Löwenmäulchen im Garten: naturnahe Beete, passende Partner und Ideen für den Topf
- Löwenmäulchen blühen von Juni bis Oktober und werden je nach Sorte 20 bis 100 cm hoch.
- Hohe Sorten gehören in die hintere Beetreihe und in die Vase, niedrige an die Beetkante und in Töpfe.
- In einer dauerhaften Wiese können einjährige Sommerblumen verdrängt werden, deshalb bekommen Löwenmäulchen eine eigene Sommerblumenfläche.
- Lobelie und Hainblume wachsen wie Löwenmäulchen sonnig bis halbschattig und brauchen feuchte Erde.
- Für Hummeln sind Löwenmäulchen Nektarpflanzen, ungefüllte Blüten und Frühblüher ergänzen das Angebot.

Löwenmäulchen bringen von Juni bis Oktober Farbe ins Beet und liefern Hummeln Nektar. Dafür brauchen sie den passenden Platz in der Pflanzung. In einer dauerhaften Blumenwiese etwa können einjährige Sommerblumen von konkurrierenden Wildpflanzen zunehmend verdrängt werden. Ich plane Löwenmäulchen deshalb nie allein, sondern immer mit ihren Nachbarn: Wer steht daneben, wann blüht er, und wie viel Wasser braucht er?
Hier geht es darum, wie du Löwenmäulchen in naturnahe Beete, einjährige Blumenflächen und Töpfe einbindest, welche Partner dazu passen und was die Blüten Insekten bieten.
Was Löwenmäulchen ausmacht
Das Garten-Löwenmäulchen, botanisch Antirrhinum majus, ist eine kurzlebige mehrjährige Pflanze, die an der Basis oft verholzt. Im Garten ziehst du es meist einjährig, weil die Pflanzen im zweiten Jahr oft nachlassen. Winterhart sind Löwenmäulchen nicht. Für deine Planung heißt das: Ihr Platz im Beet ist ein Saisonplatz, und eine Ansaat aus einjährigen Sommerblumen legst du für die nächste Gartensaison neu an.
Je nach Sorte werden Löwenmäulchen 20 bis 100 cm hoch. Die hohen Sorten eignen sich als Schnittblumen, die niedrigen für Beeteinfassungen und Töpfe. Am geeigneten Standort säen sich die Pflanzen häufig selbst aus. Die wichtigsten Daten auf einen Blick:
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Blütezeit | Juni bis Oktober |
| Wuchshöhe | 20 bis 100 cm, je nach Sorte |
| Wuchsbreite | 20 bis 30 cm |
| Pflanzabstand | 10 bis 20 cm in der Reihe, 20 cm Reihenabstand; Knipsen der Triebspitzen fördert die Verzweigung |
| Licht | sonnig bis halbschattig |
| WinterhärteWinterhärte, auch Frosthärte genannt, beschreibt, wie viel Frost eine Pflanze verträgt. Winterharte Arten überstehen den Winter im Freien, empfindliche musst du vor dem Frost ernten oder schützen. | nicht winterhart, meist einjährig gezogen |
| Verwendung | Beet, Balkon und Topf, hohe Sorten als Schnittblume |
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Bodenart
Sandige, kalkhaltige, lehmige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Neutrale, alkalische, saure Böden sind geeignet.
- Substrat
Der Boden sollte gut durchlässig sein.
- Anbauort
Je nach Sorte ist die Kultur im Kübel, im Topf oder im Hochbeet möglich.
Pflege
- Pflege
Die Pflanze wird häufig einjährig kultiviert, da sie im zweiten Jahr oft nachlässt; am geeigneten Standort sät sie sich häufig selbst aus.
- Düngung
Nach dem ersten Flor können zurückgeschnittene Löwenmäulchen erneut blühen. Düngen, sobald die Knospen des zweiten Flors sichtbar werden.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die krautige Pflanze ist kurzlebig mehrjährig und verholzt oft an der Basis.
- Verwendung
Je nach Sorte: Die Pflanze eignet sich als Schnittblume. Die Pflanze eignet sich für Beet und Balkon.
Was brauchen Löwenmäulchen an Standort, Aussaat und Pflege?
Für diese Grundlagen gibt es eigene Ratgeber. Hier bekommst du jeweils die Kurzfassung.
Standort und Boden
Löwenmäulchen wollen einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit nährstoffreichem, luftigem und gut durchlässigem Boden. Für Garten-Löwenmäulchen nennt die nordamerikanische Gartenberatung eine Boden-pH-Spanne von 6,0 bis 7,5. Welcher Platz nach Licht, Wärme und Wind zu Löwenmäulchen passt, liest du im Standort-Ratgeber, und wie du den Boden für Löwenmäulchen vorbereitest, zeigt ein eigener Beitrag.
Aussaat und Anzucht
Für eine Herbstkultur kannst du Löwenmäulchen im September und Oktober im kalten Gewächshaus säen. Nach der Keimung ziehst du die Sämlinge kühl und hell ohne direkte Sonne weiter, abgehärtet kommen sie nach dem letzten Nachtfrost ins Beet. Wann und mit welcher Methode du Löwenmäulchen aussäst, erklärt ein eigener Ratgeber, die Termine anderer Sommerblumen stehen im Aussaatkalender für Sommerblumen zum Ausdrucken.
Pflege und Pflanzenschutz
Knipst du die Triebspitzen, fördert das bei Löwenmäulchen Verzweigung und Blütenbildung. Nach dem ersten Flor zurückgeschnittene Pflanzen können erneut blühen. Gelbe bis rötlichbraune Blattflecken mit Rostpusteln an den Blattunterseiten können auf Rost hindeuten. Rostkranke Pflanzenreste entfernst du aus dem Beet und vernichtest sie. Wie du Löwenmäulchen gießt, düngst, schneidest und gesund hältst, zeigt der Pflege-Ratgeber.
Sorten und Vase
Für die Vase eignen sich die hohen Sorten. Welche Löwenmäulchen-Sorten du wählst und wie du sie für die Vase schneidest, steht im Sorten-Ratgeber.
Löwenmäulchen im naturnahen Beet gestalten
Im Staudenbeet eignen sich Löwenmäulchen wie andere Sommerblumen als Lückenfüller und als Folgebepflanzung nach frühblühenden Zwiebelgewächsen. Abgehärtete Löwenmäulchen pflanzt du nach dem letzten Nachtfrost aus. Damit übernehmen sie genau die Stellen, an denen Tulpen und andere Frühjahrsblüher ihr vergilbendes Laub einziehen.
Für die Höhen gilt im Staudenbeet eine einfache Ordnung: Hohe Leitstauden stehen eher im Hintergrund, kleinere BegleitpflanzenEine Begleitpflanze ergänzt im Beet eine auffälligere Leitpflanze; sie ist niedriger und wächst in kleineren Gruppen daneben. Im Gemüsebeet nennt man so auch einen Mischkulturpartner, der neben der Hauptkultur wächst. davor. Hohe Löwenmäulchen-Sorten setzt du deshalb in die mittlere oder hintere Reihe. Die Löwenmäulchen der Hohen Schnitt-Mischung werden als standfest beschrieben. Niedrige Sorten bilden die Einfassung an der Beetkante.
Ich setze die niedrigen Löwenmäulchen an die Kante, damit ich sie vom Weg aus erreiche. Beetflächen werden möglichst nicht betreten, damit ihre Poren und ihre Wasserspeicherfähigkeit erhalten bleiben.
Bei den Farben hilft der Farbkreis. Orange und Blau bilden ein Komplementärpaar, ebenso Gelb und Violett. Blühen deine Löwenmäulchen orange, passt die blau blühende Kornblume ‘Blauer Junge’ dazu. Gelbe Blüten wirken kontrastreich neben dem dunkelviolettblauen Steppen-Salbei ‘Mainacht’. Ruhiger wird eine Pflanzung Ton in Ton, also mit helleren und dunkleren Nuancen derselben Farbe, etwa verschiedenen Rosatönen.
Wenn du die Staffelung vorab zeichnen willst, kannst du deine Höhenstaffelung im Beetplaner skizzieren.
Welche Pflanzpartner zu Löwenmäulchen passen
Ein Partner passt, wenn er Licht und Wasserbedarf mit den Löwenmäulchen teilt oder im Beet einen eigenen Bereich bekommt. Grundsätzlich richtet sich die Pflanzenauswahl nach dem Standort. Hitze- und trockenheitsverträgliche Pflanzen können dabei den Bewässerungsbedarf senken. Diese Sommerblumen blühen mit den Löwenmäulchen zusammen:
| Partner | Höhe | Blüte | Das bringt er mit |
|---|---|---|---|
| Lobelie | bis 20 cm | Juni bis September | sonnig bis halbschattig, verträgt Trockenheit schlecht |
| Hainblume | 10 bis 20 cm | Juni bis September | sonnig bis halbschattig, Nahrungsquelle für Nützlinge und Insekten |
| Marienkäfer-Mohn | 40 bis 60 cm | Juni bis September | volle Sonne, Nahrungsquelle für Nützlinge und Insekten |
| Kornblume ‘Blauer Junge’ | 50 bis 60 cm | Sommer | blau, braucht offenen, bearbeiteten Boden |
| Schmuckkörbchen ‘Gazebo’ | 50 bis 60 cm | Juni bis Oktober | Weiß, Rosa und Pink, bevorzugt lockeren, nährstoffarmen Boden |
| Zinnie ‘Profusion’ | 20 bis 30 cm | Juni bis Oktober | braucht einen sonnigen, geschützten Platz |
| Mandelröschen | 40 bis 60 cm | Juli bis September | sonnig, zu nährstoffreicher Boden fördert Laub auf Kosten der Blüten |
| Mittagsgold | 20 bis 30 cm | Juni bis Oktober | volle Sonne, trockenheitstolerant |
Lobelie und Hainblume wachsen wie Löwenmäulchen sonnig bis halbschattig und brauchen feuchte Erde. Als niedrige Pflanzen gehören sie in den Vordergrund. Blühen deine Löwenmäulchen orange, setzt die himmelblaue Hainblume ‘Blaue Nemophila’ mit ihrer weißen Mitte einen Kontrast.
Mohn wird als nektarlose Pollenpflanze beschrieben, Löwenmäulchen gehören zu den Nektarpflanzen für Hummeln. Mit Marienkäfer-Mohn daneben bietet dasselbe Beet also Nektar und Pollen. Die Sorte ‘Ladybird’ trägt blutrote Blüten mit schwarzen Punkten.
Schmuckkörbchen ‘Gazebo’ bevorzugt lockeren, nährstoffarmen Boden. Beim Mandelröschen fördert zu nährstoffreicher Boden Laub auf Kosten der Blüten. Gib beiden einen eigenen Teil des Beets, in den du keinen zusätzlichen Kompost einarbeitest. Zinnien brauchen einen geschützten Platz in voller Sonne, die halbschattige Ecke bleibt deshalb anderen Partnern.
Im Staudenbeet ergänzen Stauden mit eigener Wirkung die Löwenmäulchen. Die Kaukasus-Katzenminze ‘Superba’ wächst polsterartig und passt vor die Löwenmäulchen. Der Steppen-Salbei ‘Mainacht’ blüht dunkelviolettblau, die Große Fetthenne ‘Indian Chief’ im August und September purpurrosa.
Ich gehe im Sommer mit einem Notizbuch durchs Beet und schreibe auf, an welchen Blüten die Hummeln sammeln und welcher Nachbar die Löwenmäulchen bedrängt. Danach plane ich die Partner für die nächste Saison.
Löwenmäulchen in der Blumenwiese: besser als eigene Sommerblumenfläche
In einer dauerhaften Blumenwiese können einjährige Sommerblumen durch konkurrierende Wildpflanzen zunehmend verdrängt werden. Löwenmäulchen ziehst du im Garten einjährig. Für sie legst du deshalb eine eigene Sommerblumenfläche an, die du jede Saison neu säst oder bepflanzt. Lege sie im Garten an, denn für Aussaaten in der freien Natur sind heimische Pflanzen regionaler Herkunft vorgesehen.
Samen einfach in den bestehenden Rasen streuen. Für eine neu angelegte einjährige Sommerblumenfläche wird die GrasnarbeDie Grasnarbe ist die zusammenhängende Pflanzendecke, die Gräser auf Wiesen, Weiden und Rasenflächen bilden. Ist sie dicht, hält die Fläche Tritt gut aus und Unkräuter finden kaum Platz. vollständig entfernt.
Ist die Grasnarbe weg, bereitest du die Fläche so vor:
- Lockere den Boden, befreie ihn von unerwünschtem Bewuchs und bereite ihn mit dem Rechen vor.
- Halte das eingeebnete Saatbeet zwei bis drei Wochen lang frei von auflaufendem Unkraut, bevor du säst.
- Bedecke die Samen höchstens sehr dünn, denn Löwenmäulchen sind Lichtkeimer und werden etwa 0 bis 0,5 cm tief gesät.
- Gieß in Trockenzeiten während der Auflaufphase täglich, wenn die Fläche früh blühen soll.
- Kommen Samenunkräuter auf, kann ein einmaliger Schnitt auf etwa 10 bis 15 cm Höhe helfen.
Für einjährige Sommerblumenmischungen auf dem vorbereiteten Saatbeet beträgt die Aussaatmenge 1 bis 3 g/m². Das ist ein Flächenwert für die ganze Mischung.
Selbstaussaat zulassen und Samen ernten
Am geeigneten Standort säen sich Löwenmäulchen häufig selbst aus und können verwildern. Das Entfernen welker Blüten kann weitere Blüten fördern, begrenzt aber die Samenbildung. Wer alles ausputzt, bremst also auch die SelbstaussaatSelbstaussaat heißt, dass sich eine Pflanze ohne Zutun des Gärtners über ihre Samen verbreitet. Die Sämlinge tauchen dann auch an Stellen auf, an denen niemand sie gepflanzt hat.. Ich lasse deshalb an jeder Gruppe einzelne BlütenständeEin Blütenstand (botanisch: Infloreszenz) ist der Teil einer Pflanze, an dem sich der Spross verzweigt und mehrere Blüten trägt. Je nach Bauweise unterscheidet man zum Beispiel Traube, Ähre, Dolde, Köpfchen und Rispe. bis zur SamenreifeSamenreife ist der Zustand, in dem Samen voll ausgereift sind und sich zur Ernte eignen. Du erkennst sie daran, dass sich die Samen leicht oder sogar von selbst aus ihrer Samenhülle lösen. stehen und putze den Rest aus.
Stammen deine Löwenmäulchen von F1-HybridenF1-Hybriden sind Sorten, deren Saatgut aus der gezielten Kreuzung zweier ausgewählter Elternlinien stammt. Die Pflanzen dieser ersten Nachkommengeneration (F1) wachsen häufig sehr einheitlich, ihre eigenen Samen bringen die Sorte aber nicht zuverlässig wieder hervor. ab, spalten sich die Merkmale in der Folgegeneration wieder auf. Die Sämlinge können dann anders aussehen als die Mutterpflanze. Willst du die Eigenschaften einer bestimmten Pflanze erhalten, lässt sich das über StecklingeEin Steckling ist ein junger, von der Mutterpflanze abgeschnittener Trieb, der in Erde oder Wasser eigene Wurzeln bildet. So entsteht eine neue Pflanze mit denselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze. erreichen.
Für eigenes Saatgut erntest du ausgereifte Samenstände bei trockenem, sonnigem Wetter. Dunkle und trockene Körner zeigen häufig die Erntereife an. Danach trocknest du die Samen auf Papier nach und lagerst sie beschriftet kühl, dunkel und trocken. Wie du Löwenmäulchen über Stecklinge und Samen vermehrst, beschreibt ein eigener Ratgeber.
Löwenmäulchen in Topf und Balkonkasten
Löwenmäulchen sind topfgeeignet und werden auch als Balkonpflanze verwendet. Für Töpfe und Kästen nimmst du die niedrigen Sorten. Jedes Gefäß braucht Abzugslöcher, die offen bleiben, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Größere Kästen speichern mehr Wasser und müssen seltener gegossen werden. Ich nehme deshalb lieber einen großen Kasten als mehrere kleine Töpfe.
Löwenmäulchen wollen feuchte Erde, und die Lobelie verträgt Trockenheit schlecht. Beide wachsen sonnig bis halbschattig, sodass sie mit demselben Gießrhythmus in einem Kasten auskommen. Unter den an der LWG untersuchten einjährigen Blühpflanzen bewährte sich die Lobelie außerdem als bienenattraktive Balkonpflanze. Mittagsgold ist dagegen trockenheitstolerant und will volle Sonne. Ich setze es in einen eigenen Topf, auch wenn es zu den Balkonpflanzen zählt, die heimische Bestäuber nutzen können.
In geprüften gemischten Balkonpflanzungen wurden schwache Partner im Sommer teils verdrängt, Petunien wurden dagegen häufig dominanter. Kombinierst du Löwenmäulchen mit Petunien, schau im Sommer nach, ob die Petunien ihre Nachbarn bedrängen.
Abzugslöcher frei, niedrige Sorte gewählt, Kasten mit viel Erdvolumen, Partner mit ähnlichem Wasserbedarf, Petunien im Sommer im Blick.
In torffreier Erde kann die Oberfläche schon trocken sein, während es unten im Gefäß noch nass ist. Ich prüfe die Feuchte deshalb mit dem Finger tief im Ballen, bevor ich gieße. Vor dem ersten Nachdüngen schaust du auf der Packung der Erde nach, wie lange die enthaltene Nährstoffversorgung reicht. Wie du Sommerblumen nach Phase und Bedarf versorgst, steht im Überblick zum Gießen und Düngen von Sommerblumen.
Was Löwenmäulchen Hummeln und anderen Insekten bringen
Löwenmäulchen gehören zu den Nektarpflanzen für Hummeln im Nutz- und Ziergarten. Hummeln brauchen aber ein möglichst durchgehendes Blütenangebot vom frühen Frühjahr bis in den Herbst. Da Löwenmäulchen von Juni bis Oktober blühen, brauchst du für das Frühjahr andere Pflanzen. Krokus und Lungenkraut können das Angebot für Bienen im Frühjahr ergänzen, ungefüllte Herbstastern im Herbst.
„Gefüllte Blüten sind für Bienen immer wertlos.“ So pauschal stimmt das nicht. Gefüllte Zuchtformen sind häufig steril und bieten dann keine Nahrung, manche gefüllt blühende Zierpflanzen bilden aber noch zugänglichen Pollen oder Nektar. Die Füllung allein bestimmt den Bienenwert also nicht sicher. Für Insekten wählst du trotzdem ungefüllte Blüten, weil sie den Zugang zu Nektar und Pollen erleichtern.
Wildbienen brauchen neben Blüten auch Nistplätze. Offene, besonnte Bodenstellen sowie Stein- und Holzhaufen bieten Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten für Insekten. Einige spezialisierte Wildbienen sind zudem auf bestimmte heimische Pflanzen angewiesen, deshalb ergänzt du die Löwenmäulchen um heimische Arten. Auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest du in einem insektenfreundlichen Garten, das schont auch nützliche Insekten.
Leg dir für die nächste Saison eine Liste an. Wo liegt deine Sommerblumenfläche, welche Partner teilen Licht und Wasserbedarf mit den Löwenmäulchen, und welche Frühblüher übernehmen für die Hummeln das Frühjahr?





