Lampionblume im Jahresverlauf: Pflegekalender von der Aussaat bis zum Winterschutz
- Aussaat von März bis Juni, 0,5 bis 1 cm tief; die Keimung dauert 14 bis 30 Tage.
- Pflanzzeit ist April bis Mai, im Beet mit 30 cm Abstand in der Reihe und zwischen den Reihen.
- Morgens durchdringend an die Wurzeln gießen, Staunässe vermeiden; im Kübel von Juni bis Oktober regelmäßig mit Flüssigdünger versorgen.
- Fruchtstände im September und Oktober ernten, dürre Stängel als Winterschutz stehen lassen.
- Im Spätwinter 3 bis 5 cm über dem Boden zurückschneiden, Ausbreitung durch Abstechen und Aufsammeln begrenzen.

Die Lampionblume braucht keine aufwendige Pflege, aber einige Handgriffe haben ihre feste Zeit im Jahr. Dazu gehört auch, ihren Platz im Beet im Auge zu behalten, denn die Pflanze verwildert leicht. Ich arbeite meine Lampionblumen deshalb nach einem einfachen Kalender ab: Aussaat im Frühjahr, Gießen und Kübeldüngung im Sommer, Ernte und Herbstputz im Herbst, Rückschnitt im Spätwinter.
Gemeint ist Physalis alkekengi, die auch Blasenkirsche heißt. Die mehrjährige Staude wird 60 bis 100 cm hoch und blüht von August bis Oktober. Hier gehst du die Pflegearbeiten der Reihe nach durch, von der Frühjahrsaussaat bis zum Winterschutz.
Die Lampionblume im Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Botanischer Name | Physalis alkekengi, auch Blasenkirsche |
| Lebensdauer | mehrjährig |
| Wuchshöhe | 60 bis 100 cm |
| Wuchsbreite | 30 bis 50 cm |
| Licht | sonnig bis halbschattig |
| Aussaat | März bis Juni |
| Pflanzzeit | April bis Mai |
| Abstand | 30 cm in der Reihe, 30 cm zwischen den Reihen, frei stehende Staude |
| Blütezeit | August bis Oktober |
| Fruchtstände erntereif | September bis Oktober |
| Topfkultur | geeignet |
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Geeignet ist gut durchlässiger Boden. Sonne oder Halbschatten sind geeignet; kann ohne angemessene Kontrolle lästig werden.
- Bodenart
Kalkhaltige, lehmige und sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Der Boden sollte gut durchlässig sein.
- Anbauort
Die Pflanze eignet sich für Beete und Rabatten sowie Bauerngärten, Stadt- und Hofgärten.
Aussaat und Vermehrung
- Saattiefe
Das angebotene Saatgut etwa 0,5 - 1 cm tief säen.
Pflege
- Pflege
Kleine Teilstücke zunächst eintopfen und leicht schattig im Frühbeet halten, bis sie gut etabliert sind.
- Düngung
Lampionblumen im Kübel von Juni bis Oktober regelmäßig mit Flüssigdünger versorgen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die Pflanze ist mehrjährig.
- Verwendung
Die Pflanze eignet sich für Blumenrabatten und Beete.
Pflegekalender: was wann ansteht
Die Tabelle zeigt dir die Arbeiten im Überblick. Die Einzelheiten folgen danach, sortiert nach Jahreszeiten.
| Zeitraum | Was ansteht |
|---|---|
| März bis Juni | in Schalen oder Töpfe säen, Saat ständig feucht halten, Sämlinge pikieren |
| April bis Mai | pflanzen, Boden vorher lockern, Kompost nach Bodenuntersuchung geben |
| ab dem Sommer | eigene Sämlinge abgehärtet ins Beet setzen |
| Juni bis August | morgens durchdringend gießen, mulchen, im Kübel flüssig düngen, Blätter kontrollieren |
| August bis Oktober | Blütezeit, im Kübel weiter flüssig düngen |
| September bis Oktober | Fruchtstände ernten, herabgefallene Lampions aufsammeln, Saatgut gewinnen |
| Herbst | Stängel stehen lassen, Blätter mit Pilzbefall entfernen, mit Laub mulchen |
| November bis Februar | Kübel isolieren, an frostfreien Tagen bei Bedarf gießen, nicht düngen |
| Spätwinter | abgestorbene Triebe auf 3 bis 5 cm zurückschneiden, Kompost ausbringen |
Frühjahr: aussäen, pflanzen, Boden versorgen
Wann und wie säst du Lampionblumen aus?
Gesät wird von März bis Juni. Ich nehme dafür Schalen oder kleine Töpfe mit salzarmer Aussaaterde, aus der überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Die Samen kommen 0,5 bis 1 cm tief in die Erde.
Die Samen keimen bei 5 bis 18 °C. Ich stelle die Schalen deshalb hell und kühl auf und nicht über die Heizung. Während QuellungQuellung ist die Wasseraufnahme eines trockenen Samens und der erste Schritt der Keimung. Der Same schwillt dabei an, bis der innere Druck die Samenschale öffnet und die Keimwurzel austreten kann. und Keimung muss das Substrat ständig ausreichend feucht bleiben. Weil die Keimung bis zu 30 Tage dauern kann, kontrolliere ich die Feuchte auch dann weiter, wenn sich noch nichts zeigt. Sobald der erste Keimling erscheint, nimmst du eine Abdeckung ab. Die Schalen stehen dann hell, aber geschützt vor praller Sonne.
Aussaat von März bis Juni, Saattiefe 0,5 bis 1 cm, Keimtemperatur 5 bis 18 °C, Keimdauer 14 bis 30 Tage.
Die Termine für deine Stauden hast du mit dem Aussaatkalender für Stauden und Ziergräser zum Ausdrucken griffbereit.
Pikieren und abhärten
Haben die Sämlinge ihre ersten Laubblätter gebildet, pikierst du sie einzeln in Töpfe oder ins Saatbeet. Ich hebe sie mit dem PikierstabDer Pikierstab ist ein Werkzeug zum Pikieren: Mit ihm bohrst du Pflanzlöcher in die Erde, hebst Sämlinge vorsichtig aus dem Aussaatgefäß und drückst ihre Wurzel ins neue Loch. heraus und halte sie an den KeimblätternKeimblätter sind die ersten Blätter einer keimenden Pflanze und gehören schon zum Embryo im Samen. Sie ernähren den Keimling, bis die ersten Laubblätter seine Versorgung übernehmen., ohne daran zu ziehen. Ins Beet verpflanzt werden die Jungpflanzen ab dem Sommer. Vorher härtest du sie etwa eine Woche an einem windgeschützten, schattigen, aber hellen Platz ab.
Welcher Platz passt?
Die Lampionblume wächst in Sonne oder Halbschatten auf gut durchlässigem, frischem Boden, und Kalk-, Lehm- und Sandböden kommen infrage. Wie sich der Platz auf Blüte und Früchte auswirkt, erklärt der Ratgeber darüber, welchen Standort die Lampionblume braucht. Die Grundlagen zu Licht, Feuchte und pH-Wert für alle Stauden stehen im Stauden-Ratgeber unter Standort und Boden.
Pflanzen: Abstand und Handgriffe
Die Pflanzzeit der Lampionblume ist April bis Mai. Vor dem Pflanzen entfernst du Wurzelunkräuter und lockerst verdichteten Boden. Mit der Grabegabel gehe ich erst ins Beet, wenn der Boden ausreichend abgetrocknet ist.
Die Pflanzen setzt du mit 30 cm Abstand in der Reihe. Zwischen den Reihen bleiben ebenfalls 30 cm, und die Lampionblume wächst dort als frei stehende Staude. Den Topfballen tauche ich vor dem Pflanzen vollständig in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Nach dem Einsetzen bedeckt 1 cm Erde den Wurzelballen. Danach gießt du an, und solange die Pflanze einwächst, braucht sie zusätzlich Wasser.
Wie düngst du die Lampionblume im Beet?
Im Beet richte ich die Düngung nach einer Bodenuntersuchung. Düngergaben richten sich nach dem Bedarf der Pflanze und nach der Empfehlung, die auf dieser Untersuchung beruht. Kompost bringst du im Spätwinter oder Frühjahr aus und nicht im Herbst, damit weniger Nitrat ausgewaschen wird. Wer regelmäßig Kompost gibt, lässt den Boden alle 4 bis 5 Jahre auf Phosphor und Kalium untersuchen. Sind die Werte stark erhöht, schränkst du weitere Kompostgaben ein.
In der Natur zeigt die Lampionblume eher stickstoffreiche Standorte an, und im Kübel soll sie regelmäßig Flüssigdünger bekommen. Beides spricht dagegen, sie wie eine Magerstaude zu behandeln, für die Kompost nicht sinnvoll ist.
ZeigerwerteZeigerwerte sind Kennzahlen, die angeben, unter welchen Standortbedingungen eine Pflanzenart in der Natur bevorzugt vorkommt, etwa bei Licht, Feuchte, Bodenreaktion oder Stickstoff. Umgekehrt kannst du aus wild wachsenden Pflanzen so auf die Bedingungen am Standort schließen. beschreiben, unter welchen Bedingungen eine Pflanze in der Natur wächst. Die Lampionblume hat einen Stickstoffwert von 7, auf einer Skala von 1 für stickstoffärmste bis 9 für übermäßig stickstoffreiche Standorte. Eine Düngevorgabe für dein Beet ist das nicht.
Sommer: gießen, mulchen, im Kübel düngen
Wie viel Wasser braucht die Lampionblume?
Die Lampionblume mag frischen Boden. Länger anhaltende Staunässe führt zu Sauerstoffmangel an den Wurzeln und begünstigt Wurzel- und Stammgrundfäule. Ich gieße morgens direkt in den Wurzelbereich und lasse die Blätter trocken. Gegossen wird lieber seltener und durchdringend, bevor der noch leicht feuchte Untergrund ganz austrocknet. Ob das Wasser tief genug angekommen ist, prüfst du an einer Bodenscholle: Farbe und Gefühl zeigen dir, ob der Wurzelraum feucht ist.
Frisch gepflanzte Lampionblumen brauchen bei Trockenheit mehr Aufmerksamkeit als eingewachsene. In den ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden gießt du neu angelegte Staudenpflanzungen bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend. Je Gießgang sind das etwa 25 l/m². Der Wert gilt für die Fläche und nicht für die einzelne Pflanze.
Mulchen hält den Boden feucht
Eine Mulchdecke hilft, die Bodenfeuchte länger zu halten, und schützt die Oberfläche vor Verkrustung. Organischer Mulch unterstützt außerdem das Bodenleben. Rasenschnitt lässt du vorher anwelken und bringst ihn dünnschichtig aus.
Roher Rindenmulch rund um frisch gepflanzte Lampionblumen. Er bindet Stickstoff und ist für junge Staudenpflanzungen ungeeignet. Kompostierten RindenhumusRindenhumus ist feine, kompostierte Rinde. Du arbeitest ihn leicht in die Beeterde ein, um dem Boden organische Substanz und Nährstoffe zuzuführen – anders als Rindenmulch, der als Abdeckung obenauf liegt. kannst du dagegen zur Bodenverbesserung einarbeiten.
Lampionblumen im Kübel düngen und gießen
Die Lampionblume eignet sich auch für den Topf. Im Kübel versorgst du sie von Juni bis Oktober regelmäßig mit Flüssigdünger. Bei großer Hitze oder längerer Trockenheit gibst du ihn niedrig konzentriert auf vorher angefeuchtete Erde und nicht über die Blätter. Torffreie Erden sind meist vorgedüngt, können durch ihre Ersatzstoffe aber die Stickstoffverfügbarkeit einschränken. Die Nachdüngung passt du dann an die tatsächlich verfügbare Stickstoffversorgung an.
Vor dem Gießen prüfe ich die Feuchte unten im Topf oder hebe das Gefäß an. Eine trockene Oberfläche kann nämlich Nässe in tieferen Schichten verdecken. An heißen Tagen kann bei torffreier Erde mehrfaches Gießen nötig sein, je nachdem, wie feucht das Substrat wirklich ist. Damit überschüssiges Wasser abfließt, braucht der Kübel freie Abzugslöcher. Für eine dauerhafte Bepflanzung eignet sich strukturstabile Kübelpflanzenerde, die Verdichtung und Vernässung im unteren Topfbereich vorbeugt. Ein größerer Topf speichert mehr Wasser und verlängert die Zeit bis zum nächsten Gießen.
Stützen und Pflanzenschutz im Sommer
Fallen deine Lampionblumen im Sommer auseinander, sicherst du sie mit Stützen oder bindest die Triebe an. Beim Gießen schaue ich mir die Blattunterseiten an, denn Spinnmilben werden im Freiland vor allem in trockenen, warmen Sommerperioden zum Problem. Bei schwachem Blattlausbefall an Zierpflanzen genügt häufig ein Wasserstrahl. Wie du im Staudenbeet vorbeugst, kontrollierst und absammelst, beschreibt der Stauden-Ratgeber im Abschnitt Krankheiten und Schädlinge.
Herbst: Lampions ernten, Beet aufräumen
Fruchtstände ernten
Von September bis Oktober sind die Fruchtstände der Lampionblume erntereif, und die Pflanze eignet sich auch als Schnittblume. Wann du schneidest und wie du die Lampions für Vase und Gesteck haltbar machst, steht im Ratgeber dazu, wie du Lampionblumen erntest, versorgst und trocknest.
Was bleibt stehen, was kommt weg?
Abgestorbene Stängel und Blätter bilden einen natürlichen Winterschutz. Deshalb lässt du sie im Herbst stehen. Gesundes altes Laub darf bis April oder Mai bleiben, Blätter mit Pilzbefall entfernst du dagegen schon im Herbst. Die herabgefallenen Lampions sammle ich auf, damit sich die Pflanze nicht ungeplant im Beet aussät.
Ein Teil der dürren Stängel kann sogar ganzjährig stehen bleiben und Insekten Unterschlupf bieten. Wer die Stängel im Herbst stehen lässt, schützt also den Wurzelbereich und hilft zugleich den Insekten. Mehr dazu liest du im Beitrag über den ökologischen Wert von Lampionblumen für Insekten, Nützlinge und Vögel.
Laub als Mulch
Im naturnahen Staudenbeet nutze ich Herbstlaub als Mulch. Mit ihren 60 bis 100 cm Wuchshöhe zähle ich die Lampionblume zu den höheren Stauden. Um höhere Stauden kommt eine Laubschicht von gut 3 cm. Zwischen den Pflanzen darf das Laub etwa 5 cm dick liegen bleiben. Kompost hebe ich mir dagegen für das Frühjahr auf.
Winter: schützen, gießen, zurückschneiden
Ist die Lampionblume winterhart?
Die Angaben zur Winterhärte gehen auseinander: Teils wird die Lampionblume als winterhart geführt, teils nicht. Als Staude ist sie mehrjährig. Im Beet verlasse ich mich deshalb nicht auf ihre Frosthärte, sondern lasse die Stängel stehen und lege Laub dazwischen.
Lampionblumen im Kübel überwintern
Auch Pflanzen, die im Garten winterhart sind, können im Kübel erfrieren, wenn ihr Wurzelballen durchfriert. Ich umhülle den Topf deshalb mit einer isolierenden Schicht. Gießen und Wasserabfluss müssen dabei möglich bleiben. An frostfreien Tagen prüfst du die Erde und gießt bei Bedarf. Die Flüssigdüngung endet mit dem Oktober, denn im Winter bekommen Kübelpflanzen grundsätzlich keinen Dünger.
Rückschnitt im Spätwinter
Im Spätwinter schneidest du die abgestorbenen Triebe zurück. Im Hausgarten reichen dafür 3 bis 5 cm über dem Boden. Die ganze Spanne reicht von 3 bis 10 cm, wobei die höheren Werte für den flächigen Rückschnitt gelten.
Ich lasse an einer Beetecke einen Teil der dürren Lampionstängel stehen und schneide nur den Rest im Spätwinter. Die Stängel an dieser Ecke bleiben dann bis zum nächsten Rückschnitt stehen.
Das nächste Gartenjahr planen
Im Winter skizziere ich das Beet für die nächste Saison. Im Beetplaner legst du deine Beetfläche an und trägst ein, wo die Lampionblumen stehen sollen und wo nicht. Ideen für passende Partner findest du im Beitrag darüber, wie du Lampionblumen im Staudenbeet gestalterisch einsetzt.
Wie hältst du die Ausbreitung in Grenzen?
Die Lampionblume gilt als verwilderungsfähig. Ohne angemessene Kontrolle kann sie lästig werden. Sobald im Frühjahr der Austrieb beginnt, schaue ich nach Trieben außerhalb ihres Platzes. Diese steche ich mit dem Spaten samt Wurzelstück ab. Im Herbst sammle ich die herabgefallenen Lampions auf.
Weil die Lampionblume topfgeeignet ist und im Beet leicht verwildert, ist der Kübel eine Möglichkeit, sie an einem festen Platz zu halten. Wie du sie dort düngst und überwinterst, steht in den Abschnitten zu Sommer und Winter.
Lampionblume vermehren: Samen gewinnen und Teilstücke setzen
Lampionblumen vermehrst du über Samen oder durch Teilen. Wie die Aussaat abläuft, steht im Frühjahrsteil. Hier geht es darum, wie du an eigenes Saatgut kommst und wie du mit Teilstücken umgehst.
Samen aus den Lampions gewinnen
Für Saatgut nehme ich Fruchtstände aus der Ernte im September oder Oktober. Die Samen sitzen im Fruchtfleisch der Beere und müssen davon befreit werden. Dafür weichst du sie in sauberem Wasser ein und spülst sie, bis die Fruchtfleischhülle ab ist. Das Einweichwasser schüttest du danach weg.
Für die Dauer gibt es unterschiedliche Angaben. Ein allgemeiner Hinweis nennt etwa 7 Tage. Für die Lampionblume selbst wird tägliches Spülen über 2 Tage beschrieben. Ich spüle täglich und schaue nach, ob sich das Fruchtfleisch schon gelöst hat.
Danach trocknest du die Samen auf Papier nach. Anschließend beschriftest du sie und lagerst sie kühl, dunkel und trocken.
Die Lampionblume ziehst du als Zierpflanze, ihre Beeren nutzt du hier als Saatgut. Was nicht sicher als essbar bestimmt ist, isst du nicht. Bei vermuteter Aufnahme giftiger Pflanzenteile wendest du dich an ein Giftinformationszentrum oder an ärztliche Hilfe und löst kein Erbrechen aus.
Wie lange halten die Samen?
Die Samen der Lampionblume gelten als orthodox. So heißen Samen, die das Trocknen vertragen und sich deshalb trocken lagern lassen. Als allgemeine Orientierung bleiben die meisten selbst gesammelten Blumen- und Staudensamen etwa 3 Jahre keimfähig, wenn sie kühl, dunkel und trocken liegen. Eine Garantie für jede Art ist das nicht. Günstig ist eine Lagerung unter Luftabschluss bei weniger als 10 °C. Sind Reste in ihrer KeimfähigkeitDie Keimfähigkeit gibt an, wie viel Prozent der Samen einer Saatgutpartie unter optimalen Bedingungen zu normalen, gesunden Keimlingen auswachsen. Sie ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Saatgut. fraglich, machst du etwa 4 Wochen vor der geplanten Aussaat eine KeimprobeDie Keimprobe ist ein einfacher Test vor der Aussaat: Du legst eine abgezählte Zahl Samen auf feuchtes Küchenpapier und zählst nach der Keimdauer, wie viele gekeimt sind. So siehst du, ob sich älteres Saatgut noch lohnt..
Teilen
Beim Teilen braucht jedes etwa faustgroße Teilstück mindestens ein austriebsfähiges Auge oder eine vitale Triebspitze. Kleine Teilstücke der Lampionblume topfst du zuerst ein und hältst sie leicht schattig im FrühbeetEin Frühbeet, auch Frühbeetkasten genannt, ist ein Beetkasten, der die Wachstumsbedingungen für Gemüse verbessert. Darin kannst du früher aussäen und ein bis drei Wochen früher ernten als im offenen Beet., bis sie gut etabliert sind. Wann und wie du Stauden allgemein teilst, erklärt der Abschnitt Teilen, Stecklinge und Selbstaussaat im Stauden-Ratgeber.



