Chinesernelken: Krankheiten und Schädlinge erfolgreich bekämpfen

Chinesernelken: Zierliche Schönheiten mit Herausforderungen

Die farbenfrohen Chinesernelken sind wahre Hingucker in unseren Gärten. Allerdings können Krankheiten und Schädlinge ihre Pracht trüben. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Nelken bestmöglich schützen können.

Chinesernelken im Überblick

  • Beliebte Zierpflanzen für Beete und Balkonkästen
  • Leider anfällig für einige Pilzerkrankungen wie Grauschimmel
  • Blattläuse und Spinnmilben als häufige ungebetene Gäste
  • Durchdachte Standortwahl und Pflege helfen, Probleme zu vermeiden
  • Früherkennung von Symptomen ist der Schlüssel zum Erfolg

Chinesernelken: Kleine Schönheiten mit großer Wirkung

Chinesernelken, botanisch als Dianthus chinensis bekannt, sind wahre Schmuckstücke in jedem Garten. Mit ihren leuchtenden Farben und zierlichen Blüten zaubern sie von Frühsommer bis Herbst Leben in Beete, Balkonkästen und Kübel. Ihre Anpassungsfähigkeit macht sie zu echten Alleskönnern - sie gedeihen sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Lagen.

Je nach Sorte erreichen diese kleinen Schönheiten eine Höhe zwischen 20 und 40 cm und bilden dichte, malerische Polster. Die Blüten präsentieren sich in einer beeindruckenden Farbpalette von Weiß über Rosa und Rot bis hin zu Violett. Manche Sorten überraschen sogar mit mehrfarbigen oder geränderten Blütenblättern. Diese Vielseitigkeit macht Chinesernelken zu idealen Begleitpflanzen für andere Sommerblumen oder als farbenfrohe Akzente in Steingärten.

Wenn Probleme auftauchen: Ein Überblick

Trotz ihrer Robustheit sind auch unsere Chinesernelken nicht vor allen Widrigkeiten gefeit. Die häufigsten Herausforderungen lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Krankheiten, meist pilzlicher Natur, und Schädlingsbefall.

Pilzerkrankungen: Die heimtückische Gefahr

Unter den Krankheiten stellen Pilzinfektionen die größte Bedrohung dar. Besonders in feuchten Sommern oder bei zu dichtem Stand können sich Pilzsporen rasch ausbreiten und ganze Bestände befallen. Zu den häufigsten Übeltätern zählen:

  • Grauschimmel (Botrytis cinerea)
  • Fusarium-Welke
  • Rostpilze

Diese Pilze können Blätter, Stängel und Blüten befallen und im schlimmsten Fall zum Absterben der gesamten Pflanze führen.

Bakterielle und virale Infektionen: Seltener, aber nicht zu unterschätzen

Neben Pilzen können auch Bakterien und Viren unseren Chinesernelken zusetzen. Bakterielle Blattflecken zeigen sich durch wässrige, später nekrotische Flecken auf den Blättern. Das tückische Nelkenringfleckenvirus verursacht charakteristische Ringe oder Flecken auf Blättern und Blüten und kann das Wachstum stark beeinträchtigen.

Häufige Krankheiten bei Chinesernelken: Ein genauerer Blick

Pilzerkrankungen im Detail

Grauschimmel (Botrytis cinerea): Der lästige Dauergast

Der Grauschimmel ist ein häufiger ungebetener Gast bei Chinesernelken. Er tritt besonders bei feucht-kühler Witterung auf und zeigt sich zunächst als graue, pelzige Beläge auf Blättern und Blüten. Befallene Pflanzenteile verfaulen und sterben ab. Gute Luftzirkulation und vorsichtiges Gießen - am besten morgens - können dem Grauschimmel den Garaus machen.

Fusarium-Welke: Der heimliche Killer

Die Fusarium-Welke ist eine tückische Erkrankung, da sie oft erst spät erkannt wird. Der Pilz dringt über die Wurzeln in die Pflanze ein und verstopft die Leitungsbahnen. Die Folge ist eine fortschreitende Welke, die von unten nach oben wandert. Befallene Pflanzen zeigen oft eine einseitige Verfärbung und Welke der Blätter. Leider gibt es gegen Fusarium keine wirksame Behandlung - befallene Pflanzen müssen entfernt und entsorgt werden.

Rostpilze: Die bunten Plagegeister

Rostpilze erkennt man an orangefarbenen bis braunen Pusteln auf der Blattunterseite. Bei starkem Befall können die Blätter vergilben und abfallen. Eine gute Durchlüftung der Pflanzen und das Vermeiden von Staunässe sind die beste Vorbeugung gegen diese bunten Plagegeister.

Bakterielle Erkrankungen: Die unterschätzten Gegner

Bakterielle Blattflecken: Kleine Flecken, große Wirkung

Bakterielle Blattflecken zeigen sich als kleine, wässrige Flecken auf den Blättern, die sich schnell ausbreiten und nekrotisch werden können. In feuchten Perioden können sie sich rasant vermehren und ganze Bestände befallen. Eine sorgfältige Hygiene im Garten und das Vermeiden von Überkopfbewässerung helfen, diese bakteriellen Eindringlinge in Schach zu halten.

Viruserkrankungen: Die unheilbaren Plagen

Nelkenringfleckenvirus: Der Musterzeichner

Das Nelkenringfleckenvirus äußert sich durch charakteristische ringförmige oder linienförmige Muster auf Blättern und Blüten. Befallene Pflanzen bleiben oft im Wachstum zurück und produzieren weniger Blüten. Da Viren leider nicht heilbar sind, ist die Prävention durch den Kauf gesunder Pflanzen und die Kontrolle von Überträgern wie Blattläusen entscheidend.

Ein wachsames Auge und schnelles Handeln bei ersten Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen sind der Schlüssel zu gesunden Chinesernelken. Regelmäßige Kontrollen und die richtige Pflege können viele Probleme von vornherein vermeiden und Ihnen eine prachtvolle Blütenpracht Ihrer Chinesernelken bescheren.

Unerwünschte Gäste: Schädlinge bei Chinesernelken

Chinesernelken gelten zwar als robust, aber selbst diese bunten Schönheiten können von allerhand Plagegeistern heimgesucht werden. In meinen Jahren als Gärtnerin habe ich so einiges über diese kleinen Störenfriede gelernt. Hier ein Überblick über die üblichen Verdächtigen und wie man sie entlarvt:

Die Saftschlucker

Blattläuse: Die Klassenclowns

Diese winzigen Kerlchen - grün, schwarz oder rötlich - tummeln sich gern in Gruppen an Triebspitzen und Knospen. Sie saugen munter Pflanzensaft und hinterlassen klebrigen Honigtau. Befallene Pflanzen sehen aus, als hätten sie einen schlechten Tag: Sie kümmern und ihre Blätter wirken wie zerknittert.

Spinnmilben: Die Hitzefans

Bei warmem, trockenem Wetter vermehren sich diese winzigen Biester wie verrückt. Erste Anzeichen sind feine helle Sprenkel auf den Blättern - als hätte jemand mit Puderzucker gespielt. Bei starkem Befall weben die Milben feine Netze. Die Blätter verfärben sich bräunlich und verabschieden sich von der Pflanze.

Thripse: Die Unsichtbaren

Diese schlanken Insekten sind so klein, dass man eine Lupe bräuchte, um sie zu sehen. Sie hinterlassen silbrige Saugspuren auf Blättern und Blüten - wie kleine Graffiti-Künstler. Starker Befall führt zu seltsamen Wuchsformen und verkümmerten Blüten.

Die Allesfresser

Raupen: Die hungrigen Caterpillars

Verschiedene Schmetterlingsraupen können Chinesernelken zum Festmahl erklären. Sie knabbern Löcher in Blätter und Blüten oder graben sich gleich ins Blattinnere ein. Oft findet man Kotkrümel als Hinweis auf Raupenbefall - sozusagen ihre Visitenkarte.

Schnecken: Die nächtlichen Feinschmecker

Besonders Nacktschnecken haben einen Narren an zarten Nelkentrieben gefressen. Sie hinterlassen Schleimspuren und angeknabberte Pflanzenteile. Junge Pflanzen können komplett verspeist werden - als wären sie nie da gewesen.

Die Untergrundarbeiter

Wurzelläuse: Die heimlichen Sauger

Diese weißlichen Läuse leben inkognito an den Wurzeln und saugen dort Pflanzensaft. Befallene Pflanzen welken trotz genügend Wasser und zeigen Wachstumsstörungen. Beim Ausgraben findet man die Übeltäter an den Wurzeln - erwischt!

Nematoden: Die Mikro-Eindringlinge

Diese mikroskopisch kleinen Fadenwürmer sind echte Nervensägen für die Wurzeln. Typische Symptome sind Wuchsdepressionen, Welke und Kümmerwuchs. An den Wurzeln bilden sich oft kleine Knötchen - wie winzige unterirdische Warzen.

Dem Feind auf der Spur: Erkennung und Vorbeugung

Um Schädlinge frühzeitig zu erwischen, sollten Sie Ihre Chinesernelken regelmäßig unter die Lupe nehmen. Halten Sie Ausschau nach Verfärbungen, merkwürdigen Wuchsformen und ungewöhnlichen Flecken auf Blättern und Blüten. Vergessen Sie nicht, auch die Blattunterseiten zu inspizieren - dort verstecken sich die kleinen Biester gerne.

Mit ein paar cleveren Tricks können Sie Schädlingen das Leben schwer machen:

  • Gönnen Sie Ihren Nelken einen luftigen Standort - sozusagen Frischluft für die Blumen.
  • Sorgen Sie für prima Bodenbedingungen und gießen Sie nach Bedarf - nicht zu viel des Guten!
  • Hegen und pflegen Sie Nützlinge wie Marienkäfer und Florfliegen - Ihre persönliche Gartenpolizei.
  • Entfernen Sie befallene Pflanzenteile sofort - keine Chance für Nachzügler!
  • Halten Sie Abstand zwischen den Pflanzen - erschwert die Ausbreitung von Schädlingen.

In meinem Garten habe ich gute Erfahrungen mit Mischkulturen gemacht. Tagetes oder Lavendel zwischen den Nelken können manch einen Schädling vertreiben. Eine Mulchschicht aus Holzhäckseln macht Schnecken das Leben schwer - als hätten sie Steine im Weg.

Natürliche Abwehr: Biologische Bekämpfungsmethoden

Wenn es trotz aller Vorsicht zu einem Schädlingsbefall kommt, greife ich zunächst zu sanften biologischen Methoden:

  • Gegen Blattläuse hilft oft schon ein kräftiger Wasserstrahl - wie eine unerwartete Dusche.
  • Nützlinge wie Marienkäfer und ihre Larven fressen Blattläuse - ein natürliches Buffet.
  • Raupen können von Hand abgesammelt werden - eine Handarbeit der besonderen Art.
  • Gegen Schnecken helfen Schneckenzäune oder -fallen - wie ein Hindernisparcours für die schleimigen Gesellen.
  • Nematoden können mit speziellen Nützlings-Nematoden bekämpft werden - sozusagen Spion gegen Spion.

Pflanzenjauchen aus Brennnesseln oder Knoblauch stärken die Pflanzen und vertreiben manche Schädlinge - ein natürlicher Krafttrunk sozusagen. Bei hartnäckigem Befall greife ich auf biologische Pflanzenschutzmittel zurück, die es im Fachhandel gibt.

Chemie nur im Notfall

Chemische Pflanzenschutzmittel sollten bei Chinesernelken wirklich nur die allerletzte Option sein. Sie machen nicht nur den Schädlingen den Garaus, sondern auch den Nützlingen - und die empfindlichen Nelken könnten ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden.

Falls Sie sich doch für ein chemisches Mittel entscheiden, beachten Sie unbedingt die Anwendungshinweise. Tragen Sie Schutzkleidung und spritzen Sie nicht bei Wind oder praller Sonne. Achten Sie darauf, dass keine Mittel in Gewässer gelangen - Fische mögen keine Chemiecocktails.

Mit der richtigen Vorbeugung und einem wachsamen Auge lassen sich die meisten Schädlinge an Chinesernelken gut in Schach halten. So können Sie sich lange an den farbenfrohen Blüten erfreuen - und Ihre Nelken danken es Ihnen mit einer prächtigen Blütenschau!

Ein wachsames Auge: Krankheiten und Schädlinge bei Chinesernelken erkennen

In meinen vielen Jahren als Hobbygärtnerin habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Probleme bei unseren Chinesernelken frühzeitig zu erkennen. Schnelles Handeln kann oft den Unterschied zwischen einer prächtigen Blütenpracht und einem enttäuschenden Gartenjahr ausmachen. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf die typischen Anzeichen werfen, die auf Ärger im Nelkenbeet hindeuten könnten.

Wenn Krankheiten zuschlagen: Typische Symptome

Pilzerkrankungen sind leider häufige Gäste in unseren Gärten. Der Grauschimmel zum Beispiel hinterlässt seine Visitenkarte in Form von grauen, pelzigen Belägen auf Blättern und Blüten - als hätte jemand Staub darüber gepustet. Bei der tückischen Fusarium-Welke beginnen die Pflanzen von unten nach oben zu vergilben und zu welken, als würden sie langsam die Segel streichen. Und wer orangefarbene Pusteln auf der Blattunterseite entdeckt, hat es wahrscheinlich mit Rostpilzen zu tun - keine Sorge, Ihre Nelken rosten nicht wirklich!

Bakterielle Erkrankungen sind etwas schwieriger zu erkennen. Achten Sie auf dunkelbraune bis schwarze Flecken auf den Blättern, die oft wie kleine Pfützen aussehen. Viruserkrankungen wie das Nelkenringfleckenvirus hinterlassen ringförmige Verfärbungen - als hätte jemand mit einem Pinsel Kreise auf die Blätter gemalt.

Ungebetene Gäste: Anzeichen für Schädlingsbefall

Blattläuse sind wahre Meister der Tarnung, aber mit etwas Übung entdeckt man sie schnell an Triebspitzen und Blattunterseiten. Sie hinterlassen klebrige Spuren und verursachen seltsame Wuchsformen - als würden die Pflanzen versuchen, Yoga-Stellungen einzunehmen. Spinnmilben sind echte Feinschmecker und hinterlassen feine Saugspuren, die die Blätter silbrig-grau erscheinen lassen. Bei starkem Befall weben sie sogar feine Gespinste - wie kleine Spidermans in Ihrem Garten.

Thripse sind wahre Künstler und hinterlassen silbrige Saugstellen und schwarze Kottröpfchen auf den Blättern - wie abstrakte Miniatur-Gemälde. Raupen dagegen sind weniger subtil und hinterlassen deutliche Fraßspuren und Kotreste - als hätten sie eine wilde Party gefeiert. Und Schnecken? Die schleimigen Gesellen hinterlassen ihre glitzernden Spuren und große Löcher in Blättern und Blüten - wie Schweizer Käse in Ihrem Blumenbeet.

Sherlock Holmes im Garten: Methoden zur genauen Diagnose

Um den Übeltätern auf die Schliche zu kommen, empfehle ich regelmäßige Kontrollgänge durch den Garten. Eine Lupe kann dabei wahre Wunder bewirken - plötzlich wird Ihr Garten zu einer spannenden Welt voller winziger Details. Bei hartnäckigen Fällen können Sie auch den Profi-Detektiven in einer Gärtnerei oder einem Pflanzenschutzamt ein paar Beweismittel in Form befallener Pflanzenteile vorlegen.

Hier noch ein Trick aus meiner Trickkiste: Schütteln Sie die verdächtige Pflanze vorsichtig über einem weißen Blatt Papier. Die Übeltäter fallen herunter und sind plötzlich deutlich sichtbar - wie bei einer Polizei-Gegenüberstellung für Gartenschädlinge.

Vorbeugen ist besser als heilen: Maßnahmen für gesunde Chinesernelken

Wie so oft im Leben gilt auch bei unseren Chinesernelken: Vorbeugen ist besser als heilen. Mit ein paar cleveren Maßnahmen können wir unseren blühenden Schönheiten das Leben deutlich erleichtern.

Der richtige Platz: Standortwahl und Bodenvorbereitung

Chinesernelken sind echte Sonnenanbeter, vertragen aber auch ein bisschen Schatten. Der Boden sollte locker und durchlässig sein - stellen Sie sich vor, Sie würden für Ihre Füße den perfekten Sandstrand suchen. Lockern Sie den Boden auf und gönnen Sie ihm eine Portion Kompost - sozusagen ein Festmahl für die Mikroorganismen. Achten Sie auf gute Drainage, denn Nelken mögen zwar einen Drink, aber keine nassen Füße. Ein leicht saurer bis neutraler Boden mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 lässt Nelkenherzen höher schlagen.

Verwöhnprogramm: Optimale Pflege und Düngung

Beim Gießen gilt: Regelmäßig, aber nicht übertreiben. Ich gieße am liebsten morgens - so haben die Blätter den ganzen Tag Zeit zum Trocknen und Pilze haben es schwerer, Fuß zu fassen. Alle zwei Wochen während der Hauptwachstumszeit gönne ich meinen Nelken eine Extraportion Nährstoffe in Form eines ausgewogenen Blumendüngers - wie ein Energydrink für Pflanzen.

Verblühte Blüten entferne ich regelmäßig - das regt die Bildung neuer Knospen an und beugt Pilzbefall vor. Es ist wie ein Friseurbesuch für Ihre Nelken - frisch geschnitten sehen sie gleich viel vitaler aus!

Sauberkeit ist das halbe Leben: Hygiene im Garten

Ihre Gartengeräte sollten so sauber sein wie das Besteck in einem Sternerestaurant. Besonders nach der Behandlung kranker Pflanzen ist eine gründliche Reinigung Pflicht. Kranke Pflanzenteile wandern bei mir sofort in den Hausmüll - der Kompost ist tabu für diese Übeltäter.

Achten Sie auf genügend Abstand zwischen den Pflanzen - Nelken brauchen auch mal Luft zum Atmen. Das reduziert die Feuchtigkeit und macht es Pilzen schwerer, sich auszubreiten.

Die Superhelden unter den Nelken: Resistente Sorten wählen

Es gibt Chinesernelken-Sorten, die gegen bestimmte Krankheiten resistent sind - wie kleine Superhelden in Ihrem Garten. 'Telstar' zum Beispiel trotzt der Fusarium-Welke, während 'Ideal Select' gleich gegen mehrere Bösewichte gewappnet ist. Fragen Sie in Ihrer Gärtnerei nach diesen robusten Kämpfern oder stöbern Sie in Fachzeitschriften - es lohnt sich!

Denken Sie daran: Eine gesunde, kräftige Pflanze ist wie ein starkes Immunsystem - sie wehrt Angriffe von Krankheiten und Schädlingen besser ab. Mit der richtigen Vorsorge und Pflege werden Ihre Chinesernelken zu echten Hinguckern in Ihrem Garten - und Sie können sich zurücklehnen und die Blütenpracht genießen!

Krankheiten und Schädlinge bei Chinesernelken in Schach halten

Manchmal passiert es trotz aller Vorsicht: Unsere geliebten Chinesernelken werden von ungebetenen Gästen heimgesucht. Keine Sorge, es gibt verschiedene Wege, diesen Plagegeistern den Garaus zu machen. Ich persönlich setze dabei auf sanfte Methoden, bevor ich zu chemischen Keulen greife.

Natürliche Helfer im Kampf gegen Schädlinge

In meinem Garten habe ich eine kleine Armee von Helfern rekrutiert, die mir bei der Schädlingsbekämpfung unter die Arme greifen:

  • Marienkäfer sind meine Geheimwaffe gegen Blattläuse. Diese niedlichen Krabbeltierchen und ihre gefräßigen Larven machen kurzen Prozess mit den lästigen Saugern.
  • Gegen Spinnmilben setze ich auf Raubmilben. Es ist faszinierend zu beobachten, wie diese winzigen Jäger ihre Beute zur Strecke bringen.
  • Schlupfwespen sind wahre Allrounder und helfen mir bei der Bekämpfung verschiedener Schädlinge. Sie legen ihre Eier in die Parasiten und sorgen so für natürliche Kontrolle.

Diese Nützlinge fühlen sich in einem naturnahen Garten pudelwohl und etablieren sich oft von selbst. Ein kleines Insektenhotel kann dabei wahre Wunder bewirken!

Pflanzliche Kraftpakete für starke Nelken

Neben meinen tierischen Helfern setze ich auch auf die Kraft der Natur, um meine Chinesernelken zu stärken:

  • Schachtelhalm-Brühe ist mein Geheimtipp gegen Pilzerkrankungen. Der hohe Kieselsäuregehalt macht die Pflanzen widerstandsfähiger.
  • Meine Allzweckwaffe ist die Brennnesseljauche. Sie stärkt die Pflanzen und vertreibt nebenbei noch einige Schädlinge. Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig, aber die Wirkung überzeugt!
  • Gegen Blattläuse hilft oft schon ein Knoblauch-Sud. Die kleinen Vampire mögen den Geruch gar nicht - wer kann es ihnen verdenken?

Diese Mittel stelle ich am liebsten selbst her. Es macht Spaß und ich weiß genau, was drin ist.

Wenn nichts mehr hilft: Der chemische Notfallkoffer

Ich gebe zu, manchmal stoße auch ich an meine Grenzen. Wenn alle Stricke reißen und meine Nelken ernsthaft bedroht sind, greife ich notgedrungen zu chemischen Mitteln. Das kommt zum Glück selten vor, aber in manchen Situationen ist es der letzte Ausweg:

  • Bei einer regelrechten Schädlingsinvasion, die droht, meine Pflanzen komplett kahlzufressen.
  • Wenn sich hartnäckige Pilzerkrankungen wie ein Lauffeuer ausbreiten und meine biologischen Methoden nicht mehr greifen.
  • Sollten alle sanfteren Maßnahmen versagen und meine Nelken akut gefährdet sein.

In solchen Fällen hole ich mir Rat im Fachhandel. Die Experten dort kennen sich mit den spezifischen Mitteln für Chinesernelken aus und können mir helfen, das richtige Produkt zu finden.

Sicherheit geht vor: Der richtige Umgang mit Chemie

Wenn ich doch mal zu chemischen Mitteln greifen muss, gehe ich äußerst vorsichtig damit um:

  • Ich lese die Packungsbeilage, als wäre es ein spannender Roman - jedes Detail ist wichtig!
  • Schutzkleidung ist Pflicht. Ich fühle mich dabei zwar wie ein Astronaut, aber Sicherheit geht vor.
  • Bei Wind oder Regen bleiben die Mittel im Schrank. Das wäre, als würde man bei Sturm Konfetti werfen - sinnlos und potenziell gefährlich.
  • Gewässer sind tabu. Fische brauchen keine Chemie-Cocktails.
  • Reste entsorge ich fachgerecht. Die gehören nicht in den Hausmüll oder gar ins Abwasser!

Mein Erfolgsrezept: Ganzheitlicher Pflanzenschutz

Nach Jahren des Experimentierens habe ich gelernt: Der Schlüssel zu gesunden Chinesernelken liegt in einem ausgewogenen Ansatz. Mein persönliches Erfolgsrezept sieht so aus:

  • Ich schaue meinen Nelken jeden Tag auf die Blätter. So erkenne ich Probleme, bevor sie überhandnehmen.
  • Vorbeugen ist besser als heilen. Ein sonniger Standort und die richtige Pflege sind die halbe Miete.
  • Bei den ersten Anzeichen von Ärger greife ich zu meinen bewährten Bio-Methoden.
  • Chemie kommt nur zum Einsatz, wenn wirklich gar nichts anderes mehr hilft.

Mit diesem Konzept blühen meine Chinesernelken prächtig, und ich kann mich an ihrer Farbenpracht erfreuen. Es braucht etwas Geduld und Aufmerksamkeit, aber das Ergebnis ist jede Mühe wert. Glauben Sie mir, wenn Ihre Nelken in voller Blüte stehen, werden Sie wissen, warum sich der Aufwand lohnt!

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