Düngung für Anfänger: Einfache Schritte für einen blühenden Ziergarten

Düngung im Ziergarten: Optimale Nährstoffversorgung für üppige Blütenpracht

Ein gesunder Ziergarten beginnt mit der richtigen Nährstoffversorgung. Dieser Überblick führt Sie durch die Grundlagen der Düngung und hilft Ihnen, Ihren Garten zum Erblühen zu bringen.

Das Wichtigste auf einen Blick: Nährstoffe für prachtvolle Blüten

  • Makronährstoffe (NPK) bilden die Basis der Pflanzendüngung
  • Organische und mineralische Dünger haben unterschiedliche Eigenschaften
  • Ausgewogene Düngung fördert Wachstum, Blütenbildung und Widerstandsfähigkeit
  • Bodenanalysen ermöglichen eine optimale Anpassung der Düngung

Die Bedeutung der Düngung für einen gesunden Ziergarten

Ihr Garten ist wie ein Buffet für Ihre Pflanzen. Ohne die richtigen Nährstoffe werden Ihre grünen Schützlinge nicht gedeihen. Eine ausgewogene Düngung sorgt dafür, dass Ihre Pflanzen kräftig wachsen, üppig blühen und Krankheiten besser widerstehen können.

Herausforderungen für Garten-Neulinge

Als Anfänger im Garten kann man sich vor einem Regal voller Düngemittel überfordert fühlen. Welcher Dünger ist der richtige? Wann und wie viel soll man düngen? Mit ein paar Grundkenntnissen wird die Düngung jedoch einfacher.

Unser Ziel: Ihr Gartenerfolg

Wir möchten Ihnen das nötige Wissen vermitteln, um Ihren Ziergarten optimal zu versorgen. Sie erfahren, welche Nährstoffe Ihre Pflanzen benötigen, welche Düngerarten es gibt und wie Sie diese effektiv einsetzen.

Die Basics: Pflanzennährstoffe verstehen

Pflanzen benötigen wie Menschen eine ausgewogene Ernährung. Betrachten wir die wichtigsten Nährstoffe, die Ihre Pflanzen zum Wachsen und Blühen brauchen.

Makronährstoffe: Das NPK-Trio

Auf Düngertüten finden Sie oft die Buchstaben N, P und K. Diese stehen für die drei Hauptnährstoffe:

Stickstoff (N): Fördert das Wachstum

Stickstoff sorgt für kräftiges Wachstum und saftiges Grün. Zu viel davon kann allerdings dazu führen, dass Ihre Pflanzen zwar üppig wachsen, aber weniger Blüten bilden.

Phosphor (P): Unterstützt die Blütenbildung

Phosphor fördert die Blüten- und Fruchtbildung und sorgt für ein starkes Wurzelwachstum. Er ist besonders im Frühjahr wichtig, wenn Ihre Pflanzen aus der Winterruhe erwachen.

Kalium (K): Stärkt die Widerstandskraft

Kalium macht Ihre Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Trockenheit. Es verbessert auch die Qualität von Blüten und Früchten.

Sekundäre Nährstoffe: Wichtige Unterstützer

Neben dem NPK-Trio gibt es weitere wichtige Nährstoffe:

  • Calcium (Ca): Wichtig für Zellwände und Wurzelwachstum
  • Magnesium (Mg): Unentbehrlich für die Photosynthese
  • Schwefel (S): Unterstützt die Bildung von Proteinen

Mikronährstoffe: Kleine Mengen, große Wirkung

Mikronährstoffe werden nur in geringen Mengen benötigt, sind aber lebenswichtig. Dazu gehören Eisen, Mangan, Zink und Bor. Ein Mangel an diesen Spurenelementen kann zu Wachstumsstörungen und Verfärbungen führen.

Düngerarten: Welcher Typ passt zu Ihrem Garten?

Nachdem wir wissen, was unsere Pflanzen brauchen, betrachten wir, wie wir ihnen diese Nährstoffe am besten zuführen können.

Organische Dünger: Natürliche Nährstoffquellen

Organische Dünger stammen aus natürlichen Quellen und verbessern die Bodenstruktur. Sie wirken langsamer als mineralische Dünger, dafür aber nachhaltiger.

Kompost: Nährstoffreich und vielseitig

Kompost enthält eine Vielzahl von Nährstoffen und fördert das Bodenleben. Selbst hergestellter Kompost ist zudem kostengünstig und umweltfreundlich.

Hornspäne: Langfristige Stickstoffquelle

Hornspäne sind reich an Stickstoff und geben diesen über mehrere Monate ab. Sie eignen sich gut für nährstoffhungrige Pflanzen wie Rosen oder Rasen.

Guano: Phosphorreicher Naturdünger

Guano, der Kot von Seevögeln, ist ein hochwertiger organischer Dünger mit hohem Phosphorgehalt. Er eignet sich gut für blühende Pflanzen, ist aber etwas teurer.

Mineralische Dünger: Schnell wirksam

Mineralische Dünger wirken schnell und lassen sich genau dosieren. Sie sind nützlich, wenn Ihre Pflanzen akuten Nährstoffmangel zeigen.

Volldünger: Ausgewogene Nährstoffversorgung

Volldünger enthalten alle wichtigen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Sie sind praktisch für Hobbygärtner, die es unkompliziert mögen.

Einzelnährstoffdünger: Gezielte Versorgung

Mit Einzelnährstoffdüngern können Sie gezielt Mängel ausgleichen. Sie erfordern aber mehr Wissen über die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen.

Flüssigdünger: Schnelle Nährstoffaufnahme

Flüssigdünger werden mit dem Gießwasser verabreicht und wirken rasch. Sie eignen sich gut für Topfpflanzen oder wenn Ihre Pflanzen einen schnellen Nährstoffschub benötigen.

Langzeitdünger: Praktisch für vielbeschäftigte Gärtner

Langzeitdünger geben ihre Nährstoffe über mehrere Monate ab. Sie sind praktisch, wenn Sie nicht regelmäßig düngen möchten oder können.

Mit diesem Wissen über Nährstoffe und Düngerarten sind Sie gut vorbereitet, um Ihren Ziergarten zum Blühen zu bringen. Bedenken Sie: Jeder Garten ist einzigartig, und es braucht manchmal etwas Experimentierfreude, um die ideale Düngerstrategie zu finden. Ihre Pflanzen werden es Ihnen mit gesundem Wachstum und prächtigen Blüten danken!

Bodenanalyse und pH-Wert: Grundlage für erfolgreiche Gartenpflege

Eine gründliche Bodenanalyse ist essenziell für die optimale Düngung Ihres Ziergartens. Sie bildet die Basis für alle weiteren Schritte. Keine Sorge, es ist einfacher als es klingt!

Die Bedeutung der Bodenanalyse

Ihr Garten ist wie ein Patient beim Arzt. Ohne Untersuchung gibt es keine fundierte Diagnose. Die Analyse zeigt, welche Nährstoffe im Überfluss vorhanden sind und wo Mängel bestehen.

Durchführung einer Bodenanalyse

Sie müssen nicht Chemie studieren! Spezialisierte Labore übernehmen diese Aufgabe. Ihre Aufgabe ist es, eine Bodenprobe zu entnehmen:

  • Stechen Sie an verschiedenen Stellen Ihres Gartens etwa 20 cm tief in den Boden
  • Sammeln Sie etwa 500 Gramm Erde
  • Mischen Sie die Proben gut durch
  • Senden Sie die Probe ins Labor

Interpretation der Ergebnisse

Die Resultate mögen zunächst verwirrend erscheinen. Konzentrieren Sie sich auf den pH-Wert und die Nährstoffgehalte. Für die meisten Zierpflanzen sollte der pH-Wert zwischen 6 und 7 liegen. Bei den Nährstoffen sind besonders Stickstoff, Phosphor und Kalium relevant.

Die Bedeutung des pH-Werts

Der pH-Wert beeinflusst, wie gut die einzelnen Nährstoffe von den Pflanzen aufgenommen werden können. Ein zu niedriger oder zu hoher Wert kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen.

Anpassung des pH-Werts

Bei einem nicht optimalen pH-Wert können Sie gegensteuern. Kalk hilft bei zu saurem Boden (niedriger pH-Wert). Bei zu alkalischem Boden (hoher pH-Wert) können Schwefel oder spezielle Torfprodukte helfen. Vorsicht ist geboten, um das empfindliche Gleichgewicht nicht zu stören.

Düngezeitpunkte im Jahresverlauf: Optimales Timing

Nach der Bodenanalyse geht es um den richtigen Zeitpunkt zum Düngen. Die richtige Nährstoffgabe zur richtigen Zeit macht den Unterschied!

Frühjahrsdüngung: Der Beginn

Sobald der Frost aus dem Boden ist und die ersten Frühlingsblumen erscheinen, meist im März oder April, ist es Zeit für die Frühjahrsdüngung. Ein Volldünger mit hohem Stickstoffanteil unterstützt das kräftige Wachstum der Pflanzen.

Sommerdüngung: Nachschub für Dauerblüher

Im Hochsommer benötigen Ihre Pflanzen einen zusätzlichen Energieschub. Dies ist besonders wichtig für Dauerblüher wie Petunien oder Geranien. Ein Flüssigdünger alle zwei Wochen erhält die Blütenpracht.

Herbstdüngung: Wintervorbereitung

Im Spätsommer oder frühen Herbst erfolgt die letzte Düngung des Jahres. Jetzt sind vor allem Kalium und Phosphor wichtig, um die Pflanzen auf den Winter vorzubereiten.

Anpassung an Pflanzenwachstum

Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau. Bei starkem Wachstum oder Blüte kann mehr Dünger nötig sein. Bei Trockenheit oder extremer Hitze ist Vorsicht geboten - zu viel Dünger kann in solchen Situationen schaden.

Korrekte Dosierung und Anwendung: Maßvoll düngen

Die richtige Düngermenge und Ausbringungsmethode sind entscheidend. Hier einige hilfreiche Tipps:

Düngeretiketten verstehen

Düngeretiketten können komplex sein. Die wichtigsten Angaben sind die NPK-Werte: Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Ein Dünger mit der Aufschrift 10-5-8 enthält 10% Stickstoff, 5% Phosphor und 8% Kalium. Der Rest sind Füllstoffe und Spurenelemente.

Mengenkalkulation

Die Berechnung der richtigen Düngermenge ist einfacher als gedacht. Die meisten Dünger geben die Menge pro Quadratmeter an. Messen Sie die Fläche Ihres Beetes und multiplizieren Sie diese mit der angegebenen Menge.

Ausbringungstechniken

Es gibt verschiedene Methoden, den Dünger auszubringen. Die Wahl hängt von der Düngerart und Ihren Pflanzen ab.

Streuen

Für Granulate oder Pulver eignet sich das Streuen. Verteilen Sie den Dünger gleichmäßig um die Pflanzen und harken Sie ihn leicht ein. Vermeiden Sie Dünger auf den Blättern, um Verbrennungen zu verhindern.

Gießen

Flüssigdünger sind praktisch. Lösen Sie ihn im Gießwasser auf und gießen Sie damit Ihre Pflanzen. Dies ist ideal für Topfpflanzen oder für schnelle Ergebnisse.

Sprühen

Manche Dünger können Sie über die Blätter sprühen (Blattdüngung). Dies ist besonders effektiv bei Spurenelementen. Sprühen Sie nur bei bedecktem Himmel oder am Abend, um Blattverbrennungen zu vermeiden.

Sicherheitsmaßnahmen

Beim Düngen ist Vorsicht geboten. Tragen Sie Handschuhe und waschen Sie sich danach gründlich die Hände. Bewahren Sie Dünger außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf. Überdüngung schadet nicht nur Ihren Pflanzen, sondern auch der Umwelt. Im Zweifelsfall lieber etwas weniger als zu viel verwenden.

Spezifische Düngung für verschiedene Zierpflanzen

Jede Pflanze in unserem Ziergarten hat ihre eigenen Bedürfnisse, wenn es um die Nährstoffversorgung geht. Betrachten wir die Düngung einiger beliebter Zierpflanzen genauer.

Blühpflanzen

Rosen

Rosen benötigen viele Nährstoffe. Im Frühjahr profitieren sie von Kompost und Rosendünger. Während der Blütezeit empfiehlt sich alle 4-6 Wochen eine Nachdüngung. Achtung: Übermäßige Düngung kann die Blütenbildung beeinträchtigen!

Hortensien

Diese farbenfrohen Sträucher bevorzugen sauren Boden. Ein Hortensiendünger mit hohem Kaliumanteil unterstützt die Blütenbildung. Blaublühende Sorten benötigen zusätzlich Aluminiumsulfat für ihre Farberhaltung. Eine Düngung von März bis August alle 4-6 Wochen ist ratsam.

Stauden

Bei Stauden gilt oft: Weniger ist mehr. Eine jährliche Kompostgabe im Frühjahr ist meist ausreichend. Für üppigere Blüten kann ein organischer Langzeitdünger ergänzend eingearbeitet werden.

Ziersträucher

Die meisten Ziersträucher sind genügsam und gedeihen gut mit einer jährlichen Kompostgabe. Für kräftiges Wachstum und reiche Blüte eignet sich im Frühjahr ein zusätzlicher organischer Volldünger. Immergrüne Gehölze profitieren von einer Extra-Portion Stickstoff.

Balkonpflanzen und Kübelpflanzen

Diese Pflanzen haben besondere Anforderungen: Begrenzte Erde und häufiges Gießen führen zu schnellem Nährstoffverlust. Regelmäßiges Düngen ist hier unerlässlich! Empfehlenswert ist ein Flüssigdünger alle 1-2 Wochen im Gießwasser oder alternativ Langzeitdünger in Form von Düngerstäbchen oder -kegeln.

Rasen

Für einen sattgrünen Rasen sind regelmäßige Nährstoffgaben wichtig. Im Frühjahr eignet sich ein stickstoffbetonter Dünger, im Sommer ein ausgewogener Volldünger und im Herbst ein kaliumreicher Dünger zur Stärkung der Grasnarbe. Vorsicht vor Überdüngung, die Unkraut begünstigen kann!

Ökologische Aspekte der Düngung

Ein üppig blühender Garten ist schön, doch sollten wir dabei die Umwelt nicht vernachlässigen. Betrachten wir, wie wir unseren Garten nachhaltig pflegen können.

Umweltauswirkungen von übermäßiger Düngung

Übermäßige Düngung kann negative Folgen haben. Überschüssiger Dünger wird ausgewaschen und gelangt ins Grundwasser oder in Gewässer. Dort fördert er Algenwachstum und Sauerstoffmangel - zum Nachteil der Wasserbewohner. Zudem können hohe Nitratkonzentrationen im Trinkwasser gesundheitsschädlich sein. Sparsames Düngen ist daher ratsam!

Nachhaltige Düngepraktiken

Es gibt viele Möglichkeiten, unseren Garten umweltfreundlich zu versorgen:

  • Kompost: Selbst hergestellt aus Gartenabfällen und Küchenresten versorgt er die Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen.
  • Gründüngung: Zwischenzeitlicher Anbau von Lupinen, Klee oder Phacelia reichert den Boden mit Stickstoff an.
  • Mulchen: Eine Schicht aus Rasenschnitt oder Laub schützt den Boden und setzt langsam Nährstoffe frei.
  • Organische Dünger wie Hornspäne oder Guano sind eine Alternative zu synthetischen Produkten.

Förderung der Biodiversität durch angepasste Düngung

Ein natürlich gedüngter Garten fördert die Umwelt und die Artenvielfalt. Reduzierte Düngung begünstigt oft Wildblumen, die wiederum Insekten anziehen. Dies lockt auch Vögel und andere Tiere an, sodass Ihr Garten zu einem kleinen Ökosystem wird.

Problemerkennung und -lösung

Trotz guter Absichten können im Garten Probleme auftreten. Mit etwas Beobachtung und den richtigen Maßnahmen lassen sich die meisten Schwierigkeiten beheben.

Anzeichen von Nährstoffmangel

Pflanzen zeigen Nährstoffmangel durch verschiedene Symptome:

  • Gelbliche Blätter deuten oft auf Stickstoffmangel hin.
  • Violette Verfärbungen können auf Phosphormangel hinweisen.
  • Braune Blattränder sind ein mögliches Zeichen für Kaliummangel.
  • Chlorose (Vergilbung zwischen den Blattadern) kann auf Eisenmangel hindeuten.

Anzeichen von Überdüngung

Überdüngung erkennt man an:

  • Braunen, vertrockneten Blatträndern
  • Verkümmertem Wachstum
  • Salzablagerungen auf der Erdoberfläche
  • Übermäßig schnellem, aber schwachem Wachstum

Korrekturmaßnahmen bei Fehlern in der Düngung

Bei Überdüngung können folgende Maßnahmen helfen:

  • Gründliches Wässern des Bodens, um überschüssigen Dünger auszuspülen.
  • Entfernen sichtbarer Salzablagerungen von der Erdoberfläche.
  • Bei Topfpflanzen: Austausch der obersten Erdschicht.
  • In schweren Fällen: Umpflanzen in frische Erde.

Bei Nährstoffmangel ist die gezielte Nachdüngung des fehlenden Nährstoffs sinnvoll. Wichtig ist jedoch, zunächst die Ursache zu klären. Manchmal liegt das Problem nicht am Mangel, sondern an einem ungünstigen pH-Wert, der die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt.

Mit diesen Hinweisen sind Sie gut gerüstet für einen blühenden Ziergarten. Bedenken Sie: Gärtnern ist ein Lernprozess. Experimentieren Sie, beobachten Sie Ihre Pflanzen und sammeln Sie Erfahrungen. Mit der Zeit entwickeln Sie ein Gespür für die Bedürfnisse Ihrer grünen Begleiter. Viel Freude bei der Gartenarbeit!

Praktische Tipps für Anfänger: So gelingt die Düngung im Ziergarten

Erstellen eines Düngeplans

Ein gut durchdachter Düngeplan ist wesentlich für einen blühenden Ziergarten. Notieren Sie sich, welche Pflanzen wann und wie viel Dünger benötigen. Berücksichtigen Sie dabei die Jahreszeiten und die Wachstumsphasen Ihrer Pflanzen. Ein einfacher Kalender oder eine Garten-App können dabei helfen, den Überblick zu behalten.

Aufbewahren und Handhabung von Düngern

Lagern Sie Ihre Dünger stets trocken und für Kinder unzugänglich. Flüssigdünger sollten frostfrei aufbewahrt werden. Achten Sie darauf, die Verpackungen gut zu verschließen, um Klumpenbildung zu vermeiden. Beim Umgang mit Düngern empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen und nach der Anwendung gründlich die Hände zu waschen.

Kombination von Düngung mit anderen Pflegemaßnahmen

Verbinden Sie das Düngen mit anderen Gartenarbeiten. Nach dem Unkrautjäten bietet sich beispielsweise eine gute Gelegenheit, den Boden aufzulockern und gleichzeitig zu düngen. Auch das Mulchen lässt sich hervorragend mit der Düngung kombinieren: Streuen Sie den Dünger aus und bedecken Sie den Boden anschließend mit einer dünnen Mulchschicht.

Dokumentation und Lernprozess

Führen Sie ein Gartentagebuch, in dem Sie Ihre Düngemaßnahmen und deren Ergebnisse festhalten. Notieren Sie, welche Pflanzen besonders gut auf bestimmte Dünger reagieren und wo eventuell Probleme auftreten. So können Sie aus Ihren Erfahrungen lernen und Ihre Düngung von Jahr zu Jahr optimieren.

Häufig gestellte Fragen zur Düngung im Ziergarten

Wie oft sollte ich düngen?

Die Häufigkeit der Düngung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Generell gilt: Während der Hauptwachstumszeit im Frühjahr und Sommer sollten Sie alle 4-6 Wochen düngen. Im Herbst reicht meist eine einmalige Düngung aus. Beachten Sie jedoch immer die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Pflanzen und die Anweisungen auf dem Düngeretikett.

Kann ich alle Pflanzen gleich düngen?

Nein, verschiedene Pflanzen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. Während beispielsweise Rosen viel Stickstoff benötigen, brauchen Hortensien mehr Phosphor und Kalium. Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen Ihrer Pflanzen und wählen Sie den Dünger entsprechend aus.

Ist Bio-Dünger besser als konventioneller Dünger?

Bio-Dünger und konventionelle Dünger haben beide ihre Vor- und Nachteile. Bio-Dünger sind umweltfreundlicher und fördern das Bodenleben. Sie wirken jedoch langsamer und müssen häufiger angewendet werden. Konventionelle Dünger zeigen schnellere Ergebnisse, können aber bei Überdosierung Pflanzen und Umwelt schaden. Die Wahl hängt von Ihren persönlichen Präferenzen und den Bedürfnissen Ihres Gartens ab.

Was mache ich, wenn ich zu viel gedüngt habe?

Bei einer Überdüngung sollten Sie den Boden gründlich wässern, um überschüssige Nährstoffe auszuspülen. Entfernen Sie verbrannte Blätter und stellen Sie die Düngung vorübergehend ein. In schweren Fällen kann es nötig sein, die obere Bodenschicht auszutauschen. Künftig sollten Sie die Dosierungsanweisungen genau befolgen und lieber etwas weniger als zu viel düngen.

Kann ich selbst Dünger herstellen?

Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten, selbst Dünger herzustellen. Kompost ist dabei die bekannteste Variante. Auch Brennnesseljauche oder Bananenschalenwasser sind beliebte selbstgemachte Dünger. Beachten Sie jedoch, dass diese Dünger in ihrer Zusammensetzung variieren können und sich nicht für alle Pflanzen gleichermaßen eignen.

Grüner Daumen leicht gemacht: Ihr Weg zum Dünge-Experten

Die richtige Düngung ist entscheidend für einen prächtigen Ziergarten. Mit den richtigen Kenntnissen und etwas Übung werden Sie schnell zum Dünge-Experten. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau und passen Sie Ihre Düngemaßnahmen entsprechend an. Denken Sie daran: Weniger ist oft mehr. Ein maßvoller und gezielter Einsatz von Düngern schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Mit der Zeit werden Sie ein Gefühl dafür entwickeln, was Ihre Pflanzen brauchen. Scheuen Sie sich nicht, zu experimentieren und neue Methoden auszuprobieren. Jeder Garten ist einzigartig, und was in einem Garten funktioniert, muss nicht zwangsläufig in einem anderen klappen. Bleiben Sie neugierig und offen für neue Erkenntnisse – so macht Gärtnern am meisten Spaß!

Neben der Düngung gibt es noch viele weitere interessante Aspekte der Gartenpflege zu entdecken. Von der richtigen Bewässerung über den Pflanzenschutz bis hin zur Gestaltung – die Welt des Gärtnerns bietet vielfältige Möglichkeiten. Lassen Sie sich von Ihrem neu erworbenen Wissen inspirieren und gestalten Sie Ihren Ziergarten zu einem blühenden Paradies!

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