Frühkartoffeln anbauen: vorkeimen, früh pflanzen, bei grünem Kraut ernten
- Sehr frühe Sorten brauchen rund 100 bis 110 Tage bis zur Ernte und sind nicht lagerfähig.
- Vorgekeimte Knollen können einen Entwicklungsvorsprung von etwa zwei Wochen erhalten.
- Gepflanzt wird in abgetrockneten Boden mit rund 8 Grad Bodentemperatur.
- Vlies kann den Anbau verfrühen und die austreibenden Triebe vor Spätfrost schützen.
- Frühkartoffeln erntest du portionsweise bei grünem Kraut, denn unreif geerntet halten sie höchstens eine Woche.

Frühkartoffeln anbauen lohnt sich, wenn du die ersten eigenen Knollen mit dünner Schale essen willst, während späte Sorten noch wachsen. Dafür zählt jeder Tag Vorsprung. Ich keime meine Pflanzkartoffeln vor, setze sie erst in abgetrockneten, warmen Boden und halte für Frostnächte Vlies bereit. Geerntet wird dann portionsweise, solange das Kraut noch grün ist.
Den klassischen Anbau von der Vorbereitung bis zur Lagerung beschreibt unsere Anleitung, die dich Schritt für Schritt durch den Kartoffelanbau führt. Hier geht es um das, was bei Frühkartoffeln anders läuft: Sortenwahl, Vorkeimen, Frostschutz und den Moment für die Ernte.
So läuft der Anbau von Frühkartoffeln ab.
- Sorte aus der Reifegruppe sehr früh oder früh wählen.
- Etwa vier bis fünf Wochen vor dem Pflanztermin hell bei rund 12 bis 15 Grad vorkeimen.
- In abgetrockneten Boden mit rund 8 Grad Bodentemperatur pflanzen.
- Bei angekündigtem Nachtfrost mit Vlies abdecken.
- Handhoch anhäufeln, sobald die Triebe aufgelaufen sind.
- Bei grünem Kraut portionsweise ernten und sofort verbrauchen.
Was Frühkartoffeln von späten Sorten unterscheidet
Frühkartoffeln brauchen vom Legen bis zur Ernte weniger Zeit als späte Sorten. Wie groß der Unterschied ist, zeigt die Einteilung in Reifegruppen:
| Reifegruppe | KulturzeitDie Kulturzeit ist die Zeitspanne, die eine Gemüseart von der Aussaat oder Pflanzung bis zur Ernte braucht. Je nach Art ist sie kurz wie bei Radieschen oder lang wie bei Herbstkohl. bis zur Ernte | Ernte und Lagerfähigkeit |
|---|---|---|
| sehr früh | rund 100 bis 110 Tage | Ernte im Juli, nicht lagerfähig |
| früh | 110 bis 130 Tage | lagerfähig bis in den Herbst |
| mittelfrüh | 130 bis 150 Tage | lagerfähig bis ins Frühjahr |
| spät | 150 bis 170 Tage | Ernte im September oder Oktober |
Andere Übersichten setzen die Grenzen etwas anders und nennen für sehr frühe Sorten ungefähr 90 bis 110 Tage vom Legen bis zur Ernte. Wie lange es im eigenen Beet dauert, hängt auch von Witterung, Boden und Nährstoffversorgung ab.
Die Reifegruppe sagt, wie viel Zeit eine Sorte bis zur Ernte braucht. Für Frühkartoffeln wählst du Sorten aus den Gruppen sehr früh und früh.
Empfehlungen für den Garten
Standort und Boden
- Standort
Offener, frostfreier Platz mit tiefgründigem, nährstoffreichem und wasserspeicherndem Boden; in Trockenphasen gut wässern. Auch große Gefäße sind möglich.
- Bodenart
Tonige, lehmige, sandige Böden sind geeignet.
- Bodenreaktion
Saure, neutrale und alkalische Böden sind geeignet.
- Substrat
Geeignet ist tiefgründiger, nährstoffreicher und wasserspeichernder Boden; organische Substanz zur Bodenverbesserung.
- Anbauort
Die Pflanze lässt sich auch in großen Gefäßen oder speziellen Kartoffel-Pflanzsäcken kultivieren.
Aussaat und Vermehrung
- Vermehrung
Für die übliche Gartenvermehrung zertifiziert virusfreie Pflanzkartoffeln verwenden. Vor dem Pflanzen können sie hell und frostfrei vorgekeimt werden, damit das Wachstum früher beginnt.
Pflege
- Pflege
In trockenen Perioden gut wässern; den Boden im Herbst mit organischem Material verbessern.
- Düngung
Im Beet brauchen Kartoffeln gewöhnlich keine Zusatzdüngung. Auf armen Böden können spätere Hauptkultursorten zur Zeit des zweiten Anhäufelns von stickstoffbetontem organischem Dünger profitieren. Für Gefäßkultur organischen Universaldünger einmischen oder bei nachlassendem Nährstoffangebot flüssig nachdüngen.
Lebensform und Verwendung
- Lebensform
Die mehrjährige Knollenpflanze wird einjährig kultiviert.
- Verwendung
Die Pflanze eignet sich für Terrassen- und Gefäßbepflanzung.
Welche Sorten eignen sich für Frühkartoffeln?
Ich suche Frühkartoffeln zuerst nach der Reifegruppe aus und danach nach dem Kochtyp. Für die frühen Gruppen werden diese Sorten genannt:
| Sorte | Reifegruppe | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Glorietta | sehr früh | Beispielsorte für die sehr frühe Gruppe |
| Annabelle | sehr früh bis früh, je nach Sortenübersicht | festkochend, geringe Keimruhe, treibt früh aus und braucht ein kühles Lager |
| Sieglinde | früh | braucht eine gleichmäßige Wasserversorgung |
| Belana | früh | festkochend, gelbes Fleisch |
| Gunda | früh | mehligkochend, mittlere bis niedrige Keimfreudigkeit |
| Sunita und Wega | frühes Sortiment | etablierte Vergleichssorten in den niedersächsischen Landessortenversuchen |
Den Kochtyp wählst du nach dem, was du kochen willst. Festkochende Knollen bleiben beim Kochen formstabil und passen zu Kartoffelsalat und Bratkartoffeln. Mehligkochende Sorten eignen sich besonders für Püree, Suppen und Klöße. Boden, Witterung, Düngung und Bewässerung können die Kocheigenschaften einer Sorte von Jahr zu Jahr verschieben.
Kauf zertifizierte, virusfreie Pflanzkartoffeln. Damit sind dir im Reklamationsfall Rechtsansprüche gegenüber dem Lieferanten gesichert.
Vorkeimen: So holst du den Vorsprung
Vorgekeimte Kartoffeln können einen Entwicklungsvorsprung von etwa zwei Wochen erhalten. Deshalb keime ich Frühkartoffeln jedes Jahr vor, und zwar in diesen Schritten:
- Leg die Pflanzkartoffeln etwa vier bis fünf Wochen vor dem Pflanztermin mit den Augen nach oben in flache Kisten.
- Stell die Kisten an einen hellen Ort mit rund 12 bis 15 Grad.
- Warte, bis kurze, kräftige Triebe von etwa 1 bis 2 cm Länge da sind.
- Stell die Kisten eine Woche vor dem Auspflanzen tagsüber ins Freie, damit die Knollen abhärtenAbhärten heißt, drinnen vorgezogene Jungpflanzen vor dem Auspflanzen schrittweise an das Wetter im Freien und an die volle Sonne zu gewöhnen. Dafür stehen sie zunächst tagsüber draußen im Schatten..
- Pflanz die Knollen so behutsam, dass die Keime nicht abbrechen.
Kiepenkerl nennt für das Vorkeimen drei bis vier Wochen bei gleicher Temperatur, die Zeitspannen schwanken je nach Quelle also leicht. Nebenbei verlegt Vorkeimen einen Teil des Wachstums in die Zeit vor einem möglichen Krautfäulebefall.
Die Kisten stehen zu dunkel oder zu warm. Dann wachsen lange, dünne Triebe, die beim Pflanzen leicht abbrechen und den Vorsprung kosten können. Findest du keinen hellen, kühlen Platz, pflanzt du besser direkt ohne Vorkeimen.
In Jahren ohne vorzeitiges Krautabsterben können nicht vorgekeimte Bestände bis zum Saisonende beim Ertrag aufholen. Weil du Frühkartoffeln aber schon bei grünem Kraut erntest, kommt dieses Aufholen für sie zu spät, und der Vorsprung zählt.
In sächsischen Versuchen an 2 Standorten über 3 Jahre erhöhte Vorkeimen den Ertrag im Mittel um etwa 20 %. In einem ökologischen Demonstrationsversuch im Kreis Minden lag der Mehrertrag je nach Sorte bei 1 bis 29 %.
Boden vorbereiten: das Wichtigste in Kürze
Für eine frühe Pflanzung muss der Boden im Frühjahr abgetrocknet und warm sein. Schwere Böden erwärmen sich langsam, deshalb setze ich Frühkartoffeln dort in Dämme, die schneller abtrocknen und Wasser besser abfließen lassen. Mehr dazu, was Kartoffeln an Standort und Boden brauchen, steht in unserem großen Kartoffel-Ratgeber.
Wann und wie du Frühkartoffeln pflanzt
Den Pflanztermin bestimmt bei mir zuerst der Boden. Damit die Knollen zügig und ohne Lücken auflaufen, warte ich, bis der Boden im Durchschnitt rund 8 Grad warm ist. Vor der letzten Bearbeitung steche ich mit dem Spaten nach, ob der Boden auch in 12 bis 15 cm Tiefe abgetrocknet ist.
Die Pflanzzeit für Kartoffeln reicht von März bis Mai. Als Faustregel kommen sie im deutschen Freiland etwa Mitte bis Ende April in die Erde, weil spätere Fröste dann nur das Laub schädigen und nicht die Knolle. Vorkeimen und Pflanzen in erwärmten Boden fördern einen zügigen Aufgang und unterstützen so auch die Vorbeugung gegen Rhizoctonia.
Gepflanzt wird als System aus Tiefe, Abstand in der Reihe und Reihenabstand:
| Maß | Wert |
|---|---|
| Pflanztiefe | rund 10 cm, in eine Furche |
| Abstand in der Reihe | 30 bis 35 cm |
| Reihenabstand | 50 bis 70 cm |
| Anbauform | Dammkultur, später angehäufelt |
Wenn du die Termine griffbereit haben willst, druck dir den Aussaatkalender für Kartoffeln aus.
Frostschutz: Vlies über die ersten Triebe
Früh gepflanzte Kartoffeln treiben aus, während noch Spätfröste kommen können. Eine Abdeckung mit Vlies oder Lochfolie kann den Anbau verfrühen und vor Spätfrösten schützen. Ist Nachtfrost angekündigt, decke ich die Beete mit austreibenden Kartoffeln für die Nacht mit Vlies ab. Sind die Temperaturen deutlich gestiegen, nimm das Vlies an einem trüben oder regnerischen Tag ab.
Sobald die ersten Triebe durchstoßen, leg das Vlies neben dem Beet bereit und prüf abends die Frostvorhersage.
Frühkartoffeln im Kübel oder Hochbeet
Frühkartoffeln wachsen auch in großen Gefäßen, solange Löcher im Boden überschüssiges Wasser ablaufen lassen. Als Erde eignet sich eine Mischung aus Kompost und Gartenerde. Nach dem Durchtreiben fülle ich immer wieder Erde bis zu den Triebspitzen nach, bis das Gefäß voll ist. Einen schwarzen Eimer stellst du nicht in die pralle Sonne, weil sich die Pflanzen darin zu stark erhitzen können.
Ein größeres Gefäß ist immer die bessere Wahl. Schon ab etwa 10 Litern Erde finden drei bis vier Knollen Platz.
Im Hochbeet brauchen Kartoffeln genug Wurzelraum, denn kleine Hochbeete mit nur 20 bis 30 cm verfügbarem Wurzelraum gelten als ungeeignet. Wie der Anbau dort gelingt, liest du im Ratgeber zum Kartoffelanbau im Hochbeet. Weitere Anbauwege für den Einstieg stellt der Kartoffel-Ratgeber für Einsteiger vor.
Pflege bis zur Ernte in Kürze
Sobald sich die ersten Blätter entfalten, hacke ich Unkraut und häufle handhoch an, ein zweites Mal etwa drei bis vier Wochen später. Die wasserkritischste Zeit liegt zwischen Knollenansatz und Blüte, weil Trockenheit dann die Zahl der angelegten Knollen senkt. Die Einzelheiten stehen im Ratgeber, der dir zeigt, wie du Kartoffeln richtig anhäufelst.
Krankheiten und Schädlinge im Blick
Bei feuchter Witterung schaue ich mir das Laub genau an, denn graugrüne bis bräunliche Flecken und vorzeitiges Absterben können auf KrautfäuleDie Kraut- und Braunfäule, kurz Braunfäule oder Krautfäule, ist eine Pilzkrankheit vor allem an Tomaten und Kartoffeln, ausgelöst durch Phytophthora infestans. Sie verursacht braune Flecken an Blättern, Stängeln und Früchten. hinweisen. Kartoffelkäfer, ihre orangefarbenen Eigelege an den Blattunterseiten und die Larven sammle ich ab. Wie du beidem vorbeugst, erklärt der Kartoffel-Ratgeber im Abschnitt Krankheiten und Schädlinge.
Erntezeit: So erkennst du, wann Frühkartoffeln reif sind
Die Erntezeit für Kartoffeln beginnt im Juni. Frühkartoffeln erntest du nach der Knollengröße und nicht erst, wenn das Kraut abstirbt. Ausreichend große Knollen kannst du bei noch grünem Kraut holen, auch wenn ihre Schale dann häufig noch nicht vollständig gefestigt ist. Ich lockere dafür an einer Pflanze seitlich die Erde im Damm und schaue nach, wie groß die Knollen sind.
Weil die Knollen weiterwachsen und Stärke einlagern, solange das Kraut grün ist, legen die übrigen Pflanzen zu, während du die ersten Portionen schon isst.
| Merkmal | Frühernte zum Sofortessen | Ernte zum Einlagern |
|---|---|---|
| Kraut | noch grün | vollständig abgestorben, danach etwa 2 bis 3 Wochen warten |
| Schale | dünn und weich | fest, lässt sich nicht mehr leicht mit dem Daumen abreiben |
| Knollen | ausreichend groß | lösen sich leicht von den Stolonen |
| Haltbarkeit | höchstens eine Woche | frühe Sorten bis in den Herbst, sehr frühe sind nicht lagerfähig |
Warte beim Lagerbestand trotzdem nicht zu lange, denn eine verspätete Ernte bereits abgereifter Bestände begünstigt Rhizoctonia.
Bevor ich für das Lager ernte, reibe ich bei einer Probeknolle mit dem Daumen über die Schale. Löst sie sich noch leicht, bleiben die übrigen Knollen im Boden.
So erntest du schonend
Bei trockenem Wetter hebe ich die Knollen vorsichtig mit der Grabgabel aus dem Damm. Verletzte Knollen lege ich getrennt und verarbeite sie bald, damit sie nicht in den Vorrat geraten. Zum Schluss nehme ich alle Knollen aus der Erde, weil das der Kraut- und KnollenfäuleKnollenfäule meint meist den Befall von Kartoffelknollen durch den Pilz Phytophthora infestans, den Erreger der Kraut- und Knollenfäule; die Knollen faulen oft erst im Lager. Allgemeiner heißt so jede Fäulnis an Knollen, auch an Blumenknollen. vorbeugen kann.
Grüne Stellen deuten auf einen erhöhten Gehalt an Glykoalkaloiden wie Solanin hin, die sich vor allem in Keimen und Augen sammeln. Grüne, stark keimende oder bitter schmeckende Knollen isst du nicht, Keime und grüne Stellen schneidest du großzügig weg.
Frühkartoffeln richtig aufbewahren
Frisch geerntete Frühkartoffeln verbrauchst du möglichst sofort, denn unreif geerntet halten sie höchstens eine Woche. Bis dahin behandle ich sie wie jede Speisekartoffel:
- Lass die Knollen ungewaschen und nimm nur grobe Erdklumpen ab.
- Lass sie nach der Ernte rasch abtrocknen, damit anhaftende Feuchtigkeit den Verderb nicht begünstigt.
- Stell sie dunkel, damit sie nicht ergrünen, und kühl bei 4 bis 6 Grad.
- Behalte die Temperatur im Blick, weil die Knollen oberhalb von 8 Grad zu keimen beginnen.
- Nimm Papiertüten oder Jutesäcke, denn in Folienbeuteln können sich Feuchtigkeit und Schimmel bilden.
- Sieh den Vorrat alle paar Tage durch und sortiere kranke oder faule Knollen sofort aus.
Äpfel in der Kartoffelkiste sollen das Keimen bremsen, so steht es in manchen Gartentipps. Kartoffeln lagerst du aber getrennt von Obst, deshalb bekommen die Äpfel bei mir eine eigene Kiste.
Nach der Frühernte: Was ins freie Beet kommt
Sehr frühe Sorten sind im Juli erntereif, und Endivien lassen sich noch bis Ende August pflanzen, sodass die Fläche im selben Jahr eine zweite Kultur tragen kann. In einer nährstofforientierten Fruchtfolge folgen auf StarkzehrerStarkzehrer sind Gemüsearten mit hohem Nährstoffbedarf, vor allem an Stickstoff, etwa Kohl, Kürbis, Tomaten und Zucchini. In der Fruchtfolge kommen sie zuerst auf ein frisch versorgtes Beet, zum Beispiel nach einer Kompostgabe. wie Kartoffeln erst Mittelstarkzehrer wie Salat und dann SchwachzehrerSchwachzehrer sind Gemüse und Kräuter mit geringem Stickstoffbedarf, etwa Feldsalat, Radieschen, Rucola, Bohnen und Erbsen. Sie sind die genügsamste der drei Gruppen, nach denen man Kulturen für die Fruchtfolge einteilt. wie Möhren. Aufeinanderfolgende Kulturen sollten dabei zu verschiedenen Pflanzenfamilien gehören.
| NachkulturEine Nachkultur ist Gemüse, das im Sommer auf einem frei gewordenen Beet gesät oder gepflanzt wird, nachdem die erste Kultur abgeerntet ist. Es wird noch vor den ersten Frösten reif oder bleibt über den Winter stehen. | Zeitfenster |
|---|---|
| Endivien | pflanzen von Mitte Juni bis Ende August |
| Spinat | direkt säen von Anfang August bis Mitte September |
| Feldsalat | direkt säen von Anfang August bis Mitte September |
| Winterroggen als Gründüngung | säen bis Oktober, bei mildem Herbst bis November |
Keimen im Folgebeet vergessene Knollen aus, ziehe ich sie heraus, weil Durchwuchskartoffeln Krankheiten und Schädlingen das Überdauern zwischen den Anbaujahren ermöglichen. Kartoffeln selbst kommen erst nach einer Anbaupause von 4 bis 6 Jahren wieder auf dieselbe Fläche. Welche Kultur in welchem Jahr wo steht, planst du übersichtlich im Beetplaner für deine Fruchtfolge.
Welche Nachbarn zu Kartoffeln passen, zeigt dir die Mischkultur-Übersicht für dein Gemüsebeet. Tomaten, Paprika und Auberginen gehören als NachtschattengewächseNachtschattengewächse sind eine Pflanzenfamilie, zu der im Gemüsegarten Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen gehören. Weil sie für dieselben Krankheiten anfällig sind, sollen sie nicht direkt nacheinander auf demselben Beet stehen. mit gemeinsamen Krankheiten wie der Kraut- und Knollenfäule nicht neben Kartoffeln.



