Kreative Rezepte mit Pflücksalat: Vielfalt genießen

Pflücksalat: Ein Genuss-Abenteuer für Ihren Garten

Wenn Sie auf der Suche nach einer vielseitigen und unkomplizierten Bereicherung für Ihren Gemüsegarten sind, sollten Sie unbedingt einen Blick auf Pflücksalat werfen. Diese schmackhafte Salatsorte ist nicht nur einfach anzubauen, sondern bietet auch eine faszinierende Vielfalt, die Ihren Gaumen erfreuen wird.

Pflücksalat: Mehr als nur ein gewöhnlicher Salat

  • Eine bunte Palette an Sorten mit verschiedenen Blattformen und -farben
  • Kinderleichter Anbau und die Möglichkeit zur kontinuierlichen Ernte
  • Ein wahres Vitaminbündel, vollgepackt mit wertvollen Mineralstoffen
  • Der perfekte grüne Begleiter für kleine Gärten und gemütliche Balkone

Was macht Pflücksalat so besonders?

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihren Salat Blatt für Blatt ernten, ohne gleich die ganze Pflanze opfern zu müssen. Genau das ist das Geheimnis des Pflücksalats, der auch unter den Namen Schnittsalat oder Plücksalat bekannt ist. Im Gegensatz zu seinen kopfbildenden Verwandten entwickelt er lockere Blattrosetten, die Ihnen erlauben, nach Herzenslust zu pflücken.

Eine Geschmacksreise durch die Welt der Pflücksalate

Die Vielfalt der Pflücksalatsorten ist geradezu überwältigend. Jede Sorte bringt ihre eigene Persönlichkeit mit – von der Blattform über die Farbe bis hin zum Geschmack:

  • Lollo Rosso: Mit seinen gekrausten, rötlichen Blättern und dem leicht bitteren Geschmack ist er der Rockstar unter den Salaten
  • Lollo Bionda: Der sanftere Bruder des Rosso, hellgrün und milder im Geschmack – perfekt für empfindliche Gaumen
  • Eichblattsalat: Seine gezackten Blätter erinnern an kleine Kunstwerke der Natur, erhältlich in Grün oder Rot
  • Batavia: Der Alleskönner mit knackigen Blättern und leicht welligem Rand, der selbst Hitzeperioden trotzt
  • Asia-Salate: Für Abenteuerlustige, die es würzig mögen – oft mit einer Prise Senfaroma

Stellen Sie sich vor, wie hübsch und lecker Ihr Salatteller aussehen wird, wenn Sie diese verschiedenen Sorten kombinieren!

Ein Powerpaket an Nährstoffen

Pflücksalat ist nicht nur eine Augenweide und ein Gaumenschmaus, sondern auch ein echter Gesundheitsbooster. Er steckt voller guter Dinge:

  • Vitamin A, das Ihren Augen und Ihrer Haut gut tut
  • Vitamin C, das Ihr Immunsystem auf Trab bringt
  • Folsäure, besonders wichtig für werdende Mamas
  • Kalium, das Herz und Kreislauf unterstützt
  • Ballaststoffe, die Ihrer Verdauung auf die Sprünge helfen

Und das Beste daran? Pflücksalat ist so kalorienarm, dass Sie ihn bedenkenlos in Ihre ausgewogene Ernährung einbauen können. Ein wahres Wunder der Natur, nicht wahr?

So zaubern Sie Pflücksalat in Ihren Garten

Der perfekte Platz für Ihren Salat

Pflücksalat ist zwar nicht allzu anspruchsvoll, aber ein bisschen Aufmerksamkeit mag er schon. Er fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Plätzchen am wohlsten. Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein – stellen Sie sich vor, Sie würden ein kuscheliges Bett für Ihre Salatpflanzen vorbereiten. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 wäre ideal, aber machen Sie sich deswegen nicht verrückt. Ein Schuss Kompost vor der Aussaat kann wahre Wunder wirken!

Von der Aussaat bis zur Pflege

Sie können Ihren Pflücksalat von März bis September aussäen. Verteilen Sie die Samen dünn in Reihen, etwa 20-30 cm voneinander entfernt. Decken Sie sie mit einer dünnen Erdschicht zu, nicht tiefer als 1 cm. Wenn die kleinen grünen Köpfchen hervorlugen, geben Sie ihnen etwas Platz zum Wachsen – 15-20 cm Abstand sollten es schon sein.

Hier noch ein paar Tipps, damit Ihr Salat prächtig gedeiht:

  • Gießen Sie regelmäßig, besonders wenn es länger nicht regnet
  • Lockern Sie ab und zu den Boden und zupfen Sie unerwünschte Kräuter
  • Wenn Ihr Salat etwas blass aussieht, gönnen Sie ihm eine Extraportion organischen Dünger
  • Halten Sie Ausschau nach hungrigen Schnecken und Blattläusen – die mögen Ihren Salat nämlich auch!

Die Kunst des Erntens

Schon nach 4-6 Wochen können Sie die ersten Blätter naschen. Pflücken Sie die äußeren Blätter einzeln ab, sobald sie etwa 10 cm lang sind. So können Sie über Wochen hinweg ernten. Oder Sie schneiden die ganze Pflanze knapp über dem Boden ab – oft treibt sie wieder aus, als wäre nichts gewesen.

Ein kleiner Tipp von mir: Ernten Sie am besten morgens, wenn die Blätter noch vom Tau benetzt sind. Da schmecken sie am frischesten und haben die meisten Nährstoffe.

Frisch bleibt frisch

Im Kühlschrank hält sich Ihr frisch geernteter Pflücksalat etwa 3-5 Tage. Wickeln Sie ihn locker in ein feuchtes Tuch – wie eine kleine Wellness-Behandlung für Ihren Salat. Waschen Sie ihn erst kurz vor dem Verzehr, so bleibt er länger knackig.

Haben Sie zu viel geerntet? Kein Problem! Blanchieren Sie die überschüssigen Blätter kurz und ab damit ins Gefrierfach. So haben Sie auch im Winter einen Hauch von Sommer auf dem Teller.

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Die Kunst der Salatzubereitung

Manchmal macht der kleine Unterschied das große Ganze aus - und das gilt ganz besonders für die Zubereitung von Pflücksalat. Mit ein paar Kniffen und Tricks verwandeln Sie Ihre grünen Blätter in ein wahres Geschmackserlebnis. Lassen Sie uns gemeinsam in die Welt der Salatkunst eintauchen!

Vom Garten auf den Teller: Waschen und Trocknen

Bevor wir loslegen, müssen wir unseren Salat natürlich erst einmal auf Vordermann bringen. Ich empfehle Ihnen, zunächst die müden oder angeschlagenen Blätter auszusortieren - die haben ihre beste Zeit leider schon hinter sich. Dann ab mit den guten Blättern in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Ein sanftes Hin- und Herschwenken, und schon löst sich der Schmutz wie von Zauberhand. Wiederholen Sie das ruhig ein paarmal, bis das Wasser klar bleibt.

Jetzt kommt der Clou: das Trocknen. Glauben Sie mir, nichts ist schlimmer als ein wässriger Salat, bei dem das Dressing einfach abperlt. Eine Salatschleuder ist hier Gold wert. Sollten Sie keine haben, tut's auch ein sauberes Küchentuch oder Küchenpapier. Hauptsache, die Blätter sind schön trocken!

Schneidekunst: Mehr als nur Kleinschneiden

Die Art, wie Sie Ihren Salat schneiden, beeinflusst nicht nur das Aussehen, sondern auch den Geschmack. Hier ein paar Ideen:

  • Ganze Blätter: Perfekt für einen rustikalen Look. Besonders schön bei kleinen, zarten Blättchen.
  • Von Hand zerrupfen: Mein persönlicher Favorit! So bleiben die Blattränder schön und werden nicht braun.
  • Chiffonade: Klingt fancy, ist aber einfach. Rollen Sie die Blätter und schneiden Sie feine Streifen. Sieht toll aus!
  • Würfeln: Für den ordentlichen Typ unter uns. Gleichmäßige Quadrate machen sich gut in Salaten mit vielen Zutaten.

Egal, welche Methode Sie wählen - ein scharfes Messer ist Ihr bester Freund. Es verhindert, dass die Blätter gequetscht werden und schnell braun werden.

Braune Blattränder? Nicht mit uns!

Apropos braune Ränder - die sind der Schrecken jedes Salatliebhabers. Aber keine Sorge, ich habe ein paar Tricks auf Lager:

  • Scharfes Messer: Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist wirklich wichtig!
  • Schnell servieren: Je früher der Salat auf dem Tisch landet, desto besser.
  • Kühl lagern: Wenn's doch mal länger dauert, ab in den Kühlschrank damit.
  • Zitronensaft: Ein kleiner Spritzer wirkt Wunder gegen Bräunung.
  • Sanft behandeln: Je weniger Sie den Salat anfassen, desto glücklicher ist er.

Mit diesen Grundlagen sind Sie bestens gerüstet, um köstliche Salate zu zaubern. Und jetzt? Jetzt wird's erst richtig spannend, denn wir tauchen ein in die Welt der Salatkompositionen!

Klassiker neu entdeckt: Pflücksalat in Bestform

Wissen Sie, was das Schöne an Pflücksalat ist? Er ist wie ein Chamäleon - passt sich jedem Rezept an und bringt doch seinen ganz eigenen Charakter mit. Lassen Sie uns ein paar Klassiker neu interpretieren, mit unserem grünen Freund in der Hauptrolle.

Der Allrounder: Ein gemischter Salat mit Pfiff

Hier ein Rezept, das ich immer wieder gerne zubereite. Es ist so vielseitig, dass Sie es nach Herzenslust anpassen können:

  • 200g Pflücksalat (ich mag die Kombination aus Lollo Rosso und Eichblattsalat)
  • Eine Handvoll Rucola für den Kick
  • 1 kleine rote Zwiebel, hauchdünn geschnitten
  • Eine Handvoll Cherrytomaten, halbiert
  • 1 knackige Gurke in Scheiben
  • 50g geröstete Pinienkerne (der Geruch beim Rösten ist himmlisch!)
  • 50g Feta, grob zerbröckelt

Fürs Dressing mische ich gerne:

  • 3 EL gutes Olivenöl
  • 1 EL Balsamico (der süßliche schmeckt hier besonders gut)
  • 1 TL Dijon-Senf für die Bindung
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Gefühl

Alles zusammen in eine Schüssel, das Dressing erst kurz vorm Servieren darüber, einmal sanft durchheben - fertig ist der Traum in Grün!

Caesar Salad, aber anders

Der gute alte Caesar bekommt mit Pflücksalat einen ganz neuen Dreh. Probieren Sie mal:

  • 200g Pflücksalat (Batavia oder Eichblatt passen super)
  • 100g knuspriger Bacon (selbst gebraten schmeckt er am besten)
  • 50g Parmesan, frisch gehobelt
  • Eine Handvoll selbstgemachte Croutons (aus altem Brot - nichts verschwenden!)

Das Dressing macht den Unterschied:

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 2 Sardellenfilets, fein gehackt (keine Angst, man schmeckt sie kaum)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Das Dressing wird am besten, wenn Sie alles außer dem Öl verrühren und dann das Öl langsam einrühren. Es wird schön cremig! Dann alles über den Salat geben, Bacon, Parmesan und Croutons drüber - himmlisch!

Griechischer Salat trifft Pflücksalat

Hier mein Geheimtipp für heiße Sommertage:

  • 200g Pflücksalat (Lollo Bionda bringt eine schöne Farbe rein)
  • 200g Feta, gewürfelt
  • 1 rote Paprika in Streifen
  • 1 Gurke, halbmondförmig geschnitten
  • 200g Kirschtomaten, halbiert
  • 1 rote Zwiebel in dünnen Ringen
  • 100g Kalamata-Oliven (mit Stein schmecken sie intensiver)
  • 1 TL getrockneter Oregano

Das Dressing bleibt klassisch:

  • 4 EL bestes Olivenöl
  • 2 EL Rotweinessig
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Alles in eine große Schüssel, das Dressing drüber, sanft unterheben und mit frischem Oregano garnieren. Ein Stück Griechenland auf Ihrem Teller!

Sehen Sie, wie vielseitig unser Pflücksalat ist? Er bringt Frische und Knackigkeit in jeden Salat, ohne die anderen Zutaten zu übertönen. Mein Tipp: Experimentieren Sie mit verschiedenen Sorten. Jede bringt ihren eigenen Charakter mit. Vielleicht entdecken Sie ja Ihren ganz persönlichen Favoriten!

Kreative Rezeptideen mit Pflücksalat: Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

Wissen Sie was? Pflücksalat ist wie ein kulinarisches Chamäleon - er passt sich jedem Gericht an und bringt trotzdem seinen ganz eigenen Charme mit. Ich habe ein paar Ideen für Sie, die Ihren Gaumen garantiert zum Tanzen bringen werden:

Warme Salate: Pflücksalat trifft auf gegrilltes Gemüse

Stellen Sie sich vor: knackiger Pflücksalat, der auf warmes, gegrilltes Gemüse trifft. Klingt das nicht verlockend? Schneiden Sie einfach Zucchini, Auberginen, Paprika und Champignons in Scheiben, pinseln Sie sie mit etwas Olivenöl ein und ab auf den Grill damit! Wenn alles schön gebräunt ist, betten Sie es auf frischem Pflücksalat. Ein Dressing aus Balsamico, Olivenöl, einem Hauch Honig und frischen Kräutern macht das Ganze perfekt. Ich verspreche Ihnen, das ist ein Geschmackserlebnis der besonderen Art!

Fruchtig-nussiger Sommersalat

An heißen Sommertagen gibt es für mich nichts Besseres als einen fruchtigen Salat. Mischen Sie vorsichtig frische Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren unter Ihren Pflücksalat. Für den Crunch rösten Sie ein paar Walnüsse oder Pekannüsse leicht an - der Duft dabei ist einfach himmlisch! Ein leichtes Honig-Senf-Dressing bringt alles in Einklang. Das ist Sommer pur auf dem Teller!

Asiatisch angehauchte Pflücksalat-Wraps

Hier kommt mein Geheimtipp für alle, die es gerne etwas ausgefallener mögen: Verwenden Sie große, intakte Blätter des Pflücksalats als Wrap! Füllen Sie sie mit gebratenem Hähnchen oder Tofu, fein geschnittenem Gemüse und frischen Kräutern wie Minze und Koriander. Eine Sauce aus Soja, Reisessig, Sesamöl und einer Prise Zucker verleiht dem Ganzen eine authentisch asiatische Note. Das ist nicht nur lecker, sondern auch noch ein echter Hingucker auf dem Teller!

Überraschung: Pflücksalat-Pesto

Jetzt wird's wild! Haben Sie schon mal daran gedacht, aus Ihrem Pflücksalat ein Pesto zu machen? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Werfen Sie die Salatblätter zusammen mit Basilikum, Knoblauch, Pinienkernen und Parmesan in den Mixer und pürieren Sie alles fein. Dann geben Sie nach und nach Olivenöl dazu, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Dieses Pesto ist ein Tausendsassa - es schmeckt zu Pasta, als Dip oder einfach aufs Brot gestrichen. Probieren Sie es aus, Sie werden begeistert sein!

Dressings und Toppings: Die Krone Ihres Pflücksalats

Ein guter Salat steht und fällt mit seinem Dressing und den richtigen Toppings. Hier ein paar Ideen, die Ihren Pflücksalat auf ein ganz neues Level heben:

Leichte Vinaigrettes: Weniger ist manchmal mehr

Pflücksalat hat von sich aus schon einen feinen, leicht nussigen Geschmack. Den sollten wir nicht mit einem schweren Dressing erschlagen, oder? Ich schwöre auf leichte Vinaigrettes. Mein Favorit: Hochwertiges Olivenöl mit einem Spritzer Weißweinessig, einer Prise Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Manchmal gebe ich noch etwas Zitronen- oder Orangensaft für eine fruchtige Note dazu. Ein Hauch Honig rundet das Ganze ab und hilft, dass alles schön zusammenbleibt.

Wenn Sie es kräutrig mögen, probieren Sie doch mal ein Kräuter-Vinaigrette: Hacken Sie frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Dill fein und mischen Sie sie mit Olivenöl und einem milden Essig. Das unterstreicht die Frische des Salats und bringt noch mehr Aroma ins Spiel.

Cremige Dressings: Für die Tage, an denen es etwas mehr sein darf

Manchmal darf es auch etwas cremiger sein, gerade wenn der Salat eine Hauptmahlzeit werden soll. Ein klassisches Joghurt-Dressing ist mein Go-to: Griechischer Joghurt, ein Spritzer Zitrone, etwas Honig, fein gehackter Knoblauch und frische Kräuter - fertig! Salz und Pfeffer nicht vergessen, das macht den Unterschied.

Für alle Fans der mediterranen Küche habe ich noch einen Tipp: Probieren Sie mal ein Tahini-Dressing! Mischen Sie Tahini mit Zitronensaft, etwas Wasser, Knoblauch und einer Prise Kreuzkümmel. Das passt besonders gut zu Salaten mit gegrilltem Gemüse oder gerösteten Kichererbsen. Ein Hauch Orient auf Ihrem Teller!

Knusprige Toppings: Der letzte Schliff

Jetzt kommt der Spaß - die knusprigen Toppings! Sie geben Ihrem Salat nicht nur den letzten Schliff, sondern machen ihn zu einem echten Erlebnis. Hier meine absoluten Favoriten:

  • Geröstete Nüsse und Samen: Walnüsse, Mandeln, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne - rösten Sie sie leicht in der Pfanne an. Der Duft dabei ist unwiderstehlich! Sie bringen nicht nur Crunch, sondern auch wertvolle Nährstoffe in den Salat.
  • Selbstgemachte Croutons: Wissen Sie, was ich mit altem Brot mache? Genau, Croutons! Schneiden Sie es in Würfel, mischen Sie es mit Olivenöl, Salz und Kräutern und ab in den Ofen damit. Die knusprigen Bröckchen geben dem Salat eine herzhafte Note.
  • Knusprige Gemüsechips: Das ist mein neuester Favorit - hauchdünne Scheiben von Süßkartoffeln, Rote Bete oder Pastinaken im Ofen oder in der Heißluftfritteuse zu Chips backen. Die bringen nicht nur Farbe, sondern auch einen tollen Crunch in den Salat.
  • Geröstete Kichererbsen: Ein echter Geheimtipp! Mischen Sie gekochte Kichererbsen mit Gewürzen wie Paprika und Kreuzkümmel, geben Sie etwas Olivenöl dazu und rösten Sie sie im Ofen knusprig. Die sind nicht nur lecker, sondern auch noch eine tolle Proteinquelle.

Sehen Sie, wie vielseitig Pflücksalat sein kann? Von leichter Sommerspeise bis zum gehaltvollen Hauptgang - die Möglichkeiten sind endlos. Mein Rat an Sie: Experimentieren Sie! Mischen und kombinieren Sie, bis Sie Ihre ganz persönliche Lieblingsvariante gefunden haben. Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie dabei ja den nächsten Food-Trend!

Pflücksalat in der modernen Küche: Mehr als nur ein Salatblatt

Smoothies und Säfte mit grünem Kick

Stellen Sie sich vor, Sie könnten die Frische Ihres Gartens in einem Glas einfangen - genau das machen wir mit Pflücksalat in Smoothies und Säften! Die zarten Blätter bringen eine überraschend milde, fast nussige Note in grüne Drinks. Und das Beste? Sie packen eine ordentliche Portion Nährstoffe rein, ohne den Geschmack zu übertönen. Mein Geheimtipp: Mischen Sie Pflücksalat mit Banane, Apfel und einem Spritzer Zitrone. Das erfrischt nicht nur, sondern gibt Ihnen auch gleich einen Energieschub!

Essbare Kunst: Salat-Bouquets als Hingucker

Wer sagt denn, dass Salat nur auf dem Teller landen muss? Kreative Köpfe verwandeln Pflücksalat in wahre Kunstwerke! Stellen Sie sich bunte Salat-Bouquets vor, die Ihre Festtafel schmücken - und das Beste ist, man kann sie sogar essen! Mit verschiedenen Pflücksalatsorten, essbaren Blüten und kleinen Gemüsehäppchen entstehen Arrangements, die nicht nur das Auge erfreuen. So wird Ihr Essen zum Gesprächsthema, noch bevor der erste Bissen genommen wurde.

Micro-Greens: Wenn klein ganz groß rauskommt

In der Gourmetküche sind Micro-Greens aus Pflücksalat der letzte Schrei. Diese winzigen Pflänzchen - kaum größer als ein Daumennagel - bringen es faustdick hinter den Ohren! Sie sehen nicht nur niedlich aus, sondern packen geschmacklich eine ganze Menge Würze. Stellen Sie sich vor, wie so ein zartes Blättchen auf Ihrem Lachs thront oder Ihre Suppe krönt - das ist Feinschmeckerei auf höchstem Niveau!

Pflücksalat: Ein Begleiter durch alle Jahreszeiten

Frühlingserwachen auf dem Teller

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen kommen, jubelt nicht nur die Natur - auch unser Gaumen will's frisch und leicht! Junger Pflücksalat mit frischen Kräutern wie Schnittlauch oder Kerbel ist da genau das Richtige. Ich liebe es, das Ganze mit einem Joghurt-Zitronen-Dressing aufzupeppen. Und wenn dann noch knackige Radieschen und zarter Spargel dazukommen? Das ist der Frühling auf dem Teller!

Sommerliche Grillparty im Salatformat

An heißen Sommertagen gibt's für mich nichts Besseres als eine knackige Salat-Bowl mit Pflücksalat als Basis. Dazu gegrilltes Gemüse, vielleicht ein Stück marinierter Grillkäse... Hmm! Für die Fleischfans unter uns passen auch saftige Hähnchenstreifen oder Lammspieße perfekt dazu. Ein Spritzer Zitrone, frische Kräuter, gutes Olivenöl - fertig ist das Sommerfest im Mund!

Herbstzauber mit warmen Noten

Wenn's draußen ungemütlich wird, darf's auch der Salat etwas wärmer haben. Wie wäre es mit angewärmtem Pflücksalat, dazu gerösteter Hokkaido-Kürbis, karamellisierte Walnüsse und gebratene Champignons? Ein Dressing aus Balsamico, Ahornsirup und Olivenöl bringt die Aromen zum Tanzen. Das ist Herbst, den man schmecken kann!

Winterliche Frische mit Zitrusnote

Auch wenn's draußen schneit, müssen wir nicht auf Frische verzichten. Pflücksalat mit Orangen oder Clementinen ist meine winterliche Geheimwaffe. Streuen Sie noch ein paar Granatapfelkerne und geröstete Pinienkerne darüber - schon haben Sie ein Feuerwerk der Aromen! Mit einem Hauch Zimt im Dressing wird's richtig winterlich. Und wenn Sie's festlich mögen: Eine gebratene Entenbrust dazu, und Sie haben den perfekten Start in ein Weihnachtsmenü!

Fazit: Pflücksalat - Der Tausendsassa in der Küche

Sehen Sie, wie vielseitig unser kleiner grüner Freund ist? Von knackigen Sommersalaten bis zu wärmenden Wintergerichten - Pflücksalat macht einfach alles mit. Er passt sich jeder Jahreszeit an und bringt immer eine Extraportion Frische und Nährstoffe mit. Ob Sie nun Hobbykoch sind oder sich als Küchenchef versuchen - mit Pflücksalat können Sie immer wieder Neues ausprobieren. Also, ran an die Salatschüssel und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Was ist Pflücksalat und worin unterscheidet er sich von anderen Salatsorten?
    Pflücksalat, auch als Schnittsalat oder Plücksalat bekannt, unterscheidet sich grundlegend von anderen Salatsorten durch seine lockeren Blattrosetten statt geschlossener Köpfe. Während Kopfsalate wie Eisbergsalat oder Römersalat kompakte, feste Strukturen bilden, wächst Pflücksalat in offenen Rosetten mit einzelnen Blättern. Der entscheidende Vorteil liegt in der Erntemethode: Sie können einzelne äußere Blätter nach Bedarf pflücken, ohne die ganze Pflanze zu zerstören. Die Pflanze wächst kontinuierlich nach und produziert über Wochen hinweg frische Blätter. Diese Eigenschaft macht Pflücksalat besonders wirtschaftlich für Hobbygärtner. Die Blätter sind meist zarter als bei Kopfsalaten und bieten eine größere Sortenvielfalt in Form, Farbe und Geschmack - von mild-nussig bis leicht bitter. Zudem ist Pflücksalat weniger anfällig für Krankheiten als dicht wachsende Kopfsalate, da die Luftzirkulation zwischen den lockeren Blättern besser ist.
  2. Welche verschiedenen Pflücksalat-Sorten gibt es und wie unterscheiden sie sich im Geschmack?
    Die Sortenvielfalt bei Pflücksalat ist beeindruckend und bietet für jeden Geschmack etwas. Lollo Rosso besticht durch seine gekrausten, rötlichen Blätter und einen charakteristisch leicht bitteren, würzigen Geschmack. Sein grüner Verwandter Lollo Bionda ist deutlich milder und eignet sich perfekt für empfindliche Gaumen. Eichblattsalat, erkennbar an seinen gezackten, eichenblattähnlichen Blättern, gibt es in grünen und roten Varianten mit einem nussigen, milden Aroma. Batavia-Salat punktet mit knackigen, leicht welligen Blättern und einem erfrischend-milden Geschmack, der auch Hitze gut verträgt. Asia-Salate wie Mizuna oder Red Giant bringen Würze in den Garten - oft mit einem charakteristischen Senfaroma, das an Rucola erinnert. Kopfsalat-Pflückvarianten wie Salanova bieten die gewohnte Milde in pflückbarer Form. Jede Sorte bringt nicht nur geschmackliche, sondern auch optische Vielfalt auf den Teller, was Salatkompositionen besonders reizvoll macht.
  3. Wie erfolgt der Anbau von Pflücksalat im eigenen Garten?
    Der Anbau von Pflücksalat ist erfreulich unkompliziert und gelingt auch Gartenanfängern. Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit lockerem, nährstoffreichem Boden. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 ist optimal. Die Aussaat erfolgt von März bis September direkt ins Freiland. Säen Sie die Samen dünn in Reihen mit 20-30 cm Abstand, bedecken Sie sie nur leicht mit Erde (etwa 1 cm). Nach der Keimung vereinzeln Sie die Sämlinge auf 15-20 cm Abstand. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, besonders bei Trockenheit, aber Staunässe sollten Sie vermeiden. Lockern Sie den Boden gelegentlich und entfernen Sie Unkraut. Eine Kompostgabe vor der Aussaat und gelegentliche organische Düngung fördern das Wachstum. Die Ernte beginnt bereits nach 4-6 Wochen. Pflücken Sie die äußeren Blätter einzeln oder schneiden Sie die ganze Rosette 2 cm über dem Boden ab - sie treibt meist wieder aus.
  4. Welche besonderen Vorteile bietet die kontinuierliche Ernte bei Pflücksalat?
    Die kontinuierliche Ernte ist der größte Vorteil von Pflücksalat und revolutioniert die Gartenpraxis. Während Sie bei Kopfsalaten nur einmal ernten können, liefert eine Pflücksalat-Pflanze über 8-12 Wochen frische Blätter. Sie pflücken täglich nur so viele Blätter, wie Sie benötigen - immer in optimaler Frische ohne Lagerungszeit. Das reduziert Verschwendung erheblich, da nichts schlecht wird. Für Familien bedeutet das eine konstante Versorgung mit frischem Salat aus wenigen Pflanzen. Die äußeren, älteren Blätter werden zuerst geerntet, während das Herzstück kontinuierlich neue, zarte Blätter produziert. Diese gestaffelte Erntemethode verlängert die Nutzungsdauer einer einzigen Aussaat erheblich. Zusätzlich können Sie durch zeitversetzte Aussaaten alle 2-3 Wochen eine durchgängige Salatversorgung von Frühjahr bis Herbst sicherstellen. Die kontinuierliche Ernte macht auch kleine Gartenflächen extrem produktiv und wirtschaftlich.
  5. Warum eignet sich Pflücksalat besonders gut für kleine Gärten und Balkone?
    Pflücksalat ist der ideale Kandidat für kleine Gärten und Balkone, da er maximalen Ertrag auf minimalster Fläche bietet. Eine einzige Pflanze benötigt nur etwa 15-20 cm Durchmesser, liefert aber über Monate hinweg frische Blätter. Im Gegensatz zu Kopfsalaten, die viel Platz beanspruchen und nur einmal geerntet werden können, nutzt Pflücksalat den verfügbaren Raum optimal aus. Auf einem Quadratmeter können Sie 9-16 Pflanzen kultivieren, die eine Familie kontinuierlich mit Salat versorgen. Für Balkongärtner ist besonders vorteilhaft, dass Pflücksalat auch in Töpfen, Balkonkästen oder vertikalen Pflanzgefäßen gedeiht. Die kompakte Wuchsform und das geringe Wurzelvolumen machen ihn balkonfreundlich. Zudem ist er weniger windanfällig als großblättrige Kopfsalate. Die verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Farben und Blattformen schaffen auch optisch ansprechende Mini-Gärten. Selbst auf einer sonnigen Fensterbank können Sie ganzjährig kleine Mengen für den täglichen Bedarf ziehen.
  6. Worin unterscheidet sich Pflücksalat von Kopfsalat und Feldsalat?
    Die Unterschiede zwischen diesen Salattypen sind grundlegend und betreffen Wuchsform, Ernte und Verwendung. Pflücksalat bildet lockere, offene Blattrosetten ohne geschlossene Köpfe und ermöglicht die kontinuierliche Ernte einzelner Blätter über mehrere Wochen. Kopfsalat hingegen entwickelt feste, geschlossene Köpfe und wird komplett geerntet. Feldsalat, botanisch eine völlig andere Pflanzenfamilie (Baldriangewächs), bildet kleine, rosettenförmige Pflänzchen mit löffelartigen Blättern. Geschmacklich ist Pflücksalat meist milder und nussiger als der oft kräftige, leicht bittere Feldsalat. Während Kopfsalat hauptsächlich im Frühjahr und Herbst angebaut wird, gedeiht Pflücksalat fast ganzjährig. Feldsalat ist ein typischer Herbst- und Wintersalat, der Frost verträgt. In der Zubereitung ist Pflücksalat vielseitiger - seine zarten Blätter eignen sich auch für warme Gerichte oder als Wrap-Ersatz. Die Anbaudauer variiert stark: Pflücksalat liefert monatelang, Kopfsalat einmalig nach 8-12 Wochen, Feldsalat nach 10-12 Wochen.
  7. Wie unterscheidet sich Pflücksalat von Rucola und Spinat in der Verwendung?
    Obwohl alle drei zu den Blattgemüsen gehören, unterscheiden sie sich erheblich in Geschmack, Textur und Verwendung. Pflücksalat bietet ein mildes, leicht nussiges Aroma und zarte Blätter, die hauptsächlich roh in Salaten verwendet werden. Rucola hingegen hat einen charakteristisch scharfen, pfeffrig-nussigen Geschmack mit einer leichten Bitternote, der auch gut zu warmen Gerichten wie Pizza oder Pasta passt. Spinat schmeckt mineralisch-mild und wird überwiegend gekocht, gedünstet oder blanchiert verwendet. In der Küche ergänzen sich diese drei Blattgemüse perfekt: Pflücksalat bildet die milde Basis für gemischte Salate, Rucola gibt würzigen Pfiff und Spinat bringt Substanz in warme Gerichte. Während Pflücksalat und Rucola bevorzugt frisch verzehrt werden, verträgt Spinat Hitze besser und behält beim Kochen seine Nährstoffe. Kombiniert man alle drei in einem Gericht, entsteht ein spannendes Geschmacksspektrum von mild bis würzig. Nährstofftechnisch liefert Spinat mehr Eisen, während Pflücksalat und Rucola reich an Vitamin C sind.
  8. Welche Nährstoffe und Vitamine enthält Pflücksalat?
    Pflücksalat ist ein wahres Nährstoffpaket, auch wenn er zu über 90% aus Wasser besteht. Er liefert besonders viel Vitamin A (Beta-Carotin), das für gesunde Augen und Haut wichtig ist. Der Vitamin-C-Gehalt stärkt das Immunsystem und unterstützt die Eisenaufnahme. Folsäure, besonders wichtig für Schwangere und die Blutbildung, ist ebenfalls reichlich vorhanden. An Mineralstoffen punktet Pflücksalat mit Kalium für Herz und Kreislauf, Magnesium für Muskeln und Nerven sowie Eisen für den Sauerstofftransport. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung und das Sättigungsgefühl. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide wirken antioxidativ und schützen vor freien Radikalen. Besonders die rot-violetten Sorten wie Lollo Rosso enthalten Anthocyane, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Mit nur 12-15 Kalorien pro 100g ist Pflücksalat ideal für kalorienbewusste Ernährung. Die Nährstoffdichte ist beachtlich - bei minimalem Kaloriengehalt liefert er maximale Vitalstoffe. Frisch geerntet enthält er die höchste Nährstoffkonzentration.
  9. Wo kann man qualitative Pflücksalat-Samen für den Garten kaufen?
    Qualitative Pflücksalat-Samen erhalten Sie in verschiedenen Bezugsquellen, wobei spezialisierte Gartenfachhändler die beste Beratung und Auswahl bieten. Etablierte Online-Gartenshops wie samen.de punkten mit einem breiten Sortiment verschiedener Pflücksalat-Sorten, von klassischen Varianten bis hin zu besonderen Züchtungen. Hier finden Sie sowohl Einzelsorten als auch praktische Salatmischungen. Lokale Gartencenter und Fachgeschäfte ermöglichen persönliche Beratung und oft auch regionale Sorten. Baumärkte führen meist Standard-Sorten, haben aber begrenzte Auswahl. Bio-Läden bieten häufig Saatgut aus biologischem Anbau. Samenbörsen und Tauschbörsen sind interessant für seltene Sorten. Achten Sie beim Kauf auf das Verpackungsdatum - Salatsamen sollten nicht älter als 2-3 Jahre sein. Qualitätsmerkmale sind hohe Keimfähigkeit (meist über 80%), sortenreine Abpackung und aussagekräftige Beschreibungen. F1-Hybride bieten oft bessere Resistenzen, samenfeste Sorten ermöglichen eigene Saatgutvermehrung.
  10. Welche Kriterien sollten beim Kauf von Salatpflanzen beachtet werden?
    Beim Kauf von Salatpflanzen sollten Sie auf mehrere Qualitätskriterien achten, um gesunde, ertragreiche Pflanzen zu erhalten. Erfahrene Gartenfachhändler wie die von samen.de wissen, dass kräftige, dunkelgrüne Blätter ohne gelbe oder braune Stellen ein Zeichen für Vitalität sind. Die Pflanzen sollten kompakt gewachsen und nicht überstreckt sein - längliche, 'schießende' Pflanzen haben oft schon Stress erfahren. Achten Sie auf ein gut entwickeltes, weißes Wurzelsystem ohne dunkle oder matschige Stellen. Der Wurzelballen sollte feucht, aber nicht durchnässt sein. Gesunde Pflanzen zeigen keine Anzeichen von Schädlingen wie Blattläuse oder Schneckenspuren. Der Stiel sollte fest und nicht hohl sein. Kaufen Sie nur bei vertrauenswürdigen Händlern, die ihre Pflanzen sachgerecht lagern - kühl, aber frostfrei. Vermeiden Sie Pflanzen, die zu lange im Verkaufsraum standen oder welk aussehen. Bio-Jungpflanzen sind oft resistenter, kosten aber mehr. Die beste Kaufzeit ist morgens, wenn die Pflanzen noch frisch sind.
  11. Welche Rolle spielt der pH-Wert des Bodens beim Pflücksalat-Anbau?
    Der pH-Wert des Bodens spielt eine entscheidende Rolle für das gesunde Wachstum von Pflücksalat und beeinflusst die Nährstoffverfügbarkeit erheblich. Der optimale pH-Bereich liegt zwischen 6,0 und 7,0, also im leicht sauren bis neutralen Bereich. In diesem Bereich können die Wurzeln alle wichtigen Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium optimal aufnehmen. Bei zu saurem Boden (unter pH 5,5) werden Spurenelemente wie Aluminium und Mangan zu stark verfügbar und können die Pflanze schädigen. Gleichzeitig sind wichtige Nährstoffe wie Kalzium und Magnesium schlechter verfügbar. Zu alkalischer Boden (über pH 7,5) führt zur Festlegung von Eisen und Phosphor, was zu Chlorose (Gelbfärbung) und schlechtem Wachstum führt. Sie können den pH-Wert mit einfachen Teststreifen oder einem digitalen Messgerät bestimmen. Saure Böden verbessern Sie mit Gartenkalk, alkalische Böden mit Kompost oder Torf. Die richtige pH-Einstellung fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Resistenz gegen Krankheiten.
  12. Wie kann man Pflücksalat vor Schädlingen wie Schnecken schützen?
    Schnecken sind die größten Feinde von Pflücksalat, doch mit verschiedenen Strategien können Sie Ihre Ernte erfolgreich schützen. Präventive Maßnahmen sind am effektivsten: Entfernen Sie regelmäßig Versteckplätze wie Laub, Bretter oder dichte Bodendecker in der Nähe der Salatbeete. Mechanische Barrieren wie Schneckenzäune aus Kupfer oder spezielle Kunststoffkanten halten die Schädlinge zuverlässig fern. Schneckenkragen um einzelne Pflanzen bieten individuellen Schutz. Natürliche Methoden umfassen das Ansiedeln von Nützlingen wie Laufkäfern, Igeln und Vögeln durch entsprechende Habitatgestaltung. Morgens und abends können Sie Schnecken absammeln - am besten bei feuchtem Wetter. Bierfallen funktionieren, töten aber auch nützliche Arten. Kaffeesatz, Eierschalen oder Kalk als Streumittel zeigen begrenzte Wirkung. Bei starkem Befall helfen eisenhaltige Schneckenkörner, die auch für Haustiere ungefährlich sind. Gießen Sie morgens statt abends, damit die Bodenoberfläche bis zum Abend abtrocknet.
  13. Welche Bedeutung hat die Fruchtfolge beim Anbau von Blattgemüse?
    Die Fruchtfolge ist ein fundamentales Prinzip im Gemüsebau und besonders wichtig beim Anbau von Blattgemüse wie Pflücksalat. Sie verhindert die Anreicherung spezifischer Krankheitserreger und Schädlinge im Boden, die sich bei kontinuierlichem Anbau derselben Pflanzenart explosionsartig vermehren können. Blattgemüse sollte erst nach 3-4 Jahren wieder auf derselben Fläche angebaut werden. In dieser Zeit bauen sich bodenbürtige Pathogene ab und der Boden regeneriert sich. Zwischen Salatkulturen eignen sich besonders Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen, die Stickstoff im Boden anreichern. Auch Gründüngungspflanzen wie Phacelia oder Senf verbessern die Bodenstruktur und unterbrechen den Krankheitszyklus. Schwach- und Starkzehrer sollten sich abwechseln: Nach nährstoffbedürftigem Kohl folgt genügsamer Salat. Innerhalb der Salate können Sie verschiedene Arten rotieren - von Kopfsalat über Pflücksalat zu Feldsalat. Diese systematische Fruchtfolge erhält die Bodenfruchtbarkeit langfristig und reduziert den Bedarf an Pflanzenschutzmitteln erheblich.
  14. Wie lassen sich verschiedene Schnittsalat-Sorten optimal kombinieren?
    Die optimale Kombination verschiedener Schnittsalat-Sorten schafft nicht nur optisch ansprechende Beete, sondern maximiert auch Ertrag und Geschmacksvielfalt. Kombinieren Sie Sorten mit unterschiedlichen Reifezeiten für kontinuierliche Ernte: Schnellwachsende Asia-Salate mit langsameren Batavia-Sorten. Farbkontraste entstehen durch die Mischung von grünen (Lollo Bionda, Eichblatt grün) und roten Sorten (Lollo Rosso, Red Sails). Geschmacklich ergänzen sich milde Sorten wie Batavia mit würzigeren wie Rucola oder Asia-Salaten perfekt. Praktisch bewährt sich die Mischkultur in Reihen: Abwechselnd verschiedene Sorten in 20cm breiten Streifen pflanzen. So können Sie sortenrein ernten oder bunte Mischungen pflücken. Beachten Sie unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeiten - schnellere Sorten nicht von langsameren überwachsen lassen. Höhenwachsende Sorten wie aufrechte Batavia nach hinten, niedrige Asia-Salate nach vorn setzen. Zeitversetzte Aussaat derselben Mischung alle 2-3 Wochen sichert durchgängige Ernte. Mixed-Seed-Mischungen bieten praktische Lösungen für Anfänger.
  15. Wie bereitet man Pflücksalat richtig zu und vermeidet braune Blattränder?
    Die richtige Zubereitung von Pflücksalat beginnt bereits bei der Ernte - am besten morgens, wenn die Blätter noch taufrisch sind. Waschen Sie die Blätter sofort in kaltem Wasser, schwenken Sie sie vorsichtig hin und her und wiederholen Sie den Vorgang bis das Wasser klar bleibt. Entscheidend ist das gründliche Trocknen - eine Salatschleuder ist hier ideal, alternativ tupfen Sie die Blätter vorsichtig mit Küchenpapier ab. Braune Blattränder entstehen hauptsächlich durch stumpfe Messer, die die Zellwände quetschen. Verwenden Sie deshalb immer ein sehr scharfes Messer oder reißen Sie die Blätter von Hand. Schneiden Sie erst kurz vor dem Servieren, da geschnittene Stellen schnell oxidieren. Ein Spritzer Zitronensaft über den fertigen Salat verlangsamt die Bräunung durch seine antioxidative Wirkung. Lagern Sie vorbereiteten Salat kühl und servieren Sie ihn möglichst schnell. Das Dressing erst unmittelbar vor dem Servieren zugeben, da Säure und Salz die Blätter welken lassen.
  16. Welche Dressing-Varianten passen am besten zu Pflücksalat?
    Pflücksalat harmoniert aufgrund seines milden, leicht nussigen Geschmacks mit einer Vielzahl von Dressings. Klassische Vinaigrettes aus hochwertigem Olivenöl und mildem Essig (Weißwein- oder Apfelessig) unterstreichen die natürliche Frische, ohne zu dominieren. Ein Verhältnis von 3:1 (Öl zu Essig) mit einer Prise Salz, Pfeffer und einem Hauch Honig ist ideal. Für cremige Varianten eignet sich ein Joghurt-Dressing mit Zitronensaft, frischen Kräutern und etwas Senf für die Bindung. Kräuter-Vinaigrettes mit fein gehackter Petersilie, Schnittlauch oder Dill verstärken den frischen Charakter. Bei gemischten Salaten mit kräftigeren Zutaten darf das Dressing entsprechend intensiver sein - beispielsweise ein Balsamico-Dressing oder eine Senf-Honig-Vinaigrette. Tahini-Dressings bringen orientalische Noten ein, während Zitrus-Dressings sommerliche Frische vermitteln. Wichtig ist, das Dressing sparsam zu dosieren und erst kurz vor dem Servieren über den Salat zu geben, damit die zarten Blätter nicht zusammenfallen.
  17. Stimmt es, dass Pflücksalat weniger Nährstoffe hat als andere Salatsorten?
    Dieses weit verbreitete Vorurteil ist größtenteils falsch und beruht auf veralteten Daten. Tatsächlich enthält Pflücksalat sogar oft mehr Nährstoffe als viele Kopfsalate, da er meist jünger und frischer geerntet wird. Der Nährstoffgehalt hängt stark von der Sorte, den Anbaubedingungen und der Frische ab. Dunkelblättrige Pflücksalate wie Lollo Rosso oder roter Eichblattsalat übertreffen viele helle Kopfsalate bei Vitamin A, C und sekundären Pflanzenstoffen deutlich. Die oft zitierten niedrigen Werte beziehen sich meist auf Eisbergsalat, nicht auf Pflücksalat. Frischer, selbst geernteter Pflücksalat hat höchste Nährstoffdichte, da Vitamine nach der Ernte schnell abgebaut werden. Pflücksalat wird blattweise geerntet und sofort verzehrt, während Kopfsalate oft tagelang gelagert werden und dabei Nährstoffe verlieren. Zudem ermöglicht die Sortenvielfalt gezielten Nährstoffmix - würzige Asia-Salate liefern mehr sekundäre Pflanzenstoffe, während zarte Sorten reich an Folsäure sind. Die kontinuierliche Frischernte macht Pflücksalat zu einem wertvollen Nährstofflieferanten.
  18. Zu welchen Jahreszeiten kann Pflücksalat angebaut werden?
    Pflücksalat ist bemerkenswert vielseitig und kann praktisch ganzjährig angebaut werden, wenn man die richtigen Sorten wählt und entsprechende Schutzmaßnahmen trifft. Die Hauptsaison erstreckt sich von März bis September im Freiland. Frühjahrsanbau startet ab März bei milden Temperaturen, wobei kälteresistente Sorten wie Asia-Salate auch leichte Fröste vertragen. Der Sommeranbau von Mai bis August erfordert hitzetolerante Sorten wie Batavia oder spezielle Sommersorten, die nicht so schnell schießen. Herbstaussaaten von August bis September liefern bis in den November hinein frische Blätter, da viele Pflücksalate kühlere Temperaturen sogar bevorzugen. Winteranbau ist mit Schutz möglich - in ungeheizten Gewächshäusern, unter Vlies oder in Frühbeeten können robuste Sorten auch in der kalten Jahreszeit kultiviert werden. Feldsalat-ähnliche Pflücksalate überstehen sogar strengere Fröste. Durch gestaffelte Aussaaten alle 2-3 Wochen erreichen Sie kontinuierliche Ernte. Indoor-Anbau auf der Fensterbank ermöglicht ganzjährige Micro-Green-Produktion.
  19. Was ist der Unterschied zwischen Blattsalat und Schnittsalat?
    Die Begriffe Blattsalat und Schnittsalat werden oft synonym verwendet, haben aber feine Unterschiede in der Definition und Verwendung. Blattsalat ist der Oberbegriff für alle Salate, die nicht geschlossene Köpfe bilden, sondern lockere Blattrosetten entwickeln. Dazu gehören Pflücksalat, Rucola, Feldsalat und Asia-Salate. Schnittsalat bezeichnet spezifisch die Erntemethode - Salate, die komplett abgeschnitten werden und wieder austreiben. Nicht alle Blattsalate sind auch Schnittsalate: Feldsalat beispielsweise wird meist komplett geerntet und treibt nicht wieder aus. Pflücksalat kann sowohl als Blatt- als auch als Schnittsalat behandelt werden - einzelne Blätter pflücken oder die ganze Rosette schneiden. In der Praxis bezeichnen viele Gärtner schnell nachwachsende Salate als Schnittsalate, besonders die für Baby-Leaf-Produktion geeigneten Sorten. Der Begriff 'Cut and Come Again' beschreibt diese Eigenschaft perfekt. Handelstechnisch werden oft Mischungen verschiedener junger Blattsalate als 'Schnittsalat-Mix' oder 'Baby-Leaf-Mix' verkauft.
  20. Wie unterscheiden sich Micro-Greens von normalem Pflücksalat?
    Micro-Greens und normaler Pflücksalat unterscheiden sich erheblich in Größe, Erntezeit und Verwendung. Micro-Greens sind winzige Pflänzchen, die bereits 7-14 Tage nach der Keimung geerntet werden, wenn sie nur 2-5 cm hoch sind und erst die Keimblätter plus eventuell die ersten echten Blättchen entwickelt haben. Normaler Pflücksalat wird erst nach 4-6 Wochen geerntet, wenn die Pflanzen ausgewachsene Rosetten gebildet haben. Micro-Greens haben eine intensivere Geschmackskonzentration und höhere Nährstoffdichte pro Gramm, da alle Energie der Pflanze in die ersten Blättchen gesteckt wird. Sie werden komplett mit Stiel verzehrt und dienen hauptsächlich als Garnierung, für gehobene Küche oder als Superfood-Zusatz. Die Aussaat erfolgt sehr dicht auf kleiner Fläche, während Pflücksalat Platz für Entwicklung braucht. Micro-Greens können ganzjährig indoor produziert werden und benötigen nur wenige Zentimeter Substrat. Der Anbau ist aber arbeitsintensiver, da alle 1-2 Wochen neu gesät werden muss. Beide Formen ergänzen sich perfekt - Micro-Greens für den raffinierten Akzent, Pflücksalat als Grundlage.
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