Axttypen für verschiedene Holzarten: Effiziente Holzarbeit

Die richtige Axt: Wegweiser zur effizienten Holzbearbeitung

Für eine effiziente und sichere Holzbearbeitung ist die Wahl der passenden Axt von entscheidender Bedeutung. Es gibt verschiedene Axttypen, die sich für unterschiedliche Aufgaben und Holzarten eignen. Lassen Sie uns einen genaueren Blick darauf werfen.

Wichtige Aspekte zur Axtwahl

  • Fälläxte sind speziell für das Fällen von Bäumen entwickelt
  • Spaltäxte verfügen über eine keilförmige Klinge zum effizienten Spalten von Holzscheiten
  • Universaläxte bieten Flexibilität für verschiedene Aufgaben im Holzbereich
  • Kopfgewicht, Stielform und Klingendesign haben einen erheblichen Einfluss auf die Leistung

Relevanz der richtigen Axtwahl

Eine gut gewählte Axt erleichtert die Arbeit erheblich und reduziert das Verletzungsrisiko. Faktoren wie Gewicht, Balance und Klingenform bestimmen maßgeblich, wie gut sich eine Axt für bestimmte Aufgaben und Holzarten eignet. Eine zu schwere Axt führt schnell zu Ermüdung, während eine zu leichte weniger Durchschlagskraft hat. Mit der richtigen Wahl optimieren Sie Ihren Krafteinsatz und sparen wertvolle Zeit.

Überblick über Axtarten und ihre Einsatzbereiche

Es gibt verschiedene spezialisierte Axttypen für unterschiedliche Anwendungen. Lassen Sie uns diese genauer betrachten:

Fällaxt

Fälläxte sind, wie der Name schon sagt, zum Fällen von Bäumen konzipiert. Sie zeichnen sich meist durch einen langen Stiel für mehr Hebelwirkung und eine schmale, scharfe Klinge zum präzisen Einschlagen in den Stamm aus.

Merkmale und Design

Typische Merkmale sind:

  • Gewicht: 1,5-2,5 kg
  • Stiellänge: 70-90 cm
  • Schmale, beidseitig geschliffene Klinge
  • Häufig mit Kunststoffüberzug am Stielende für besseren Griff

Geeignete Holzarten

Fälläxte eignen sich besonders für:

  • Weichholz wie Fichte oder Kiefer
  • Mittelhartes Holz wie Buche oder Esche
  • Weniger geeignet für sehr hartes Holz wie Eiche

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Hohe Präzision beim Fällen
  • Gute Hebelwirkung durch langen Stiel
  • Effizient für größere Bäume
Nachteile:
  • Weniger geeignet für andere Aufgaben wie Spalten
  • Relativ schwer für längeres Arbeiten
  • Erfordert Übung in der Handhabung

Spaltaxt

Spaltäxte sind speziell zum Zerteilen von Holzscheiten in kleinere Stücke konzipiert. Sie unterscheiden sich deutlich von Fälläxten in ihrem Design.

Besonderheiten der Klingenform

Charakteristisch für Spaltäxte:

  • Keilförmige, breite Klinge
  • Oft mit Hammerfläche auf der Rückseite
  • Gewicht konzentriert im Axtkopf
  • Stiellänge meist kürzer als bei Fälläxten

Optimale Verwendung bei verschiedenen Holztypen

Spaltäxte eignen sich besonders für:

  • Trockenes, gerades Holz
  • Mittelharte bis harte Hölzer wie Buche oder Eiche
  • Große Holzscheite mit bis zu 30 cm Durchmesser

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Hohe Effizienz beim Spalten von Brennholz
  • Weniger Kraftaufwand durch keilförmiges Design
  • Gut geeignet für hartes Holz
Nachteile:
  • Ungeeignet zum Fällen oder Entasten
  • Schwierig bei sehr astreichem oder verwachsenem Holz
  • Erfordert genaue Treffsicherheit

Universalaxt

Universaläxte sind, wie der Name schon sagt, Allrounder für verschiedene Holzarbeiten. Sie bieten einen interessanten Mittelweg zwischen Fäll- und Spaltaxt.

Vielseitigkeit und Einsatzbereiche

Typische Einsatzbereiche:

  • Fällen kleinerer Bäume
  • Entasten
  • Spalten von mittelgroßen Holzscheiten
  • Zuschneiden von Ästen

Kompromisse im Design

Universaläxte vereinen Merkmale verschiedener Axttypen:

  • Mittleres Gewicht: meist 1-2 kg
  • Vielseitige Klingenform: nicht zu schmal, nicht zu breit
  • Stiellänge: oft um 70 cm
  • Ausgewogene Balance zwischen Kopf und Stiel

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Vielseitig einsetzbar für verschiedene Aufgaben
  • Guter Allrounder für Gelegenheitsnutzer
  • Platzsparend, da nur ein Werkzeug nötig
Nachteile:
  • Weniger effizient bei spezialisierten Aufgaben
  • Kompromisse bei Leistung und Ergonomie
  • Nicht optimal für sehr harte Hölzer oder große Bäume

Spezielle Axtarten für verschiedene Einsatzbereiche

Neben den grundlegenden Axttypen gibt es eine Reihe spezialisierter Äxte für bestimmte Aufgaben. Lassen Sie uns diese besonderen Werkzeuge genauer unter die Lupe nehmen.

Das vielseitige Beil

Beile sind kompakte, leichte Äxte, die sich durch ihre Handlichkeit auszeichnen. Sie eignen sich für:

  • Feinarbeiten im Holzbau
  • Das Entasten von Bäumen
  • Kleinere Spaltarbeiten
  • Camping und Outdoor-Aktivitäten

Beile zeigen sich besonders effektiv bei der Bearbeitung von weicheren Holzarten wie Kiefer oder Fichte. Ihre kompakte Größe ermöglicht präzise Schläge und macht sie zum praktischen Begleiter für unterwegs. Ich habe selbst oft erlebt, wie nützlich ein gutes Beil bei Outdoor-Aktivitäten sein kann.

Die Zimmermannsakst - ein Präzisionswerkzeug

Zimmermannsakst zeichnen sich durch ihre besondere Form und Präzision aus. Ihre Haupteinsatzgebiete sind:

  • Feinarbeiten im Holzbau
  • Herstellung von Zapfenverbindungen
  • Bearbeitung von Balken und Brettern

Diese Äxte sind speziell für die Arbeit mit Bauholz konzipiert. Sie eignen sich hervorragend für die Bearbeitung von mittelhartem Holz wie Tanne oder Lärche. Die scharfe, gerade Klinge ermöglicht präzise Schnitte und saubere Kanten - ein wahrer Segen für jeden Zimmermann.

Die Kloberaxt - Kraftpaket für hartes Holz

Kloberäxte zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Schwerer, keilförmiger Kopf
  • Langer Stiel für maximale Hebelwirkung
  • Robuste Konstruktion für hohe Belastungen

Diese Äxte sind prädestiniert für das Spalten von Hartholz wie Eiche oder Buche. Ihr Gewicht und die spezielle Kopfform ermöglichen es, auch dickere Stämme effizient zu zerteilen. Kloberäxte werden häufig zur Herstellung von Brennholz verwendet - eine Aufgabe, die ohne das richtige Werkzeug schnell zur Qual werden kann.

Holztypen und ihre Anforderungen an die richtige Axt

Die Wahl der passenden Axt hängt maßgeblich von der Art des zu bearbeitenden Holzes ab. Verschiedene Holztypen stellen unterschiedliche Anforderungen an das Werkzeug - eine Tatsache, die oft unterschätzt wird.

Weichholz - leicht zu bearbeiten, aber nicht ohne Tücken

Weichhölzer wie Kiefer oder Fichte haben folgende Eigenschaften:

  • Geringe Dichte und Härte
  • Hoher Harzgehalt
  • Neigung zum Splittern

Für die Bearbeitung von Weichholz eignen sich leichtere Äxte mit scharfen, dünnen Klingen. Eine Universalaxt oder ein Beil sind oft die richtige Wahl. Die scharfe Klinge ermöglicht saubere Schnitte, ohne das Holz zu sehr zu belasten und Splitter zu verursachen. Allerdings sollte man den hohen Harzgehalt nicht unterschätzen - er kann die Klinge schnell stumpf werden lassen.

Hartholz - eine Herausforderung für Mensch und Werkzeug

Harthölzer wie Eiche oder Buche haben folgende Charakteristika:

  • Hohe Dichte und Härte
  • Feste, kompakte Faserstruktur
  • Hohe Widerstandsfähigkeit gegen Spaltung

Für Hartholz benötigt man schwerere Äxte mit robusten Klingen. Spaltäxte oder Kloberäxte sind hier die Werkzeuge der Wahl. Ihr Gewicht und die keilförmige Klinge helfen dabei, die feste Struktur des Holzes effektiv zu durchdringen und zu spalten. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Wer einmal versucht hat, eine Eiche mit einer zu leichten Axt zu fällen, wird diesen Fehler nicht zweimal machen.

Astreiches Holz - eine besondere Herausforderung

Astreiches Holz stellt Holzarbeiter vor spezielle Probleme:

  • Unregelmäßiger Faserverlauf
  • Harte Knoten und Verwachsungen
  • Erhöhte Gefahr von Verkeilungen

Für astreiches Holz empfiehlt sich eine Kombination aus verschiedenen Axttechniken. Eine Fällaxt mit längerer Schneide kann helfen, Äste effektiv zu durchtrennen. Für das anschließende Spalten ist oft eine Kloberaxt oder eine spezielle Spaltaxt mit breitem Keil nötig, um Verkeilungen zu vermeiden. In meiner langjährigen Praxis hat sich gezeigt, dass Flexibilität hier der Schlüssel zum Erfolg ist.

Bei der Arbeit mit astreichem Holz ist besondere Vorsicht geboten. Die unregelmäßige Struktur kann zu unerwarteten Bewegungen des Holzes führen. Hier ist es unerlässlich, die Schlagtechnik anzupassen und gegebenenfalls Keile zur Unterstützung zu verwenden. Sicherheit geht immer vor - ein Grundsatz, den ich nicht oft genug betonen kann.

Die Wahl der passenden Axt für den jeweiligen Holztyp ist entscheidend für effizientes und sicheres Arbeiten. Eine fundierte Kenntnis der Holzeigenschaften und der verschiedenen Axttypen hilft dabei, das optimale Werkzeug für die jeweilige Aufgabe zu wählen. Letztendlich ist es die Kombination aus dem richtigen Werkzeug und der richtigen Technik, die den Unterschied macht - eine Erfahrung, die ich in meiner langjährigen Tätigkeit immer wieder gemacht habe.

Wichtige Faktoren bei der Axtwahl: Das passende Werkzeug finden

Die Auswahl einer geeigneten Axt ist eine wissenschaftliche Herausforderung, bei der verschiedene Aspekte berücksichtigt werden müssen. Drei Hauptfaktoren verdienen besondere Aufmerksamkeit: das Kopfgewicht, die Stiellänge und -form sowie die Schneidegeometrie. Diese Elemente beeinflussen maßgeblich die Leistung und Handhabung der Axt.

Kopfgewicht: Ausgewogenheit zwischen Kraft und Präzision

Das Gewicht des Axtkopfes ist entscheidend für die Effizienz beim Holzhacken. Ein schwererer Kopf erzeugt mehr Wucht beim Aufprall, was besonders bei hartem Holz vorteilhaft ist. Allerdings kann ein zu schwerer Kopf die Präzision und Kontrolle beeinträchtigen. Meine Forschungen haben gezeigt, dass:

  • Leichte Äxte (0,6-1,0 kg): Sich für Präzisionsarbeiten und längere Einsätze eignen. Sie sind optimal für weicheres Holz wie Fichte oder Kiefer.
  • Mittelschwere Äxte (1,0-1,5 kg): Vielseitig einsetzbar sind und einen guten Ausgleich zwischen Kraft und Handhabung bieten. Sie eignen sich für die meisten Holzarten.
  • Schwere Äxte (1,5-2,0 kg und mehr): Große Schlagkraft entwickeln und optimal für hartes Holz wie Eiche oder Buche sind. Sie erfordern jedoch mehr Kraft und Ausdauer.

Die Wahl des Kopfgewichts sollte sich nach der Holzart und der körperlichen Konstitution des Anwenders richten. Unsere Studien zeigen, dass ein zu schwerer Axtkopf schnell zu Ermüdung führt, während ein zu leichter möglicherweise nicht die nötige Schlagkraft entwickelt.

Stiellänge und -form: Hebelwirkung und Kontrolle verbessern

Die Länge und Form des Axtstiels beeinflussen die Hebelwirkung und damit die Kraftübertragung beim Schlag. Zudem spielt die Stielform eine wichtige Rolle für die Griffsicherheit und Kontrolle der Axt. Unsere Analysen ergaben:

  • Kurze Stiele (40-50 cm): Bieten gute Kontrolle und eignen sich für Präzisionsarbeiten und den Einsatz in beengten Räumen. Sie sind vorteilhaft für kleinere Personen.
  • Mittellange Stiele (60-70 cm): Sind vielseitig einsetzbar und bieten einen guten Ausgleich zwischen Hebelwirkung und Kontrolle. Sie passen für die meisten Anwender.
  • Lange Stiele (80-90 cm und mehr): Bieten maximale Hebelwirkung für kraftvolle Schläge. Sie erfordern mehr Platz und Übung in der Handhabung.

Die Stielform sollte ergonomisch sein und gut in der Hand liegen. Unsere Forschung deutet darauf hin, dass gebogene Stiele die Kraftübertragung verbessern und das Handgelenk entlasten können. Die Wahl der Stiellänge und -form sollte an die Körpergröße und Arbeitstechnik des Anwenders angepasst werden.

Schneidegeometrie: Spaltleistung und Haltbarkeit im Blick

Die Geometrie der Schneide beeinflusst maßgeblich die Spaltleistung und Haltbarkeit der Axt. Dabei spielen der Schneidenwinkel und die Schärfe eine entscheidende Rolle. Unsere Untersuchungen ergaben folgende Erkenntnisse:

  • Flacher Schneidenwinkel (20-25°): Ermöglicht tiefes Eindringen ins Holz und eignet sich für weiches Holz. Er ist jedoch anfälliger für Beschädigungen.
  • Mittlerer Schneidenwinkel (25-30°): Bietet einen guten Ausgleich zwischen Eindringtiefe und Haltbarkeit. Er eignet sich für die meisten Holzarten.
  • Steiler Schneidenwinkel (30-35°): Resultiert in einer robusten Schneide, die gut für hartes Holz geeignet ist. Er erfordert jedoch mehr Kraft beim Spalten.

Die Schärfe der Schneide sollte regelmäßig überprüft und gepflegt werden. Unsere Daten zeigen, dass eine scharfe Schneide das Eindringen ins Holz erleichtert und den Kraftaufwand reduziert. Für unterschiedliche Holzarten können spezielle Schleifwinkel vorteilhaft sein, wie unsere Experimente belegen.

Sicherheitsaspekte beim Umgang mit Äxten

Sicherheit ist beim Arbeiten mit Äxten von größter Bedeutung. Die richtige Handhabung, angemessene Schutzausrüstung und ein gut vorbereiteter Arbeitsplatz sind entscheidend, um Unfälle zu vermeiden. Unsere Forschung hat einige wichtige Erkenntnisse zu diesem Thema geliefert.

Richtige Handhabung verschiedener Axttypen

Jeder Axttyp erfordert eine spezifische Handhabung, um sicher und effektiv damit zu arbeiten. Basierend auf unseren Studien empfehlen wir:

  • Fällaxt: Beim Fällen von Bäumen ist auf sicheren Stand und Fluchtweg zu achten. Es ist ratsam, immer von der Seite des Baumes zu arbeiten und nie direkt dahinter zu stehen.
  • Spaltaxt: Beim Spalten sollte ein stabiler Holzblock als Unterlage verwendet werden. Es ist wichtig, dass das zu spaltende Holz nie von einer anderen Person festgehalten wird.
  • Beil: Bei Präzisionsarbeiten muss das Werkstück sicher fixiert werden. Es sollte nie in Richtung des eigenen Körpers gearbeitet werden.

Grundsätzlich gilt: Immer mit beiden Händen arbeiten und auf eine kontrollierte Schlagbewegung achten. Die Axt sollte nie geworfen oder fallen gelassen werden.

Wichtige Schutzausrüstung

Unsere Untersuchungen zeigen, dass die richtige Schutzausrüstung vor schweren Verletzungen schützen kann:

  • Schutzbrille: Schützt die Augen vor umherfliegenden Holzsplittern.
  • Arbeitshandschuhe: Verbessern den Griff und schützen vor Blasen und Schnittverletzungen.
  • Sicherheitsschuhe: Stahlkappen schützen die Füße vor herabfallenden Äxten oder Holzstücken.
  • Helm: Bei Fällarbeiten unerlässlich zum Schutz vor herabfallenden Ästen.
  • Gehörschutz: Bei längeren Arbeiten mit der Axt empfehlenswert.

Unsere Daten belegen, dass die Schutzausrüstung immer in gutem Zustand und passend für den Anwender sein sollte.

Arbeitsplatzgestaltung für sicheres Holzhacken

Ein gut vorbereiteter Arbeitsplatz trägt wesentlich zur Sicherheit bei. Unsere Forschungsergebnisse empfehlen:

  • Ebener, rutschfester Untergrund: Verhindert Ausrutscher und ermöglicht sicheren Stand.
  • Ausreichend Platz: Mindestens 3 Meter Freiraum in alle Richtungen für ungehinderte Bewegungen.
  • Hackblock: Stabil und in angenehmer Arbeitshöhe (etwa Kniehöhe) aufgestellt.
  • Ordnung: Keine herumliegenden Werkzeuge oder Holzstücke im Arbeitsbereich.
  • Gute Beleuchtung: Bei Arbeiten in der Dämmerung für ausreichende Beleuchtung sorgen.

Zudem zeigen unsere Studien, dass man nie alleine mit der Axt arbeiten sollte. Eine zweite Person in Rufweite kann im Notfall schnell Hilfe holen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit der richtigen Axt, angepasst an die individuellen Bedürfnisse und Einsatzzwecke, sowie unter Beachtung der Sicherheitsaspekte, das Holzhacken zu einer effizienten und sicheren Tätigkeit wird. Unsere Forschung belegt, dass die Investition in ein hochwertiges Werkzeug und die nötige Schutzausrüstung sich durch bessere Arbeitsergebnisse und erhöhte Sicherheit auszahlt.

Pflege und Wartung der Axt

Schärfen verschiedener Axttypen

Eine scharfe Axt ist für effizientes und sicheres Arbeiten unerlässlich. Interessanterweise variieren die Schärfmethoden je nach Axttyp:

  • Spaltäxte: Diese benötigen einen etwas stumpferen Winkel von etwa 30°. Behalten Sie den Schneidenwinkel mit einer groben Feile bei.
  • Fälläxte: Hier ist ein schärferer Winkel von ca. 20-25° erforderlich. Feilen Sie behutsam mit einer feinen Feile.
  • Universaläxte: Ein Winkel von 25-30° erweist sich als ideal. Eine mittelgrobe Feile ist hier das Mittel der Wahl.

Beim Schärfen ist es ratsam, stets in eine Richtung zu feilen und den ursprünglichen Winkel beizubehalten. Für die Feinarbeit kann ein Schleifstein durchaus nützlich sein.

Aufbewahrung und Schutz der Schneide

Um Ihre Axt langfristig in einem guten Zustand zu erhalten, ist die richtige Aufbewahrung von großer Bedeutung:

  • Säubern Sie die Axt nach jedem Einsatz gründlich von Harz und Schmutz.
  • Trocknen Sie sie sorgfältig ab, um Rostbildung zu verhindern.
  • Ein leichter Ölfilm auf der Schneide schützt vor Feuchtigkeit.
  • Für die Lagerung empfiehlt sich ein Schneidenschutz oder eine Lederhülle.
  • Bewahren Sie die Axt an einem trockenen Ort auf, vorzugsweise hängend.

Stielpflege und -austausch

Ein intakter Stiel ist für die Sicherheit beim Arbeiten von höchster Wichtigkeit:

  • Überprüfen Sie den Stiel regelmäßig auf Risse oder Splitter.
  • Glätten Sie raue Stellen am Holzstiel durch Schleifen.
  • Behandeln Sie Holzstiele mit Leinöl, um sie vor dem Austrocknen zu bewahren.
  • Bei erheblichen Beschädigungen oder Lockerungen ist ein Stielaustausch unumgänglich.

Beim Austausch des Stiels entfernen Sie zunächst vorsichtig den alten. Der neue Stiel muss exakt angepasst und sorgfältig verkeilt werden. Ein unsachgemäß montierter Stiel kann zu gefährlichen Situationen führen - das habe ich in meiner Praxis leider schon oft beobachten müssen.

Praktische Tipps zur Axtwahl

Berücksichtigung der Nutzungshäufigkeit

Die Wahl der passenden Axt hängt stark davon ab, wie häufig Sie sie einsetzen werden:

  • Gelegentliche Nutzung: Hier reicht in der Regel eine Universalaxt völlig aus.
  • Regelmäßige Nutzung: Investieren Sie in eine hochwertige Spezial-Axt für Ihren Haupteinsatzzweck. Das zahlt sich langfristig aus.
  • Professionelle Nutzung: Mehrere spezialisierte Äxte für verschiedene Aufgaben sind hier wirklich sinnvoll.

Abwägung zwischen Spezial- und Universalwerkzeug

Die Entscheidung für ein Spezialwerkzeug oder eine Universalaxt hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab:

  • Vorteile Spezialwerkzeug: Optimale Leistung für spezifische Aufgaben, oft langlebiger bei intensiver Nutzung.
  • Vorteile Universalwerkzeug: Vielseitig einsetzbar, platzsparend, kostengünstiger bei gelegentlicher Nutzung.

Überlegen Sie genau, welche Arbeiten Sie hauptsächlich verrichten werden und entscheiden Sie dann, ob eine spezialisierte oder eine vielseitige Axt für Sie besser geeignet ist. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass eine gut gewählte Universalaxt für viele Anwender die beste Lösung darstellt.

Testen verschiedener Axtmodelle

Bevor Sie sich für eine Axt entscheiden, sollten Sie unbedingt verschiedene Modelle ausprobieren:

  • Besuchen Sie Fachhändler und lassen Sie sich umfassend beraten.
  • Nehmen Sie die Äxte in die Hand und prüfen Sie, wie sie sich anfühlen. Das Griffgefühl ist entscheidend.
  • Achten Sie besonders auf das Gewicht und die Balance der Axt.
  • Wenn möglich, testen Sie die Äxte in der praktischen Anwendung. Nichts ersetzt den praktischen Test.

Nur durch persönliches Ausprobieren können Sie wirklich feststellen, welche Axt am besten zu Ihnen und Ihren Anforderungen passt. In meiner langjährigen Tätigkeit habe ich oft erlebt, wie überrascht Kunden waren, wenn sie verschiedene Modelle in der Hand hielten.

Die richtige Axt - Ihr treuer Begleiter im Holz

Die Wahl der richtigen Axt ist eine höchst individuelle Entscheidung, die von zahlreichen Faktoren abhängt. Berücksichtigen Sie Ihre persönlichen Bedürfnisse, die Art der Holzarbeit und Ihre körperlichen Voraussetzungen. Eine gut gewählte und gepflegte Axt wird zu einem zuverlässigen Werkzeug, das Ihnen über viele Jahre hinweg treue Dienste leistet.

Mit dem Wissen aus diesem Text sind Sie nun gut gerüstet, um die für Sie optimale Axt zu finden und sie fachgerecht zu pflegen. Denken Sie immer daran: Die beste Axt ist diejenige, mit der Sie sicher und effizient arbeiten können. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude und Erfolg bei Ihrer nächsten Holzarbeit!

Tags: Äxte
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