Mischkultur mit Chinakohl: Optimale Partnerpflanzen und Anbautipps

Mischkultur mit Chinakohl: Ein Leitfaden für erfolgreichen Gemüseanbau

Chinakohl im Garten anbauen? Mit der richtigen Mischkultur kein Problem!

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mischkultur fördert gesundes Wachstum und natürlichen Pflanzenschutz
  • Ideale Partner: Zwiebelgewächse, Kräuter, Salate und Hülsenfrüchte
  • Abstand zu anderen Kohlarten halten
  • Regelmäßige Pflege und Bewässerung nicht vergessen

Was genau ist Mischkultur und warum ist sie so vorteilhaft?

Mischkultur ist eine clevere Anbaumethode, bei der verschiedene Pflanzenarten nebeneinander wachsen. Das ist nicht nur platzsparend, sondern hat auch viele andere Vorteile. Die Pflanzen unterstützen sich gegenseitig, indem sie Schädlinge abwehren, den Boden verbessern oder sich vor zu viel Sonne schützen. Es ist wie eine Nachbarschaftshilfe im Gemüsebeet!

Besonders für den Chinakohl ist die Mischkultur ein Segen. Warum? Na, weil er ziemlich empfindlich ist und leicht von Schädlingen befallen wird. In guter Gesellschaft fühlt er sich einfach wohler und bleibt gesünder.

Chinakohl: Ein knackiger Geselle mit Ansprüchen

Chinakohl ist ein echtes Multitalent in der Küche. Ob roh im Salat, gedünstet als Gemüsebeilage oder eingelegt als Kimchi – er ist vielseitig einsetzbar. Aber im Garten kann er manchmal zickig sein. Er mag's kühl und feucht, verträgt aber keine Staunässe. Und dann sind da noch die lästigen Schädlinge wie Erdflöhe und Kohlweißlinge, die ihm das Leben schwer machen können.

Hier kommt die Mischkultur ins Spiel. Sie hilft dem Chinakohl, diese Herausforderungen zu meistern. Wie? Indem wir ihm die richtigen 'Nachbarn' zur Seite stellen.

Die besten Mischkultur-Partner für Chinakohl

Jetzt wird's spannend! Welche Pflanzen vertragen sich gut mit unserem Chinakohl? Hier eine Übersicht der Top-Kandidaten:

Zwiebelgewächse: Die scharfen Bodyguards

Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch sind wahre Alleskönner in der Mischkultur. Ihr intensiver Duft verwirrt Schädlinge und hält sie vom Chinakohl fern. Gleichzeitig lockern ihre Wurzeln den Boden auf. Ein Tipp aus meinem Garten: Schnittlauch als Beetumrandung pflanzen – sieht hübsch aus und hält ungebetene Gäste fern.

Kräuter: Duftende Helfer mit Mehrwert

Dill, Koriander und Kamille sind nicht nur in der Küche beliebt, sondern auch im Beet neben Chinakohl. Sie ziehen nützliche Insekten an, die wiederum Schädlinge fressen. Kamille hat sogar eine desinfizierende Wirkung im Boden. Mein persönlicher Favorit ist Dill – er lockt Schwebfliegen an, deren Larven wahre Blattlaus-Vertilger sind.

Salate und Blattgemüse: Gute Nachbarn mit ähnlichen Ansprüchen

Salate wie Kopfsalat oder Rucola passen gut zum Chinakohl. Sie haben ähnliche Bodenansprüche und konkurrieren nicht um Nährstoffe. Außerdem schützen sie den Boden vor Austrocknung. Ein kleiner Trick: Pflanze schnell wachsende Salatsorten zwischen die Chinakohlreihen. So nutzt du den Platz optimal aus, bis der Chinakohl größer wird.

Leguminosen: Stickstoff-Lieferanten mit Zusatznutzen

Erbsen und Bohnen sind echte Multitalente. Sie reichern den Boden mit Stickstoff an, den der Chinakohl gut gebrauchen kann. Buschbohnen eignen sich besonders gut, da sie nicht zu hoch wachsen und dem Chinakohl nicht das Licht wegnehmen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Eine Reihe Buschbohnen zwischen zwei Reihen Chinakohl wirkt Wunder!

Weitere geeignete Begleiter

Auch Möhren, Sellerie und sogar Kapuzinerkresse harmonieren gut mit Chinakohl. Kapuzinerkresse ist übrigens ein echter Geheimtipp: Sie lockt Blattläuse an und hält sie so vom Chinakohl fern. Gleichzeitig sieht sie mit ihren bunten Blüten einfach toll aus.

Bei all diesen Kombinationen ist es wichtig, auf ausreichend Abstand zu achten. Chinakohl braucht Platz zum Wachsen. Ein Abstand von etwa 40-50 cm zwischen den Pflanzen hat sich bei mir bewährt.

Mit der richtigen Mischkultur wird der Anbau von Chinakohl zum Kinderspiel. Probiert es aus und lasst euch von den Ergebnissen überraschen! In meinem Garten hat sich die Mischkultur jedenfalls bewährt – und das nicht nur beim Chinakohl.

Pflanzen, die nicht zu Chinakohl passen

Bei der Mischkultur mit Chinakohl ist es wichtig zu wissen, welche Pflanzen besser nicht in seiner Nähe angebaut werden sollten. Hier sind einige Gewächse, die sich nicht gut mit Chinakohl vertragen:

Andere Kohlarten

Chinakohl gehört zur Familie der Kreuzblütler, wie viele andere Kohlarten auch. Es ist ratsam, ihn nicht direkt neben anderen Kohlsorten wie Blumenkohl, Brokkoli oder Rosenkohl anzubauen. Der Grund dafür ist, dass diese Pflanzen ähnliche Nährstoffe benötigen und anfällig für die gleichen Schädlinge und Krankheiten sind. Durch den Anbau in unmittelbarer Nähe erhöht sich das Risiko einer schnellen Ausbreitung von Problemen.

Starkzehrende Gemüse

Chinakohl selbst ist ein Mittelzehrer, was bedeutet, dass er moderate Mengen an Nährstoffen benötigt. Starkzehrende Gemüsesorten wie Tomaten, Kürbisse oder Zucchini sollten nicht direkt neben Chinakohl gepflanzt werden. Diese Pflanzen haben einen hohen Nährstoffbedarf und könnten dem Chinakohl wichtige Ressourcen entziehen.

Gründe für Unverträglichkeiten

Es gibt verschiedene Gründe, warum bestimmte Pflanzen nicht gut zusammenpassen:

  • Nährstoffkonkurrenz: Pflanzen mit ähnlichem Nährstoffbedarf konkurrieren um die verfügbaren Ressourcen im Boden.
  • Allelopathie: Manche Pflanzen geben Stoffe ab, die das Wachstum anderer Pflanzen hemmen können.
  • Schädlingsanfälligkeit: Pflanzen aus der gleichen Familie locken oft dieselben Schädlinge an, was zu einer schnelleren Verbreitung führen kann.
  • Krankheitsübertragung: Ähnliche Pflanzenarten sind oft für die gleichen Krankheitserreger anfällig.

Praktische Umsetzung der Mischkultur

Nach dem wir nun wissen, welche Pflanzen sich nicht für die Nachbarschaft zum Chinakohl eignen, schauen wir uns an, wie wir die Mischkultur praktisch umsetzen können.

Planung des Gemüsebeets

Eine sorgfältige Planung ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Mischkultur mit Chinakohl. Beachten Sie folgende Punkte:

  • Zeichnen Sie einen Plan Ihres Gartens und teilen Sie ihn in Bereiche ein.
  • Berücksichtigen Sie die Wuchshöhe und den Platzbedarf der einzelnen Pflanzen.
  • Planen Sie Wege zwischen den Beeten ein, um leichten Zugang zu gewährleisten.
  • Beachten Sie die Fruchtfolge und wechseln Sie jährlich die Standorte der Pflanzen.

Aussaat und Pflanzabstände

Für eine erfolgreiche Mischkultur mit Chinakohl sind die richtigen Abstände entscheidend:

  • Säen Sie Chinakohl in Reihen mit einem Abstand von etwa 30-40 cm zwischen den Pflanzen.
  • Zwischen den Reihen sollten Sie 40-50 cm Platz lassen.
  • Pflanzen Sie Begleitpflanzen wie Zwiebeln oder Salate in die Zwischenräume.
  • Achten Sie darauf, dass schnell wachsende Pflanzen den Chinakohl nicht überwuchern.

Pflege der Mischkultur

Die Pflege einer Mischkultur mit Chinakohl erfordert etwas Aufmerksamkeit:

  • Entfernen Sie regelmäßig Unkraut, um Konkurrenz zu vermeiden.
  • Lockern Sie vorsichtig den Boden zwischen den Pflanzen, um die Durchlüftung zu verbessern.
  • Beobachten Sie Ihre Pflanzen auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten.
  • Ernten Sie reife Begleitpflanzen rechtzeitig, um Platz für den wachsenden Chinakohl zu schaffen.

Bewässerung und Düngung

Eine ausgewogene Versorgung mit Wasser und Nährstoffen ist für den Erfolg der Mischkultur unerlässlich:

  • Gießen Sie regelmäßig und gleichmäßig, besonders in trockenen Perioden.
  • Vermeiden Sie Staunässe, da dies zu Fäulnis führen kann.
  • Mulchen Sie den Boden, um die Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken.
  • Düngen Sie sparsam mit Kompost oder gut verrottetem Mist vor der Pflanzung.
  • Verzichten Sie auf stickstoffreiche Dünger, da diese das Blattwaschstum zu sehr fördern können.

Mit diesen praktischen Tipps zur Umsetzung der Mischkultur mit Chinakohl sind Sie gut gerüstet, um eine vielfältige und ertragreiche Ernte einzufahren. Denken Sie daran, dass jeder Garten einzigartig ist und Sie möglicherweise ein wenig experimentieren müssen, um die perfekte Kombination für Ihren Standort zu finden. Mit etwas Geduld und Beobachtungsgabe werden Sie bald die Vorteile dieser nachhaltigen Anbaumethode genießen können.

Vorteile der Mischkultur für Chinakohl

Die Mischkultur bietet zahlreiche Vorteile für den Anbau von Chinakohl. Durch die geschickte Kombination verschiedener Pflanzen können wir nicht nur den Ertrag steigern, sondern auch die Gesundheit unseres Gartens insgesamt verbessern. Schauen wir uns die wichtigsten Vorteile im Detail an.

Verbesserter Pflanzenschutz

Einer der Hauptgründe, warum Gärtner auf Mischkultur setzen, ist der natürliche Schutz vor Schädlingen und Krankheiten. Chinakohl ist besonders anfällig für Schädlinge wie den Kohlerdfloh und den Kohlweißling. In der Mischkultur können wir dieses Problem auf natürliche Weise angehen:

  • Zwiebelgewächse wie Knoblauch oder Schnittlauch verwirren durch ihren intensiven Geruch Schädlinge und halten sie vom Chinakohl fern.
  • Kräuter wie Dill oder Koriander locken nützliche Insekten an, die Schädlinge fressen.
  • Die Vielfalt der Pflanzen macht es für Schädlinge schwieriger, ihre Wirtspflanzen zu finden.

Durch diese natürlichen Schutzmaßnahmen können wir oft auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten und trotzdem gesunde Pflanzen ernten.

Optimale Bodennutzung

Bei der Mischkultur nutzen wir den vorhandenen Platz im Garten besonders effizient. Verschiedene Pflanzen haben unterschiedliche Ansprüche an Nährstoffe und Wachstumsraum. Durch geschickte Kombination können wir diese Unterschiede zu unserem Vorteil nutzen:

  • Flach wurzelnde Pflanzen wie Salate ergänzen sich gut mit dem tiefer wurzelnden Chinakohl.
  • Schnell wachsende Radieschen können zwischen den Chinakohlpflanzen angebaut werden und sind schon geerntet, bevor der Kohl den Platz braucht.
  • Leguminosen wie Erbsen oder Bohnen reichern den Boden mit Stickstoff an, wovon der Chinakohl profitiert.

So können wir auf der gleichen Fläche mehr ernten und gleichzeitig die Bodenfruchtbarkeit verbessern.

Erhöhung der Biodiversität

Ein vielfältiger Garten ist ein gesunder Garten. Die Mischkultur fördert die Biodiversität auf mehreren Ebenen:

  • Verschiedene Pflanzenarten bieten Lebensraum für unterschiedliche Insekten und Kleintiere.
  • Nützlinge wie Marienkäfer oder Schwebfliegen finden ganzjährig Nahrung und Unterschlupf.
  • Die Vielfalt an Blüten lockt Bienen und andere Bestäuber an.
  • Im Boden entwickelt sich eine reichhaltige Mikroflora und -fauna.

Diese erhöhte Biodiversität macht den Garten widerstandsfähiger gegen Störungen und sorgt für ein stabiles Ökosystem.

Verbesserung des Mikroklimas

Die Kombination verschiedener Pflanzen in der Mischkultur hat auch positive Auswirkungen auf das Mikroklima im Beet:

  • Höhere Pflanzen wie Stangenbohnen können Chinakohl vor starker Sonneneinstrahlung schützen.
  • Bodendecker wie Tagetes verhindern das Austrocknen des Bodens und halten Unkraut zurück.
  • Die unterschiedlichen Wuchsformen der Pflanzen sorgen für eine bessere Luftzirkulation, was Pilzkrankheiten vorbeugt.

Dieses ausgewogene Mikroklima kommt allen Pflanzen zugute und macht sie widerstandsfähiger gegen Wetterextreme.

Herausforderungen und Lösungen in der Mischkultur

Trotz der vielen Vorteile bringt die Mischkultur auch einige Herausforderungen mit sich. Mit ein bisschen Planung und Erfahrung lassen sich diese jedoch gut meistern.

Nährstoffkonkurrenz vermeiden

Eine der Hauptsorgen bei der Mischkultur ist, dass sich die Pflanzen gegenseitig Nährstoffe streitig machen. Um das zu vermeiden, sollten wir ein paar Dinge beachten:

  • Starke Zehrer wie Chinakohl nicht neben anderen nährstoffhungrigen Pflanzen setzen.
  • Auf eine ausgewogene Fruchtfolge achten und den Boden zwischen den Kulturen mit Gründüngung oder Kompost verbessern.
  • Pflanzen mit ähnlichen Nährstoffbedürfnissen gruppieren und gezielt düngen.

Mit der Zeit entwickeln wir ein Gefühl dafür, welche Pflanzen gut miteinander harmonieren und können so Nährstoffkonkurrenzen weitgehend vermeiden.

Richtige Bewässerung in der Mischkultur

Verschiedene Pflanzen haben unterschiedliche Wasserbedürfnisse. In der Mischkultur müssen wir daher besonders aufmerksam bewässern:

  • Chinakohl braucht gleichmäßige Feuchtigkeit. Zu viel Wasser kann aber bei benachbarten trockenheitsliebenden Kräutern Probleme verursachen.
  • Tröpfchenbewässerung oder gezielte Gießkannennutzung helfen, das Wasser dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird.
  • Eine Mulchschicht aus Stroh oder Grasschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden und kommt allen Pflanzen zugute.

Mit etwas Übung finden wir den richtigen Mittelweg, um alle Pflanzen optimal mit Wasser zu versorgen.

Erntezeitpunkte koordinieren

In der Mischkultur wachsen Pflanzen mit unterschiedlichen Reifezeiten nebeneinander. Das erfordert gute Planung bei der Ernte:

  • Schnellwachsende Kulturen wie Radieschen ernten wir vorsichtig, ohne die Wurzeln des Chinakohls zu beschädigen.
  • Beim Ernten von höheren Pflanzen wie Stangenbohnen achten wir darauf, den Chinakohl nicht zu zertrampeln.
  • Wir planen von Anfang an Wege zwischen den Beeten ein, um alle Pflanzen gut erreichen zu können.

Eine durchdachte Anordnung der Pflanzen und vorausschauende Planung machen die Ernte in der Mischkultur zum Kinderspiel.

Die Mischkultur mit Chinakohl bietet viele Vorteile, erfordert aber auch etwas Übung und Geduld. Mit der Zeit werden wir immer besser darin, die richtigen Pflanzenkombinationen zu finden und die Herausforderungen zu meistern. Das Ergebnis sind gesunde, ertragreiche Pflanzen und ein lebendiger, artenreicher Garten, der Freude macht und leckeres Gemüse liefert.

Ernte und Lagerung von Chinakohl aus Mischkultur

Optimaler Erntezeitpunkt

Bei der Ernte von Chinakohl aus der Mischkultur ist der richtige Zeitpunkt entscheidend. In der Regel ist der Chinakohl nach etwa 8 bis 10 Wochen erntereif. Ein sicheres Zeichen ist, wenn die Köpfe fest und kompakt sind. Drückt man leicht mit dem Daumen auf den Kopf, sollte er sich kaum eindrücken lassen. Zu lange warten sollte man allerdings auch nicht, da die äußeren Blätter sonst gelb werden und der Geschmack leidet.

Erntemethoden

Bei der Ernte des Chinakohls gibt's ein paar Tricks zu beachten:

  • Am besten erntet man früh am Morgen, wenn die Pflanzen noch vom Tau benetzt sind. So bleiben die Blätter länger knackig.
  • Den Kopf mit einem scharfen Messer dicht über dem Boden abschneiden. Dabei aufpassen, dass man die Partnerpflanzen nicht beschädigt.
  • Äußere, beschädigte Blätter gleich entfernen. Die kann man auf den Kompost geben.
  • Vorsichtig mit dem Chinakohl umgehen, er ist recht druckempfindlich.

 

Lagerung und Haltbarkeit

Frisch geernteter Chinakohl hält sich im Kühlschrank etwa 1-2 Wochen. Für eine längere Lagerung gibt's ein paar Möglichkeiten:

  • Im Keller bei 0-4°C und hoher Luftfeuchtigkeit kann man ihn bis zu 3 Monate aufbewahren.
  • Einfrieren ist auch möglich. Dafür den Kohl in Streifen schneiden, kurz blanchieren und portionsweise einfrieren.
  • Fermentieren zu Kimchi ist eine leckere Konservierungsmethode.

Wichtig: Bei der Lagerung darauf achten, dass der Chinakohl nicht neben Äpfeln oder Tomaten liegt. Die geben Ethylen ab, was den Kohl schneller altern lässt.

 

Das Wichtigste zur Mischkultur mit Chinakohl

Zusammenfassung der Kernpunkte

Die Mischkultur mit Chinakohl bringt viele Vorteile:

  • Natürlicher Schutz vor Schädlingen wie dem Kohlerdfloh
  • Bessere Bodenqualität durch unterschiedliche Wurzelsysteme
  • Effiziente Nutzung des Gartenraums
  • Erhöhte Biodiversität im Beet

Besonders gut harmoniert Chinakohl mit Zwiebelgewächsen, Kräutern und Salaten. Wichtig ist, genügend Abstand zu anderen Kohlarten zu halten.

 

Praxistipps für Anfänger

Wer neu in der Mischkultur ist, sollte diese Punkte beachten:

  • Klein anfangen: Erst mal mit 2-3 Partnerpflanzen experimentieren
  • Auf die Abstände achten: Chinakohl braucht Platz zum Wachsen
  • Regelmäßig gießen: Chinakohl mag's feucht, aber nicht nass
  • Mulchen nicht vergessen: Hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut
  • Beobachten und lernen: Jeder Garten ist anders, man lernt mit der Zeit

 

Zukunftsmusik im Gemüsebeet

Die Mischkultur mit Chinakohl ist mehr als nur ein Gartentrick - sie zeigt, wie wir in Zukunft nachhaltiger gärtnern können. Immer mehr Hobbygärtner und auch Profis setzen auf solche symbiotischen Anbaumethoden. Sie schonen den Boden, fördern die Artenvielfalt und machen den Garten widerstandsfähiger gegen Wetterextreme und Schädlinge.

Spannend sind auch neue Forschungen zu Pflanzenkommunikation. Wer weiß, vielleicht verstehen wir bald noch besser, wie sich Chinakohl und seine Partnerpflanzen gegenseitig unterstützen. Bis dahin heißt es: Ausprobieren, beobachten und die Vielfalt im Garten genießen. Denn eins ist klar: Mit Mischkultur wird's im Beet nie langweilig!

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