Krankheiten und Schädlinge bei mehligkochenden Kartoffeln erkennen und bekämpfen: vom Befund zur Maßnahme
- Symptome sind Hinweise, keine Diagnosen: Sieh dir Blattunterseite, Stängelbasis und Knollen zusammen an.
- Bräunliche Flecken mit weißem Pilzsaum auf der Blattunterseite können auf Krautfäule hindeuten, Ringflecken auf älteren Blättern auf Alternaria.
- Kartoffelkäfer, ihre orangefarbenen Eigelege und die Larven sammelst du schon ab den ersten Funden ab.
- Befallenes Kraut gehört nicht auf den eigenen Kompost, bei extremem Krautfäulebefall entsorgst du es über die Biotonne.
- Bei Verdacht auf Kartoffelkrebs schaltest du umgehend den zuständigen Pflanzenschutzdienst ein.

Ein brauner Fleck auf dem Kartoffellaub kann auf KrautfäuleDie Kraut- und Braunfäule, kurz Braunfäule oder Krautfäule, ist eine Pilzkrankheit vor allem an Tomaten und Kartoffeln, ausgelöst durch Phytophthora infestans. Sie verursacht braune Flecken an Blättern, Stängeln und Früchten. hindeuten, auf eine andere Blattkrankheit oder auf TrockenstressTrockenstress entsteht, wenn eine Pflanze mehr Wasser verdunstet, als sie aus dem Boden nachholen kann. Sie welkt zuerst, bei anhaltendem Mangel werden Blattränder braun und die Wurzeln können dauerhaft geschädigt werden.. Wer vorschnell urteilt, reißt gesunde Pflanzen heraus oder lässt einen echten Krankheitsherd stehen. Bei Kartoffelschädlingen ist es ähnlich, denn Fraßschäden an der Knolle können vom Drahtwurm stammen, ähnliche Schäden aber auch von Rhizoctonia. Ich gehe deshalb bei feuchtem Wetter in fester Reihenfolge durch meine Reihen und entscheide erst, wenn mehrere Hinweise zusammenpassen.
Mehligkochende Kartoffeln haben unter den drei Kochtypen den höchsten Stärkegehalt und zerfallen beim Kochen leichter. Die Befunde in diesem Ratgeber gelten für Kartoffeln allgemein. Wie anfällig deine Sorte für eine bestimmte Krankheit ist, verrät ihre Sortenbeschreibung. Die Anbaugrundlagen lasse ich hier weg; sie stehen im Beitrag darüber, wie du mehligkochende Kartoffeln für Püree und Knödel anbaust.
So gehe ich beim Kontrollgang vor
Die typischen Befunde sitzen je nach Erreger an unterschiedlichen Stellen der Pflanze. Deshalb schaue ich bei jedem Kontrollgang an denselben Stellen nach:
- Blattunterseite: Hier sitzen die orangefarbenen Eigelege des Kartoffelkäfers, bei Krautfäule teils auch ein schmaler weißer Pilzsaum.
- Ältere Blätter: An ihnen zeigen sich Ringflecken der Alternaria und Aufhellungen zwischen den Blattadern.
- Stängelbasis: Eine dunkle, faulige Basis kann auf Schwarzbeinigkeit hindeuten.
- Knollen: Schale und Anschnitt prüfe ich bei der Ernte und später im Lager.
Ein einzelner Befund ist ein Hinweis, keine Diagnose. Blattverfärbungen und Kümmerwuchs können auch durch Trockenstress, Staunässe oder Wurzelschäden entstehen. Ich sehe mir deshalb immer auch die Nachbarn eines verdächtigen Stocks an, bevor ich handle.
Den Kontrollgang verbinde ich mit Arbeiten, die ohnehin anstehen. Beim Hacken und Anhäufeln drehe ich einzelne Blätter um und sehe mir die Unterseiten an.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Offener, frostfreier Platz mit tiefgründigem, nährstoffreichem und wasserspeicherndem Boden; in Trockenphasen gut wässern. Auch große Gefäße sind möglich.
- Bodenart
Tonige, lehmige, sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist tiefgründiger, nährstoffreicher und wasserspeichernder Boden; organische Substanz zur Bodenverbesserung.
- Anbauort
Die Pflanze lässt sich auch in großen Gefäßen oder speziellen Kartoffel-Pflanzsäcken kultivieren.
Aussaat und Vermehrung
- Vermehrung
Für die übliche Gartenvermehrung zertifiziert virusfreie Pflanzkartoffeln verwenden. Vor dem Pflanzen können sie hell und frostfrei vorgekeimt werden, damit das Wachstum früher beginnt.
Pflege
- Pflege
In trockenen Perioden gut wässern; den Boden im Herbst mit organischem Material verbessern.
- Düngung
Im Beet brauchen Kartoffeln gewöhnlich keine Zusatzdüngung. Auf armen Böden können spätere Hauptkultursorten zur Zeit des zweiten Anhäufelns von stickstoffbetontem organischem Dünger profitieren. Für Gefäßkultur organischen Universaldünger einmischen oder bei nachlassendem Nährstoffangebot flüssig nachdüngen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die mehrjährige Knollenpflanze wird einjährig kultiviert.
- Verwendung
Die Pflanze eignet sich für Terrassen- und Gefäßbepflanzung.
Was hinter Flecken, Pocken und Fraßschäden stecken kann
Die Tabelle ordnet typische Befunde möglichen Ursachen zu. Sie ersetzt keine Diagnose, zeigt dir aber, wo du genauer hinschauen solltest.
| Wo | Was du siehst | Kann hindeuten auf |
|---|---|---|
| Blätter und Stängel | graugrüne bis braune Flecken bei feuchter Witterung, später vorzeitig absterbendes Kraut | Kraut- und KnollenfäuleKnollenfäule meint meist den Befall von Kartoffelknollen durch den Pilz Phytophthora infestans, den Erreger der Kraut- und Knollenfäule; die Knollen faulen oft erst im Lager. Allgemeiner heißt so jede Fäulnis an Knollen, auch an Blumenknollen. |
| Blattunterseite | bräunliche Flecken mit schmalem weißem Pilzsaum | Kraut- und Knollenfäule |
| Blattunterseite | orangefarbene Eigelege, dazu Larven und Käfer mit Fraß am Laub | Kartoffelkäfer |
| ältere Blätter | braune Flecken mit konzentrischen Ringen | Alternaria |
| ältere Blätter | Aufhellungen zwischen den Blattadern | Magnesiummangel, möglich sind aber auch Trockenstress, Staunässe oder Wurzelschäden |
| Blätter | starr und nach oben eingerollt | Blattrollvirus |
| Blätter | Mosaik oder Strichel | Kartoffelvirus Y, je nach Stamm |
| Stängelbasis | dunkelbraun bis schwarz verfärbt und faulig | Schwarzbeinigkeit |
| Knolle | außen bleigraue, eingesunkene Flecken, innen braunes Gewebe | Kraut- und Knollenfäule |
| Knollenschale | braune, korkartige Flecken | Gewöhnlicher Kartoffelschorf |
| Knollenschale | schwarze Pocken | Rhizoctonia |
| Knolle | Fraßschäden | Drahtwurm; Dry-core-Symptome durch Rhizoctonia können ähnlich aussehen |
| Knolle | Knollennekrosen, also abgestorbenes Gewebe | Kartoffelvirus Y oder Tabak-Rattle-Virus; die eindeutige Klärung kann ein Labor erfordern |
Grüne Stellen an der Knolle entstehen durch Licht und deuten auf einen erhöhten Gehalt an Glykoalkaloiden wie Solanin hin. Grüne, stark keimende oder bitter schmeckende Knollen isst du nicht. Keime und grüne Stellen schneidest du großzügig weg. Beim Anhäufeln schützen die Erddämme die wachsenden Knollen vor Licht.
Kraut- und Knollenfäule erkennen und richtig reagieren
Bei feuchter Witterung zeigen sich graugrüne bis braune Flecken an Blättern und Stängeln. An der Blattunterseite sitzt dann teilweise ein schmaler weißer Pilzsaum. Breitet sich der Befall aus, kann das Kraut vorzeitig absterben. Für mehligkochende Sorten ist das mehr als ein Laubschaden, denn die Knollen lagern nur Stärke ein, solange das Kraut grün ist. Stirbt es durch Krautfäule früh ab, kann genau die Stärke fehlen, nach der sich der mehlige Kochtyp richtet.
Im Haus- und Kleingarten gelten anhaltende BlattnässeBlattnässe ist Wasser, das als Film oder Tropfen auf den Blättern steht, etwa nach Regen, Tau oder Gießen über die Blätter. Hält sie länger an, können Pilzerreger die Blätter leichter infizieren. und 13 bis 18 Grad als optimale Infektionsbedingungen. Je nach Angabe begünstigen auch eine Luftfeuchte über 80 % und 8 bis 12 Grad die Krankheit, oberhalb von 21 Grad entwickelt sich der Erreger nicht weiter. Bei feuchter Witterung keimen die Sporen schon innerhalb weniger Stunden bei 12 bis 15 Grad aus.
Die Sporen verbreiten sich über Wind und Wasserspritzer. Ich gieße deshalb morgens den Boden und nicht das Laub. Bei feuchtem Wetter in diesen Temperaturbereichen kontrolliere ich die Blattunterseiten besonders aufmerksam.
Bräunliche Flecken mit weißem Saum auf der Blattunterseite gefunden? Prüfe die Nachbarpflanzen und gieß nur noch den Boden. Befallene Pflanzenreste kommen nicht auf den Hausgartenkompost, bei extremem Befall entsorgst du das Kraut über die Biotonne. Bei der Ernte nimmst du alle Knollen auf und sortierst die mit bleigrauen, eingesunkenen Flecken aus.
Tomaten, Paprika, Physalis, Auberginen und Birnenmelonen gelten als unverträgliche Nachbarn für Kartoffeln. Als NachtschattengewächseNachtschattengewächse sind eine Pflanzenfamilie, zu der im Gemüsegarten Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen gehören. Weil sie für dieselben Krankheiten anfällig sind, sollen sie nicht direkt nacheinander auf demselben Beet stehen. teilen sie Krankheiten wie die Kraut- und Knollenfäule. Im Werkzeug zur Mischkultur siehst du, welche Nachbarn zu Kartoffeln passen.
Alternaria, Schwarzbeinigkeit, Schorf und Rhizoctonia unterscheiden
Diese vier Krankheiten beschreibe ich nur so weit, wie du sie zum Erkennen und für die nächsten Handgriffe brauchst. Wie du vorbeugst, fasse ich weiter unten kurz zusammen.
Alternaria: Ringflecken auf älteren Blättern
Alternaria zeigt sich typischerweise an älteren Blättern, und zwar mit braunen Flecken, die konzentrische Ringe tragen. An diesen Ringen unterscheide ich sie von der Krautfäule.
Jeden braunen Blattfleck gleich für Krautfäule halten und Pflanzen herausreißen. Schau zuerst, ob die Flecken Ringe tragen und auf älteren Blättern sitzen oder ob unterseits ein weißer Saum zu sehen ist. Bei unklarem Bild beobachtest du die Pflanze weiter.
Schwarzbeinigkeit: faulige Stängelbasis
Eine dunkelbraun bis schwarz verfärbte, faulige Stängelbasis deutet typischerweise auf Schwarzbeinigkeit hin. Passt das Bild, nimmst du die Pflanze samt ihren Knollen heraus. Pflanzenreste mit hartnäckigen Stängelfäulen gehören nicht auf den Hauskompost.
Schorf: korkige Flecken auf der Schale
Gewöhnlicher Kartoffelschorf bildet braune, korkartige Flecken auf der Schale. Auf leichten Standorten können Schorf und unzureichende Wasserversorgung eher zum Problem werden. Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört eine ausreichende Wasserversorgung während der Knollenbildung. Eine nötige Kalkung legst du in die Fruchtfolge nach den Kartoffeln, weil eine direkte Kalkgabe mit überhöhtem pH-Wert den Schorfbefall fördern kann. Agria, deren Kochtyp von vorwiegend festkochend bis vorwiegend mehligkochend angegeben wird, besitzt eine mittlere bis hohe Anfälligkeit für Schorf.
Rhizoctonia: schwarze Pocken auf der Knolle
Schwarze Pocken auf der Knollenschale sind ein typischer Hinweis auf Rhizoctonia. Vorkeimen und Pflanzen in erwärmten Boden fördern einen zügigen Aufgang und unterstützen so die Vorbeugung. Abgereifte Bestände erntest du nicht verspätet, weil eine späte Ernte Rhizoctonia begünstigt. Vorkeimen zählt auch zu den Techniken, mit denen sich der Ertrag mehligkochender Kartoffeln steigern lässt.
Viren: Blattroll und Y-Virus deuten
Das Blattrollvirus kann starre, nach oben eingerollte Blätter verursachen. Das Y-Virus zeigt sich je nach Stamm als Mosaik, als Strichel oder als Nekrose in der Knolle. Solche Knollennekrosen können äußerlich denen des Tabak-Rattle-Virus ähneln. Für eine eindeutige Klärung kann dann eine Laboruntersuchung nötig sein.
Blattläuse können Viren auf Kartoffeln übertragen. Selbst eine Behandlung gegen die Läuse verhindert die Übertragung des Y-Virus nicht zuverlässig, weil sie so schnell geht. Ich setze deshalb beim Pflanzgut an und kaufe zertifiziert virusfreie Pflanzkartoffeln. Alte Sorten können gegenüber neuen Virusstämmen anfällig sein, was du bei einer alten mehligen Sorte wie Vitelotte bedenken solltest.
Pflanzenreste mit Viruserkrankungen gehören nicht auf den Hauskompost. Ist auf deiner Fläche das Tabak-Rattle-Virus bekannt, eignen sich Gelbsenf und Phacelia dort nicht als Gründüngung vor Kartoffeln.
Kartoffelschädlinge erkennen: Käfer, Drahtwurm und Blattlaus
Bei den Kartoffelschädlingen im Garten geht es meist um drei: Kartoffelkäfer, Drahtwurm und Blattlaus. Hier stehen Erkennung und direkte Handgriffe. Wie du daraus einen ganzheitlichen natürlichen Pflanzenschutz gegen Kartoffelschädlinge aufbaust, zeige ich in einem eigenen Beitrag.
Kartoffelkäfer: Eigelege unter den Blättern
Kartoffelkäfer und ihre Larven fressen am Laub. Ihre orangefarbenen Eigelege sitzen auf den Blattunterseiten. Im Garten sammelst du schon die ersten Käfer ab, dazu die Eigelege und die Larven. Ich drehe dafür beim Kontrollgang Blatt für Blatt um.
Drahtwurm: Fraß an der Knolle
Drahtwürmer leben als Larven im Boden, ihr Fraß zeigt sich an den Knollen. Nicht jeder Schaden stammt von ihnen, denn Dry-core-Symptome durch Rhizoctonia können Drahtwurmfraß ähneln. Kartoffelköder zur Ermittlung eines Befalls versagen auf humusreichem Boden. Eine intensive Bodenbearbeitung kann die Larven im Boden dezimieren. Nach dem Umbruch von Grünland, Kleegras oder Stilllegungsflächen pflanzt du in den ersten 3 Jahren keine Kartoffeln.
Blattläuse: Virusüberträger mit vielen Gegenspielern
Blattläuse können an Kartoffeln Viren übertragen. Ihre Bekämpfung ist im Garten trotzdem in der Regel nicht erforderlich. Zu ihren natürlichen Gegenspielern gehören Marienkäfer, SchwebfliegenSchwebfliegen sind Fliegen mit oft schwarz-gelber, wespenähnlicher Zeichnung, die in der Luft auf der Stelle schweben können. Sie gelten als Nützlinge: Die erwachsenen Tiere bestäuben Blüten, die Larven vieler Arten fressen Blattläuse., Florfliegen, Blattlausschlupfwespen und räuberische Gallmücken. Korb- und DoldenblütlerDoldenblütler (Apiaceae) sind eine Pflanzenfamilie, deren Blüten meist in Doppeldolden, seltener in einfachen Dolden stehen. Dazu gehören Nutzpflanzen wie Möhre, Petersilie, Sellerie, Dill und Kümmel, aber auch tödlich giftige Wildpflanzen wie Schierling. können Schwebfliegen in den Garten locken und fördern. Im Hobbygarten ist es sinnvoller, diese vorhandenen Nützlinge zu fördern, als gezüchtete auszubringen.
Studentenblumen halten Schädlinge von Kartoffeln fern? Sie gelten als gute Mischkulturpartner, und vielleicht helfen sie. Günstige Nachbarschaftseffekte sind aber schwer nachzuweisen, und Erfahrungsberichte widersprechen sich häufig. Verlass dich deshalb nicht darauf.
Pflanzenschutzmittel nur als letzter Schritt
Ich setze zuerst auf Absammeln, genaues Hinschauen und saubere Beete ohne kranke Pflanzenreste. Reicht das nicht, bleibt als letzter Schritt ein Pflanzenschutzmittel. Als Privatperson darfst du nur Mittel verwenden, deren Kennzeichnung die Anwendung durch nichtberufliche Anwender ausdrücklich zulässt. Halte dich an die Gebrauchsanweisung, trag Schutzkleidung und beachte die Wartezeit bis zur Ernte. Reste und Verpackungen entsorgst du vorschriftsgemäß. Bedenke, dass solche Mittel auch Nützlinge treffen können.
Wann du Fachleute einschaltest
Manche Befunde klärst du nicht allein. Bei Verdacht auf Kartoffelkrebs schaltest du umgehend den zuständigen Pflanzenschutzdienst ein. Die Kartoffelzystennematoden Globodera rostochiensis und Globodera pallida sind Quarantäneschädlinge. Für sie ist ein Bekämpfungsprogramm vorgeschrieben, das resistente Sorten mit Anbaupausen verbindet. Auch unklare Knollennekrosen können eine Laboruntersuchung erfordern.
Vorbeugen in Kürze
Zertifiziert virusfreies Pflanzgut, krautfäuletolerante Sorten, Sorten mit frühem Knollenansatz und luftige Bestände, die schneller abtrocknen, können das Krankheitsrisiko senken. Auf derselben Fläche gilt eine Anbaupause von 4 bis 6 Jahren, die du im Beetplaner über die Jahre festhältst. Durchwuchskartoffeln entfernst du aus den Folgekulturen, weil Krankheiten und Schädlinge darin bis zum nächsten Anbau überdauern können. Ausführlich geht es darum im Beitrag, wie du mehlige Kartoffeln durch Vorbeugung gesund hältst.
Ernte, Lager und Düngung kurz gefasst
Ernte: Lagerkartoffeln erntest du als Faustregel etwa 2 bis 3 Wochen nach dem vollständigen Absterben des Krauts, wenn die Schale fest ist. Verletzte Knollen legst du getrennt und verbrauchst sie bald.
Lager: Gelagert wird dunkel und kühl bei 4 bis 6 Grad. Kontrolliere den Vorrat alle paar Tage und sortiere kranke oder faule Knollen sofort aus. Folienverpackungen eignen sich nicht, weil sich darin Feuchtigkeit und Schimmel bilden können.
Düngen: Ein Überangebot an Stickstoff kann Abreife und Schalenfestigkeit verzögern. Siehst du Aufhellungen zwischen den Blattadern älterer Blätter, denk auch an die Düngung, denn hohe Kaliumgaben können die Aufnahme von MagnesiumMagnesium ist ein lebensnotwendiger Pflanzennährstoff, der im Blattgrün (Chlorophyll) jedes Blattes steckt. Fehlt Magnesium, vergilben die Blätter; diese Aufhellung heißt Chlorose. vermindern.
Alles Weitere steht in meinem Kartoffel-Ratgeber in den Abschnitten zu Ernte, Lagern und Düngen.



