tierpopulationen. Die Sortenvielfalt reduziert das Risiko von Krankheitsausbrüchen und Schädlingsbefall. Verschiedene Wurzeltiefen und -typen verbessern die Bodenstruktur und nutzen unterschiedliche Nährstoffschichten. Wildblumenmischungen fördern Nützlinge, die natürliche Schädlingskontrolle übernehmen. Diese Biodiversität schafft resiliente Ökosysteme, die sich selbst regulieren und weniger Pflege benötigen als Monokulturen.
  13. Wie entwickeln sich bienenfreundliche Blumen während der Gartensaison?
    Bienenfreundliche Blumen zeigen eine zeitlich gestaffelte Entwicklung, die optimale Nahrungsversorgung über die gesamte Saison gewährleistet. Im Frühjahr beginnen Kornblumen und Vergissmeinnicht mit ihrer Blüte und bieten erste Nektar- und Pollenquellen nach der Winterruhe. Im Frühsommer folgen Ringelblumen und Kapuzinerkresse mit kontinuierlicher Blütenpracht. Hochsommer bringt den Höhepunkt mit Sonnenblumen, Cosmeen und Zinnien, die besonders ergiebige Nektar- und Pollenspender sind. Herbstblüher wie späte Tagetes-Sorten verlängern das Nahrungsangebot bis zu den ersten Frösten. Die verschiedenen Blütenformen bedienen unterschiedliche Bienenarten - von Honigbienen über Wildbienen bis zu Hummeln. Durch geschickte Sortenwahl und gestaffelte Aussaat entsteht eine lückenlose Blütenkette. Besonders wertvoll sind ungefüllte Sorten mit leicht zugänglichen Staubgefäßen. Diese kontinuierliche Versorgung stärkt lokale Bienenpopulationen und fördert die Bestäubung im gesamten Garten.
  14. Was sind die botanischen Grundlagen der Blumenzucht für Hobbygärtner?
    Die botanischen Grundlagen der Blumenzucht basieren auf dem Verständnis von Pflanzenbiologie und Genetik. Einjährige Pflanzen vollenden ihren gesamten Lebenszyklus in einer Saison - von der Keimung über Blüte und Samenbildung bis zum Absterben. Zweijährige bilden im ersten Jahr Blätter und Wurzeln, blühen im zweiten Jahr und sterben dann ab. Mehrjährige entwickeln dauerhafte Wurzelsysteme und können jahrzehntelang blühen. Verständnis der Bestäubungsbiologie hilft bei der Sortenauswahl: Selbstbestäuber wie Ringelblumen bleiben sortenrein, Fremdbestäuber können sich kreuzen. Photoperiodismus beeinflusst Blühzeitpunkte - manche Arten brauchen lange Tage, andere kurze. Dormanz-Mechanismen erfordern bei manchen Samen Kältebehandlung oder Aufrauen der Samenschale. Hybridzüchtung erklärt, warum F1-Sorten meist nicht sortenecht weitervermehrbar sind. Diese Grundlagen helfen beim Verständnis von Aussaatzeiten, Pflegeansprüchen und Vermehrungsstrategien für erfolgreiche Blumenzucht.
  15. Wie kann man Schnittblumen selbst ziehen und richtig ernten?
    Für eigene Schnittblumen eignen sich besonders Zinnien, Cosmeen, Löwenmäulchen und Sonnenblumen mit langen, stabilen Stielen. Säen Sie diese in Reihen mit größeren Abständen für bessere Luftzirkulation und einfachere Ernte. Düngen Sie regelmäßig für kräftiges Stielwachstum und intensive Blütenfarben. Der richtige Erntezeitpunkt ist entscheidend: Schneiden Sie am frühen Morgen oder späten Abend, wenn die Pflanzen voller Wasser sind. Wählen Sie Blüten kurz vor dem vollständigen Öffnen - sie halten länger in der Vase. Verwenden Sie scharfe, saubere Scheren und schneiden Sie die Stiele schräg unter fließendem Wasser an. Stellen Sie die Blumen sofort in frisches, kühles Wasser. Regelmäßiges Schneiden regt die Pflanzen zur Bildung neuer Blüten an und verlängert die Ernteperiode. Entfernen Sie untere Blätter, die im Wasser stehen würden. Mit diesen Techniken erhalten Sie wochenlang frische Blumen für Ihre Vasen.
  16. Welche Methoden gibt es für die Samenernte und Aufbewahrung?
    Die Samenernte erfolgt sortenspezifisch zu optimalen Reifezeitpunkten. Bei Ringelblumen und Zinnien warten Sie, bis die Blütenstände trocken und braun sind - die Samen lassen sich dann leicht ausschütteln. Mohn-Kapseln öffnen sich bei Reife von selbst und streuen die Samen aus. Sammeln Sie an trockenen, sonnigen Tagen, um Pilzbefall zu vermeiden. Lassen Sie die Samen nach der Ernte noch einige Tage auf Küchenpapier nachtrocknen. Für die Aufbewahrung verwenden Sie beschriftete Papiertüten oder Briefumschläge - niemals Plastikbehälter, da sich Feuchtigkeit sammelt. Notieren Sie Sortenname und Erntedatum. Lagern Sie die Samen kühl, trocken und dunkel, idealerweise bei 5-10°C. Ein kühler Keller oder Kühlschrank ist optimal. Silicagel-Päckchen in luftdichten Behältern reduzieren Restfeuchtigkeit. Die meisten Samen bleiben bei richtiger Lagerung 2-4 Jahre keimfähig, manche sogar länger.
  17. Stimmt es, dass alle Blumenmischungen für Anfänger geeignet sind?
    Nein, nicht alle Blumenmischungen sind automatisch anfängerfreundlich. Qualitätsunterschiede sind erheblich: Hochwertige Mischungen enthalten sorgsam ausgewählte, aufeinander abgestimmte Arten mit ähnlichen Ansprüchen. Billige Mischungen können schwer keimende oder pflegeintensive Arten enthalten, die Anfänger überfordern. Problematisch sind Mischungen mit stark unterschiedlichen Keimzeiten, wodurch schnell wachsende Arten langsamere überwachsen. Spezialmischungen für extreme Standorte (Schatten, Trockenheit) erfordern oft Erfahrung bei Aussaat und Pflege. Wildblumenmischungen können invasive Arten enthalten, die sich unkontrolliert ausbreiten. Für Anfänger empfehlenswert sind Mischungen namhafter Anbieter mit klaren Angaben zu Standort, Aussaatzeit und enthaltenen Arten. Achten Sie auf Bezeichnungen wie 'pflegeleicht' oder 'für Einsteiger'. Einzelsorten bieten oft mehr Kontrolle über das Ergebnis. In der Gärtner-Community etablierte Shops beraten gezielt bei der Auswahl geeigneter Anfänger-Mischungen.
  18. Wann ist die beste Jahreszeit für die Aussaat verschiedener Blumenarten?
    Die optimalen Aussaatzeiten variieren je nach Blumenart und gewünschter Blütezeit. Frühjahrsaussaat von April bis Mai eignet sich für die meisten einjährigen Sommerblumen wie Ringelblumen, Zinnien, Cosmeen und Sonnenblumen. Warten Sie dabei das Ende der Nachtfröste ab. Manche kältetoleranten Arten wie Kornblumen können bereits im März gesät werden. Sommeraussaat bis Juli ermöglicht späte Herbstblüte, besonders bei schnell wachsenden Cosmeen. Überraschend vorteilhaft ist die Herbstaussaat im September/Oktober für Kornblumen, Mohn und Vergissmeinnicht - sie entwickeln sich zu kräftigeren Pflanzen mit früher Blüte. Wintersteckzwiebeln werden sogar im November gesteckt. Vorkultur ab Februar/März unter Glas verlängert die Blütezeit und ist ideal für wärmeliebende Arten. Beachten Sie regionale Klimaunterschiede und Mikroklima Ihres Gartens. Die Samenpackungen geben meist die optimalen Aussaatzeiten an - folgen Sie diesen Empfehlungen für besten Erfolg.
  19. Wie unterscheiden sich Saatgut und Sämereien in der Gartenpflege?
    Saatgut und Sämereien werden oft synonym verwendet, haben aber feine Unterschiede in der Gärtnersprache. Saatgut bezeichnet meist professionell produzierte, qualitätskontrollierte Samen für den gewerblichen und ambitionierten Hobbybereich. Diese unterliegen strengen Qualitätsstandards mit garantierter Keimfähigkeit, Sortenreinheit und Gesundheit. Sämereien ist der traditionelle, umfassendere Begriff für alle vermehrungsfähigen Pflanzenteile - neben Samen auch Zwiebeln, Knollen oder Rhizome. In der praktischen Gartenpflege unterscheiden sich beide nicht in der Handhabung. Wichtiger sind Qualitätskriterien wie Herkunft, Alter, Keimrate und Behandlung. Professionelles Saatgut bietet oft bessere Uniformität und Krankheitsresistenz. Traditionelle Sämereien von Hobbygärtnern oder Tauschbörsen bringen dafür oft besondere oder historische Sorten. Qualitätsorientierte Anbieter verwenden beide Begriffe korrekt und bieten entsprechende Beratung. Für Anfänger ist die Bezeichnung weniger wichtig als die Qualität und Eignung für den geplanten Verwendungszweck.
  20. Was ist der Unterschied zwischen Blütensamen und anderen Gartensamen?
    Blütensamen sind eine spezielle Kategorie innerhalb des Gartensamen-Sortiments, die sich durch ihre primäre Funktion als Zierpflanzen auszeichnen. Im Gegensatz zu Gemüsesamen, die zur Nahrungsmittelproduktion dienen, oder Rasensamen für Grünflächen, zielen Blütensamen auf ästhetische Wirkung und Biodiversität ab. Kräutersamen nehmen eine Sonderstellung ein - sie können sowohl Zierde als auch Nutzen bieten. Blütensamen haben oft spezielle Keimungsanforderungen: Lichtkeimer wie Mohn dürfen nicht abgedeckt werden, während Dunkelkeimer Erdbedeckung benötigen. Viele Blütensamen sind feiner als Gemüsesamen und erfordern entsprechend vorsichtige Aussaat. Die Kulturzeit variiert stark - von schnell blühenden Ringelblumen bis zu zweijährigen Stiefmütterchen. Blütensamen bieten größere Sortenvielfalt in Farbe, Form und Wuchshöhe als andere Gartensamen. Spezialisierte Gartenfachhändler führen besonders große Auswahlen an Blütensamen und beraten gezielt zu deren spezifischen Anbauanforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten.
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