Auberginen im Kübel: Die Königin der Mittelmeerküche auf Balkon und Terrasse

Auberginen im Kübel: Ein kulinarisches Abenteuer auf Balkon und Terrasse

Auberginen im Kübel zu ziehen, ist eine spannende Herausforderung für Hobbygärtner. Diese Anleitung hilft Ihnen dabei, die mediterranen Schönheiten erfolgreich anzubauen.

Auberginen-Anbau kompakt: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Sonniger Standort und windgeschützter Platz sind Pflicht
  • Kübel mit mindestens 10 Liter Fassungsvermögen wählen
  • Nährstoffreiches Substrat und regelmäßige Düngung nötig
  • Gleichmäßige Bewässerung für optimales Wachstum
  • Stützstab zur Stabilisierung der Pflanze verwenden

Die Bedeutung von Auberginen in der Küche

Auberginen, auch als Melanzani oder Eierfrucht bekannt, sind aus der mediterranen und orientalischen Küche nicht mehr wegzudenken. Ihr cremiges Fruchtfleisch und der nussige Geschmack machen sie zu einem vielseitigen Gemüse, das sich für Aufläufe, Grillgerichte und Dips gleichermaßen eignet.

In der vegetarischen und veganen Küche ersetzen Auberginen oft Fleisch, etwa im klassischen Moussaka oder als 'Steaks' vom Grill. Ihr hoher Ballaststoffgehalt und die wenigen Kalorien machen sie zu einem beliebten Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Vorteile des Anbaus im Kübel

Der Anbau von Auberginen im Kübel bietet zahlreiche Vorteile, besonders für Stadtgärtner oder Hobbygärtner mit begrenztem Platz:

  • Flexibilität: Kübel lassen sich leicht umstellen, um optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen.
  • Platzersparnis: Ideal für Balkone, Terrassen oder kleine Gärten.
  • Kontrolle: Bessere Steuerung von Bodenbeschaffenheit, Bewässerung und Düngung.
  • Verlängerung der Saison: Bei Kälteeinbruch können die Pflanzen geschützt werden.
  • Dekorativ: Auberginen im Kübel sind ein echter Hingucker auf Balkon oder Terrasse.

Herausforderungen bei der Kübelpflege

Trotz der Vorteile bringt der Anbau im Kübel auch einige Herausforderungen mit sich:

  • Wassermanagement: Kübelpflanzen trocknen schneller aus und benötigen häufigeres Gießen.
  • Nährstoffversorgung: Das begrenzte Erdvolumen erfordert regelmäßige Düngung.
  • Temperaturempfindlichkeit: Kübel reagieren schneller auf Temperaturwechsel, was Stress für die Pflanzen bedeuten kann.
  • Wurzelraum: Der begrenzte Platz kann das Wachstum einschränken.
  • Überwinterung: In kälteren Regionen müssen Kübelpflanzen frostfrei überwintern.

Mit der richtigen Pflege lassen sich diese Herausforderungen jedoch meistern, und Sie können sich an einer reichen Auberginenernte erfreuen.

Standortwahl und Vorbereitung

Ideale Lichtverhältnisse

Auberginen sind echte Sonnenanbeter. Sie benötigen mindestens sechs, besser acht Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich. Ein Südbalkon oder eine nach Süden ausgerichtete Terrasse sind ideal. Beobachten Sie den Sonnenverlauf an verschiedenen Stellen Ihres Außenbereichs, um den optimalen Standort zu finden.

Falls Ihr Balkon oder Ihre Terrasse nicht ganztägig besonnt ist, wählen Sie den hellsten verfügbaren Platz. Bedenken Sie, dass Auberginen bei zu wenig Licht zwar wachsen, aber kaum Früchte ansetzen werden.

Temperaturanforderungen

Auberginen stammen ursprünglich aus tropischen Regionen und lieben es warm. Die optimale Temperatur für ihr Wachstum liegt zwischen 20 und 30 Grad Celsius. Nachts sollte die Temperatur nicht unter 15 Grad fallen.

Im Frühling, wenn die Nächte noch kühl sind, kann es sinnvoll sein, die Kübel tagsüber nach draußen und nachts wieder ins Haus zu stellen. Alternativ können Sie die Pflanzen mit einem Vlies abdecken, um sie vor Kälte zu schützen.

Windschutz

Obwohl Auberginen Wärme lieben, mögen sie keinen starken Wind. Dieser trocknet die Pflanzen aus und kann zu Verdunstungsschäden führen. Suchen Sie einen windgeschützten Standort oder schaffen Sie einen Windschutz, etwa durch größere Kübelpflanzen oder ein Rankgitter mit Kletterpflanzen.

Ein leichter Luftzug ist jedoch förderlich, da er die Bestäubung der Blüten unterstützt und das Risiko von Pilzerkrankungen reduziert.

Auswahl des richtigen Kübels

Größe und Material

Für Auberginen eignen sich Kübel mit einem Fassungsvermögen von mindestens 10 Litern, besser noch 15 bis 20 Liter. Je größer der Kübel, desto mehr Wurzelraum hat die Pflanze und desto stabiler bleibt die Feuchtigkeit und Temperatur im Wurzelbereich.

Bei der Materialwahl haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

  • Terrakotta: Klassisch und atmungsaktiv, aber schwer und zerbrechlich.
  • Kunststoff: Leicht, günstig und in vielen Farben erhältlich, aber weniger atmungsaktiv.
  • Holz: Natürlich und dekorativ, benötigt aber Pflege gegen Verrottung.
  • Metall: Modern und langlebig, kann sich aber stark aufheizen.

Wählen Sie helle Kübel oder umwickeln Sie dunkle Gefäße mit heller Folie, um eine übermäßige Erwärmung des Wurzelballens zu vermeiden.

Drainage-Löcher

Ausreichende Drainage ist für Auberginen im Kübel unerlässlich. Der Kübel sollte mehrere Löcher im Boden haben, um Staunässe zu verhindern. Legen Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies (etwa 2-3 cm) auf den Kübelboden, bevor Sie das Substrat einfüllen.

Um zu verhindern, dass Erde durch die Löcher austritt, können Sie ein Stück Vlies oder eine alte Kaffeefiltertüte über die Drainage legen. Stellen Sie den Kübel auf Füße oder Untersetzer, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.

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Bodensubstrat und Pflanzung

Optimale Erdmischung

Auberginen gedeihen am besten in einem nährstoffreichen, gut durchlässigen Substrat. Eine geeignete Mischung besteht aus:

  • 60% hochwertiger Gartenerde oder Pflanzerde
  • 20% gut verrotteter Kompost
  • 10% Kokoserde oder Torf (für bessere Wasserspeicherung)
  • 10% Perlit oder feiner Sand (für bessere Drainage)

Diese Mischung bietet eine gute Balance zwischen Nährstoffversorgung, Wasserspeicherung und Durchlüftung. Vermeiden Sie es, Erde aus dem Garten zu verwenden, da diese oft zu schwer ist und sich im Kübel verdichten kann.

pH-Wert des Bodens

Auberginen bevorzugen einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,8. Die meisten Kübelerden liegen in diesem Bereich. Falls Sie unsicher sind, können Sie den pH-Wert mit einem Testkit aus dem Gartenfachhandel überprüfen.

Ist der Boden zu sauer, können Sie etwas Kalk untermengen. Bei zu alkalischem Boden hilft die Zugabe von Torf oder Nadelholzrinde, den pH-Wert zu senken.

Vorbereitungen zur Pflanzung

Bevor Sie Ihre Auberginen pflanzen, sollten Sie folgende Vorbereitungen treffen:

  • Kübel gründlich reinigen, falls bereits benutzt
  • Drainageschicht und Substrat einfüllen
  • Substrat leicht andrücken und wässern
  • Pflanzloch vorbereiten, etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen
  • Stützstab für die spätere Stabilisierung einsetzen

Richtige Pflanztechnik

Beim Einpflanzen der Auberginen gehen Sie wie folgt vor:

  1. Pflanze vorsichtig aus dem Anzuchttopf nehmen
  2. Wurzelballen leicht auflockern, wenn er sehr dicht ist
  3. Pflanze so tief einsetzen, dass der Wurzelhals knapp mit Erde bedeckt ist
  4. Erde um die Pflanze herum andrücken, dabei nicht zu fest
  5. Gründlich angießen, bis Wasser aus den Drainagelöchern austritt

Nach dem Einpflanzen ist es ratsam, den Boden mit einer Mulchschicht aus Stroh oder Rasenschnitt zu bedecken. Dies hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut.

Mit diesen Grundlagen sind Ihre Auberginen bestens für ein erfolgreiches Wachstum im Kübel vorbereitet. Regelmäßige Pflege und Aufmerksamkeit werden Ihnen eine reiche Ernte bescheren.

Bewässerung: Der Schlüssel zum Erfolg bei Auberginen im Kübel

Auberginen sind durstige Pflanzen, die eine sorgfältige Bewässerung benötigen, um optimal zu gedeihen. Besonders im Kübel ist die richtige Wasserzufuhr entscheidend für eine reiche Ernte.

Wasserbedarf von Auberginen

Auberginen mögen es feucht, aber nicht nass. Sie benötigen regelmäßige Wassergaben, um gesund zu wachsen und Früchte zu bilden. Der Wasserbedarf variiert je nach Wachstumsphase und Witterung.

Gießtechnik und -häufigkeit

Gießen Sie Ihre Auberginen am besten morgens oder abends, wenn die Sonne nicht zu stark scheint. Achten Sie darauf, direkt an der Wurzel zu gießen und das Laub trocken zu halten. In der Regel reicht es, alle zwei bis drei Tage zu gießen, bei heißem Wetter eventuell täglich.

Vermeidung von Staunässe

Staunässe ist der größte Feind Ihrer Auberginen im Kübel. Stellen Sie sicher, dass überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Ein Kübel mit Drainage-Löchern ist unerlässlich. Platzieren Sie den Topf leicht erhöht, damit das Wasser frei abfließen kann.

Mulchen zur Feuchtigkeitserhaltung

Eine Mulchschicht aus Stroh oder Rindenmulch hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und verhindert ein zu schnelles Austrocknen. Dies reduziert den Gießaufwand und schützt gleichzeitig vor Temperaturschwankungen.

Düngung: Nährstoffe für kräftige Auberginen

Auberginen sind Starkzehrer und benötigen regelmäßige Düngergaben, um gesund zu wachsen und reichlich Früchte zu tragen.

Nährstoffbedarf von Auberginen

Auberginen benötigen vor allem Stickstoff für üppiges Blattwachstum, Phosphor für die Wurzelbildung und Kalium für die Fruchtentwicklung. Auch Magnesium und Eisen sind wichtige Nährstoffe für diese Pflanzen.

Organische vs. mineralische Dünger

Beide Düngerarten haben ihre Vor- und Nachteile. Organische Dünger wie Kompost oder Hornspäne geben die Nährstoffe langsam ab und verbessern die Bodenstruktur. Mineralische Dünger wirken schneller, müssen aber häufiger angewendet werden.

Düngungsplan und -intervalle

Starten Sie mit einer Grunddüngung beim Einpflanzen. Während der Wachstumsphase düngen Sie alle zwei bis drei Wochen mit einem ausgewogenen Gemüsedünger. Reduzieren Sie die Düngung, sobald sich Früchte bilden, um den Geschmack nicht zu beeinträchtigen.

Anzeichen von Nährstoffmangel

Achten Sie auf Verfärbungen der Blätter: Gelbliche Blätter können auf Stickstoffmangel hindeuten, während violette Verfärbungen oft ein Zeichen für Phosphormangel sind. Bei Kaliummangel werden die Blattränder braun und rollen sich ein.

Stützen und Aufbinden: Halt für Ihre Auberginen

Auberginen im Kübel benötigen oft zusätzliche Unterstützung, um dem Gewicht der Früchte standzuhalten und nicht umzuknicken.

Notwendigkeit von Stützstäben

Besonders bei reichtragendem Wuchs oder in windigen Lagen sind Stützstäbe unerlässlich. Sie verhindern, dass die Pflanze umkippt oder Äste abbrechen.

Materialauswahl für Stützen

Verwenden Sie robuste Materialien wie Bambusstäbe oder Holzpflöcke. Diese sollten mindestens 1,5 Meter lang sein und tief in die Erde gesteckt werden. Für mehrere Pflanzen eignen sich auch Gittersysteme oder Tomatenkäfige.

Richtige Anbindetechnik

Binden Sie die Haupttriebe locker mit weichem Material wie Bast oder speziellen Pflanzenbindern an. Vermeiden Sie zu enge Schlaufen, die in die Pflanze einschneiden könnten. Achten Sie darauf, dass die Pflanze noch Spielraum zum Wachsen hat.

Regelmäßige Kontrolle und Anpassung

Überprüfen Sie die Stützen und Bindungen regelmäßig. Mit zunehmendem Wachstum und Fruchtbildung kann es nötig sein, zusätzliche Stützen anzubringen oder die Bindungen anzupassen. Entfernen Sie zu eng gewordene Bindungen, um Einschnürungen zu vermeiden.

Mit der richtigen Bewässerung, Düngung und Unterstützung legen Sie den Grundstein für gesunde und ertragreiche Auberginen im Kübel. Beobachten Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und reagieren Sie flexibel auf ihre Bedürfnisse. So können Sie sich schon bald über eine reiche Ernte freuen!

Pflege während der Wachstumsphase der Aubergine

Die Pflege von Auberginen im Kübel erfordert während der Wachstumsphase besondere Aufmerksamkeit. Hier ein paar wichtige Tipps:

Ausgeizen und Triebkontrolle

Regelmäßiges Ausgeizen ist bei Auberginen unerlässlich. Entfernen Sie die Seitentriebe, die sich in den Blattachseln bilden. Lassen Sie nur 3-4 kräftige Haupttriebe stehen. So lenken Sie die Energie der Pflanze in die Fruchtbildung und fördern größere, schmackhaftere Auberginen.

Entfernen von Unkraut

Halten Sie den Kübel unkrautfrei. Unkräuter konkurrieren mit Ihrer Aubergine um Nährstoffe und Wasser. Entfernen Sie diese vorsichtig von Hand, um die Wurzeln der Aubergine nicht zu beschädigen.

Förderung der Blütenbildung

Für eine reiche Blütenbildung brauchen Auberginen viel Sonne und Wärme. An trüben Tagen kann eine zusätzliche Pflanzenlampe helfen. Ein leichtes Schütteln der Pflanze oder sanftes Anstupsen der Blüten fördert die Bestäubung.

Umgang mit ersten Früchten

Sobald sich die ersten Früchte zeigen, entfernen Sie überzählige Blüten. Pro Fruchtstand sollten Sie nur 2-3 Früchte belassen. So erreichen die verbleibenden Auberginen eine optimale Größe und Qualität.

Schädlinge und Krankheiten bei Kübel-Auberginen

Auch im Kübel sind Auberginen nicht vor Schädlingen und Krankheiten gefeit. Hier die häufigsten Probleme und wie Sie damit umgehen:

Häufige Schädlinge

Blattläuse

Diese kleinen Sauger befallen oft die Triebspitzen und Blattunterseiten. Bei leichtem Befall hilft Abspritzen mit Wasser. Bei stärkerem Befall können Sie Nützlinge wie Marienkäfer einsetzen oder zu biologischen Pflanzenschutzmitteln greifen.

Spinnmilben

Diese winzigen Spinnentiere lieben trockene, warme Bedingungen. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Besprühen der Blätter. Bei starkem Befall helfen Raubmilben oder spezielle Akarizide.

Weiße Fliege

Diese kleinen, weißen Insekten sitzen meist an der Blattunterseite. Gelbtafeln können helfen, den Befall frühzeitig zu erkennen. Nützlinge wie Schlupfwespen sind natürliche Feinde der Weißen Fliege.

Typische Krankheiten

Grauschimmel

Dieser Pilz tritt bei hoher Luftfeuchtigkeit auf. Sorgen Sie für gute Belüftung und vermeiden Sie Staunässe. Befallene Pflanzenteile sollten Sie sofort entfernen und entsorgen.

Mehltau

Der weiße Belag auf den Blättern deutet auf Mehltau hin. Regelmäßiges Entfernen befallener Blätter und das Spritzen mit einer Lösung aus Backpulver und Wasser kann helfen.

Präventive Maßnahmen

Vorbeugen ist besser als heilen. Hier einige Tipps zur Prävention:

  • Wählen Sie resistente Sorten
  • Sorgen Sie für optimale Wachstumsbedingungen
  • Halten Sie Abstand zwischen den Pflanzen für gute Luftzirkulation
  • Reinigen Sie Ihre Gartengeräte regelmäßig
  • Führen Sie einen konsequenten Fruchtwechsel durch

Biologische und chemische Bekämpfungsmethoden

Im Hobbygarten sollten Sie zuerst auf biologische Methoden setzen. Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen oder Schlupfwespen können viele Schädlinge in Schach halten. Pflanzenjauchen aus Brennnesseln oder Knoblauch stärken die Widerstandskraft der Pflanzen.

Greifen Sie nur im Notfall zu chemischen Mitteln. Wählen Sie dann möglichst bienenfreundliche Produkte und halten Sie sich strikt an die Anwendungsvorschriften.

Ernte und Lagerung von Auberginen

Anzeichen der Reife

Ernten Sie Ihre Auberginen, wenn sie ihre sortentypische Größe erreicht haben und die Schale glänzend ist. Ein leichter Druck mit dem Finger sollte einen kleinen Eindruck hinterlassen, der sich schnell zurückbildet. Überreife Früchte werden bitter und entwickeln harte Kerne.

Richtige Erntetechnik

Schneiden Sie die Auberginen mit einer sauberen, scharfen Schere oder einem Messer ab. Lassen Sie dabei einen kurzen Stiel an der Frucht. Reißen oder drehen Sie die Früchte nicht ab, um die Pflanze nicht zu beschädigen.

Optimale Lagerbedingungen

Auberginen sind nicht lange haltbar. Am besten verarbeiten Sie sie frisch. Für kurze Zeit können Sie sie bei 10-12°C und hoher Luftfeuchtigkeit lagern. Im Kühlschrank halten sie sich etwa eine Woche, verlieren aber an Geschmack.

Verwendungsmöglichkeiten in der Küche

Auberginen sind vielseitig einsetzbar. Klassiker sind Ratatouille, Moussaka oder gefüllte Auberginen. Gegrillte Auberginenscheiben sind ein leckerer Ersatz für Fleisch. In der orientalischen Küche wird daraus Baba Ganoush, ein cremiger Dip, zubereitet. Beachten Sie: Auberginen immer gut durchgaren, roh sind sie leicht giftig!

Mit diesen Tipps zur Pflege, Schädlingsbekämpfung und Ernte werden Sie viel Freude an Ihren Kübel-Auberginen haben. Genießen Sie die Früchte Ihrer Arbeit!

Überwinterung von Auberginenpflanzen

Wenn der Herbst naht, stehen Auberginenliebhaber vor der Frage: Was tun mit den Pflanzen? Keine Sorge, mit ein paar Tricks können Sie Ihre Auberginen überwintern und im nächsten Jahr wieder ernten.

Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit

Bevor der erste Frost kommt, sollten Sie Ihre Auberginen ins Warme bringen. Schneiden Sie die Pflanze zurück, sodass nur noch etwa 20 cm übrig bleiben. Entfernen Sie alle Früchte und Blüten – die Pflanze braucht jetzt ihre Energie zum Überwintern, nicht zum Fruchten.

Möglichkeiten der Überwinterung

Im Haus

Die einfachste Methode ist, den Kübel ins Haus zu holen. Ein kühler, heller Raum wie ein Wintergarten oder eine Veranda ist ideal. Die Temperatur sollte zwischen 10 und 15 Grad liegen. Gießen Sie nur sparsam, gerade genug, damit die Erde nicht austrocknet.

Im Gewächshaus

Haben Sie ein Gewächshaus? Perfekt! Hier fühlen sich Auberginen pudelwohl. Achten Sie darauf, dass es nicht zu feucht wird, sonst droht Schimmelbefall. An sonnigen Wintertagen lüften Sie am besten kurz durch.

Pflege während der Wintermonate

Weniger ist mehr – das gilt für die Winterpflege. Gießen Sie nur, wenn die Erde komplett trocken ist. Düngen Sie nicht, die Pflanze befindet sich in der Ruhephase. Halten Sie Ausschau nach Schädlingen wie Spinnmilben, die gerne überwinternde Pflanzen befallen.

Vorbereitung auf die neue Saison

Sobald die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, erwacht Ihre Aubergine aus dem Winterschlaf. Jetzt heißt es: langsam an die Außenwelt gewöhnen. Stellen Sie die Pflanze tagsüber nach draußen, nachts noch rein. Nach ein paar Wochen ist sie fit für den Garten.

Tipps für eine erfolgreiche Ernte

Jetzt wird's spannend – die Ernte steht bevor! Mit ein paar Kniffen holen Sie das Beste aus Ihren Auberginen heraus.

Optimale Fruchtgröße und -qualität

Wann ist eine Aubergine reif? Drücken Sie sanft mit dem Daumen auf die Schale. Bleibt eine Delle, ist die Frucht perfekt. Die Farbe sollte gleichmäßig dunkelviolett sein, ohne grüne Stellen. Zu große Früchte schmecken oft bitter – ernten Sie lieber etwas früher als zu spät.

Förderung der Fruchtbildung

Wollen Sie mehr Früchte? Dann greifen Sie zur Schere! Entfernen Sie die Triebspitzen, sobald sich 4-5 Blätter gebildet haben. Das regt die Pflanze an, mehr Seitentriebe zu bilden. Mehr Triebe bedeuten mehr potenzielle Früchte. Clever, oder?

Umgang mit Problemsituationen

Oje, die Blätter werden gelb? Keine Panik! Oft ist das ein Zeichen für Nährstoffmangel. Ein Biodünger kann Wunder wirken. Braune Flecken auf den Früchten? Das könnte Sonnenbrand sein. Ein Sonnensegel schafft Abhilfe. Bei Blattläusen hilft eine Schmierseifenlösung – umweltfreundlich und effektiv.

Erntesteigerung durch richtige Pflege

Der Trick für eine reiche Ernte? Konsequenz! Gießen Sie regelmäßig, aber nicht zu viel. Mulchen Sie den Boden, das hält die Feuchtigkeit. Und vergessen Sie das Düngen nicht – alle zwei Wochen reicht. Mit etwas Geduld und Liebe werden Sie mit leckeren Auberginen belohnt.

Ein letztes Wort zu unseren lila Freunden

Puh, das war 'ne Menge Info, oder? Aber keine Sorge, Auberginen im Kübel zu ziehen ist kein Hexenwerk. Klar, es braucht etwas Aufmerksamkeit und Pflege. Aber hey, wenn Sie das nächste Mal in Ihre selbstgezogene Aubergine beißen, wissen Sie: Es hat sich gelohnt!

Denken Sie dran: Jede Pflanze ist anders, jeder Garten einzigartig. Probieren Sie aus, was bei Ihnen am besten funktioniert. Vielleicht entdecken Sie ja Ihren ganz eigenen Auberginen-Trick? In diesem Sinne: Ran an die Kübel und los geht's! Ihre Auberginen werden es Ihnen danken – und Ihr Gaumen erst recht.

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Wie viel Platz benötigen Auberginen im Kübel für optimales Wachstum?
    Auberginen benötigen für optimales Wachstum im Kübel ein Mindestvolumen von 10 Litern, besser sind jedoch 15 bis 20 Liter. Je größer der Kübel, desto mehr Wurzelraum steht der Pflanze zur Verfügung, was zu stabilerer Feuchtigkeit und Temperatur im Wurzelbereich führt. Der Kübeldurchmesser sollte mindestens 30-40 cm betragen, damit sich das Wurzelsystem ausreichend entwickeln kann. Bei größeren Kübeln können die Pflanzen kräftiger wachsen und mehr Früchte bilden. Wichtig ist auch die Tiefe des Pflanzgefäßes - mindestens 30 cm sind erforderlich, damit die Pfahlwurzel genügend Platz hat. Zu kleine Kübel führen zu Stress bei der Pflanze, was sich in geringerer Fruchtbildung und erhöhter Anfälligkeit für Krankheiten äußert.
  2. Welche Standortbedingungen sind für Auberginen auf Balkon und Terrasse notwendig?
    Auberginen sind echte Sonnenanbeter und benötigen mindestens 6-8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich. Ein südlich ausgerichteter Balkon oder eine Südterrasse sind ideal. Die optimale Temperatur liegt zwischen 20-30°C, nachts sollte sie nicht unter 15°C fallen. Windschutz ist wichtig, da starker Wind die Pflanzen austrocknet und zu Verdunstungsschäden führt. Ein leichter Luftzug ist jedoch förderlich für die Bestäubung und beugt Pilzerkrankungen vor. Bei zu wenig Licht wachsen die Pflanzen zwar, setzen aber kaum Früchte an. In kühlen Nächten können Sie die Kübel mit Vlies abdecken oder sie temporär ins Haus stellen. Achten Sie darauf, dass der Standort vor Regen geschützt ist, da Staunässe vermieden werden muss.
  3. Wie unterscheidet sich die Pflege von Auberginen im Kübel vom Freilandanbau?
    Die Kübelpflege von Auberginen erfordert deutlich mehr Aufmerksamkeit als der Freilandanbau. Das Wassermanagement ist kritischer, da Kübelpflanzen schneller austrocknen und häufigeres Gießen benötigen - oft täglich bei heißem Wetter. Die Nährstoffversorgung muss intensiver erfolgen, da das begrenzte Erdvolumen weniger Nährstoffreserven bietet. Alle 2-3 Wochen ist eine Düngung notwendig. Temperaturwechsel wirken sich stärker aus, da Kübel schneller auskühlen oder sich aufheizen. Dafür haben Sie bessere Kontrolle über Bodenbeschaffenheit und können die Pflanzen bei schlechtem Wetter schützen. Die Überwinterung ist im Kübel einfacher, da die Pflanzen frostfrei gestellt werden können. Auch Schädlingsbekämpfung und Krankheitsprävention lassen sich gezielter durchführen.
  4. Warum ist regelmäßiges Ausgeizen bei Auberginen wichtig?
    Regelmäßiges Ausgeizen ist bei Auberginen unerlässlich, um die Energie der Pflanze optimal zu lenken. Dabei werden die Seitentriebe entfernt, die sich in den Blattachseln bilden. Es sollten nur 3-4 kräftige Haupttriebe stehen bleiben. Durch diese Maßnahme konzentriert die Pflanze ihre gesamte Energie auf die Fruchtbildung statt auf überflüssiges Blattwachstum. Das Ergebnis sind größere, schmackhaftere Auberginen mit besserer Qualität. Ohne Ausgeizen würde die Pflanze zu buschig werden, was die Luftzirkulation verschlechtert und das Risiko für Pilzkrankheiten erhöht. Zudem verhindert das Ausgeizen eine Überlastung der Pflanze mit zu vielen Früchten, was zu kleineren und weniger aromatischen Auberginen führen würde. Das Ausgeizen sollte regelmäßig, etwa alle 1-2 Wochen, durchgeführt werden.
  5. Welche besonderen Herausforderungen bringt das Wassermanagement bei Kübelpflanzen mit sich?
    Das Wassermanagement bei Kübelpflanzen ist besonders anspruchsvoll, da mehrere Faktoren das Gleichgewicht beeinflussen. Kübelpflanzen trocknen deutlich schneller aus als Pflanzen im Freiland, da das begrenzte Erdvolumen weniger Wasser speichern kann. Gleichzeitig ist Staunässe fatal, da überschüssiges Wasser nicht wie im Garten versickern kann. Die Bewässerungshäufigkeit schwankt stark je nach Witterung - an heißen Tagen kann tägliches Gießen nötig sein. Kübel heizen sich schneller auf, was zu erhöhter Verdunstung führt. Die richtige Drainage ist entscheidend: Löcher im Kübelboden und eine Drainageschicht aus Blähton verhindern Staunässe. Mulchen hilft, die Feuchtigkeit zu halten und reduziert den Gießaufwand. Die Kontrolle der Bodenfeuchtigkeit durch Fingerprobe ist wichtiger als starres Gießschema.
  6. Worin unterscheiden sich Melanzani von anderen Nachtschattengewächsen im Anbau?
    Melanzani (Auberginen) haben als Nachtschattengewächse ähnliche Grundbedürfnisse wie Tomaten oder Paprika, unterscheiden sich aber in wichtigen Details. Sie sind noch wärmeliebender und benötigen konstant höhere Temperaturen - unter 15°C stellen sie das Wachstum ein. Während Tomaten auch bei kühleren Temperaturen gedeihen, sind Melanzani diesbezüglich sehr empfindlich. Ihr Wasserbedarf ist gleichmäßiger und sie vertragen weder Trockenheit noch Staunässe gut. Anders als bei Tomaten, die man einzeln aufleitet, werden Melanzani auf 3-4 Haupttriebe begrenzt. Die Fruchtbildung erfolgt langsamer als bei anderen Nachtschatten, dafür sind die Früchte größer und fleischiger. Melanzani sind anfälliger für Spinnmilben in trockener Umgebung und benötigen eine gleichmäßigere Luftfeuchtigkeit als ihre Verwandten.
  7. Was ist der Unterschied zwischen Urban Gardening und traditionellem Gemüseanbau?
    Urban Gardening unterscheidet sich grundlegend vom traditionellen Gemüseanbau durch Platzbeschränkungen und innovative Anbaumethoden. Während traditioneller Gemüseanbau auf großen Flächen mit natürlichem Boden stattfindet, nutzt Urban Gardening kleine Räume wie Balkone, Terrassen oder Dächer mit Kübeln und Hochbeeten. Der Fokus liegt auf Platzeffizienz und Mobilität der Pflanzgefäße. Urban Gardening erfordert intensivere Pflege, da Bewässerung und Nährstoffversorgung komplett vom Gärtner gesteuert werden müssen. Dafür bietet es bessere Kontrolle über Schädlinge und Wachstumsbedingungen. Die Sortenwahl orientiert sich an kompakten, kübeltauglichen Varietäten. Urban Gardening ist oft nachhaltiger durch kurze Transportwege und ermöglicht Stadtbewohnern den Zugang zu frischem Gemüse. Die Investition in Ausrüstung ist anfangs höher, aber langfristig rentabel.
  8. Wann ist der optimale Zeitpunkt für die Ernte von Auberginen?
    Der optimale Erntezeitpunkt für Auberginen ist erreicht, wenn die Früchte ihre sortentypische Größe haben und die Schale gleichmäßig glänzt. Ein wichtiger Test: Drücken Sie sanft mit dem Daumen auf die Schale - bleibt eine kleine Delle zurück, die sich schnell wieder zurückbildet, ist die Frucht perfekt reif. Die Haut sollte prall und gleichmäßig gefärbt sein, meist tiefviolett ohne grüne Stellen. Ernten Sie lieber etwas zu früh als zu spät, da überreife Auberginen bitter werden und harte Kerne entwickeln. Die Ernte erfolgt mit einer scharfen Schere oder einem Messer, wobei ein kurzer Stiel an der Frucht bleiben sollte. Regelmäßiges Ernten regt die Bildung neuer Früchte an. Je nach Sorte und Wachstumsbedingungen können Sie von Juli bis Oktober ernten.
  9. Wo kann man qualitativ hochwertiges Saatgut für Auberginen bestellen?
    Qualitativ hochwertiges Auberginen-Saatgut erhalten Sie bei spezialisierten Gartenfachhändlern, die sich auf Samen und Saatgut spezialisiert haben. Samen.de gehört zu den etablierten Anbietern, die eine große Auswahl an Auberginen-Sorten führen - von klassischen violetten Varietäten bis hin zu besonderen Züchtungen. Achten Sie beim Kauf auf Keimgarantie, Sortenreinheit und Bio-Qualität. Seriöse Anbieter geben detaillierte Informationen zu Aussaatzeit, Wachstumseigenschaften und Ertrag an. Besonders für den Kübel-Anbau sind kompakte Sorten empfehlenswert. Samen.de und andere Fachgeschäfte bieten oft auch Beratung zur richtigen Sortenwahl je nach Standort und Erfahrungsstand. Online-Shops haben den Vorteil größerer Sortenvielfalt und detaillierter Produktbeschreibungen. Vermeiden Sie Billiganbieter ohne Keimgarantie oder unklare Herkunftsangaben.
  10. Welche Kübel und Pflanztöpfe eignen sich für den Auberginenanbau?
    Für Auberginen eignen sich Kübel mit mindestens 10-15 Liter Fassungsvermögen, optimal sind 20 Liter. Das Material spielt eine wichtige Rolle: Terrakotta ist atmungsaktiv aber schwer, Kunststoff leicht aber weniger atmungsaktiv, Holz natürlich aber pflegeintensiv. Etablierte Gartenfachhändler wie samen.de führen verschiedene Kübel-Systeme, die speziell für Gemüsepflanzen entwickelt wurden. Wichtig sind mehrere Drainage-Löcher im Boden und eine Mindesttiefe von 30 cm. Helle Kübel verhindern Überhitzung der Wurzeln. Der Durchmesser sollte mindestens 30-40 cm betragen. Achten Sie auf UV-beständige Materialien bei Kunststoffkübeln. Ein integrierter Wasserstandsanzeiger oder Wasserspeicher kann hilfreich sein. Stellen Sie Kübel auf Rollen oder Untersetzer für bessere Drainage und Mobilität.
  11. Welche Nährstoffe benötigen Starkzehrer wie Auberginen für gesundes Wachstum?
    Als Starkzehrer benötigen Auberginen eine ausgewogene Versorgung mit Hauptnährstoffen: Stickstoff für üppiges Blattwachstum, Phosphor für kräftige Wurzelbildung und Kalium für optimale Fruchtentwicklung. Besonders wichtig sind auch Magnesium und Eisen für die Chlorophyllbildung. Calcium stabilisiert die Zellwände und beugt Fruchtfäulnis vor. Spezialisierte Anbieter wie samen.de führen abgestimmte Gemüsedünger, die alle wichtigen Nährstoffe in der richtigen Zusammensetzung enthalten. Eine Grunddüngung beim Pflanzen mit Kompost oder organischem Dünger ist sinnvoll. Während der Wachstumsphase alle 2-3 Wochen nachdüngen. Organische Dünger geben Nährstoffe langsam ab, Mineraldünger wirken schneller. Spurenelemente wie Bor und Mangan unterstützen Blüten- und Fruchtbildung. Überdüngung, besonders mit Stickstoff, kann zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Früchte führen.
  12. Wie beeinflusst der pH-Wert des Substrats die Nährstoffaufnahme bei Auberginen?
    Der pH-Wert des Substrats ist entscheidend für die Nährstoffverfügbarkeit bei Auberginen. Optimal ist ein leicht saurer bis neutraler Bereich zwischen 5,5 und 6,8. In diesem pH-Bereich können Auberginen alle wichtigen Nährstoffe optimal aufnehmen. Bei zu saurem Boden (unter pH 5,5) werden Aluminium und Mangan toxisch, während Phosphor, Kalium und Magnesium schlechter verfügbar sind. Bei zu alkalischem Boden (über pH 7,0) werden Eisen, Mangan und Phosphor gebunden und können nicht aufgenommen werden, was zu Mangelerscheinungen führt. Professionelle Substrate von Gartenfachgeschäften wie samen.de sind meist optimal eingestellt. Sie können den pH-Wert mit Teststreifen oder digitalen Messgeräten überprüfen. Zur Korrektur können Sie saure Substrate mit Kalk anheben oder alkalische mit Torf oder Nadelkompost senken.
  13. Welche Rolle spielen wärmebedürftige Pflanzen im mediterranen Garten?
    Wärmebedürftige Pflanzen wie Auberginen sind das Herzstück des mediterranen Gartens und schaffen authentisches Südländer-Flair. Sie benötigen mindestens 6-8 Stunden Sonne täglich und Temperaturen über 15°C. Diese Pflanzen bringen nicht nur kulinarische Vielfalt, sondern auch optische Highlights durch ihre charakteristischen Früchte und Blüten. Im mediterranen Gartenkonzept werden sie oft mit Kräutern wie Basilikum, Oregano und Rosmarin kombiniert. Wärmebedürftige Kulturen verlängern die Gartensaison bis in den Herbst hinein. Sie stellen besondere Anforderungen an Standort und Pflege - windgeschützte, sonnige Plätze sind Pflicht. Der Kübel-Anbau ermöglicht es, diese Pflanzen auch in kühleren Klimazonen zu kultivieren und bei Bedarf zu schützen. Im Winter können sie frostfrei überwintert werden, was mehrjährige Kultivierung ermöglicht.
  14. Wie funktioniert die optimale Fruchtbildung bei Solanum melongena?
    Die optimale Fruchtbildung bei Solanum melongena (Aubergine) erfordert spezifische Bedingungen und Pflegemaßnahmen. Die Blütenbildung beginnt bei ausreichend Wärme und Licht - mindestens 20°C und 8 Stunden Sonnenschein täglich. Auberginen sind selbstbefruchtend, aber leichtes Schütteln oder sanftes Anstupsen der Blüten verbessert die Bestäubung. Für optimale Fruchtqualität sollten nur 2-3 Früchte pro Fruchtstand belassen werden, überzählige Blüten werden entfernt. Das Ausgeizen der Seitentriebe lenkt die Energie in die Fruchtentwicklung. Gleichmäßige Bewässerung ohne Stress ist wichtig - Trockenheit führt zu kleinen, bitteren Früchten. Eine ausgewogene Nährstoffversorgung mit betontem Kaliumanteil während der Fruchtbildung fördert Größe und Geschmack. Temperaturschwankungen können zum Blütenabfall führen, daher ist ein geschützter Standort wichtig.
  15. Wie richtet man einen Balkongarten für den Gemüseanbau ein?
    Die Einrichtung eines Balkongartens für Gemüse beginnt mit der Standortanalyse: Sonnenstunden, Windverhältnisse und verfügbare Fläche bestimmen die Möglichkeiten. Wählen Sie unterschiedlich große Kübel je nach Gemüseart - für Auberginen mindestens 15-20 Liter. Ein Bewässerungssystem mit Tropfschläuchen oder Wasserspeicher-Kübeln erleichtert die Pflege. Vertikale Lösungen wie Hochbeete oder Hängeampeln nutzen den Platz optimal. Fachgeschäfte wie samen.de bieten komplette Balkongarten-Sets mit aufeinander abgestimmten Komponenten. Windschutz durch Rankgitter oder Sichtschutzwände schützt empfindliche Pflanzen. Ein wetterfester Schrank für Gartengeräte und Dünger ist praktisch. Planen Sie verschiedene Höhen für unterschiedliche Pflanzen ein. Mobile Kübel auf Rollen ermöglichen flexible Standortwahl je nach Sonnenverlauf und Witterung.
  16. Welche Mulchmaterialien eignen sich für Kübelpflanzen?
    Für Kübelpflanzen eignen sich verschiedene Mulchmaterialien, die Feuchtigkeit halten und Unkraut unterdrücken. Organische Materialien wie Stroh, Grasschnitt oder gehäckseltes Laub sind ideal, da sie zusätzlich Nährstoffe liefern. Rindenmulch ist langlebig, kann aber den pH-Wert senken. Kokosmark ist pH-neutral und speichert gut Feuchtigkeit. Etablierte Gartenfachgeschäfte wie samen.de führen speziell für Kübel geeignete Mulchmaterialien in praktischen Gebindegrößen. Mineralische Alternativen wie Blähton oder Kies sind dekorativ und dauerhaft. Wichtig ist eine Schichtdicke von 2-3 cm, nicht dicker, da sonst die Luftzirkulation behindert wird. Bei Auberginen eignet sich helles Mulchmaterial besser, da es weniger Wärme speichert und Überhitzung verhindert. Erneuern Sie organisches Mulchmaterial regelmäßig, wenn es sich zersetzt.
  17. Stimmt es, dass Auberginen roh giftig sind?
    Ja, Auberginen enthalten roh den Bitterstoff Solanin, der in größeren Mengen gesundheitsschädlich sein kann. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in unreifen, grünen Früchten und in der Schale. Solanin kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen. Daher sollten Auberginen grundsätzlich gegart verzehrt werden. Durch Erhitzen wird das Solanin größtenteils abgebaut und unschädlich gemacht. Moderne Zuchtformen enthalten deutlich weniger Solanin als wilde Arten, sind aber trotzdem roh nicht für den Verzehr geeignet. Die Konzentration ist auch sortenabhängig - kleinere, dunklere Sorten enthalten oft mehr Bitterstoffe. Beim Kochen, Braten oder Grillen werden die Auberginen nicht nur bekömmlich, sondern entwickeln auch ihr charakteristisches, nussiges Aroma. Schwangere und Kinder sollten besonders auf vollständiges Durchgaren achten.
  18. In welchen Klimazonen lassen sich Auberginen erfolgreich anbauen?
    Auberginen gedeihen am besten in warmen, gemäßigten bis subtropischen Klimazonen mit langen, heißen Sommern. Ideal sind Gebiete mit mindestens 150 frostfreien Tagen und Temperaturen zwischen 20-30°C. Weinbauklimate wie das Rheintal, die Pfalz oder süddeutsche Regionen bieten gute Bedingungen. In kühleren Gebieten ist der Anbau im geschützten Bereich oder Gewächshaus möglich. Die Kübelhaltung ermöglicht es, auch in klimatisch ungünstigen Regionen Auberginen zu ziehen - die Pflanzen können bei schlechtem Wetter geschützt oder ins Haus gestellt werden. Wichtig sind ausreichend Sonnenstunden (mindestens 6-8 täglich) und Schutz vor kalten Winden. In Höhenlagen über 500m wird der Anbau schwieriger. Moderne, frühe Sorten sind auch für kühlere Regionen geeignet. Der Klimawandel erweitert die Anbaugebiete nach Norden.
  19. Was unterscheidet einen Topfgarten von einem Containergarten?
    Topfgarten und Containergarten werden oft synonym verwendet, haben aber feine Unterschiede. Ein Topfgarten nutzt klassische Blumentöpfe und kleinere Pflanzgefäße, meist für einzelne Pflanzen oder kleinere Arrangements. Container-Gardening arbeitet mit größeren Behältern wie Kübeln, Kästen oder speziellen Pflanzsystemen und ermöglicht komplexere Pflanzungen. Container sind oft mobiler und modularer aufgebaut. Im Topfgarten stehen die individuellen Pflanzen im Vordergrund, während Container-Gärten ganze Pflanzgemeinschaften beherbergen können. Beide Systeme eignen sich für Balkone und Terrassen, unterscheiden sich aber in der Gestaltungsphilosophie: Topfgärten sind oft dekorativer, Container-Gärten eher funktional ausgerichtet. Die Übergänge sind fließend, und viele Hobbygärtner kombinieren beide Ansätze je nach verfügbarem Platz und gewünschtem Ergebnis.
  20. Wie unterscheidet sich ein Blumentopf von einem Pflanztopf in der Verwendung?
    Blumentöpfe und Pflanztöpfe unterscheiden sich hauptsächlich in Design und Verwendungszweck. Blumentöpfe sind primär dekorativ gestaltet, oft ohne Drainagelöcher, und dienen als Übertöpfe für bereits eingetopfte Pflanzen. Sie sind meist aus Keramik, Glas oder dekorativem Material gefertigt. Pflanztöpfe hingegen sind funktional ausgelegt mit Drainage-Löchern, atmungsaktiven Materialien und optimaler Größe für das Pflanzenwachstum. Spezialisierte Anbieter wie samen.de unterscheiden klar zwischen beiden Kategorien und bieten jeweils passende Lösungen. Für Auberginen sind echte Pflanztöpfe oder Kübel unerlässlich, da diese die nötige Drainage und das Wurzelvolumen bieten. Blumentöpfe können als dekorative Übertöpfe verwendet werden, sollten aber größer sein als der eigentliche Pflanztopf. Die Materialwahl beeinflusst die Pflanzenpflege: Terrakotta-Pflanztöpfe sind atmungsaktiv, Kunststoff-Varianten speichern Feuchtigkeit besser.
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