Tulpenkrankheiten erkennen und effektiv bekämpfen

Frühe Tulpen: Prachtvolle Frühlingsboten und ihre Herausforderungen

Frühe Tulpen verzaubern unsere Gärten mit ihrer Farbenpracht. Doch wie bei allen Pflanzen gibt es auch hier einige Herausforderungen zu meistern.

Tulpen im Fokus: Wichtige Erkenntnisse für Gartenfreunde

  • Frühe Tulpen können anfällig für diverse Krankheiten und Schädlinge sein
  • Richtige Pflege und Standortwahl sind entscheidend für gesunde Pflanzen
  • Die Bodenbeschaffenheit spielt eine große Rolle für die Gesundheit der Pflanzen
  • Es gibt sowohl biologische als auch chemische Bekämpfungsmethoden

Die Bedeutung früher Tulpen im Garten

Frühe Tulpen sind wahre Lieblinge unter den Frühlingsboten. Mit ihren leuchtenden Farben und eleganten Formen läuten sie die Gartensaison ein und bringen Leben nach dem Winter. Die große Sortenvielfalt ermöglicht es uns Gartenliebhabern, ganz persönliche Akzente zu setzen und unserem Garten schon früh im Jahr eine individuelle Note zu verleihen.

Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich sagen, dass frühe Tulpen besonders gut mit anderen Frühjahrsblühern wie Narzissen oder Hyazinthen harmonieren. Sie machen sich wunderbar in Beeten, Rabatten und sogar in Balkonkästen. Ein weiterer Vorteil ist ihre relativ geringe Wuchshöhe, wodurch sie weniger anfällig für Sturmschäden sind als höher wachsende Arten.

Überblick über häufige Krankheiten und Schädlinge

Leider bleiben auch unsere geliebten frühen Tulpen nicht von Problemen verschont. Zu den häufigsten Krankheiten zählen:

  • Botrytis (Grauschimmel)
  • Tulpenfäule
  • Tulpenmosaik-Virus

Bei den Schädlingen sollten wir besonders auf diese achten:

  • Zwiebelmilben
  • Tulpenstengelälchen
  • Läuse

Diese Probleme können die Gesundheit und Schönheit unserer Tulpen erheblich beeinträchtigen. Daher empfehle ich regelmäßige Kontrollen und schnelles Handeln bei ersten Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingsbefall.

Bodenbürtige Krankheiten: Eine ernsthafte Bedrohung

Fusarium-Fäule: Der heimliche Feind

Symptome erkennen

Die Fusarium-Fäule ist eine tückische Krankheit, die oft erst spät erkannt wird. Achten Sie auf folgende typische Symptome:

  • Vergilbende und welkende Blätter
  • Bräunliche Verfärbungen an der Zwiebelbasis
  • Weiße bis rosafarbene Pilzbeläge auf den Zwiebeln

Ich erinnere mich noch gut an einen Befall mit Fusarium-Fäule in meinem eigenen Garten. Die Pflanzen wirkten zunächst nur etwas kränklich, aber beim Ausgraben der Zwiebeln zeigte sich der erhebliche Schaden. Es war wirklich erschreckend zu sehen, wie schnell sich die Krankheit ausgebreitet hatte.

Präventionsmaßnahmen

Um Fusarium-Fäule vorzubeugen, haben sich in meiner Praxis folgende Maßnahmen bewährt:

  • Verwendung von gesundem Pflanzgut
  • Regelmäßiger Fruchtwechsel
  • Gute Drainage des Bodens
  • Vorsichtiges Pflanzen, um Verletzungen der Zwiebeln zu vermeiden

Behandlungsmöglichkeiten

Ist die Krankheit einmal aufgetreten, sind die Möglichkeiten leider begrenzt:

  • Entfernen und Vernichten befallener Pflanzen
  • Behandlung des Bodens mit zugelassenen Fungiziden
  • Mehrjährige Anbaupause für Tulpen auf dem betroffenen Beet

Pythium-Wurzelfäule: Unterschätzte Gefahr

Anzeichen und Auswirkungen

Die Pythium-Wurzelfäule ist oft schwer zu erkennen. In meiner Erfahrung sollten Sie besonders auf diese Symptome achten:

  • Verkümmerte Wurzeln
  • Gelbliche, welke Blätter
  • Zurückbleiben im Wachstum

Vorbeugende Maßnahmen

Zur Vorbeugung der Pythium-Wurzelfäule rate ich aus langjähriger Praxis:

  • Verbesserung der Bodendurchlüftung
  • Vermeidung von Staunässe
  • Einhaltung der richtigen Pflanztiefe
  • Verwendung von gut ausgereiftem Kompost zur Bodenverbesserung

Bekämpfungsstrategien

Bei einem Befall mit Pythium-Wurzelfäule können Sie folgende Schritte in Erwägung ziehen:

  • Entfernen stark befallener Pflanzen
  • Anwendung biologischer Präparate mit antagonistischen Mikroorganismen
  • In schweren Fällen: Einsatz chemischer Fungizide nach Beratung durch einen Fachmann

Bedenken Sie stets, dass vorbeugende Maßnahmen am wirksamsten sind. Ein gesunder Boden und optimale Wachstumsbedingungen fördern robuste und widerstandsfähige Tulpen. Mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit können wir uns lange an der Pracht dieser wunderbaren Frühlingsblüher erfreuen.

Blattkrankheiten bei Tulpen erkennen und bekämpfen

Blattkrankheiten können die Schönheit und Gesundheit unserer Tulpen erheblich beeinträchtigen. Zwei der häufigsten Probleme sind Botrytis und das Tulpenmosaik-Virus. Schauen wir uns genauer an, wie wir diese Krankheiten erkennen und bekämpfen können.

Botrytis (Grauschimmel) - der lästige Pilzbefall

Botrytis, auch als Grauschimmel bekannt, ist eine weit verbreitete Pilzerkrankung, die unseren Tulpen zusetzen kann. Vor einigen Jahren entdeckte ich graue, pelzige Flecken auf meinen Tulpenblättern - ein klassisches Zeichen für Botrytis. Seitdem achte ich besonders auf folgende Anzeichen:

  • Graue, samtige Schimmelbeläge auf Blättern, Stängeln oder Blüten
  • Braune Flecken auf Blättern und Blüten
  • Verformte oder verkrüppelte Blüten
  • Faulende Stellen an Zwiebeln und Stängeln

Botrytis gedeiht besonders gut bei hoher Luftfeuchtigkeit, Temperaturen zwischen 15°C und 25°C, schlechter Luftzirkulation und längeren Feuchtperioden auf den Pflanzenteilen. Um diesem Pilz Einhalt zu gebieten, empfehle ich folgende Maßnahmen:

  • Befallene Pflanzenteile sofort entfernen und im Hausmüll entsorgen, nicht auf dem Kompost
  • Für gute Luftzirkulation durch ausreichenden Pflanzabstand sorgen
  • Morgens gießen, damit die Pflanzen über den Tag abtrocknen können
  • Bei starkem Befall organische Fungizide auf Basis von Bacillus subtilis oder als letzte Option chemische Mittel verwenden
  • Resistente Tulpensorten für das Beet wählen

Tulpenmosaik-Virus - die bunte Gefahr

Das Tulpenmosaik-Virus (TBV) ist eine tückische Erkrankung, die sich durch auffällige Farbveränderungen bemerkbar macht. Viele Gärtner verwechseln diese Symptome anfangs mit einer besonderen Sortenzeichnung - ein verhängnisvoller Irrtum. Achten Sie auf diese charakteristischen Merkmale:

  • Unregelmäßige helle und dunkle Streifen oder Flecken auf Blättern und Blüten
  • Wellige oder gekräuselte Blattränder
  • Deformierte oder verkümmerte Blüten
  • Allgemeine Wachstumsstörungen und Kümmerwuchs

Das Virus wird hauptsächlich durch Blattläuse, kontaminiertes Gartenwerkzeug und infizierte Zwiebeln verbreitet. Da es keine Heilung für virusinfizierte Pflanzen gibt, konzentrieren wir uns auf Prävention und Eindämmung:

  • Befallene Pflanzen sofort entfernen und vernichten
  • Blattläuse konsequent bekämpfen, beispielsweise mit Nützlingen wie Marienkäfern
  • Gartenwerkzeuge regelmäßig desinfizieren, besonders nach dem Schneiden von Tulpen
  • Zwiebeln nur von seriösen Quellen kaufen und vor dem Pflanzen auf Krankheitsanzeichen prüfen
  • Virusresistente Tulpensorten für den Garten wählen

Schädlinge an Tulpenzwiebeln - die heimlichen Zerstörer

Während Blattkrankheiten oft schnell ins Auge fallen, arbeiten Schädlinge an den Zwiebeln meist im Verborgenen. Einer der häufigsten und gefährlichsten Schädlinge sind Zwiebelmilben.

Zwiebelmilben - winzige Plagegeister mit großer Wirkung

Zwiebelmilben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere, die erheblichen Schaden an Tulpenzwiebeln anrichten können. In meiner langjährigen Gartenerfahrung habe ich gelernt, dass man diese kleinen Biester nicht unterschätzen sollte. Ihr Lebenszyklus ist eng mit dem der Tulpen verknüpft:

  • Überwintern in gelagerten Zwiebeln oder im Boden
  • Vermehrung in den Zwiebeln im Frühjahr
  • Ernährung von Zwiebelschuppen, Hinterlassung brauner, korkiger Stellen
  • Befallene Zwiebeln zeigen oft verkrüppeltes Wachstum oder treiben gar nicht erst aus
  • Starker Befall kann zum Absterben der gesamten Zwiebel führen

Um einem Befall vorzubeugen, empfehle ich folgende Schritte:

  • Neue Zwiebeln vor dem Pflanzen gründlich inspizieren
  • Zwiebeln kühl und trocken lagern, idealerweise bei Temperaturen unter 17°C
  • Konsequente Fruchtfolge praktizieren, Tulpen nicht mehrere Jahre hintereinander an derselben Stelle pflanzen
  • Nach der Blüte das Laub vollständig entfernen, um Überwinterungsmöglichkeiten zu reduzieren

Bei festgestelltem Befall können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Stark befallene Zwiebeln entfernen und vernichten
  • Leicht befallene Zwiebeln für 2-3 Stunden in 43°C warmes Wasser tauchen - dies tötet die Milben, ohne der Zwiebel zu schaden
  • Den Boden mit natürlichen Feinden wie Raubmilben behandeln
  • Als letzte Option chemische Mittel einsetzen, aber die möglichen Auswirkungen auf Nützlinge und Umwelt bedenken

Mit diesem Wissen und diesen Methoden können Sie Ihre Tulpen vor Blattkrankheiten und Zwiebelmilben schützen. Regelmäßige Kontrolle und schnelles Handeln sind entscheidend für ein gesundes und blühendes Tulpenbeet. Bei Fragen zögern Sie nicht, sich an erfahrene Gärtner oder Ihre lokale Gartenbauberatung zu wenden.

Narzissenfliege: Ein unerwarteter Feind der Tulpe

Die Narzissenfliege (Merodon equestris) macht ihrem Namen alle Ehre – leider nicht nur bei Narzissen. Diese kleinen Biester haben auch einen Hang zu unseren geliebten Tulpen entwickelt. In meinen Jahren als Gärtnerin habe ich gelernt, dass man bei Schädlingen nie zu vorsichtig sein kann.

Wie erkennt man einen Befall?

Es ist nicht immer einfach, einen Befall frühzeitig zu erkennen. Oft bemerkt man es erst, wenn der Schaden schon beträchtlich ist. Achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • Blätter, die trotz guter Pflege welk und gelb werden
  • Tulpen, die einfach nicht blühen wollen oder vorzeitig eingehen
  • Beim Ausgraben finden Sie möglicherweise matschige Stellen und Fraßgänge in der Zwiebel
  • Weiße Maden von bis zu 12 mm Länge in der Zwiebel – ein eindeutiges Zeichen!

Vorbeugen ist besser als heilen

Um diesen ungebetenen Gästen den Gartenaufenthalt zu verleiden, haben sich einige Methoden bewährt:

  • Behalten Sie Ihre Tulpen im Auge – regelmäßige Kontrollen können Wunder wirken
  • Wenn Sie befallene Zwiebeln finden, entfernen und vernichten Sie diese konsequent
  • Pflanzen Sie die Zwiebeln tief – mindestens 15 cm sollten es sein
  • Wechseln Sie den Standort Ihrer Tulpen jährlich – das verwirrt die Fliegen
  • Von Mai bis Juli, wenn die Fliegen unterwegs sind, können Vliese oder Netze hilfreich sein

Diese Maßnahmen sind zwar keine Garantie, aber sie machen es den Narzissenfliegen deutlich schwerer.

Wenn es doch passiert ist...

Sollten Sie trotz aller Vorsicht einen Befall entdecken, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Graben Sie befallene Zwiebeln aus und entsorgen Sie sie – aber nicht auf dem Kompost!
  • Nematoden können wahre Wunder bewirken. Diese mikroskopisch kleinen Würmer parasitieren die Larven
  • Chemische Mittel sollten wirklich die letzte Option sein. Falls es doch nötig wird, bitte unbedingt die Vorschriften beachten

Persönlich setze ich auf eine Kombination aus Vorbeugung und biologischer Bekämpfung. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern meist auch ausreichend effektiv.

Blattläuse: Klein, aber oho!

Blattläuse gehören wohl zu den bekanntesten Gartenplagen. Auch unsere Tulpen bleiben von diesen kleinen Saugern nicht verschont. Sie schwächen nicht nur die Pflanzen, sondern können auch als Überträger von Krankheiten fungieren.

Dem Feind ins Auge sehen

Zum Glück sind Blattläuse meist leicht zu entdecken:

  • Kleine grüne, braune oder schwarze Punkte an Blättern, Stängeln und Knospen
  • Blätter, die sich kräuseln oder verformen
  • Klebrige Rückstände auf Blättern und Boden – der berüchtigte Honigtau
  • Pflanzen, die im Wachstum zurückbleiben oder verkümmern

Bei starkem Befall können ganze Pflanzenteile von diesen kleinen Plagegeistern bedeckt sein – kein schöner Anblick!

Verbündete im Kampf gegen Blattläuse

Eine meiner Lieblingsmethoden zur Blattlausbekämpfung ist die Förderung ihrer natürlichen Feinde. Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Natur ins Gleichgewicht kommt, wenn man ihr die Chance dazu gibt:

  • Marienkäfer und ihre gefräßigen Larven
  • Florfliegen und Schwebfliegen – wahre Blattlausjäger
  • Schlupfwespen – klein, aber effektiv
  • Meisen und andere insektenfressende Vögel

Um diese Helfer anzulocken, empfehle ich, den Garten vielfältig zu gestalten. Eine Wildblumenwiese ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch ein Paradies für Nützlinge.

Wenn die Natur Hilfe braucht

Manchmal reichen die natürlichen Gegenspieler nicht aus. In solchen Fällen gibt es weitere Möglichkeiten:

  • Ein kräftiger Wasserstrahl kann Wunder wirken
  • Neem-Öl oder Schmierseife haben sich bewährt
  • Raubmilben oder Schlupfwespen können gezielt ausgebracht werden
  • Chemische Mittel sollten wirklich nur die allerletzte Option sein

Ich habe gute Erfahrungen mit einer Mischung aus Schmierseife und Brennnesseljauche gemacht. Sie ist einfach herzustellen und meist ausreichend wirksam, ohne die Umwelt zu belasten.

Thripse: Winzige Störenfriede mit großer Wirkung

Thripse, auch als Fransenflügler bekannt, sind echte Feinschmecker unter den Schädlingen. Leider haben sie auch einen Geschmack für unsere Tulpen entwickelt.

Spuren der Verwüstung

Ein Thripsbefall zeigt sich durch verschiedene Symptome:

  • Silbrig schimmernde Flecken auf Blättern und Blüten – als hätten die Thripse mit Glitzer gearbeitet
  • Blüten, die aussehen, als hätte man sie in der Waschmaschine vergessen
  • Dunkle Spuren auf den Blättern – die Visitenkarten der Thripse
  • Bei schwerem Befall können ganze Pflanzenteile absterben

Als wäre das nicht genug, können diese winzigen Plagegeister auch noch Viren übertragen. Es lohnt sich also, wachsam zu sein!

Vorbeugen ist die halbe Miete

Um Thripsen gar nicht erst die Chance zu geben, sich bei unseren Tulpen häuslich einzurichten, können wir einiges tun:

  • Regelmäßige Kontrollen – je früher wir sie entdecken, desto besser
  • Unkraut und Pflanzenreste entfernen – kein Winterquartier für Thripse!
  • Ausreichend gießen und düngen – starke Pflanzen sind widerstandsfähiger
  • Kulturschutznetze oder Vlies können wahre Wunder wirken

Ein vielfältiger Garten mit verschiedenen Pflanzen lockt zudem natürliche Feinde der Thripse an – ein wunderbares Beispiel dafür, wie die Natur sich selbst hilft.

Wenn es doch mal Thripse erwischt hat

Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Befall entdecken, gibt es verschiedene Wege, damit umzugehen:

  • Stark befallene Pflanzenteile großzügig entfernen und entsorgen
  • Raubmilben oder Raubwanzen einsetzen – sie sind wahre Thrips-Jäger
  • Neem-Öl oder Pyrethrum-Extrakte können helfen
  • Chemische Mittel sollten wirklich nur im äußersten Notfall zum Einsatz kommen

Ich habe besonders gute Erfahrungen mit Raubmilben gemacht. Sie sind effektiv und umweltfreundlich zugleich. Zudem empfehle ich eine vielfältige Bepflanzung – sie bietet nicht nur einen schönen Anblick, sondern auch Lebensraum für die natürlichen Feinde der Thripse. So schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe!

Integrierter Pflanzenschutz für frühe Tulpen: Ein ganzheitlicher Ansatz

Beim Anbau von frühen Tulpen ist ein umfassender Schutzansatz unerlässlich. Der integrierte Pflanzenschutz vereint verschiedene Methoden, um Krankheiten und Schädlinge in Schach zu halten, ohne dabei die Umwelt über Gebühr zu belasten.

Das Fundament: Grundlagen des integrierten Pflanzenschutzes

Im Kern setzt dieser Ansatz auf Vorbeugung und greift nur im äußersten Notfall auf chemische Mittel zurück. Gesunder Boden, kluge Sortenwahl und durchdachte Kulturführung spielen dabei die Hauptrollen.

Kulturmaßnahmen: Der Schlüssel zur Prävention

Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend. Frühe Tulpen gedeihen am besten an sonnigen bis halbschattigen Plätzen mit gut durchlässigem Boden. Staunässe ist ein absolutes No-Go, sie öffnet Pilzerkrankungen Tür und Tor. Eine durchdachte Fruchtfolge hilft, bodenbürtige Krankheitserreger in die Schranken zu weisen.

Regelmäßige Kontrollen der Pflanzen sind Gold wert. Je früher man ein Problem erkennt, desto leichter lässt es sich meist beheben. In meinem Garten mache ich es mir zur Gewohnheit, bei jedem Spaziergang einen prüfenden Blick auf meine Tulpen zu werfen.

Bio-Power: Biologische Bekämpfungsmethoden

Biologische Methoden sind meine erste Wahl, wenn es um Pflanzenschutz geht. Bei frühen Tulpen haben sich Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegen als wahre Helden im Kampf gegen Blattläuse erwiesen. Auch Nematoden leisten bei Bodenschädlingen ganze Arbeit.

Ein weiterer Ansatz, den ich gerne nutze, sind Pflanzenstärkungsmittel. Sie pushen die Widerstandskraft der Tulpen auf natürliche Weise – sozusagen ein Immunbooster für Pflanzen.

Chemie als Ultima Ratio

Wenn alle Stricke reißen und der Befall überhandnimmt, können chemische Pflanzenschutzmittel ins Spiel kommen. Dabei ist Vorsicht geboten: Nur zugelassene Mittel in der vorgeschriebenen Dosierung verwenden und die Anwendungshinweise penibel beachten.

In meinem Garten greife ich äußerst ungern zur chemischen Keule. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass gute Vorbeugung und schnelles Handeln bei ersten Anzeichen von Problemen meist reichen, um meine Tulpen gesund zu halten.

Tulpenanbau 2.0: Ein Blick in die Zukunft

Die Tulpenzucht steht nicht still. Züchter tüfteln unermüdlich an Sorten, die von Haus aus robuster gegen Krankheiten und Schädlinge sind. Eine spannende Entwicklung, die den Anbau in Zukunft sicher erleichtern wird.

Erfolgsrezept: Wichtige Präventions- und Bekämpfungsstrategien

Für einen erfolgreichen und gesunden Anbau früher Tulpen rate ich zu folgenden Maßnahmen:

  • Wählen Sie einen Standort mit guter Drainage – Ihre Tulpen werden es Ihnen danken
  • Halten Sie Ihre Pflanzen im Auge – regelmäßige Checks sind das A und O
  • Fruchtfolge einhalten – Abwechslung macht das Leben schwer für Schädlinge
  • Setzen Sie auf Nützlinge und Bio-Stärkungsmittel – die natürlichen Bodyguards Ihrer Tulpen
  • Chemie nur als letzte Option – weniger ist oft mehr

Wachsame Augen, glückliche Tulpen: Die Bedeutung regelmäßiger Kontrolle und Pflege

Regelmäßige Kontrolle und Pflege sind der Schlüssel zum Erfolg. Nur wer seine Pflanzen gut im Blick hat, kann frühzeitig auf Probleme reagieren und größere Schäden vermeiden. Ein kurzer Rundgang durch den Garten kann Wunder bewirken.

Zukunftsmusik: Resistente Tulpensorten

Die Zukunft des Tulpenanbaus liegt in resistenten Sorten. Diese Neuzüchtungen versprechen nicht nur eine höhere Widerstandsfähigkeit, sondern oft auch eine längere Blütezeit und kräftigere Farben. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, welche Überraschungen die Züchter in den nächsten Jahren aus dem Hut zaubern werden.

Frühe Tulpen: Ein Feuerwerk für jeden Garten

Trotz aller Herausforderungen sind frühe Tulpen eine wahre Bereicherung für jeden Garten. Mit dem richtigen Know-how und etwas Aufmerksamkeit lassen sich die meisten Probleme in den Griff bekommen. Und mal ehrlich: Gibt es etwas Schöneres, als wenn die ersten bunten Blüten im Frühling die grauen Wintertage vertreiben? Ob erfahrener Gärtner oder Neuling – frühe Tulpen sind eine lohnende Herausforderung, die Ihren Garten Jahr für Jahr in ein wahres Blütenmeer verwandeln. Also, ran an die Zwiebeln und los geht's!

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