Regenwasser im Garten: Effiziente Methoden für eine nachhaltige Gartenbewässerung

Regenwasser im Garten: Kostbare Ressource clever nutzen

Entdecken Sie, wie Sie Regenwasser effizient sammeln und im Garten einsetzen können. Schonen Sie Umwelt und Geldbeutel!

Das Wichtigste auf einen Blick: Regenwasser-Nutzung leicht gemacht

  • Regenwasser ist kostenlos und pflanzenschonend
  • Verschiedene Sammelmethoden: von einfachen Regentonnen bis zu komplexen Zisternen
  • Richtige Speicherung und Verteilung sind entscheidend
  • Automatisierte Systeme erleichtern die Gartenbewässerung

Warum Regenwasser im Garten Gold wert ist

Wer seinen Garten mit Regenwasser bewässert, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch seinem Portemonnaie. Regenwasser ist weich, temperiert und frei von Kalk – ideale Voraussetzungen für gesundes Pflanzenwachstum. Zudem entlastet die Nutzung von Regenwasser die Trinkwasserressourcen und die Kanalisation bei Starkregen.

Umweltfreundlich und kostensparend

Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sparen bares Geld bei der Wasserrechnung und schonen nebenbei die Umwelt. Ein durchschnittlicher Haushalt kann durch die Nutzung von Regenwasser im Garten bis zu 50% seines Trinkwasserverbrauchs einsparen. Das schlägt sich nicht nur in der Geldbörse nieder, sondern reduziert auch den ökologischen Fußabdruck erheblich.

Clevere Methoden zum Sammeln von Regenwasser

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Regenwasser aufzufangen. Die Wahl der Methode hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und den örtlichen Gegebenheiten ab.

Die gute alte Regentonne

Regentonnen sind der Klassiker unter den Sammelgefäßen. Sie sind günstig in der Anschaffung, einfach zu installieren und eignen sich besonders für kleine Gärten. Eine Standard-Regentonne fasst etwa 200-300 Liter und lässt sich problemlos an die Fallrohre der Dachrinne anschließen.

Zisternen für den großen Durst

Wer einen größeren Garten hat oder längere Trockenperioden überbrücken möchte, für den lohnt sich die Investition in eine Zisterne. Diese unterirdischen Tanks können je nach Größe mehrere tausend Liter Wasser speichern. Zisternen haben den Vorteil, dass sie das Wasser kühl und dunkel lagern, was Algenbildung verhindert.

Innovative Sammelsysteme

Neben den klassischen Methoden gibt es auch kreative Lösungen wie Regenwasser-Säulen oder unterirdische Flachtanks. Diese fügen sich optisch ansprechend in die Gartengestaltung ein und bieten gleichzeitig eine effiziente Speichermöglichkeit.

Regenwasser richtig speichern

Die Art der Speicherung beeinflusst maßgeblich die Qualität und Nutzbarkeit des gesammelten Wassers.

Über oder unter der Erde?

Oberirdische Speicher wie Regentonnen sind kostengünstig und leicht zugänglich. Unterirdische Systeme wie Zisternen schützen das Wasser vor Sonneneinstrahlung und Temperaturschwankungen, benötigen aber mehr Planungsaufwand und sind in der Anschaffung teurer.

Materialfrage: Worauf es ankommt

Kunststoff ist leicht und günstig, kann aber bei direkter Sonneneinstrahlung spröde werden. Metall ist langlebiger, aber anfälliger für Korrosion. Beton eignet sich gut für große, unterirdische Speicher, ist aber in der Installation aufwendiger.

Die richtige Größe finden

Die Größe Ihres Speichers sollte sich nach dem Wasserbedarf Ihres Gartens und der zur Verfügung stehenden Sammelfläche (meist das Dach) richten. Eine Faustregel besagt: Pro Quadratmeter Dachfläche können Sie mit etwa 600 Litern Regenwasser pro Jahr rechnen.

Clevere Verteilung des gesammelten Nasses

Haben Sie das Regenwasser erst einmal gesammelt, geht es an die Verteilung. Hier gibt es verschiedene Systeme, die Ihnen die Arbeit erleichtern können.

Schwerkraft nutzen

Der einfachste Weg ist die Nutzung der Schwerkraft. Steht Ihre Regentonne erhöht, können Sie einen Schlauch anschließen und das Wasser ohne zusätzliche Energie verteilen. Diese Methode eignet sich besonders für kleinere Gärten.

Mit Pumpen effizient bewässern

Für größere Flächen oder wenn Sie Wasser aus einer Zisterne fördern möchten, sind Pumpen unerlässlich. Es gibt sowohl Tauch- als auch Druckpumpen, die das Wasser gezielt dorthin bringen, wo es gebraucht wird.

Automatisierte Systeme für bequeme Bewässerung

Wer es ganz komfortabel mag, kann auf automatisierte Bewässerungssysteme zurückgreifen. Diese lassen sich mit Sensoren und Zeitschaltuhren kombinieren und versorgen Ihren Garten auch in Ihrer Abwesenheit zuverlässig mit Wasser.

Mit diesen Methoden und Tipps sind Sie bestens gerüstet, um die wertvolle Ressource Regenwasser optimal für Ihren Garten zu nutzen. Nicht nur Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken, sondern auch Ihr Geldbeutel und die Umwelt.

Effiziente Nutzung von Regenwasser im Garten

Regenwasser ist ein kostbares Gut, das wir im Garten clever einsetzen sollten. Es gibt verschiedene Methoden, um das gesammelte Nass optimal zu nutzen. Schauen wir uns die gängigsten an:

Tröpfchenbewässerung: Wasser genau dort, wo's gebraucht wird

Die Tröpfchenbewässerung ist der Rolls-Royce unter den Bewässerungsmethoden. Hier wird das Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen geleitet. Das spart nicht nur Wasser, sondern verhindert auch, dass sich Pilzkrankheiten ausbreiten. Ich hab's bei meinen Tomaten ausprobiert und war baff: Die Pflanzen waren viel vitaler und ich hatte kaum noch Probleme mit Braunfäule.

So geht's:

  • Verlegen Sie dünne Schläuche mit kleinen Löchern im Beet
  • Verbinden Sie diese mit Ihrem Regenwassertank
  • Stellen Sie einen Zeitschalter ein - fertig!

Sprinklersysteme: Für große Flächen

Wenn Sie einen größeren Rasen haben, sind Sprinkler eine gute Wahl. Aber Vorsicht: Die verschwenden oft mehr Wasser als nötig. Tipp: Nutzen Sie Sprinkler mit einstellbarem Radius und bewässern Sie am frühen Morgen oder späten Abend. So verdunstet weniger Wasser.

Manuelle Methoden: Gießkanne und Schlauch

Manchmal ist der einfache Weg der beste. Mit Gießkanne oder Schlauch können Sie gezielt bewässern und haben die volle Kontrolle. Außerdem ist es eine schöne Gelegenheit, den Garten zu genießen und nach dem Rechten zu sehen. Mein Geheimtipp: Nutzen Sie einen Gießkanneneinsatz mit Brause - das verteilt das Wasser sanft und gleichmäßig.

Wasserqualität und Aufbereitung: Nicht jedes Regenwasser ist gleich

Typische Eigenschaften von Regenwasser

Regenwasser ist von Natur aus weich und meist leicht sauer. Das mögen viele Pflanzen. Aber Achtung: In Städten kann es durch Luftverschmutzung belastet sein. Hier ein paar Fakten:

  • pH-Wert: meist zwischen 5,5 und 6,5
  • Enthält keine Kalk- oder Salzrückstände
  • Kann Staub und andere Partikel enthalten

Filtermethoden für sauberes Wasser

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie das Regenwasser filtern. Das geht ganz einfach:

  • Grobe Filter: Halten Blätter und Äste zurück
  • Feinfilter: Entfernen kleinere Partikel
  • UV-Bestrahlung: Tötet Bakterien ab (für Hochbeete empfehlenswert)

Ich nutze einen selbstgebauten Kiesfilter - funktioniert prima und war ein nettes Wochenendprojekt.

pH-Wert-Regulierung für optimales Pflanzenwachstum

Je nach Pflanze kann eine Anpassung des pH-Werts sinnvoll sein. Rhododendren mögen's sauer, Kohl eher basisch. Mit ein bisschen Algenkalk oder Zitronensäure lässt sich der pH-Wert leicht anpassen. Messen Sie regelmäßig mit Teststreifen nach.

Rechtliche Aspekte der Regenwassernutzung

Lokale Vorschriften und Genehmigungen

Bevor Sie loslegen, informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde. Manchmal braucht's eine Genehmigung, besonders bei größeren Anlagen. In meinem Dorf musste ich nur Bescheid geben - aber das kann woanders schon anders sein.

Steuervergünstigungen und Förderprogramme

Gute Nachrichten: Viele Kommunen fördern die Regenwassernutzung. Das kann von Zuschüssen bis zu Steuererleichterungen reichen. In meiner Gegend gab's 500 Euro für die Installation einer Zisterne. Fragen Sie bei Ihrem Umweltamt nach - es lohnt sich!

Kombination mit anderen wassersparenden Methoden

Mulchen zur Feuchtigkeitserhaltung

Mulchen ist der Trick, um Wasser im Boden zu halten. Eine Schicht aus Rindenmulch, Stroh oder Rasenschnitt hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Mein Tipp: Verwenden Sie keine zu dicke Schicht, sonst kann's schimmeln.

Pflanzenauswahl für wassersparende Gärten

Wählen Sie Pflanzen, die mit wenig Wasser auskommen. Lavendel, Thymian und Fetthenne sind echte Durststrecken-Champions. Auch viele heimische Wildpflanzen sind perfekt angepasst. In meinem Garten hab ich eine Ecke mit Wildblumen - die Insekten lieben's und ich muss kaum gießen.

Bodenverbesserung für bessere Wasserspeicherung

Ein guter Boden speichert Wasser wie ein Schwamm. Arbeiten Sie Kompost ein, das verbessert die Struktur und hält Feuchtigkeit. Bei sandigem Boden hilft Tonmehl, bei schwerem Lehm etwas Sand. Mein Geheimtipp: Bokashi-Kompost - das Zeug ist Gold wert für den Boden.

Mit diesen Methoden sparen Sie nicht nur Wasser, sondern tun auch was Gutes für die Umwelt. Und glauben Sie mir: Es macht richtig Spaß, zu sehen, wie der Garten mit jedem Regentropfen aufblüht. Also, ran an die Regentonnen und los geht's!

Planung und Installation eines Regenwassersystems: So geht's!

Ein Regenwassersystem zu planen und zu installieren, mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen. Aber keine Sorge! Mit der richtigen Herangehensweise kann jeder Gartenbesitzer sein eigenes System aufbauen. Lassen Sie uns Schritt für Schritt durchgehen, wie Sie dabei vorgehen können.

Bedarfsermittlung und Systemauslegung

Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich fragen: Wie viel Wasser brauche ich eigentlich? Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Größe Ihres Gartens
  • Art der Pflanzen
  • Klimatische Bedingungen in Ihrer Region
  • Häufigkeit der Bewässerung

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Notieren Sie sich über einen Monat, wie viel Wasser Sie täglich für Ihren Garten verwenden. Das gibt Ihnen einen guten Anhaltspunkt.

Für die Systemauslegung ist auch die Dachfläche wichtig. Je größer, desto mehr Wasser können Sie sammeln. Eine Faustregel besagt: Pro Quadratmeter Dachfläche können Sie jährlich etwa 600 Liter Regenwasser ernten. Klingt viel, oder?

Kosten-Nutzen-Analyse: Lohnt sich's?

Jetzt wird's spannend: Rechnet sich so ein System überhaupt? Die Antwort ist meist: Ja! Aber lassen Sie uns das mal durchrechnen.

Die Kosten für ein Regenwassersystem variieren stark. Ein einfaches System mit Regentonne kann schon für unter 100 Euro zu haben sein. Komplexere Systeme mit unterirdischem Tank und Pumpe können dagegen mehrere tausend Euro kosten.

Dem gegenüber stehen die Einsparungen beim Trinkwasser. In meiner Heimatstadt kostet der Kubikmeter Wasser etwa 2 Euro. Bei einem Verbrauch von 50 Kubikmetern pro Jahr für den Garten wären das 100 Euro Ersparnis jährlich. Klingt erstmal nicht nach viel, aber über die Jahre summiert sich das.

Nicht zu vergessen: In vielen Gemeinden gibt es Förderprogramme für Regenwassernutzung. Das kann die Amortisationszeit deutlich verkürzen. Ein Anruf bei der Stadtverwaltung lohnt sich also!

Schritt für Schritt zur Installation

So, jetzt wird's praktisch! Hier eine grobe Anleitung zur Installation:

  1. Standortwahl: Suchen Sie einen geeigneten Platz für Ihren Tank oder Ihre Regentonne. Er sollte möglichst nah am Fallrohr und nicht zu weit von den zu bewässernden Flächen entfernt sein.
  2. Fundament vorbereiten: Bei größeren Tanks ist ein stabiles Fundament wichtig. Eine Betonplatte oder verdichteter Kies tun's in der Regel.
  3. Fallrohr umleiten: Installieren Sie einen Regendieb oder Fallrohrteiler, um das Wasser in Ihren Tank zu leiten.
  4. Tank aufstellen: Jetzt kommt der Tank an seinen Platz. Bei unterirdischen Tanks wird's hier natürlich etwas aufwändiger.
  5. Überlauf einrichten: Wichtig! Der Überlauf sollte so angelegt sein, dass überschüssiges Wasser kontrolliert abfließen kann.
  6. Pumpe installieren: Falls Sie eine Pumpe nutzen möchten, wird diese nun angeschlossen.
  7. Leitungen verlegen: Jetzt verbinden Sie Tank, Pumpe und Ihre Bewässerungssysteme.

Klingt machbar, oder? Mit etwas handwerklichem Geschick ist das definitiv ein Wochenendprojekt. Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich Hilfe von einem Fachbetrieb.

Wartung und Pflege: So bleibt Ihr System fit

Ein Regenwassersystem ist recht pflegeleicht, aber ganz ohne Wartung geht's nicht. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihr System in Schuss halten:

Regelmäßige Kontrollen und Reinigung

Zweimal im Jahr sollten Sie Ihr System gründlich checken. Schauen Sie nach:

  • Ist der Filter sauber?
  • Funktioniert der Überlauf?
  • Gibt es undichte Stellen?
  • Ist die Pumpe in Ordnung?

Den Tank selbst sollten Sie alle paar Jahre reinigen. Bei mir hat sich bewährt, das im Frühjahr zu machen, wenn der Tank ohnehin leer ist. Ein Hochdruckreiniger leistet hier gute Dienste.

Winterfest machen der Anlage

Der Winter kann Ihrem System zusetzen. Deshalb vor dem ersten Frost:

  • Oberirdische Leitungen entleeren
  • Pumpe ausbauen oder frostsicher lagern
  • Überlauf kontrollieren

Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Lassen Sie den Tank im Winter nicht komplett leer. Ein bisschen Wasser drin verhindert, dass er bei Frost Schaden nimmt.

Troubleshooting häufiger Probleme

Manchmal läuft's nicht rund. Hier ein paar typische Probleme und Lösungen:

  • Wasser riecht: Meist ein Zeichen für Algenbildung. Regelmäßige Reinigung und Abdeckung des Tanks helfen.
  • Pumpe läuft nicht an: Prüfen Sie die Stromversorgung und ob die Pumpe verschmutzt ist.
  • Überlauf verstopft: Regelmäßige Kontrolle und Reinigung beugen vor.

Keine Panik, die meisten Probleme lassen sich mit etwas Geduld und Geschick selbst beheben.

Umweltauswirkungen: Mehr als nur Wassersparen

Ein Regenwassersystem ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Lassen Sie uns mal genauer hinschauen:

Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs

Der offensichtlichste Vorteil: Sie sparen Trinkwasser. In meinem Fall waren das letztes Jahr fast 40 Kubikmeter! Das entlastet nicht nur die Wasserwerke, sondern schont auch die Grundwasserreserven.

Interessant: In manchen Regionen Deutschlands wird das Grundwasser knapp. Jeder Tropfen, den wir sparen, hilft also.

Entlastung der Kanalisation bei Starkregen

Kennen Sie das? Nach einem Starkregen sind die Straßen überflutet. Das liegt oft an überlasteten Kanalisationen. Regenwassersysteme können hier helfen:

  • Sie fangen einen Teil des Regenwassers auf
  • Das Wasser wird verzögert abgegeben
  • Die Kanalisation wird entlastet

In meiner Heimatstadt gibt's dafür sogar Zuschüsse von der Kommune. Vielleicht lohnt sich ja mal eine Nachfrage bei Ihrem Bauamt?

Positive Effekte auf den lokalen Wasserkreislauf

Regenwassernutzung ist mehr als nur Wasser sammeln. Sie greifen aktiv in den lokalen Wasserkreislauf ein - und zwar positiv!

Wenn Sie Regenwasser im Garten nutzen, verdunstet es langsam und natürlich. Das verbessert das Mikroklima und kann sogar kleine Auswirkungen auf die lokale Luftfeuchtigkeit haben. In heißen Sommern merkt man den Unterschied deutlich!

Zudem wird das Wasser nicht direkt in die Kanalisation geleitet, sondern versickert langsam im Boden. Das ist gut für das Grundwasser und hilft, den natürlichen Wasserkreislauf zu erhalten.

Fallstudien und Beispiele: Von Privatgärten bis zu kommunalen Projekten

Erfolgreiche Regenwassernutzung in Privatgärten

Lassen Sie mich von meiner Nachbarin Gisela erzählen. Sie hat vor zwei Jahren ein Regenwassersystem installiert - mit erstaunlichen Ergebnissen:

  • 60% weniger Trinkwasserverbrauch für den Garten
  • Ihre Tomaten gedeihen prächtig mit dem weichen Regenwasser
  • Sie spart jährlich rund 150 Euro Wasserkosten

Oder nehmen wir den Fall von Familie Müller aus Köln. Sie haben ein unterirdisches 5000-Liter-System installiert. Damit bewässern sie nicht nur ihren Garten, sondern nutzen das Wasser auch für die Toilettenspülung. Ihre Investition von 3000 Euro hat sich nach 5 Jahren amortisiert.

Kommunale Projekte zur Regenwassernutzung

Nicht nur Privatleute, auch Gemeinden entdecken die Vorteile der Regenwassernutzung. Ein spannendes Beispiel ist die Stadt Hannover:

Hier wurde ein Neubaugebiet komplett mit dezentraler Regenwassernutzung geplant. Jedes Haus hat eine Zisterne, die Straßen sind wasserdurchlässig. Das Ergebnis? 60% weniger Abwasser und eine deutlich entlastete Kanalisation.

Auch in Berlin tut sich was: Im Potsdamer Platz Areal wird Regenwasser von den Dächern gesammelt, gefiltert und für die Toilettenspülung in den Bürogebäuden genutzt. Sogar der künstliche See wird damit gespeist!

Innovative Konzepte aus anderen Ländern

Werfen wir mal einen Blick über den Tellerrand:

In Australien, wo Wasser oft knapp ist, sind Regenwassertanks fast schon Standard. In manchen Gegenden ist es sogar Pflicht, bei Neubauten Regenwassernutzung einzuplanen.

Singapur geht noch einen Schritt weiter: Hier wird Regenwasser von zwei Dritteln der Landfläche gesammelt und aufbereitet. Das deckt erstaunliche 20% des Wasserbedarfs der Stadt!

In Indien gibt es faszinierende traditionelle Methoden der Regenwassernutzung. In Rajasthan zum Beispiel werden alte Stufenbrunnen wiederbelebt, die Regenwasser sammeln und langsam im Boden versickern lassen.

Diese Beispiele zeigen: Regenwassernutzung ist vielseitig und kann große Wirkung haben. Ob im eigenen Garten oder auf städtischer Ebene - jeder Tropfen zählt!

Zukunftsmusik: Wohin geht die Reise bei der Regenwassernutzung?

Während wir unsere Regentonnen befüllen und Zisternen installieren, tut sich am Horizont der Regenwassernutzung schon einiges. Lasst uns einen Blick in die Kristallkugel werfen und sehen, was die Zukunft für unsere Gärten bereithält.

Technische Spielereien für Wassersammler

Die Technik schläft nicht, auch nicht beim Regenwasser. Stellt euch vor: Sensoren, die den Füllstand eurer Regentonne messen und euch per App Bescheid geben, wenn's Zeit zum Gießen ist. Oder wie wär's mit intelligenten Filtersystemen, die das Regenwasser so aufbereiten, dass es für noch mehr Zwecke im Haushalt genutzt werden kann? Klingt nach Zukunftsmusik, ist aber gar nicht mehr so weit weg.

Regenwasser trifft Smart Home

Apropos App – die Vernetzung unserer Häuser macht auch vor der Regenwassernutzung nicht Halt. Stellt euch ein System vor, das basierend auf Wettervorhersagen und dem aktuellen Wasserstand in euren Speichern automatisch entscheidet, wann und wie viel bewässert wird. Euer Garten bekommt immer genau das, was er braucht, ohne dass ihr einen Finger krumm machen müsst. Na ja, vielleicht ab und zu mal die App checken.

Grüne Städte dank Regenwasser

Die urbane Landwirtschaft könnte durch clevere Regenwassernutzung einen ordentlichen Schub bekommen. Stellt euch Hochhäuser vor, die Regenwasser sammeln und damit Dachgärten und vertikale Farmen versorgen. Oder öffentliche Parks, die sich selbst mit gesammeltem Regenwasser bewässern. Das spart nicht nur Wasser, sondern macht unsere Städte auch noch ein Stück grüner und lebenswerter.

Häufig gestellte Fragen zur Regenwassernutzung

Ist Regenwasser für alle Pflanzen geeignet?

Grundsätzlich ja, aber wie immer steckt der Teufel im Detail. Die meisten Gartenpflanzen lieben Regenwasser, weil es weich ist und keine Zusätze enthält. Aber Achtung: Wenn ihr in einer Gegend mit viel Luftverschmutzung wohnt, könnte das Regenwasser etwas sauer sein. Das mögen nicht alle Pflanzen. Ein kleiner pH-Test kann hier Klarheit schaffen. Und für empfindliche Zimmerpflanzen oder Jungpflanzen ist gefiltertes Regenwasser oft die bessere Wahl.

Wie viel Wasser kann ich durch Regenwassernutzung einsparen?

Oh, da lässt sich richtig was reißen! Je nach Größe eures Gartens und eurer Sammelsysteme könnt ihr locker 30-50% eures Wasserverbrauchs für die Gartenbewässerung einsparen. Bei einem durchschnittlichen Garten sind das schnell mal 20.000 Liter pro Jahr oder mehr. Stellt euch vor, ihr würdet 100 Badewannen volllaufen lassen – so viel Trinkwasser könnt ihr sparen!

Kann ich Regenwasser auch im Haus nutzen?

Aber hallo! Regenwasser im Haus zu nutzen ist nicht nur möglich, sondern wird immer beliebter. Klar, zum Trinken und Kochen solltet ihr es nicht verwenden, aber für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder zum Putzen ist es prima geeignet. Allerdings braucht ihr dafür eine etwas aufwändigere Anlage mit entsprechenden Filtern und einem separaten Leitungssystem. Das lohnt sich vor allem bei Neubauten oder größeren Renovierungen. Aber Vorsicht: Checkt unbedingt die rechtlichen Vorgaben in eurer Gemeinde, bevor ihr loslegt!

Das Fazit: Regenwasser – ein Schatz vom Himmel

Puh, das war 'ne Menge Input, oder? Aber mal ehrlich: Regenwasser zu nutzen ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch ein echter Beitrag zum Umweltschutz. Ihr spart Trinkwasser, entlastet die Kanalisation und tut euren Pflanzen etwas Gutes. Win-win-win sozusagen!

Also, worauf wartet ihr noch? Fangt klein an, vielleicht mit einer einfachen Regentonne. Und wer weiß, vielleicht steht bei euch ja bald ein ausgeklügeltes Regenwassermanagementsystem im Garten. Eins ist sicher: Jeder Tropfen zählt!

Wo gibt's mehr Infos?

Lese-Ecke für Regenwasser-Fans

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und tiefer in die Materie eintauchen möchte, für den hab ich noch ein paar Lesetipps:

  • "Regenwasser für Haus und Garten" von König – ein echter Klassiker
  • "Regenwassernutzung im Garten" von Heidemann – praxisnah und verständlich
  • Für die Online-Fraktion: Die Webseite des Umweltbundesamtes hat 'ne Menge guter Infos zum Thema

Rat und Tat vor Ort

Manchmal ist es einfach besser, mit jemandem zu quatschen, der sich auskennt. Schaut mal bei eurer lokalen Verbraucherzentrale vorbei oder fragt beim Umweltamt eurer Stadt nach. Die haben oft gute Tipps auf Lager und wissen, was in eurer Region am besten funktioniert.

Shopping-Tipps für Regenwasser-Sammler

Wenn ihr jetzt Feuer gefangen habt und loslegen wollt, hier noch ein paar Produkt-Empfehlungen:

  • Für Einsteiger: Eine simple Regentonne mit Überlauf und Zapfhahn
  • Fürs Mittelfeld: Ein unterirdischer Tank mit Pumpe
  • Für Profis: Komplette Hauswasserwerke zur Regenwassernutzung

Aber Vorsicht: Vergleicht die Angebote gut und lasst euch beraten. Was für den Nachbarn perfekt ist, muss für euch noch lange nicht passen.

So, jetzt wisst ihr Bescheid! Macht was draus und genießt euren Garten mit gutem Gewissen. Denn jeder Tropfen Regenwasser, den ihr nutzt, ist ein kleiner Beitrag zu einer grüneren Zukunft. Und wer weiß – vielleicht inspiriert ihr ja auch noch eure Nachbarn zum Mitmachen. In diesem Sinne: Auf eine regenreiche Saison!

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