Zwiebel-Saisonkalender: Monat für Monat säen, stecken, pflegen und ernten
- Sommerzwiebeln säst du von Anfang März bis Anfang April direkt ins Beet.
- Steckzwiebeln kommen von Ende März bis April in die Erde, Wintersteckzwiebeln von Ende September bis Anfang Oktober.
- Winterzwiebeln aus Saat folgen von Mitte bis Ende August.
- Im Frühjahr gesteckte Zwiebeln sind ab Anfang Juli erntereif, im Frühjahr gesäte ab Mitte August.
- Bei anhaltender Trockenheit gießt du im Juni und Juli kräftig, Lagerzwiebeln ab zwei Wochen vor der Ernte nicht mehr.
- Das Kulturschutznetz kommt direkt nach Saat oder Stecken aufs Beet und bleibt bis kurz vor der Ernte liegen.

Bei Zwiebeln entscheidet der Termin mit, wie gut die Ernte reift und lagert. Ein zu hohes oder spätes StickstoffangebotDas Stickstoffangebot ist die Menge an Stickstoff, die den Pflanzen im Boden tatsächlich zur Verfügung steht. Fachleute bestimmen diesen pflanzenverfügbaren Stickstoff mit einer Bodenanalyse, der sogenannten Nmin-Methode. kann die Abreife verzögern. Feuchte Witterung vor der Ernte begünstigt die Zwiebelhalsfäule. Ich plane mein Zwiebeljahr deshalb im Winter durch und trage jeden Kulturweg mit seinen Terminen in einen Kalender ein. Hier findest du ihn Monat für Monat, für Saat-, Steck-, Winter- und Gemüsezwiebeln.
Wann ist Zwiebel-Saison? Die Kulturwege im Überblick
Zwei Begriffspaare machen den Kalender lesbar. Sommer- und Winterzwiebel sagen, wann eine Zwiebel im Beet steht. Saat- und Steckzwiebel sagen, wie sie startet. Dazu kommen Gemüsezwiebeln, die unter Glas vorgezogen und später ausgepflanzt werden.
| Kulturweg | Start | Ernte |
|---|---|---|
| Gemüsezwiebel aus Vorkultur | Anzucht Ende Januar bis Mitte Februar unter Glas, auspflanzen im März oder April | ab August, Lagerfähigkeit begrenzt |
| Sommerzwiebel aus Direktsaat | Anfang März bis Anfang April ins Beet | ab Mitte August |
| Steckzwiebel im Frühjahr | Ende März bis April | ab Anfang Juli |
| Winterzwiebel aus Saat | Mitte bis Ende August | im Folgejahr, nur bedingt lagerfähig |
| Wintersteckzwiebel | Ende September bis Anfang Oktober | je nach Entwicklung ab Ende Mai, nur bedingt lagerfähig |
| Lauchzwiebel | März bis Mitte Juli, alle 2 bis 3 Wochen nachsäen | fortlaufend |
Reif ist eine Speisezwiebel, wenn der Hals weich wird und das Laub von selbst abknickt. Die Erntespalte zeigt also, ab wann du nachsehen kannst, nicht den festen Tag. Bei Termin und Abstand hat die Angabe auf der Packung deiner Sorte Vorrang. Ein eigener Ratgeber klärt, welcher Pflanz- und Säzeitpunkt zu deinem Klima und deiner Region passt.
Die Flächen kannst du im Beetplaner übers Jahr einteilen. Alle Saattermine für Zwiebelgemüse gibt es außerdem als Aussaatkalender für Zwiebeln und Knoblauch zum Ausdrucken.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Bodenart
Kalkhaltige, tonige, lehmige und sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Der Boden sollte nährstoffreich sein, Feuchtigkeit speichern und dennoch gut durchlässig sein.
- Anbauort
Je nach Sorte ist die Kultur im Freiland, im Hochbeet, im Topf, im Balkonkasten oder im Kübel möglich.
Pflege
- Pflege
Saatbeet für die Aussaat sorgfältig vorbereiten.
- Düngung
Für Speisezwiebeln reicht meist vor der Pflanzung eingearbeiteter reifer Kompost oder verrotteter Mist. Im Herbst gepflanzte Zwiebeln auf nährstoffarmem Boden im Spätwinter stickstoffbetont versorgen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die Pflanze ist mehrjährig und überdauert mit unterirdischen Organen.
- Verwendung
Die Zwiebeln können roh, gegart oder als Würze für Suppen, Eintöpfe und andere Speisen verwendet werden.
Was steht im Zwiebeljahr in welchem Monat an?
Die Tabelle zeigt die Arbeiten Monat für Monat. Die Abschnitte darunter erklären, worauf es in jeder Phase ankommt.
| Monat | Säen, stecken, pflanzen | Pflegen und schützen | Ernten und lagern |
|---|---|---|---|
| Januar | ab Ende Januar Gemüsezwiebeln unter Glas bei etwa 15 °C vorziehen | Wintersteckzwiebeln bei Kahlfrost mit leichtem Anhäufeln und Reisig oder Vlies schützen | Lagerzwiebeln durchsehen, Verschimmeltes entsorgen |
| Februar | Vorkultur der Gemüsezwiebeln bis Mitte Februar beginnen | falsches Saatbett anlegen, sobald der Boden abgetrocknet ist | Lager durchsehen |
| März | ab Anfang März Sommerzwiebeln säen, ab Ende März Steckzwiebeln stecken, Gemüsezwiebeln auspflanzen, Lauchzwiebeln säen | etwa 3 l reifen Kompost je m² flach einarbeiten, Netz direkt nach Saat oder Stecken auflegen | Lager durchsehen |
| April | Direktsaat bis Anfang April, Steckzwiebeln bis Ende April, Lauchzwiebeln alle 2 bis 3 Wochen nachsäen | Vlies von überwinterten Winterzwiebeln abnehmen, Netz ab Mitte April lückenlos geschlossen halten | Lager durchsehen |
| Mai | Lauchzwiebeln nachsäen | jäten und hacken; im Bioanbau liegt jetzt der Hauptnährstoffbedarf, bei gesäten Zwiebeln im Juni und Juli | erste Wintersteckzwiebeln je nach Entwicklung ab Ende Mai |
| Juni | Lauchzwiebeln nachsäen | bei anhaltender Trockenheit kräftig wässern, Netz liegen lassen, zweite Zwiebelfliegengeneration ab etwa Ende Juni | Wintersteckzwiebeln ernten, sobald sie reif sind |
| Juli | letzte Lauchzwiebel-Folgesaat bis Mitte Juli | bei anhaltender Trockenheit kräftig wässern, zur Abreife trockener halten, Lagerzwiebeln ab zwei Wochen vor der Ernte nicht mehr gießen | im Frühjahr gesteckte Zwiebeln ab Anfang Juli |
| August | Winterzwiebeln Mitte bis Ende August säen, ab Anfang August Feldsalat oder Spinat als NachkulturEine Nachkultur ist Gemüse, das im Sommer auf einem frei gewordenen Beet gesät oder gepflanzt wird, nachdem die erste Kultur abgeerntet ist. Es wird noch vor den ersten Frösten reif oder bleibt über den Winter stehen. | Allium-Beete ab Mitte August gegen die Lauchminierfliege netzen | gesäte Zwiebeln ab Mitte August, Gemüsezwiebeln ab August, alles gründlich trocknen |
| September | ab Ende September Wintersteckzwiebeln stecken, Nachkultur bis Mitte September | Netz gegen die Lauchminierfliege geschlossen halten | trockene Lagerzwiebeln kühl einlagern, im Haushalt bei 1 bis 2 °C |
| Oktober | Wintersteckzwiebeln bis Anfang Oktober | Winterzwiebeln sollten bis zum Winter etwa bleistiftdick sein, Netz bis Oktober | Lager durchsehen |
| November | Pause | Wintersteckzwiebeln leicht anhäufeln, Reisig oder Vlies bereitlegen | Lager durchsehen |
| Dezember | nächstes Zwiebeljahr planen | Vlies bei harten, lang anhaltenden Frösten | Lager durchsehen, Verschimmeltes entsorgen |
Wenn du nur mit Steckzwiebeln arbeitest, zeigt ein eigener Ratgeber, wie das Steckzwiebel-Jahr von der Frühjahrspflanzung bis zur Überwinterung abläuft.
Januar und Februar: vorziehen und auf den Boden warten
Das Zwiebeljahr beginnt unter Glas. Gemüsezwiebeln ziehst du von Ende Januar bis Mitte Februar im Gewächshaus an. Eine Temperatur um 15 °C eignet sich dafür. Die Vorkultur startet etwa 6 bis 8 Wochen vor dem Auspflanzen im März oder April.
Draußen wartest du, bis der Boden abgetrocknet ist und beim Bearbeiten nicht mehr schmiert. Ein falsches Saatbett legst du zwei bis vier Wochen vor der Aussaat an, damit auflaufendes Unkraut vor der Kultur entfernt werden kann. Für eine Saat ab Anfang März fällt diese Arbeit also in den Februar, sofern der Boden dann schon bearbeitbar ist.
März und April: säen, stecken, Netz auflegen
Im März beginnt die Arbeit im Freiland. Unmittelbar vor der Zwiebelsaat lockerst du den Boden nicht mehr tief. Vorgezogene Gemüsezwiebeln pflanzt du aus, sobald die Keimlinge etwa 7 cm lang sind. Mit dem AbhärtenAbhärten heißt, drinnen vorgezogene Jungpflanzen vor dem Auspflanzen schrittweise an das Wetter im Freien und an die volle Sonne zu gewöhnen. Dafür stehen sie zunächst tagsüber draußen im Schatten. an Sonne und Wind beginnst du etwa 1 bis 2 Wochen vorher.
Vor Saat oder Pflanzung arbeitest du etwa 3 l reifen Kompost je m² flach ein. Bei stark überhöhten Phosphor- oder Kaliumwerten schränkst du die Menge ein. Vor Zwiebeln kommt nur vollständig verrotteter Kompost aufs Beet, weil sonst Gemüsefliegen leichter befallen können.
Das KulturschutznetzEin Kulturschutznetz, auch Gemüsefliegennetz genannt, ist ein engmaschiges Kunststoffnetz, das du locker über Gemüsebeete legst. Es hält Gemüsefliegen wie Möhren-, Kohl- und Zwiebelfliege von den Pflanzen fern, außerdem Vögel und Kaninchen. kommt direkt nach Saat oder Stecken aufs Beet und bleibt bis kurz vor der Ernte liegen. Steckzwiebeln kannst du bis Ende April stecken, die erste Zwiebelfliegengeneration tritt aber schon ab Mitte April auf. Späte Steckzwiebeln landen also mitten in der Flugzeit, und das Netz gehört noch beim Stecken darüber. Ich lege das Netz direkt nach dem Stecken über die Reihen und beschwere die Ränder rundum mit Erde.
Im April nimmst du außerdem das Vlies von überwinternd gesäten Winterzwiebeln ab. Lauchzwiebeln säst du ab März alle 2 bis 3 Wochen nach, bis Mitte Juli, damit laufend frisches Grün nachkommt.
Die Zwiebelsaat rutscht in den späten Frühling. Späte Saat kann Dickhälse ohne Schlotenknick verursachen, also Zwiebeln mit dickem Hals, deren Laub nicht von selbst abknickt. Halte dich bei Sommerzwiebeln an das Fenster bis Anfang April. Weitere Stolperstellen sammelt der Ratgeber zu typischen Fehlern beim Zwiebelanbau und wie du sie vermeidest.
Mai bis Juli: wachsen lassen, wässern, abreifen
Ab Mai verschiebt sich die Arbeit aufs Jäten, Gießen und Beobachten. Im Bioanbau liegt der Hauptnährstoffbedarf von Zwiebeln im Mai und Juni, bei gesäten Beständen im Juni und Juli. Spät und reichlich frei werdender Stickstoff verzögert dagegen die Reife.
Die erste Zwiebelfliegengeneration ist bis Ende Mai aktiv, die zweite erscheint etwa Ende Juni bis Mitte Juli. Das Netz bleibt deshalb liegen. Die ersten Wintersteckzwiebeln können je nach Entwicklung schon Ende Mai erntereif sein.
Im Juni und Juli gießt du bei anhaltender Trockenheit kräftig, möglichst morgens und direkt an die Wurzeln. Zur Abreife im Hochsommer stehen die Zwiebeln dann trockener als in der Hauptwachstumszeit. Feuchte Witterung vor der Ernte begünstigt die Zwiebelhalsfäule, und Lagerzwiebeln bekommen ab zwei Wochen vor der Ernte kein Gießwasser mehr. Den Regen kannst du nicht abstellen, aber du musst die Feuchte in dieser Phase nicht selbst erhöhen.
Ab Anfang Juli sind die im Frühjahr gesteckten Zwiebeln an der Reihe. Noch grünes Laub knickst du nicht um, auch wenn das angeblich die Reife beschleunigt.
August und September: Haupternte und Start der Winterzwiebeln
Im August überschneiden sich Ernte und neue Saat. Die im Frühjahr gesäten Zwiebeln kannst du ab Mitte August ernten. Von vorgezogenen Gemüsezwiebeln holst du ab August Zwiebeln mit 250 bis 350 g aus dem Beet, ihre Lagerfähigkeit ist allerdings begrenzt. Alle Zwiebeln für das Lager lässt du gut abreifen und nach der Ernte gründlich trocknen.
Winterzwiebeln säst du von Mitte bis Ende August, und zwar nur ausdrücklich ausgewiesene Wintersorten. Als Vorkultur passen früh räumende Möhren, Erbsen oder frühe Buschbohnen. Wintersteckzwiebeln steckst du von Ende September bis Anfang Oktober.
Von Mitte August bis Oktober deckst du Allium-Beete besonders sorgfältig und lückenlos mit einem feinmaschigen Netz ab. Es richtet sich gegen die herbstliche Generation der Lauchminierfliege.
Frei gewordene Beete kannst du von Anfang August bis Mitte September mit Feldsalat oder Spinat nachbelegen. Feldsalat nimmt dabei Stickstoff auf, der nach der Ernte im Boden geblieben ist.
Ich lege Winterzwiebeln nicht direkt neben die Sommerzwiebeln. Der Abstand zwischen beiden soll die Übertragung von Falschem Mehltau verringern. Darum teile ich die Beete schon bei der Winterplanung getrennt ein.
Oktober bis Dezember: Winterschutz, Lager und Winterruhe
Bis zum Wintereinbruch sollten Winterzwiebeln etwa bleistiftdick sein oder drei bis vier Blätter haben. Wintersteckzwiebeln sind kältetoleranter als Sommersteckzwiebeln, können aber besonders in rauen Regionen Frostschäden erleiden. Bei Kahlfrost schützt du sie mit leichtem Anhäufeln und Tannenreisig oder Gartenvlies. Überwinternd gesäte Winterzwiebeln kannst du mit einem Vlies von 17 g/m² abdecken, das du im April wieder abnimmst.
Im Lager siehst du deine Zwiebeln über den Winter durch. Verschimmelte Zwiebeln entsorgst du ganz, denn das Wegschneiden der sichtbaren Stelle macht sie nicht verzehrsicher.
In der Winterruhe planst du das nächste Jahr. Speisezwiebeln sollen nur alle 4 bis 5 Jahre auf derselben Fläche stehen, wobei Porree, Schnittlauch und Knoblauch mitzählen. Düngemittel und Düngermenge richtest du nach einer Bodenuntersuchung und den Nährstoffvorräten im Boden, deshalb gehört die Untersuchung vor die Frühjahrsdüngung.
Jahresplan im Winter
- Beet wählen, auf dem in den letzten 4 bis 5 Jahren weder Zwiebeln noch Porree, Schnittlauch oder Knoblauch standen
- Winter- und Sommerzwiebeln auf getrennte Beete legen
- Kulturschutznetz bereitlegen, damit es gleich nach Saat oder Stecken liegt
- Steckzwiebeln mit höchstens 1,5 cm Durchmesser einplanen, weil größere eher vorzeitig schossenSchossen nennt man es, wenn eine Gemüsepflanze vorzeitig in die Höhe wächst und Blütenstände bildet, statt weiter Blätter oder Knollen zu entwickeln. Typisch ist das bei Salat, Spinat und Radieschen.
- Bodenuntersuchung vor der Frühjahrsdüngung einplanen
Wie gehen die einzelnen Arbeiten?
Der Kalender sagt dir, wann etwas ansteht. Wie die einzelnen Arbeiten gehen, erklärt der Grundlagen-Ratgeber zu Zwiebeln, Lauch und Knoblauch Abschnitt für Abschnitt. Hier steht nur das, was du zum Lesen des Kalenders brauchst.
Säen und stecken. Gesteckte Speisezwiebeln brauchen 8 bis 12 cm Abstand in der Reihe. Zwischen den Reihen bleiben 25 bis 30 cm frei. Eine eigene Anleitung zeigt, wie du Zwiebeln Schritt für Schritt im Garten anbaust, und ein weiterer Ratgeber erklärt, wie du Schalotten pflanzt und dem Schossen vorbeugst.
Gießen und Pflege. Vor dem nächsten Gießen prüfst du die Feuchte unter der Oberfläche, damit der Untergrund nicht vollständig austrocknet. Unkraut entfernst du mit der Hacke oder von Hand, denn junge Zwiebeln sind wenig konkurrenzstark. Mehr dazu steht im Abschnitt „Pflege und Gießen“ des Grundlagen-Ratgebers.
Düngen. Zwiebeln sind als MittelzehrerMittelzehrer sind Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf, vor allem an Stickstoff: Sie brauchen mehr als Schwachzehrer, aber weniger als Starkzehrer. Typische Mittelzehrer sind Möhren, Rote Bete, Spinat, Fenchel und viele Salate. eingestuft. Für Speisezwiebeln reicht meist reifer Kompost, vor der Pflanzung eingearbeitet. Mengen und Zeitpunkte vertieft der Abschnitt „Düngen“.
Schädlinge und Krankheiten. Gegen die ZwiebelfliegeDie Zwiebelfliege ist ein der Stubenfliege ähnlicher Schädling, dessen weißliche Maden den Blattgrund junger Zwiebelpflanzen zerstören. Befallene Pflanzen welken, färben sich gelblich-grau und lassen sich leicht herausziehen. werden Netze mit 1,35 bis 2,0 mm Maschenweite empfohlen. Zur Flugzeit muss das Netz lückenlos aufliegen und an den Rändern geschlossen sein. Falscher Mehltau entwickelt sich besonders stark bei 13 bis 20 °C, wenn feuchte Nächte und Morgentau dazukommen. Ein windoffener Standort, an dem der Bestand schnell abtrocknet, senkt den KrankheitsdruckKrankheitsdruck beschreibt, wie groß die Gefahr ist, dass Pflanzen von Krankheitserregern befallen werden. Er steigt zum Beispiel bei feucht-warmem Wetter, das besonders Pilzkrankheiten fördert.; Schadbilder und Vorbeugung beschreibt der Abschnitt „Krankheiten und Schädlinge“.
Ernte und Lagern. Getrocknete Lagerzwiebeln gehören an einen kühlen, trockenen und gut durchlüfteten Ort. Für die Haushaltslagerung werden 1 bis 2 °C empfohlen. Reifezeichen je Art und die Organisation des Lagers beschreiben die Abschnitte „Ernte“ und „Lagern“.
Standort, Fruchtfolge und Sorten. Speisezwiebeln bevorzugen einen vollsonnigen, warmen Platz mit humusreicher, feinkrümeliger Erde. Für den Hausgarten wird ein pH-Wert von 6 bis 7 empfohlen. Als Vorkultur eignen sich organisch gedüngte Kulturen wie Sellerie, Kohl oder Kartoffeln, und passende Nachbarn schlägst du im Mischkultur-Werkzeug nach. Ein eigener Ratgeber vergleicht, welche Zwiebelsorte zu deinem Garten und Geschmack passt.





