Bunte Vielfalt der Strohblumen: Einfache Aussaat, üppige Blüten

Strohblumen: Farbenfrohe Dauerbrenner für Garten und Vase

Strohblumen sind vielseitige Pflanzen im Garten. Mit ihrer langen Blütezeit und den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten erfreuen sie Hobbygärtner und Blumenliebhaber gleichermaßen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Strohblumen sind pflegeleichte Sommerblumen
  • Aussaat von März bis Mai direkt ins Freiland
  • Sonniger Standort und durchlässiger Boden sind ideal
  • Ernte der Blüten für Trockensträuße im voll geöffneten Zustand

Was sind Strohblumen?

Strohblumen, botanisch als Xerochrysum bracteatum bekannt, sind einjährige Pflanzen, die zur Familie der Korbblütler gehören. Ursprünglich aus Australien stammend, haben sie sich aufgrund ihrer Robustheit und attraktiven Blüten weltweit verbreitet. Die Bezeichnung "Strohblume" verdanken sie ihren trockenen, papierartigen Blütenblättern, die auch nach der Ernte lange ihre Form und Farbe behalten.

Botanische Einordnung und Eigenschaften

Strohblumen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Wuchshöhe von 30 bis 100 cm, je nach Sorte
  • Lanzettliche, graugrüne Blätter
  • Blütenköpfe mit farbigen, strohigen Hüllblättern
  • Blütenfarben von Weiß über Gelb und Orange bis hin zu Rot und Pink
  • Blütezeit von Juni bis zum ersten Frost

Die Pflanze bildet eine Pfahlwurzel aus, was sie relativ trockenheitsresistent macht. Ihre Blüten bestehen aus vielen kleinen Röhrenblüten, die von den farbigen Hüllblättern umgeben sind. Diese Hüllblätter verleihen den Strohblumen ihr charakteristisches Aussehen.

Vorteile der Aussaat von Strohblumen

Es gibt viele gute Gründe, Strohblumen im eigenen Garten auszusäen:

  • Pflegeleicht und robust
  • Lange Blütezeit von Sommer bis Herbst
  • Vielseitig einsetzbar im Garten und als Schnittblume
  • Ideal für Trockensträuße und Dekorationen
  • Zieht Bienen und Schmetterlinge an
  • Kostengünstige Möglichkeit, viele Pflanzen zu erhalten

Durch die Aussaat können Gärtner verschiedene Sorten und Farbkombinationen ausprobieren und so ihren Garten individuell gestalten.

Vorbereitung zur Aussaat

Eine gute Vorbereitung ist wichtig für den Erfolg bei der Strohblumenaussaat. Hier sind die wichtigsten Schritte:

Wahl des richtigen Zeitpunkts

Der optimale Zeitraum für die Aussaat von Strohblumen liegt zwischen März und Mai. In milden Regionen kann man bereits ab Mitte März direkt ins Freiland säen, in kälteren Gebieten wartet man besser bis April oder Mai, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Alternativ ist eine Vorkultur ab März im Haus möglich, wobei die Jungpflanzen dann nach den Eisheiligen ins Freie gepflanzt werden.

Auswahl des geeigneten Standorts

Strohblumen bevorzugen sonnige und warme Plätze. Ein Standort mit folgenden Eigenschaften ist ideal:

  • Vollsonnig, mindestens 6 Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich
  • Windgeschützt, aber nicht zu eng
  • Gute Drainage, keine Staunässe

Im Garten eignen sich sonnige Beete, aber auch große Töpfe oder Kübel auf der Terrasse sind möglich. Ein zu schattiger Standort kann zu weniger Blüten und höherer Anfälligkeit für Krankheiten führen.

Bodenvorbereitung

Strohblumen gedeihen am besten in einem lockeren, nährstoffreichen Boden. Folgende Schritte sind für die Bodenvorbereitung wichtig:

  • Boden 20-30 cm tief umgraben
  • Schwere Böden mit Sand oder Kompost auflockern
  • pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,5 liegen
  • Kompost oder gut verrotteten Mist einarbeiten

Eine gute Drainage ist wichtig, da Strohblumen empfindlich auf Staunässe reagieren. In Töpfen sollte man auf eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton achten.

Benötigte Materialien und Werkzeuge

Für die Aussaat von Strohblumen benötigt man:

  • Strohblumensamen
  • Spaten oder Grabegabel
  • Rechen
  • Gießkanne mit Brause
  • Eventuell Anzuchtschalen und Pikierholz für die Vorkultur
  • Kompost oder gut verrotteter Mist
  • Schnur und Pflöcke zum Markieren der Reihen

Mit diesen Materialien ist man gut vorbereitet, um mit der Aussaat zu beginnen.

Aussaatmethoden

Bei der Aussaat von Strohblumen gibt es zwei Hauptmethoden: die Direktsaat ins Freiland und die Vorkultur in Töpfen oder Anzuchtschalen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Direktsaat im Freiland

Die Direktsaat ist die einfachste Methode und funktioniert wie folgt:

  • Boden vorbereiten und fein krümelig rechen
  • Saatrillen von etwa 1 cm Tiefe ziehen
  • Samen dünn in die Rillen streuen
  • Leicht mit Erde bedecken und andrücken
  • Vorsichtig angießen

Diese Methode eignet sich besonders gut für größere Flächen und wenn man viele Pflanzen ziehen möchte. Die Pflanzen entwickeln sich oft kräftiger, da sie von Anfang an den Bedingungen im Freien ausgesetzt sind.

Vorkultur in Töpfen oder Anzuchtschalen

Die Vorkultur bietet einige Vorteile:

  • Frühere Blüte möglich
  • Bessere Kontrolle über Wachstumsbedingungen
  • Schutz vor Schnecken und anderen Schädlingen in der Anfangsphase

Für die Vorkultur geht man so vor:

  • Anzuchterde in Schalen oder Töpfe füllen
  • Samen einzeln auf die Oberfläche legen
  • Leicht andrücken, aber nicht mit Erde bedecken
  • Feucht halten bei 15-20°C
  • Nach dem Keimen kühl und hell stellen
  • Jungpflanzen nach 4-6 Wochen ins Freie pflanzen

Aussaattiefe und -abstand

Strohblumen sind Lichtkeimer, das heißt:

  • Samen nur leicht mit Erde bedecken oder andrücken
  • Ideale Saattiefe: 0,5-1 cm
  • Reihenabstand: 30-40 cm
  • Abstand in der Reihe: 20-30 cm

Nach dem Aufgehen können die Pflanzen bei Bedarf auf den endgültigen Abstand vereinzelt werden. Dies fördert eine kräftige Entwicklung und reichliche Blütenbildung.

Mit diesen Methoden und Tipps können Sie erfolgreich Strohblumen aussäen und kultivieren. Bald werden Sie sich an einer Fülle von farbenfrohen, langanhaltenden Blüten erfreuen können, die Ihren Garten und Ihre Vasen schmücken.

Pflege nach der Aussaat: Wichtige Schritte zum Erfolg

Nach der Aussaat beginnt die spannende Phase der Keimung und des frühen Wachstums. Hier ist besondere Sorgfalt gefragt, um den Strohblumen einen optimalen Start zu ermöglichen.

Bewässerung: Die richtige Balance finden

Strohblumen mögen es feucht, aber nicht zu nass. Gießen Sie regelmäßig, aber vorsichtig. Ein guter Trick ist, mit dem Finger die obere Erdschicht zu prüfen. Fühlt sie sich trocken an, ist es Zeit zum Gießen. Übrigens, morgens zu gießen ist besser als abends - so haben die Pflanzen den ganzen Tag Zeit, überschüssiges Wasser zu verdunsten.

Temperaturmanagement: Wärme bevorzugt

Strohblumen sind wärmeliebend. Ideal sind Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Wenn Sie im Frühbeet oder Gewächshaus aussäen, achten Sie darauf, dass es nicht zu heiß wird. Bei Temperaturen über 25 Grad sollten Sie lüften. Nachts darf es ruhig etwas kühler sein, aber Frost vertragen die Keimlinge nicht.

Lichtbedarf: Sonnige Plätze bevorzugt

Strohblumen brauchen viel Licht, um kräftig zu keimen und zu wachsen. Stellen Sie die Aussaatgefäße an einen hellen Ort, aber vermeiden Sie direkte Mittagssonne, die kann die zarten Keimlinge verbrennen. Wenn Sie drinnen vorziehen, ist eine Fensterbank nach Süden oder Westen ideal.

Keimungszeit und erste Anzeichen: Geduld ist gefragt

Die Keimung dauert in der Regel 1-2 Wochen. Manchmal geht's schneller, manchmal dauert's länger - jede Pflanze hat ihr eigenes Tempo. Erste Anzeichen sind kleine grüne Spitzen, die aus der Erde lugen. Sobald Sie diese sehen, ist es wichtig, die Abdeckung zu entfernen, falls Sie eine verwendet haben. Die Keimlinge brauchen jetzt frische Luft und volles Licht.

Jungpflanzenaufzucht: Von zarten Sprösslingen zu robusten Pflanzen

Jetzt wird's spannend! Die Keimlinge entwickeln sich zu Jungpflanzen. Diese Phase ist wichtig für kräftige und gesunde Strohblumen.

Pikieren und Umtopfen: Mehr Platz zum Wachsen

Wenn die Pflänzchen etwa 5 cm groß sind und das erste richtige Blattpaar entwickelt haben, ist es Zeit fürs Pikieren. Nehmen Sie dazu einen Bleistift oder einen speziellen Pikierstab und heben Sie die Pflänzchen vorsichtig aus der Erde. Fassen Sie sie dabei nur an den Blättern an, nicht am empfindlichen Stängel. Setzen Sie sie einzeln in kleine Töpfe mit frischer, nährstoffarmer Erde. Drücken Sie die Erde sanft an und gießen Sie vorsichtig.

Abhärtung vor dem Auspflanzen: Vorbereitung für draußen

Bevor die Jungpflanzen ins Freiland kommen, müssen sie abgehärtet werden. Das bedeutet, sie langsam an die Bedingungen im Freien zu gewöhnen. Stellen Sie die Töpfe zunächst für ein paar Stunden täglich nach draußen, am besten an einen geschützten Ort. Verlängern Sie die Zeit draußen Tag für Tag. Nach etwa einer Woche sollten die Pflanzen fit für den Garten sein.

Auspflanzen ins Freiland: Der große Umzug

Wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, können die Strohblumen ins Beet umziehen. Wählen Sie einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden. Lockern Sie die Erde gut auf und mischen Sie etwas Kompost unter. Pflanzen Sie die Jungpflanzen im Abstand von etwa 30 cm. Gießen Sie sie gut an und mulchen Sie den Boden rundherum - das hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut.

Pflege der heranwachsenden Pflanzen: Auf dem Weg zur Blüte

Jetzt geht's in die Zielgerade! Mit der richtigen Pflege entwickeln sich Ihre Strohblumen zu prächtigen Exemplaren.

Regelmäßige Bewässerung: Durstig, aber nicht übertreiben

Strohblumen mögen es eher trocken, aber ganz ohne Wasser geht's natürlich nicht. Gießen Sie regelmäßig, aber lassen Sie den Boden zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen. Ein guter Tipp: Gießen Sie lieber seltener, dafür aber durchdringend. Das fördert tiefes Wurzelwachstum und macht die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit.

Düngung: Weniger ist mehr

Strohblumen sind genügsam und brauchen nicht viel Dünger. Zu viel Stickstoff fördert üppiges Blattwachstum auf Kosten der Blüten. Geben Sie alle 4-6 Wochen eine kleine Portion organischen Dünger. Kompost oder gut verrotteter Mist sind ideal. Oder greifen Sie zu einem speziellen Blumendünger mit wenig Stickstoff und viel Kalium - das fördert die Blütenbildung.

Unkrautbekämpfung: Freie Bahn für die Strohblumen

Unkraut konkurriert mit Ihren Strohblumen um Wasser und Nährstoffe. Jäten Sie regelmäßig, am besten wenn der Boden leicht feucht ist. Vorsicht mit der Hacke - die Wurzeln der Strohblumen sind empfindlich. Mulchen hilft übrigens auch gegen Unkraut und hält den Boden feucht.

Stützen bei Bedarf: Halt geben

Die meisten Strohblumensorten sind recht standfest. Bei hohen Sorten oder an windigen Standorten kann eine Stütze aber sinnvoll sein. Stecken Sie einfach dünne Bambusstäbe neben die Pflanzen und binden Sie die Stängel locker daran fest. Verwenden Sie weiches Material, das nicht einschneidet.

Mit dieser Pflege entwickeln sich Ihre Strohblumen prächtig. Bald werden Sie mit einer Fülle bunter, langanhaltender Blüten belohnt. Und das Beste: Sie können die Blüten auch trocknen und haben so noch lange Freude an Ihren selbstgezogenen Strohblumen!

Krankheiten und Schädlinge bei Strohblumen

Strohblumen sind im Allgemeinen recht robuste Pflanzen, aber auch sie können von Krankheiten und Schädlingen befallen werden. Hier ein Überblick über häufige Probleme und wie man ihnen begegnet.

Häufige Probleme bei Strohblumen

Zu den gängigsten Problemen gehören:

  • Mehltau: Ein weißer, mehliger Belag auf Blättern und Stängeln.
  • Grauschimmel: Graue, pelzige Flecken auf Blüten und Blättern.
  • Blattläuse: Kleine, grüne oder schwarze Insekten, die sich von Pflanzensäften ernähren.
  • Spinnmilben: Winzige Spinnentiere, die feine Gespinste auf den Blättern hinterlassen.

Präventive Maßnahmen

Um Krankheiten und Schädlinge zu vermeiden, beachten Sie folgende Punkte:

  • Wählen Sie einen sonnigen Standort mit guter Luftzirkulation.
  • Achten Sie auf einen lockeren, gut drainierten Boden.
  • Gießen Sie morgens, damit die Pflanzen über den Tag abtrocknen können.
  • Halten Sie einen ausreichenden Pflanzabstand ein.
  • Entfernen Sie regelmäßig welke Blätter und Blüten.

Biologische und chemische Bekämpfungsmethoden

Bei einem Befall gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Bekämpfung:

  • Biologisch: Nützlinge wie Marienkäfer gegen Blattläuse einsetzen, Knoblauch- oder Brennnesseljauche als natürliches Pflanzenstärkungsmittel verwenden.
  • Chemisch: Im Fachhandel erhältliche Pflanzenschutzmittel. Bitte beachten Sie, dass diese nur im äußersten Notfall und unter strenger Beachtung der Anwendungshinweise eingesetzt werden sollten.

Strohblumen-Ernte

Der optimale Erntezeitpunkt

Für die beste Qualität getrockneter Blüten ernten Sie die Strohblumen, wenn sie gerade voll erblüht, aber noch nicht überreif sind. Dies ist meist der Fall, wenn die äußeren Blütenblätter vollständig geöffnet sind, die inneren aber noch leicht geschlossen. Bei den meisten Sorten tritt dies etwa 7-10 Tage nach dem Aufblühen ein.

Die richtige Erntetechnik

Bei der Ernte gehen Sie wie folgt vor:

  • Schneiden Sie die Blüten am frühen Morgen, wenn der Tau getrocknet ist.
  • Verwenden Sie eine scharfe, saubere Schere oder ein Messer.
  • Schneiden Sie die Stiele möglichst lang ab, mindestens 20-30 cm.
  • Entfernen Sie die Blätter vom Stiel.

Trocknung der Blüten

Nach der Ernte folgt die Trocknung:

  • Bündeln Sie 5-10 Stiele und hängen Sie sie kopfüber an einem dunklen, trockenen und gut belüfteten Ort auf.
  • Alternativ können Sie die Blüten auch liegend auf einem Gitter oder Sieb trocknen.
  • Die Trocknungszeit beträgt je nach Größe der Blüten und Luftfeuchtigkeit 2-3 Wochen.

Verwendungsmöglichkeiten in der Floristik

Getrocknete Strohblumen sind vielseitig einsetzbar:

  • In Trockensträußen und Gestecken
  • Als Dekoration in Kränzen
  • Für Blumenbilder und Collagen
  • In Potpourris
  • Als natürliche Raumdekorationen

Samengewinnung für die nächste Saison

Auswahl geeigneter Pflanzen

Für die Samengewinnung wählen Sie am besten besonders kräftige und gesunde Pflanzen aus. Achten Sie darauf, dass die Blüten typisch für die Sorte sind und die gewünschten Eigenschaften aufweisen.

Zeitpunkt und Methode der Samenernte

Die Samenernte erfolgt, wenn die Blütenköpfe vollständig vertrocknet sind:

  • Schneiden Sie die ganzen Blütenköpfe ab und lassen Sie sie in Papiertüten nachtrocknen.
  • Nach etwa einer Woche können Sie die Samen vorsichtig aus den Blütenköpfen herausschütteln oder -reiben.

Reinigung und Lagerung der Samen

Zum Schluss noch einige Tipps zur Aufbewahrung:

  • Sieben Sie die Samen, um Blütenreste zu entfernen.
  • Lagern Sie die gereinigten Samen in Papiertüten oder Gläsern an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort.
  • Beschriften Sie die Behälter mit Sorte und Datum.
  • Bei richtiger Lagerung bleiben die Samen 2-3 Jahre keimfähig.

Mit diesen Tipps zur Pflege, Ernte und Samengewinnung können Sie sich Jahr für Jahr an prächtigen Strohblumen in Ihrem Garten erfreuen. Viel Spaß beim Gärtnern!

Vielfalt der Strohblumen: Ein Farbenspiel für jeden Garten

Strohblumen sind vielseitige Pflanzen im Garten. Mit ihrer Vielfalt an Arten und Sorten bieten sie für jeden Geschmack und jede Gartensituation die passende Pflanze. Betrachten wir die beliebtesten Varietäten genauer.

Beliebte Strohblumensorten für Ihren Garten

Die gängigste Art ist die Xerochrysum bracteatum, früher als Helichrysum bracteatum bekannt. Sie bietet eine breite Palette an Farben und Wuchsformen. Besonders beliebt sind:

  • Monstrosum-Gruppe: Große, gefüllte Blüten in kräftigen Farben
  • Silvery Rose: Zarte, rosafarbene Blüten mit silbrigem Schimmer
  • Golden Beauty: Leuchtend gelbe Blüten, die wie kleine Sonnen wirken
  • Salmon Queen: Apricot-farbene Blüten für einen warmen Farbakzent

Ein Regenbogen im Beet: Farbvariationen der Strohblume

Strohblumen beeindrucken durch ihre Farbvielfalt. Von zartem Weiß über leuchtendes Gelb bis hin zu kräftigem Rot und tiefem Violett ist alles vertreten. Besonders interessant sind zweifarbige Sorten wie 'Fire Ball' mit roten Blüten und gelber Mitte oder 'Bikini' mit rosa Blütenblättern und gelber Scheibe.

Von Zwerg bis Riese: Wuchsformen und -höhen

Je nach Sorte variieren Strohblumen stark in ihrer Wuchshöhe:

  • Zwergformen wie 'Tom Thumb' werden nur 20-30 cm hoch
  • Mittelhohe Sorten wie 'Monstrosum' erreichen 60-80 cm
  • Hochgewachsene Varianten wie 'Tall Double' können bis zu 1 m Höhe erreichen

Diese Vielfalt ermöglicht es, Strohblumen vielseitig im Garten einzusetzen - vom Steingarten bis zur Rabatte.

Strohblumen als Gestaltungselement im Garten

Strohblumen sind vielseitig im Gartendesign einsetzbar. Ihre lange Blütezeit und die Vielfalt an Farben und Formen machen sie zu idealen Partnern für viele andere Pflanzen.

Harmonische Kombinationen: Strohblumen und ihre Begleiter

Strohblumen lassen sich gut mit anderen Sommerblumen kombinieren. Besonders schön wirken sie zusammen mit:

  • Zinnien für ein farbenfrohes Sommerbeet
  • Gräsern für einen natürlichen Look
  • Dahlien für ein üppiges Blütenmeer
  • Lavendel für einen mediterranen Touch

Achten Sie bei der Kombination auf ähnliche Standortansprüche. Strohblumen mögen es sonnig und eher trocken - perfekt für Steingärten oder Kiesflächen.

Kreative Ideen für Beete und Rabatten

In Beeten und Rabatten können Strohblumen vielfältig eingesetzt werden:

  • Als farbiger Hintergrund für niedrigere Pflanzen
  • In Gruppen als Blickfang zwischen Stauden
  • Als Lückenfüller in Staudenbeeten
  • In Kübeln und Balkonkästen für sommerliche Akzente

Ein Tipp aus meinem Garten: Ich säe Strohblumen gerne zwischen Gemüsepflanzen. Sie locken Bestäuber an und sehen dabei noch toll aus!

Strohblumen als Schnittblumen: Dauerhafte Freude in der Vase

Strohblumen sind ideale Schnittblumen, die sowohl frisch als auch getrocknet lange Freude bereiten. Für die Ernte als Schnittblume gilt:

  • Schneiden Sie die Blüten, wenn sie halb geöffnet sind
  • Ernten Sie am besten morgens oder abends
  • Entfernen Sie die unteren Blätter
  • Stellen Sie die Stiele sofort in Wasser

Frisch halten sich Strohblumen etwa zwei Wochen in der Vase. Für Trockensträuße hängen Sie die Blüten kopfüber an einem trockenen, dunklen Ort auf.

Die vielseitige Strohblume im Garten

Strohblumen bereichern jeden Garten. Sie begeistern mit ihrer Farbenvielfalt, sind pflegeleicht und vielseitig einsetzbar. Von der Aussaat bis zur Ernte bieten sie Gartenfreude pur. Ob als farbenfroher Akzent im Beet, als Schnittblume oder für dauerhafte Trockengestecke - Strohblumen sind eine wertvolle Bereicherung.

Mein persönliches Fazit nach Jahren der Gärtnerei: Wer einmal Strohblumen gesät hat, wird sie nicht mehr missen wollen. Ihre Anspruchslosigkeit gepaart mit ihrer Schönheit macht sie zu idealen Begleitern für Hobbygärtner und Profis gleichermaßen. Probieren Sie es aus und entdecken Sie die Vielfalt der Strohblumen in Ihrem Garten.

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