Düngen von Zinnien: Pflege für prächtige Blüten

Zinniendüngung: So fördern Sie üppige Blütenpracht

Zinnien sind wahre Farbenfeuerwerke im Garten und erfreuen uns mit ihrer langen Blütezeit. Damit sie sich in ihrer vollen Pracht entfalten können, benötigen sie jedoch die richtige Pflege – besonders wenn es um die Düngung geht.

Zinnienpflege: Essenzielle Tipps für Hobbygärtner

  • Eine ausgewogene, regelmäßige Düngung ist der Schlüssel zu gesundem Wachstum
  • Der ideale pH-Wert des Bodens liegt zwischen 5,5 und 7,5
  • Stickstoff, Phosphor und Kalium sind die Hauptnährstoffe, auf die es ankommt
  • Der richtige Zeitpunkt und die Art der Düngung beeinflussen maßgeblich die Blühfreudigkeit

Warum Düngung für Zinnien so wichtig ist

Zinnien sind zwar robuste Pflanzen, aber um wirklich aufzublühen, brauchen sie die richtige Ernährung. Eine gute Düngung sorgt nicht nur für kräftige Pflanzen, sondern auch für intensivere Blütenfarben und eine verlängerte Blütezeit. In meinem Garten habe ich oft beobachtet, wie ungedüngte Zinnien im Vergleich zu ihren gut versorgten Artgenossen regelrecht verkümmern.

Was Zinnien an Nährstoffen brauchen

Zinnien sind keine Kostverächter, wenn es um Nährstoffe geht. Sie benötigen eine ausgewogene Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen. Besonders wichtig sind:

  • Stickstoff: Er sorgt für saftiges, grünes Laub und kräftiges Wachstum
  • Phosphor: Dieser Nährstoff ist der Turbo für Wurzelbildung und Blütenentwicklung
  • Kalium: Es stärkt die Widerstandskraft und sorgt für prächtige Blüten

Aber auch Magnesium, Eisen und andere Spurenelemente spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Pflanze. Denken Sie daran: Ein gut genährter Boden ist die Basis für gesunde, blühfreudige Zinnien.

Grundlagen der Zinniendüngung

Der richtige pH-Wert macht's

Zinnien sind keine Diven, was den Boden angeht, aber sie haben schon ihre Vorlieben. Am wohlsten fühlen sie sich in einem leicht sauren bis neutralen Boden. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 5,5 und 7,5. Ein zu saurer oder zu alkalischer Boden kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen. Ich empfehle, regelmäßig den pH-Wert zu messen und gegebenenfalls anzupassen.

Die Hauptnährstoffe: Das NPK-Trio

Die drei Hauptnährstoffe, in der Gärtnersprache als NPK bezeichnet, sind für Zinnien unerlässlich:

  • Stickstoff (N): Er fördert das vegetative Wachstum, sollte aber mit Bedacht eingesetzt werden
  • Phosphor (P): Dieser Nährstoff ist der Blütenbildner und Wurzelstärker
  • Kalium (K): Es macht die Pflanze widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Trockenheit

In meiner Erfahrung hat sich bei Zinnien ein ausgewogenes NPK-Verhältnis von etwa 5-10-5 bewährt. Aber keine Sorge, Sie müssen jetzt nicht Chemiker werden – ein guter Blumendünger hat in der Regel das richtige Verhältnis.

Nicht zu vergessen: Sekundäre Nährstoffe und Spurenelemente

Neben den Hauptnährstoffen brauchen Zinnien auch sekundäre Nährstoffe und Spurenelemente:

  • Magnesium: Es ist wichtig für die Chlorophyllbildung und sorgt für sattgrüne Blätter
  • Calcium: Dieser Nährstoff stärkt die Zellwände und verbessert die Blütenqualität
  • Eisen: Es ist unentbehrlich für die Chlorophyllsynthese und damit für die Photosynthese

Ein guter Kompost oder ein spezieller Blumendünger enthält in der Regel alle notwendigen Spurenelemente. Ich selbst schwöre auf meinen selbst angesetzten Kompost – er ist wie ein Multivitamin für meine Zinnien.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Düngung?

Vorbereitung ist alles: Der Boden vor der Pflanzung

Bevor die Zinnien in die Erde kommen, sollte der Boden gut vorbereitet sein. Etwa zwei Wochen vor der Pflanzung mische ich reifen Kompost unter die obere Bodenschicht. Das verbessert nicht nur die Bodenstruktur, sondern liefert auch langsam freigesetzte Nährstoffe. Es ist wie eine Grundausstattung für die Zinnien.

Der erste Schubs: Startdüngung beim Einpflanzen

Bei der Pflanzung gebe ich jeder Zinnie eine kleine Menge Langzeitdünger ins Pflanzloch. Das versorgt die junge Pflanze in den ersten Wochen mit Nährstoffen und fördert die Wurzelbildung. Es ist wie ein Willkommensgeschenk für die neuen Gartenbewohner.

Regelmäßige Versorgung: Düngung während der Wachstumsphase

Sobald die Zinnien etwa 15 cm hoch sind, beginne ich mit der regelmäßigen Düngung. Alle zwei bis drei Wochen gebe ich einen ausgewogenen Flüssigdünger. In dieser Phase ist besonders Stickstoff wichtig für ein kräftiges Wachstum. Denken Sie daran: Gut genährte Zinnien sind robuster und blühfreudiger.

Die Kür: Düngung während der Blütezeit

Mit Beginn der Blüte stelle ich auf einen phosphor- und kaliumbetonten Dünger um. Das fördert die Blütenbildung und intensiviert die Farben. Die Düngung erfolgt nun etwas sparsamer, etwa alle drei bis vier Wochen, um ein Überdüngen zu vermeiden. Es ist wie bei uns Menschen – zu viel des Guten kann auch schaden.

Eine gut durchdachte Düngungsstrategie ermöglicht es Zinnien, vom Sommer bis in den Herbst hinein zu blühen. Die regelmäßige, aber maßvolle Versorgung mit Nährstoffen unterstützt gesunde, blühfreudige Pflanzen, die jeden Garten bereichern. Experimentieren Sie ruhig ein bisschen – jeder Garten ist anders und mit der Zeit entwickeln Sie ein Gefühl dafür, was Ihre Zinnien am liebsten mögen.

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Düngemethoden für Zinnien: Organisch vs. Anorganisch

Zinnien sind wahre Freudenspender im Garten, und mit der richtigen Ernährung entwickeln sie sich zu wahren Prachtexemplaren. Lassen Sie uns einen Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten werfen, wie wir unsere blühenden Freunde bestmöglich versorgen können.

Organische Düngung: Der natürliche Weg

Organische Düngung ist nicht nur umweltfreundlich, sondern verbessert auch langfristig die Bodenqualität. Es ist, als würde man den Zinnien ein reichhaltiges, gesundes Festmahl servieren.

Kompost und Humus: Nährstoffbomben aus der Natur

Kompost ist wie ein Multivitamin für unsere Zinnien. Eine 2-3 cm dicke Schicht im Frühjahr eingearbeitet, schafft die perfekte Grundlage für gesundes Wachstum. Während der Saison kann man zusätzlich eine dünne Schicht als Mulch auftragen – sozusagen als Snack zwischendurch.

Hornspäne und andere organische Leckerbissen

Hornspäne sind wie ein Slow-Release-Energieriegel für Zinnien. Sie geben ihre Nährstoffe langsam ab und fördern ein gleichmäßiges Wachstum. Eine Handvoll pro Quadratmeter reicht meist für die ganze Saison. Andere organische Dünger wie Guano oder Blutmehl können ebenfalls verwendet werden, aber Vorsicht: Weniger ist oft mehr, um eine Überfütterung zu vermeiden.

Anorganische Düngung: Der schnelle Energieschub

Anorganische oder mineralische Dünger sind wie ein Energydrink für Zinnien – schnell wirksam und präzise dosierbar.

Blumendünger: Maßgeschneiderte Ernährung

Spezielle Blumendünger sind wie ein perfekt abgestimmtes Menü für Zinnien. Mit einem ausgewogenen Verhältnis von Nährstoffen fördern sie sowohl Wachstum als auch Blütenbildung. Eine Anwendung alle 2-3 Wochen während der Hauptwachstumszeit hält die Zinnien in Topform.

Langzeitdünger: Der bequeme Allrounder

Langzeitdünger sind wie eine Zeitfreisetzungskapsel für Nährstoffe. Eine einmalige Anwendung zu Beginn der Saison kann oft ausreichen, um die Zinnien bis zum Herbst zu versorgen. Aber Achtung: Genau wie bei Medikamenten ist die richtige Dosierung entscheidend, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Flüssigdüngung: Der flexible Alleskönner

Die Flüssigdüngung ist wie eine Infusion für Zinnien – schnell wirksam und gezielt einsetzbar.

Vorteile der Flüssigdüngung

Flüssigdünger werden von den Pflanzen rasch aufgenommen und eignen sich hervorragend, um akute Nährstoffmängel zu beheben. Sie sind ideal für Topfpflanzen und lassen sich problemlos mit der Bewässerung kombinieren. Zudem kann man die Dosierung präzise steuern, was das Risiko einer Überdüngung minimiert.

Anwendung und Dosierung

Flüssigdünger sollten während der Hauptwachstumszeit alle 1-2 Wochen angewendet werden. Dabei ist es wichtig, die Herstellerangaben zur Verdünnung genau zu befolgen – denken Sie daran, dass zu viel des Guten auch schaden kann. Die Anwendung erfolgt am besten am frühen Morgen oder späten Nachmittag, um Verbrennungen an den Blättern zu vermeiden.

Spezielle Düngungsaspekte für Zinnien

Je nach Anbaumethode und Sorte können Zinnien unterschiedliche Ansprüche an ihre Ernährung haben. Hier einige spezielle Aspekte, die zu beachten sind:

Düngung von Zinnien in Töpfen und Kübeln

Zinnien in Gefäßen sind wie Feinschmecker – sie haben einen höheren Nährstoffbedarf als ihre im Boden wachsenden Verwandten. Das begrenzte Erdvolumen und häufigeres Gießen führen zu einem schnelleren Auswaschen der Nährstoffe. Für Topfzinnien empfiehlt sich daher eine regelmäßige Flüssigdüngung alle 7-10 Tage oder die Verwendung von Langzeitdüngern. Achten Sie auf eine gute Drainage, um Staunässe zu vermeiden – Zinnien mögen es zwar feucht, aber keine nassen Füße!

Düngung bei verschiedenen Zinniensorten

Nicht alle Zinniensorten sind gleich anspruchsvoll. Großblumige Sorten und solche mit gefüllten Blüten sind wie Gourmets unter den Zinnien – sie benötigen in der Regel mehr Nährstoffe als einfach blühende oder kleinblumige Sorten. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau und passen Sie die Düngung entsprechend an. Gelbe Blätter können auf Stickstoffmangel hinweisen, während eine verminderte Blütenbildung oft ein Zeichen für zu wenig Phosphor ist.

Anpassung der Düngung an Wetterbedingungen

Das Wetter spielt eine wichtige Rolle bei der Düngung von Zinnien. In heißen, trockenen Perioden sollten Sie vorsichtig mit der Düngung sein – die Pflanzen stehen unter Stress und reagieren empfindlicher auf Überdüngung. Stattdessen ist es wichtiger, für ausreichende Bewässerung zu sorgen. Nach Regenphasen kann eine leichte Düngung sinnvoll sein, da Nährstoffe ausgewaschen worden sein könnten. In kühlen, feuchten Perioden reduzieren Sie die Düngung, da die Pflanzen langsamer wachsen und weniger Nährstoffe aufnehmen.

Mit diesen Düngemethoden und speziellen Aspekten können Sie Ihre Zinnien optimal versorgen und sich an einem üppigen Blütenflor erfreuen. Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu gesunden und blühfreudigen Pflanzen. Beobachten Sie Ihre Zinnien regelmäßig und passen Sie die Düngung bei Bedarf an – so werden Sie zum Lieblingsgärtner Ihrer blühenden Schönheiten!

Vermeidung von Düngungsfehlern bei Zinnien

Bei der Düngung von Zinnien ist es entscheidend, die richtige Balance zu finden. Zu viel des Guten kann genauso problematisch sein wie zu wenig. Hier einige Tipps, wie Sie typische Fehler vermeiden können:

Überdüngung und ihre Folgen

Eine Überdüngung führt bei Zinnien häufig zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blütenbildung. Die Pflanzen werden dadurch anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Zu viel Stickstoff kann zudem das Wurzelwachstum beeinträchtigen. Meine Erfahrung zeigt, dass es besser ist, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten und lieber öfter kleinere Mengen zu verwenden als einmalig eine große Dosis.

Unterdüngung erkennen und beheben

Mangelnde Nährstoffe zeigen sich bei Zinnien durch blasse Blätter, schwaches Wachstum und wenige Blüten. Beobachten Sie Ihre Pflanzen regelmäßig. Bei ersten Anzeichen von Nährstoffmangel können Sie mit einer ausgewogenen Flüssigdüngung gegensteuern. Organische Dünger wie Komposttee eignen sich hervorragend, da sie langsam und gleichmäßig wirken.

Ausgewogene Nährstoffversorgung sicherstellen

Für eine optimale Entwicklung benötigen Zinnien eine ausgewogene Versorgung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium. Ein Dünger mit dem Verhältnis 5-10-5 hat sich in meinem Garten bewährt. Während der Blütezeit kann ein leicht erhöhter Phosphoranteil die Blütenbildung fördern. Vergessen Sie auch Spurenelemente wie Eisen und Magnesium nicht, die für gesunde, grüne Blätter sorgen.

Natürliche Methoden zur Bodenverbesserung

Neben der direkten Düngung gibt es einige natürliche Methoden, um den Boden für Zinnien zu verbessern:

Mulchen zur Nährstoffanreicherung

Eine Mulchschicht aus organischem Material wie Grasschnitt, Laub oder Stroh kann den Boden mit Nährstoffen anreichern. Sie hält zudem die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut. Achten Sie darauf, dass die Mulchschicht nicht zu dick ist und nicht direkt an den Pflanzenstängeln anliegt, um Fäulnis zu vermeiden.

Gründüngung im Zinnienbeet

Vor der Pflanzung von Zinnien können Sie Gründüngungspflanzen wie Klee oder Lupinen aussäen. Diese lockern den Boden auf, binden Stickstoff und hinterlassen nach dem Einarbeiten wertvolle organische Substanz. Besonders bei schweren Böden kann diese Methode die Bodenstruktur deutlich verbessern.

Fruchtfolge und Mischkultur

Wechseln Sie jedes Jahr den Standort Ihrer Zinnien. So beugen Sie einer einseitigen Nährstoffausnutzung vor. In der Mischkultur eignen sich Zinnien gut als Begleiter von Tomaten oder Gurken. Sie ziehen Bestäuber an und können Schädlinge von den Nutzpflanzen ablenken. Gleichzeitig profitieren sie von der Düngung der nährstoffbedürftigen Gemüsepflanzen.

Diagnose von Nährstoffmängeln bei Zinnien

Um Ihre Zinnien optimal zu versorgen, ist es wichtig, Mangelerscheinungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln:

Erkennen von Mangelerscheinungen

Verschiedene Nährstoffmängel zeigen sich durch spezifische Symptome:

  • Stickstoffmangel: Hellgrüne bis gelbliche Blätter, beginnend an den älteren Blättern
  • Phosphormangel: Dunkelgrüne Blätter mit rötlich-violetten Verfärbungen, schwaches Wachstum
  • Kaliummangel: Braune Blattränder, beginnend an den älteren Blättern
  • Magnesiummangel: Gelbliche Verfärbungen zwischen den Blattadern, beginnend an den älteren Blättern
  • Eisenmangel: Gelbliche Verfärbungen zwischen den Blattadern, beginnend an den jüngsten Blättern

Beobachten Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und achten Sie auf diese Anzeichen.

Bodenanalyse durchführen

Eine Bodenanalyse gibt Aufschluss über den genauen Nährstoffgehalt und den pH-Wert Ihres Bodens. Sie können Bodenproben an Labore schicken oder im Gartenfachhandel Schnelltests erwerben. Für Zinnien ist ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert von 6,0 bis 7,0 optimal. Die Analyse hilft Ihnen, die Düngung gezielt anzupassen.

Gezielte Nährstoffergänzung

Basierend auf den Ergebnissen der Bodenanalyse oder den beobachteten Mangelsymptomen können Sie gezielt einzelne Nährstoffe ergänzen. Für eine schnelle Wirkung eignen sich Flüssigdünger oder wasserlösliche Pulverdünger. Bei Eisenmangel helfen spezielle Eisenchelate. Achten Sie darauf, die Dosierungsempfehlungen genau einzuhalten, um eine Überdüngung zu vermeiden.

Mit diesen Methoden können Sie Ihre Zinnien optimal mit Nährstoffen versorgen und Düngungsfehler vermeiden. Eine gesunde Ernährung ist die Grundlage für kräftige Pflanzen und eine üppige Blütenpracht. In meinem Garten habe ich festgestellt, dass gut genährte Zinnien nicht nur schöner blühen, sondern auch resistenter gegen Umwelteinflüsse sind.

Nachhaltige Düngungspraktiken für Zinnien

In meinem Garten habe ich festgestellt, dass umweltfreundliche Düngungsstrategien nicht nur gut für unseren Planeten sind, sondern auch die Gesundheit unserer Zinnien fördern. Eine Methode, die sich bei mir bewährt hat, ist die Verwendung von Kompost oder gut verrottetem Mist. Diese organischen Materialien verbessern die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. Vor der Pflanzung mische ich etwa 5 cm Kompost in die obere Bodenschicht ein – das gibt den Zinnien einen guten Start.

Eine weitere interessante Methode ist die Gründüngung. Pflanzen wie Klee oder Lupinen können vor der Zinniensaison angebaut und dann untergepflügt werden. Sie reichern den Boden mit Stickstoff an und verbessern seine Struktur. Es ist faszinierend zu beobachten, wie diese Pflanzen den Boden für unsere Zinnien vorbereiten.

Reduzierung chemischer Düngemittel

Um den Einsatz chemischer Dünger zu minimieren, greifen wir auf organische Alternativen zurück. Ein Favorit in meinem Garten ist Brennnesseljauche – ein hervorragender natürlicher Dünger. Man weicht einfach Brennnesseln in Wasser ein, lässt sie ein paar Tage gären und wendet die verdünnte Lösung dann an. Der Geruch ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber die Ergebnisse sprechen für sich.

Mulchen hat sich bei mir als wunderbare Möglichkeit erwiesen, den Boden zu verbessern und gleichzeitig den Wasserbedarf zu reduzieren. Eine 5 cm dicke Schicht aus Stroh oder Grasschnitt um die Zinnien herum hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut. Es sieht auch noch ordentlich aus – ein doppelter Gewinn!

Förderung der Bodengesundheit

Ein gesunder Boden ist das A und O für kräftige Zinnien. Regelmäßiges Lockern des Bodens fördert die Durchlüftung und das Bodenleben. Ich habe auch gute Erfahrungen mit Mischkulturen gemacht. Zinnien vertragen sich prima mit Basilikum oder Tagetes, die zusätzlich Schädlinge fernhalten können. Es ist wie eine kleine Gemeinschaft im Beet.

Saisonale Düngungsanpassungen

Je nach Jahreszeit haben Zinnien unterschiedliche Bedürfnisse. Eine angepasste Düngung hilft ihnen, optimal zu wachsen und zu blühen. Hier teile ich gerne meine Erfahrungen mit Ihnen:

Frühjahrsdüngung

Im Frühjahr, wenn die Zinnien gerade anfangen zu wachsen, brauchen sie vor allem Stickstoff für die Blattentwicklung. Eine Gabe von gut verrottetem Kompost oder einem organischen Dünger mit hohem Stickstoffanteil ist jetzt ideal. Ich verwende etwa 30 g pro Quadratmeter – das reicht meist aus, um die Pflanzen in Schwung zu bringen.

Sommerdüngung

Während der Hauptblütezeit im Sommer benötigen Zinnien mehr Phosphor und Kalium für kräftige Blüten. Ein ausgewogener organischer Dünger oder eine selbst angesetzte Komposttee-Lösung, alle zwei Wochen angewendet, unterstützt die Blütenbildung optimal. Es ist erstaunlich, wie dankbar die Pflanzen darauf reagieren.

Herbstdüngung zur Vorbereitung auf den Winter

Im Spätsommer oder frühen Herbst reduziere ich die Düngung. Eine letzte leichte Gabe eines kaliumbetonten Düngers kann die Pflanzen auf den Winter vorbereiten. Dies stärkt die Zellwände und macht die Zinnien widerstandsfähiger gegen Frost. Man könnte sagen, es ist wie eine Stärkung fürs Immunsystem der Pflanzen.

Kernpunkte der Zinniendüngung

Basierend auf meinen Erfahrungen beruht eine erfolgreiche Zinniendüngung auf einigen wichtigen Grundsätzen:

  • Verwenden Sie vorzugsweise organische Düngemittel
  • Passen Sie die Düngung an die Wachstumsphase an
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung
  • Überdüngen Sie nicht - weniger ist oft mehr
  • Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau und reagieren Sie auf Mangelsymptome

Checkliste für erfolgreiche Düngung

Um bei der Düngung Ihrer Zinnien nichts zu vergessen, hier eine kleine Checkliste, die sich bei mir bewährt hat:

  • Bodenanalyse durchführen
  • pH-Wert auf 5,5 bis 7,5 einstellen
  • Kompost oder gut verrotteten Mist vor der Pflanzung einarbeiten
  • Regelmäßig mit organischem Dünger nachdüngen
  • Auf Anzeichen von Nährstoffmangel achten
  • Mulchschicht auftragen
  • Gießwasser mit Komposttee oder Brennnesseljauche anreichern

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Bei der Zinniendüngung können einige Fehler passieren. Hier die häufigsten, die ich im Laufe der Jahre beobachtet habe, und wie man sie vermeidet:

Überdüngung: Zu viel des Guten schadet oft mehr als es nützt. Beachten Sie die empfohlenen Mengen und düngen Sie lieber öfter in kleineren Dosen. Ich habe gelernt, dass Zinnien es einem danken, wenn man es nicht übertreibt.

Falscher Zeitpunkt: Düngen Sie nicht zu spät im Jahr, da dies das Wachstum fördert, wenn die Pflanze sich eigentlich auf den Winter vorbereiten sollte. Es ist wie bei uns Menschen – im Herbst brauchen wir eher Vitamine als ein üppiges Festmahl.

Unausgewogene Nährstoffversorgung: Achten Sie darauf, dass Ihre Zinnien alle notwendigen Nährstoffe erhalten. Ein einseitiger Dünger kann zu Mangelerscheinungen führen. Ich vergleiche es gerne mit einer ausgewogenen Ernährung – Zinnien brauchen auch eine vielseitige Kost.

Vernachlässigung des Bodens: Der Boden ist entscheidend für gesunde Zinnien. Pflegen Sie ihn durch regelmäßiges Lockern und organische Zusätze. Ein gesunder Boden ist wie ein gut funktionierendes Verdauungssystem für die Pflanzen.

Zinnien richtig düngen für prachtvolle Blüten

Mit der richtigen Düngung können Sie Ihre Zinnien zu wunderschönen Exemplaren heranziehen. Denken Sie daran, dass jeder Garten einzigartig ist. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau und passen Sie Ihre Düngungsstrategie bei Bedarf an. Mit etwas Übung und Geduld werden Sie bald ein Gefühl dafür entwickeln, was Ihre Zinnien brauchen. Und glauben Sie mir, es gibt kaum etwas Schöneres, als einen Garten voller gesunder, üppig blühender Zinnien zu genießen – das Ergebnis Ihrer sorgfältigen Pflege und durchdachten Düngung. Es ist eine Freude, die man mit allen Sinnen erleben kann.

Tags: Zinnien
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Häufige Fragen und Antworten

  1. Welche Nährstoffe sind für die Zinniendüngung am wichtigsten?
    Für eine optimale Zinniendüngung sind die drei Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) entscheidend. Stickstoff fördert das vegetative Wachstum und sorgt für saftiges, grünes Laub. Phosphor ist besonders wichtig für die Wurzelbildung und Blütenentwicklung - der entscheidende Faktor für eine üppige Blütenpracht. Kalium stärkt die Widerstandskraft der Pflanzen und sorgt für prächtige, intensive Blütenfarben. Ein ausgewogenes NPK-Verhältnis von etwa 5-10-5 hat sich in der Praxis bewährt. Zusätzlich benötigen Zinnien sekundäre Nährstoffe wie Magnesium für die Chlorophyllbildung und Calcium für starke Zellwände. Spurenelemente wie Eisen sind unentbehrlich für die Chlorophyllsynthese. Eine ausgewogene Versorgung mit allen Nährstoffen ist der Schlüssel zu gesunden, blühfreudigen Zinnien.
  2. Wann ist der beste Zeitpunkt für die Zinniendüngung während der Saison?
    Die Zinniendüngung sollte strategisch über die gesamte Saison verteilt werden. Bereits zwei Wochen vor der Pflanzung wird reifen Kompost in die obere Bodenschicht eingearbeitet - dies bildet die Grundlage für gesundes Wachstum. Bei der Pflanzung selbst erhält jede Zinnie eine kleine Menge Langzeitdünger ins Pflanzloch. Sobald die Pflanzen etwa 15 cm hoch sind, beginnt die regelmäßige Düngung alle zwei bis drei Wochen mit einem ausgewogenen Flüssigdünger. Mit Beginn der Blütezeit wird auf einen phosphor- und kaliumbetonten Dünger umgestellt, der alle drei bis vier Wochen angewendet wird. Im Spätsommer wird die Düngung reduziert, eine letzte kaliumbetonte Gabe kann die Pflanzen auf den Winter vorbereiten. Diese zeitliche Staffelung gewährleistet eine kontinuierliche Nährstoffversorgung ohne Überdüngung.
  3. Wie often sollten Zinnien während der Blütezeit gedüngt werden?
    Während der Blütezeit sollten Zinnien alle drei bis vier Wochen gedüngt werden - sparsamer als in der Wachstumsphase. In dieser kritischen Phase benötigen die Pflanzen vor allem Phosphor und Kalium für die kontinuierliche Blütenbildung und intensive Farben. Eine zu häufige Düngung kann kontraproduktiv sein und zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüten führen. Flüssigdünger eignen sich besonders gut, da sie schnell aufgenommen werden. Bei Topfzinnien ist eine häufigere Düngung alle 7-10 Tage nötig, da Nährstoffe durch häufigeres Gießen schneller ausgewaschen werden. Wichtig ist, die Düngung am frühen Morgen oder späten Nachmittag vorzunehmen, um Blattverbrennungen zu vermeiden. Eine gleichmäßige, aber maßvolle Nährstoffversorgung unterstützt die lang anhaltende Blütenpracht bis in den Herbst hinein.
  4. Welcher pH-Wert ist für das Zinnienwachstum optimal?
    Der optimale pH-Wert für Zinnien liegt zwischen 5,5 und 7,5, wobei ein leicht saurer bis neutraler Bereich von 6,0 bis 7,0 ideal ist. In diesem pH-Bereich können Zinnien alle Nährstoffe optimal aufnehmen und verwerten. Ein zu saurer Boden (unter 5,5) kann die Verfügbarkeit von Phosphor und anderen wichtigen Nährstoffen einschränken, während ein zu alkalischer Boden (über 7,5) Probleme bei der Aufnahme von Eisen und anderen Spurenelementen verursachen kann. Dies führt zu Mangelerscheinungen wie gelben Blättern oder schwacher Blütenbildung. Eine regelmäßige pH-Wert-Messung mit einfachen Teststreifen oder einem digitalen Messgerät ist empfehlenswert. Bei Bedarf kann der pH-Wert durch Zugabe von Kompost, Kalk (bei zu saurem Boden) oder Torf (bei zu alkalischem Boden) korrigiert werden. Ein ausgeglichener pH-Wert ist die Grundvoraussetzung für gesunde, blühfreudige Zinnien.
  5. Wie kann Brennnesseljauche als natürlicher Zinniendünger verwendet werden?
    Brennnesseljauche ist ein hervorragender natürlicher Dünger für Zinnien und lässt sich einfach selbst herstellen. Etwa 1 kg frische Brennnesseln werden in 10 Liter Wasser eingeweicht und an einem warmen, halbschattigen Ort 10-14 Tage fermentiert. Der Gärprozess ist abgeschlossen, wenn keine Bläschen mehr aufsteigen. Die fertige Jauche wird 1:10 mit Wasser verdünnt und alle zwei Wochen als Gießwasser verwendet. Brennnesseljauche ist reich an Stickstoff und Kalium, fördert das Wachstum und stärkt die Pflanzen gegen Schädlinge. Wichtig ist die richtige Verdünnung - unverdünnte Jauche kann die Wurzeln verbrennen. Die Anwendung sollte nicht bei direkter Sonneneinstrahlung erfolgen. Der intensive Geruch während der Gärung ist normal, verschwindet aber nach der Anwendung. Diese nachhaltige Düngungsmethode verbessert zusätzlich das Bodenleben und die Bodenstruktur.
  6. Worin unterscheiden sich organische und anorganische Düngemethoden für Zinnien?
    Organische und anorganische Düngung unterscheiden sich grundlegend in ihrer Wirkweise und Nachhaltigkeit. Organische Dünger wie Kompost, Hornspäne oder Brennnesseljauche wirken langsamer und gleichmäßiger, verbessern die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. Sie sind umweltfreundlich und reduzieren das Risiko einer Überdüngung. Die Nährstoffe werden durch Mikroorganismen freigesetzt und sind länger verfügbar. Anorganische oder mineralische Dünger wirken schneller und präziser dosierbar - wie ein Energydrink für Zinnien. Sie sind ideal zur gezielten Behebung akuter Nährstoffmängel. Blumendünger mit ausgewogenem NPK-Verhältnis fördern sowohl Wachstum als auch Blütenbildung effektiv. Langzeitdünger bieten eine bequeme Lösung für die ganze Saison. Die beste Strategie kombiniert beide Methoden: organische Grundversorgung für langfristige Bodengesundheit und punktuelle mineralische Ergänzung bei Bedarf.
  7. Wie unterscheidet sich die Düngung von Topf-Zinnien im Vergleich zu Freiland-Zinnien?
    Topf-Zinnien haben deutlich höhere Düngungsansprüche als ihre Freiland-Verwandten. Das begrenzte Erdvolumen und häufigeres Gießen führen zu schnellerem Nährstoffverlust durch Auswaschung. Während Freiland-Zinnien alle 2-3 Wochen gedüngt werden, benötigen Topfzinnien alle 7-10 Tage eine Flüssigdüngung oder den Einsatz von Langzeitdüngern. Die Nährstoffkonzentration sollte jedoch geringer sein, um Salzschäden zu vermeiden. Topf-Zinnien sind stärker von der Qualität der verwendeten Erde abhängig - hochwertige Blumenerde mit Langzeitdünger ist hier die beste Grundlage. Wichtig ist außerdem eine gute Drainage, da Topfpflanzen anfälliger für Staunässe sind. Die regelmäßige Kontrolle ist bei Topfpflanzen entscheidender, da Nährstoffmängel schneller auftreten können. Ein durchlässiges Substrat und angepasste Bewässerung ergänzen die intensive Düngung optimal.
  8. An welchen Symptomen lässt sich Stickstoffmangel bei Zinnien erkennen?
    Stickstoffmangel bei Zinnien zeigt sich durch charakteristische Symptome, die eine frühzeitige Diagnose ermöglichen. Das auffälligste Anzeichen sind hellgrüne bis gelbliche Blätter, beginnend an den älteren, unteren Blättern der Pflanze. Die Vergilbung breitet sich gleichmäßig über das ganze Blatt aus, nicht nur zwischen den Adern. Betroffene Pflanzen zeigen ein verlangsamtes, schwächliches Wachstum und bleiben kleiner als gesunde Exemplare. Die Stängel werden dünner und weniger stabil. Die Blütenbildung ist deutlich reduziert, vorhandene Blüten sind kleiner und blasser. Bei schwerem Mangel können die älteren Blätter komplett gelb werden und abfallen. Stickstoffmangel tritt häufig in sandigen Böden oder bei intensivem Regen auf, der die Nährstoffe auswäscht. Eine schnelle Behandlung mit stickstoffreichem Flüssigdünger oder organischen Alternativen wie verdünnter Brennnesseljauche behebt den Mangel meist innerhalb von 1-2 Wochen.
  9. Wo kann hochwertiger Langzeitdünger für Zinnien erworben werden?
    Hochwertigen Langzeitdünger für Zinnien finden Sie bei verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Vorteilen. Fachkundige Online-Gartenhändler wie samen.de bieten eine breite Auswahl an Qualitätsdüngern mit detaillierten Produktbeschreibungen und Anwendungshinweisen. Diese Spezialisten haben oft auch organische Langzeitdünger im Sortiment, die besonders umweltfreundlich sind. Lokale Gartencenter bieten den Vorteil persönlicher Beratung und können regionale Besonderheiten berücksichtigen. Baumärkte führen meist Standard-Blumendünger, haben aber oft begrenzte Fachberatung. Beim Kauf sollten Sie auf ausgewogene NPK-Verhältnisse (etwa 5-10-5 für Zinnien) und eine Wirkungsdauer von 3-6 Monaten achten. Achten Sie auf Qualitätssiegel und Herstellerangaben zur genauen Zusammensetzung. Organische Langzeitdünger sind zwar teurer, aber nachhaltiger und bodenverbessernd. Online-Bewertungen anderer Gärtner geben zusätzliche Orientierung bei der Produktauswahl.
  10. Bei welchen spezialisierten Gartenhändlern findet man geeignete Zinniendünger?
    Spezialisierte Gartenhändler bieten die beste Auswahl und Beratung für Zinniendünger. Etablierte Online-Gartenshops wie samen.de haben sich auf Gartenbedarf spezialisiert und führen sowohl organische als auch mineralische Dünger für Blühpflanzen. Diese Anbieter punkten mit fundierter Fachberatung und detaillierten Produktinformationen. Traditionelle Gartenfachgeschäfte vor Ort bieten persönliche Beratung und können regionale Bodenverhältnisse berücksichtigen. Hier finden Sie oft auch seltene oder regionale Düngemittel. Gärtnereien und Pflanzencenter haben meist eine gute Auswahl an Blumendüngern und können aus praktischer Erfahrung beraten. Bioläden mit Gartenabteilung führen hauptsächlich organische Dünger und nachhaltige Alternativen. Bei der Auswahl sollten Sie auf die Expertise des Händlers achten - gute Fachgeschäfte können spezifische Empfehlungen für Zinnien geben und über Anwendungszeitpunkte, Dosierung und Kombination verschiedener Düngemittel kompetent beraten.
  11. Welche Rolle spielen Spurenelemente bei der Zinnienpflege?
    Spurenelemente sind für Zinnien unverzichtbar, auch wenn sie nur in geringen Mengen benötigt werden. Eisen ist besonders wichtig für die Chlorophyllsynthese und damit für die Photosynthese - Eisenmangel zeigt sich durch gelbliche Verfärbungen zwischen den Blattadern, beginnend an den jüngsten Blättern. Magnesium ist zentral für die Chlorophyllbildung und sorgt für sattgrüne Blätter. Ein Mangel führt zu gelben Verfärbungen zwischen den Adern älterer Blätter. Calcium stärkt die Zellwände und verbessert die Blütenqualität, während Schwefel für die Proteinbildung wichtig ist. Mangan, Zink und Bor unterstützen verschiedene Stoffwechselprozesse und die Blütenbildung. Spurenelementmängel können die Nährstoffaufnahme anderer Elemente beeinträchtigen und zu allgemeiner Schwächung führen. Guter Kompost oder spezieller Blumendünger enthalten meist alle nötigen Spurenelemente. Bei hartem, kalkhaltigem Boden können Spurenelemente schlecht verfügbar sein - hier helfen chelierte Formen oder pH-Wert-Korrektur.
  12. Wie beeinflusst die Bodenstruktur die Nährstoffaufnahme bei Zinnien?
    Die Bodenstruktur hat enormen Einfluss auf die Nährstoffaufnahme bei Zinnien. Ein lockerer, gut durchlüfteter Boden ermöglicht optimale Wurzelentwicklung und damit bessere Nährstoffaufnahme. Verdichtete Böden behindern das Wurzelwachstum und reduzieren die Sauerstoffversorgung, was die Nährstoffverwertung verschlechtert. Schwere Lehmböden können Nährstoffe zwar gut speichern, aber die schlechte Drainage führt oft zu Staunässe und Wurzelfäule. Sandige Böden sind zwar gut durchlässig, aber Nährstoffe werden schnell ausgewaschen. Der ideale Zinnienboden ist humusreich mit guter Krümelstruktur - er hält Feuchtigkeit und Nährstoffe, ohne zu vernässen. Organische Zusätze wie Kompost verbessern die Bodenstruktur nachhaltig und fördern das Bodenleben. Mikroorganismen im Boden wandeln organische Substanz um und machen Nährstoffe pflanzenverfügbar. Regelmäßiges Lockern ohne Umgraben erhält die Bodenstruktur und fördert die Wurzelgesundheit der Zinnien.
  13. Warum reagieren verschiedene Zinniensorten unterschiedlich auf Düngung?
    Verschiedene Zinniensorten haben unterschiedliche Nährstoffansprüche aufgrund ihrer genetischen Eigenschaften und Wuchsformen. Großblumige Sorten wie 'State Fair Mix' oder 'Dahlia Flowered' sind wie Gourmets unter den Zinnien und benötigen mehr Nährstoffe für ihre üppigen, schweren Blüten. Diese Sorten brauchen besonders viel Phosphor für die Blütenbildung und Kalium für stabile Stängel. Kleinblumige Sorten wie 'Thumbelina' oder 'Profusion' sind genügsamer und kommen mit weniger Düngung aus. Gefüllte Blütensorten haben höhere Ansprüche als einfach blühende, da sie mehr Energie für die Blütenbildung aufwenden. Hochwachsende Sorten benötigen mehr Stickstoff für die Stängelentwicklung, während buschige, kompakte Sorten mit weniger auskommen. Die Blühzeit spielt ebenfalls eine Rolle - Sorten mit langer Blütezeit brauchen kontinuierliche Nährstoffversorgung. Beobachten Sie Ihre verschiedenen Sorten genau und passen Sie die Düngung entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse an.
  14. Welchen Einfluss haben Wetterbedingungen auf die Zinniendüngung?
    Wetterbedingungen beeinflussen die Zinniendüngung erheblich und erfordern entsprechende Anpassungen. In heißen, trockenen Perioden stehen die Pflanzen unter Stress und reagieren empfindlicher auf Düngung - hier ist Vorsicht geboten, um Verbrennungen zu vermeiden. Stattdessen steht ausreichende Bewässerung im Vordergrund. Die Nährstoffaufnahme ist bei Trockenheit reduziert, daher sollte sparsamer gedüngt werden. Nach ergiebigen Regenfällen können Nährstoffe ausgewaschen sein, eine leichte Nachdüngung ist dann sinnvoll. In kühlen, feuchten Perioden wachsen Zinnien langsamer und nehmen weniger Nährstoffe auf - die Düngung sollte entsprechend reduziert werden. Starke Temperaturschwankungen stressen die Pflanzen und können die Nährstoffverwertung beeinträchtigen. Bei anhaltend feuchtem Wetter ist die Gefahr von Pilzkrankheiten höher - hier sollte kaliumbetonter Dünger zur Stärkung der Pflanzenwiderstandskraft eingesetzt werden. Flüssigdüngung wird bei optimalen Temperaturen (18-25°C) am besten aufgenommen.
  15. Wie wird Kompost richtig für die Zinniernährung vorbereitet und angewendet?
    Kompost für Zinnien sollte gut ausgereift sein - mindestens 6-12 Monate alt und von erdiger, krümeliger Konsistenz. Frischer, noch nicht vollständig verrotteter Kompost kann zu Stickstoffmangel führen, da Mikroorganismen den verfügbaren Stickstoff für den Abbauprozess verbrauchen. Guter Zinniekompost besteht aus einer Mischung von Gartenabfällen, Küchenresten (ohne Fleisch/Fisch), Laub und etwas Erde. Etwa zwei Wochen vor der Pflanzung wird eine 2-3 cm dicke Schicht in die obere Bodenschicht (15-20 cm) eingearbeitet. Dies verbessert die Bodenstruktur und liefert langsam freigesetzte Nährstoffe. Während der Saison kann zusätzlich eine dünne Mulchschicht aus Kompost um die Pflanzen aufgebracht werden. Komposttee, hergestellt durch Einweichen von Kompost in Wasser (24-48 Stunden), eignet sich als sanfter Flüssigdünger. Der Kompost sollte neutral riechen und keine erkennbaren organischen Reste enthalten. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 ist optimal für Zinnien.
  16. Welche Schritte sind bei einer Bodenanalyse für Zinnienbeete zu beachten?
    Eine professionelle Bodenanalyse gibt wichtige Aufschlüsse für die optimale Zinniendüngung. Entnehmen Sie Bodenproben aus 10-15 cm Tiefe an verschiedenen Stellen des Beetes und mischen Sie diese zu einer Sammelprobe. Vermeiden Sie dabei Bereiche direkt nach Düngung oder bei sehr feuchtem Boden. Die Proben sollten etwa eine Woche vor der geplanten Probenabgabe entnommen werden. Wichtige Parameter sind pH-Wert, Hauptnährstoffe (NPK), organischer Gehalt und verfügbare Spurenelemente. Für Zinnien ist besonders der Phosphorgehalt relevant, da sie phosphorhungrige Blütenpflanzen sind. Labore bieten meist verschiedene Analysepakete an - ein Standard-Paket reicht für Hobbygärtner meist aus. Die Ergebnisse zeigen nicht nur Ist-Werte, sondern auch Empfehlungen für Düngungsmaßnahmen. Schnelltests aus dem Gartenhandel geben zumindest Näherungswerte für pH und NPK. Eine Analyse alle 2-3 Jahre hilft bei der langfristigen Bodenpflege und verhindert Über- oder Unterdüngung.
  17. Führt eine Überdüngung bei Zinnien wirklich zu weniger Blüten?
    Ja, Überdüngung führt tatsächlich zu weniger Blüten bei Zinnien - ein häufiger Anfängerfehler. Zu viel Stickstoff fördert übermäßiges Blattwachstum auf Kosten der Blütenbildung. Die Pflanzen werden zwar groß und grün, aber blühfaul. Dieses Phänomen nennt man "Vergeilung" oder "Mastwuchs". Überdüngte Zinnien sind zudem anfälliger für Pilzkrankheiten und Schädlinge, da das weiche, stickstoffreiche Gewebe weniger widerstandsfähig ist. Zu hohe Salzkonzentrationen im Boden können außerdem die Wurzeln schädigen und die Wasseraufnahme behindern. Das optimale NPK-Verhältnis für Zinnien liegt bei 5-10-5, wobei der erhöhte Phosphoranteil die Blütenbildung fördert. Während der Blütezeit sollte die Düngung sogar reduziert werden. Als Faustregel gilt: Lieber weniger und öfter düngen als einmal zu viel. Bei Verdacht auf Überdüngung helfen gründliches Wässern zum Ausspülen und eine Düngepause. Die Natur zeigt uns: Maß und Mitte führen zur schönsten Blütenpracht.
  18. In welchen Regionen Deutschlands sind besondere Düngungsanpassungen für Zinnien nötig?
    Verschiedene Regionen Deutschlands erfordern durchaus angepasste Düngungsstrategien für Zinnien. In Norddeutschland mit seinen oft sandigen Böden und höheren Niederschlägen werden Nährstoffe schneller ausgewaschen - hier sind häufigere, aber schwächere Düngegaben sinnvoll. Organische Langzeitdünger oder regelmäßige Flüssigdüngung alle 10-14 Tage funktionieren gut. In süddeutschen Regionen mit schweren Lehmböden können Nährstoffe besser gespeichert werden, aber die Verfügbarkeit ist oft durch höhere pH-Werte eingeschränkt. Hier ist eine pH-Korrektur mit organischen Säuren wichtiger als häufige Düngung. Alpine Regionen mit kurzen Sommern benötigen schnell verfügbare Nährstoffe und Düngung bereits bei der Pflanzung. Regionen mit hartem, kalkhaltigem Wasser (z.B. Schwäbische Alb) erfordern besondere Aufmerksamkeit bei Spurenelementen wie Eisen. Küstenregionen mit salziger Luft können von kaliumbetonter Düngung profitieren, die die Salzresistenz erhöht. Generell gilt: Lokale Bodenverhältnisse sind wichtiger als die geografische Lage.
  19. Worin unterscheidet sich die Zinnienfütterung von der Düngung anderer Sommerblumen?
    Zinnien haben spezifische Düngungsansprüche, die sich von anderen Sommerblumen unterscheiden. Sie sind phosphorhungriger als viele andere einjährige Blumen und bevorzugen ein NPK-Verhältnis von 5-10-5, während Petunien oder Begonien oft mit ausgeglicheneren Verhältnissen wie 5-5-5 auskommen. Zinnien vertragen höhere Düngungsintensität als empfindliche Sommerblumen wie Cosmea, die bei Überdüngung schnell vergehen. Im Gegensatz zu Tagetes, die sehr genügsam sind, benötigen Zinnien regelmäßige Nährstoffversorgung für kontinuierliche Blüte. Während Impatiens konstante Feuchtigkeit und sanfte Düngung brauchen, vertragen Zinnien auch mal trockenere Phasen und kräftigere Düngegaben. Sonnenblumen als Starkzehrer brauchen mehr Stickstoff, Zinnien dagegen mehr Phosphor. Die Düngungshäufigkeit ist bei Zinnien moderater - alle 3-4 Wochen statt wöchentlich wie bei manchen anderen Sommerblumen. Zinnien reagieren gut auf organische Langzeitdünger, während schnellwachsende Sommerblumen oft häufigere Flüssigdüngung benötigen.
  20. Was unterscheidet die Nährstoffversorgung von Zinnien gegenüber einjährigen Zierpflanzen?
    Zinnien unterscheiden sich in ihrer Nährstoffversorgung deutlich von anderen einjährigen Zierpflanzen durch ihre spezifischen Anforderungen. Sie sind ausgesprochene Phosphorliebhaber und benötigen diesen Nährstoff in höheren Mengen als die meisten anderen einjährigen Blumen für ihre reiche Blütenbildung. Während viele einjährige Zierpflanzen gleichmäßige NPK-Verhältnisse bevorzugen, profitieren Zinnien von phosphorbetonten Mischungen. Ihr Nährstoffbedarf ist moderater aber konstanter als bei schnellwachsenden Einjährigen wie Sonnenblumen. Zinnien haben eine längere Blütezeit als viele andere einjährige Pflanzen und benötigen daher eine durchdachtere Langzeitversorgung. Sie reagieren empfindlicher auf Stickstoffüberschuss als robuste Einjährige wie Ringelblumen. Die Spurenelementversorgung ist bei Zinnien besonders wichtig - Eisenmangel tritt häufiger auf als bei anderen einjährigen Zierpflanzen. Zudem haben Zinnien höhere Ansprüche an die Bodenstruktur und pH-Wert-Stabilität, während viele andere Einjährige anpassungsfähiger sind. Diese Unterschiede erfordern eine maßgeschneiderte Düngungsstrategie.
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