Dahlien

Dahlien stammen ursprünglich aus den Hochebenen Mittelamerikas und wachsen in Höhenlagen zwischen 1500 und 2000 Metern. Es gibt ca. 35 Wildarten und mehr als 2600 verschiedene Kultursorten. Die ausdauernden, krautigen Pflanzen gehören zu den Korbblütlern (Compositae). Ihre Blumen sind im Zentrum aus einzelnen Röhrenblüten zusammengesetzt und von Kronblättern umrahmt. Die Kronblätter können einfarbig oder mehrfarbig sein und außer einem reinen Blau alle möglichen Farben haben.

Die Blütezeit dauert von Juli bis zum ersten Frost. Durch die ersten Nachtfröste im Herbst sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab und werden welk und dunkel. Nun gehen die Dahlien in Ruhe bis Feuchtigkeit und Wärme sie im Frühjahr erneut zum Austreiben anregen. Die Energie dazu stammt aus verdickten Wurzeln, die den Pflanzen als Speicherknollen dienen. An ihnen gibt es keine Knospen oder schlafende Augen. Neue Austriebe bilden sich nur am Übergang zwischen den Knollen und dem Stängel der Pflanze.

Dahlien – Sortenauswahl, Pflanzung und Pflege

Es gibt mehr als 2500 verschiedene Dahliensorten, die nach der Form ihrer Blüten in 13 Klassen unterteilt werden. Die niedrigsten Sorten werden 25 cm hoch, die höchsten Dahlien können mehr als 2 Meter Höhe erreichen. Als höchste Sorte gilt die dunkelrote Kaktusdahlie „Kalinka“, die mit 3,6 m im Guinnessbuch der Rekorde steht.

Die Sortenvielfalt der Dahlie

Es gibt mehr als 2500 verschiedene Dahliensorten, die nach der Form ihrer Blüten in 13 Klassen unterteilt werden. Die niedrigsten Sorten werden 25 cm hoch, die höchsten Dahlien können mehr als 2 Meter Höhe erreichen. Als höchste Sorte gilt die dunkelrote Kaktusdahlie „Kalinka“, die mit 3,6 m im Guinnessbuch der Rekorde steht.

Die Blütengröße variiert bei den Dahlien von 3 cm bis mehr als 25 cm. Farblich reicht das Spektrum von weiß über gelb, orange und rot bis hin zu violett. Lediglich rein blaue Farbtöne gibt es bei Dahlien nicht. Die Röhrenblüten im Zentrum der Blumen sind gelb, orange oder rot.

Klasse 1: Einfachblühende Dahlien

Bei den Einfach blühenden Dahlien haben die Blumen einen Kreis aus meistens 8 Blütenblättern und ein flaches, freies Zentrum aus kurzen Röhrenblüten. Diese Dahliengruppe ist besonders attraktiv für blütenbesuchende Insekten. Vor allem Hummeln und Bienen sammeln Pollen und Nektar an einfach blühenden Dahlien.

Klasse 2: Anemonenblütige Dahlien

Die Blumen der anemonenblütigen Dahlien haben einen oder mehrere Ringe aus Blütenblättern. Das Zentrum in der Mitte ist wie bei den einfachblühenden Dahlien frei. Dort stehen aber lange Röhrenblüten, die weit aus der Blume herausragen. Anemonenblütige Dahlien sind gute Bienenweiden.

Klasse 3: Halskrausen-Dahlien

Die Halskrausendahlien haben einen einfachen Ring aus flachen Blütenblättern und einen aus umgebildeten Staubgefäßen. Die zwei Ringe umgeben das freie Zentrum wie ein Kragen oder eine Halskrause aus. Bienen und Hummeln lieben diese Dahliensorten.

Klasse 4: Seerosen-Dahlien

Bei den Seerosendahlien sind die schalenförmigen Blumen dicht gefüllt. Die Kronblätter sind flach oder längs nach unten oder oben eingerollt. In den voll geöffneten Blütenköpfen sind die Röhrenblüten in der Mitte als kleine, gelbe Scheibe sichtbar.

Klasse 5: Dekorative Dahlien

Dekorative Dahlien haben so dicht gefüllte Blumen, dass im Zentrum keine Röhrenblüten mehr sichtbar sind. Die Blütenblätter sind breit mit stumpfer Spitze, meist flach, selten längs leicht nach innen oder außen aufgerollt. Die Dekorativen werden auch als Schmuckdahlien bezeichnet. Die meisten Dahliensorten gehören in diese Klasse.

Klasse 6: Ball-Dahlien

Ball-Dahlien haben dicht gefüllte, runde oder flachrunde Blütenköpfe. Röhrenblüten sind im Zentrum nicht sichtbar. Ihre Blütenblätter sind an der Spitze abgerundet und über mehr als die Hälfte ihrer Länge eingerollt. Die Balldahlien werden auch als "Georginen" bezeichnet.

Klasse 7: Pompon-Dahlien

Die Blütenköpfe der Pompon-Dahlien ähneln denen der Ball-Dahlien. Sie sind aber kleiner und kugelrund. Ihre Blütenblätter sind in ihrer gesamten Länge eingerollt und bilden feste, etwa Tischtennisball große Kugelblüten.

Klasse 8: Kaktus-Dahlien

Auch die Kaktus-Dahlien gehören zu den gefüllt blühenden Dahliensorten. Charakteristisch ist, dass ihre Blütenblätter schmal sind und spitz zulaufen. Sie sind über mehr als die Hälfte ihrer Länge nach unten eingerollt und wirken wie die Dornen von Kakteen.

Klasse 9: Semikaktus-Dahlien

Die Blütenköpfe der Semikaktus-Dahlien sind dicht gefüllt. Ihre Blütenblätter sind schmaler als bei den Dekorativen, aber breiter als bei den Kaktus-Dahlien. Sie laufen spitz zu und sind höchstens auf halber Länge nach unten gerollt.

Klasse 10: Diverse Dahlien

Als Diverse werden Sorten bezeichnet, die sich nicht eindeutig in eine der anderen Dahlienklassen einordnen lassen. Das betrifft zum Beispiel die Duplex-Dahlien und die Päonienblütigen Dahlien, die keine eigenen Klassen bilden. Bis vor einigen Jahren waren hier auch die Hirschgeweihdahlien und die Orchideenblütigen eingeordnet.

Klasse 11: Hirschgeweih-Dahlien

Die Blumen der Hirschgeweihdahlien sind gefüllt und ähneln denen von Kaktus- und Semikaktus-Dahlien. Ihre Blütenblätter sind an den Enden aber gespalten und haben mehrere Spitzen oder Fransen. Sie werden auch als Split-Dahlien oder Decasplit bzw. "fimbriated" oder "lancinated" bezeichnet.

Klasse 12: Orchideenblütige Dahlien - einfach

Die Orchideenblütigen Dahlien sind einfach blühende Sorten. Sie haben sternförmige Blumen mit schmalen Blütenblättern, die sich nach oben aufrollen. Das freie Zentrum lockt zahlreiche Nektar und Pollen sammelnde Insekten an.

Klasse 13: Orchideenblütige Dahlien - gefüllt

Bei den gefüllten Orchideenblütigen Dahlien ist das Zentrum nicht sichtbar. Die spitz zulaufenden Blütenblätter sind am Rand nach oben oder unten gebogen.

Dahlien pflanzen

Weil Dahlien keinen Frost vertragen, können sie erst nach den Eisheiligen Ende Mai ins Freie gepflanzt werden. Sie können die Knollen aber bereits ab Ende April in Töpfen oder Kübeln im Haus oder Gewächshaus vorziehen.

Während der Lagerung im Winter verlieren die Knollen Feuchtigkeit und müssen vor der Pflanzung einige Stunden gewässert werden, damit sie zügig austreiben können. Setzen Sie die gewässerten Dahlien danach in ein ausreichend großes, flaches Pflanzloch, so dass die Knollen waagerecht ausgebreitet darin genug Platz finden. Eine Pflanzlochtiefe von etwa 10 bis 15 cm ist ausreichend, weil die Knollen und das Herz der Pflanze nur drei Finger hoch (ca. 5 cm) mit Erde bedeckt werden. Der Rest des Vorjahrestriebes schaut nach der Pflanzung aus dem Boden.

Der ideale Dahlien-Standort hat einen lockeren, nahrhaften, gut drainierten Boden und ist sonnig. Achten Sie auf einen ausreichend weiten Pflanzabstand. Kleine Sorten können mit einen Abstand von etwa 20 bis 30 cm gesetzt werden. Bei größeren Sorten sollten es 50 cm oder mehr sein. Wenn die Dahlien eine Stütze benötigt, sollten Sie den Pfahl bereits bei der Pflanzung mit einsetzen, wenn sie die Lage der Knollen sehen können.

Dahlien pflegen

Dahlien treiben mit mehreren Trieben aus. Damit die Stängel großer Sorten im Sommer nicht zu dicht stehen und sich gegenseitig behindern, sollten Sie nur 3 bis 5 davon stehen lassen. Bedenken Sie, dass sich die Triebe später noch verzweigen.

Dahlien bilden innerhalb weniger Wochen große, massige Büsche. Dafür benötigen sie reichlich Wasser und Nährstoffe. Der erste Austrieb erfolgt mit den Energiereserven aus den Knollen. Dann müssen die Pflanzen aber gut gedüngt werden, damit sie wieder Reserven für das nächste Jahr anlegen können. Bei der Pflanzung können Sie an der Pflanzstelle Kompost untergraben oder organische Langzeitdünger wie Hornspäne mit in das Pflanzloch geben. Gönnen Sie den Pflanzen im Sommer zusätzlich eine Kopfdüngung. Das Ausschneiden der verblühten Blumen fördert die Bildung neuer Knospen.

Dahlien aussäen

Dahlien werden nicht nur im Frühjahr als Knollen angeboten, sondern auch als Saatgut. Meistens sind diese Saatdahlien kleinbleibende Mischungen. Die Aussaat erfolgt in der Zeit von Anfang März bis Ende April im Haus. Streuen Sie die Samen in Zimmergewächshäusern oder in Anzuchtplatten auf Aussaaterde und decken Sie sie mit etwa 3 mm Substrat ab. Bei einer Temperatur von 16 bis 20 °C gehen die Samen innerhalb von 2 Wochen auf.

Nach etwa 3 Wochen werden die Sämlinge einzeln in Töpfe mit 10 bis 12 cm Durchmesser pikiert. Um die Verzweigung und einen buschigen Wuchs zu fördern, wird oberhalb des 6. Laubblattes die Triebspitze entfernt (Pinzieren). Ab Ende Mai können die Jungpflanzen ins Freie. Achten Sie darauf die Pflanzen zunächst vor direkter Sonne zu schützen, um Sonnenbrand zu vermeiden.

Weil die ausgesäten Dahlien noch keine Speicherknollen haben, brauchen sie eine regelmäßige Versorgung mit Dünger. Geben Sie den Jungpflanzen in den Töpfen Flüssigdünger und im Beet einen Langzeitdünger. Während des Sommers werden die Dahlien Energiereserven anlegen und bis zum Herbst Knollen bilden. Diese Knollen können Sie dann über Winter einlagern und im nächsten Jahr erneut pflanzen.

Lagerung der Knollen

Der erste Frost setzt der Blütenpracht der Dahlien ein Ende. Das Laub wird dunkel und stirbt ab. Jetzt müssen die Pflanzen für die Überwinterung vorbereitet werden. Schneiden Sie die Triebe etwa 10 bis 15 cm über dem Boden ab. Wenn Sie die Pflanzen jetzt mit Etiketten versehen, vermeiden Sie Verwechselungen und können die Knollen im nächsten Jahr wieder gezielt an den passenden Platz im Beet pflanzen.

Graben Sie die Dahlien vorsichtig mit einer Grabegabel aus. Die Knollen dürfen beim Ausgraben nicht beschädigt werden. Halten Sie darum beim Einstechen mindestens 30 cm Abstand von den Trieben. Entfernen sie abgestorbenes Material und lassen Sie die Dahlien einige Tage an einem luftigen Ort oberflächlich abtrocknen.

Für die Lagerung kommen die Dahlien an einen kühlen, aber frostfreien Platz in der Garage oder im Keller. Optimal sind Temperaturen von 5 bis 8 °C. Damit sie nicht austrocknen werden die Knollen mit Torf oder Zeitungspapier abgedeckt und in luftigen Kisten gelagert. Es darf sich kein Schwitzwasser bilden, weil das Fäulnis verursachen würde. Das Herz der Pflanze darf aber auch nicht vertrocknen, weil die Dahlien sonst im nächsten Jahr nicht mehr austreiben.

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Dahlien stammen ursprünglich aus den Hochebenen Mittelamerikas und wachsen in Höhenlagen zwischen 1500 und 2000 Metern. Es gibt ca. 35 Wildarten und mehr als 2600 verschiedene Kultursorten. Die... mehr erfahren »
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Dahlien

Dahlien stammen ursprünglich aus den Hochebenen Mittelamerikas und wachsen in Höhenlagen zwischen 1500 und 2000 Metern. Es gibt ca. 35 Wildarten und mehr als 2600 verschiedene Kultursorten. Die ausdauernden, krautigen Pflanzen gehören zu den Korbblütlern (Compositae). Ihre Blumen sind im Zentrum aus einzelnen Röhrenblüten zusammengesetzt und von Kronblättern umrahmt. Die Kronblätter können einfarbig oder mehrfarbig sein und außer einem reinen Blau alle möglichen Farben haben.

Die Blütezeit dauert von Juli bis zum ersten Frost. Durch die ersten Nachtfröste im Herbst sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab und werden welk und dunkel. Nun gehen die Dahlien in Ruhe bis Feuchtigkeit und Wärme sie im Frühjahr erneut zum Austreiben anregen. Die Energie dazu stammt aus verdickten Wurzeln, die den Pflanzen als Speicherknollen dienen. An ihnen gibt es keine Knospen oder schlafende Augen. Neue Austriebe bilden sich nur am Übergang zwischen den Knollen und dem Stängel der Pflanze.

Dahlien – Sortenauswahl, Pflanzung und Pflege

Es gibt mehr als 2500 verschiedene Dahliensorten, die nach der Form ihrer Blüten in 13 Klassen unterteilt werden. Die niedrigsten Sorten werden 25 cm hoch, die höchsten Dahlien können mehr als 2 Meter Höhe erreichen. Als höchste Sorte gilt die dunkelrote Kaktusdahlie „Kalinka“, die mit 3,6 m im Guinnessbuch der Rekorde steht.

Die Sortenvielfalt der Dahlie

Es gibt mehr als 2500 verschiedene Dahliensorten, die nach der Form ihrer Blüten in 13 Klassen unterteilt werden. Die niedrigsten Sorten werden 25 cm hoch, die höchsten Dahlien können mehr als 2 Meter Höhe erreichen. Als höchste Sorte gilt die dunkelrote Kaktusdahlie „Kalinka“, die mit 3,6 m im Guinnessbuch der Rekorde steht.

Die Blütengröße variiert bei den Dahlien von 3 cm bis mehr als 25 cm. Farblich reicht das Spektrum von weiß über gelb, orange und rot bis hin zu violett. Lediglich rein blaue Farbtöne gibt es bei Dahlien nicht. Die Röhrenblüten im Zentrum der Blumen sind gelb, orange oder rot.

Klasse 1: Einfachblühende Dahlien

Bei den Einfach blühenden Dahlien haben die Blumen einen Kreis aus meistens 8 Blütenblättern und ein flaches, freies Zentrum aus kurzen Röhrenblüten. Diese Dahliengruppe ist besonders attraktiv für blütenbesuchende Insekten. Vor allem Hummeln und Bienen sammeln Pollen und Nektar an einfach blühenden Dahlien.

Klasse 2: Anemonenblütige Dahlien

Die Blumen der anemonenblütigen Dahlien haben einen oder mehrere Ringe aus Blütenblättern. Das Zentrum in der Mitte ist wie bei den einfachblühenden Dahlien frei. Dort stehen aber lange Röhrenblüten, die weit aus der Blume herausragen. Anemonenblütige Dahlien sind gute Bienenweiden.

Klasse 3: Halskrausen-Dahlien

Die Halskrausendahlien haben einen einfachen Ring aus flachen Blütenblättern und einen aus umgebildeten Staubgefäßen. Die zwei Ringe umgeben das freie Zentrum wie ein Kragen oder eine Halskrause aus. Bienen und Hummeln lieben diese Dahliensorten.

Klasse 4: Seerosen-Dahlien

Bei den Seerosendahlien sind die schalenförmigen Blumen dicht gefüllt. Die Kronblätter sind flach oder längs nach unten oder oben eingerollt. In den voll geöffneten Blütenköpfen sind die Röhrenblüten in der Mitte als kleine, gelbe Scheibe sichtbar.

Klasse 5: Dekorative Dahlien

Dekorative Dahlien haben so dicht gefüllte Blumen, dass im Zentrum keine Röhrenblüten mehr sichtbar sind. Die Blütenblätter sind breit mit stumpfer Spitze, meist flach, selten längs leicht nach innen oder außen aufgerollt. Die Dekorativen werden auch als Schmuckdahlien bezeichnet. Die meisten Dahliensorten gehören in diese Klasse.

Klasse 6: Ball-Dahlien

Ball-Dahlien haben dicht gefüllte, runde oder flachrunde Blütenköpfe. Röhrenblüten sind im Zentrum nicht sichtbar. Ihre Blütenblätter sind an der Spitze abgerundet und über mehr als die Hälfte ihrer Länge eingerollt. Die Balldahlien werden auch als "Georginen" bezeichnet.

Klasse 7: Pompon-Dahlien

Die Blütenköpfe der Pompon-Dahlien ähneln denen der Ball-Dahlien. Sie sind aber kleiner und kugelrund. Ihre Blütenblätter sind in ihrer gesamten Länge eingerollt und bilden feste, etwa Tischtennisball große Kugelblüten.

Klasse 8: Kaktus-Dahlien

Auch die Kaktus-Dahlien gehören zu den gefüllt blühenden Dahliensorten. Charakteristisch ist, dass ihre Blütenblätter schmal sind und spitz zulaufen. Sie sind über mehr als die Hälfte ihrer Länge nach unten eingerollt und wirken wie die Dornen von Kakteen.

Klasse 9: Semikaktus-Dahlien

Die Blütenköpfe der Semikaktus-Dahlien sind dicht gefüllt. Ihre Blütenblätter sind schmaler als bei den Dekorativen, aber breiter als bei den Kaktus-Dahlien. Sie laufen spitz zu und sind höchstens auf halber Länge nach unten gerollt.

Klasse 10: Diverse Dahlien

Als Diverse werden Sorten bezeichnet, die sich nicht eindeutig in eine der anderen Dahlienklassen einordnen lassen. Das betrifft zum Beispiel die Duplex-Dahlien und die Päonienblütigen Dahlien, die keine eigenen Klassen bilden. Bis vor einigen Jahren waren hier auch die Hirschgeweihdahlien und die Orchideenblütigen eingeordnet.

Klasse 11: Hirschgeweih-Dahlien

Die Blumen der Hirschgeweihdahlien sind gefüllt und ähneln denen von Kaktus- und Semikaktus-Dahlien. Ihre Blütenblätter sind an den Enden aber gespalten und haben mehrere Spitzen oder Fransen. Sie werden auch als Split-Dahlien oder Decasplit bzw. "fimbriated" oder "lancinated" bezeichnet.

Klasse 12: Orchideenblütige Dahlien - einfach

Die Orchideenblütigen Dahlien sind einfach blühende Sorten. Sie haben sternförmige Blumen mit schmalen Blütenblättern, die sich nach oben aufrollen. Das freie Zentrum lockt zahlreiche Nektar und Pollen sammelnde Insekten an.

Klasse 13: Orchideenblütige Dahlien - gefüllt

Bei den gefüllten Orchideenblütigen Dahlien ist das Zentrum nicht sichtbar. Die spitz zulaufenden Blütenblätter sind am Rand nach oben oder unten gebogen.

Dahlien pflanzen

Weil Dahlien keinen Frost vertragen, können sie erst nach den Eisheiligen Ende Mai ins Freie gepflanzt werden. Sie können die Knollen aber bereits ab Ende April in Töpfen oder Kübeln im Haus oder Gewächshaus vorziehen.

Während der Lagerung im Winter verlieren die Knollen Feuchtigkeit und müssen vor der Pflanzung einige Stunden gewässert werden, damit sie zügig austreiben können. Setzen Sie die gewässerten Dahlien danach in ein ausreichend großes, flaches Pflanzloch, so dass die Knollen waagerecht ausgebreitet darin genug Platz finden. Eine Pflanzlochtiefe von etwa 10 bis 15 cm ist ausreichend, weil die Knollen und das Herz der Pflanze nur drei Finger hoch (ca. 5 cm) mit Erde bedeckt werden. Der Rest des Vorjahrestriebes schaut nach der Pflanzung aus dem Boden.

Der ideale Dahlien-Standort hat einen lockeren, nahrhaften, gut drainierten Boden und ist sonnig. Achten Sie auf einen ausreichend weiten Pflanzabstand. Kleine Sorten können mit einen Abstand von etwa 20 bis 30 cm gesetzt werden. Bei größeren Sorten sollten es 50 cm oder mehr sein. Wenn die Dahlien eine Stütze benötigt, sollten Sie den Pfahl bereits bei der Pflanzung mit einsetzen, wenn sie die Lage der Knollen sehen können.

Dahlien pflegen

Dahlien treiben mit mehreren Trieben aus. Damit die Stängel großer Sorten im Sommer nicht zu dicht stehen und sich gegenseitig behindern, sollten Sie nur 3 bis 5 davon stehen lassen. Bedenken Sie, dass sich die Triebe später noch verzweigen.

Dahlien bilden innerhalb weniger Wochen große, massige Büsche. Dafür benötigen sie reichlich Wasser und Nährstoffe. Der erste Austrieb erfolgt mit den Energiereserven aus den Knollen. Dann müssen die Pflanzen aber gut gedüngt werden, damit sie wieder Reserven für das nächste Jahr anlegen können. Bei der Pflanzung können Sie an der Pflanzstelle Kompost untergraben oder organische Langzeitdünger wie Hornspäne mit in das Pflanzloch geben. Gönnen Sie den Pflanzen im Sommer zusätzlich eine Kopfdüngung. Das Ausschneiden der verblühten Blumen fördert die Bildung neuer Knospen.

Dahlien aussäen

Dahlien werden nicht nur im Frühjahr als Knollen angeboten, sondern auch als Saatgut. Meistens sind diese Saatdahlien kleinbleibende Mischungen. Die Aussaat erfolgt in der Zeit von Anfang März bis Ende April im Haus. Streuen Sie die Samen in Zimmergewächshäusern oder in Anzuchtplatten auf Aussaaterde und decken Sie sie mit etwa 3 mm Substrat ab. Bei einer Temperatur von 16 bis 20 °C gehen die Samen innerhalb von 2 Wochen auf.

Nach etwa 3 Wochen werden die Sämlinge einzeln in Töpfe mit 10 bis 12 cm Durchmesser pikiert. Um die Verzweigung und einen buschigen Wuchs zu fördern, wird oberhalb des 6. Laubblattes die Triebspitze entfernt (Pinzieren). Ab Ende Mai können die Jungpflanzen ins Freie. Achten Sie darauf die Pflanzen zunächst vor direkter Sonne zu schützen, um Sonnenbrand zu vermeiden.

Weil die ausgesäten Dahlien noch keine Speicherknollen haben, brauchen sie eine regelmäßige Versorgung mit Dünger. Geben Sie den Jungpflanzen in den Töpfen Flüssigdünger und im Beet einen Langzeitdünger. Während des Sommers werden die Dahlien Energiereserven anlegen und bis zum Herbst Knollen bilden. Diese Knollen können Sie dann über Winter einlagern und im nächsten Jahr erneut pflanzen.

Lagerung der Knollen

Der erste Frost setzt der Blütenpracht der Dahlien ein Ende. Das Laub wird dunkel und stirbt ab. Jetzt müssen die Pflanzen für die Überwinterung vorbereitet werden. Schneiden Sie die Triebe etwa 10 bis 15 cm über dem Boden ab. Wenn Sie die Pflanzen jetzt mit Etiketten versehen, vermeiden Sie Verwechselungen und können die Knollen im nächsten Jahr wieder gezielt an den passenden Platz im Beet pflanzen.

Graben Sie die Dahlien vorsichtig mit einer Grabegabel aus. Die Knollen dürfen beim Ausgraben nicht beschädigt werden. Halten Sie darum beim Einstechen mindestens 30 cm Abstand von den Trieben. Entfernen sie abgestorbenes Material und lassen Sie die Dahlien einige Tage an einem luftigen Ort oberflächlich abtrocknen.

Für die Lagerung kommen die Dahlien an einen kühlen, aber frostfreien Platz in der Garage oder im Keller. Optimal sind Temperaturen von 5 bis 8 °C. Damit sie nicht austrocknen werden die Knollen mit Torf oder Zeitungspapier abgedeckt und in luftigen Kisten gelagert. Es darf sich kein Schwitzwasser bilden, weil das Fäulnis verursachen würde. Das Herz der Pflanze darf aber auch nicht vertrocknen, weil die Dahlien sonst im nächsten Jahr nicht mehr austreiben.

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