Krankheiten und Schädlinge bei Bohnenkraut erkennen und bekämpfen

Bohnenkraut: Ein robustes Kräutlein mit Tücken

Bohnenkraut ist ein vielseitiges Gewürz in Küche und Garten. Doch auch dieses würzige Kraut hat seine Schwachstellen.

Kurz & knackig: Bohnenkraut im Überblick

  • Vielseitiges Küchenkraut mit antibakterieller Wirkung
  • Relativ robust, aber anfällig für bestimmte Krankheiten
  • Echter Mehltau, Blattflecken und Wurzelfäule sind Hauptprobleme
  • Vorbeugung durch richtige Pflege meist effektiver als Behandlung

Bohnenkraut: Würze mit Charakter

Bohnenkraut ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Sein pfeffriger Geschmack verleiht nicht nur Bohnengerichten die richtige Würze, sondern peppt auch Salate, Soßen und Fleischgerichte auf. Zudem hat es eine antibakterielle Wirkung und hilft bei der Verdauung von Hülsenfrüchten. Im Garten lockt Bohnenkraut mit seinen zarten Blüten Bienen und andere Nützlinge an.

Robustes Kräutlein mit Schwachstellen

Obwohl Bohnenkraut als relativ widerstandsfähig gilt, ist es nicht völlig immun gegen Krankheiten und Schädlinge. Besonders in feuchten Sommern oder bei falscher Pflege kann es zu Problemen kommen. Mit dem richtigen Wissen lassen sich viele Schwierigkeiten vermeiden oder zumindest eindämmen.

Häufige Krankheiten bei Bohnenkraut

Echter Mehltau: Der weiße Schleier

Symptome erkennen

Echter Mehltau zeigt sich als weißer, mehliger Belag auf Blättern und Stängeln. Die Blätter können sich verformen und absterben. Im fortgeschrittenen Stadium sieht die Pflanze wie mit Puder bestäubt aus.

Ursachen und begünstigende Faktoren

Der Pilz gedeiht bei Wärme und Trockenheit. Trockenheit an den Wurzeln bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit fördert sein Wachstum. Auch zu enger Pflanzenabstand und Stickstoffüberdüngung können Mehltau begünstigen.

Präventive Maßnahmen

Pflanzen Sie Ihr Bohnenkraut luftig und sonnig. Gießen Sie morgens und nur am Boden. Ein ausgeglichener Nährstoffhaushalt stärkt die Widerstandskraft. Mulchen Sie den Boden, um Feuchtigkeitsschwankungen zu vermeiden.

Behandlungsmöglichkeiten

Entfernen Sie befallene Pflanzenteile großzügig. Eine Spritzung mit verdünnter Magermilch kann helfen – der Milchzucker bildet einen Film, der die Sporen erstickt. In hartnäckigen Fällen können Sie zugelassene Pflanzenschutzmittel verwenden, aber bitte mit Bedacht.

Blattfleckenkrankheit: Unschöne Tupfer

Identifikation der Symptome

Blattflecken zeigen sich als bräunliche oder schwärzliche Flecken auf den Blättern. Sie können rund oder unregelmäßig geformt sein und haben oft einen helleren Rand. Bei starkem Befall vergilben die Blätter und fallen ab.

Auslöser und Verbreitung

Verschiedene Pilze können Blattflecken verursachen. Sie gedeihen in feuchter und warmer Umgebung. Oft überdauern sie an Pflanzenresten im Boden und infizieren im Frühjahr neue Pflanzen durch Spritzwasser.

Vorbeugende Schritte

Achten Sie auf gute Durchlüftung und vermeiden Sie Staunässe. Entfernen Sie befallenes Laub konsequent und kompostieren Sie es nicht. Ein Fruchtwechsel alle paar Jahre kann den Erregern entgegenwirken.

Bekämpfungsstrategien

Entfernen Sie befallene Blätter großzügig. Eine Jauche aus Ackerschachtelhalm kann vorbeugend und bei leichtem Befall helfen. Bei starkem Befall können Sie biologische Fungizide verwenden – aber Vorsicht, nicht alle sind für Kräuter zugelassen.

Wurzelfäule: Das unsichtbare Übel

Anzeichen einer Infektion

Wurzelfäule erkennt man oft erst spät. Die Pflanze welkt trotz ausreichender Bewässerung, wächst kümmerlich und die Blätter vergilben von unten nach oben. Beim vorsichtigen Ausgraben zeigen sich braune, weiche Wurzeln.

Begünstigende Bedingungen

Staunässe ist der Hauptauslöser für Wurzelfäule. Schwere, verdichtete Böden oder Überwässerung schaffen ideale Bedingungen für die Fäulniserreger. Auch zu tiefes Pflanzen kann problematisch sein.

Präventionsmaßnahmen

Achten Sie auf die Bodenvorbereitung. Lockern Sie schwere Böden mit Sand oder Kompost auf. Pflanzen Sie Bohnenkraut leicht erhöht und achten Sie auf gute Drainage. Gießen Sie maßvoll und lassen Sie die Oberfläche zwischen den Wassergaben leicht antrocknen.

Behandlungsoptionen

Bei Wurzelfäule sind die Optionen begrenzt. Stark befallene Pflanzen müssen Sie leider entsorgen. Bei leichtem Befall können Sie versuchen, die Pflanze auszugraben, die fauligen Wurzeln abzuschneiden und in frische Erde zu setzen. Eine Behandlung mit Pflanzenstärkungsmitteln kann die Widerstandskraft erhöhen.

Mit diesem Wissen sind Sie gut vorbereitet, um Ihr Bohnenkraut gesund durch die Saison zu bringen. Ein wachsames Auge und die richtige Pflege sind entscheidend für die Gesundheit Ihrer Kräuter.

Verbreitete Schädlinge am Bohnenkraut: Kleine Plagegeister mit großer Wirkung

Bohnenkraut gilt als robuste Pflanze, kann jedoch von verschiedenen Schädlingen befallen werden. Die häufigsten sind Blattläuse, Spinnmilben und Schnecken. Betrachten wir diese Plagegeister genauer und wie wir sie kontrollieren können.

Blattläuse: Die gefräßigen Winzlinge

Blattläuse sind häufige Gartenschädlinge. Obwohl klein, können sie in Massen erheblichen Schaden anrichten. Beim Bohnenkraut bevorzugen sie Triebspitzen und Blattunterseiten.

Erkennen eines Befalls

Ein Blattlausbefall ist oft sichtbar. Achten Sie auf:

  • Kleine grüne, braune oder schwarze Insekten an Blättern und Stängeln
  • Kräuselnde oder sich verformende Blätter
  • Klebrige Absonderungen (Honigtau) auf Blättern und Boden

Schadenspotenzial

Blattläuse saugen Pflanzensaft aus Blättern und Trieben. Dies kann zu Wachstumsstörungen, Vergilbungen und möglichem Absterben der Pflanze führen. Sie können auch Viren übertragen.

Natürliche Feinde fördern

Die effektivste Methode zur Blattlauskontrolle ist die Förderung ihrer natürlichen Feinde. Dazu gehören:

  • Marienkäfer und ihre Larven
  • Florfliegen
  • Schwebfliegen
  • Schlupfwespen

Pflanzen Sie neben Ihrem Bohnenkraut Blumen wie Ringelblumen oder Kapuzinerkresse. Diese locken nützliche Insekten an.

Biologische und chemische Bekämpfung

Bei unzureichender natürlicher Kontrolle können Sie biologische Mittel verwenden. Eine Spritzbrühe aus Brennnesseln oder verdünnte Schmierseifenlösung kann wirksam sein. Als letztes Mittel gibt es chemische Präparate, die jedoch oft auch Nützlinge schädigen.

Spinnmilben: Winzige Spinner mit großem Appetit

Spinnmilben sind kleiner als Blattläuse, aber ebenso problematisch. Sie bevorzugen warme und trockene Bedingungen – ähnlich wie Bohnenkraut.

Identifikation der Schädlinge

Spinnmilben sind schwer zu erkennen. Achten Sie auf:

  • Feine Gespinste auf der Blattunterseite
  • Kleine helle Punkte auf den Blättern (Saugstellen)
  • Bei starkem Befall: bronzefarbene oder silbrige Verfärbung der Blätter

Auswirkungen auf die Pflanze

Spinnmilben saugen Zellsaft aus den Blättern. Dies schwächt die Pflanze, vermindert das Wachstum und kann zum Absterben ganzer Pflanzenteile führen.

Vorbeugende Maßnahmen

Zur Vorbeugung eines Befalls:

  • Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit (regelmäßiges Besprühen der Pflanzen)
  • Vermeiden Sie zu warme und trockene Kultivierung
  • Fördern Sie gesunde, kräftige Pflanzen durch optimale Pflege

Effektive Bekämpfungsmethoden

Bei einem Befall können Sie:

  • Befallene Pflanzenteile entfernen und vernichten
  • Pflanzen regelmäßig mit Wasser abspritzen (vor allem die Blattunterseiten)
  • Raubmilben als natürliche Feinde einsetzen
  • In hartnäckigen Fällen: Neem-Öl oder spezielle Akarizide anwenden

Schnecken: Die schleimigen Feinschmecker

Schnecken sind zwar keine Insekten, aber ein häufiges Problem im Kräutergarten. Sie mögen saftige, junge Pflanzen – einschließlich Bohnenkraut.

Anzeichen für Schneckenbefall

Schnecken sind meist nachtaktiv, hinterlassen aber deutliche Spuren:

  • Löcher oder ausgefranste Ränder an Blättern
  • Schleimspuren auf Pflanzen und Boden
  • Über Nacht verschwundene Jungpflanzen

Risiken für Bohnenkraut

Schnecken gefährden besonders Jungpflanzen. Sie fressen ganze Blätter und Triebe ab, was zum Absterben führen kann. Ältere Pflanzen verkraften den Fraß besser, leiden aber unter Wachstumseinbußen.

Natürliche Abwehrmethoden

Es gibt viele umweltfreundliche Möglichkeiten, Schnecken fernzuhalten:

  • Schneckenzäune oder -barrieren aus Kupfer
  • Mulchen mit scharfkantigem Material (z.B. Kakaoschalen)
  • Anlocken natürlicher Feinde wie Igel oder Laufenten
  • Aufstellen von Bierfallen (Vorsicht: diese locken auch Schnecken an)

Chemische und biologische Kontrolle

Wenn natürliche Methoden nicht ausreichen, gibt es weitere Optionen:

  • Einsatz von Schneckenkorn (vorsichtig dosieren und umweltfreundliche Varianten wählen)
  • Biologische Bekämpfung mit Nematoden (mikroskopisch kleine Fadenwürmer)

Beachten Sie: Nicht alle Schnecken sind Schädlinge. Manche Arten, wie die Tigerschnegel, fressen sogar andere Schnecken und deren Eier.

Mit diesen Informationen können Sie die häufigsten Schädlinge an Ihrem Bohnenkraut kontrollieren. Beobachten Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und reagieren Sie früh auf Befallsanzeichen. So genießen Sie ganzjährig gesundes, aromatisches Bohnenkraut.

Präventive Maßnahmen zum Schutz von Bohnenkraut

Wer sein Bohnenkraut vor Krankheiten und Schädlingen schützen möchte, sollte einige wichtige präventive Maßnahmen beachten. Diese beginnen schon bei der Standortwahl und ziehen sich durch die gesamte Pflege der Pflanze.

Standortwahl und Bodenvorbereitung

Bohnenkraut gedeiht an sonnigen und warmen Plätzen. Ein Standort mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist optimal. Gleichzeitig sollte der Platz vor starkem Wind geschützt sein, da dieser die Pflanzen austrocknen und anfälliger für Krankheiten machen kann.

Der Boden spielt eine wichtige Rolle. Bohnenkraut bevorzugt einen gut durchlässigen, leicht sandigen Boden. Zur Verbesserung der Drainage können Sie dem Boden vor der Pflanzung etwas Sand oder feinen Kies beimischen. Eine gute Bodenstruktur fördert das Wachstum und beugt Staunässe vor, die oft zu Wurzelfäule führt.

Richtige Bewässerung und Düngung

Bei der Bewässerung gilt: Seltener, dafür gründlich gießen. Oberflächliches Gießen fördert die Bildung von oberflächennahen Wurzeln, die anfälliger für Trockenheit sind. Gießen Sie vorzugsweise morgens, damit die Blätter über den Tag abtrocknen können. Feuchte Blätter über Nacht begünstigen die Verbreitung von Pilzsporen.

Bei der Düngung ist Bohnenkraut genügsam. Ein zu üppiges Nährstoffangebot kann sogar kontraproduktiv sein und zu weichem, krankheitsanfälligem Gewebe führen. Ein leichter organischer Dünger im Frühjahr reicht meist aus. Kompost oder gut verrotteter Mist eignen sich hierfür gut.

Pflanzhygiene und Pflege

Regelmäßige Kontrollen Ihrer Bohnenkrautpflanzen sind für die Pflanzhygiene unerlässlich. Entfernen Sie kranke oder welke Blätter umgehend, um eine Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Achten Sie dabei darauf, die gesunden Pflanzenteile nicht zu berühren, um keine Krankheitserreger zu verschleppen.

Auch Ihre Gartenwerkzeuge können Krankheiten übertragen. Desinfizieren Sie Scheren und andere Geräte regelmäßig, besonders nach dem Schneiden kranker Pflanzen. Eine einfache Lösung aus Wasser und Essig oder spezielle Desinfektionsmittel aus dem Gartenfachhandel eignen sich hierfür gut.

Mischkultur und Fruchtwechsel

Bohnenkraut verträgt sich gut mit vielen anderen Kräutern und Gemüsesorten. Eine durchdachte Mischkultur kann Platz sparen und vor Schädlingen schützen. Gute Nachbarn für Bohnenkraut sind zum Beispiel Bohnen (daher auch der Name!), Zwiebeln und Knoblauch. Diese Pflanzen können sich gegenseitig vor Schädlingen schützen.

Ein regelmäßiger Fruchtwechsel ist ebenfalls wichtig. Bauen Sie Bohnenkraut nicht Jahr für Jahr am gleichen Standort an. Ein Wechsel alle zwei bis drei Jahre verhindert die Anreicherung von bodenbürtigen Krankheitserregern und Schädlingen.

Biologische Bekämpfungsmethoden

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu einem Befall kommen, gibt es verschiedene biologische Methoden, um Schädlinge zu bekämpfen und Krankheiten einzudämmen.

Einsatz von Nützlingen

Nützlinge sind die natürlichen Feinde vieler Schädlinge und können bei der Schädlingsbekämpfung helfen. Besonders bei Blattläusen und Spinnmilben, zwei häufigen Plagegeistern des Bohnenkrauts, können Nützlinge sehr effektiv sein.

Marienkäfer und ihre Larven sind effiziente Blattlausvertilger. Ein einzelner Marienkäfer kann in seinem Leben bis zu 5000 Blattläuse fressen. Sie können Marienkäfer im Garten ansiedeln, indem Sie ihnen geeignete Verstecke wie kleine Holzhaufen anbieten.

Gegen Spinnmilben helfen Raubmilben. Diese winzigen Nützlinge ernähren sich von Spinnmilben und deren Eiern. Sie können in speziellen Beuteln im Fachhandel erworben und an den Pflanzen ausgebracht werden.

Pflanzliche Präparate und Hausmittel

Neben Nützlingen gibt es auch verschiedene pflanzliche Präparate, die bei der Schädlingsbekämpfung helfen können. Diese sind meist einfach selbst herzustellen und umweltfreundlich.

Brennnesseljauche ist vielseitig im Garten einsetzbar. Sie stärkt die Pflanzen und macht sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge. Zur Herstellung übergießen Sie frische Brennnesseln mit Wasser und lassen das Ganze etwa zwei Wochen gären. Die fertige Jauche wird vor der Anwendung stark verdünnt.

Eine Knoblauch-Öl-Emulsion ist wirksam gegen verschiedene Schädlinge, darunter auch Spinnmilben. Dazu zerdrücken Sie einige Knoblauchzehen und lassen sie in Pflanzenöl ziehen. Die Mischung wird dann mit Wasser und einem Tropfen Spülmittel als Emulgator verdünnt und auf die Pflanzen gesprüht.

Bei der Anwendung dieser Hausmittel ist es wichtig, sie zunächst an einer kleinen Stelle zu testen, da manche Pflanzen empfindlich reagieren können. Zudem sollten Sie die Anwendung bei starker Sonneneinstrahlung vermeiden, um Verbrennungen zu verhindern.

Mit diesen präventiven Maßnahmen und biologischen Bekämpfungsmethoden können Sie Ihr Bohnenkraut vor Krankheiten und Schädlingen schützen. Ein gesunder Standort und regelmäßige Pflege bilden die Grundlage für robuste und widerstandsfähige Pflanzen.

Chemische Pflanzenschutzmittel bei Bohnenkraut

Obwohl wir im Garten gerne auf natürliche Methoden setzen, gibt es Situationen, in denen der Einsatz chemischer Mittel gerechtfertigt sein kann. Bei Bohnenkraut ist das zum Glück eher selten der Fall, aber manchmal lässt sich's nicht vermeiden.

Wann greifen wir zu chemischen Mitteln?

Erst wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben und der Befall so stark ist, dass die Ernte gefährdet ist. Stellt euch vor, ihr habt wochenlang eure Pflänzchen gehegt und gepflegt, und dann kommen die Blattläuse und machen alles zunichte. Da kann man schon mal verzweifeln!

Die richtige Wahl treffen

Wenn's denn sein muss, sollten wir zu Mitteln greifen, die speziell für Kräuter zugelassen sind. Systemische Insektizide oder Breitband-Fungizide sind tabu - die machen mehr kaputt als sie nützen. Stattdessen lieber auf Präparate mit Pyrethrum oder Neem-Öl setzen. Die sind zwar auch nicht ohne, aber deutlich pflanzenfreundlicher.

Sicher ist sicher

Beim Ausbringen heißt es: Schutzbrille auf, Handschuhe an und bloß nicht einatmen! Am besten früh morgens oder abends spritzen, wenn keine Bienen unterwegs sind. Und bitte nicht kurz vor der Ernte - da landet das Zeug sonst direkt auf unserem Teller.

Nebenwirkungen nicht vergessen

Auch wenn's verlockend ist, schnell alle Schädlinge loszuwerden - die Chemie hat ihren Preis. Nützlinge wie Marienkäfer leiden genauso darunter, und im Boden können sich Rückstände anreichern. Ganz zu schweigen von möglichen Resistenzen bei den Schädlingen. Also wirklich nur im Notfall einsetzen!

Robuste Bohnenkraut-Sorten für weniger Probleme

Wer vorausschauend plant, beugt Problemen vor, indem er von Anfang an auf widerstandsfähige Pflanzen setzt. Bei Bohnenkraut gibt's da einige interessante Kandidaten:

Widerstandsfähige Sorten

  • Winterbohnenkraut: Trotzt nicht nur Kälte, sondern auch vielen Krankheiten
  • 'Aromata': Stark im Geschmack und gegen Schädlinge
  • 'Compact': Kleiner Wuchs, große Widerstandskraft

Vor- und Nachteile abwägen

Klar, resistente Sorten machen weniger Arbeit. Aber manchmal büßen sie dafür etwas Aroma ein. Und ganz ehrlich: Gegen alles gefeit sind auch die robusten Sorten nicht. Trotzdem lohnt sich der Versuch - schon allein, weil man seltener zu chemischen Mitteln greifen muss.

Tipps für robuste Pflanzen

Egal welche Sorte: Mit ein paar Tricks macht ihr eure Bohnenkräuter noch widerstandsfähiger. Gebt ihnen einen sonnigen Platz mit durchlässigem Boden. Nicht zu viel gießen - die mögen's eher trocken. Und ab und zu eine Handvoll Kompost schadet auch nicht. So gestärkt, stecken sie kleine Angriffe locker weg.

Ernte und Lagerung - der Endspurt

All die Mühe war nicht umsonst - jetzt kommt die Belohnung! Aber auch hier gilt: Augen auf, damit die leckeren Kräuter nicht auf den letzten Metern verderben.

Der richtige Zeitpunkt

Am besten erntet ihr Bohnenkraut kurz vor der Blüte. Da steckt am meisten Aroma drin, und die Pflanzen sind noch vital genug, um Krankheiten abzuwehren. Morgens nach der Tautrocknung ist ideal - da sind die ätherischen Öle besonders konzentriert.

Sauber arbeiten

Verwendet saubere, scharfe Scheren und fasst die Stängel möglichst wenig an. Kranke oder welke Blätter gleich aussortieren - die verderben sonst den Rest. Und bitte nicht bei Regen ernten, sonst schimmelt's nachher im Bund.

Ab in die Vorratskammer

Frisch hält sich Bohnenkraut ein paar Tage im Kühlschrank, eingewickelt in ein feuchtes Tuch. Für den Winter trocknet ihr es am besten: Kleine Bündel kopfüber aufhängen, an einem luftigen, dunklen Ort. Sobald die Blätter rascheln, ab ins Schraubglas damit. So bleibt der Geschmack monatelang erhalten.

Ein Hoch auf's Bohnenkraut!

Das war viel Information! Aber jetzt seid ihr vorbereitet für alle Eventualitäten. Von der Sortenauswahl über die Pflege bis zur Ernte - mit dem richtigen Wissen wird aus eurem Bohnenkraut ein echtes Superfood. Klar, es gibt immer mal Rückschläge. Aber gerade das macht doch den Reiz des Gärtnerns aus, oder? Mit jedem Jahr lernt man dazu, und irgendwann habt ihr den Dreh raus.

Denkt dran: Ein gesunder Garten ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Chemie ist nur die allerletzte Option. Viel wichtiger sind Vielfalt, gute Pflege und ein Auge für die Bedürfnisse der Pflanzen. Wer weiß - vielleicht entdeckt ihr ja noch ganz neue Methoden, um Bohnenkraut gesund zu halten. Die Forschung entwickelt sich stetig weiter, und auch alte Gärtnerweisheiten erleben oft eine Renaissance.

Also, ran an die Beete und probiert ein bisschen aus! Mit der Zeit entwickelt ihr ein Gespür dafür, was eure Kräuter brauchen. Und wenn's mal nicht klappt - Kopf hoch und weiter geht's. Nächstes Jahr wird alles besser. Versprochen!

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