Wiesenmargeriten: Boden richtig vorbereiten, von der Bodenprobe bis zum Saatbett
- Wiesenmargeriten mögen mäßig nährstoffreichen, frischen und gut drainierten Boden.
- Vor der Saat Wurzelunkräuter samt Wurzelstücken entfernen und Verdichtungen lockern.
- Bodenprobe aus 10 bis 15 Einstichen, die Standarduntersuchung zeigt Phosphat, Kali und Kalkbedarf.
- Kalk nur, wenn der gemessene pH-Wert für deine Bodenart zu niedrig ist.
- Lichtkeimer: höchstens etwa 0,5 cm tief säen, Saatbett eben und feinkrümelig.
- Kein roher Rindenmulch auf junge Pflanzungen, er bindet Stickstoff.

Wiesenmargeriten säe ich nie in ein Beet, das ich vorher nicht gründlich durchgearbeitet habe. Die Samen liegen fast an der Oberfläche, und was jetzt im Boden steckt, bleibt den jungen Pflanzen: Wurzelunkraut, eine verdichtete Schicht, stehendes Wasser. Die Grundarbeit gehört deshalb vor die Saat.
Bei der Bodenart ist die Wiesenmargerite wenig wählerisch, denn sie wächst auf Kalk-, Ton-, Lehm- und Sandboden. Wichtig sind ihr drei Eigenschaften: Der Boden soll mäßig nährstoffreich, frisch und gut drainiert sein. Ich arbeite deshalb immer in derselben Reihenfolge: prüfen, Unkraut entfernen und lockern, Wasserabzug sichern, Saatbett rechen.
Die Wiesenmargerite (Leucanthemum vulgare) ist eine heimische, mehrjährige und winterharte Staude aus der Artengruppe der Wiesenmargeriten. Die Pflanzen werden 60 bis 80 cm hoch und blühen von Mai bis Oktober. Nicht verwechseln solltest du sie mit der Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens), die ein helles Winterquartier um 10 °C braucht.
Was die Wiesenmargerite vom Boden erwartet
Die Wiesenmargerite verträgt saure, neutrale und alkalische Böden. Entscheidend ist weniger, woraus dein Boden besteht, als in welchem Zustand er ist. Mäßig nährstoffreich, frisch bis feucht und gut drainiert: Damit hast du ihre Ansprüche beisammen.
| Merkmal | Wiesenmargerite |
|---|---|
| Bodenart | Kalk-, Ton-, Lehm- und Sandboden |
| Boden-pH | sauer, neutral oder alkalisch |
| Nährstoffe | mäßig nährstoffreich |
| Feuchte | frisch bis feucht, gut drainiert |
| StickstoffzahlDie Stickstoffzahl ist einer der Zeigerwerte nach Ellenberg, also eine Kennzahl von 1 bis 9. Sie zeigt, ob eine Pflanzenart in der Natur eher auf stickstoffarmen (1) oder stickstoffreichen Standorten (9) wächst. nach Ellenberg (1 stickstoffärmst bis 9 übermäßig stickstoffreich) | 3 |
| FeuchtezahlDie Feuchtezahl ist eine botanische Kennzahl (Zeigerwert nach Ellenberg) dafür, wie feucht der Boden ist, auf dem eine Pflanzenart in der Natur typischerweise wächst: von 1 (trocken) bis 9 (nass), bei Wasserpflanzen bis 12. nach Ellenberg (1 TrockenheitszeigerTrockenheitszeiger sind Wildpflanzen, die vor allem auf trockenem Boden wachsen. Kommen sie an einer Stelle im Garten gehäuft vor, ist das ein Hinweis darauf, dass der Boden dort eher trocken ist. bis 9 NässezeigerNässezeiger sind Pflanzen, deren gehäuftes Vorkommen einen sehr nassen Boden anzeigt, oft mit Staunässe. Typische Beispiele sind Ackerminze, Huflattich und Kriechender Hahnenfuß.) | 4 |
Die beiden ZeigerwerteZeigerwerte sind Kennzahlen, die angeben, unter welchen Standortbedingungen eine Pflanzenart in der Natur bevorzugt vorkommt, etwa bei Licht, Feuchte, Bodenreaktion oder Stickstoff. Umgekehrt kannst du aus wild wachsenden Pflanzen so auf die Bedingungen am Standort schließen. beschreiben, wo die Art in der Natur wächst. Für dein Beet sind sie eine Orientierung, keine Vorschrift. Weil die Margerite auf Ton genauso wächst wie auf Sand und zugleich gut drainierten Boden braucht, musst du schweren Boden nicht austauschen. Es reicht, wenn das Wasser zuverlässig abläuft.
Standort in Kürze
Wiesenmargeriten wachsen in der Sonne und im Halbschatten. Welcher Platz mit welchem Licht und Windschutz passt, erklärt der Beitrag zum richtigen Standort für Margeriten. Den Überblick für alle Arten gibt der Abschnitt Standort und Boden im Stauden-Ratgeber.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, feuchter, gut durchlässiger Boden. Sonne oder Halbschatten sind geeignet; gegebenenfalls stützen.
- Bodenart
Kalkhaltige, tonige, lehmige, sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, alkalische, neutrale Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist mäßig nährstoffreicher, feuchter, gut drainierter Boden.
- Anbauort
Die Pflanze eignet sich für eine sommerblühende Gartenwiese.
Pflege
- Pflege
Kleine Teilstücke zunächst im Topf im Frühbeet bewurzeln lassen.
- Düngung
Wiesen mit den angebotenen Margeriten nicht düngen, denn Düngung kann Wiesen-Margeriten aus dem Bestand verdrängen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die Pflanze ist mehrjährig.
- Verwendung
Die angebotenen Sorten bieten Nützlingen und Insekten Nahrung.
Den Boden unter die Lupe nehmen
Fingerprobe: Welche Bodenart hast du?
Für die Fingerprobe nimmst du feuchte, aber nicht nasse Erde zwischen Daumen und Finger. Du prüfst, wie körnig sie ist, ob sie sich formen lässt und ob sie klebt. Sand ist nicht formbar, Lehm lässt sich körnig formen, Ton fühlt sich schmierig und klebrig an. Der Bestimmungsschlüssel gilt für Böden mit höchstens 4 % organischer Substanz. Sehr humusreiche Erde ordnest du damit also nicht sicher ein.
Ich mache die Probe an mehreren Stellen im Beet und schreibe mir das Ergebnis auf. Die Bodenart brauchst du gleich wieder, wenn du den pH-Wert einordnest.
Bodenprobe: pH-Wert und Nährstoffe messen
Bevor du kalkst oder düngst, schickst du eine Bodenprobe ins Labor. Die Untersuchung zeigt dir die Nährstoffgehalte, damit du eine Düngung bedarfsgerecht bemessen kannst. Eine Standarduntersuchung erfasst üblicherweise Phosphat, Kali und den Kalkbedarf. Stickstoff musst du gesondert beauftragen.
So nimmst du die Probe im Zierpflanzenbeet.
- 10 bis 15 Einstiche, gleichmäßig über die einheitlich genutzte Fläche verteilt
- Erde jeweils aus 0 bis 30 cm Tiefe entnehmen
- alle Teilproben gründlich mischen
- etwa 500 g der Mischung einsenden
- Stickstoff bei Bedarf eigens beauftragen
Den pH-Wert richtig einordnen
Die Wiesenmargerite verträgt saure wie alkalische Böden. Als Richtschnur für dein Beet dienen deshalb die allgemeinen pH-Zielbereiche für Staudenbeete, die eine gute Kalkversorgung beschreiben. Welcher Bereich gilt, hängt von der Bodenart ab.
| Bodenart | allgemeiner pH-Zielbereich für Staudenbeete |
|---|---|
| Sand | 5,4 bis 5,8 |
| lehmiger Sand, sandiger Schluff | 5,8 bis 6,2 |
| stark sandiger Lehm, lehmiger Schluff | 6,2 bis 6,6 |
| sandiger Lehm, schluffiger Lehm, Lehm | 6,6 bis 7,0 |
| schluffig toniger Lehm, toniger Lehm, Ton | 6,8 bis 7,2 |
Liegt dein Messwert unter dem Bereich deiner Bodenart, ist eine Kalkung sinnvoll. Liegt er darüber, kalkst du nicht und verwendest auch keinen kalkhaltigen Dünger. Regelmäßig ausgebrachter Kompost liefert dem Boden ebenfalls Kalzium. Wer kompostiert, bezieht das in die Entscheidung über eine Kalkgabe mit ein.
Bodenstruktur verbessern, ohne aufzudüngen
Kompost lockert schwere Böden und verbessert auf leichten Böden die Speicherung von Wasser und Nährstoffen. Auf sandigen, humusarmen Böden hilft organische Substanz, Wasser aufzunehmen und zu halten. Kompost und StallmistStallmist ist ein Wirtschaftsdünger aus der Tierhaltung, etwa von Rindern oder Pferden, bei dem der Dung der Tiere meist mit Einstreu vermischt ist. Er verbessert den Boden und liefert zugleich reichlich Nährstoffe. bringen aber immer auch Nährstoffe mit, die du bei der Düngung mitrechnen musst. Im Garten soll die jährliche Kompostgabe 2 bis 3 l/m² nicht überschreiten, damit es nicht zu einer Phosphatüberdüngung kommt.
Für meine Margeritenflächen arbeite ich keinen Mist ein. Kompost bekommt bei mir nur ein Beet, das schwer oder sandig und humusarm ist. Geht es dir allein um die Struktur, kannst du auch kompostierten Rindenhumus einarbeiten.
Und der Dünger?
Wiesenmargeriten wachsen auf mäßig nährstoffreichem Boden. Für Wiesen weist der BUND darauf hin, dass Düngung Wiesen-Margeriten aus dem Bestand verdrängen kann; eine feste Düngeregel für einzelne Garten- oder Schnittsorten folgt daraus nicht. Wie viel, wann und womit du düngst, steht im Beitrag wie du Wiesenmargeriten düngst, ohne sie zu überdüngen, den Überblick für alle Stauden gibt der Abschnitt Düngen im Stauden-Ratgeber.
Unkraut raus, Boden lockern: die Grundarbeit vor der Saat
Fang mit den Wurzelunkräutern an. Auf Boden mit Wurzelunkraut lockerst du mit der Grabegabel und liest Rhizom- und Wurzelstücke sorgfältig aus. Danach beseitigst du Bodenverdichtungen, damit ein durchlässiger, bewuchsfreier Pflanzboden entsteht. Steht im Beet Wasser, gehören auch tiefer liegende Verdichtungen dazu.
Im Frühjahr wartest du mit der Arbeit, bis der Boden ausreichend abgetrocknet ist. Erst dann lockerst du ihn mit Grabegabel oder Krail. Vor der Pflanzung werden Wurzelunkräuter und Verdichtungen beseitigt, in der fertigen Staudenmischpflanzung verzichtest du dagegen aufs Hacken, weil es die Entwicklung der Stauden stört. Was du jetzt nicht gründlich erledigst, lässt sich später also nur noch von Hand nachholen.
Nach dem Lockern gehe ich ein zweites Mal mit der Grabegabel über die Fläche. Jedes helle Wurzelstück, das ich dabei finde, kommt in einen Eimer.
Gute Drainage: So vermeidest du Staunässe
Frisch ja, nass nein: Wiesenmargeriten brauchen einen gut drainierten Boden. Ob deiner das ist, zeigt ein einfacher Test. Grab ein Pflanzloch, füll es mit Wasser und beobachte, ob es versickert oder stehen bleibt. Bleibt es stehen, suchst du mit der Grabegabel nach verdichteten Schichten und lockerst auch die tiefer liegenden.
Lehmigen Boden kannst du mit Sand oder feinem Kies durchlässiger machen. Bei trockenheitsliebenden Steingarten- und Kiesbeetpflanzen wird das genauso gemacht. Bei der Margerite geht es dabei nicht ums Abmagern, denn sie mag frischen, mäßig nährstoffreichen Boden. Ziel ist allein, dass überschüssiges Wasser abläuft.
Gut drainiert heißt nicht, dass die Pflanzung trocken bleiben soll. Auch trockenheitsverträgliche Staudenpflanzungen müssen in der Anwachsphase bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend gewässert werden.
In den ersten 1 bis 2 Vegetationsperioden gießt du eine neu angelegte Staudenpflanzung bei anhaltender Trockenheit wiederholt durchdringend, mit etwa 25 l/m² je Gießgang.
Ich gieße morgens und direkt an die Wurzeln statt über die Blätter.
Kampf den Unkräutern: Mulch statt Hacke
In der jungen Pflanzung ziehe ich Beikräuter von Hand, solange sie klein sind. Den offenen Boden zwischen den Margeriten decke ich mit Mulch ab. Eine Mulchdecke hemmt die Verdunstung aus dem Boden und vermindert seine Erwärmung. Organischer Mulch erhält die Bodenfeuchte und unterstützt das Bodenleben.
Welcher Mulch passt, hängt von der Pflanzung ab. Für trockene Freiflächen eignen sich mineralische Materialien. Für feuchtere Staudenpflanzungen kommen Rindenhumus oder Rindenkompost infrage; das passt zu einem Margeritenbeet mit frischem Boden. Rasen- und Grasschnitt bringst du angewelkt und dünnschichtig aus. Im naturnahen Staudenbeet nutze ich Herbstlaub als Mulch und lasse es zwischen den Pflanzen etwa 5 cm dick liegen.
Roher Rindenmulch auf jungen Margeriten. Er bindet Stickstoff und ist für junge Staudenpflanzungen ungeeignet. Kompostierter Rindenhumus ist etwas anderes, den kannst du zur Bodenverbesserung einarbeiten.
Das Saatbett für Wiesenmargeriten
Ob du direkt ins Beet säst oder vorziehst, entscheidet über den letzten Schritt der Vorbereitung.
Direktsaat: eben und feinkrümelig
Für die Direktsaat brauchst du eine ebene, feinkrümelige Fläche ohne problematische Wurzelunkräuter. So wird auch eine Wildblumenwiese angelegt. Ich lese größere Steine und Erdklumpen ab und reche die Oberfläche glatt. Muss ich danach noch einmal ins Beet, lege ich ein Brett aus und trete nur darauf.
Wiesenmargeriten sind Lichtkeimer. Du säst sie deshalb oberflächennah, höchstens etwa 0,5 cm tief, und drückst die Samen nur an. Während QuellungQuellung ist die Wasseraufnahme eines trockenen Samens und der erste Schritt der Keimung. Der Same schwillt dabei an, bis der innere Druck die Samenschale öffnet und die Keimwurzel austreten kann. und Keimung muss die Saat ständig ausreichend feucht bleiben.
Vorkultur: salzarme Aussaaterde
Für die Vorkultur in Schalen und kleinen Töpfen nimmst du salzarme Aussaaterde. Überschüssiges Gießwasser muss dabei abfließen können. Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt für Aussaaterden einen Salzgehalt unter 0,5 g/Liter. Nach den ersten Blättern pikierst du die Sämlinge und gewöhnst sie danach tagsüber schrittweise an die Außentemperaturen.
Das Beet für die Jungpflanzen bereitest du genauso vor wie für die Direktsaat. Ziehst du Margeriten für die Vase, pflanzt du sie im Herbst, denn in der Schnittstaudenkultur wird für Leucanthemum eine Herbstpflanzung empfohlen.
Wiesenmargeriten pflanzt du mit 20 bis 30 cm Abstand in der Reihe und mit 20 bis 30 cm Reihenabstand. Die Staude wächst frei und wird bei Bedarf gestützt.
Wenn du die Fläche vorher planen willst, hilft dir der Beetplaner für deine Pflanzflächen.
Aussaat und erste Wochen in Kürze
Wiesenmargeriten säst du von März bis Juli. Bis die Keimlinge erscheinen, vergehen 10 bis 21 Tage. Wann welche Staude an der Reihe ist, zeigt dir der Aussaatkalender für Stauden und Ziergräser zum Ausdrucken.
Und im Topf?
Im Gefäß gelten eigene Regeln für Erde und Wasserabzug. Wie das geht, zeigt der Beitrag wie du Wiesenmargeriten mager und naturnah im Topf ziehst.
Bodenpflege für etablierte Wiesenmargeriten
Ist die Pflanzung angewachsen, lässt du den Boden weitgehend in Ruhe. Beikräuter ziehe ich weiter von Hand, und den Mulch ergänze ich dort, wo der Boden wieder offen liegt. Abgestorbene Stängel und Blätter von Stauden bilden einen natürlichen Winterschutz. Ich lasse sie deshalb im Herbst stehen und schneide erst im Spätwinter zurück. Einen Teil der dürren Stängel kannst du ganzjährig stehen lassen, damit Insekten Unterschlupf finden.
Gibst du Kompost, kontrollierst du mit einer Bodenuntersuchung alle 4 bis 5 Jahre, ob sich Phosphor und Kalium anreichern. Bei stark erhöhten Werten schränkst du weitere Kompostgaben ein.
Lässt die Blühleistung nach, kann bei Stauden, die sich dafür eignen, nach 3 bis 5 Jahren Teilen und Neupflanzen nötig werden. Jedes etwa faustgroße Teilstück braucht mindestens 1 austriebsfähiges Auge oder eine vitale Triebspitze. Kleine Teilstücke der Margerite setze ich zuerst in einen Topf und lasse sie im Frühbeet bewurzeln. Den neuen Platz bereite ich genauso vor wie für die Saat: Unkraut raus, lockern, Wasserabzug prüfen.
Wenn es hakt: pH-Wert und Drainage
Der Boden ist zu sauer
Kalke nicht nach Gefühl, sondern nach Messwert. Eine Kalkung ist nur sinnvoll, wenn der gemessene pH-Wert für deine Bodenart zu niedrig ist. Unter pH 5,5 kann MolybdänMolybdän (Mo) ist ein Pflanzennährstoff, der für die Stickstoffernährung wichtig ist. Es ist aktiver Bestandteil zweier Enzyme: der Nitratreduktase in der Pflanze und der Nitrogenase in den Knöllchenbakterien. für Pflanzen schlecht verfügbar sein. Nach einer Kalkung prüfst du mit der nächsten Bodenuntersuchung, wo der Wert steht.
Der Boden ist kalkhaltig oder alkalisch
Liegt dein pH-Wert über dem Zielbereich deiner Bodenart, lässt du Kalk und kalkhaltigen Dünger weg. Über pH 7,0 kann Eisen schlecht verfügbar sein, sodass Mangelsymptome trotz vorhandener Bodenvorräte möglich sind.
„Kalkboden muss man für Margeriten erst ansäuern.“ Die Wiesenmargerite wächst auch auf Kalkboden und verträgt alkalische Böden. Ein Ansäuern gehört deshalb nicht zur Bodenvorbereitung für sie.
Das Wasser bleibt stehen
Hält sich in einer bestehenden Pflanzung das Wasser, kommst du mit Arbeit an der Oberfläche nicht an die Ursache. Ich nehme die Margeriten dann heraus und bereite die Fläche neu vor. Dabei lockere ich auch tiefer liegende Verdichtungen und arbeite in lehmigen Boden Sand oder feinen Kies ein. Ältere Horste teile ich bei der Gelegenheit gleich mit.
Der Boden ist zu nährstoffreich
Hast du früher viel gedüngt oder kompostiert, zeigt eine Bodenuntersuchung, ob Phosphor und Kalium stark erhöht sind. Dann schränkst du weitere Kompostgaben ein. Wie du Wiesenmargeriten auf solchen Flächen versorgst, erklärt der Düngebeitrag für Wiesenmargeriten.
Blühen deine Margeriten, kannst du sie auch für die Vase schneiden. Wie das geht, liest du im Beitrag wie du Wiesenmargeriten als Schnittblume nutzt.



