Folien und Vliese: Schutz für Ihren Garten

Folien und Vliese: Unverzichtbare Helfer im Garten

Als erfahrene Hobbygärtnerin kann ich Ihnen versichern: Folien und Vliese sind wahre Alleskönner im Gartenbau. Sie schützen nicht nur unsere grünen Schätze, sondern unterstützen auch deren Wachstum und erleichtern die Pflege erheblich. Doch welches Material eignet sich für welchen Zweck? Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick darauf werfen.

Gartenhelfer im Überblick

  • Mulchfolien: Unkrautbekämpfung und Feuchtigkeitsbewahrung
  • Gewächshausfolien: Verlängerung der Anbauzeit
  • Teichfolien: Ermöglichen wunderschöne Wassergärten
  • Vliese: Schutz vor Frost und lästigen Schädlingen

Die unverzichtbare Rolle von Folien und Vliesen im Gartenbau

In meinen Anfangsjahren als Gärtnerin habe ich die Bedeutung von Folien und Vliesen oft unterschätzt. Heute möchte ich sie in meinem Garten nicht mehr missen. Sie haben sich als äußerst nützlich erwiesen und erleichtern die Arbeit ungemein.

Diese Hilfsmittel bieten unseren Pflanzen Schutz vor widrigen Wetterbedingungen wie Frost, Hagel oder Starkregen. Gleichzeitig schaffen sie optimale Voraussetzungen für ein gesundes Pflanzenwachstum. Durch ihren Einsatz können wir die Anbauzeit verlängern und den Ertrag deutlich steigern.

Ein weiterer Pluspunkt: Folien und Vliese unterstützen uns bei der Unkrautbekämpfung und reduzieren den Pflegeaufwand erheblich. Das schenkt uns wertvolle Zeit für andere Gartenarbeiten oder einfach zum Genießen unseres grünen Paradieses.

Die Vielfalt der Folien und Vliese

Die Auswahl an Folien und Vliesen ist beeindruckend. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Typen:

Folien im Garten

  • Mulchfolien
  • Gewächshausfolien
  • Teichfolien

Vliese für den Garten

  • Frostschutzvlies
  • Kulturschutzvlies
  • Unkrautvlies
  • Bewässerungsvlies

Jede Art hat ihre ganz besonderen Eigenschaften und Einsatzgebiete. Die Wahl des passenden Materials hängt natürlich vom jeweiligen Verwendungszweck ab.

Folien im Garten: Vielseitige Helfer

Mulchfolien: Unkrautbekämpfung leicht gemacht

Vorteile und Anwendungsbereiche

Mulchfolien sind wahre Multitalente im Garten. Sie unterdrücken lästiges Unkraut, halten die Feuchtigkeit im Boden und erwärmen die Erde. Das fördert das Pflanzenwachstum ganz erheblich.

Persönlich setze ich Mulchfolien besonders gerne bei wärmeliebenden Kulturen wie Tomaten, Gurken oder Zucchini ein. Die schwarze Folie nimmt die Sonnenwärme auf und gibt sie an den Boden ab. So erreichen die Pflanzen schneller ihre optimale Wachstumstemperatur und belohnen uns mit einer reichen Ernte.

Ein zusätzlicher Vorteil, den ich sehr schätze: Die Früchte bleiben sauber, da sie nicht direkt auf der Erde liegen. Das verringert auch den Befall mit Schnecken und anderen unerwünschten Gästen.

Materialien: PE vs. biologisch abbaubare Folien

Bei Mulchfolien stehen uns hauptsächlich zwei Typen zur Verfügung: PE-Folien aus Kunststoff und biologisch abbaubare Folien.

PE-Folien sind äußerst widerstandsfähig und langlebig. Sie halten mehrere Jahre und lassen sich gut reinigen. Allerdings müssen sie am Ende der Saison entfernt und entsorgt werden, was etwas mühsam sein kann.

Biologisch abbaubare Folien hingegen zersetzen sich mit der Zeit von selbst. Sie können einfach untergegraben werden und verbessern sogar noch den Boden. Der einzige Haken: Sie sind etwas teurer in der Anschaffung.

Die Wahl der Folie hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und dem Einsatzbereich ab. Für Dauerkulturen empfehle ich PE-Folien, bei einjährigen Pflanzen sind abbaubare Folien oft praktischer.

Gewächshausfolien: Verlängern Sie Ihre Gartensaison

Eigenschaften und Nutzen

Gewächshausfolien sind wahre Wunderwerker. Sie verwandeln einen einfachen Rahmen in einen geschützten Bereich für Ihre Pflanzen und schaffen ein günstiges Mikroklima, das die Anbauzeit erheblich verlängert.

Diese Folien halten Wind und Regen ab, lassen aber Licht durch. So entsteht ein Treibhauseffekt, der die Temperatur im Inneren erhöht. Das ermöglicht einen früheren Start in die Gartensaison und eine längere Erntephase im Herbst - ein Traum für jeden passionierten Gärtner!

Ein weiterer Vorteil, den ich besonders schätze: Gewächshausfolien schützen empfindliche Pflanzen vor Schädlingen und Krankheiten. Das reduziert den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und fördert einen natürlicheren Gartenbau.

UV-Beständigkeit und Lichtdurchlässigkeit: Worauf Sie achten sollten

Bei der Auswahl einer Gewächshausfolie sollten Sie besonders auf zwei Faktoren achten: die UV-Beständigkeit und die Lichtdurchlässigkeit.

UV-beständige Folien trotzen der Sonneneinstrahlung länger und müssen seltener ausgetauscht werden. Das spart langfristig nicht nur Kosten, sondern auch Arbeit - und wer möchte nicht mehr Zeit zum Genießen seines Gartens haben?

Die Lichtdurchlässigkeit beeinflusst direkt das Pflanzenwachstum. Je mehr Licht durchgelassen wird, desto besser gedeihen in der Regel die Pflanzen. Allerdings kann zu viel Licht auch zu Verbrennungen führen. Hier gilt es, das richtige Maß zu finden - eine Herausforderung, die jeder Gärtner gerne annimmt!

Moderne Gewächshausfolien bieten oft eine gute Balance zwischen UV-Schutz und Lichtdurchlässigkeit. Einige Spezialfolien können sogar bestimmte Lichtspektren filtern und so das Pflanzenwachstum gezielt beeinflussen - faszinierende Technologie für uns Gartenliebhaber!

Teichfolien: Der Grundstein für Ihren Wassergarten

Anforderungen an Teichfolien

Teichfolien müssen besonderen Ansprüchen genügen. Sie müssen wasserdicht, UV-beständig und robust sein, um den Belastungen durch Wasser, Witterung und Pflanzen standzuhalten. Eine echte Herausforderung!

Die ideale Folie sollte elastisch sein, um sich dem Untergrund anzupassen und kleinere Bewegungen auszugleichen. Gleichzeitig muss sie reißfest sein, um Beschädigungen durch Steine oder Wurzeln zu widerstehen. Ein wahres Multitalent also!

Ein Aspekt, der mir besonders am Herzen liegt: Eine gute Teichfolie sollte umweltfreundlich sein und keine Schadstoffe ans Wasser abgeben. Das ist entscheidend für die Gesundheit von Pflanzen und Tieren im Teich. Schließlich wollen wir ein Ökosystem schaffen, nicht zerstören.

Verlegung und Pflege: Tipps aus der Praxis

Die Verlegung einer Teichfolie erfordert Sorgfalt und Geduld - Eigenschaften, die wir Gärtner zum Glück in Hülle und Fülle besitzen! Zuerst muss der Untergrund gründlich vorbereitet werden. Alle spitzen Steine und Wurzeln müssen entfernt und der Boden geebnet werden. Glauben Sie mir, diese Vorarbeit zahlt sich aus!

Dann wird ein Schutzvlies ausgelegt, um die Folie vor Beschädigungen zu schützen. Darauf kommt die eigentliche Teichfolie. Sie sollte großzügig bemessen sein, um Falten zu vermeiden. Lieber etwas mehr als zu wenig!

Bei der Verlegung ist es wichtig, die Folie nicht zu strapazieren. Am besten arbeitet man barfuß oder in Socken - eine gute Gelegenheit, um die Erde unter den Füßen zu spüren! Falten werden vorsichtig nach außen gestrichen.

Zur Pflege genügt es meist, die Folie regelmäßig von Algen und Ablagerungen zu reinigen. Bei starker Verschmutzung kann man spezielle Teichreiniger verwenden. Beschädigungen sollten umgehend repariert werden, um Wasserverlust zu vermeiden. Vorbeugen ist hier definitiv besser als heilen!

Mit der richtigen Pflege hält eine gute Teichfolie viele Jahre und ermöglicht einen dauerhaften Wassergarten - eine Oase der Ruhe und Schönheit in Ihrem Garten.

Vliese für den Garten: Vielseitige Schutzschilde

Als erfahrene Hobbygärtnerin habe ich über die Jahre gelernt, dass Vliese wahre Wundermittel im Garten sind. Sie schützen unsere grünen Schützlinge vor allerlei Unbill, seien es Wetterkapriolen, lästige Schädlinge oder aufdringliches Unkraut. Gleichzeitig fördern sie das Wachstum auf eine Weise, die mich immer wieder fasziniert. Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf die verschiedenen Vliesarten und ihre Anwendungen werfen.

Frostschutzvlies: Winterschutz für empfindliche Pflanzen

Frostschutzvliese sind unverzichtbar, wenn es darum geht, unsere kälteempfindlichen Pflanzen vor den Tücken des Winters zu bewahren. Das luftdurchlässige Material bildet eine Art schützenden Kokon um die Pflanze.

Schutz empfindlicher Pflanzen

Diese Vliese bieten Schutz vor:

  • Frostbissen und Kälteschäden
  • Austrocknung durch eisige Winde
  • Intensiver Sonneneinstrahlung an klaren Wintertagen

Besonders dankbar sind mediterrane Kräuter, Rosen und junge Obstbäume für diese Extraportion Fürsorge. Im letzten Winter habe ich meine Feige damit eingemummelt, und stellen Sie sich vor - sie hat tatsächlich überlebt und trägt dieses Jahr sogar Früchte!

Anwendung und Handhabung

Beim Einsatz von Frostschutzvlies sollten Sie ein paar Dinge beachten:

  • Bringen Sie es rechtzeitig an, bevor der erste Frost seine eisigen Finger ausstreckt
  • Umhüllen Sie die Pflanze locker, als würden Sie ihr einen warmen Mantel umlegen
  • Fixieren Sie es am Boden, sonst fliegt es beim ersten Windstoß davon
  • An milden Tagen dürfen die Pflanzen auch mal 'Luft schnappen' - nehmen Sie das Vlies dann ab

Übrigens eignet sich Frostschutzvlies auch hervorragend, um im Frühjahr vorwitzige Frühblüher vor Spätfrösten zu schützen. Ich habe damit schon so manche Blütenpracht gerettet!

Kulturschutzvlies: Effektiver Pflanzenschutz

Kulturschutzvliese sind für mich wie eine zweite Haut für die Pflanzen. Diese leichten, durchlässigen Gewebe schützen vor allerlei Unbill, ohne das Wachstum zu behindern.

Schutz vor Schädlingen und Witterung

Diese vielseitigen Vliese bieten:

  • Eine Barriere gegen fliegende Plagegeister wie Kohlweißlinge
  • Windschutz für zarte Pflänzchen
  • Einen Hauch von Wärme bei Frühlings- und Herbstfrösten
  • Schutz vor prasselndem Regen und fiesem Hagel

Einsatz im Gemüseanbau

In meinem Gemüsegarten ist Kulturschutzvlies ein treuer Begleiter:

  • Es hält die Kohlfliege von meinen Kohlgewächsen fern
  • Meine Möhren bleiben von der Möhrenfliege verschont
  • Salate wachsen geschützt vor naschhaften Schnecken
  • Im Frühjahr sorgt es für einen Wachstumsschub bei Frühkulturen

Bei meinen Radieschen schwöre ich darauf. Sie gedeihen prächtig darunter und entwickeln eine Knackigkeit, die meinen Gaumen jedes Mal aufs Neue erfreut.

Unkrautvlies: Natürliche Unkrautbekämpfung

Unkrautvlies ist für mich die umweltfreundliche Alternative zu chemischen Unkrautvernichtern. Es hält unerwünschte Eindringlinge in Schach, lässt aber Wasser und Nährstoffe passieren - genial, nicht wahr?

Natürliche Unkrautbekämpfung

Die Vorteile dieses cleveren Helfers:

  • Es verdunkelt den Boden und verhindert so das Keimen von Unkraut
  • Reduziert den Einsatz von Herbiziden - gut für Mensch und Natur
  • Hält den Boden schön feucht und kuschelig warm
  • Schenkt uns mehr Zeit zum Genießen statt Jäten

Installation und Langzeitwirkung

Bei der Verlegung von Unkrautvlies rate ich Ihnen:

  • Befreien Sie den Boden zunächst gründlich von vorhandenem Unkraut
  • Verlegen Sie das Vlies überlappend, damit keine Lücken entstehen
  • Schneiden Sie großzügige Löcher für Ihre Pflanzlinge
  • Beschweren Sie die Ränder mit Steinen oder Erde - sonst hebt es bei Wind ab

In meinem Staudenbeet habe ich vor drei Jahren Unkrautvlies verlegt, und es erfüllt seine Aufgabe immer noch tadellos. Eine Investition, die sich wirklich gelohnt hat!

Bewässerungsvlies: Optimale Wasserversorgung für Pflanzen

Bewässerungsvlies ist für mich eine der spannendsten Innovationen der letzten Jahre. Es optimiert die Wasserspeicherung und -verteilung im Boden auf eine Weise, die mich immer wieder begeistert.

Funktion und Vorteile

Dieses clevere Vlies bietet einige Pluspunkte:

  • Es speichert überschüssiges Wasser wie ein Schwamm
  • Gibt die Feuchtigkeit langsam und stetig an die Pflanzen ab
  • Verhindert Staunässe - kein Pflanzenfuß bleibt nass
  • Reduziert die Gießintervalle spürbar

Einsatz in Blumenkästen und Beeten

Ich setze Bewässerungsvlies besonders gerne ein in:

  • Balkonkästen und bei Kübelpflanzen
  • Hochbeeten, die schnell austrocknen
  • Gemüsebeeten mit Vieltrinkern wie Tomaten oder Gurken
  • Dachbegrünungen, wo jeder Tropfen zählt

Seit ich Bewässerungsvlies in meinen Balkonkästen verwende, kann ich auch mal ein Wochenende verreisen, ohne mir Sorgen zu machen. Die Pflanzen versorgen sich quasi selbst - einfach wunderbar!

Vliese sind für mich aus der Gartenarbeit nicht mehr wegzudenken. Sie schützen, pflegen und erleichtern die Arbeit auf vielfältige Weise. Mit dem richtigen Einsatz dieser vielseitigen Helfer können Sie Ihren Garten das ganze Jahr über optimal versorgen. Probieren Sie es aus - Ihre Pflanzen werden es Ihnen mit üppigem Wachstum und reicher Blüte danken. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie dabei ja auch Ihre Leidenschaft für innovative Gartentechniken!

Folien und Vliese im Vergleich: Welches Material eignet sich wofür?

Als langjährige Hobbygärtnerin stehe ich oft vor der Entscheidung zwischen Folien und Vliesen. Beide Materialien haben ihre ganz eigenen Vorzüge, die je nach Anwendungsbereich unterschiedlich zum Tragen kommen. Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen.

Haltbarkeit und Wiederverwendbarkeit

In der Regel erweisen sich Folien als robuster und langlebiger als Vliese. Bei guter Pflege können sie mehrere Saisons überdauern. Besonders PE-Folien zeichnen sich durch ihre Beständigkeit aus. Vliese sind häufig eher für den einmaligen Gebrauch gedacht, vor allem die dünneren Varianten. Es gibt jedoch auch stabilere Vliese, die durchaus mehrfach verwendbar sind.

Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Versuche mit günstigem Vlies - nach einer Saison war davon nicht mehr viel übrig. Mittlerweile setze ich auf hochwertigere Produkte, die deutlich länger halten und mir viel Freude bereiten.

Umweltaspekte und Nachhaltigkeit

In Sachen Umweltfreundlichkeit haben Vliese oft die Nase vorn. Viele sind biologisch abbaubar und belasten die Umwelt weniger als herkömmliche Kunststofffolien. Zwar gibt es auch biologisch abbaubare Folien, diese sind jedoch meist teurer und weniger verbreitet.

Folien punkten dafür mit ihrer langen Haltbarkeit bei richtiger Pflege, was weniger Abfall erzeugt. Zudem lassen sich viele Folienarten gut recyceln - ein Aspekt, der mir persönlich sehr am Herzen liegt.

Kosten-Nutzen-Betrachtung

Auf den ersten Blick erscheinen Vliese oft günstiger als Folien. Berücksichtigt man jedoch die längere Haltbarkeit von Folien, kann sich dieses Bild schnell ändern. Hochwertige Folien sind zwar in der Anschaffung teurer, rentieren sich aber über mehrere Saisons.

Vliese überzeugen durch ihre einfache Handhabung und Vielseitigkeit. Sie lassen sich leicht zuschneiden und anpassen, was besonders bei kleinen oder unregelmäßigen Beeten von Vorteil ist. In meinem Kräutergarten setze ich sie besonders gerne ein.

Die richtige Auswahl treffen: Faktoren für die Entscheidungsfindung

Bei der Wahl zwischen Folie und Vlies spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Hier die wichtigsten Punkte, die ich über die Jahre gelernt habe zu berücksichtigen:

Verwendungszweck

Der Einsatzzweck ist entscheidend für die Materialwahl:

  • Für Mulchzwecke eignen sich sowohl Folien als auch Vliese. Folien unterdrücken Unkraut effektiver, während Vliese den Boden besser atmen lassen.
  • Zum Frostschutz greife ich meist zu Vliesen, da sie luftdurchlässiger sind und die Pflanzen nicht ersticken.
  • Für Gewächshäuser oder Frühbeete bevorzuge ich lichtdurchlässige Folien, da sie stabiler sind und mehr Wärme speichern.

Gartengröße und Klima

In großen Gärten kann der Einsatz von Folien aufgrund ihrer Langlebigkeit wirtschaftlicher sein. In kleineren Gärten oder bei häufig wechselnden Kulturen sind Vliese flexibler einsetzbar.

Das Klima spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: In windigen Gegenden halten Folien besser, während in Regionen mit starken Temperaturschwankungen atmungsaktive Vliese vorteilhaft sein können. In meinem Garten, der recht windgeschützt liegt, verwende ich oft eine Kombination aus beiden.

Pflanzenarten

Nicht jede Pflanze verträgt jedes Material gleich gut:

  • Empfindliche Jungpflanzen profitieren oft von der sanften Umhüllung durch Vliese.
  • Wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten oder Gurken gedeihen unter Folien besonders gut. Meine Tomatenernte hat sich dadurch deutlich verbessert!
  • Für Wurzelgemüse wie Karotten oder Rüben sind luftdurchlässige Vliese meist besser geeignet.

Kombination verschiedener Materialien für optimale Ergebnisse

Oft ist es sinnvoll, Folien und Vliese zu kombinieren. Beispielsweise kann man den Boden mit Mulchfolie abdecken und darüber ein Vlies zum Schutz vor Frost oder Schädlingen legen. Oder man nutzt Folien für die Grundabdeckung und setzt Vliese gezielt für empfindliche Pflanzen ein.

In meinem Garten habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, Folien für die Hauptkulturen zu verwenden und Vliese für Randbereiche oder Zwischenpflanzungen einzusetzen. So nutze ich die Vorteile beider Materialien und meine Pflanzen danken es mir mit üppigem Wachstum.

Eine allgemeingültige Empfehlung für Folie oder Vlies gibt es nicht. Es kommt auf die individuellen Bedingungen und Ziele an. Mit etwas Experimentierfreude finden Sie sicher die passende Lösung für Ihren Garten. Probieren Sie verschiedene Varianten aus und beobachten Sie, wie Ihre Pflanzen darauf reagieren. So entwickeln Sie mit der Zeit ein Gespür dafür, was in Ihrem Garten am besten funktioniert.

Praktische Anwendungstipps für Folien und Vliese

Richtige Verlegung von Folien und Vliesen

Die Verlegung von Folien und Vliesen erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Für Mulchfolien empfehle ich, den Boden gründlich zu lockern und zu ebnen. Die Folie wird dann straff ausgelegt und an den Rändern fixiert - entweder mit Erde oder speziellen Befestigungshaken. Bei Vliesen hingegen ist weniger manchmal mehr: Spannen Sie sie nicht zu straff, da sie sich bei Feuchtigkeit noch ausdehnen können.

Befestigung und Sicherung

Damit Ihnen Wind und Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen, gibt es verschiedene Befestigungsmethoden:

  • Für Folien eignen sich Erdanker oder U-förmige Metallbügel
  • Vliese lassen sich gut mit Steinen oder Holzlatten beschweren
  • Eine bewährte Methode ist auch das Eingraben der Ränder in einem schmalen Graben
Bei größeren Flächen rate ich, auch in der Mitte für zusätzlichen Halt zu sorgen. So bleiben Ihre Folien und Vliese auch bei stürmischem Wetter an Ort und Stelle.

Pflege und Wartung

Ein regelmäßiger Kontrollgang verlängert die Lebensdauer Ihrer Gartenhilfsmittel. Werfen Sie besonders nach Sturm oder Starkregen einen prüfenden Blick darauf. Kleine Löcher oder Risse in Folien lassen sich oft mit speziellen Klebebändern reparieren - ein Trick, der mir schon oft geholfen hat. Vliese sind da etwas unkomplizierter: Bei Beschädigungen können Sie sie meist problemlos flicken oder austauschen.

Lagerung in der Nebensaison

Vor der Einlagerung sollten Sie Folien und Vliese gründlich reinigen und trocknen - so vermeiden Sie Schimmelbildung. Falten Sie sie vorsichtig zusammen und bewahren Sie sie an einem trockenen, dunklen Ort auf. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Mäuse diese Materialien gerne als Winterquartier nutzen. Ein verschließbarer Behälter schützt davor und erspart Ihnen im Frühjahr böse Überraschungen.

Folien und Vliese: Mehr als nur Gartenhilfsmittel

Abwägung der Vor- und Nachteile

Wie so oft im Leben gibt es auch bei Folien und Vliesen zwei Seiten der Medaille. Einerseits sind sie wahre Multitalente: Sie unterdrücken Unkraut, halten den Boden feucht und schützen vor Schädlingen. Andererseits müssen wir kritisch hinterfragen: Manche Materialien sind nicht biologisch abbaubar und können bei unsachgemäßer Entsorgung die Umwelt belasten. Zudem besteht die Gefahr, dass übermäßiger Einsatz das natürliche Bodenleben beeinträchtigt. Es gilt also, sorgsam abzuwägen.

Einfluss auf nachhaltiges Gärtnern

Richtig eingesetzt können Folien und Vliese durchaus zu einem nachhaltigen Gartenbau beitragen. Sie reduzieren den Wasserbedarf und minimieren den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln - das freut nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Besonders angetan bin ich von biologisch abbaubaren Varianten, die sich wunderbar in ein ökologisches Gartenkonzept einfügen. Mein Rat: Finden Sie einen ausgewogenen Mittelweg zwischen diesen Hilfsmitteln und natürlichen Methoden. So bleibt Ihr Garten im Gleichgewicht.

Ausblick für Gartenschutzmaterialien

Die Entwicklung in diesem Bereich steht nicht still, und das finde ich äußerst spannend. Forscher tüfteln an Folien und Vliesen aus nachwachsenden Rohstoffen, die sich nach Gebrauch rückstandslos zersetzen. Stellen Sie sich vor: Materialien, die auf Wetterbedingungen reagieren können! Das klingt für mich nach Zukunftsmusik, aber wer weiß, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Eines ist sicher: Folien und Vliese werden auch künftig eine wichtige Rolle im Gartenbau spielen. Ich hoffe, in einer Form, die sowohl unseren Gärten als auch der Umwelt zugutekommt. Bis dahin heißt es: Klug einsetzen und immer offen für Neues bleiben. So machen wir das Beste aus diesen praktischen Helfern!

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.