Wassermelonen im Gewächshaus: Vorteile und Besonderheiten

Wassermelonen im Gewächshaus: Ein Genuss für Hobbygärtner und Profis

Wassermelonen im Gewächshaus anzubauen, eröffnet neue Möglichkeiten für Gärtner in gemäßigten Klimazonen. Diese Methode bietet Kontrolle über Wachstumsbedingungen und verlängert die Anbausaison erheblich.

Wichtige Erkenntnisse: Was Sie über Wassermelonen im Gewächshaus wissen sollten

  • Gewächshausanbau ermöglicht Wassermelonenkultur in kühlen Regionen
  • Kontrollierte Bedingungen fördern optimales Wachstum und Fruchtqualität
  • Verschiedene Gewächshaustypen eignen sich für den Anbau
  • Spezielle Pflege- und Anbautechniken sind erforderlich

Die Bedeutung von Wassermelonen in der Gartenwirtschaft

Wassermelonen sind nicht nur erfrischende Sommerfrüchte, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Gartenwirtschaft. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit bei Verbrauchern und bieten Gärtnern eine lukrative Anbaumöglichkeit. In Deutschland wächst das Interesse an lokalen, nachhaltig produzierten Wassermelonen stetig.

Herausforderungen beim Freilandanbau in gemäßigten Klimazonen

Der Anbau von Wassermelonen im Freiland stößt in unseren Breiten oft an seine Grenzen. Kurze Sommer, niedrige Durchschnittstemperaturen und unbeständiges Wetter machen den wärmeliebenden Pflanzen zu schaffen. Frost kann junge Pflanzen schädigen, während kühle Nächte das Wachstum verlangsamen. Zudem besteht die Gefahr von Pilzerkrankungen durch zu hohe Luftfeuchtigkeit.

Vorteile des Gewächshausanbaus im Überblick

Das Gewächshaus bietet zahlreiche Vorteile für den Wassermelonenanbau:

  • Verlängerung der Anbausaison um mehrere Wochen
  • Schutz vor Witterungseinflüssen und Schädlingen
  • Optimierung von Temperatur, Feuchtigkeit und Licht
  • Möglichkeit zur CO2-Anreicherung für besseres Wachstum
  • Höhere Erträge und bessere Fruchtqualität

Grundlagen des Gewächshausanbaus von Wassermelonen

Geeignete Gewächshaustypen für Wassermelonen

Glas- vs. Foliengewächshäuser

Sowohl Glas- als auch Foliengewächshäuser eignen sich für den Wassermelonenanbau. Glasgewächshäuser bieten bessere Isolierung und Langlebigkeit, sind aber teurer. Foliengewächshäuser sind kostengünstiger und leichter zu errichten, müssen jedoch häufiger erneuert werden. Für Hobbygärtner kann ein Folientunnel eine gute Einstiegslösung sein.

Größe und Raumaufteilung

Die Größe des Gewächshauses hängt von der geplanten Anzahl der Pflanzen ab. Pro Wassermelonenpflanze sollten mindestens 1-1,5 m² eingeplant werden. Eine gute Raumaufteilung ist wichtig: Planen Sie Wege für die Pflege ein und denken Sie an Platz für Rankhilfen. Ein kleines Gewächshaus von 2x3 Metern reicht für 3-4 Pflanzen aus.

Optimale Wachstumsbedingungen im Gewächshaus

Temperaturmanagement

Wassermelonen lieben es warm. Tagsüber sollten Temperaturen zwischen 25-30°C herrschen, nachts nicht unter 18°C fallen. Im Frühjahr und Herbst kann eine Zusatzheizung nötig sein. Achten Sie auf gute Belüftung, um Hitzestau zu vermeiden. Bodenwärme fördert das Wurzelwachstum - eine Fußbodenheizung oder Wärmeplatten können hier sehr nützlich sein.

Luftfeuchtigkeit und Belüftung

Eine relative Luftfeuchtigkeit von 60-70% ist ideal. Zu hohe Feuchtigkeit begünstigt Pilzkrankheiten, zu niedrige stresst die Pflanzen. Regelmäßiges Lüften ist unerlässlich. Installieren Sie automatische Fensteröffner oder Ventilatoren, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Morgendliches Lüften hilft, überschüssige Feuchtigkeit abzuführen.

Lichtbedarf und Schattierung

Wassermelonen brauchen viel Licht - mindestens 6-8 Stunden direktes Sonnenlicht täglich. Im Hochsommer kann eine leichte Schattierung nötig sein, um Verbrennungen zu vermeiden. Nutzen Sie Schattiernetze oder -farben, die Sie flexibel einsetzen können. LED-Zusatzbeleuchtung kann in lichtarmen Perioden hilfreich sein.

Bodenaufbereitung und Substratwahl

Traditionelle Erdkultur

Für die Erdkultur eignet sich ein lockerer, humusreicher Boden mit guter Drainage. Mischen Sie Kompost und gut verrotteten Mist unter die Erde, um die Nährstoffversorgung zu verbessern. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 6,8 liegen. Tiefgründige Bodenbearbeitung fördert die Wurzelentwicklung. Bedenken Sie, dass Wassermelonen Starkzehrer sind und den Boden stark beanspruchen.

Hydroponische Systeme für Wassermelonen

Hydroponische Systeme ermöglichen eine präzise Nährstoffversorgung und effiziente Wassernutzung. Für Wassermelonen eignen sich besonders Systeme mit größerem Wurzelraum wie "Dutch Buckets" oder NFT-Systeme mit breiten Kanälen. Als Substrat haben sich Kokosfaser oder Perlite bewährt. Die Nährlösung sollte regelmäßig kontrolliert und angepasst werden, um optimales Wachstum zu gewährleisten. Hydroponik erfordert zwar mehr Fachwissen, kann aber zu höheren Erträgen und besserer Fruchtqualität führen.

Vorteile des Gewächshausanbaus von Wassermelonen

Der Anbau von Wassermelonen im Gewächshaus bietet zahlreiche Vorteile, die sowohl Hobbygärtner als auch professionelle Anbauer zu schätzen wissen. Betrachten wir diese Vorzüge genauer.

Verlängerung der Anbausaison

Ein wesentlicher Vorteil des Gewächshausanbaus ist die Möglichkeit, die Anbausaison erheblich zu verlängern. In unseren Breiten ist der Freilandanbau von Wassermelonen oft eine Herausforderung, da die Pflanzen viel Wärme benötigen.

Frühere Aussaat und spätere Ernte

Im Gewächshaus können Sie schon deutlich früher im Jahr mit der Aussaat beginnen. Während Sie im Freiland in der Regel bis Mitte Mai warten müssen, können Sie im Gewächshaus bereits Ende März oder Anfang April beginnen. Das kontrollierte Klima ermöglicht es den Pflanzen, schneller zu keimen und zu wachsen.

Ebenso können Sie die Erntesaison bis weit in den Herbst hinein ausdehnen. Im Freiland müssen Sie oft schon im September die letzten Früchte ernten, im Gewächshaus können Sie dagegen noch bis in den Oktober oder sogar November hinein ernten.

Mehrere Ernten pro Jahr

Durch die verlängerte Anbausaison ist es in einigen Fällen sogar möglich, mehrere Ernten pro Jahr einzufahren. Sie könnten beispielsweise eine frühe Sorte für die erste Ernte und eine spätere Sorte für eine zweite Ernte anbauen. Das erhöht nicht nur den Ertrag, sondern ermöglicht auch eine größere Vielfalt an Sorten.

Kontrolle über Umweltfaktoren

Ein Gewächshaus bietet Ihnen die Möglichkeit, die Umweltbedingungen für Ihre Wassermelonen optimal zu gestalten.

Schutz vor extremen Wetterbedingungen

Wassermelonen sind empfindlich gegenüber Kälte und starken Temperaturschwankungen. Im Gewächshaus können Sie Ihre Pflanzen vor Spätfrösten, Hagel oder starken Regenfällen schützen. Auch plötzliche Kälteeinbrüche, die im Freiland fatal sein können, lassen sich im Gewächshaus abpuffern.

Optimierung von Temperatur und Feuchtigkeit

Wassermelonen lieben es warm und feucht. Im Gewächshaus können Sie diese Bedingungen gezielt herstellen. Tagsüber sollten die Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius liegen, nachts nicht unter 18 Grad fallen. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei etwa 70-80% liegen. Mit Heizungen, Lüftungssystemen und Bewässerungsanlagen lassen sich diese Werte präzise steuern.

Reduzierter Schädlings- und Krankheitsdruck

Ein weiterer großer Vorteil des Gewächshausanbaus ist der verbesserte Schutz vor Schädlingen und Krankheiten.

Physische Barriere gegen Schädlinge

Das Gewächshaus fungiert als natürliche Barriere gegen viele Schädlinge. Blattläuse, Schnecken oder Wühlmäuse, die im Freiland oft Probleme bereiten, haben es im Gewächshaus deutlich schwerer. Insektennetze an den Lüftungsöffnungen können zusätzlichen Schutz bieten.

Vermeidung von bodenbürtigen Krankheiten

Viele Pflanzenkrankheiten werden über den Boden übertragen. Im Gewächshaus können Sie mit sterilen Substraten arbeiten oder den Boden gezielt desinfizieren. Das reduziert das Risiko von Fusarien, Verticillium-Welke und anderen Bodenpilzen erheblich.

Wassereinsparung und effiziente Bewässerung

Wassermelonen haben einen hohen Wasserbedarf. Im Gewächshaus lässt sich die Bewässerung deutlich effizienter gestalten als im Freiland.

Tröpfchenbewässerung und Wasserrecycling

Mit Tröpfchenbewässerungssystemen können Sie Wasser gezielt an die Wurzeln der Pflanzen bringen. Das spart nicht nur Wasser, sondern reduziert auch das Risiko von Blattkrankheiten, die durch Überkopfbewässerung entstehen können. In fortschrittlichen Systemen kann überschüssiges Wasser aufgefangen und wiederverwendet werden.

Reduzierte Verdunstung

Im geschlossenen Raum des Gewächshauses ist die Verdunstung deutlich geringer als im Freiland. Das bedeutet, dass mehr Wasser den Pflanzen zur Verfügung steht und weniger nachgegossen werden muss. In heißen Sommern kann das einen erheblichen Unterschied machen.

Ertragssteigerung und Qualitätsverbesserung

All diese Faktoren führen letztendlich zu einer Steigerung des Ertrags und einer Verbesserung der Fruchtqualität.

Höhere Fruchtqualität durch kontrollierte Bedingungen

Durch die optimalen Wachstumsbedingungen entwickeln die Wassermelonen oft einen intensiveren Geschmack und einen höheren Zuckergehalt. Auch die Größe und Form der Früchte lassen sich besser kontrollieren. Im Gewächshaus gezogene Melonen sind oft gleichmäßiger in Größe und Aussehen, was besonders für den kommerziellen Anbau von Vorteil ist.

Möglichkeit zur CO2-Düngung

Ein fortgeschrittener Trick im Gewächshausanbau ist die CO2-Düngung. Durch eine leichte Erhöhung des CO2-Gehalts in der Luft können Sie das Wachstum und den Ertrag Ihrer Wassermelonen noch weiter steigern. Das lässt sich im Freiland natürlich nicht umsetzen.

Insgesamt bietet der Gewächshausanbau von Wassermelonen viele Vorteile, die es ermöglichen, auch in weniger günstigen Klimazonen erfolgreich und ertragreich diese köstlichen Früchte anzubauen. Ob Sie nun ein Hobbygärtner sind, der einfach ein paar eigene Melonen ziehen möchte, oder ein professioneller Anbauer, der seinen Ertrag maximieren will - das Gewächshaus eröffnet Ihnen neue Möglichkeiten im Melonenanbau.

Besonderheiten beim Gewächshausanbau von Wassermelonen

Wer Wassermelonen im Gewächshaus anbaut, steht vor einigen spannenden Herausforderungen. Mit ein paar Kniffen und Tricks gelingt die Melonenzucht unter Glas auch in unseren Breiten!

Platzmanagement und Ranksysteme

Wassermelonen benötigen viel Platz. Im Gewächshaus müssen wir daher clever vorgehen. Vertikale Anbaumethoden bieten hier eine gute Lösung.

Vertikale Anbaumethoden

Statt die Ranken wild wuchern zu lassen, leiten wir sie an Schnüren oder Gittern nach oben. Das spart Platz, verbessert die Belüftung und erleichtert die Pflege. Ein praktischer Tipp: Verwenden Sie robuste Schnüre oder Drahtseile - die Früchte werden schwer!

Spalier- und Pergolasysteme

Spalier- oder Pergolasysteme sind besonders effektiv. Die Melonen wachsen quasi über Kopf und bilden ein natürliches, essbares Dach. Das sieht nicht nur interessant aus, sondern nutzt den Raum optimal. Allerdings brauchen die Früchte dann oft eine zusätzliche Stütze, damit sie nicht abfallen.

Bestäubung im geschlossenen Raum

Im Freiland erledigen Bienen und Co. die Bestäubung. Im Gewächshaus müssen wir nachhelfen.

Einsatz von Bestäuberinsekten

Hummeln sind effektive Bestäuber. Viele Gärtner setzen kleine Hummelkolonien im Gewächshaus aus. Die fleißigen Brummer sorgen zuverlässig für befruchtete Blüten. Aber Vorsicht: Achten Sie auf ausreichende Belüftung, sonst wird's den Hummeln zu warm.

Manuelle Bestäubungstechniken

Alternativ können Sie auch selbst Hand anlegen. Mit einem feinen Pinsel übertragen Sie den Pollen von männlichen auf weibliche Blüten. Es erfordert etwas Übung, aber mit der Zeit wird man geschickter. Manche Gärtner erledigen das morgens - eine fast meditative Beschäftigung.

Spezielle Pflege- und Schnittmaßnahmen

Wassermelonen im Gewächshaus brauchen mehr Zuwendung als ihre Freiland-Kollegen.

Ausgeizen und Fruchtausdünnung

Regelmäßiges Ausgeizen, also das Entfernen der Seitentriebe, lenkt die Kraft der Pflanze in die Haupttriebe und Früchte. Bei der Fruchtausdünnung entfernen wir überzählige oder schwache Früchte. Pro Pflanze sollten nicht mehr als 2-3 Melonen heranreifen. Das fällt manchmal schwer, zahlt sich aber in der Qualität aus.

Blattmanagement für optimale Belüftung

Ein dichter Blätterdschungel behindert die Luftzirkulation. Entfernen Sie vorsichtig ältere oder beschattete Blätter. Aber Vorsicht: Zu radikales Entblättern stresst die Pflanze. Finden Sie ein Gleichgewicht zwischen guter Belüftung und ausreichend Blattmasse zur Photosynthese.

Nährstoffversorgung und Düngung

Wassermelonen haben einen hohen Nährstoffbedarf. Eine ausgewogene Versorgung ist wichtig.

Angepasste Düngestrategien für Gewächshauskulturen

Im Gewächshaus lässt sich die Nährstoffversorgung gut steuern. Flüssigdünger, über die Bewässerung verabreicht, haben sich bewährt. Achten Sie besonders in der Fruchtbildungsphase auf eine ausgewogene Kalium-Versorgung - das fördert den Zuckergehalt.

Organische vs. mineralische Düngung

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Organische Dünger wie Kompost oder Hornspäne geben die Nährstoffe langsam ab und verbessern die Bodenstruktur. Mineralische Dünger wirken schneller und lassen sich präziser dosieren. Eine Kombination aus beidem nutzt die Vorteile beider Methoden.

Ernte und Nachernteverfahren

Die Ernte ist der spannendste Moment. Aber wann ist die richtige Zeit dafür?

Bestimmung des optimalen Erntezeitpunkts

Das richtige Timing ist wichtig. Anzeichen für Reife sind: Die Ranke am Fruchtansatz vertrocknet, die Unterseite der Melone verfärbt sich gelblich, und beim Klopfen hört sich die Melone hohl an. Ein weiterer Hinweis: Wenn sich die kleinen Härchen auf der Schale leicht abreiben lassen, ist die Melone meist reif.

Schonende Erntetechniken im begrenzten Raum

Im engen Gewächshaus ist Vorsicht geboten. Schneiden Sie die Melone mit einem scharfen Messer ab, nicht reißen oder drehen. Unterstützen Sie die Frucht beim Abnehmen - sie könnte schwerer sein als erwartet! Nach der Ernte lagern Sie die Melonen kühl, aber nicht im Kühlschrank. Bei Raumtemperatur entwickeln sie ihr volles Aroma.

Der Anbau von Wassermelonen im Gewächshaus ist anspruchsvoll, aber mit den richtigen Techniken auch in unseren Breiten möglich. Es braucht etwas Geduld und Fingerspitzengefühl, aber der Genuss einer selbstgezogenen, sonnengereifte Melone ist die Mühe wert!

Herausforderungen und Lösungsansätze beim Gewächshausanbau von Wassermelonen

Der Anbau von Wassermelonen im Gewächshaus bringt viele Vorteile mit sich, stellt Gärtner aber auch vor einige Herausforderungen. Betrachten wir diese genauer und sehen uns mögliche Lösungsansätze an.

Hohe Anfangsinvestitionen

Ein Gewächshaus ist keine kleine Anschaffung. Je nach Größe und Ausstattung können die Kosten schnell in die Tausende gehen. Im Vergleich zum Freilandanbau fallen zusätzlich Ausgaben für Heizung, Bewässerung und Belüftung an. Man sollte dies als langfristige Investition betrachten.

Erfahrungsgemäß amortisieren sich die Kosten meist innerhalb weniger Jahre. Durch höhere Erträge, bessere Fruchtqualität und eine verlängerte Anbausaison lässt sich der finanzielle Mehraufwand oft rechtfertigen. Für Hobbygärtner gibt es auch günstigere Einstiegsmöglichkeiten wie Folientunnel oder kleine Gewächshäuser.

Energiemanagement und Nachhaltigkeit

Die Regulierung des Gewächshausklimas verbraucht Energie. Besonders in unseren Breiten ist eine Zusatzheizung im Winter oft unumgänglich. Hier lohnt sich der Einsatz moderner, energieeffizienter Systeme. Wärmepumpen oder Erdwärme können die Heizkosten deutlich senken.

Ein praktischer Tipp: Nutzen Sie die Sommersonne! Mit Solarpanels auf dem Gewächshausdach lässt sich ein Großteil des Energiebedarfs decken. Ein Wärmespeicher, der tagsüber aufgeheizt wird und nachts die Wärme wieder abgibt, spart nicht nur Geld, sondern ist auch umweltfreundlich.

Krankheiten und Schädlinge im Gewächshaus

Das feuchtwarme Klima im Gewächshaus ist leider nicht nur für Wassermelonen ideal. Auch Schädlinge und Pilzkrankheiten fühlen sich hier wohl. Vorbeugung ist wichtig. Eine gute Belüftung und der richtige Pflanzabstand beugen Pilzbefall vor.

Beim biologischen Pflanzenschutz sind Nützlinge wie Schlupfwespen gegen Blattläuse oder Raubmilben gegen Spinnmilben effektiv. Das funktioniert meist gut. Bei Krankheiten helfen oft schon einfache Hausmittel wie eine Schmierseifenlösung oder Brennnesseljauche.

Arbeitsintensität und Automatisierung

Wassermelonen im Gewächshaus brauchen mehr Aufmerksamkeit als ihre Freilandkollegen. Regelmäßiges Gießen, Düngen und die Kontrolle von Temperatur und Luftfeuchtigkeit kosten Zeit. Doch man muss nicht den ganzen Tag im Gewächshaus verbringen.

Moderne Technik kann hier entlasten. Automatische Bewässerungssysteme, Klimasteuerung und Sensoren, die den Nährstoffbedarf der Pflanzen messen, machen den Anbau komfortabler. Eine App-gesteuerte Bewässerung spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht auch mal ein paar Tage wegzufahren, ohne dass die Melonen verdursten.

Wassermelonen im Gewächshaus: Ein Blick in die Zukunft

Trotz der Herausforderungen hat der Gewächshausanbau von Wassermelonen Potenzial. Die Vorteile überwiegen. Kontrollierte Bedingungen, höhere Erträge und eine verlängerte Saison machen es möglich, auch in unserem Klima saftige Melonen zu genießen.

Hobbygärtner können klein anfangen. Ein kleines Gewächshaus oder Folientunnel reicht für den Anfang aus. Verschiedene Sorten und Anbaumethoden bieten Raum zum Experimentieren. Mit etwas Übung und Geduld lassen sich bald eigene, aromatische Wassermelonen ernten.

Professionelle Anbauer sollten neue Technologien beobachten. Vertikale Anbausysteme, LED-Beleuchtung und computergestützte Klimasteuerung könnten den Gewächshausanbau zukünftig effizienter gestalten.

Ob Hobby oder Profi - der Anbau von Wassermelonen im Gewächshaus ist eine interessante Aufgabe. Mit dem richtigen Wissen und Experimentierfreude steht der eigenen Melonenernte nichts im Wege. Zeit, loszulegen!

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