Mehlige Kartoffeln gesund halten: So beugst du Krankheiten vor
- Zertifiziertes, virusfreies Pflanzgut ist dein erster Schritt gegen Viren.
- Plane 4 bis 6 Jahre Anbaupause und entferne Durchwuchskartoffeln in den Folgekulturen.
- Ein luftiger Bestand ohne Beikraut trocknet schneller ab und unterstützt die Vorbeugung gegen Krautfäule.
- Gieß morgens an den Boden statt über das Laub und sichere während der Knollenbildung die Wasserversorgung gegen Schorf.
- Nimm bei der Ernte alle Knollen auf; befallenes Kraut gehört nicht auf den eigenen Kompost.

Wenn bei feuchtem Wetter die KrautfäuleDie Kraut- und Braunfäule, kurz Braunfäule oder Krautfäule, ist eine Pilzkrankheit vor allem an Tomaten und Kartoffeln, ausgelöst durch Phytophthora infestans. Sie verursacht braune Flecken an Blättern, Stängeln und Früchten. ins Beet kommt, kann das Kartoffelkraut vorzeitig absterben. Für mehlige Sorten ist das besonders ärgerlich, denn ihre Knollen lagern Stärke ein, solange das Laub grün ist. Wer das Laub gesund hält, schützt also genau die Stärke, für die er mehligkochende Kartoffeln anbaut. Deshalb plane ich die Vorbeugung lange vor dem ersten Austrieb: bei Pflanzgut, Sorte, Beet und Reihenabstand.
Keine dieser Maßnahmen garantiert dir eine gesunde Ernte, aber jede senkt ein Risiko. Mit Gesundheit meine ich hier die Pflanze im Beet, nicht deine Ernährung.
Das gehört bei mir zur Vorbeugung.
- zertifiziertes, virusfreies Pflanzgut
- eine Sorte, deren Eigenschaften zu Boden und Lager passen
- ein Beet mit ausreichender Anbaupause, auf dem zuletzt keine NachtschattengewächseNachtschattengewächse sind eine Pflanzenfamilie, zu der im Gemüsegarten Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen gehören. Weil sie für dieselben Krankheiten anfällig sind, sollen sie nicht direkt nacheinander auf demselben Beet stehen. standen
- ein luftiger Bestand ohne BeikrautBeikraut nennt man jede Pflanze, die zwischen den angebauten Kulturpflanzen mitwächst, egal ob wild oder domestiziert, nützlich oder schädlich. Das Wort ist neutral gemeint, während „Unkraut“ eine persönliche Wertung ausdrückt.
- Gießen an den Boden statt über das Laub
- ein Kontrollgang mit Blick unter die Blätter
- eine Ernte, bei der keine Knolle im Boden bleibt
Welche Sorte macht dir die Vorbeugung leichter?
Wie anfällig eine Kartoffel für Krankheiten ist, unterscheidet sich von Sorte zu Sorte. Im ökologischen Anbau achtet man gegen Krautfäule auf drei Eigenschaften: Die Sorte sollte krautfäuletolerant sein, früh Knollen ansetzen und wenig Stickstoff brauchen. Diese drei Punkte prüfe ich bei jeder Sortenwahl. Die mittelspäte Sorte Alanis zum Beispiel wird mit geringer Krautfäuleanfälligkeit bewertet; ob sie mehlig kocht, klärst du vor dem Kauf eigens.
Bei den mehligkochenden Sorten schaue ich auf Eigenschaften, die Gesundheit, Wasser und Lager betreffen:
| Sorte | Das beachte ich |
|---|---|
| Adretta | mittelfrüh; vom Züchter als trockentolerant beschrieben; sehr lange Keimruhe und gute Lagerfähigkeit |
| Freya | mittelfrüh; gut lagerfähig |
| Gunda | frühe Reifegruppe; mittlere bis niedrige Keimfreudigkeit |
| Melody | hohe Keimruhe; braucht für einen zügigen Start mindestens eine Keimstimulierung |
| Vitelotte | alte, mittelfrühe Sorte; alte Sorten können gegenüber neuen Virusstämmen anfällig sein |
| Agria | mittelfrüh; Kochtyp je nach Einordnung vorwiegend festkochend bis vorwiegend mehligkochend; mittlere bis hohe Schorfanfälligkeit |
Sorten mit geringer Keimfreudigkeit eignen sich als Lagerkartoffeln. Agria ist mittel bis hoch anfällig für Schorf, und leichte Böden leiden ohnehin eher darunter. Auf leichtem Boden behältst du bei Agria deshalb die Wasserversorgung während der Knollenbildung besonders im Blick, weil sie Schorf vorbeugen kann.
Wenn du mehrere Sorten anbaust, setz sie reihenweise im Wechsel statt kreuz und quer gemischt. In einem Feldversuch mit unterschiedlich anfälligen Sorten verringerte der reihenweise Wechsel den Krautfäulebefall stärker als eine vollständige Durchmischung.
Wenn du ganz ökologisch gärtnerst, findest du mehr im Ratgeber, wie du mehlige Kartoffeln biologisch anbaust und den Boden gesund hältst.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Offener, frostfreier Platz mit tiefgründigem, nährstoffreichem und wasserspeicherndem Boden; in Trockenphasen gut wässern. Auch große Gefäße sind möglich.
- Bodenart
Tonige, lehmige, sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist tiefgründiger, nährstoffreicher und wasserspeichernder Boden; organische Substanz zur Bodenverbesserung.
- Anbauort
Die Pflanze lässt sich auch in großen Gefäßen oder speziellen Kartoffel-Pflanzsäcken kultivieren.
Aussaat und Vermehrung
- Vermehrung
Für die übliche Gartenvermehrung zertifiziert virusfreie Pflanzkartoffeln verwenden. Vor dem Pflanzen können sie hell und frostfrei vorgekeimt werden, damit das Wachstum früher beginnt.
Pflege
- Pflege
In trockenen Perioden gut wässern; den Boden im Herbst mit organischem Material verbessern.
- Düngung
Im Beet brauchen Kartoffeln gewöhnlich keine Zusatzdüngung. Auf armen Böden können spätere Hauptkultursorten zur Zeit des zweiten Anhäufelns von stickstoffbetontem organischem Dünger profitieren. Für Gefäßkultur organischen Universaldünger einmischen oder bei nachlassendem Nährstoffangebot flüssig nachdüngen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die mehrjährige Knollenpflanze wird einjährig kultiviert.
- Verwendung
Die Pflanze eignet sich für Terrassen- und Gefäßbepflanzung.
Welches Beet eignet sich für gesunde Kartoffeln?
Wie lange braucht das Beet Pause?
Auf dieselbe Fläche kommen Kartoffeln erst nach einer Anbaupause von 4 bis 6 Jahren wieder. In den Folgekulturen ziehe ich jede Durchwuchskartoffel heraus, weil sie Krankheiten und Schädlingen das Überdauern zwischen den Anbaujahren ermöglicht. Eine Anbaupause hilft also nur, wenn das Beet in dieser Zeit auch wirklich kartoffelfrei bleibt.
Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen, ebenso wie Tomaten, Paprika, Physalis, Auberginen und Birnenmelonen. Diese Verwandten teilen Krankheiten wie die Kraut- und KnollenfäuleKnollenfäule meint meist den Befall von Kartoffelknollen durch den Pilz Phytophthora infestans, den Erreger der Kraut- und Knollenfäule; die Knollen faulen oft erst im Lager. Allgemeiner heißt so jede Fäulnis an Knollen, auch an Blumenknollen. und gelten deshalb als unverträgliche Nachbarn. Auch in der Abfolge sollen aufeinanderfolgende Kulturen verschiedenen Pflanzenfamilien angehören. Auf meine Kartoffeln als Starkzehrer folgt erst ein Mittelstarkzehrer wie Salat, danach ein SchwachzehrerSchwachzehrer sind Gemüse und Kräuter mit geringem Stickstoffbedarf, etwa Feldsalat, Radieschen, Rucola, Bohnen und Erbsen. Sie sind die genügsamste der drei Gruppen, nach denen man Kulturen für die Fruchtfolge einteilt. wie Möhren.
Tomaten auf das Kartoffelbeet des Vorjahres pflanzen. Beide sind Nachtschattengewächse und teilen Krankheiten wie die Kraut- und Knollenfäule, deshalb gehört eine Kultur aus einer anderen Pflanzenfamilie dazwischen.
Grünland, Kleegras oder eine Stilllegungsfläche bekommt nach dem Umbruch in den ersten 3 Jahren keine Kartoffeln, damit du Drahtwurmschäden vorbeugst. Als Gründüngung vor oder nach Kartoffeln eignen sich Phacelia, Gelbsenf und Lupine, auch Lein und Luzerne passen. Auf Flächen mit Tabak-Rattle-Virus sind Gelbsenf und Phacelia vor Kartoffeln allerdings ungeeignet. Wer viel Kohl, Rettich oder Radieschen anbaut, lässt Senf besser weg, weil er ebenfalls zu den Kreuzblütlern gehört. Damit ich über die Jahre den Überblick behalte, trage ich jede Saison in den Beetplaner für deine Fruchtfolge über mehrere Jahre ein.
Was braucht der Boden?
Leichte Böden leiden eher unter Schorf und knapper Wasserversorgung, schwere Böden erwärmen sich langsam und neigen zur Klutenbildung. Kompost lockert schwere Böden und verbessert in leichten Böden die Speicherung von Wasser und Nährstoffen. Eine nötige Kalkung lege ich in die Fruchtfolge nach den Kartoffeln, weil eine direkte Kalkgabe mit überhöhtem pH-Wert den Schorf fördern kann. Wie du Standort und Boden vorbereitest, steht im Abschnitt zu Standort und Boden in meinem großen Kartoffel-Ratgeber.
Helfen gute Nachbarn gegen Krankheiten?
Als gute Mischkulturpartner für Kartoffeln gelten Prunkbohnen und Studentenblumen. In einer Mischkultur muss jede Pflanze bis zur Endgröße genug Platz behalten, und die Reihen bleiben für Hacke und Häufler zugänglich. Welche Nachbarn passen und welche nicht, zeigt dir der Mischkultur-Planer mit guten und unverträglichen Nachbarn.
Studentenblumen halten Krankheiten von den Kartoffeln fern? Als Nachbarn helfen sie vielleicht, verlassen solltest du dich darauf aber nicht. Günstige Nachbarschaftseffekte sind schwer nachzuweisen, und Erfahrungsberichte zu Pflanzenkombinationen widersprechen sich häufig. Planen solltest du mit Pflanzgut, Anbaupause und einem luftigen Bestand.
Wie startest du mit gesundem Pflanzgut?
Eine Behandlung gegen Blattläuse verhindert die Übertragung des Y-Virus nicht zuverlässig, weil das Virus sehr schnell übertragen wird. Gegen Viren setze ich deshalb beim Pflanzgut an und lege nur zertifizierte, virusfreie Knollen. Vorgekeimte Knollen in erwärmtem Boden laufen zügig auf, und das unterstützt die Vorbeugung gegen Rhizoctonia. Vorkeimen verlegt außerdem einen Teil des Wachstums in die Zeit vor einem möglichen Krautfäulebefall.
Wie du Schritt für Schritt vorkeimst, zeige ich im Ratgeber, wie du mehlige Kartoffeln vom Vorkeimen bis zu Püree und Knödeln anbaust. Wann du pflanzen kannst, zeigt dir der Aussaatkalender für Kartoffeln zum Ausdrucken.
Wie bleibt das Kartoffellaub trocken?
Im Haus- und Kleingarten gelten anhaltende BlattnässeBlattnässe ist Wasser, das als Film oder Tropfen auf den Blättern steht, etwa nach Regen, Tau oder Gießen über die Blätter. Hält sie länger an, können Pilzerreger die Blätter leichter infizieren. und Temperaturen von 13 bis 18 Grad als optimale Infektionsbedingungen für den Erreger der Krautfäule. Luftige Bestände trocknen schneller ab und unterstützen so die Vorbeugung. Ich pflanze deshalb im üblichen System für den Hausgarten:
| Pflanzsystem | Wert |
|---|---|
| Abstand in der Reihe | 30 bis 35 cm |
| Reihenabstand | 50 bis 70 cm |
| Anbauform | Dammkultur, später angehäufelt |
| Empfehlung gegen Krautfäule | Reihenabstand von mindestens 75 cm, zusammen mit sorgfältiger Beikrautregulierung |
Im Hausgarten bleibe ich beim System oben und lege die Reihen, wo das Beet es zulässt, am oberen Ende der Spanne an.
Bis sich die Reihen schließen, reagieren junge Kartoffeln empfindlich auf Unkrautkonkurrenz. Sobald sich die ersten Blätter entfalten, hacke ich das Unkraut weg und häufle danach handhoch an. Die Erddämme schützen die wachsenden Knollen vor Licht und damit vor dem Ergrünen. Auf schweren Böden lassen sie den Boden außerdem schneller abtrocknen.
Gegossen wird bei mir morgens an den Boden, nicht über das Laub. Die Sporen des Erregers verbreiten sich über Wind und Wasserspritzer; wer über die Blätter gießt, macht sie nass und kann dabei Sporen weitertragen.
Was brauchen die Pflanzen an Wasser und Dünger?
Während der Knollenbildung gehört eine ausreichende Wasserversorgung zu den Maßnahmen gegen Schorf. Nach dem Gießen prüfe ich, ob der Boden 15 bis 20 cm tief durchfeuchtet ist. Ausgeprägte Trockenschäden können Knollenertrag und Stärkegehalt verringern.
Beim Düngen halte ich mich zurück, weil ein Überangebot an Stickstoff die Abreife und die Festigkeit der Schale verzögern kann. Das kann sich später im Lager zeigen, denn lagerfähig sind schalenfeste Knollen.
Mehr zu Gießen und Düngen steht im großen Kartoffel-Ratgeber, den ich oben verlinkt habe. Wie du Wasser und Nährstoffe gezielt für mehr Ertrag einsetzt, beschreibe ich im Ratgeber, wie du den Ertrag mehliger Kartoffeln gezielt steigerst.
Woran erkennst du Probleme früh?
Vorbeugen heißt auch, früh hinzuschauen. Bei feuchter Witterung sind bräunliche Blattflecken mit einem schmalen weißen Pilzsaum auf der Blattunterseite typische Warnzeichen der Krautfäule.
Bei feuchtem Wetter drehe ich beim Gang durch die Reihen Blätter um. Auf der Unterseite suche ich nach bräunlichen Flecken mit weißem Saum und nach den orangefarbenen Eigelegen des Kartoffelkäfers. Käfer, Gelege und Larven sammle ich dabei gleich ab.
Diese Übersicht nutze ich als Merkzettel für den Kontrollgang:
| Problem | Möglicher Hinweis | Was ich einplane |
|---|---|---|
| Kraut- und Knollenfäule | graugrüne bis braune Flecken an Blättern und Stängeln, unten teils weißer PilzrasenPilzrasen nennt man den sichtbaren Belag, den ein Pilz auf befallenen Blättern oder Stängeln bildet, etwa den grauen Pilzrasen beim Grauschimmel. Der Begriff beschreibt ein Merkmal des Schadbilds, nicht die Krankheit selbst. | luftiger Bestand, Laub trocken halten, vorgekeimte Knollen, wenig anfällige Sorten, bei der Ernte alle Knollen aufnehmen |
| Gewöhnlicher Kartoffelschorf | braune, korkartige Flecken auf der Schale | ausreichend Wasser während der Knollenbildung, keine Kalkgabe direkt vor den Kartoffeln |
| Rhizoctonia | schwarze Pocken auf der Schale | vorgekeimte Knollen, erwärmter Boden, abgereifte Bestände nicht zu spät ernten |
| Schwarzbeinigkeit | dunkel verfärbte, faulige Stängelbasis | befallene Pflanzen samt Knollen entfernen |
| Viren | starre, nach oben eingerollte Blätter beim Blattrollvirus; Mosaik, Strichel oder Knollennekrosen beim Y-Virus | zertifiziertes, virusfreies Pflanzgut |
| Kartoffelkäfer | Käfer, orange Eigelege an den Blattunterseiten, Larven | früh absammeln |
| Drahtwurm | Fraßschäden an den Knollen, die Rhizoctonia-Symptomen ähneln können | nach dem Umbruch von Grünland oder Kleegras in den ersten 3 Jahren keine Kartoffeln |
Symptome sind Hinweise, keine Diagnosen. Knollennekrosen durch verschiedene Viren können äußerlich so ähnlich aussehen, dass erst eine Laboruntersuchung die Ursache klärt.
Blattläuse können an Kartoffeln Viren übertragen, bekämpfen musst du sie im Garten aber in der Regel nicht. Ich fördere lieber die Gegenspieler, die schon da sind, etwa Marienkäfer, Schwebfliegen und Florfliegen. Korb- und DoldenblütlerDoldenblütler (Apiaceae) sind eine Pflanzenfamilie, deren Blüten meist in Doppeldolden, seltener in einfachen Dolden stehen. Dazu gehören Nutzpflanzen wie Möhre, Petersilie, Sellerie, Dill und Kümmel, aber auch tödlich giftige Wildpflanzen wie Schierling. können Schwebfliegen in den Garten locken.
Wie du einzelne Krankheiten auseinanderhältst und was du bei Befall tun kannst, erkläre ich im Ratgeber, wie du Krankheiten und Schädlinge an mehligen Kartoffeln bestimmst und behandelst.
Was tust du, wenn du Befall entdeckst?
Ist die Stängelbasis dunkel und faulig, kann das auf Schwarzbeinigkeit hindeuten; solche Pflanzen nehme ich samt Knollen heraus. Kraut mit Krautfäule kommt nicht auf den Hauskompost, bei extremem Befall entsorge ich es über die Biotonne. Bei Verdacht auf Kartoffelkrebs meldest du dich umgehend beim zuständigen Pflanzenschutzdienst.
Ein Pflanzenschutzmittel ist im Hausgarten das letzte Mittel. Als Privatperson darfst du nur Mittel verwenden, deren Kennzeichnung die Anwendung durch nichtberufliche Anwender ausdrücklich zulässt. Halte dich an die Gebrauchsanweisung, trag Schutzkleidung, beachte die Wartezeit bis zur Ernte und entsorge Reste vorschriftsgemäß. Bedenke auch, dass ein Mittel Nützlinge treffen kann.
Wie geht die Vorbeugung bei Ernte und Lager weiter?
Lagerkartoffeln grabe ich 2 bis 3 Wochen nach dem vollständigen Absterben des Krauts, wenn sich die Schale nicht mehr leicht mit dem Daumen abreiben lässt. Bei trockenem Wetter nehme ich mit der Grabgabel alle Knollen auf, damit keine im Beet zurückbleiben. Verletzte Knollen verbrauche ich bald, und Knollen mit bleigrauen, eingesunkenen Flecken sortiere ich aus.
Im Lager liegen die Kartoffeln dunkel, frostfrei und kühl bei 4 bis 6 Grad, und alle paar Tage sortiere ich kranke und faule Knollen heraus. Licht lässt Kartoffeln ergrünen: Grüne, stark keimende oder bitter schmeckende Knollen isst du nicht, Keime und grüne Stellen schneidest du großzügig weg. Mehr zu Reifezeichen und Lagerplatz findest du im Ratgeber, wann du mehlige Kartoffeln erntest und wie du sie lagerst.



