Jungfer im Grünen: Optimale Aussaat für Blütenpracht

Jungfer im Grünen: Ein bezaubernder Sommerblüher für Ihren Garten

Die Jungfer im Grünen verzaubert mit ihren filigranen Blüten und ist eine beliebte Pflanze für jeden Garten. In meinen Jahren als Hobbygärtnerin habe ich diese vielseitige Schönheit schätzen gelernt.

Wissenswertes zur Jungfer im Grünen

  • Botanischer Name: Nigella damascena
  • Einjährige Sommerblume
  • Blütezeit von Juni bis September
  • Ideale Aussaatzeit: März bis Juli
  • Pflegeleicht und robust

Einführung zur Jungfer im Grünen

Botanische Einordnung und Herkunft

Die Jungfer im Grünen (Nigella damascena) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelmeerraum und Westasien. Ihr deutscher Name rührt von den zarten, blauen Blüten her, die von einem Kranz fein geschlitzter, grüner Blätter umgeben sind - wie eine Jungfrau in einem grünen Schleier. Diese poetische Beschreibung fasziniert mich immer wieder.

Charakteristische Merkmale und Wuchsform

Als einjährige Pflanze erreicht die Jungfer im Grünen eine Höhe von 30 bis 50 cm. Ihre Blätter sind fein gefiedert und erinnern an Dill oder Fenchel. Die auffälligen Blüten erscheinen einzeln an den Triebspitzen und haben einen Durchmesser von etwa 4 cm. Nach der Blüte entwickeln sich dekorative, aufgeblasene Samenkapseln, die der Pflanze ein weiteres interessantes Erscheinungsbild verleihen. In meinem Garten nutze ich diese Samenstände oft für Trockensträuße.

Die Jungfer im Grünen zeigt sich erfreulich anpassungsfähig. Sie gedeiht sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Lagen und stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Diese Robustheit macht sie zu einer geeigneten Pflanze für Anfänger und erfahrene Gärtner gleichermaßen.

Beliebte Sorten und Farbvarianten

Obwohl die klassische blaue Variante am bekanntesten ist, gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Sorten in verschiedenen Farben:

  • Miss Jekyll: Die traditionelle Sorte mit himmelblauer Blüte
  • Miss Jekyll Alba: Eine reinweiße Variante
  • Persian Jewels: Eine Mischung aus Rosa-, Weiß- und Blautönen
  • Mulberry Rose: Mit rosafarbenen Blüten
  • Midnight: Eine dunkelviolette bis fast schwarze Sorte

Die Vielfalt der Sorten ermöglicht es, die Jungfer im Grünen in verschiedene Gartenkonzepte einzubinden. In meinem Garten habe ich eine Mischung aus blauen und weißen Sorten angepflanzt, was einen wunderschönen Kontrast ergibt und jedes Jahr aufs Neue begeistert.

Optimale Aussaatzeit

Frühjahrssaat (März bis Mai)

Die Frühjahrssaat ist die gängigste Methode, um Jungfer im Grünen anzubauen. Sie kann direkt ins Freiland erfolgen, sobald der Boden bearbeitbar ist und keine starken Fröste mehr zu erwarten sind.

Vorteile der Frühjahrssaat

  • Früher Blühbeginn: Bei rechtzeitiger Aussaat können Sie sich bereits ab Juni an den ersten Blüten erfreuen.
  • Lange Blütezeit: Durch die frühe Entwicklung haben die Pflanzen genug Zeit, um bis in den Spätsommer hinein zu blühen.
  • Natürliche Bewässerung: Die Frühjahrsfeuchtigkeit unterstützt die Keimung und das Anfangswachstum.

Bodentemperatur und Frostgefahr beachten

Trotz ihrer Robustheit zeigt sich die Jungfer im Grünen in der Keimphase empfindlich gegenüber Frost. Achten Sie darauf, dass die Bodentemperatur mindestens 10°C beträgt. In kälteren Regionen empfiehlt es sich, die Aussaat erst Mitte April vorzunehmen oder die Saatfläche mit Vlies abzudecken. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein wenig Geduld hier oft belohnt wird.

Sommersaat (Juni bis Juli)

Eine Sommersaat der Jungfer im Grünen ist ebenfalls möglich und bietet einige interessante Vorteile, die nicht unterschätzt werden sollten.

Verlängerung der Blütezeit durch Nachsaat

Durch eine gestaffelte Aussaat können Sie die Blütezeit Ihrer Jungfer im Grünen verlängern. Säen Sie alle 2-3 Wochen eine kleine Menge aus, um einen kontinuierlichen Flor bis in den Herbst hinein zu erzielen. Diese Methode nutze ich selbst gerne, um meinen Garten bis zum ersten Frost mit Blüten zu schmücken. Es ist jedes Mal eine Freude zu sehen, wie sich die verschiedenen Generationen entwickeln.

Anpassung an regionale Klimabedingungen

In Regionen mit milden Wintern kann eine späte Sommersaat sogar dazu führen, dass die Pflanzen überwintern und im nächsten Frühjahr besonders früh blühen. In meinem Garten in Süddeutschland habe ich damit schon gute Erfahrungen gemacht. Es ist faszinierend zu beobachten, wie anpassungsfähig diese Pflanze sein kann.

Bedenken Sie jedoch, dass bei einer späten Aussaat die Blütezeit in den Herbst fällt. Achten Sie daher auf einen sonnigen, geschützten Standort, um den Pflanzen gute Bedingungen zu bieten. Ein Platz an einer südlichen Hauswand hat sich in meinem Garten als ideal erwiesen.

Die Jungfer im Grünen ist eine dankbare Pflanze, die mit ihrer Vielseitigkeit und Schönheit jeden Garten bereichert. Durch die richtige Wahl der Aussaatzeit können Sie ihre Vorzüge optimal nutzen und sich an einer langen Blütezeit erfreuen. Probieren Sie verschiedene Sorten und Aussaatzeitpunkte aus - die Jungfer im Grünen wird Sie mit ihrer Anpassungsfähigkeit überraschen. In meinen Jahren als Gärtnerin hat sie mich immer wieder mit neuen Facetten begeistert.

Vorbereitung des Saatbeets für Jungfer im Grünen

Eine sorgfältige Vorbereitung des Saatbeets ist der Schlüssel zum Erfolg beim Anbau von Jungfer im Grünen. Diese genügsame Pflanze wächst zwar auch in weniger idealen Böden, aber mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie die Wachstumsbedingungen deutlich verbessern.

Bodenlockerung und Nährstoffversorgung

Beginnen Sie etwa zwei Wochen vor der geplanten Aussaat mit der Bodenbearbeitung. Lockern Sie den Boden gründlich mit einer Grabegabel oder einem Sauzahn auf. Streben Sie dabei eine Tiefe von etwa 20-25 cm an. Diese Lockerung verbessert die Durchlüftung des Bodens und ermöglicht es den Wurzeln der Jungfer im Grünen, tief in die Erde einzudringen.

Interessanterweise benötigt die Jungfer im Grünen keine besonders nährstoffreichen Böden. In meiner Erfahrung kann ein zu nährstoffreicher Boden sogar kontraproduktiv sein und zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blütenbildung führen. Falls Ihr Boden sehr nährstoffarm ist, können Sie ihn mit einer dünnen Schicht gut verrotteten Komposts anreichern. Arbeiten Sie diesen leicht in die obere Bodenschicht ein.

Optimale Bodenbeschaffenheit für die Keimung

Für eine erfolgreiche Keimung der Samen von Jungfer im Grünen spielt die richtige Bodenbeschaffenheit eine entscheidende Rolle. Der Boden sollte locker und gut durchlässig sein. Schwere, lehmige Böden lassen sich durch Einarbeiten von Sand oder feinem Kies verbessern - ein Trick, der sich in meinem Garten bewährt hat.

Entfernen Sie größere Steine und Wurzelreste aus dem Saatbeet, da diese das Wachstum der zarten Keimlinge behindern könnten. Rechen Sie die Oberfläche anschließend glatt. Eine feine, ebene Oberfläche erleichtert die gleichmäßige Aussaat und fördert eine gleichmäßige Keimung.

Der pH-Wert des Bodens sollte idealerweise im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen. Die Jungfer im Grünen toleriert auch leicht saure Böden, gedeiht aber meiner Erfahrung nach am besten bei einem pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5. Bei Bedarf können Sie den Boden mit etwas Kalk aufkalken, um den pH-Wert anzuheben.

Aussaatmethoden für Jungfer im Grünen

Für die Vermehrung der Jungfer im Grünen bieten sich zwei Hauptmethoden an: die Direktsaat im Freiland und die Vorkultur in Töpfen oder Anzuchtschalen. Beide Methoden haben ihre Vorzüge und Herausforderungen, die je nach Ihren Gartenbedingungen und Zielen zu berücksichtigen sind.

Direktsaat im Freiland

Die Direktsaat ist zweifellos die unkomplizierteste und natürlichste Methode, um Jungfer im Grünen anzubauen. Sie eignet sich besonders gut für größere Flächen und wenn Sie eine natürliche Ausbreitung der Pflanzen im Garten anstreben.

Vorteile der Direktsaat

  • Geringer Arbeitsaufwand: Sie sparen sich das Umsetzen oder Einpflanzen.
  • Natürliche Entwicklung: Die Pflanzen passen sich von Anfang an den Bedingungen in Ihrem Garten an.
  • Kostengünstig: Sie benötigen keine zusätzlichen Materialien wie Anzuchttöpfe.
  • Fördert Selbstaussaat: Die Pflanzen können sich in den Folgejahren selbst aussäen - ein faszinierender Prozess, den ich in meinem Garten immer wieder beobachte.

Anleitung zur Aussaat

Säen Sie Jungfer im Grünen ab Mitte April direkt ins Freiland. In milderen Regionen ist sogar eine Herbstaussaat möglich. Lockern Sie den Boden wie beschrieben und rechen Sie ihn glatt. Streuen Sie die Samen dünn über die vorbereitete Fläche - etwa 100 Samen pro Quadratmeter sind in der Regel ausreichend. Harken Sie die Samen leicht in den Boden ein, sie sollten nur etwa 0,5 cm tief liegen. Wässern Sie das Saatbeet vorsichtig mit einer feinen Brause, um die Samen nicht wegzuspülen. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, bis die Samen gekeimt sind, was in der Regel 10-14 Tage dauert.

Vorkultur in Töpfen oder Anzuchtschalen

Die Vorkultur bietet mehr Kontrolle über die Wachstumsbedingungen und ist besonders nützlich in Regionen mit kurzer Vegetationsperiode oder wenn Sie die Pflanzen gezielt platzieren möchten.

Vor- und Nachteile der Vorkultur

Vorteile:

  • Frühere Blüte: Durch die Vorkultur können Sie die Blütezeit um einige Wochen vorziehen - ein echter Pluspunkt für ungeduldige Gärtner wie mich!
  • Bessere Kontrolle: Sie können optimale Keimbedingungen schaffen und die Entwicklung genau beobachten.
  • Gezielte Platzierung: Die vorgezogenen Pflanzen können Sie genau dort einsetzen, wo Sie sie haben möchten.

Nachteile:

  • Höherer Arbeitsaufwand: Die Vorkultur und das spätere Auspflanzen erfordern mehr Zeit und Mühe.
  • Platzbedarf: Sie benötigen Platz für die Anzucht, idealerweise ein helles Fensterbrett oder ein Gewächshaus.
  • Umgewöhnung: Die Pflanzen müssen sich nach dem Auspflanzen erst an die Freilandbedingungen gewöhnen - ein kritischer Moment, der etwas Fingerspitzengefühl erfordert.

Auspflanzen der vorgezogenen Sämlinge

Etwa 4-6 Wochen nach der Aussaat sind die vorgezogenen Jungpflanzen bereit zum Auspflanzen. Gewöhnen Sie die Pflanzen über 7-10 Tage langsam an die Außenbedingungen, indem Sie sie tagsüber für zunehmend längere Zeiträume ins Freie stellen. Heben Sie Löcher aus, die etwas größer als die Wurzelballen der Jungpflanzen sind. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte etwa 20-25 cm betragen. Setzen Sie die Pflanzen so tief ein, wie sie zuvor in den Anzuchttöpfen standen. Drücken Sie die Erde vorsichtig an und wässern Sie die frisch gepflanzten Sämlinge gründlich, um einen guten Bodenschluss zu gewährleisten. In den ersten Wochen nach dem Auspflanzen ist es wichtig, den Boden gleichmäßig feucht zu halten, bis die Pflanzen gut angewachsen sind.

Ob Sie sich nun für die Direktsaat oder die Vorkultur entscheiden - mit der richtigen Vorbereitung und Pflege werden Sie sich bald an den zauberhaften Blüten der Jungfer im Grünen erfreuen können. Diese vielseitige Pflanze wird Ihren Garten mit ihrem filigranen Laub und den auffälligen Blüten bereichern. Nicht zu vergessen ist ihr Wert als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten - ein wichtiger Aspekt für jeden naturnahen Garten.

Pflege nach der Aussaat: So gedeihen Ihre Jungfer im Grünen

Bewässerung und Feuchtigkeit

Nach der Aussaat spielt die richtige Bewässerung eine Schlüsselrolle für das Gedeihen der Jungfer im Grünen. Der Boden sollte stets leicht feucht sein, ohne zu vernässen. In meiner Erfahrung hat sich bewährt, lieber öfter und dafür weniger zu gießen. Besonders in der Keimphase reagieren die zarten Pflänzchen empfindlich auf Staunässe.

Ein praktischer Tipp aus meinem Gärtneralltag: Bedecken Sie die Aussaatstelle mit einer dünnen Schicht Vlies. Das hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und schützt gleichzeitig vor zu starker Sonneneinstrahlung. Sobald die ersten Keimlinge sichtbar sind, entfernen Sie das Vlies vorsichtig.

Ausdünnen und Vereinzeln der Sämlinge

Wenn die Jungpflanzen etwa 5 cm hoch sind, ist es Zeit fürs Ausdünnen. Entfernen Sie überzählige Pflänzchen, sodass die kräftigsten etwa 10-15 cm Abstand zueinander haben. Übrigens: Die entfernten Sämlinge müssen nicht weggeworfen werden - sie eignen sich wunderbar für Salate.

Beim Vereinzeln ist Fingerspitzengefühl gefragt. Heben Sie die Pflänzchen mit einem kleinen Stäbchen behutsam an und setzen Sie sie an ihren neuen Standort. Ein gründliches Angießen hilft den Wurzeln, schnell anzuwachsen.

Schutz vor Schädlingen und Krankheiten in der Keimphase

Jungfer im Grünen ist zwar recht robust, aber in der Keimphase können Schnecken zur echten Plage werden. Zum Schutz der Keimlinge hat sich in meinem Garten ein Ring aus Schneckenkorn um die Aussaatstelle bewährt. Wer es lieber biologisch mag, kann auch Bierfallen aufstellen.

Bei Pilzkrankheiten gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. Achten Sie auf gute Durchlüftung und vermeiden Sie Staunässe. Bei feucht-warmer Witterung kann eine Spritzung mit selbst angesetztem Ackerschachtelhalm-Tee vorbeugend wirken - ein alter Gärtnertrick, auf den ich schwöre.

Förderung des Wachstums und der Blütenbildung

Düngung: Zeitpunkt und geeignete Düngemittel

Jungfer im Grünen ist zwar genügsam, benötigt aber für üppige Blüten etwas Nahrung. Etwa vier Wochen nach der Keimung beginne ich mit der Düngung. Gut abgelagerter Kompost oder organischer Flüssigdünger haben sich in meinem Garten bewährt.

Ein Geheimtipp aus meiner Gärtnerpraxis: Brennnesseljauche ist ein hervorragender natürlicher Dünger für Jungfer im Grünen. Ich verdünne sie im Verhältnis 1:10 mit Wasser und gieße damit alle zwei Wochen. Die Pflanzen danken es mit kräftigem Wachstum.

Unterstützung bei Trockenheit und extremen Wetterbedingungen

In heißen, trockenen Perioden braucht Jungfer im Grünen besondere Aufmerksamkeit. Ein Trick, der sich bei mir bewährt hat: Mulchen Sie den Boden um die Pflanzen mit einer dünnen Schicht Rasenschnitt oder Stroh. Das hält die Feuchtigkeit im Boden und kühlt die Wurzeln.

Bei extremer Hitze kann ein temporäres Schattennetz über den Pflanzen Wunder wirken. Es verhindert Sonnenbrand und reduziert die Verdunstung. Allerdings sollten Sie es nur vorübergehend verwenden, da Jungfer im Grünen grundsätzlich Sonne bevorzugt.

Förderung der Verzweigung für mehr Blüten

Für buschige Pflanzen und eine Fülle von Blüten empfehle ich, die Triebspitzen abzukneifen, sobald die Pflanzen etwa 15 cm hoch sind. Das regt die Verzweigung an und führt zu kompakteren Pflanzen mit mehr Blüten - ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung.

Ein weiterer Profi-Tipp: Säen Sie in mehreren Etappen aus. So haben Sie über einen längeren Zeitraum blühende Pflanzen und können die Blütezeit bis in den Herbst hinein verlängern. In meinem Garten sorgt das für ein wochenlanges Blütenmeer.

Mit diesen Pflegetipps wird Ihre Jungfer im Grünen zu einem echten Blickfang im Garten. Die zarten, filigranen Blüten in Blau, Weiß oder Rosa sind eine wahre Augenweide und belohnen jede Mühe. Mit etwas Glück sät sie sich im nächsten Jahr von selbst wieder aus - eines der vielen kleinen Wunder, die ich als Gärtnerin immer wieder erleben darf.

Ernte und Verwendung der Jungfer im Grünen

Die Ernte der Jungfer im Grünen ist ein besonderes Vergnügen, das nicht nur wunderschöne Blüten für die Vase, sondern auch faszinierende Samenstände liefert. Lassen Sie mich Ihnen ein paar Tipps aus meiner langjährigen Erfahrung geben:

Schnitt als Schnittblume

Für einen prächtigen Strauß empfehle ich, die Blüten in den frühen Morgenstunden zu schneiden, wenn sie noch vom Tau benetzt sind. Wählen Sie Stiele mit frisch geöffneten Blüten und schneiden Sie diese mit einer scharfen Schere schräg ab - so können sie mehr Wasser aufnehmen. In der Vase bleiben die Blüten etwa eine Woche frisch und verströmen ihren zarten Duft.

Trocknen der dekorativen Samenstände

Die Samenkapseln der Jungfer im Grünen sind wahre kleine Kunstwerke. Lassen Sie sie an der Pflanze ausreifen, bis sie eine schöne bräunliche Färbung annehmen. Dann schneiden Sie die Stängel ab und binden kleine Bündel. Diese hänge ich kopfüber an einem trockenen, luftigen Ort auf. Nach ungefähr zwei Wochen sind die Samenstände getrocknet und bereit für kreative Gestecke oder herbstliche Dekorationen.

Selbstaussaat und Vermehrung

Eine der charmantesten Eigenschaften der Jungfer im Grünen ist ihre Fähigkeit zur Selbstaussaat. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie diesen Prozess unterstützen und sich auf eine bunte Überraschung im nächsten Frühjahr freuen.

Förderung der natürlichen Aussaat im Garten

Um die Selbstaussaat zu begünstigen, lasse ich einige Pflanzen stehen, bis die Samen vollständig ausgereift sind. Die Samenkapseln platzen dann auf und verteilen ihre Schätze in der Umgebung. Ein kleiner Tipp: Lockern Sie den Boden um die Pflanzen herum leicht auf. So finden die Samen ideale Keimbedingungen vor. Im nächsten Frühjahr werden Sie staunen, wie viele kleine Pflänzchen plötzlich auftauchen!

Sammeln und Aufbewahren von Samen für das nächste Jahr

Für eine kontrollierte Aussaat sammle ich gerne selbst Samen. Warten Sie, bis die Samenkapseln braun und trocken, aber noch nicht aufgeplatzt sind. Schneiden Sie diese vorsichtig ab und lassen Sie sie in einem Papierbeutel vollständig austrocknen. Die Samen können Sie dann behutsam aus den Kapseln schütteln. Ich bewahre sie in einem beschrifteten, luftdichten Glas an einem kühlen, trockenen Ort auf. So bleiben sie bis zur nächsten Aussaat im Frühjahr keimfähig und Sie haben immer eine Reserve für neue Pflanzungen.

Erfolgreiche Aussaat der Jungfer im Grünen

Lassen Sie mich zum Abschluss noch einmal die wichtigsten Punkte zur Aussaat, Pflege und Ernte der Jungfer im Grünen zusammenfassen und Ihnen ein paar persönliche Erfahrungen mit auf den Weg geben.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort - die Jungfer im Grünen liebt es hell, verträgt aber auch ein Plätzchen mit etwas Schatten.
  • Säen Sie die Samen im Frühjahr direkt ins Freiland oder ziehen Sie sie in Töpfen vor. Ich persönlich bevorzuge die Direktsaat, da die Pflanzen so von Anfang an gut verwurzeln.
  • Achten Sie auf regelmäßige, aber nicht übermäßige Bewässerung. Die Jungfer im Grünen mag es feucht, aber nicht zu nass.
  • Düngen Sie sparsam - diese genügsame Schönheit kommt auch mit nährstoffarmen Böden gut zurecht.
  • Ernten Sie die Blüten für die Vase am frühen Morgen, wenn sie noch taufrisch sind.
  • Trocknen Sie die Samenstände für dekorative Zwecke - sie sind ein wunderbarer Blickfang in Herbstarrangements.
  • Fördern Sie die Selbstaussaat oder sammeln Sie Samen für die nächste Saison - so haben Sie immer genug Nachschub.

Anpassung an individuelle Gartenbedingungen

Jeder Garten ist einzigartig, und was in meinem Garten funktioniert, muss nicht unbedingt in Ihrem perfekt sein. Beobachten Sie Ihre Pflanzen aufmerksam und passen Sie Ihre Pflege entsprechend an. Vielleicht entdecken Sie, dass Ihre Jungfer im Grünen an einer bestimmten Stelle besonders üppig gedeiht oder dass sie in Ihrem Garten etwas mehr Wasser benötigt. Experimentieren Sie ruhig ein wenig und finden Sie heraus, was für Ihre Pflanzen am besten funktioniert. Das ist das Schöne am Gärtnern - man lernt immer dazu!

Mit diesen Hinweisen und etwas Geduld werden Sie bald eine prächtige Blütenpracht der Jungfer im Grünen in Ihrem Garten genießen können. Diese bezaubernde Pflanze wird Sie mit ihrer Schönheit und Pflegeleichtigkeit begeistern und Ihrem Garten einen ganz besonderen Charme verleihen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Gärtnern und bin mir sicher, dass Sie bald genauso fasziniert von der Jungfer im Grünen sein werden wie ich!

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