Herbst-Dünger: Schlüssel zur Winterfitness Ihres Gartens

Herbstdüngung: Der Schlüssel zur Winterfestigkeit Ihres Gartens

Die richtige Herbstdüngung bereitet Pflanzen optimal auf die kalte Jahreszeit vor und legt den Grundstein für üppiges Wachstum im Frühling.

Wichtige Erkenntnisse zur Herbstdüngung

  • Stärkt Pflanzen für den Winter
  • Fördert Wurzelwachstum
  • Optimaler Zeitraum: September bis Oktober
  • Kalium- und phosphorreiche Dünger bevorzugen
  • Stickstoffgabe reduzieren

Die Bedeutung der Herbstdüngung

Viele Hobbygärtner unterschätzen die Wichtigkeit der Herbstdüngung. Dabei ist sie entscheidend für die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der Pflanzen während der Wintermonate. Eine gut durchgeführte Herbstdüngung versorgt die Pflanzen mit den nötigen Nährstoffen, um die kalte Jahreszeit zu überstehen und im Frühling kräftig auszutreiben.

Ziele der Herbstdüngung

Die Herbstdüngung verfolgt mehrere wichtige Ziele:

  • Stärkung des Wurzelsystems
  • Erhöhung der Frostresistenz
  • Aufbau von Nährstoffreserven
  • Verbesserung der Bodenstruktur
  • Vorbereitung auf die nächste Wachstumsperiode

Durch die gezielte Zufuhr bestimmter Nährstoffe werden die Pflanzen in die Lage versetzt, sich optimal auf den Winter vorzubereiten. Das Wurzelwachstum wird angeregt, was die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen auch bei kalten Temperaturen erleichtert.

Grundlagen der Herbstdüngung

Warum im Herbst düngen?

Die Herbstdüngung ist mehr als nur eine Ergänzung zur Frühjahrsdüngung. Sie spielt eine eigenständige, wichtige Rolle im Jahreszyklus der Pflanzen. Im Herbst bereiten sich Pflanzen auf die Winterruhe vor. Sie verlagern Nährstoffe in ihre Wurzeln und bilden Reservestoffe. Eine gezielte Düngung unterstützt diesen natürlichen Prozess.

Zudem ist der Boden im Herbst noch warm und feucht, was die Aufnahme und Verwertung der Nährstoffe begünstigt. Die Pflanzen können so bis zum Einsetzen des Frostes wichtige Reserven anlegen.

Unterschiede zur Frühjahrsdüngung

Die Herbstdüngung unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von der Frühjahrsdüngung:

  • Fokus auf Kalium und Phosphor statt Stickstoff
  • Geringere Düngermengen
  • Langsamere Freisetzung der Nährstoffe
  • Ziel ist Stärkung, nicht schnelles Wachstum

Während im Frühling vor allem das Blattwachstum gefördert wird, geht es im Herbst darum, die Pflanze von innen heraus zu stärken. Die Nährstoffzusammensetzung ist daher eine andere.

Nährstoffbedarf der Pflanzen im Herbst

Im Herbst benötigen Pflanzen vor allem:

  • Kalium: Erhöht die Frostresistenz und stärkt das Gewebe
  • Phosphor: Fördert die Wurzelbildung und Energiespeicherung
  • Magnesium: Wichtig für die Chlorophyllbildung und Überwinterung

Stickstoff, der das Blattwachstum anregt, sollte hingegen nur in geringen Mengen zugeführt werden, um keine frostempfindlichen Neutriebe zu provozieren.

Der richtige Zeitpunkt für die Herbstdüngung

Optimaler Zeitrahmen

Der ideale Zeitpunkt für die Herbstdüngung liegt zwischen Mitte September und Ende Oktober. In dieser Phase sind die Pflanzen noch aktiv, aber bereiten sich bereits auf den Winter vor. Die genaue Wahl des Zeitpunkts hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Pflanzenart
  • Witterungsverlauf
  • Regionale Klimabedingungen

Es ist wichtig, die Düngung mindestens sechs Wochen vor dem ersten Frost durchzuführen, damit die Pflanzen die Nährstoffe noch aufnehmen und verarbeiten können.

Faktoren, die den Zeitpunkt beeinflussen

Bei der Wahl des richtigen Zeitpunkts spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

  • Bodentemperatur: Sollte über 5°C liegen
  • Feuchtigkeit: Der Boden sollte nicht zu trocken sein
  • Pflanzenentwicklung: Beobachten Sie den Wachstumszyklus Ihrer Pflanzen
  • Wetterbericht: Planen Sie die Düngung vor einer Regenperiode

Beachten Sie auch, dass Rasenflächen oft früher gedüngt werden als Stauden oder Gehölze.

Regionale Unterschiede beachten

Deutschland weist aufgrund seiner geografischen Lage erhebliche klimatische Unterschiede auf. In Norddeutschland kann die Herbstdüngung oft früher erfolgen als in südlichen Regionen. In Gebirgslagen muss die Düngung eventuell schon im frühen September abgeschlossen sein. Orientieren Sie sich an lokalen Wettervorhersagen und dem Rat erfahrener Gärtner in Ihrer Region.

Wahl des richtigen Düngers

Makronährstoffe für die Herbstdüngung

Kalium

Kalium spielt eine Schlüsselrolle in der Herbstdüngung. Es stärkt die Zellwände der Pflanzen und erhöht so ihre Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Krankheiten. Kaliumreiche Dünger fördern zudem die Einlagerung von Kohlenhydraten, die als Reservestoffe dienen. Achten Sie auf Dünger mit einem hohen K-Wert in der NPK-Kennzeichnung.

Phosphor

Phosphor ist essenziell für ein gesundes Wurzelwachstum. Es unterstützt die Energiespeicherung in der Pflanze und fördert die Bildung von Blütenknospen für das kommende Jahr. Phosphorreiche Dünger haben einen erhöhten P-Wert in der NPK-Formel.

Reduzierter Stickstoffbedarf

Im Gegensatz zur Frühjahrsdüngung sollte die Stickstoffgabe im Herbst deutlich reduziert werden. Zu viel Stickstoff regt das Blattwachstum an, was die Frostempfindlichkeit erhöht. Wählen Sie Dünger mit einem niedrigen N-Wert oder verzichten Sie ganz auf stickstoffhaltige Produkte.

Mikronährstoffe und ihre Bedeutung

Neben den Hauptnährstoffen spielen auch Mikronährstoffe eine wichtige Rolle:

  • Magnesium: Unterstützt die Chlorophyllbildung und Überwinterung
  • Eisen: Wichtig für die Photosynthese und Chlorophyllproduktion
  • Mangan: Fördert die Frostresistenz

Viele spezielle Herbstdünger enthalten eine ausgewogene Mischung dieser Mikronährstoffe.

Organische vs. mineralische Dünger im Herbst

Bei der Wahl zwischen organischen und mineralischen Düngern im Herbst gibt es Vor- und Nachteile zu beachten:

Organische Dünger:

  • Langsame, kontinuierliche Nährstofffreisetzung
  • Verbessern die Bodenstruktur
  • Fördern das Bodenleben
  • Oft umweltfreundlicher

Mineralische Dünger:

  • Schnelle Nährstoffverfügbarkeit
  • Präzise Dosierung möglich
  • Oft günstiger
  • Speziell auf Herbstbedürfnisse abgestimmte Mischungen erhältlich

Die Wahl hängt von Ihren persönlichen Präferenzen, dem Zustand Ihres Bodens und den spezifischen Bedürfnissen Ihrer Pflanzen ab. Eine Kombination beider Düngerarten kann oft die besten Ergebnisse erzielen.

Spezifische Düngung für verschiedene Pflanzenarten im Herbst

Im Herbst haben unterschiedliche Pflanzen verschiedene Nährstoffbedürfnisse. Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf die spezifischen Anforderungen werfen.

Rasen

Für einen gesunden Rasen im Frühjahr ist die Herbstdüngung unerlässlich. Verwenden Sie einen kaliumbetonten Dünger, der die Gräser winterfest macht. Reduzieren Sie den Stickstoffanteil, um übermäßiges Wachstum zu vermeiden. Eine Faustregel: Pro 100 m² etwa 5 kg Herbstrasendünger ausbringen.

Stauden und Gehölze

Stauden und Gehölze profitieren von einer ausgewogenen Nährstoffversorgung. Greifen Sie zu einem phosphor- und kaliumreichen Dünger. Diese Nährstoffe unterstützen die Wurzelbildung und erhöhen die Frostresistenz. Für Rhododendren und andere säureliebende Pflanzen empfiehlt sich ein spezieller Dünger mit niedrigem pH-Wert.

Obstbäume und Beerensträucher

Obstbäume und Beerensträucher benötigen im Herbst besondere Aufmerksamkeit. Ein kaliumbetonter Dünger fördert die Holzreife und Frosthärte. Verzichten Sie auf stickstoffreiche Dünger, da diese das Wachstum anregen und die Pflanzen anfälliger für Frostschäden machen. Bei Steinobst wie Kirschen oder Pflaumen ist Vorsicht geboten - hier sollte die Düngung sparsam erfolgen.

Gemüsegarten

Im Gemüsegarten hängt die Düngung von den angebauten Kulturen ab. Wintergemüse wie Grünkohl oder Rosenkohl freuen sich über eine Kaliumgabe. Für Flächen, die im Frühjahr bepflanzt werden, eignet sich eine Gründüngung. Pflanzen Sie beispielsweise Phacelia oder Winterroggen - diese lockern den Boden und binden Nährstoffe.

Zierpflanzen und Blumen

Für Zierpflanzen und Blumen im Garten oder auf dem Balkon empfiehlt sich ein Herbstdünger mit reduziertem Stickstoffgehalt. Besonders Rosen profitieren von einer Extraportion Kalium. Bei Topfpflanzen, die im Haus überwintern, reduzieren Sie die Düngergaben allmählich bis zum völligen Einstellen im Winter.

Bodenvorbereitung für die Herbstdüngung

Eine gründliche Bodenvorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Herbstdüngung. Hier sind die wichtigsten Schritte:

Bodenuntersuchung durchführen

Bevor Sie düngen, sollten Sie wissen, was Ihr Boden braucht. Eine Bodenuntersuchung gibt Aufschluss über den Nährstoffgehalt und den pH-Wert. Sie können Bodenproben selbst entnehmen und an ein Labor schicken oder einen Gartenbauexperten hinzuziehen. Die Ergebnisse helfen Ihnen, die Düngung gezielt anzupassen und Überdüngung zu vermeiden.

pH-Wert-Kontrolle und Anpassung

Der optimale pH-Wert liegt für die meisten Gartenpflanzen zwischen 6,0 und 7,0. Ist der Boden zu sauer, können Sie ihn mit Kalk anheben. Bei zu alkalischem Boden hilft die Zugabe von Schwefel oder organischem Material wie Torf. Bedenken Sie, dass Änderungen des pH-Werts Zeit brauchen - planen Sie langfristig.

Bodenlockerung und -verbesserung

Lockern Sie verdichtete Böden vor der Düngung auf. Das verbessert die Wasseraufnahme und Durchlüftung. Arbeiten Sie dabei organisches Material wie Kompost oder gut verrotteten Mist ein. Dies fördert das Bodenleben und verbessert die Bodenstruktur. In schweren Lehmböden kann Sand die Durchlässigkeit erhöhen.

Anwendungstechniken für die Herbstdüngung

Die richtige Anwendungstechnik ist entscheidend für eine effektive Düngung. Hier sind die gängigsten Methoden:

Breitflächige Düngung

Bei der breitflächigen Düngung verteilen Sie den Dünger gleichmäßig über die gesamte Fläche. Dies eignet sich besonders für Rasen oder große Beete. Verwenden Sie einen Streuwagen oder verteilen Sie den Dünger per Hand. Achten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung, um "Verbrennungen" zu vermeiden. Nach dem Ausbringen sollten Sie gründlich wässern.

Punktuelle Düngung

Für Einzelpflanzen oder Sträucher bietet sich die punktuelle Düngung an. Bringen Sie den Dünger im Wurzelbereich aus, ohne direkten Kontakt mit Stamm oder Wurzeln. Bei Bäumen orientieren Sie sich an der Kronentraufe. Diese Methode ist sparsam und zielgerichtet.

Flüssigdüngung

Flüssigdünger eignen sich besonders für Topfpflanzen oder zur Nachdüngung. Sie werden mit Wasser verdünnt und direkt an die Wurzeln gegeben. Der Vorteil: Die Nährstoffe stehen den Pflanzen schnell zur Verfügung. Achten Sie auf die richtige Dosierung, um Überdüngung zu vermeiden.

Blattdüngung im Spätsommer/Frühherbst

Die Blattdüngung ist eine Ergänzung zur Bodendüngung. Hierbei sprühen Sie eine Nährstofflösung direkt auf die Blätter. Diese Methode eignet sich besonders für Spurenelemente wie Eisen oder Magnesium. Im Spätsommer kann eine Kaliumblattdüngung die Frosthärte erhöhen. Führen Sie die Blattdüngung am besten abends durch, um Verdunstungsverluste zu minimieren.

Bedenken Sie, dass jede Gartensituation einzigartig ist. Passen Sie Ihre Düngerstrategie an die spezifischen Bedürfnisse Ihres Gartens an und scheuen Sie sich nicht, bei Unsicherheiten einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Mit der richtigen Herbstdüngung legen Sie den Grundstein für einen blühenden und gesunden Garten im kommenden Jahr.

Organische Alternativen zur klassischen Düngung

Wer seinen Garten naturnah und umweltfreundlich pflegen möchte, kann auf organische Alternativen zur klassischen Düngung zurückgreifen. Diese Methoden fördern nicht nur das Pflanzenwachstum, sondern verbessern auch langfristig die Bodenstruktur und das Bodenleben.

Kompost und Komposttee

Kompost ist das 'schwarze Gold' des Gartens. Er enthält eine Vielzahl von Nährstoffen und fördert die Bodengesundheit. Im Herbst können Sie eine dünne Schicht reifen Kompost (etwa 1-2 cm) um Ihre Pflanzen verteilen. Für empfindliche Pflanzen eignet sich Komposttee besonders gut. Dafür wird reifer Kompost in Wasser eingeweicht und die nährstoffreiche Flüssigkeit dann zum Gießen verwendet.

Gründüngung

Die Gründüngung ist eine clevere Methode, um den Boden mit Nährstoffen anzureichern und gleichzeitig vor Erosion zu schützen. Pflanzen wie Phacelia, Senf oder Winterroggen werden im Spätsommer ausgesät und im Frühjahr untergegraben. Sie binden Stickstoff im Boden und lockern diesen mit ihren Wurzeln auf.

Mulchen mit nährstoffreichem Material

Mulchen schützt nicht nur vor Austrocknung und Unkraut, sondern kann auch als Dünger dienen. Verwenden Sie nährstoffreiche Materialien wie Grasschnitt, Laub oder zerkleinerte Hülsenfrüchte. Diese zersetzen sich langsam und geben dabei Nährstoffe an den Boden ab.

Spezielle Herbstdünger für optimale Wintervorbereitung

Neben organischen Alternativen gibt es auch spezielle Herbstdünger, die auf die Bedürfnisse der Pflanzen in dieser Jahreszeit abgestimmt sind.

Fertige Herbstdünger-Mischungen

Im Handel sind verschiedene fertige Herbstdünger erhältlich. Diese enthalten in der Regel wenig Stickstoff, dafür aber viel Kalium und Phosphor. Kalium stärkt die Frosthärte der Pflanzen, während Phosphor das Wurzelwachstum fördert. Achten Sie beim Kauf auf die Nährstoffzusammensetzung und wählen Sie einen Dünger, der zu Ihren Pflanzen passt.

Selbsthergestellte Dünger

Wer gerne experimentiert, kann auch selbst Herbstdünger herstellen. Eine bewährte Mischung besteht aus gleichen Teilen Hornspäne, Knochenmehl und Kalimagnesia. Diese Mischung enthält alle wichtigen Nährstoffe für die Herbstdüngung und lässt sich gut dosieren.

Langzeitdünger für den Herbst

Langzeitdünger sind eine praktische Option für Hobbygärtner. Sie geben ihre Nährstoffe über einen längeren Zeitraum ab und versorgen die Pflanzen so kontinuierlich. Für den Herbst eignen sich Produkte, die speziell für diese Jahreszeit konzipiert wurden und ihre Wirkung bis ins Frühjahr hinein entfalten.

Häufige Fehler bei der Herbstdüngung vermeiden

Bei der Herbstdüngung können einige Fehler passieren, die das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen beeinträchtigen. Hier sind die häufigsten Stolpersteine und wie Sie sie umgehen können.

Überdüngung vermeiden

Zu viel des Guten kann schaden. Eine Überdüngung im Herbst kann dazu führen, dass die Pflanzen zu viel neues Wachstum produzieren, das dann im Winter erfriert. Halten Sie sich an die empfohlenen Mengen und beobachten Sie Ihre Pflanzen genau. Lieber etwas weniger als zu viel düngen.

Zu spätes Düngen

Wenn Sie zu spät im Jahr düngen, haben die Pflanzen nicht genug Zeit, die Nährstoffe aufzunehmen und zu verarbeiten. Als Faustregel gilt: Die letzte Düngung sollte spätestens sechs Wochen vor dem ersten Frost erfolgen. In den meisten Regionen Deutschlands bedeutet das, dass Sie bis Mitte Oktober fertig sein sollten.

Vernachlässigung der Bodenstruktur

Ein gesunder Boden ist die Grundlage für gesunde Pflanzen. Vergessen Sie nicht, neben der Düngung auch auf die Bodenstruktur zu achten. Lockern Sie verdichtete Böden auf und arbeiten Sie organisches Material ein, um die Bodenqualität zu verbessern. Ein gut strukturierter Boden speichert Nährstoffe besser und ermöglicht es den Pflanzen, diese effektiver aufzunehmen.

Zusätzliche Maßnahmen zur Wintervorbereitung

Die Herbstdüngung ist nur ein Teil der Wintervorbereitung im Garten. Um Ihre Pflanzen optimal auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten, sollten Sie einige zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Frostschutz

Empfindliche Pflanzen benötigen besonderen Schutz vor Frost. Decken Sie diese mit Vlies, Reisig oder Stroh ab. Kübelpflanzen sollten an einen geschützten Ort gebracht werden. Denken Sie daran, dass eine gute Kaliumversorgung durch die Herbstdüngung die Frosthärte der Pflanzen zusätzlich erhöht.

Drainage verbessern

Staunässe im Winter kann für viele Pflanzen tödlich sein. Überprüfen Sie die Drainage in Ihrem Garten und verbessern Sie sie gegebenenfalls. In schweren Böden können Sie Sand oder Kies einarbeiten, um die Wasserdurchlässigkeit zu erhöhen. Bei Topfpflanzen ist es wichtig, dass überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.

Pflanzenrückschnitt

Ein gezielter Rückschnitt im Herbst kann Pflanzen helfen, den Winter besser zu überstehen. Entfernen Sie abgestorbene oder kranke Pflanzenteile, um Krankheiten vorzubeugen. Bei Stauden können Sie entscheiden, ob Sie sie zurückschneiden oder als Winterschutz und Nahrungsquelle für Tiere stehen lassen möchten. Rosen sollten nur leicht eingekürzt werden, der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr.

Mit diesen Maßnahmen und einer durchdachten Herbstdüngung bereiten Sie Ihren Garten optimal auf den Winter vor. Bedenken Sie, dass jeder Garten einzigartig ist und Sie die Pflege an Ihre spezifischen Bedingungen anpassen sollten. Beobachten Sie Ihre Pflanzen genau und sammeln Sie Erfahrungen, um von Jahr zu Jahr bessere Ergebnisse zu erzielen.

Ökologische Aspekte der Herbstdüngung

Die Herbstdüngung ist nicht nur für die Pflanzen wichtig, sondern hat auch erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Lasst uns mal einen genaueren Blick darauf werfen, wie wir unseren Garten pflegen können, ohne dabei Mutter Natur auf die Füße zu treten.

Umweltfreundliche Düngemethoden

Wer hätte gedacht, dass man mit ein bisschen Kaffeesatz und Bananenschalen schon so viel Gutes tun kann? Organische Dünger sind der Renner, wenn's um umweltfreundliches Gärtnern geht. Statt chemischer Keule setzen wir lieber auf Kompost, Hornspäne oder Algenkalk. Die sind nicht nur gut für die Pflanzen, sondern fördern auch das Bodenleben – quasi zwei Fliegen mit einer Klappe!

Förderung der Bodenbiologie

Apropos Bodenleben: Habt ihr schon mal daran gedacht, dass unter unseren Füßen eine ganze Welt existiert? Regenwürmer, Bakterien und Pilze – die machen den Boden erst richtig fit. Mit der richtigen Herbstdüngung können wir diese kleinen Helfer unterstützen. Ein lebendiger Boden speichert Nährstoffe besser und macht die Pflanzen widerstandsfähiger. Win-win, würde ich sagen!

Nachhaltiger Nährstoffkreislauf im Garten

Stellt euch den Garten wie einen Kreislauf vor: Was wir ernten, sollten wir in irgendeiner Form zurückgeben. Laub, Grasschnitt, sogar Küchen- und Gartenabfälle – alles kann zu wertvollem Dünger werden. So sparen wir nicht nur Geld, sondern schließen auch den Nährstoffkreislauf. Meine Oma hätte gesagt: "Nichts wird weggeschmissen!" Und wie Recht sie damit hatte!

Moderne Trends und Innovationen

Ihr denkt, Gärtnern ist oldschool? Von wegen! Die Gartenbranche ist voll auf Zack, wenn's um neue Technologien geht. Lasst uns mal schauen, was da so im Busch ist.

Smart Gardening und Düngung

Stellt euch vor, euer Garten sagt euch, wann er Durst hat oder Hunger auf Nährstoffe. Klingt nach Science-Fiction? Ist es aber nicht! Mit smarten Sensoren und Apps können wir heute genau messen, was unsere Pflanzen brauchen. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert auch Überdüngung. Mein Nachbar Karl schwört drauf – der hat jetzt mehr Zeit fürs Grillen, sagt er.

Biologische Pflanzenstärkungsmittel

Wer braucht schon chemische Keulen, wenn die Natur selbst die besten Rezepte hat? Biologische Pflanzenstärkungsmittel sind voll im Trend. Die machen unsere grünen Freunde fit für den Winter, ohne die Umwelt zu belasten. Brennnesseljauche, Schachtelhalmtee – klingt wie aus Omas Hexenküche, wirkt aber Wunder!

Mykorrhiza und andere Mikroorganismen

Jetzt wird's ein bisschen wissenschaftlich, aber keine Sorge – ich erkläre es euch. Mykorrhiza sind winzige Pilze, die mit den Wurzeln unserer Pflanzen eine Symbiose eingehen. Die helfen den Pflanzen, besser an Nährstoffe und Wasser zu kommen. Clever, oder? Immer mehr Gärtner setzen auf diese kleinen Helfer. Das ist wie eine Untergrundarmee für unsere Pflanzen!

Rechtliche Aspekte und Düngeverordnung

Ihr dachtet, Gärtnern wäre ein rechtsfreier Raum? Weit gefehlt! Auch beim Düngen gibt's Regeln zu beachten. Aber keine Panik, es ist nicht so kompliziert, wie es sich anhört.

Aktuelle Regelungen für Hobbygärtner

Für uns Hobbygärtner gelten zum Glück nicht so strenge Regeln wie für die Landwirtschaft. Trotzdem sollten wir ein paar Dinge im Hinterkopf behalten. Zum Beispiel dürfen wir nicht einfach wild drauflos düngen, besonders nicht in der Nähe von Gewässern. Gesunder Menschenverstand ist hier gefragt – und den haben wir Gärtner ja bekanntlich!

Umweltschutz und Düngung

Die Zeiten, in denen man einfach drauflos gedüngt hat, sind vorbei. Heute wissen wir: Weniger ist oft mehr. Überdüngung schadet nicht nur unseren Pflanzen, sondern auch Gewässern und Grundwasser. Also, lieber mal einen Bodentest machen, bevor wir zur Düngerkelle greifen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.

Ein Blick in die Zukunft unserer Gärten

So, jetzt haben wir uns durch den Dschungel der Herbstdüngung gekämpft. Was bleibt unter dem Strich? Eine ganze Menge!

  • Herbstdüngung ist wichtig, aber mit Augenmaß
  • Organische Dünger sind oft die bessere Wahl
  • Ein lebendiger Boden ist Gold wert
  • Moderne Technologien können helfen, aber ersetzen nicht unser Gärtner-Gespür
  • Umweltschutz fängt im eigenen Garten an

Wenn wir diese Punkte beherzigen, tun wir nicht nur unseren Pflanzen etwas Gutes, sondern der ganzen Umwelt. Und mal ehrlich: Gibt es ein besseres Gefühl, als im Frühjahr einen Garten voller gesunder, kräftiger Pflanzen zu sehen?

Also, schnappt euch eure Gartenschürze und los geht's! Die Herbstdüngung wartet nicht, und eure Pflanzen werden es euch im nächsten Jahr danken. Wer weiß, vielleicht wird euer Garten ja zum Gesprächsthema der ganzen Nachbarschaft. Und denkt dran: Jeder Garten ist ein kleines Ökosystem – pflegen wir es mit Liebe und Verstand!

Tags: Dünger
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