Saatgut für Balkon und Terrasse: Die besten Sorten für kleine Räume

Grüne Oase auf kleinstem Raum: Saatgut für Balkon und Terrasse

Entdecken Sie die Kunst des urbanen Gärtnerns und verwandeln Sie Ihren Balkon in ein blühendes Paradies.

Balkongärtnern leicht gemacht: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Standort beachten: Licht, Wind und Temperatur sind entscheidend
  • Passende Gefäße und Substrate wählen
  • Platzsparende Sorten bevorzugen
  • Regelmäßige Pflege und Bewässerung nicht vergessen

Die Herausforderungen des Gärtnerns auf Balkon und Terrasse

Wer denkt, dass man für einen üppigen Garten viel Platz braucht, der irrt gewaltig. Auch auf Balkon oder Terrasse lässt sich eine grüne Oase schaffen - mit den richtigen Tricks und dem passenden Saatgut. Klar, die begrenzte Fläche stellt uns vor einige Herausforderungen. Da wären zum einen die oft extremen Wetterbedingungen: Pralle Sonne, starker Wind oder plötzliche Regengüsse können unseren grünen Schützlingen ganz schön zusetzen.

Dazu kommt, dass Balkonpflanzen in Töpfen und Kübeln weniger Wurzelraum haben als ihre Artgenossen im Gartenbeet. Das bedeutet, sie brauchen besondere Aufmerksamkeit bei der Wasser- und Nährstoffversorgung. Und nicht zuletzt müssen wir bei der Pflanzenauswahl clever sein - schließlich wollen wir auf der begrenzten Fläche möglichst viel unterbringen, ohne dass es zu eng wird.

Vorteile des Anbaus von Pflanzen in kleinen Räumen

Aber keine Sorge, diese Herausforderungen bringen auch jede Menge Vorteile mit sich! Ein Balkongarten ist zum Beispiel viel pflegeleichter als ein großer Garten. Kein stundenlanges Unkrautjäten oder Rasenmähen - stattdessen können Sie sich voll und ganz auf Ihre Lieblinge konzentrieren.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihren kleinen Garten ganz nach Ihren Wünschen zu gestalten. Ob knallbunte Blütenpracht, duftende Kräuteroase oder Mini-Gemüsegarten - alles ist möglich. Und das Beste: Sie können Ihre Ernte quasi direkt vom Balkon in die Küche tragen. Frischer geht's nicht!

Überblick über die besten Saatgutsorten für Balkon und Terrasse

Kommen wir nun zum Herzstück unseres Balkongartens: dem Saatgut. Die Auswahl ist riesig, aber keine Angst, ich helfe Ihnen bei der Entscheidung. Für Balkone und Terrassen eignen sich besonders gut kompakte und buschig wachsende Sorten.

Bei Gemüse sind Cocktailtomaten, Buschbohnen und Balkonpaprika echte Klassiker. Auch Salate und Blattgemüse wie Rucola oder Mangold gedeihen prächtig in Töpfen. Für Kräuterliebhaber empfehle ich Basilikum, Petersilie und Schnittlauch - die wachsen sogar auf der Fensterbank.

Wer es bunt mag, greift zu Ringelblumen, Tagetes oder Petunien. Diese robusten Blumen trotzen Wind und Wetter und blühen den ganzen Sommer über. Und für alle, die es gerne exotisch mögen: Wie wäre es mit essbaren Blüten wie Kapuzinerkresse oder Borretsch?

Grundlagen des Balkongärtnerns

Standortbedingungen verstehen (Licht, Wind, Temperatur)

Bevor Sie loslegen, sollten Sie Ihren Balkon genau unter die Lupe nehmen. Wie viele Sonnenstunden bekommt er täglich? Ist er windgeschützt oder eher zugig? Diese Faktoren bestimmen maßgeblich, welche Pflanzen bei Ihnen gedeihen werden.

Sonnenhungrige Pflanzen wie Tomaten oder Paprika brauchen mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht täglich. Für schattige Ecken eignen sich dagegen Salate oder Kräuter wie Petersilie und Koriander. Bedenken Sie auch, dass ein Südbalkon im Hochsommer schnell zur Hitzefalle werden kann - hier sind hitzeresistente Sorten oder ein Sonnensegel gefragt.

Geeignete Pflanzgefäße und Substrate wählen

Die Wahl der richtigen Gefäße ist entscheidend für den Erfolg Ihres Balkongartens. Achten Sie auf ausreichende Drainage-Löcher, damit sich kein Staunässe bildet. Für die meisten Gemüsesorten und Kräuter reichen Töpfe mit 20-30 cm Durchmesser. Größere Pflanzen wie Tomaten oder Zucchini benötigen entsprechend mehr Platz.

Als Substrat empfehle ich eine hochwertige Bio-Pflanzerde, gemischt mit etwas Kompost. Für mediterrane Kräuter können Sie dem Substrat etwas Sand beimischen, um die Drainage zu verbessern. Vergessen Sie nicht, schwere Töpfe mit einer Drainageschicht aus Blähton oder Kieselsteinen zu versehen.

Bewässerung und Düngung in Containern

Pflanzen in Töpfen trocknen schneller aus als ihre Artgenossen im Gartenbeet. Gießen Sie daher regelmäßig, am besten morgens oder abends. Ein Trick: Stecken Sie Ihren Finger in die Erde. Fühlt sie sich in 2-3 cm Tiefe trocken an, ist es Zeit zum Gießen.

Bei der Düngung gilt: Weniger ist mehr. Zu viel Dünger kann die Pflanzen regelrecht verbrennen. Ich schwöre auf organische Flüssigdünger, die Sie alle zwei Wochen dem Gießwasser beimischen können. Alternativ können Sie auch Langzeitdünger verwenden, der über mehrere Monate hinweg Nährstoffe abgibt.

Gemüsesorten für den Balkon

Tomaten: Buschige und Hängevarietäten

Tomaten sind die Stars unter den Balkongemüsen - und das zu Recht! Für kleine Balkone eignen sich besonders gut buschig wachsende Sorten wie 'Balkonzauber' oder 'Balkonstar'. Diese bleiben kompakt und brauchen keine Rankhilfe. Wer etwas mehr Platz hat, kann es mit Hängetomaten wie 'Tumbling Tom' versuchen. Die sehen in Ampeln oder Balkonkästen nicht nur toll aus, sondern liefern auch reiche Ernte.

Salate und Blattgemüse

Salate sind wahre Platzsparer und wachsen quasi überall. Pflücksalate wie Lollo rosso oder Eichblattsalat können Sie mehrmals ernten - einfach die äußeren Blätter abschneiden, und sie wachsen nach. Auch Rucola, Spinat und Asia-Salate gedeihen prächtig in Balkonkästen. Ein Tipp: Säen Sie alle zwei Wochen eine kleine Portion aus, so haben Sie den ganzen Sommer über frischen Salat.

Gurken und Zucchini für Container

Ja, auch Gurken und Zucchini können Sie auf dem Balkon ziehen! Greifen Sie zu kompakten Sorten wie Buschgurken oder Balkonzucchini. Diese bleiben klein und brauchen weniger Platz als ihre rankenden Verwandten. Für Gurken empfehle ich einen großen Topf und eine Rankhilfe, an der sie sich hochziehen können. Zucchini fühlen sich in einem breiten, flachen Gefäß am wohlsten.

Paprika und Chili

Paprika und Chili sind echte Sonnenanbeter und fühlen sich auf dem Balkon pudelwohl. Für Anfänger eignen sich robuste Sorten wie 'Snackpaprika' oder 'Balkonchili'. Diese bleiben klein und liefern trotzdem reichlich Früchte. Achten Sie darauf, die Pflanzen regelmäßig zu gießen und zu düngen - dann werden Sie mit einer reichen Ernte belohnt.

Radieschen und andere Wurzelgemüse

Radieschen sind wahre Blitzstarter unter den Gemüsesorten. Schon nach wenigen Wochen können Sie die ersten knackigen Knollen ernten. Auch Möhren in Miniatur-Varianten wie 'Pariser Markt' oder Pastinaken lassen sich gut in tieferen Balkonkästen ziehen. Mein Geheimtipp: Probieren Sie mal Knollenfenchel aus. Der wächst kompakt und sieht mit seinem filigranen Laub auch noch dekorativ aus.

Mit diesen Tipps und der richtigen Auswahl an Saatgut steht Ihrem eigenen Balkongarten nichts mehr im Wege. Denken Sie daran: Gärtnern ist ein Lernprozess. Nicht alles wird auf Anhieb klappen, aber mit jeder Saison werden Sie mehr Erfahrung sammeln. Also, ran an die Töpfe und los geht's!

Kräuter für kleine Räume: Aromatherapie auf dem Balkon

Kräuter sind wahre Multitalente für den Balkongarten. Sie brauchen wenig Platz, duften herrlich und peppen jedes Gericht auf. Hier ein paar Tipps für Ihre grüne Oase:

Mediterrane Kräuter: Urlaub für die Sinne

Basilikum, Thymian und Rosmarin bringen ein Stück Mittelmeer auf Ihren Balkon. Diese Sonnenanbeter lieben es warm und trocken. Stellen Sie sie in Terrakotta-Töpfe mit durchlässiger Erde. Ein sonniger Platz und sparsames Gießen lassen sie prächtig gedeihen. Tipp: Basilikum mögen's die Italiener 'con amore' - also lieber öfter kleine Mengen ernten als einmal radikal zurückschneiden.

Küchenkräuter: Frische Aromen zum Greifen nah

Petersilie, Schnittlauch und Dill sind echte Küchenhelden. Sie wachsen auch im Halbschatten und vertragen häufiges Schneiden. Petersilie ist ein Zweijährige - im zweiten Jahr bildet sie Blüten und Samen. Schnittlauch ist ein Dauerläufer, der jedes Jahr neu austreibt. Dill sät sich gerne selbst aus - lassen Sie einfach ein paar Pflanzen zur Samenreife kommen.

Mehrjährige Kräuter: Treue Begleiter für den Balkon

Salbei, Oregano und Zitronenmelisse sind robuste Gesellen, die Jahr für Jahr wiederkommen. Sie überstehen sogar milde Winter draußen. Wichtig: guter Wasserabzug und Winterschutz für die Wurzeln. Im Frühjahr kräftig zurückschneiden, dann treiben sie umso buschiger aus.

Blumen und Zierpflanzen: Farbenfrohes Balkonparadies

Einjährige Blumen: Schnelle Farbtupfer

Petunien, Tagetes und Ringelblumen sind echte Hingucker. Sie blühen von Frühjahr bis Herbst und brauchen wenig Pflege. Regelmäßiges Ausputzen verblühter Blüten hält sie am Blühen. Tipp: Mischen Sie verschiedene Sorten für einen bunten Blumenkasten.

Mehrjährige Balkonpflanzen: Dauerhafte Schönheiten

Lavendel, Storchschnabel und Fetthenne sind pflegeleichte Dauerblüher. Sie überleben den Winter meist problemlos auf dem Balkon. Im Frühling kräftig zurückschneiden, dann wachsen sie kompakt und blühen reich. Vorsicht bei zu viel Nässe - lieber zu trocken als zu feucht halten.

Hängende und kletternde Pflanzen: Vertikale Gartenpracht

Hängepetunien, Efeu und Clematis nutzen die Höhe optimal aus. Sie eignen sich prima für Balkonkästen und Rankgitter. Regelmäßiges Gießen ist hier besonders wichtig, da hängende Pflanzen schnell austrocknen. Clematis mag kühle Füße - also den Topf im Schatten halten, während die Pflanze in die Sonne klettert.

Spezielle Anbaumethoden: Platz ist in der kleinsten Hütte

Vertikales Gärtnern: Die Wand als grüne Leinwand

Wandgärten und Rankgitter sind genial für kleine Balkone. Befestigen Sie Taschen oder Töpfe an der Wand und bepflanzen Sie diese mit Kräutern oder Blumen. Rankende Bohnen oder Erbsen an einem Gitter sehen nicht nur hübsch aus, sondern liefern auch noch eine leckere Ernte.

Hängende Gärten: Schweben in luftiger Höhe

Ampelpflanzen wie Fuchsien oder Lobelien bringen Leben in die dritte Dimension. Hängen Sie die Töpfe in verschiedenen Höhen auf - das sieht nicht nur toll aus, sondern schafft auch mehr Platz für andere Pflanzen. Achten Sie auf regelmäßiges Gießen, da hängende Pflanzen schnell austrocknen können.

Microgreens und Sprossen: Mini-Gemüse, maxi Geschmack

Microgreens sind wahre Platzsparwunder. In flachen Schalen gezogen, liefern sie schon nach wenigen Tagen vitaminreiches Grün für Salate oder Smoothies. Probieren Sie mal Rucola, Radieschen oder Senf als Microgreens. Sprossen wie Alfalfa oder Mungbohnen lassen sich sogar im Glas auf der Fensterbank ziehen.

Mischkulturen: Harmonie im Miniatur-Garten

Beim Companion Planting nutzen Sie die gegenseitigen Vorteile verschiedener Pflanzen. Basilikum neben Tomaten hält Schädlinge fern, Kapuzinerkresse lockt Blattläuse von anderen Pflanzen weg. Tagetes zwischen Gemüse vertreiben Fadenwürmer im Boden. So schaffen Sie ein kleines Ökosystem auf engstem Raum.

Mit diesen Tipps und Tricks verwandeln Sie Ihren Balkon in ein blühendes Paradies - egal wie klein er ist. Experimentieren Sie mit verschiedenen Pflanzen und Methoden. Bald werden Sie merken: Gärtnern macht süchtig, und die Ernte aus eigenem Anbau schmeckt einfach am besten!

Saatgut vs. Jungpflanzen: Die richtige Wahl für Ihren Balkon

Beim Gärtnern auf dem Balkon stellt sich oft die Frage: Saatgut oder Jungpflanzen? Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, die wir hier genauer betrachten.

Vorteile der Aussaat

Die Aussaat von Saatgut bietet einige überzeugende Vorteile:

  • Kostengünstig: Saatgut ist in der Regel preiswert und ergibt viele Pflanzen.
  • Große Sortenvielfalt: Sie haben Zugang zu einer breiteren Auswahl an Pflanzensorten.
  • Kontrolle über den gesamten Wachstumsprozess: Von Anfang an können Sie die Entwicklung Ihrer Pflanzen beobachten und steuern.
  • Flexibilität: Sie können den Aussaatzeitpunkt selbst bestimmen.

Wann sich Jungpflanzen lohnen

In bestimmten Situationen können Jungpflanzen die bessere Wahl sein:

  • Zeitmangel: Wenn Sie spät in der Saison starten oder schnelle Ergebnisse wünschen.
  • Schwierig zu kultivierende Arten: Manche Pflanzen sind als Setzlinge einfacher zu handhaben.
  • Begrenzte Anbaufläche: Jungpflanzen sparen Platz in der Anfangsphase.
  • Unerfahrenheit: Für Anfänger können Jungpflanzen den Einstieg erleichtern.

Tipps für erfolgreiche Aussaat auf dem Balkon

Wenn Sie sich für die Aussaat entscheiden, beachten Sie folgende Punkte:

  • Verwenden Sie hochwertiges Saatgut und nährstoffreiche, gut drainierte Erde.
  • Achten Sie auf die richtige Saattiefe und den optimalen Abstand zwischen den Samen.
  • Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, aber vermeiden Sie Staunässe.
  • Schützen Sie die Aussaat vor extremen Wetterbedingungen und Schädlingen.
  • Pikieren Sie die Sämlinge rechtzeitig, um Wurzelschäden zu vermeiden.

Saisonale Planung für Ihren Balkongarten

Eine durchdachte saisonale Planung ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Balkongarten. Hier einige Tipps für jede Jahreszeit:

Frühjahrsaussaat: Was und wann?

Im Frühjahr beginnt die Hauptsaison für die Aussaat vieler Balkonpflanzen:

  • Ab März (in geschützten Lagen): Salate, Radieschen, Spinat
  • Ab April: Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Dill
  • Ab Mai (nach den Eisheiligen): Tomaten, Gurken, Zucchini

Tipp: Nutzen Sie ein Frühbeet oder Mini-Gewächshaus, um die Saison zu verlängern.

Sommerbepflanzung für Balkon und Terrasse

Im Sommer gedeihen wärmeliebende Pflanzen besonders gut:

  • Paprika und Chili: Ideal für sonnige Standorte
  • Buschbohnen: Platzsparend und ertragreich
  • Sommerblumen: Für Farbtupfer zwischen dem Gemüse

Denken Sie an regelmäßiges Gießen und Düngen, besonders an heißen Tagen.

Herbst- und Wintergemüse für geschützte Balkone

Auch in der kühleren Jahreszeit können Sie Ihren Balkon bepflanzen:

  • Feldsalat und Winterportulak: Robust und frosthart
  • Grünkohl und Palmkohl: Dekorativ und nährstoffreich
  • Winterzwiebeln: Für frisches Grün auch im Winter

Schützen Sie die Pflanzen bei starkem Frost mit Vlies oder einer Überwinterungshaube.

Pflege und Erhaltung Ihres Balkongartens

Die richtige Pflege ist entscheidend für den Erfolg Ihres Balkongartens. Hier die wichtigsten Aspekte:

Regelmäßige Pflegemaßnahmen

  • Gießen: Morgens oder abends, je nach Bedarf der Pflanzen
  • Düngen: Alle 2-3 Wochen mit organischem Flüssigdünger
  • Ausgeizen: Bei Tomaten regelmäßig die Seitentriebe entfernen
  • Ernten: Reife Früchte rechtzeitig pflücken, um weitere Erträge zu fördern

Schädlings- und Krankheitsbekämpfung im Containergarten

Auch auf dem Balkon können Schädlinge und Krankheiten auftreten. Hier einige Tipps:

  • Regelmäßige Kontrolle der Pflanzen auf Befall
  • Bei Blattläusen: Abspülen mit Wasser oder Einsatz von Nützlingen wie Marienkäfern
  • Gegen Mehltau: Ausreichende Belüftung und Vermeidung von Staunässe
  • Bei Tomatenkrankheiten: Resistente Sorten wählen und Fruchtfolge beachten

Überwinterung von mehrjährigen Pflanzen auf Balkon und Terrasse

Viele Kräuter und einige Gemüsesorten können mehrjährig kultiviert werden:

  • Kräuter wie Rosmarin und Thymian: An geschützter Stelle überwintern
  • Erdbeeren: Mit Stroh oder Tannenzweigen abdecken
  • Rhabarber: In großen Kübeln auch auf dem Balkon möglich, im Winter mit Laub abdecken

Tipp: Frostempfindliche Pflanzen in ungeheizte Räume bringen oder mit Winterschutzvlies umwickeln.

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie Ihren Balkongarten das ganze Jahr über genießen und eine reiche Ernte einfahren. Experimentieren Sie mit verschiedenen Pflanzen und Methoden, um herauszufinden, was in Ihrem Mikroklima am besten gedeiht. Gärtnern auf dem Balkon ist eine wunderbare Möglichkeit, auch auf kleinstem Raum frisches Gemüse und Kräuter anzubauen und die Verbindung zur Natur zu pflegen.

Ernte und Lagerung: Der krönende Abschluss Ihres Balkongartens

Richtige Erntetechniken für Balkonpflanzen

Die Ernte Ihrer Balkonpflanzen ist der Höhepunkt monatelanger Pflege. Bei Blattgemüse wie Salat oder Spinat ernten Sie am besten morgens, wenn die Blätter noch prall und knackig sind. Schneiden Sie die äußeren Blätter ab und lassen Sie das Herz stehen – so können Sie mehrmals ernten. Tomaten und Paprika sollten Sie erst pflücken, wenn sie vollreif sind. Ein kleiner Tipp: Ernten Sie Kräuter regelmäßig, das regt das Wachstum an und verhindert die Blütenbildung.

Aufbewahrung und Konservierung der Ernte

Frisch geerntetes Gemüse schmeckt am besten, aber manchmal haben wir mehr, als wir sofort verbrauchen können. Salat und Kräuter halten sich im Kühlschrank einige Tage, wenn Sie sie in feuchtes Küchenpapier wickeln. Tomaten dagegen sollten Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Überschüssige Kräuter können Sie trocknen oder zu Pesto verarbeiten. Für eine längere Haltbarkeit eignet sich das Einfrieren – besonders gut für Bohnen oder zerkleinerte Kräuter.

Saatgutgewinnung für die nächste Saison

Warum nicht eigenes Saatgut für die nächste Saison gewinnen? Bei Tomaten ist das ganz einfach: Lassen Sie eine besonders schöne Tomate überreif werden, entnehmen Sie die Samen und trocknen Sie diese auf Küchenpapier. Bei Bohnen oder Erbsen lassen Sie einfach einige Hülsen an der Pflanze trocknen. Beachten Sie aber, dass dies nur bei samenfesten Sorten sinnvoll ist – bei Hybriden bekommen Sie oft nicht das gewünschte Ergebnis.

Innovative Ideen für Balkongärtner

Smart Gardening: Technologie für kleine Gärten

Auch auf dem Balkon hält die Digitalisierung Einzug. Smarte Bewässerungssysteme können Ihre Pflanzen automatisch gießen – praktisch, wenn Sie mal im Urlaub sind. Es gibt sogar Sensoren, die Ihnen die Bodenfeuchtigkeit und den Nährstoffgehalt aufs Smartphone schicken. Klingt nach Spielerei? Mag sein, aber es kann gerade Anfängern helfen, ein Gefühl für die Bedürfnisse ihrer Pflanzen zu entwickeln.

Upcycling-Projekte für kreative Pflanzgefäße

Wer sagt, dass Töpfe langweilig sein müssen? Alte Gummistiefel, ausgediente Kochtöpfe oder leere Konservendosen – mit etwas Farbe und Phantasie werden sie zu einzigartigen Pflanzgefäßen. Achten Sie nur darauf, Löcher für den Wasserabfluss zu bohren. Ein alter Holzpalette an der Wand wird mit ein paar Blumentöpfen zum vertikalen Garten. So sparen Sie Platz und schaffen ein echtes Hingucker-Stück.

Gemeinschaftsgärten und Balkontauschbörsen

Gärtnern verbindet! Immer mehr Nachbarschaften organisieren Saatgut- oder Pflanzentauschbörsen. Das ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern fördert auch den Austausch von Erfahrungen. Vielleicht finden Sie ja Gleichgesinnte, mit denen Sie sich die Pflege Ihrer Balkonpflanzen teilen können, wenn einer mal in den Urlaub fährt. Oder Sie schließen sich einem urbanen Gartenprojekt an – dort können Sie oft Techniken lernen, die Sie auch auf Ihrem Balkon anwenden können.

Ein grüner Ausblick: Die Zukunft des Balkongärtnerns

Von Microgreens bis zu hängenden Tomatengärten – die Möglichkeiten für den Anbau auf kleinstem Raum sind vielfältig. Experimentieren Sie mit verschiedenen Sorten und Anbaumethoden, um herauszufinden, was in Ihrem Mikroklima am besten gedeiht. Denken Sie daran: Jeder Balkon ist anders, und was bei Ihrem Nachbarn klappt, muss bei Ihnen nicht unbedingt funktionieren.

Die besten Saatgutsorten für Ihren Balkon oder Ihre Terrasse sind letztendlich die, die Ihren persönlichen Geschmack treffen und mit den Bedingungen vor Ort zurechtkommen. Zwerghafte Tomatensorten wie 'Balkonzauber' oder kompakte Gurkensorten wie 'Stadtgurke' sind speziell für den Anbau in Gefäßen gezüchtet worden. Bei Kräutern sind mediterrane Sorten wie Thymian oder Rosmarin oft pflegeleicht und robust.

Urbanes Gärtnern auf kleinstem Raum ist mehr als nur ein Trend – es ist eine Antwort auf die zunehmende Verstädterung und den Wunsch nach Selbstversorgung und Naturverbundenheit. Ihr Balkongarten kann ein Beitrag zur Artenvielfalt in der Stadt sein, ein Ort der Entspannung und eine Quelle für frische, selbst angebaute Lebensmittel. Also, greifen Sie zur Samentüte und lassen Sie Ihren Balkon erblühen!

Tags: Saatgut
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