Richtig düngen für einen gesunden Schattenrasen

Schattenrasen richtig düngen: Eine Herausforderung für Hobbygärtner

Schattenrasen stellt viele Gartenbesitzer vor eine knifflige Aufgabe. Doch mit dem richtigen Wissen und ein paar Tricks kann auch im Schatten ein saftiger Rasen gedeihen.

Das Wichtigste auf einen Blick: Schattenrasen optimal versorgen

  • Spezielle Schattenrasenmischungen verwenden
  • Angepasste Nährstoffversorgung beachten
  • Düngermenge reduzieren
  • pH-Wert im Auge behalten
  • Regelmäßige Bodenanalysen durchführen

Herausforderungen bei der Pflege von Schattenrasen

Schattenrasen hat es nicht leicht. Weniger Sonnenlicht bedeutet weniger Photosynthese und damit weniger Energie für die Gräser. Das führt zu schwächerem Wachstum und erhöhter Anfälligkeit für Krankheiten und Moosbildung. Hinzu kommt oft eine stärkere Bodenverdichtung durch fehlende Verdunstung.

Bedeutung der richtigen Düngung für Schattenrasen

Eine angepasste Düngung ist entscheidend für den Erfolg. Sie gleicht Nährstoffmangel aus und stärkt die Gräser. Allerdings ist weniger oft mehr: Überdüngung kann zu übermäßigem Blattwachstum führen, was die Gräser zusätzlich schwächt.

Besonderheiten des Schattenrasens

Angepasste Gräserarten für schattige Bereiche

Nicht jedes Gras kommt mit Schatten klar. Bewährt haben sich Sorten wie Rotschwingel, Hainrispe und Schattenrispe. Diese Gräser bilden feine Blätter und dichte Rasennarben, die auch bei wenig Licht gut aussehen.

Auswirkungen von Lichtmangel auf das Rasenwachstum

Weniger Licht bedeutet für die Gräser Stress pur. Sie wachsen langsamer, bilden weniger Wurzelmasse und sind anfälliger für Krankheiten. Oft werden die Blätter länger und dünner - ein verzweifelter Versuch, mehr Licht einzufangen.

Spezifische Nährstoffbedürfnisse von Schattenrasen

Schattenrasen braucht weniger Stickstoff als sonnenverwöhnte Gräser. Dafür ist er dankbar für extra Kalium, das die Widerstandskraft stärkt. Auch Magnesium ist wichtig, da es die Chlorophyllbildung unterstützt und so die begrenzte Lichtausbeute optimiert.

Produktbild von GREENFIELD Schattenrasen 1kg Verpackung mit Rasenabbildung und Hinweisen zur Anwendung für schattige Flächen in deutscher Sprache.
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Grundlagen der Rasendüngung

Hauptnährstoffe: Stickstoff, Phosphor und Kalium (NPK)

Das Trio NPK bildet die Basis jeder Rasendüngung. Stickstoff (N) sorgt für saftiges Grün und Wachstum. Phosphor (P) stärkt die Wurzeln. Kalium (K) macht die Gräser widerstandsfähiger gegen Stress und Krankheiten. Für Schattenrasen empfiehlt sich ein Dünger mit reduziertem Stickstoff- und erhöhtem Kaliumanteil.

Sekundäre Nährstoffe und Spurenelemente

Neben NPK spielen auch Magnesium, Eisen und diverse Spurenelemente eine wichtige Rolle. Magnesium unterstützt die Chlorophyllbildung, Eisen beugt Vergilbungen vor. Spurenelemente wie Mangan oder Bor sind in kleinen Mengen unerlässlich für verschiedene Stoffwechselprozesse der Gräser.

Bedeutung des pH-Werts für die Nährstoffaufnahme

Der pH-Wert ist entscheidend für die Nährstoffverfügbarkeit. Ideal für Rasen ist ein leicht saurer pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5. In diesem Bereich können die Gräser die meisten Nährstoffe optimal aufnehmen. Ist der Boden zu sauer oder zu alkalisch, bleiben wichtige Nährstoffe für die Pflanzen unerreichbar - egal wie viel gedüngt wird.

Regelmäßige Bodenanalysen sind sehr nützlich. Sie zeigen nicht nur den pH-Wert, sondern auch, welche Nährstoffe im Boden fehlen oder im Überfluss vorhanden sind. So lässt sich die Düngung gezielt anpassen und Über- oder Unterversorgung vermeiden.

Mit diesem Wissen sind Sie gut vorbereitet, um Ihren Schattenrasen optimal zu versorgen. Bedenken Sie: Geduld und Beobachtung sind hilfreich. Jeder Garten ist einzigartig und braucht manchmal etwas Zeit, um die richtige Balance zu finden.

Düngung von Schattenrasen: Was ist zu beachten?

Bei der Düngung von Schattenrasen gibt es einige Besonderheiten zu berücksichtigen. Da Schattenrasen oft unter Nährstoffmangel leidet, ist eine angepasste Versorgung besonders wichtig. Betrachten wir die verschiedenen Aspekte genauer.

Geeignete Düngerarten für Schattenrasen

Für Schattenrasen eignen sich verschiedene Düngerarten, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben:

Organische Dünger

Organische Dünger wie Kompost oder Hornspäne sind eine gute Wahl für Schattenrasen. Sie verbessern die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. Allerdings wirken sie langsamer als mineralische Dünger und müssen häufiger aufgebracht werden.

Mineralische Dünger

Mineralische Dünger liefern Nährstoffe schnell und in definierter Menge. Für Schattenrasen sollte man Produkte mit einem ausgewogenen NPK-Verhältnis wählen, wobei der Stickstoffanteil etwas geringer sein kann als bei Rasendüngern für sonnige Standorte.

Kombinierte Dünger

Eine Kombination aus organischen und mineralischen Bestandteilen vereint die Vorteile beider Düngerarten. Diese Produkte versorgen den Rasen sowohl kurzfristig als auch langfristig mit Nährstoffen.

Spezielle Schattenrasendünger

Es gibt im Handel spezielle Dünger für Schattenrasen. Diese sind oft mit einem höheren Kaliumanteil versetzt, was die Widerstandsfähigkeit der Gräser stärkt. Zudem enthalten sie häufig einen geringeren Stickstoffanteil, da Schattenrasen weniger davon benötigt als Rasen in der Sonne.

Langzeitdünger vs. schnell wirkende Dünger

Für Schattenrasen sind Langzeitdünger oft die bessere Wahl. Sie geben die Nährstoffe über einen längeren Zeitraum ab und reduzieren so die Gefahr der Auswaschung. Schnell wirkende Dünger können bei falscher Anwendung zu Verbrennungen führen, besonders wenn der Rasen feucht ist.

Zusätzliche Nährstoffe und Bodenverbesserer

Neben den Hauptnährstoffen NPK kann der Schattenrasen von zusätzlichen Nährstoffen und Bodenverbesserern profitieren:

  • Magnesium fördert die Chlorophyllbildung und damit die Fotosynthese.
  • Eisen beugt Vergilbungen vor und stärkt die grüne Farbe.
  • Kalk reguliert den pH-Wert und verbessert die Nährstoffaufnahme.
  • Huminstoffe fördern das Bodenleben und die Wurzelentwicklung.

Düngung von Schattenrasen: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Der Zeitpunkt der Düngung ist für Schattenrasen besonders wichtig. Anders als bei Rasen in der Sonne, muss man hier etwas vorsichtiger vorgehen.

Optimaler Zeitpunkt für die erste Düngung im Frühjahr

Die erste Düngung im Frühjahr sollte bei Schattenrasen etwas später erfolgen als bei Rasen in sonniger Lage. Warten Sie, bis der Boden sich erwärmt hat und das Gras zu wachsen beginnt. Das ist oft erst Ende April oder Anfang Mai der Fall. Eine zu frühe Düngung könnte das Mooswachstum fördern.

Sommerliche Düngung: Besonderheiten und Vorsichtsmaßnahmen

Im Sommer sollte man bei der Düngung von Schattenrasen besonders vorsichtig sein. Die Gräser wachsen langsamer und benötigen weniger Nährstoffe als Rasen in der Sonne. Eine leichte Düngung Ende Juni oder Anfang Juli kann sinnvoll sein, aber verzichten Sie auf starke Stickstoffgaben. Diese könnten zu weichem Wachstum führen, was die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten erhöht.

Herbstdüngung zur Stärkung des Rasens vor dem Winter

Eine Herbstdüngung ist für Schattenrasen besonders wichtig. Sie stärkt die Gräser für den Winter und fördert die Wurzelbildung. Verwenden Sie einen kaliumbetonten Dünger, der die Frostresistenz erhöht. Der beste Zeitpunkt ist meist Ende August bis Mitte September, wenn das Gras noch aktiv wächst, aber die Temperaturen schon etwas kühler sind.

Anpassung des Düngeplans an regionale Klimabedingungen

Die genannten Zeitpunkte sind Richtwerte und müssen an die regionalen Klimabedingungen angepasst werden. In milderen Regionen kann die Frühjahrsdüngung etwas früher erfolgen, in rauen Lagen etwas später. Beobachten Sie Ihren Rasen genau und reagieren Sie flexibel auf die Wetterbedingungen. In trockenen Sommern sollte die Düngung reduziert oder ganz ausgesetzt werden, um Verbrennungen zu vermeiden.

Ein gut gepflegter Schattenrasen braucht zwar etwas mehr Aufmerksamkeit, belohnt Sie aber mit einem schönen grünen Teppich auch an schwierigen Standorten. Mit der richtigen Düngung zu den passenden Zeitpunkten schaffen Sie die Grundlage für einen gesunden und widerstandsfähigen Rasen im Schatten.

Düngung von Schattenrasen: Die richtige Menge macht's

Bei der Düngung von Schattenrasen gilt: Weniger ist oft mehr. Schattenrasen benötigen in der Regel weniger Nährstoffe als Rasen in sonnigen Lagen. Warum? Ganz einfach: Sie wachsen langsamer und haben einen geringeren Stoffwechsel. Überdüngen wir, riskieren wir mehr Probleme als Nutzen.

So berechnen Sie die korrekte Düngermenge

Als Faustregel gilt: Reduzieren Sie die empfohlene Düngermenge um etwa ein Drittel. Bei einem Standardrasen würden Sie vielleicht 30 Gramm Dünger pro Quadratmeter ausbringen. Für Ihren Schattenrasen reichen oft schon 20 Gramm. Beachten Sie aber immer die Herstellerangaben auf der Verpackung.

Anpassung an den Schattierungsgrad

Je schattiger, desto weniger Dünger. Klingt logisch, oder? Bei leichtem Schatten können Sie die Menge um 20% reduzieren, bei starkem Schatten sogar um bis zu 50%. Beobachten Sie Ihren Rasen genau. Wächst er zu üppig? Dann haben Sie wahrscheinlich zu viel gedüngt.

Bodenanalysen: Optimale Düngung durch genaue Kenntnisse

Eine Bodenanalyse verrät Ihnen, welche Nährstoffe Ihr Boden wirklich braucht. Viele Gartencenter bieten solche Tests an. Mit den Ergebnissen können Sie gezielt düngen und vermeiden Über- oder Unterversorgung.

Vorsicht: Folgen von Über- und Unterdüngung

Zu viel des Guten kann Ihrem Rasen schaden. Überdüngung führt zu weichem Wachstum, macht den Rasen anfälliger für Krankheiten und fördert Moosbildung. Unterdüngung hingegen resultiert in einem schwachen, blassen Rasen, der Unkraut wenig entgegenzusetzen hat. Balance ist hier entscheidend für den Erfolg.

Praktische Tipps für die Düngung Ihres Schattenrasens

Die richtige Ausbringungstechnik

Gleichmäßigkeit ist besonders wichtig. Verwenden Sie einen Streuwagen oder eine Handstreuschaufel. Gehen Sie in zwei Richtungen über den Rasen - erst längs, dann quer. So erreichen Sie eine optimale Verteilung. Bei Handdüngung: Teilen Sie die Fläche gedanklich in Quadrate und düngen Sie jedes einzeln.

Nach der Düngung: Gründliches Wässern

Wässern Sie nach dem Düngen gründlich. Das spült den Dünger von den Blättern und bringt ihn dorthin, wo er hingehört: zu den Wurzeln. Im Schatten verdunstet weniger Wasser, daher reicht oft eine einmalige, aber intensive Bewässerung.

Düngung und andere Pflegemaßnahmen: Ein starkes Team

Kombinieren Sie die Düngung mit anderen Pflegemaßnahmen. Vor dem Düngen mähen und vertikutieren? Eine gute Idee! So kann der Dünger besser in den Boden eindringen. Aber Vorsicht: Lassen Sie dem Rasen nach dem Vertikutieren Zeit zur Erholung, bevor Sie düngen.

Blattdünger: Die Extra-Portion Pflege

Blattdünger können eine sinnvolle Ergänzung sein, besonders bei Nährstoffmangel. Sie werden direkt über die Blätter aufgenommen und wirken schnell. Ideal für eine Extraportion Eisen gegen Vergilbung oder Magnesium für satteres Grün. Aber Vorsicht: Nicht übertreiben, sonst riskieren Sie Verbrennungen.

Spezielle Herausforderungen bei der Düngung von Schattenrasen

Moosbildung: Eine ständige Aufgabe

Moos liebt Schatten und feuchte Böden. Eine angepasste Düngung kann helfen, es in Schach zu halten. Verwenden Sie Dünger mit erhöhtem Eisenanteil. Das stärkt den Rasen und macht dem Moos das Leben schwer. Aber Achtung: Zu viel Stickstoff fördert das Mooswachstum. Also: Maß halten!

Pilzkrankheiten vorbeugen durch kluge Düngung

Schattenrasen neigt zu Pilzerkrankungen. Eine ausgewogene Düngung stärkt die Widerstandskraft Ihres Rasens. Vermeiden Sie übermäßige Stickstoffgaben, besonders im Herbst. Kalium hingegen macht Ihren Rasen fit für den Winter und widerstandsfähiger gegen Krankheiten.

Trockenheitsresistenz fördern

Auch Schattenrasen kann unter Trockenheit leiden, besonders wenn er mit Bäumen um Wasser konkurriert. Eine ausgewogene Düngung mit Betonung auf Kalium und Phosphor fördert ein tiefes Wurzelwachstum. Das macht Ihren Rasen widerstandsfähiger gegen Trockenperioden. Tipp: Gießen Sie seltener, dafür aber gründlich, um die Wurzeln in die Tiefe zu locken.

Mit diesen Tipps und Tricks meistern Sie die Herausforderungen der Schattenrasendüngung. Denken Sie daran: Jeder Rasen ist einzigartig. Beobachten Sie Ihren grünen Teppich genau und passen Sie Ihre Pflegestrategie bei Bedarf an. Mit etwas Geduld und der richtigen Pflege wird auch Ihr Schattenrasen zu einer grünen Oase.

Ökologische Aspekte der Schattenrasendüngung

Bei der Pflege von Schattenrasen sollten wir nicht nur an das Erscheinungsbild denken, sondern auch an die Umwelt. Nachhaltigkeit gewinnt in der Gartenpflege zunehmend an Bedeutung - und das aus gutem Grund!

Nachhaltige Düngepraktiken

Für einen umweltfreundlichen Ansatz bietet sich die Verwendung organischer Dünger an. Diese bauen sich langsam ab und versorgen den Rasen schonend mit Nährstoffen. Kompost aus dem eigenen Garten ist besonders wertvoll! Er verbessert nicht nur die Bodenstruktur, sondern fördert auch das Bodenleben.

Reduzierung der Umweltbelastung

Bei Schattenrasen gilt oft: Weniger ist mehr. Durch angepasste Düngung vermeiden wir Überdüngung und die Auswaschung von Nährstoffen ins Grundwasser. Ein praktischer Rat: Häufigere, kleinere Düngergaben sind besser als seltene, große. So kann der Rasen die Nährstoffe effizienter aufnehmen.

Förderung der Bodenbiologie

Ein gesunder Boden bildet die Grundlage für einen vitalen Rasen. Der Einsatz von Mikroorganismen kann das Bodenleben stimulieren. Diese mikroskopischen Helfer verbessern die Nährstoffverfügbarkeit und stärken die Widerstandskraft des Rasens. In der Praxis zeigen sich damit oft beeindruckende Ergebnisse.

Ergänzende Pflegemaßnahmen für einen gesunden Schattenrasen

Düngung allein reicht nicht für einen prächtigen Rasen. Erst im Zusammenspiel mit anderen Pflegemaßnahmen entfaltet sie ihre volle Wirkung.

Regelmäßiges Mähen: Höhe und Häufigkeit

Im Schatten sollte der Rasen etwas höher stehen bleiben - etwa 5 cm sind optimal. So haben die Gräser mehr Blattfläche zur Verfügung, um das begrenzte Licht effektiv zu nutzen. Häufigeres, aber weniger radikales Mähen ist empfehlenswert. Ein Schnitt pro Woche genügt meist.

Bedeutung der Belüftung und des Vertikutierens

Schattenrasen neigt zur Verdichtung. Regelmäßiges Vertikutieren im Frühjahr und gelegentliche Belüftung im Sommer zeigen positive Wirkung. So gelangt mehr Sauerstoff an die Wurzeln, und der Rasen kann besser atmen. Nach dem Vertikutieren bietet sich ein günstiger Zeitpunkt für eine Düngergabe.

Anpassung der Bewässerung an Schattenbedingungen

Trotz kühlerer Bedingungen im Schatten benötigt der Rasen ausreichend Wasser. Allerdings verdunstet es langsamer. Empfehlenswert ist selteneres, aber gründliches Gießen. Morgens eignet sich am besten dafür - so trocknen die Blätter über den Tag ab, was Pilzkrankheiten vorbeugt.

Fehler vermeiden bei der Düngung von Schattenrasen

Die Rasenpflege im Schatten birgt einige Herausforderungen. Hier die häufigsten Irrtümer und wie Sie sie vermeiden:

Häufige Irrtümer und Missverständnisse

  • Übermäßige Düngung: Schadet dem Rasen und der Umwelt.
  • Vernachlässigung der Düngung im Schatten: Gerade hier sind die richtigen Nährstoffe wichtig.
  • Jährliche Einmaldüngung: Mehrere kleinere Gaben sind vorteilhafter als eine große Portion.

Typische Überdüngungssymptome erkennen

Überdüngter Rasen zeigt sich durch übermäßiges, weiches Wachstum und eine dunkelgrüne Färbung. Die Gräser werden anfälliger für Krankheiten, und Moos kann sich leichter ausbreiten. Aufmerksame Beobachtung Ihres Rasens hilft, seine Bedürfnisse zu erkennen.

Korrekturmaßnahmen bei Düngungsfehlern

Bei Überdüngung: Wässern Sie den Rasen gründlich, um überschüssige Nährstoffe auszuspülen. Verzichten Sie vorerst auf weitere Düngergaben. In schweren Fällen kann eine Bodenanalyse helfen, das richtige Gleichgewicht wiederherzustellen.

Schattenrasen: Mit der richtigen Pflege zum Erfolg

Die Pflege von Schattenrasen stellt zwar Herausforderungen dar, aber mit fundiertem Wissen und Geduld lässt sich auch im Schatten ein ansehnlicher Rasen kultivieren. Eine ausgewogene und angepasste Düngung ist entscheidend. In Kombination mit den richtigen Pflegemaßnahmen und aufmerksamer Beobachtung Ihres Rasens steht einem grünen Paradies nichts im Wege - auch nicht im Schatten!

Wenden Sie die Tipps an und beobachten Sie die Entwicklung Ihres Schattenrasens. Mit der Zeit entwickeln Sie ein Gespür für die Bedürfnisse Ihres Rasens. Vielleicht wird Ihr Schattenrasen bald zum Blickfang in der Nachbarschaft!

Blühbirne

Häufige Fragen und Antworten

  1. Welche speziellen Nährstoffe benötigt Schattenrasen im Vergleich zu normalem Rasen?
    Schattenrasen benötigt eine angepasste Nährstoffzusammensetzung mit weniger Stickstoff, aber mehr Kalium und Magnesium. Während normaler Rasen viel Stickstoff für schnelles Wachstum benötigt, ist bei Schattenrasen Zurückhaltung geboten. Kalium stärkt die Widerstandskraft gegen Stress und Krankheiten, was im lichtarmen Schatten besonders wichtig ist. Magnesium unterstützt die Chlorophyllbildung und optimiert so die begrenzte Lichtausbeute. Auch Eisen spielt eine wichtige Rolle, da es Vergilbungen vorbeugt und die grüne Farbe stärkt. Phosphor für die Wurzelentwicklung bleibt weiterhin relevant, sollte aber ebenfalls reduziert werden. Die NPK-Verhältnisse sind also deutlich anders: weniger N (Stickstoff), moderater P (Phosphor) und mehr K (Kalium). Diese speziellen Bedürfnisse erfordern gezielt zusammengestellte Schattenrasendünger, die diese angepassten Nährstoffverhältnisse berücksichtigen.
  2. Wie unterscheidet sich die Düngung von Schattenrasen von der Düngung in sonnigen Bereichen?
    Die Düngung von Schattenrasen erfordert eine um etwa ein Drittel reduzierte Menge im Vergleich zu sonnigen Bereichen. Während Sonnenrasen 30 Gramm pro Quadratmeter benötigt, reichen für Schattenrasen oft nur 20 Gramm. Der Zeitpunkt verschiebt sich ebenfalls: Die erste Düngung erfolgt später im Frühjahr, meist erst Ende April bis Anfang Mai, da sich der Boden langsamer erwärmt. Die Häufigkeit reduziert sich auf 2-3 Düngungen pro Jahr statt 3-4 bei Sonnenrasen. Besonders wichtig ist die Verwendung von Langzeitdüngern, die eine gleichmäßige, schonende Nährstoffabgabe gewährleisten. Die Nährstoffzusammensetzung unterscheidet sich deutlich: weniger Stickstoff zur Vermeidung von weichem, krankheitsanfälligem Wachstum, dafür mehr Kalium für die Stressresistenz. Auch die Ausbringung muss vorsichtiger erfolgen, da die Gefahr von Verbrennungen durch langsamere Verdunstung im Schatten höher ist.
  3. Warum braucht Schattenrasen weniger Stickstoff als Rasen in der Sonne?
    Schattenrasen wächst aufgrund des reduzierten Lichts deutlich langsamer und hat einen niedrigeren Stoffwechsel als Rasen in sonnigen Bereichen. Weniger Photosynthese bedeutet weniger Energieproduktion und damit einen geringeren Bedarf an Stickstoff für das Wachstum. Zu viel Stickstoff führt bei Schattenrasen zu problematischem, weichem Wachstum, das die Gräser anfälliger für Pilzkrankheiten macht. Die Halme werden instabiler und können Stress schlechter verkraften. Zusätzlich fördert übermäßiger Stickstoff die Moosbildung, da Moos in schattigen, stickstoffreichen Umgebungen besonders gut gedeiht. Die verlangsamte Nährstoffaufnahme im Schatten kann auch zu einer Anreicherung von nicht verbrauchtem Stickstoff im Boden führen, was das ökologische Gleichgewicht stört. Stattdessen sollte der Fokus auf Kalium liegen, das die Widerstandskraft stärkt und dem Rasen hilft, mit den schwierigen Bedingungen im Schatten besser zurechtzukommen.
  4. Welche besonderen Herausforderungen bringt die reduzierte Düngermenge mit sich?
    Die reduzierte Düngermenge bei Schattenrasen erfordert präzisere Dosierung und Timing, da der Spielraum für Fehler kleiner wird. Bei zu wenig Dünger entwickelt sich der Rasen schwach und blass, wird anfällig für Unkraut und kann sich nicht gegen Moos behaupten. Die Balance zu finden zwischen Unterversorgung und Überdüngung wird schwieriger. Gleichzeitig müssen andere Nährstoffe wie Kalium und Magnesium gezielt ergänzt werden, was eine komplexere Zusammensetzung erfordert. Die längeren Abstände zwischen den Düngungen können zu Nährstoffmangel führen, wenn nicht sorgfältig geplant wird. Bodenanalysen werden wichtiger, um den genauen Bedarf zu ermitteln. Die Ausbringung muss noch gleichmäßiger erfolgen, da lokale Über- oder Unterversorgung bei geringeren Mengen stärker ins Gewicht fällt. Zusätzlich verstärkt sich die Konkurrenz mit Bäumen um Nährstoffe, wodurch die begrenzte Düngermenge noch effizienter genutzt werden muss. Regelmäßige Beobachtung wird zur Pflicht.
  5. Warum ist ein höherer Kaliumanteil bei Schattenrasendüngern wichtig?
    Kalium stärkt die Zellwände der Gräser und erhöht ihre Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Stressfaktoren, die im Schatten besonders ausgeprägt sind. Es verbessert die Wasserspeicherfähigkeit der Pflanzen, was wichtig ist, da Schattenrasen oft mit Bäumen um Wasser konkurriert. Ein höherer Kaliumanteil fördert die Frostresistenz, was für die Überwinterung entscheidend ist. Kalium stärkt das Immunsystem der Gräser gegen Pilzkrankheiten, die im feuchten Schattenklima häufiger auftreten. Es unterstützt den Stoffwechsel und hilft den Gräsern, die begrenzt verfügbare Energie effizienter zu nutzen. Kalium reguliert auch den Wasserhaushalt der Pflanzen und macht sie widerstandsfähiger gegen Trockenperioden. Ein kaliumreicher Dünger führt zu festeren Halmen, die mechanischen Belastungen besser standhalten. Die verbesserte Stresstoleranz ermöglicht es dem Schattenrasen, sich gegen Moos und Unkraut zu behaupten, auch wenn die Wachstumsbedingungen nicht optimal sind.
  6. Welche Unterschiede bestehen zwischen organischen und mineralischen Rasendüngern für Schattenrasen?
    Organische Dünger wie Kompost oder Hornspäne wirken langsamer und schonender, was für den empfindlichen Schattenrasen vorteilhaft ist. Sie verbessern die Bodenstruktur langfristig und fördern das wichtige Bodenleben durch Mikroorganismen. Die Nährstofffreisetzung erfolgt temperaturabhängig, was im kühleren Schatten zu einer noch langsameren, aber gleichmäßigeren Versorgung führt. Mineralische Dünger bieten präzise dosierbare Nährstoffe und schnellere Wirkung, bergen aber höhere Verbrennungsgefahr im feuchten Schattenklima. Sie ermöglichen gezielte Nährstoffgaben, besonders bei akutem Mangel. Organische Dünger sind nachhaltiger und umweltschonender, benötigen aber häufigere Anwendungen und wirken weniger planbar. Kombinierte Dünger vereinen die Vorteile: schnelle Soforthilfe durch mineralische Anteile und langfristige Bodenverbesserung durch organische Komponenten. Für Schattenrasen sind organische oder kombinierte Dünger oft die bessere Wahl, da sie das Risiko von Überdüngung und Verbrennungen reduzieren und gleichzeitig die Bodengesundheit fördern.
  7. Wie unterscheiden sich Langzeitdünger von schnell wirkenden Düngern bei Schattenrasen?
    Langzeitdünger sind für Schattenrasen meist die bessere Wahl, da sie Nährstoffe über 3-6 Monate kontinuierlich abgeben und das Risiko von Überdüngung minimieren. Die Nährstofffreisetzung erfolgt temperaturgesteuert, was im kühleren Schatten zu einer noch gleichmäßigeren, langsameren Abgabe führt. Dies passt perfekt zum langsameren Wachstum von Schattenrasen. Schnell wirkende Dünger zeigen zwar sofortige Ergebnisse, können aber im feuchten Schattenklima leichter zu Verbrennungen führen, da die Verdunstung reduziert ist. Langzeitdünger reduzieren auch die Auswaschungsgefahr bei häufigen Niederschlägen, die im Schatten langsamer verdunsten. Sie erfordern weniger Anwendungen pro Jahr, was bei der empfohlenen reduzierten Düngung von Schattenrasen praktisch ist. Schnell wirkende Dünger eignen sich hauptsächlich für akute Nährstoffmängel oder als Starthilfe im Frühjahr. Die gleichmäßige Nährstoffversorgung durch Langzeitdünger unterstützt eine stabilere Entwicklung und reduziert Wachstumsschwankungen, die Schattenrasen anfällig für Probleme machen könnten.
  8. Welchen Einfluss hat der pH-Wert des Bodens auf die Nährstoffaufnahme bei Schattenrasen?
    Der pH-Wert ist entscheidend für die Nährstoffverfügbarkeit im Boden. Optimal für Rasen ist ein leicht saurer pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5, in diesem Bereich können Gräser die meisten Nährstoffe optimal aufnehmen. Bei zu saurem Boden (unter pH 5,5) werden wichtige Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium blockiert, während schädliche Elemente wie Aluminium und Mangan verstärkt verfügbar werden. Bei zu alkalischem Boden (über pH 7,0) sind Spurenelemente wie Eisen, Mangan und Zink schlecht verfügbar, was zu Mangelerscheinungen führt. Schattenböden neigen aufgrund der langsameren Zersetzung organischer Substanz und reduzierten biologischen Aktivität oft zu extremeren pH-Werten. Eine Kalkung kann bei zu saurem Boden helfen, sollte aber vorsichtig dosiert werden. Eisensulfat kann übermäßig alkalische Böden ansäuern. Regelmäßige pH-Messungen sind wichtig, da selbst optimale Düngung bei falschem pH-Wert wirkungslos bleibt. Die Bodenbiologie, die für die Nährstoffumsetzung wichtig ist, funktioniert nur im optimalen pH-Bereich richtig.
  9. Wo kann man hochwertigen Schattenrasendünger kaufen?
    Hochwertigen Schattenrasendünger finden Sie in spezialisierten Gartenfachgeschäften, die über das nötige Know-how für eine kompetente Beratung verfügen. Erfahrene Gartenhändler wie samen.de bieten eine sorgfältig ausgewählte Palette an Spezialdüngern für Schattenrasen mit optimal angepassten NPK-Verhältnissen. Online-Shops haben den Vorteil größerer Auswahl und detaillierter Produktbeschreibungen, während lokale Gartencenter persönliche Beratung und sofortige Verfügbarkeit bieten. Baumärkte führen zwar Rasendünger, haben aber oft nur Standardprodukte ohne Schattenrasen-Spezialisierung. Achten Sie auf Anbieter, die explizit Schattenrasendünger mit reduziertem Stickstoff- und erhöhtem Kaliumanteil anbieten. Qualitätsorientierte Händler stellen auch Zusatzinformationen zu Anwendung und Dosierung bereit. Landwirtschaftliche Genossenschaften haben manchmal Profidünger, die sich auch für anspruchsvolle Hobbygärtner eignen. Online-Bewertungen anderer Kunden können bei der Auswahl helfen. Wichtig ist, dass der Händler auch Beratung zur richtigen Anwendung bietet, da Schattenrasen spezielle Behandlung benötigt.
  10. Welche Auswahlkriterien sind beim Kauf von Rasendünger für Schatten zu beachten?
    Bei der Auswahl von Schattenrasendünger sollten Sie zunächst auf die NPK-Zusammensetzung achten: reduzierter Stickstoffanteil (unter 20%), moderater Phosphor und erhöhter Kaliumanteil (über 15%) sind optimal. Langzeitdünger sind meist vorteilhafter als schnell wirkende Varianten. Achten Sie auf zusätzliche Inhaltsstoffe wie Magnesium für die Chlorophyllbildung und Eisen gegen Vergilbung. Organische oder organisch-mineralische Mischungen sind schonender als rein mineralische Dünger. Die Körnung sollte gleichmäßig sein für gute Verteilbarkeit. Qualitätsorientierte Anbieter wie samen.de führen gezielt zusammengestellte Schattenrasendünger mit abgestimmten Nährstoffverhältnissen. Prüfen Sie, ob der Dünger für Ihre Rasensorte geeignet ist (Schattenrispe, Rotschwingel etc.). Die Ergiebigkeit und Wirkungsdauer sind wichtige Kostenfaktoren. Zusätzliche Bodenverbesserer wie Huminstoffe können wertvoll sein. Umweltverträglichkeit und biologische Abbaubarkeit gewinnen an Bedeutung. Lesen Sie Produktbeschreibungen sorgfältig und bevorzugen Sie Hersteller mit speziellem Know-how für Schattenrasen.
  11. Welche Rolle spielen Mikroorganismen bei der Schattenrasen-Düngung?
    Mikroorganismen sind für gesunden Schattenrasen von entscheidender Bedeutung, da sie die Nährstoffverfügbarkeit erheblich verbessern. Im kühleren, feuchteren Schattenklima ist die biologische Aktivität oft reduziert, weshalb die Förderung des Bodenlebens besonders wichtig wird. Bakterien und Pilze bauen organische Substanz ab und machen Nährstoffe pflanzenverfügbar. Mykorrhiza-Pilze gehen symbiotische Verbindungen mit Graswurzeln ein und verbessern die Nährstoff- und Wasseraufnahme erheblich. Diese Pilze sind im Schatten besonders wertvoll, da sie das begrenzte Wurzelsystem der Gräser effektiv erweitern. Stickstofffixierende Bakterien können den Stickstoffbedarf natürlich decken, ohne Überdüngung zu riskieren. Mikroorganismen produzieren auch Pflanzenhormone und Schutzstoffe, die die Widerstandskraft stärken. Der Einsatz von Mikroorganismen-haltigen Düngern oder separaten Bodenhilfsstoffen kann die Düngereffizienz deutlich steigern. Sie verbessern zudem die Bodenstruktur und fördern die Wasserspeicherfähigkeit. Ein aktives Bodenleben ist natürlicher Schutz gegen Pilzkrankheiten und fördert die Selbstregulation des Bodenökosystems.
  12. Wie beeinflusst die Photosynthese die Nährstoffaufnahme bei Schattenrasen?
    Die reduzierte Photosynthese im Schatten beeinflusst die Nährstoffaufnahme grundlegend. Weniger Licht bedeutet weniger Energieproduktion durch Photosynthese, wodurch alle energieabhängigen Prozesse der Pflanze verlangsamt werden. Die aktive Nährstoffaufnahme über die Wurzeln benötigt Energie, die bei reduzierter Photosynthese begrenzt verfügbar ist. Schattenrasen kann daher auch bei ausreichendem Nährstoffangebot im Boden weniger davon aufnehmen und verwerten. Die Stoffwechselaktivität ist insgesamt niedriger, was zu langsamerem Wachstum und geringerem Nährstoffbedarf führt. Gleichzeitig werden die Gräser bemüht sein, ihre Blattfläche zu vergrößern, um mehr Licht einzufangen, was wiederum Nährstoffe für die Blattbildung erfordert. Die reduzierte Zuckerproduktion durch Photosynthese schwächt auch die Wurzelentwicklung, was die Nährstoffaufnahme weiter beeinträchtigt. Deshalb ist es wichtig, leicht verfügbare Nährstoffe zu verwenden und die Düngermenge anzupassen. Magnesium wird besonders wichtig, da es das Chlorophyll unterstützt und die Effizienz der begrenzten Photosynthese optimiert.
  13. Welche Auswirkungen hat Bodenverdichtung auf die Düngeraufnahme im Schatten?
    Bodenverdichtung ist im Schatten ein häufiges Problem, da die reduzierte Verdunstung zu dauerhaft feuchten Böden führt, die anfälliger für Verdichtung sind. Verdichteter Boden hat weniger Poren, wodurch Sauerstoff für die Wurzelatmung fehlt. Ohne ausreichend Sauerstoff können Wurzeln keine aktive Nährstoffaufnahme betreiben, da dieser energieintensive Prozess Sauerstoff benötigt. Die schlechtere Drainage führt zu Staunässe, die Wurzelfäule fördern kann. Gleichzeitig wird die Durchwurzelung erschwert, wodurch die Gräser weniger Boden erschließen können. Dünger kann in verdichtetem Boden nicht richtig eindringen und bleibt an der Oberfläche, wo er ausgewaschen wird oder verdunstet. Die biologische Aktivität sinkt in verdichtetem Boden stark ab, wodurch organische Dünger schlechter umgesetzt werden. Mikronährstoffe werden weniger verfügbar, da die chemischen Austauschprozesse im Boden gestört sind. Regelmäßiges Belüften durch Vertikutieren oder Aerifizieren ist daher essentiell. Nur in gut durchlüftetem Boden können Dünger ihre volle Wirkung entfalten und von den Graswurzeln effektiv aufgenommen werden.
  14. Wie wirken sich Spurenelemente auf das Wachstum von Schattenrasen aus?
    Spurenelemente sind für Schattenrasen besonders wichtig, da sie enzymatische Prozesse aktivieren, die bei reduzierter Photosynthese optimal funktionieren müssen. Eisen ist entscheidend für die Chlorophyllbildung und damit für die Effizienz der begrenzten Lichtnutzung. Eisenmangel führt zu Vergilbung, die bei Schattenrasen besonders problematisch ist. Mangan aktiviert Enzyme der Photosynthese und ist für die Sauerstoffproduktion wichtig. Zink fördert das Wurzelwachstum und die Hormonproduktion, was für die Stressresistenz wichtig ist. Bor unterstützt die Zellwandbildung und macht die Gräser widerstandsfähiger. Kupfer ist wichtig für die Ligninsynthese, die die Halme stabilisiert. Molybdän unterstützt die Stickstoffverwertung, was bei der reduzierten Stickstoffdüngung von Schattenrasen relevant ist. Spurenelemente sind oft in schattigen Böden weniger verfügbar, da der pH-Wert und die biologische Aktivität die Verfügbarkeit beeinflussen. Eine gezielte Spurenelementversorgung kann die Vitalität und Widerstandsfähigkeit von Schattenrasen erheblich verbessern und Mangelerscheinungen vorbeugen, die das ohnehin geschwächte Wachstum weiter beeinträchtigen würden.
  15. Wie führt man eine Bodenanalyse für Schattenrasen richtig durch?
    Eine Bodenanalyse für Schattenrasen sollte im Frühjahr vor der ersten Düngung durchgeführt werden. Nehmen Sie Bodenproben aus 10-15 cm Tiefe von verschiedenen Stellen der Schattenfläche und mischen Sie diese zu einer Sammelprobe. Vermeiden Sie Proben direkt unter Bäumen oder von Problemstellen wie Moosnestern. Verwenden Sie saubere, nicht-metallische Werkzeuge für die Probennahme. Die Probe sollte etwa 500g umfassen und leicht angetrocknet sein. Professionelle Bodenanalysen testen pH-Wert, Hauptnährstoffe (NPK), Spurenelemente und oft auch Humusgehalt sowie Bodenstruktur. Schnelltests für den Hausgebrauch geben erste Hinweise auf pH-Wert und Grundnährstoffe. Achten Sie auf schattenspezifische Parameter: oft ist der pH-Wert zu niedrig oder zu hoch, Phosphor kann angereichert sein, während Kalium fehlt. Die Ergebnisse helfen, den Düngeplan präzise anzupassen. Bodenanalysen sollten alle 2-3 Jahre wiederholt werden. Dokumentieren Sie die Ergebnisse, um Entwicklungen zu verfolgen. Bei problematischen Werten empfiehlt sich professionelle Beratung zur Bodenverbesserung.
  16. Welche praktischen Schritte sind bei der Ausbringung von Dünger im Schatten zu befolgen?
    Die Ausbringung von Dünger im Schatten erfordert besondere Sorgfalt. Wählen Sie einen bewölkten, feuchten Tag, um Verbrennungen zu vermeiden. Der Rasen sollte leicht feucht, aber nicht nass sein. Mähen Sie 2-3 Tage vorher auf 4-5 cm Höhe. Verwenden Sie einen Streuwagen für gleichmäßige Verteilung, da Handdüngung bei den reduzierten Mengen zu unregelmäßig wird. Gehen Sie in Längs- und Querrichtung über die Fläche für optimale Verteilung. Teilen Sie die Düngermenge: erst die Hälfte längs, dann die andere Hälfte quer ausbringen. Achten Sie auf überlappungsfreie Bahnen. Nach der Ausbringung sofort gründlich wässern, um den Dünger von den Blättern zu spülen und zu den Wurzeln zu transportieren. Im Schatten verdunstet weniger Wasser, daher ist eine einmalige, intensive Bewässerung meist ausreichend. Vermeiden Sie Düngung vor Regenfällen, da Auswaschung droht. Reinigen Sie Streuwagen und Werkzeuge nach Gebrauch. Dokumentieren Sie Datum, Menge und verwendeten Dünger für die Planung künftiger Gaben. Beobachten Sie den Rasen in den folgenden Wochen auf Reaktionen.
  17. Stimmt es, dass Schattenrasen überhaupt keinen Dünger braucht?
    Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Schattenrasen benötigt definitiv Dünger, allerdings in angepasster Form und Menge. Ohne Düngung entwickelt sich schwacher, blasser Rasen, der anfällig für Unkraut und Moos wird. Die Verwechslung entsteht, weil Schattenrasen weniger Nährstoffe braucht als Sonnenrasen - aber nicht gar keine. Tatsächlich ist eine ausgewogene Düngung sogar wichtiger als bei Sonnenrasen, da die Gräser jeden Nährstoff optimal nutzen müssen. Ohne Düngung fehlen wichtige Nährstoffe wie Kalium für die Stressresistenz oder Magnesium für die Chlorophyllbildung. Der verlangsamte Stoffwechsel bedeutet nicht, dass keine Nährstoffe benötigt werden, sondern dass sie effizienter genutzt werden müssen. Schattenrasen konkurriert oft mit Bäumen um Nährstoffe, wodurch gezieltes Düngen noch wichtiger wird. Eine angepasste Düngung mit reduzierten Mengen, aber richtiger Zusammensetzung ist der Schlüssel zum Erfolg. Völlig ungedüngte Schattenflächen entwickeln sich meist zu Moosteppichen oder verkrauten Bereichen. Die richtige Düngung ist also nicht optional, sondern essentiell für gesunden Schattenrasen.
  18. Gibt es regionale Unterschiede bei der Schattenrasen-Düngung in verschiedenen Klimazonen?
    Ja, regionale Klimaunterschiede erfordern Anpassungen bei der Schattenrasendüngung. In milderen Regionen wie Weinanbaugebieten kann die Vegetationsperiode länger sein, was frühere Frühjahrsdüngung und spätere Herbstdüngung ermöglicht. In rauen Gebirgslagen oder nordischen Gebieten sollte später mit der Düngung begonnen und früher beendet werden. Regenreiche Gebiete erfordern häufigere, kleinere Düngergaben, da Auswaschung ein größeres Problem darstellt. In trockenen Regionen sind Langzeitdünger besonders wichtig, da Bewässerung begrenzt sein kann. Kalkreiche Böden in bestimmten Regionen können die Nährstoffverfügbarkeit beeinflussen und erfordern angepasste Dünger. Küstenregionen mit salziger Luft benötigen stressresistente Düngung mit erhöhtem Kaliumanteil. In Städten können Luftverschmutzung und verdichtete Böden spezielle Maßnahmen erfordern. Höhenlagen mit kurzer Vegetationsperiode brauchen konzentrierte Düngung in wenigen Gaben. Kontinentale Klimazonen mit extremen Temperaturschwankungen erfordern besonders winterharte Düngung. Die lokalen Bodentypen - von sandigen Küstenböden bis zu schweren Lehmböden - beeinflussen die Düngestrategie erheblich.
  19. Worin unterscheidet sich Rasenernährung von allgemeiner Pflanzennährstoffversorgung?
    Rasenernährung unterscheidet sich grundlegend von der Düngung anderer Pflanzen durch die spezifischen Bedürfnisse von Gräsern. Rasen benötigt relativ viel Stickstoff für die kontinuierliche Blattbildung, da er regelmäßig gemäht wird. Andere Pflanzen brauchen ausgewogenere NPK-Verhältnisse für Blüten- und Fruchtbildung. Rasengräser haben flachere Wurzelsysteme und benötigen leichter verfügbare Nährstoffe in den oberen Bodenschichten. Die Nährstoffaufnahme muss bei Rasen gleichmäßig über die gesamte Fläche erfolgen, während Einzelpflanzen punktuell versorgt werden können. Rasen wird häufiger und in kleineren Mengen gedüngt, da er kontinuierlich wächst. Die Ausbringung erfolgt flächig mit Streugeräten statt gezielter Einzelpflanzendüngung. Rasen ist empfindlicher gegen Überdüngung, da Verbrennungen sofort sichtbar sind. Spurenelemente wie Eisen sind für die Grünfärbung wichtiger als bei Blütenpflanzen. Die Düngung muss auf die spezifische Grasart abgestimmt werden. Spezialisierte Gartenhändler wie samen.de bieten daher gezielt entwickelte Rasendünger mit angepassten Nährstoffverhältnissen, die sich deutlich von allgemeinen Pflanzendüngern unterscheiden.
  20. Was ist der Unterschied zwischen Bodendünger und spezieller Grasnahrung?
    Bodendünger zielt auf die langfristige Verbesserung der Bodenstruktur und des Bodenlebens ab, während spezielle Grasnahrung direkt auf die Bedürfnisse der Rasengräser abgestimmt ist. Bodendünger enthält oft organische Substanzen, Kalk, Humus und Bodenverbesserer, die pH-Wert, Struktur und biologische Aktivität optimieren. Er wirkt langsamer und nachhaltiger. Grasnahrung hingegen liefert schnell verfügbare Nährstoffe in den für Rasen optimalen Verhältnissen - typischerweise mit höherem Stickstoffanteil für das Blattwachstum. Bodendünger ist oft körniger und grobstückiger, da er eingearbeitet werden kann. Grasnahrung ist feiner für gleichmäßige Oberflächenausbringung. Die Wirkungsweise unterscheidet sich: Bodendünger schafft optimale Wachstumsbedingungen, Grasnahrung versorgt direkt mit Nährstoffen. Oft werden beide kombiniert - zuerst Bodenverbesserung, dann regelmäßige Grasnahrung. Bodendünger wird seltener, meist nur einmal jährlich angewendet. Grasnahrung erfolgt mehrfach pro Saison. Spezialisierte Rasendünger vereinen beide Ansätze und enthalten sowohl sofort verfügbare Nährstoffe als auch bodenverbessernde Komponenten für optimale Rasenernährung.
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