Chinesernelken: Farbenpracht für Ihren Garten

Chinesernelken: Farbenfrohe Schönheiten für Ihren Garten

Chinesernelken sind wahre Hingucker mit ihrer beeindruckenden Blütenpracht und überraschend einfachen Pflege. Lassen Sie uns gemeinsam die Vielfalt dieser beliebten Sommerblumen entdecken.

Chinesernelken auf einen Blick

  • Einjährige Sommerblumen mit langanhaltender Blütezeit
  • Faszinierende Farbpalette von strahlendem Weiß bis tiefem Dunkelrot
  • Gedeihen prächtig an sonnigen Standorten
  • Erstaunlich pflegeleicht und robust
  • Vielseitig einsetzbar in Beeten, Balkonkästen und Kübeln

Einführung zu Chinesernelken (Dianthus chinensis)

Herkunft und botanische Einordnung

Chinesernelken, botanisch als Dianthus chinensis bekannt, haben ihre Wurzeln in Ostasien. Wie der Name schon andeutet, stammen sie ursprünglich aus China. Sie gehören zur großen Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und sind nahe Verwandte unserer heimischen Nelken.

Diese farbenfrohen Sommerblumen blicken auf eine lange Tradition in der Gartenkultur zurück. Bereits im 18. Jahrhundert fanden sie ihren Weg nach Europa und erfreuen sich seither großer Beliebtheit. In meinem Garten haben sie einen besonderen Platz - sie erinnern mich immer an meine Oma, die liebevoll von den 'Chinesern' sprach, wenn sie ihre bunten Nelkenbeete meinte.

Merkmale und Erscheinungsbild

Chinesernelken zeigen sich als einjährige oder kurzlebige mehrjährige Pflanzen. Sie bilden kompakte Büsche mit einer Höhe von 20 bis 40 cm. Die schmalen, graugrünen Blätter stehen gegenständig am Stängel und bilden eine hübsche Kulisse für die Blüten.

Das wahre Highlight sind natürlich die Blüten: Einzeln oder in kleinen Büscheln stehend, bestechen sie durch ihre intensive Farbenpracht. Die charakteristischen gezackten Blütenblätter verleihen ihnen einen ganz besonderen Charme. Je nach Sorte können die Blüten einfach oder gefüllt sein - beide Varianten haben ihren eigenen Reiz.

Ein bemerkenswertes Merkmal der Chinesernelken ist ihre außergewöhnlich lange Blütezeit. Bei guter Pflege erfreuen sie uns von Juni bis in den Spätherbst hinein mit ihrer Pracht. Das macht sie zu wahren Dauerblühern im Garten und lässt das Herz jedes Gartenliebhabers höher schlagen.

Beliebte Sorten und Farbvarianten

Die Farbpalette der Chinesernelken ist geradezu atemberaubend vielfältig. Von reinem Weiß über zartes Rosa bis hin zu leuchtendem Rot und tiefem Purpur ist alles vertreten. Viele Sorten überraschen auch mit mehrfarbigen Blüten, die interessante Muster und Ränder aufweisen.

Einige beliebte Sorten, die sich in meinem Garten bewährt haben, sind:

  • Telstar-Serie: Kompakte Pflanzen mit großen, einfachen Blüten in einer Vielzahl von Farben.
  • Diana-Serie: Niedrig wachsende Sorte mit gefüllten Blüten, ideal für Balkonkästen und kleinere Gärten.
  • Super Parfait-Serie: Große, zweifarbige Blüten mit einem auffällig gezackten Rand.
  • Ideal-Serie: Robuste Pflanzen mit einfachen Blüten, perfekt für größere Beete geeignet.

In meinem eigenen Garten habe ich letztes Jahr die 'Super Parfait Raspberry' gepflanzt. Die großen, zweifarbigen Blüten in Pink und Weiß waren ein wahrer Blickfang und haben bis in den Oktober hinein unermüdlich geblüht. Eine Sorte, die ich jedem Gartenfreund wärmstens empfehlen kann.

Standortanforderungen

Lichtverhältnisse

Chinesernelken sind echte Sonnenanbeter. Sie entfalten ihre volle Pracht am besten an einem vollsonnigen Standort. Mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag sind ideal für ein üppiges Wachstum und eine reichhaltige Blüte.

An halbschattigen Plätzen können sie zwar auch wachsen, aber die Blütenbildung fällt dort meist weniger üppig aus. Zu viel Schatten führt zu schwachem Wuchs und einer verminderten Blühfreudigkeit. Wenn Sie also die Wahl haben, gönnen Sie Ihren Chinesernelken einen Platz in der Sonne - sie werden es Ihnen mit einer wahren Blütenpracht danken.

Bodenbeschaffenheit

Der ideale Boden für Chinesernelken ist durchlässig, nährstoffreich und leicht kalkhaltig. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 scheint optimal zu sein. Schwere, staunasse Böden sind eher ungeeignet und können zu Wurzelfäule führen - ein Problem, das jeder Gärtner gerne vermeidet.

Wenn Ihr Gartenboden zu schwer ist, können Sie ihn mit Sand und Kompost verbessern. In meinem Garten habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, etwas Rindenhumus unter die Erde zu mischen. Das lockert den Boden auf und speichert gleichzeitig Feuchtigkeit - ein echter Vorteil, besonders in trockenen Sommern.

Temperatur und Klimaansprüche

Chinesernelken zeigen sich erstaunlich robust und vertragen sowohl Hitze als auch leichte Fröste. Sie fühlen sich in den meisten Klimazonen Deutschlands wohl, was sie zu vielseitigen Gartenbewohnern macht. Optimal sind Temperaturen zwischen 15 und 25°C, aber sie kommen auch mit Abweichungen nach oben und unten gut zurecht.

Im Frühjahr ist es ratsam, mit der Aussaat oder dem Auspflanzen zu warten, bis keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. In milderen Regionen können Chinesernelken sogar überwintern, besonders wenn sie etwas geschützt stehen. Das habe ich in meinem Garten schon mehrmals erlebt - es ist immer wieder eine freudige Überraschung, wenn sie im nächsten Frühjahr wieder austreiben.

Trotz ihrer Robustheit reagieren Chinesernelken empfindlich auf dauerhafte Nässe, besonders in Verbindung mit kühlen Temperaturen. Achten Sie daher auf eine gute Drainage, gerade wenn Sie die Pflanzen in Töpfen oder Balkonkästen kultivieren. Ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Mischen Sie etwas groben Sand oder feinen Kies in die Pflanzerde, das verbessert die Durchlässigkeit erheblich.

Aussaat und Anzucht von Chinesernelken

Optimaler Zeitpunkt für die Aussaat

Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. In der Regel säen wir Chinesernelken zwischen März und April aus. Wer früher starten möchte, kann Ende Februar mit der Vorkultur im Haus beginnen. Vorsicht ist jedoch geboten: Eine zu frühe Aussaat führt oft zu langen, dünnen Sämlingen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Freilandaussaat nach den Eisheiligen, wenn Fröste unwahrscheinlich sind, besonders gut funktioniert.

Methoden der Anzucht: Direktsaat vs. Vorkultur

Bei der Anzucht haben wir zwei Möglichkeiten: Direktsaat oder Vorkultur. Die Direktsaat ins Beet ist eine gute Option, sofern der Boden ausreichend warm ist. Persönlich bevorzuge ich jedoch die Vorkultur im Haus oder Gewächshaus. Sie erlaubt einen früheren Start und bietet bessere Kontrolle über Feuchtigkeit und Temperatur. Chinesernelken lassen sich hervorragend in kleinen Töpfen oder Aussaatschalen vorziehen.

Pikieren und Umtopfen von Jungpflanzen

Sobald die Sämlinge zwei bis drei echte Blätter entwickelt haben, ist es Zeit fürs Pikieren. Dabei nehmen wir die Pflänzchen vorsichtig aus der Aussaatschale und setzen sie einzeln in kleine Töpfe. Ein wichtiger Tipp: Fassen Sie die Sämlinge nur an den Blättern an, nie am empfindlichen Stängel. Nach dem Pikieren brauchen die Jungpflanzen etwa zwei Wochen zur Erholung und zum Weiterwachsen.

Pflanzung ins Freiland oder in Gefäße

Vorbereitung des Pflanzbeetes oder Topfes

Bevor wir unsere Chinesernelken auspflanzen, ist eine gründliche Bodenvorbereitung essenziell. Im Gartenbeet lockern wir die Erde tief auf und mischen etwas reifen Kompost unter. Für Topfpflanzen empfehle ich gute Blumenerde, der wir etwas Sand beimischen, um die Drainage zu verbessern. In meinem Garten habe ich festgestellt, dass Chinesernelken es nicht mögen, wenn ihre Füße zu nass sind.

Richtige Pflanzdichte und Abstände

Bei der Pflanzung ins Freiland oder in Kästen sollten wir einen Abstand von etwa 20 bis 25 cm zwischen den einzelnen Pflanzen einhalten. In Töpfen können wir etwas enger pflanzen, sollten es aber nicht übertreiben. Aus Erfahrung weiß ich, dass zu dicht gepflanzte Nelken um Nährstoffe und Licht konkurrieren, was zu schwächerem Wuchs führen kann.

Eingliederung in Beete und Balkonkästen

Chinesernelken sind wahre Multitalente im Garten. Im Beet eignen sie sich hervorragend als farbenfrohe Einfassung oder in Gruppen zwischen anderen Sommerblumen. In Balkonkästen harmonieren sie wunderbar mit Hängepflanzen wie Lobelien oder Petunien und bilden einen schönen Kontrast. Eine interessante Kombination, die ich selbst ausprobiert habe, ist die Pflanzung im Kräuterbeet - das zieht zusätzlich Bienen an und sorgt für ein lebendiges Gartenbild.

Mit der richtigen Pflege entwickeln sich Chinesernelken zu wahren Dauerblühern. Regelmäßiges Gießen, besonders in Trockenperioden, und gelegentliches Düngen fördern eine üppige Blütenpracht. Verblühtes sollten wir zeitnah entfernen, um neues Blühen anzuregen und die Pflanze kompakt zu halten. So erfreuen uns diese farbenfrohen Pflanzen den ganzen Sommer über mit ihrer Pracht.

Pflegemaßnahmen für üppige Blüte bei Chinesernelken

Bewässerung: Häufigkeit und Methoden

Chinesernelken lieben es feucht, aber nicht nass. Eine regelmäßige, maßvolle Bewässerung ist der Schlüssel zu einer prächtigen Blüte. Der Boden sollte stets leicht feucht sein, ohne zu vernässen - ein Balanceakt, den man mit etwas Übung schnell beherrscht.

Am besten gießen Sie Ihre Chinesernelken morgens oder am späten Nachmittag. Versuchen Sie dabei, die Blätter trocken zu halten, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Stattdessen wässern Sie direkt den Boden um die Pflanzen herum. Bei Topfpflanzen ist eine gute Drainage unerlässlich - stehende Nässe mögen unsere Nelken gar nicht.

In heißen Sommerperioden kann tägliches Gießen nötig sein. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau - wenn die Blätter anfangen zu hängen, ist es höchste Zeit für Wasser. Ein Mulch aus organischem Material wie Rindenmulch oder Stroh kann Wunder bewirken, um die Feuchtigkeit im Boden zu halten. In meinem Garten verwende ich oft Grasschnitt als Mulch - das spart Wasser und hält das Unkraut in Schach.

Düngung: Nährstoffbedarf und geeignete Düngemittel

Chinesernelken sind keine Vielfraße, aber sie schätzen eine ausgewogene Ernährung. Etwa alle 4 Wochen während der Hauptwachstumszeit zu düngen, hat sich bei mir bewährt. Ein handelsüblicher Blumendünger mit einem ausgewogenen NPK-Verhältnis tut's völlig.

Starten Sie mit der Düngung, sobald die Pflanzen gut angewachsen sind. Flüssigdünger sind mein persönlicher Favorit - sie werden schnell aufgenommen und man sieht oft schon nach wenigen Tagen Ergebnisse. Aber Vorsicht bei der Dosierung - zu viel des Guten kann mehr schaden als nützen.

Für die Bequemen unter uns gibt es Langzeitdünger in Form von Stäbchen oder Kegeln. Die geben die Nährstoffe über einen längeren Zeitraum ab - praktisch, wenn man mal in den Urlaub fährt. Für meine Balkonkästen greife ich oft darauf zurück.

Rückschnitt und Entfernen verwelkter Blüten

Regelmäßiges 'Ausputzen' - so nennen wir Gärtner das Entfernen verwelkter Blüten - ist der Trick für eine anhaltende Blütenpracht. Es regt die Pflanze an, neue Blüten zu bilden, und verhindert die Samenbildung, die nur unnötig Kraft kostet. Zupfen Sie die verblühten Köpfchen einfach vorsichtig ab oder schneiden Sie sie mit einer sauberen Schere direkt über dem nächsten Blattansatz ab.

Nach der ersten Hauptblüte kann ein leichter Rückschnitt Wunder wirken. Kürzen Sie die Triebe um etwa ein Drittel ein - das mag im ersten Moment radikal erscheinen, aber glauben Sie mir, Ihre Nelken werden es Ihnen mit einem zweiten Flor danken.

Werden Ihre Topfpflanzen zu lang und staksig? Ein beherzter Rückschnitt bringt sie wieder in Form. Schneiden Sie die Triebe ruhig auf etwa die Hälfte zurück - die Pflanze treibt schnell wieder aus und wird buschiger und kompakter.

Unterstützung bei hochwachsenden Sorten

Einige Chinesernelken-Sorten können ganz schön in die Höhe schießen und brauchen dann etwas Hilfe, um nicht umzuknicken. Kleine Pflanzstäbe oder Reisig tun hier gute Dienste. Binden Sie die Stängel locker mit weichem Bast oder speziellen Pflanzenbindern an - aber nicht zu fest, die Pflanze soll ja noch atmen können.

Fangen Sie früh mit der Unterstützung an, bevor die Pflanzen zu groß werden. So können Sie das Stützmaterial harmonisch in den Pflanzenwuchs integrieren. Seien Sie vorsichtig beim Einbringen der Stützen, um die Wurzeln nicht zu beschädigen.

Ein kleiner Tipp aus meinem Garten: Für einen natürlicheren Look stecke ich oft Reisigzweige zwischen die Pflanzen. Die Nelken wachsen dann durch das Geäst und stützen sich daran ab - das sieht viel natürlicher aus als schnurgerade Stäbe.

Krankheiten und Schädlinge bei Chinesernelken

Typische Probleme bei Chinesernelken

Chinesernelken sind zwar recht robust, aber leider nicht unverwundbar. Hier die üblichen Verdächtigen, die unseren Blühwundern das Leben schwer machen können:

  • Grauschimmel (Botrytis): Ein grauer, pelziger Belag auf Blättern und Blüten - besonders lästig bei feuchtem Wetter.
  • Welke: Die Pflanzen hängen traurig herunter, obwohl sie genug Wasser bekommen. Oft sind Pilze im Boden schuld.
  • Blattläuse: Diese kleinen grünen oder schwarzen Biester saugen an den Blättern und können sie verformen.
  • Spinnmilben: Winzige Spinnentiere, die feine Gespinste hinterlassen und die Blätter verfärben.
  • Schnecken: Die gefräßigen Schleimer haben es besonders auf junge Pflanzen abgesehen.

Präventive Maßnahmen

Wie so oft im Leben gilt auch hier: Vorbeugen ist besser als heilen. Hier ein paar Tricks, wie Sie Ihre Chinesernelken gesund halten können:

  • Sonniger, luftiger Standort ist das A und O. Gute Durchlüftung hält Pilze auf Abstand.
  • Halten Sie den richtigen Pflanzabstand ein. Dicht an dicht sieht zwar toll aus, aber die Luft muss zirkulieren können.
  • Morgendliches Gießen gibt den Blättern Zeit, über den Tag abzutrocknen.
  • Nährstoffreicher, gut drainierter Boden macht die Pflanzen widerstandsfähiger.
  • Entfernen Sie regelmäßig welke Blätter und Blüten. Die sind wie ein Schlaraffenland für Krankheitserreger.
  • Behalten Sie Ihre Pflanzen im Auge. Je früher Sie Probleme erkennen, desto einfacher sind sie zu beheben.

Hier noch ein alter Gärtnertrick von mir: Streuen Sie zerdrückte Eierschalen um die Pflanzen. Das hält nicht nur Schnecken fern, sondern liefert auch noch etwas Kalk. Zwei Fliegen mit einer Klappe!

Biologische und chemische Bekämpfungsmöglichkeiten

Manchmal erwischt es unsere Nelken trotz aller Vorsicht. Keine Panik, es gibt Wege, das Blatt zu wenden:

Biologische Methoden:

  • Gegen Blattläuse hilft eine selbstgemachte Spritzbrühe aus Brennnesseljauche oder verdünnter Schmierseifenlösung. Riecht nicht toll, wirkt aber Wunder.
  • Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegen sind die natürlichen Feinde vieler Schädlinge. Ein bisschen wie Katze und Maus im Garten.
  • Bei Pilzbefall kann eine Spritzung mit verdünnter Magermilch oder Backpulverlösung helfen. Klingt komisch, funktioniert aber oft erstaunlich gut.
  • Gegen Schnecken setze ich gerne auf Bierfallen oder Nematoden. Die Schnecken mögen das Bier, ich mag den Erfolg.

Chemische Bekämpfung:

Wenn gar nichts anderes hilft, kann man in Ausnahmefällen auf chemische Mittel zurückgreifen. Aber Vorsicht ist geboten:

  • Verwenden Sie nur zugelassene Pflanzenschutzmittel und halten Sie sich penibel an die Anwendungshinweise. Das ist kein Bereich für Experimente.
  • Weniger ist oft mehr - setzen Sie chemische Mittel sparsam und gezielt ein. Nützlinge werden es Ihnen danken.
  • Bei hartnäckigen Pilzerkrankungen können systemische Fungizide eine Option sein. Die werden von der Pflanze aufgenommen und bekämpfen den Pilz von innen.
  • Gegen besonders störrische Schädlinge wie Spinnmilben gibt es spezielle Akarizide. Aber das ist wirklich die allerletzte Option.

In meinem Garten greife ich nur im äußersten Notfall zu chemischen Mitteln. Meist reicht eine Kombination aus guter Pflege und biologischen Maßnahmen völlig aus, um unsere Chinesernelken gesund und blühfreudig zu halten. Mit etwas Geduld und Liebe werden Sie bald Meister im Umgang mit diesen wunderbaren Pflanzen sein.

Vielseitige Verwendung im Garten und auf dem Balkon

Die Vielseitigkeit von Chinesernelken ist wirklich beeindruckend. Diese farbenfrohen Schönheiten bereichern nicht nur Gärten, sondern zaubern auch auf Balkonen eine prachtvolle Atmosphäre. Ihre üppige Blütenfülle und die breite Palette an Farbtönen machen sie zu echten Allroundern in der Gartengestaltung.

Gestaltungsideen für Beete und Rabatten

In Beeten und Rabatten entfalten Chinesernelken ihr volles Potenzial. Sie eignen sich hervorragend als lebendige Einfassung oder farbenfroher Blickfang. Persönlich bin ich ein großer Fan davon, sie in Gruppen zu pflanzen - der Farbeffekt ist einfach umwerfend! Eine meiner Lieblingsideen ist es, verschiedene Farbvarianten in einem wellenförmigen Muster anzuordnen. Das ergibt ein faszinierendes, lebendiges Bild, das den ganzen Sommer über Freude bereitet.

Kombinationen mit anderen Pflanzen

Die Kombination von Chinesernelken mit anderen Pflanzen eröffnet unzählige Möglichkeiten. Sie harmonieren wunderbar mit vielen Sommerblumen wie Zinien, Tagetes oder Löwenmäulchen. Auch neben Stauden wie Lavendel oder Katzenminze machen sie eine tolle Figur. Bei der Zusammenstellung sollten Sie allerdings auf die Wuchshöhe und Blütezeit achten. So stellen Sie sicher, dass jede Pflanze ihren großen Auftritt bekommt und nicht in der Masse untergeht.

Einsatz als Schnittblumen

Wussten Sie, dass sich Chinesernelken auch hervorragend als Schnittblumen eignen? Mit ihren langen Stielen und der Vielfalt an Farben und Formen lassen sich wunderschöne, individuelle Sträuße zaubern. Ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: Schneiden Sie die Blüten am besten früh morgens und stellen Sie sie sofort ins Wasser. So bleiben sie besonders lange frisch und Sie können sich länger an ihrer Pracht erfreuen.

Überwinterung und mehrjährige Kultur

Obwohl Chinesernelken eigentlich als einjährige Pflanzen gelten, gibt es durchaus Möglichkeiten, sie über den Winter zu bringen und mehrjährig zu kultivieren. Das erfordert zwar etwas Aufwand, kann aber sehr lohnend sein.

Möglichkeiten der Überwinterung in milden Klimazonen

In Regionen mit milderen Wintern haben Chinesernelken gute Chancen, im Freien zu überwintern. Eine schützende Abdeckung aus Laub oder Reisig kann dabei helfen, die Pflanzen vor Frost zu bewahren. Alternativ können Sie sie in Töpfe umsetzen und an einem kühlen, aber frostfreien Ort überwintern. Dabei ist es wichtig, auf eine mäßige Feuchtigkeit zu achten - zu viel Nässe kann schnell zu Wurzelfäule führen.

Vermehrung durch Stecklinge oder Aussaat

Eine sichere Methode zur Überwinterung ist die Vermehrung durch Stecklinge. Im Spätsommer schneide ich gerne etwa 10 cm lange, nicht blühende Triebspitzen ab und bewurzele sie in Anzuchterde. Die jungen Pflanzen können dann im Haus oder Gewächshaus überwintern. Wer es lieber einfach mag, kann auch im zeitigen Frühjahr neu aussäen. Das hat den Vorteil, dass Sie jedes Jahr mit neuen, spannenden Farbkombinationen überrascht werden.

Tipps für besonders üppige Blütenpracht

Möchten Sie eine wahre Blütenexplosion erleben? Dann empfehle ich Ihnen, regelmäßig die verwelkten Blüten zu entfernen. Das mag zwar etwas mühsam sein, lohnt sich aber absolut. Eine gute Nährstoffversorgung ist ebenfalls wichtig - ich dünge meine Nelken alle zwei Wochen mit einem organischen Flüssigdünger. Bei trockenem Wetter sollten Sie ausreichend gießen, am besten morgens oder abends. Diese einfachen Maßnahmen fördern eine anhaltende Blüte und sorgen dafür, dass Ihre Chinesernelken den ganzen Sommer über farbenprächtige Akzente in Ihrem Garten oder auf dem Balkon setzen. Glauben Sie mir, der Aufwand lohnt sich - die Blütenpracht wird Sie begeistern!

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