Zitrusdünger: Jahreszeitlich optimale Nährstoffversorgung

Zitrus- und Mediterranpflanzen: Nährstoffe für südländische Schönheiten

Zitrus- und Mediterranpflanzen verzaubern uns mit ihrem südländischen Charme. Für ein gesundes Wachstum und reichliche Erträge benötigen diese besonderen Pflanzen jedoch eine spezielle Pflege.

Mediterrane Pflanzenpflege: Wichtige Aspekte im Überblick

  • Leicht saurer bis neutraler Boden (pH 6,0-7,0)
  • Besondere Nährstoffe wie Eisen und Magnesium
  • Angepasste Düngung je nach Jahreszeit
  • Reduzierte Düngung in den Wintermonaten

Die Kunst der richtigen Düngung

Zitrus- und Mediterranpflanzen sind wahre Schmuckstücke in unseren Gärten. Mit ihren duftenden Blättern und farbenfrohen Früchten bringen sie ein Stück Süden zu uns nach Hause. Allerdings sind diese Pflanzen auch recht anspruchsvoll, besonders wenn es um ihre Ernährung geht.

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Zitronenpflanze. Naiv dachte ich, ein gelegentlicher Schuss Blumendünger würde genügen. Das Ergebnis waren gelbe Blätter und ein kümmerliches Wachstum. Erst als ich mich intensiv mit den speziellen Bedürfnissen dieser Pflanzen auseinandersetzte, verbesserte sich ihr Zustand merklich.

Nährstoffbedarf im Jahreslauf

Interessanterweise variiert der Nährstoffbedarf von Zitrus- und Mediterranpflanzen im Laufe des Jahres:

  • Frühling: Hoher Bedarf für Neuaustrieb und Blütenbildung
  • Sommer: Mittlerer Bedarf für die Entwicklung der Früchte
  • Herbst: Abnehmender Bedarf, Vorbereitung auf die Winterruhe
  • Winter: Minimaler Bedarf in der Ruhephase

Eine gut angepasste Düngung berücksichtigt diese Schwankungen und versorgt die Pflanzen optimal.

Grundlegende Nährstoffanforderungen

Der ideale pH-Wert des Bodens

Zitrus- und Mediterranpflanzen bevorzugen einen leicht sauren bis neutralen Boden mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. In diesem Bereich können die Pflanzen Nährstoffe am besten aufnehmen. Ein zu saurer oder zu alkalischer Boden kann zu Nährstoffmangel führen, selbst wenn ausreichend gedüngt wird.

Ein einfacher Bodentest hilft, den pH-Wert zu überprüfen. Bei zu hohem Wert kann Schwefel oder spezieller Rhododendron-Dünger Abhilfe schaffen, bei zu niedrigem Wert ist Kalk das Mittel der Wahl.

Hauptnährstoffe: Stickstoff, Phosphor, Kalium

Unsere südländischen Schönheiten benötigen die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) in ausgewogenen Mengen:

  • Stickstoff: Fördert das Blattwachstum und sorgt für sattgrüne Blätter
  • Phosphor: Unterstützt Wurzelwachstum und Blütenbildung
  • Kalium: Stärkt die Pflanze und verbessert die Fruchtqualität

Das optimale NPK-Verhältnis für Zitrus- und Mediterranpflanzen liegt bei etwa 3:1:2. Im Frühling darf der Stickstoffanteil etwas höher sein, im Herbst sollte er reduziert werden.

Wichtige Spurenelemente: Eisen, Magnesium, Mangan

Neben den Hauptnährstoffen spielen Spurenelemente eine entscheidende Rolle für die Gesundheit von Zitrus- und Mediterranpflanzen:

  • Eisen: Unverzichtbar für die Chlorophyllbildung und damit für die Photosynthese
  • Magnesium: Ebenfalls wichtig für die Chlorophyllbildung und den Energiestoffwechsel
  • Mangan: Unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse und die Fruchtbildung

Ein Mangel an diesen Spurenelementen zeigt sich oft durch Chlorosen - gelbliche Verfärbungen zwischen den Blattadern. Besonders Eisenmangel ist bei Zitrus- und Mediterranpflanzen leider häufig zu beobachten.

Frühjahrsdüngung (März-Mai)

Wiederaufnahme der Düngung nach der Winterpause

Nach der Winterruhe erwachen Zitrus- und Mediterranpflanzen zu neuem Leben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Düngung zu beginnen. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Pflanzen müssen sich erst wieder an die Nährstoffaufnahme gewöhnen.

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Frühjahrsdüngung. Voller Eifer gab ich meiner Zitrone gleich eine kräftige Dosis Dünger - mit dem Ergebnis von Verbrennungen an den neuen Blättern. Seitdem steigere ich die Düngermenge über mehrere Wochen langsam und behutsam.

Förderung des Neuaustriebs und der Blütenbildung

Im Frühjahr benötigen die Pflanzen besonders viel Energie für den Neuaustrieb und die Blütenbildung. Ein leicht erhöhter Stickstoffanteil im Dünger unterstützt das Blattwachstum, während Phosphor die Blütenbildung ankurbelt.

Achten Sie unbedingt auf ausreichend Spurenelemente im Dünger. Besonders Eisen ist jetzt wichtig, um Chlorosen vorzubeugen.

Empfohlene Nährstoffzusammensetzung für das Frühjahr

Für die Frühjahrsdüngung eignet sich ein Dünger mit einem NPK-Verhältnis von etwa 4:1:2. Der etwas höhere Stickstoffanteil unterstützt das Wachstum, während Phosphor und Kalium in ausreichender Menge vorhanden sind, um Blüten- und Fruchtbildung zu fördern.

Zusätzlich sollte der Dünger Magnesium und Eisen enthalten. Eine typische Zusammensetzung könnte wie folgt aussehen:

  • 12% Stickstoff (N)
  • 3% Phosphat (P2O5)
  • 6% Kalium (K2O)
  • 2% Magnesium (MgO)
  • 0,05% Eisen (Fe)

Beginnen Sie mit der halben empfohlenen Dosierung und steigern Sie diese über einen Zeitraum von 4-6 Wochen auf die volle Menge. Düngen Sie alle 2-3 Wochen, am besten in Verbindung mit dem Gießen.

Eine gut angepasste Frühjahrsdüngung fördert gesunde, kräftige Pflanzen und verspricht eine reiche Ernte. Ihre Zitrus- und Mediterranpflanzen werden es Ihnen mit üppigem Wachstum und einer Fülle von Blüten danken.

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Sommerdüngung: Wie wir das Fruchtwachstum unterstützen

In den Sommermonaten von Juni bis August erreichen unsere Zitrus- und Mediterranpflanzen ihren Wachstumshöhepunkt. Eine kluge Düngung ist jetzt entscheidend, um die Früchte optimal zu fördern.

Was unsere Pflanzen im Sommer brauchen

Während dieser intensiven Wachstumsphase haben die Pflanzen einen besonderen Appetit:

  • Stickstoff für üppiges Blattwerk
  • Phosphor, damit die Wurzeln kräftig bleiben
  • Kalium für pralle, saftige Früchte

 

Ein ausgewogener Dünger mit einem NPK-Verhältnis von ungefähr 8-4-6 tut in der Regel gute Dienste. Je nach Pflanzenart kann die ideale Mischung jedoch etwas variieren.

Vorsicht bei Sommerhitze

An Tagen, an denen uns die Sonne ordentlich einheizt, ist bei der Düngung Fingerspitzengefühl gefragt. Die starke Verdunstung kann zu einer Anreicherung von Nährsalzen im Boden führen - das mögen die Wurzeln gar nicht.

Hier ein paar Tipps, wie wir das umgehen können:

  • Lieber öfter düngen, dafür weniger auf einmal
  • Die kühleren Morgen- oder Abendstunden für die Düngung nutzen
  • Bei extremer Hitze eine Düngepause einlegen
  • Immer für genügend Wasser sorgen

 

Kleine Helfer, große Wirkung: Spurenelemente

Neben den Hauptakteuren spielen auch die Spurenelemente eine wichtige Rolle in dieser Wachstumsphase:

  • Eisen sorgt für saftiges Grün
  • Magnesium kurbelt die Photosynthese an
  • Mangan unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse

 

Wenn die Blätter zwischen den Adern gelblich werden, ist das oft ein Hilferuf nach mehr Spurenelementen. In solchen Fällen sollten wir gezielt mit einem speziellen Dünger nachhelfen.

Herbstdüngung: Den Winter im Blick

Wenn der September ins Land zieht, ändert sich der Appetit unserer grünen Freunde. Jetzt geht es darum, sie fit für die Winterruhe zu machen.

Reife Früchte dank Kalium

Im Herbst steht die Fruchtreife im Rampenlicht. Kalium spielt dabei die Hauptrolle. Es sorgt für:

  • süßere Früchte
  • eine intensivere Farbe
  • widerstandsfähigere Früchte

 

Ein Dünger mit mehr Kalium, etwa im Verhältnis 5-5-10, ist jetzt ideal. Das zusätzliche Phosphor stärkt nebenbei noch die Wurzeln für den Winter.

Stickstoff: Weniger ist mehr

Ab September sollten wir mit Stickstoff sparsam umgehen. Zu viel davon kann im Herbst Probleme verursachen:

  • Es fördert weiches Gewebe, das leicht erfrieren kann
  • Die Pflanzen könnten nochmal austreiben, statt sich auf den Winter einzustellen
  • Das Holz reift nicht richtig aus

 

Ich erinnere mich noch gut an einen Herbst, in dem ich meinen Zitronenbaum zu spät mit stickstoffreichem Dünger versorgt habe. Er war im darauffolgenden Winter deutlich empfindlicher gegen Frost. Seitdem achte ich besonders auf die richtige Herbstdüngung.

Fit für den Frost

Mit der Herbstdüngung machen wir unsere Pflanzen winterfest. Dabei helfen folgende Maßnahmen:

  • Mehr Kalium und Magnesium geben
  • Weniger gießen
  • Ab Oktober keinen Blattdünger mehr verwenden

 

Eine gute Vorbereitung im Herbst ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Überwinterung unserer mediterranen Schätze. Mit der richtigen Pflege können wir sie bestens für die kalte Jahreszeit wappnen.

Winterdüngung: Eine Verschnaufpause für unsere mediterranen Schönheiten

Wenn der Winter Einzug hält, gehen Zitrus- und Mediterranpflanzen in eine wohlverdiente Ruhepause. Von Dezember bis Februar reduzieren sie ihren Stoffwechsel und brauchen deutlich weniger Nährstoffe. Es ist, als würden sie einen langen Winterschlaf halten.

Weniger ist mehr: Minimale Düngung in der Ruhephase

In dieser Zeit gilt die Devise: Finger weg vom Dünger! Eine Düngung ist meist nicht nur überflüssig, sondern kann sogar kontraproduktiv sein. Überschüssige Nährstoffe könnten die Pflanzen zu unerwünschtem Wachstum animieren und sie anfälliger für Frost machen. Das wäre, als würden wir sie mitten in der Nacht zum Joggen zwingen - nicht gerade förderlich für ihre Gesundheit.

In seltenen Fällen, etwa bei sehr nährstoffarmen Böden oder Pflanzen mit deutlichen Mangelerscheinungen, kann eine stark reduzierte Düngergabe sinnvoll sein. Greifen Sie dann zu speziellen Winterdüngern mit weniger Stickstoff. Denken Sie daran: Es geht um eine leichte Stärkung, nicht um einen Wachstumsschub.

Überwinterung im Haus: Besondere Regeln für Indoor-Pflanzen

Viele unserer mediterranen Freunde verbringen den Winter drinnen. Hier gelten ein paar besondere Spielregeln:

  • Reduzieren Sie die Wassergaben deutlich. Gießen Sie nur, wenn die oberste Erdschicht wirklich trocken ist. Denken Sie daran: Die Pflanzen sind im 'Energiesparmodus'.
  • Verzichten Sie komplett auf Dünger, es sei denn, Ihre Pflanze zeigt deutliche Mangelerscheinungen. Sie braucht jetzt eine Pause vom üppigen Wachstum.
  • Sorgen Sie für ausreichend Licht und eine kühle Umgebungstemperatur von 5-15°C. Das unterstützt die Ruhephase und verhindert, dass die Pflanzen vorzeitig austreiben.

Erst wenn Sie im späten Winter oder frühen Frühjahr neue Triebe entdecken, können Sie langsam wieder mit der Düngung beginnen. Es ist, als würden die Pflanzen gähnen und sich strecken - ein Zeichen, dass sie bereit sind, aus ihrem Winterschlaf zu erwachen.

Maßgeschneiderte Nahrung: Spezielle Dünger für Zitrus- und Mediterranpflanzen

Unsere südländischen Schönheiten sind echte Feinschmecker. Um ihren besonderen Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es speziell entwickelte Dünger. Diese sind sozusagen das 'Gourmet-Menü' für Zitrus- und Mediterranpflanzen.

Was steckt in einem guten Zitrusdünger?

Ein hochwertiger Zitrusdünger ist wie ein ausgewogenes Menü mit allen wichtigen Nährstoffen:

  • Stickstoff (N): Der Energiebooster für üppiges Blattwachstum und saftiges Grün.
  • Phosphor (P): Der Wurzelarchitekt, der auch die Blütenentwicklung unterstützt.
  • Kalium (K): Der Kraftprotz, der die Widerstandskraft stärkt und für leckere Früchte sorgt.
  • Magnesium (Mg): Der Chlorophyll-Künstler, unverzichtbar für die Photosynthese.
  • Eisen (Fe): Der Blattgrün-Maler, der Chlorosen verhindert und für eine gesunde Blattfarbe sorgt.

Das Verhältnis dieser Nährstoffe ist fein austariert und auf die speziellen Bedürfnisse unserer mediterranen Freunde abgestimmt.

Warum nicht einfach Standarddünger?

Zitrusdünger haben im Vergleich zu herkömmlichen Pflanzendüngern einige Besonderheiten:

  • Sie enthalten mehr Spurenelemente wie Eisen und Magnesium - sozusagen die 'Vitamine' für unsere Pflanzen.
  • Der pH-Wert ist meist leicht sauer, was die Nährstoffaufnahme optimiert - wie eine perfekt abgestimmte Sauce zu einem guten Essen.
  • Viele sind als Langzeitdünger konzipiert, die Nährstoffe langsam freisetzen - eine Art 'Slow Food' für Pflanzen.
  • Einige enthalten Huminstoffe zur Verbesserung der Bodenstruktur - quasi ein 'Wellness-Programm' für die Wurzeln.

Diese speziellen Eigenschaften machen Zitrusdünger besonders effektiv für unsere anspruchsvollen mediterranen Schönheiten.

Bio oder konventionell? Vor- und Nachteile von organischen und mineralischen Düngern

Bei der Wahl zwischen organischen und mineralischen Düngern gibt es einiges zu bedenken:

Organische Dünger:

  • Vorteile: Verbessern die Bodenstruktur, fördern das Bodenleben und wirken langsam und nachhaltig - wie eine Langzeit-Investition in die Gesundheit Ihrer Pflanzen.
  • Nachteile: Die Wirkung setzt langsamer ein, der Nährstoffgehalt kann schwanken, und manchmal riechen sie nicht gerade nach Rosenduft.

Mineralische Dünger:

  • Vorteile: Wirken schnell, lassen sich genau dosieren und sind geruchsneutral - sozusagen der 'Energydrink' für Ihre Pflanzen.
  • Nachteile: Sie verbessern den Boden nicht und bei falscher Anwendung kann es zu Überdüngung oder gar Wurzelschäden kommen - also Vorsicht bei der Dosierung!

Für Zitrus- und Mediterranpflanzen hat sich oft eine Kombination bewährt: Ein organischer Langzeitdünger als Basis, ergänzt durch gelegentliche Gaben von mineralischem Flüssigdünger während der Hauptwachstumsphase. So bekommen Ihre Pflanzen das Beste aus beiden Welten.

Mit dem richtigen Dünger und etwas Fingerspitzengefühl können Sie Ihre mediterranen Schätze optimal versorgen. Es ist wie bei der Zubereitung eines guten Essens - mit den richtigen Zutaten und der passenden Würze gelingt es am besten. Ihre Pflanzen werden es Ihnen mit üppigem Wachstum und einer reichen Ernte danken. Und wer weiß, vielleicht genießen Sie schon bald Ihre selbstgezogenen Zitronen im Tee oder Ihre eigenen Oliven zum Aperitif!

Nährstoffmängel erkennen und beheben: Ein Leitfaden für mediterrane Pflanzenfreunde

Unsere südländischen Schönheiten können ziemlich empfindlich auf Nährstoffmangel reagieren. Mit etwas Übung erkennt man schnell, wenn etwas nicht stimmt. Hier ein kleiner Überblick über die häufigsten Warnsignale:

Wenn Blätter Geschichten erzählen: Typische Mangelerscheinungen

  • Stickstoffmangel: Die Blätter werden blasser, fast als hätten sie einen Schrecken bekommen. Ältere Blätter verabschieden sich vorzeitig.
  • Eisenmangel: Junge Blätter zeigen eine Chlorose - sie werden gelb, behalten aber grüne Adern. Es sieht aus, als hätten sie ein zartes Spitzenmuster.
  • Magnesiummangel: Ältere Blätter entwickeln eine Art 'Tigermuster' - gelb zwischen den grünen Adern.
  • Kalziummangel: Die Spitzen sehen aus, als hätten sie einen schlechten Tag - verkrüppelte junge Blätter und abgestorbene Triebspitzen.

Erste Hilfe für hungrige Pflanzen

Wenn Sie solche Anzeichen bemerken, ist schnelles Handeln gefragt:

  • Bei Stickstoffmangel: Ein stickstoffbetonter Dünger wirkt oft Wunder.
  • Eisenmangel? Versuchen Sie es mal mit einer Blattdüngung mit Eisenchelat.
  • Magnesiummangel lässt sich oft mit einer Bittersalzlösung beheben.
  • Bei Kalziummangel hilft meist eine Kalkgabe, um den pH-Wert zu regulieren.

Bedenken Sie aber: Oft ist der falsche pH-Wert der eigentliche Übeltäter. Er kann die Nährstoffaufnahme behindern, selbst wenn genug da ist. Es ist wie bei uns Menschen - manchmal liegt es nicht am Essen, sondern an der Verdauung!

Praxistipps für Hobbygärtner: So klappt's mit der Düngung

Die goldene Mitte finden: Dosierung und Häufigkeit

Bei der Düngermenge kommt es auf die Pflanzengröße und die Jahreszeit an. Generell gilt: Lieber öfter kleine Portionen als selten große Mengen. Im Frühling und Sommer alle 2-3 Wochen düngen, im Herbst etwas zurückhaltender sein. Es ist wie bei einer ausgewogenen Ernährung - regelmäßige kleine Mahlzeiten sind besser als gelegentliche Schlemmereien.

Clever kombiniert: Bewässerung und Düngung in einem Aufwasch

Eine pfiffige Methode ist die sogenannte Fertigation - dabei verbinden wir Bewässerung und Düngung. Dafür eignen sich wasserlösliche Dünger oder flüssige Konzentrate besonders gut. So bekommen unsere Pflanzen sozusagen ihr 'Getränk mit Vitaminen' in einem Zug.

Topf oder Freiland? Angepasste Strategien

Topfpflanzen sind wie verwöhnte Gäste - sie brauchen häufiger Nachschub als ihre Kollegen im Freiland. Das liegt daran, dass die Nährstoffe im Topf schneller ausgewaschen werden. Bei Freilandpflanzen reicht oft eine Grunddüngung im Frühjahr und eine Auffrischung im Sommer.

Jahreszeitliche Bedürfnisse: Der Nährstoff-Fahrplan

Unsere mediterranen Freunde haben im Laufe des Jahres unterschiedliche Ansprüche:

  • Frühling: Jetzt brauchen sie am meisten - es ist Wachstumszeit!
  • Sommer: Regelmäßige Düngung unterstützt die Fruchtbildung.
  • Herbst: Zeit zum Abhärten - weniger ist mehr.
  • Winter: Düngepause - unsere Pflanzen halten Winterschlaf.

Mit diesem Fahrplan bleiben Ihre Pflanzen fit und vital - und belohnen Sie mit einer reichen Ernte.

Rundum-Sorglos-Paket: Mehr als nur Düngen

Die richtige Düngung ist wichtig, aber es gibt noch mehr zu beachten:

  • Wasser geben, aber nicht übertreiben - niemand mag nasse Füße.
  • Ein sonniges Plätzchen, aber mit Windschutz - wie im Urlaub am Mittelmeer.
  • Ab und zu ein kleiner Haarschnitt - Rückschnitt hält die Form.
  • Für die Frostbeulen unter den Pflanzen: Winterschutz nicht vergessen!

Mit diesen Tipps und der richtigen Düngung werden Ihre mediterranen Schätze prächtig gedeihen. Und denken Sie daran: Jede Pflanze ist ein Individuum. Beobachten Sie Ihre grünen Mitbewohner genau und passen Sie die Pflege bei Bedarf an. So werden Sie zum echten Pflanzenflüsterer - und Ihre Zitrus- und Mediterranpflanzen danken es Ihnen mit Duft und Geschmack!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was sind die wichtigsten Nährstoffe für Zitrusdünger bei mediterranen Pflanzen?
    Die wichtigsten Nährstoffe für Zitrusdünger sind die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) sowie die Spurenelemente Eisen, Magnesium und Mangan. Stickstoff fördert das Blattwachstum und sorgt für sattgrüne Blätter, während Phosphor das Wurzelwachstum und die Blütenbildung unterstützt. Kalium stärkt die Pflanze und verbessert die Fruchtqualität. Bei den Spurenelementen ist Eisen unverzichtbar für die Chlorophyllbildung und Photosynthese, Magnesium unterstützt ebenfalls die Chlorophyllbildung und den Energiestoffwechsel. Mangan fördert verschiedene Stoffwechselprozesse und die Fruchtbildung. Ein Mangel an diesen Spurenelementen zeigt sich oft durch Chlorosen - gelbliche Verfärbungen zwischen den Blattadern, besonders Eisenmangel ist bei Zitruspflanzen häufig zu beobachten.
  2. Welches NPK-Verhältnis eignet sich am besten für mediterrane Pflanzendünger?
    Das optimale NPK-Verhältnis für mediterrane Pflanzen liegt bei etwa 3:1:2, kann aber je nach Jahreszeit variieren. Im Frühling eignet sich ein Verhältnis von 4:1:2, da der etwas höhere Stickstoffanteil das Wachstum und die Blütenbildung unterstützt. Eine typische Frühjahrs-Zusammensetzung wäre 12% Stickstoff, 3% Phosphat und 6% Kalium, ergänzt um 2% Magnesium und 0,05% Eisen. Im Sommer kann ein ausgewogener Dünger mit NPK 8-4-6 verwendet werden. Im Herbst sollte ein kaliumbetonter Dünger mit dem Verhältnis 5-5-10 gewählt werden, da Kalium die Fruchtreife fördert und die Pflanzen für den Winter stärkt. Der Stickstoffanteil sollte ab September reduziert werden, um unerwünschtes Spätwachstum zu vermeiden.
  3. Wie düngt man Zitruspflanzen richtig im Jahresverlauf?
    Die Düngung von Zitruspflanzen folgt einem jahreszeitlichen Rhythmus: Im Frühjahr (März-Mai) beginnt man nach der Winterpause vorsichtig mit der Düngung, startet mit halber Dosierung und steigert über 4-6 Wochen auf die volle Menge. Alle 2-3 Wochen düngen. Im Sommer (Juni-August) erfolgt eine regelmäßige Düngung alle 2-3 Wochen mit mittlerem Nährstoffbedarf, wobei bei extremer Hitze Düngepausen eingelegt werden sollten. Im Herbst (September-November) wird die Düngung reduziert und auf kaliumbetonten Dünger umgestellt, um die Fruchtreife zu fördern und die Pflanzen winterfest zu machen. Der Stickstoffanteil wird deutlich reduziert. Im Winter (Dezember-Februar) erfolgt eine komplette Düngepause, da die Pflanzen in der Ruhephase sind und überschüssige Nährstoffe schädlich sein können.
  4. Warum benötigen Zitruspflanzen einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0?
    Zitruspflanzen benötigen einen pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0, weil sie in diesem leicht sauren bis neutralen Bereich Nährstoffe optimal aufnehmen können. Bei diesem pH-Wert sind alle wichtigen Nährstoffe in einer für die Pflanzen verfügbaren Form im Boden vorhanden. Ein zu saurer oder zu alkalischer Boden kann zu Nährstoffmangel führen, selbst wenn ausreichend gedüngt wird. Besonders die Aufnahme von Spurenelementen wie Eisen wird bei ungünstigen pH-Werten gehemmt, was zu Chlorosen führen kann. Ein pH-Wert außerhalb dieses Bereichs blockiert die Nährstoffverfügbarkeit und kann die Wurzelgesundheit beeinträchtigen. Bei zu hohem pH-Wert kann mit Schwefel oder speziellem Rhododendron-Dünger der Wert gesenkt werden, bei zu niedrigem pH-Wert hilft eine Kalkgabe. Regelmäßige pH-Tests sind daher wichtig für eine erfolgreiche Zitruspflanzenpflege.
  5. Welche Spurenelemente sind bei Mediterranpflanzen düngen besonders wichtig?
    Bei der Düngung mediterraner Pflanzen sind drei Spurenelemente besonders wichtig: Eisen, Magnesium und Mangan. Eisen ist unverzichtbar für die Chlorophyllbildung und damit für die Photosynthese. Ein Eisenmangel zeigt sich durch Chlorosen an jungen Blättern - sie werden gelb, behalten aber grüne Adern. Magnesium ist ebenfalls wichtig für die Chlorophyllbildung und den Energiestoffwechsel der Pflanzen. Bei Magnesiummangel entwickeln ältere Blätter ein 'Tigermuster' mit gelben Verfärbungen zwischen den grünen Adern. Mangan unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse und die Fruchtbildung. Diese Spurenelemente sind oft in speziellen Zitrusdüngern enthalten. Bei Mangelerscheinungen kann gezielt mit Eisenchelat-Lösungen oder Bittersalz (Magnesiumsulfat) nachgeholfen werden. Ein ausgewogener Zitrusdünger sollte diese Spurenelemente in chelierter Form enthalten, da sie so besser verfügbar sind.
  6. Worin unterscheiden sich organische und mineralische Zitrusdünger?
    Organische und mineralische Zitrusdünger haben jeweils spezifische Vor- und Nachteile: Organische Dünger verbessern die Bodenstruktur, fördern das Bodenleben und wirken langsam und nachhaltig wie eine Langzeit-Investition in die Pflanzengesundheit. Sie setzen Nährstoffe gleichmäßig über einen längeren Zeitraum frei. Nachteile sind die langsamere Wirkung, schwankende Nährstoffgehalte und manchmal unangenehme Gerüche. Mineralische Dünger dagegen wirken schnell, lassen sich genau dosieren und sind geruchsneutral - sozusagen der 'Energydrink' für Pflanzen. Sie bieten jedoch keine Bodenverbesserung und bei falscher Anwendung kann es zu Überdüngung oder Wurzelschäden kommen. Für Zitruspflanzen hat sich oft eine Kombination bewährt: ein organischer Langzeitdünger als Basis, ergänzt durch gelegentliche Gaben von mineralischem Flüssigdünger während der Hauptwachstumsphase. So erhalten die Pflanzen das Beste aus beiden Welten.
  7. Wie unterscheidet sich die Düngung bei Kübelpflanzen von Freilandpflanzen?
    Kübelpflanzen haben deutlich andere Düngungsanforderungen als Freilandpflanzen. Topfpflanzen sind wie verwöhnte Gäste - sie brauchen häufiger Nachschub, da die Nährstoffe im begrenzten Substrat schneller ausgewaschen werden. Sie benötigen alle 2-3 Wochen eine Düngung während der Wachstumsperiode. Das begrenzte Erdvolumen führt zu schnellerem Nährstoffverbrauch und erfordert regelmäßige, kleinere Gaben statt seltener großer Mengen. Zudem ist die Gefahr der Überdüngung größer, da die Wurzeln dem Dünger nicht ausweichen können. Freilandpflanzen dagegen haben Zugang zu einem größeren Bodenvolumen und können ihre Wurzeln ausbreiten. Hier reicht oft eine Grunddüngung im Frühjahr und eine Auffrischung im Sommer. Bei Kübelpflanzen empfiehlt sich die Fertigation - die Kombination von Bewässerung und Düngung mit wasserlöslichen Düngern, um eine gleichmäßige Nährstoffverteilung zu gewährleisten.
  8. Was passiert bei Überdüngung von Zitronenbäumen und anderen Zitruspflanzen?
    Überdüngung kann bei Zitruspflanzen schwerwiegende Schäden verursachen. Die häufigsten Symptome sind Wurzelverbrennungen durch zu hohe Salzkonzentrationen im Boden, was zu braunen, vertrockneten Wurzelspitzen führt. Die Pflanzen können trotz ausreichender Bewässerung welken, da die geschädigten Wurzeln kein Wasser mehr aufnehmen können. Überschüssiger Stickstoff führt zu übermäßigem, weichem Blattwachstum, das anfällig für Schädlinge und Krankheiten ist. Die Blüten- und Fruchtbildung wird zugunsten des Blattwachstums gehemmt. Bei extremer Überdüngung können Blätter gelb werden und abfallen, ähnlich wie bei Nährstoffmangel. Besonders im Herbst kann zu viel Stickstoff verhindern, dass die Pflanzen richtig aushärten und winterfest werden. Die Salzanreicherung im Substrat kann auch den pH-Wert ungünstig verändern. Bei Verdacht auf Überdüngung sollte sofort das Substrat gewechselt oder gründlich gespült werden.
  9. Wo kann man hochwertigen Zitruspflanzendünger online kaufen?
    Hochwertigen Zitruspflanzendünger kann man bei verschiedenen Online-Fachhändlern erwerben. Spezialisierte Gartenfachhändler wie samen.de bieten eine große Auswahl an spezifischen Zitrusdüngern mit der richtigen Nährstoffzusammensetzung. Wichtige Kaufkriterien sind ein ausgewogenes NPK-Verhältnis von etwa 3:1:2, ausreichend Spurenelemente wie Eisen und Magnesium sowie die Darreichungsform - flüssig für schnelle Wirkung oder granuliert als Langzeitdünger. Achten Sie auf Dünger mit chelierten Spurenelementen, da diese besser verfügbar sind. Seriöse Anbieter geben detaillierte Inhaltsstoffangaben und Anwendungshinweise. Bio-Dünger sind für umweltbewusste Gärtner eine gute Alternative. Beim Online-Kauf sollten Sie auf Kundenbewertungen achten und Dünger von etablierten Herstellern wählen. Viele Fachhändler bieten auch Beratung zur optimalen Düngung an. Ein Preisvergleich lohnt sich, wobei Qualität vor Preis stehen sollte.
  10. Welche Zitrusdünger bestellen Hobbygärtner am häufigsten?
    Hobbygärtner bevorzugen meist spezielle Flüssigdünger für Zitruspflanzen, da diese schnell wirken und sich gut dosieren lassen. Besonders beliebt sind Dünger mit einem NPK-Verhältnis von 8-4-6 oder ähnlich, die zusätzlich wichtige Spurenelemente wie Eisen und Magnesium enthalten. Erfahrene Gartenfachhändler wie die von samen.de wissen, dass Langzeitdünger in Granulatform ebenfalls stark nachgefragt werden, da sie nur 2-3 Mal pro Saison angewendet werden müssen. Bio-Dünger gewinnen zunehmend an Popularität bei umweltbewussten Gärtnern. Kombi-Produkte, die sowohl mineralische als auch organische Bestandteile enthalten, sind ebenfalls sehr gefragt. Viele Hobbygärtner kaufen auch spezielle Eisendünger zusätzlich, da Eisenmangel bei Zitruspflanzen häufig auftritt. Bittersalz (Magnesiumsulfat) wird oft parallel bestellt, um Magnesiummangel vorzubeugen. Die meisten Gärtner entscheiden sich für 500ml bis 1-Liter-Flaschen bei Flüssigdüngern oder 1-2kg-Packungen bei Granulaten.
  11. Wie beeinflusst die Photosynthese den Nährstoffbedarf bei südländischen Pflanzen?
    Die Photosynthese beeinflusst den Nährstoffbedarf südländischer Pflanzen erheblich, da sie der zentrale Prozess für die Energiegewinnung ist. Für eine effiziente Photosynthese benötigen die Pflanzen besonders viel Magnesium und Eisen, da beide Elemente wesentliche Bestandteile des Chlorophylls sind. Bei intensiver Sonneneinstrahlung, die mediterrane Pflanzen lieben, steigt der Bedarf an diesen Spurenelementen deutlich an. Stickstoff wird für den Aufbau der Photosyntheseapparate in den Blättern benötigt - je mehr Blattmasse, desto höher der Stickstoffbedarf. Kalium reguliert die Spaltöffnungen der Blätter und steuert damit den Gasaustausch während der Photosynthese. Bei hoher Lichtintensität steigt auch der Bedarf an Antioxidantien, die durch verschiedene Spurenelemente gebildet werden. Mangan aktiviert wichtige Enzyme im Photosynthese-Prozess. Daher haben mediterrane Pflanzen an sonnigen Standorten einen höheren Nährstoffbedarf als an schattigen Plätzen, was bei der Düngung berücksichtigt werden muss.
  12. Welche Rolle spielen Stoffwechselprozesse bei der mediterranen Pflanzenpflege?
    Stoffwechselprozesse sind das Herzstück der mediterranen Pflanzenpflege, da sie alle Lebensfunktionen der Pflanzen steuern. Der Kohlenhydrat-Stoffwechsel wandelt die durch Photosynthese gewonnene Energie in verwertbare Zucker um, wofür Magnesium als Enzymaktivator unerlässlich ist. Der Protein-Stoffwechsel benötigt ausreichend Stickstoff für den Aufbau von Enzymen und Strukturproteinen. Mangan aktiviert über 35 verschiedene Enzyme und ist daher für nahezu alle Stoffwechselprozesse wichtig. Der Wasser-Stoffwechsel wird durch Kalium reguliert, das die Öffnung der Spaltöffnungen kontrolliert. Eisen ist essentiell für die Elektronentransportkette und damit für die Energiegewinnung. Bei mediterranen Pflanzen laufen diese Prozesse aufgrund der hohen Temperaturen und Lichtintensität besonders intensiv ab. Störungen im Stoffwechsel durch Nährstoffmangel zeigen sich schnell durch Chlorosen, Wachstumsstörungen oder schlechte Fruchtqualität. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung unterstützt alle Stoffwechselprozesse optimal.
  13. Warum variiert der Nährstoffbedarf bei Zitruspflanzen saisonal so stark?
    Der Nährstoffbedarf von Zitruspflanzen variiert saisonal stark, da sich ihre Stoffwechselaktivität im Jahresverlauf dramatisch ändert. Im Frühjahr erwachen die Pflanzen aus der Winterruhe und benötigen viel Energie für Neuaustrieb und Blütenbildung - der Bedarf steigt sprunghaft an. Stickstoff wird für das Blattwachstum, Phosphor für die Wurzelentwicklung und Blütenbildung benötigt. Im Sommer läuft die Photosynthese auf Hochtouren, wodurch der Bedarf an Magnesium und Eisen für die Chlorophyllbildung steigt. Gleichzeitig entwickeln sich die Früchte, was zusätzlich Kalium erfordert. Im Herbst bereiten sich die Pflanzen auf die Winterruhe vor - der Stoffwechsel verlangsamt sich, der Nährstoffbedarf sinkt. Kalium wird jetzt wichtiger zur Stärkung der Zellwände und Frostresistenz. Im Winter ruht der Stoffwechsel fast vollständig, Nährstoffe werden kaum verbraucht. Diese natürlichen Zyklen spiegeln die Anpassung an mediterrane Klimabedingungen wider, wo Wachstum und Ruhe klar getrennt sind.
  14. Wie funktioniert die Nährstoffaufnahme bei exotischen Pflanzendüngern?
    Die Nährstoffaufnahme bei exotischen Pflanzendüngern erfolgt über verschiedene Mechanismen, die an die besonderen Bedürfnisse mediteraner Pflanzen angepasst sind. Mineralische Nährstoffe werden über die Wurzelhaare durch aktive und passive Transportprozesse aufgenommen. Chelierte Spurenelemente, die in hochwertigen Zitrusdüngern enthalten sind, werden besser aufgenommen, da sie in einer für Pflanzen verfügbaren Form vorliegen. Der pH-Wert spielt dabei eine entscheidende Rolle - bei pH 6,0-7,0 sind die meisten Nährstoffe optimal verfügbar. Organische Düngerbestandteile müssen erst durch Bodenmikroorganismen mineralisiert werden, bevor die Nährstoffe aufgenommen werden können. Dies erklärt die langsamere, aber nachhaltigere Wirkung organischer Dünger. Blattdüngung ermöglicht eine direkte Aufnahme über die Blattoberfläche, was besonders bei Spurenelementen wie Eisen effektiv ist. Die Aufnahmerate hängt von Temperatur, Feuchtigkeit und Lichtintensität ab - bei mediterranen Bedingungen läuft sie besonders effizient ab.
  15. Wie führt man eine Blattdüngung bei Zitrus richtig durch?
    Eine Blattdüngung bei Zitruspflanzen sollte in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend durchgeführt werden, wenn die Temperaturen kühler sind und die Spaltöffnungen der Blätter geöffnet sind. Verwenden Sie eine verdünnte Düngerlösung (etwa 1/4 der normalen Konzentration), um Blattverbrennungen zu vermeiden. Sprühen Sie die Lösung gleichmäßig auf Blattober- und -unterseiten auf, da die Unterseiten mehr Spaltöffnungen haben. Besonders effektiv ist Blattdüngung bei Eisenmangel - Eisenchelat-Lösungen werden direkt über die Blätter aufgenommen und zeigen schnelle Wirkung. Die Lösung sollte einen leicht sauren pH-Wert haben (6,0-6,5) für optimale Aufnahme. Führen Sie Blattdüngung nicht bei direkter Sonneneinstrahlung durch, da dies zu Verbrennungen führen kann. Bei heißem, trockenem Wetter sollten Sie ganz darauf verzichten. Die Behandlung alle 2-3 Wochen wiederholen, bis sich die Symptome verbessern. Ab Oktober keine Blattdüngung mehr durchführen, da die Pflanzen in die Winterruhe gehen.
  16. Wie kombiniert man Fertigation bei der Pflege von Olivenbäumen?
    Fertigation - die Kombination von Bewässerung und Düngung - ist bei Olivenbäumen besonders effektiv, da sie eine gleichmäßige Nährstoff- und Wasserversorgung ermöglicht. Verwenden Sie wasserlösliche Dünger mit einem NPK-Verhältnis von etwa 3:1:2, ergänzt um wichtige Spurenelemente wie Eisen und Magnesium. Mischen Sie den Dünger in schwacher Konzentration ins Gießwasser (etwa 1-2g pro Liter). Dies ist wie ein 'Getränk mit Vitaminen' für Ihre Olivenbäume. Führen Sie die Fertigation während der Wachstumsperiode von März bis September alle 2-3 Wochen durch. Bei Kübel-Olivenbäumen ist diese Methode besonders vorteilhaft, da die Nährstoffe gleichmäßig im begrenzten Substrat verteilt werden. Achten Sie darauf, dass das Substrat vor der Fertigation leicht feucht ist, um eine optimale Nährstoffverteilung zu gewährleisten. Im Sommer bei starker Hitze reduzieren Sie die Düngungskonzentration, um Wurzelverbrennungen zu vermeiden. Die Fertigation sollte morgens oder abends erfolgen, nicht bei direkter Mittagssonne.
  17. Stimmt es, dass normale Blumendünger für Zitruspflanzen ausreichen?
    Nein, normale Blumendünger reichen für Zitruspflanzen nicht aus und können sogar schädlich sein. Zitruspflanzen haben spezielle Ansprüche, die herkömmliche Blumendünger nicht erfüllen. Sie benötigen deutlich mehr Spurenelemente, besonders Eisen und Magnesium, die in normalen Blumendüngern oft fehlen oder in zu geringen Mengen vorhanden sind. Das NPK-Verhältnis von Standard-Blumendüngern ist meist nicht optimal für Zitruspflanzen - sie brauchen ein ausgewogeneres Verhältnis von etwa 3:1:2. Normale Blumendünger haben oft einen zu hohen Stickstoffanteil, was zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüten- und Fruchtbildung führt. Zudem fehlen wichtige Elemente wie cheliertes Eisen, das für die Chlorophyllbildung unerlässlich ist. Der pH-Wert herkömmlicher Dünger ist oft nicht auf die Bedürfnisse von Zitruspflanzen abgestimmt. Spezielle Zitrusdünger berücksichtigen all diese Faktoren und sind daher deutlich effektiver. Der Griff zu einem geeigneten Spezialdünger zahlt sich durch gesündere Pflanzen und bessere Erträge aus.
  18. Welche regionalen Besonderheiten gelten beim Düngen von Terrassenpflanzen?
    Beim Düngen von Terrassenpflanzen müssen verschiedene regionale Faktoren berücksichtigt werden. In windigen Regionen trocknen Kübel schneller aus, wodurch die Nährstoffkonzentration steigt - hier sollte häufiger, aber schwächer gedüngt werden. In Gebieten mit hartem, kalkreichem Wasser kann der pH-Wert des Substrats ansteigen, was die Eisenaufnahme hemmt. Hier empfiehlt sich regenwasser oder die Zugabe von Eisenchelat-Düngern. In regenreichen Regionen werden Nährstoffe schneller ausgewaschen, weshalb öftere Düngergaben nötig sind. Bei starker Sonneneinstrahlung in südlichen Lagen steigt der Nährstoffbedarf, da die Photosynthese intensiver abläuft. In Küstenregionen kann salzhaltige Luft die Pflanzen stressen, wodurch sie mehr Kalium zur Stärkung benötigen. Höhenlagen mit kühleren Temperaturen verlangsamen den Stoffwechsel - hier sollte sparsamer gedüngt werden. Die lokale Wasserqualität beeinflusst den pH-Wert des Substrats und damit die Nährstoffverfügbarkeit erheblich.
  19. Worin unterscheidet sich Zitrusnahrung von gewöhnlicher Pflanzennahrung?
    Zitrusnahrung unterscheidet sich erheblich von gewöhnlicher Pflanzennahrung durch ihre speziell abgestimmte Zusammensetzung. Der wichtigste Unterschied liegt im höheren Gehalt an Spurenelementen - Zitrusnahrung enthält deutlich mehr Eisen, Magnesium und Mangan, die für mediterrane Pflanzen essentiell sind. Das NPK-Verhältnis ist mit etwa 3:1:2 ausgewogener als bei Standard-Pflanzendüngern, die oft zu viel Stickstoff enthalten. Zitrusnahrung hat einen leicht sauren pH-Wert, der die optimale Nährstoffaufnahme bei pH 6,0-7,0 unterstützt. Viele Spurenelemente liegen in chelierter Form vor, wodurch sie besser verfügbar sind. Zusätzlich enthalten hochwertige Zitrusdünger oft Huminstoffe zur Bodenverbesserung. Die Nährstofffreisetzung ist meist langsamer und gleichmäßiger konzipiert, da Zitruspflanzen empfindlich auf Überdüngung reagieren. Gewöhnliche Pflanzennahrung ist oft zu stickstoffbetont und vernachlässigt die speziellen Spurenelement-Bedürfnisse mediterraner Pflanzen. Diese Unterschiede machen spezialisierte Zitrusnahrung deutlich effektiver für gesundes Wachstum und reiche Erträge.
  20. Was ist der Unterschied zwischen Südpflanzendünger und herkömmlichen Düngern?
    Südpflanzendünger sind speziell für die besonderen Bedürfnisse mediterraner und subtropischer Pflanzen entwickelt und unterscheiden sich in mehreren wichtigen Punkten von herkömmlichen Düngern. Sie enthalten einen deutlich höheren Anteil an Spurenelementen, besonders Eisen und Magnesium, die bei südländischen Pflanzen häufig mangeln. Das NPK-Verhältnis ist mit etwa 3:1:2 ausgewogener - herkömmliche Dünger haben oft einen zu hohen Stickstoffanteil. Südpflanzendünger haben meist einen leicht sauren pH-Wert, der die Nährstoffverfügbarkeit im optimalen Bereich von 6,0-7,0 gewährleistet. Viele enthalten chelierte Spurenelemente, die besser aufgenommen werden können. Die Nährstofffreisetzung ist oft als Langzeitwirkung konzipiert, da mediterrane Pflanzen empfindlich auf schwankende Nährstoffversorgung reagieren. Herkömmliche Dünger sind meist für mitteleuropäische Pflanzen optimiert und berücksichtigen nicht die intensivere Photosynthese und den höheren Stoffwechsel südländischer Arten. Diese Spezialisierung macht Südpflanzendünger deutlich effektiver für Zitrus-, Oliven- und andere Mediterranpflanzen.
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